Offenes Ende

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      Wie findet ihr Geschichten, Filme etc. mit offenem Ende?
      Sofern als Cliffhanger, der bei der Fortsetzung aufgelöst wird, kann ich damit durchaus was anfangen, aber auch wenn es keine Fortsetzung gibt?

      Als Grund gilt wohl, dass sich so jeder sein eigenes Ende ausdenken kann. Ich persönlich finde das nicht so. Man hat sich schon nicht die Geschichte davor ausdenken können, warum also plötzlich das Ende?

      Vielleicht ist es auch nur der Versuch, niemanden zu enttäuschen und schiebt das als Grund vor.
    • finde ich kacke.

      also wenn man ein Film mit offenen Ende macht OHNE nachfolge ist es einfach nur nervig... bei "der goldene kompass" isses halt auch so das am ende nichts mehr passiert,,,

      Offenes ende allgemein nicht schlecht, aber wenn halt kein nachfolgefilm kommt, macht es für mich auch keinen sinn, ein offenes ende zu zeigen
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    • CrySpy schrieb:

      bei "der goldene kompass" isses halt auch so das am ende nichts mehr passiert,,,
      da gibts ja die Nachfolge-Bücher ;)

      Ich denke das kommt ganz drauf an. Wenn der Film, das Buch etc eine klare Geschichte, die einem roten Faden erzählt folgt, ist ein offenes Ende ziemlich enttäuschend, wenn dann keine Fortsetzung kommt.

      Bei Medien, die z. B. nur über das alltägliche Leben von jemandem erzählen, oder bei diversen künstlerisch angehauchten Filmen etc., kann ein offenes Ende schon eine tolle Wirkung haben.

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    • ich finde aber einfach, das, wenn man auf einem medium eine Story beginnt, sollte sie auf dem medium auch weitergeführt werden und nicht medienwechselnd... die bücher sind meistens anders gestaltet und ich zum Beispiel guck auch nur gerne filme und lese keine bücher..

      Also wenn man auf einem medium etwas anfängt. sollte man es auf dem auch beenden
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      Der goldene Kompass hat ja eigentlich kein offenes Ende. Es sollte ja auch die weitere Geschichte verfilmt werden, nur drehte der Geldgeber den Hahn zu .... trotz eigentlich ganz passabler Zuschauerzahlen ... einige Munkeln, dass der Film den christlichen Fundamentalisten in den USA nicht gefallen hat und diese da entsprechend intervenierten.

      Ansonsten kommt es immer auf das wie an. Ein offenes Ende, mit dem ich zum Beispiel gut leben konnte war das Ende von Metro 2035 ... auch wenn das Schicksal des Hauptcharakters ungeklärt bleibt, so ist doch die jeweilige Plotline zu Ende erzählt worden. Ein Ende darf gern offen sein ... es muß in dieser Form aber rund sein. Ein Ende wie ein Zugunfall finde ich immer gruselig. Besonders bei Serien, die dann nach 1 oder 2 Staffeln eingestellt werden bekomme ich Plaque. Deswegen gucke ich solche Serien gar nicht mehr, wenn ich weiß, dass es da nicht mehr geben wird.

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    • Ich mag offene Enden. Ich mag es wenn nicht alle aufgelöst wird und manches, wie auch die Protagonisten im Medium, einfach nicht bekannt ist. es macht er realer irgendwie. Ich hasse aber auch RomComs ziemlich doll. Aus folgendem Grunde: Am ende wir alels irgendwie aufgelöst ncihts bleibt unbekannt. Und das ist einfach langweilig. RomComs sind da irgendwie besonders schlimm, abgesehen davon, dass sie Inhaltlich einfach fast immer Mist sind. Mama Mia der Film zubeispiel, Ich hasse den von tiefsten Herzen her. weil er kacke ist.

      Aber auf was anderes gschoben. Rouge One. Guter Film, aber es wurde alles aufgelöst. Das ist Mist. zB: das Mädchen hätte nicht wissen müssen, dass der Upload funktioniert hat. Ihre Romanze hätte gerne auch im Turm einfach sterben können. Die Szene am Strand war schön, aber Mist. Gerade wenn das offen geblieben wäre, hätten wir die Verzweiflung und unmacht der Charaktere umso mehr gespürt. Wir hätten aber auch unso mehr den Unglauben gespürt als der Antagonist mit vernichtet worden war durch tarkin (via Todesstern) - Also ja, offene Ende sind gut. sie isnd sogar verdammt wichtig.
    • Für mich kommt es immer darauf an, WIE das offene Ende gemacht wurde.

      Bei einem Film wie z. B. Inception fand ich gerade das offene Ende hervorragend und absolut überwältigend, da der Film absoluten Spielraum bietet, um sich selbst sein eigenes Ende zu denken. Hier kann man sich gedanklich schön ausleben. War er noch im Nimbus? War er noch im Traum? War es die Realität? Wenn er im Nimbus/Traum war, ab welchem Zeitpunkt bzw. in welcher Szene hat er die Realität/den Traum aus den Augen verloren? Da gibt es auch im Netz heiße Theorien und viel Diskussionsspielraum. Geil. Generell schaffen es Christopher & Jonathan Nolan in ihren Arbeiten sehr gut, interessante und intelligente Twists zu kreiieren. Denen kaufe ich (fast) alles ab.

      Ähnlich auch bei Serien. Selbst bei Sopranos fand ich das oft kritisierte Ende als sehr sehr gut gelöst. Ich kann es aber hier absolut nachvollziehen, wenn jemand nicht so empfindet.

      Andererseits war z. B. in der Serie LOST das "offene" Ende absolut hirnrissig und hat leider die komplette Serie für mich zerstört.

      Man kann also sagen: Offenes Ende ja, aber nur wenn die Autoren auch damit umgehen können. Autoren, die den grundsätzlichen roten Faden aus den Augen verloren haben (wie bspw. bei LOST) sollten lieber auf Nummer sicher gehen und ein richtiges Ende finden ;)
    • Zwei sehr gute Beispiele wie ich finde. Inception war richtig stark .... das Ende war offen, aber die eigentliche Storyline war beendet, von daher besser hätte man es kaum machen können.

      Und Lost .... ja was soll ich da sagen ... mir ging es da wie dir. Das Ende war psychedelisch schräg, was für sich genommen noch nicht so schlimm gewesen wäre, wenn man nicht selbst in der letzten Staffel nicht noch neue Handlungsfäden aufgemacht hätte, obwohl schon genug in der Luft hingen und auch bis zum Ende nicht aufgelöst wurden.

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    • Wie häufig ist es schon vorgekommen das etwas offen geblieben ist, aber der nächste Teil doch nicht statt findet.
      Bei Spielen sowohl auch bei Filmen ist das sehr ätzend. Wenn man weiss, dass der Nachfolger eh schon fest steht ist es was anderes,
      soll vielleicht die Spannung auf den nächsten Film erhöhen oder ist ein Marketing Trick um schonmal Zuschauer für den nächsten
      Film zu sichern, allein aus der Neugier heraus :D

      Aber naja, es muss nicht sein denn man wurde schon zu oft sitzen gelassen. Teilweise baut es auch schon echt wieder Spannung auf und man denkt sich yeah geil .. und dann bumm zack ENDE ... auch nicht so toll am Ende nochmal die Spannung aufzubauen, dass nervt mich manchmal schon recht argh und ist beim nächsten Teil doch eh wieder weg die Spannung, muss erst erneut aufgebaut werden.
      LP = MC²
    • Hanfkeksle schrieb:

      Wenn man weiss, dass der Nachfolger eh schon fest steht ist es was anderes,
      soll vielleicht die Spannung auf den nächsten Film erhöhen oder ist ein Marketing Trick um schonmal Zuschauer für den nächsten
      Film zu sichern, allein aus der Neugier heraus
      Bin mir nicht sicher, ob das wirklich der Fall ist. Kommt vielleicht darauf an, wie oft man dieses Stilmittel benutzt.

      Bei mir ist es mir bei Serien teilweise mittlerweil ein Dorn im Auge:
      Wenn ich so an The Walking Dead als Serie denke, gehen mir die Cliffhanger mittlerweile ordentlich auf den Sack. Wenn es wenigstens nur zum Staffelfinale wäre, aber nein, TWD nutzt es zum Staffelfinale, zum Midseasonfinale und manchmal zwischendurch in den Folgen. Das ist dann wiederum sehr übertrieben. Besonders zu den Final's nervt es mich, weil es bisher NIE vorkam, dass nicht schon irgendwas gespoilert wird bis zum Start der neue Season. Man weiß bis zur Ausstrahlung der nächsten Season dann doch wieder alles (weil z. B. diverse Schauspieler beim Dreh gesehen wurden, denke da aber gerade besonders an eine bestimmte Person in Game of Thrones). Da braucht man dann auch keine Cliffhanger einbauen
    • Ich muss sagen, dass ich inzwischen offene oder auch halboffene Enden ehrlich gesagt immer öfter bevorzuge. Man muss nicht immer alles erklärt bekommen. Es gibt genügen Fälle und Situationen, zu denen der Zuschauer, Leser oder Videospieler sich selbst etwas dazureimen kann und oftmals sind deren "eigene" Enden besser als die echten.
      Inzwischen tendiere ich auch immer öfter dazu, mich vor Serienenden zu fürchten. Es ist mir nämlich schon zu oft so ergangen, dass mir bei einer jahrenlang geliebten TV-Serie die letzte Folge mit irgendeiner Wendung oder Erklärung einen sehr schlechten Beisgeschmack reinmischt. Auch bezüglich vorheriger Staffeln.
      Als wohl bekanntestes Beispiel nenne ich da mal How I met your mother. Wer die letzte Folge kennt, wird mir da wahrscheinlich zustimmen. Der alternative Cut, der nachträglich veröffentlicht wurde, hätte als Ende vollkommen gereicht und alle weiteren Dinge hätte sich der Zuschauer ja auch selbst noch zusammenreimen können. Mir wurde es auch zu viel, dass man Dinge erfahren hatte, die erst später passieren. Mich hatte nur der Moment X interessiert, als Ted seine Liebe endlich traf und ALLES was danach passiert ist, brauche ich nicht zu wissen. Dafür habe ich Polster im Kopfkino!
      Manchmal glaube ich, dass die Filmindustrie denkt, man müsse die Zuschauer IMMER an der Hand führen. Als ob wir schon so abgestumpft wären, dass man uns sagen muss, was lustig, moralisch korrekt bzw. verwerflich ist oder was die Definition von "Happy End" sein soll.

      Alternativ kann man mit einem offenen Ende auch ein Sequel einläuten. Halte ich bei Filmen mit einer komplexeren und gut durchdachten Story zumindest für sinnvoll.