Mikrofon-Frage / Phantomverstärker ja oder nein / Position des Mikrofons

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  • Mikrofon-Frage / Phantomverstärker ja oder nein / Position des Mikrofons

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    Hallo liebe Community,

    benötige ich immer einenn Phantomverstärker für ein Kondensator-Mikrofon
    oder ist der überflüssig, wenn ich eine Soundkarte mit 5 V -
    Stromversorgung habe?

    Momentan habe ich nämlich mein Mikrofon über eine Phantomspeisung an
    meinem Notebook über Miniklinke angeschlossen und es klingt irgendwie
    komisch. Jemand hat mir eine USB 7.1 Dynamic 3D Surround Sound
    Soundkarte empfohlen. Nun weiß ich nicht, ob ich die Phantomspeisung
    noch benötige. Nicht dass ich noch irgendwelche Schäden anrichte.

    Ich danke euch,

    liebe Grüße

    Nasentroll 8)

    P. S.: Noch eine Frage zur Position des Mikrofons. Sollte es von unten, von oben oder von vorne benutzt werden?
  • Was für ein Mikrofon hast du denn genau? Normalerweise hätten die großen Kondensatormikros lieber volle 48V Phantomspeisung, einige geben sich aber auch mit weniger zufrieden, kann natürlich neben der Lautstärke auch Auswirkung auf den Klang haben. Insofern macht eine richtige Phantomspeisung Sinn, besser wäre aber direkt ein richtiges Interface/Mischpult um den Ton ordentlich abzugreifen.

    Positionierung ist relativ und verändert den Klang. Wird es von unten besprochen und ist es leicht nach unten auf dich gerichtet, wird der Klang tendenziell bassiger, da mehr Bass von deinem Brustbereich kommt. Gerade wäre der mittelweg. Von oben kann schnell nasal klingen.
  • Obli schrieb:

    Was für ein Mikrofon hast du denn genau? Normalerweise hätten die großen Kondensatormikros lieber volle 48V Phantomspeisung, einige geben sich aber auch mit weniger zufrieden, kann natürlich neben der Lautstärke auch Auswirkung auf den Klang haben. Insofern macht eine richtige Phantomspeisung Sinn, besser wäre aber direkt ein richtiges Interface/Mischpult um den Ton ordentlich abzugreifen.

    Positionierung ist relativ und verändert den Klang. Wird es von unten besprochen und ist es leicht nach unten auf dich gerichtet, wird der Klang tendenziell bassiger, da mehr Bass von deinem Brustbereich kommt. Gerade wäre der mittelweg. Von oben kann schnell nasal klingen.
    Hallo Obli,

    Danke für Deine schnelle Antwort. ich habe folgendes Mikrofon:
    amazon.de/gp/product/B01G17X2I2

    Mein Notebook hat einen 3,5 mm Klinken Headseat-Eingang, welchen ich durch ein Mini-Klinken y-Kabel aufgedröselt habe. Dazwischen steckt dieses Gerät:
    amazon.de/dp/B00NSMP4SU

    Meine Aufnahmen klingen so:



    Oder habe ich den Pegel einfach zu laut?


    Liebe Grüße,


    und vielen Dank,


    der Nasentroll 8)
  • Amazon schrieb:

    Warme Nachricht:
    Sie benötigen einen 48 V Phantomspeisung

    Du kannst sicherlich verstehen, warum ich dieses Mikrofon nicht ernst nehmen kann. :D Aber ja, du brauchst auch für dieses Kondensator-Mikrofon eine 48V Phantomspeisung. Die lässt sich zwar auch aus 5V generieren (Stichwort USB), aber Klinke kann diesen Strom nicht transportieren, ergo nutzt du dieses eh schon schlechte Mikrofon nur zu 10% Leistung aus. Und deswegen klingt dein Ton auch so, als würdest du unter Wasser in ein Handy sprechen. :P
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    Obli schrieb:

    besser wäre aber direkt ein richtiges Interface/Mischpult um den Ton ordentlich abzugreifen.
    Ich bezweifel, dass es Sinn macht sich für so ein lowbudget-mic nochmal ein ordentliches Interface zu holen.


    Nasentroll schrieb:

    Noch eine Frage zur Position des Mikrofons. Sollte es von unten, von oben oder von vorne benutzt werden?
    Von Vorne.
    In dem Video klingt es so, als ob du von hinten reinsprichst und dann noch eine agressive Rauschentfernung rüberballerst.
  • Julien schrieb:

    Ein ordentliches Interface kann sich durchaus lohnen, wenn er in Zukunft auf ein anderes XLR-Mikrofon aufrüsten möchte.
    Das schon, aber im Moment gehen wir ja davon aus, dass er sein jetziges Mic benutzen will.
    Deswegen würde ich hier auch eher empfehlen, sich nach einem neuen Mic/Interface umzugucken.
    Dann gleich was anständiges nehmen und das hält dann ne ganze Weile ;)
    Das "Electro Voice RE 20" gibts ja auch schon ein paar Jährchen wenn ich mich da nicht irre.
  • Julien schrieb:

    Amazon schrieb:

    Warme Nachricht:
    Sie benötigen einen 48 V Phantomspeisung
    Du kannst sicherlich verstehen, warum ich dieses Mikrofon nicht ernst nehmen kann. :D Aber ja, du brauchst auch für dieses Kondensator-Mikrofon eine 48V Phantomspeisung. Die lässt sich zwar auch aus 5V generieren (Stichwort USB), aber Klinke kann diesen Strom nicht transportieren, ergo nutzt du dieses eh schon schlechte Mikrofon nur zu 10% Leistung aus. Und deswegen klingt dein Ton auch so, als würdest du unter Wasser in ein Handy sprechen. :P
    Hallo Julien,

    ich verwende ja die Phantomspeisung ... aber irgendwie klingt es trotzdem komisch. Den Ton nehme ich mit der Software von Elgato Game Capture HD60 auf. Momentan spreche ich mit Hilfe eines Mikrofonständers von vorne ... und dennoch klingt es schlechter, als mit meinem Head-Set aufgenommen ... komisch ...

    Liebe Grüße,

    Nasentroll 8)
  • Nasentroll schrieb:

    ich verwende ja die Phantomspeisung ... aber irgendwie klingt es trotzdem komisch.

    Nasentroll schrieb:

    Momentan habe ich nämlich mein Mikrofon über eine Phantomspeisung an
    meinem Notebook über Miniklinke angeschlossen

    Julien schrieb:

    ja, du brauchst auch für dieses Kondensator-Mikrofon eine 48V Phantomspeisung. Die lässt sich zwar auch aus 5V generieren (Stichwort USB), aber Klinke kann diesen Strom nicht transportieren, ergo nutzt du dieses eh schon schlechte Mikrofon nur zu 10% Leistung aus.
  • Ich frage mich gerade, ob du es wirklich so gemacht hast, wie ich es rauslese. 8|

    Notebook -> 3.5mm Klinke auf XLR -> Phantomspeisungs-Verstärker -> XLR auf 3.5mm Klinke -> Mikrofon ?(

    Oder hast du wenigstens zwischen dem Vorverstärker und dem Mikrofon ein normales XLR-Kabel genommen? Dann ginge es ja sogar noch. Alles andere wäre ein Albtraum für jeden Tontechniker. :P Aber trotzdem ist dein Weg ziemlich selbsterklärend für deine Tonqualität.
  • Julien schrieb:

    Ich frage mich gerade, ob du es wirklich so gemacht hast, wie ich es rauslese. 8|

    Notebook -> 3.5mm Klinke auf XLR -> Phantomspeisungs-Verstärker -> XLR auf 3.5mm Klinke -> Mikrofon ?(

    Oder hast du wenigstens zwischen dem Vorverstärker und dem Mikrofon ein normales XLR-Kabel genommen? Dann ginge es ja sogar noch. Alles andere wäre ein Albtraum für jeden Tontechniker. :P Aber trotzdem ist dein Weg ziemlich selbsterklärend für deine Tonqualität.
    Also ... :) ... Notebook -> 3,5 mm Klinke -> 3,5 y Kabel zum Aufdröseln Kopfhörer und Mikrofon ->3,5 mm auf XLR -> Phantomspeisungs-Verstärker -> xlr Kabel zu xlr Mikrofon ... alle Klarheiten beseitigt!? 8)

    Liebe Grüße,

    und Danke für die Geduld mit mir ... ;)
  • Puuuh, okay. :D Jetzt bin ich beruhigt. Ich dachte schon, du versuchst wirklich, die Phantomspeisung über Klinke zu transportieren.

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob du 1.) an diesem Setup so viel wie möglich optimieren willst, 2.) auch gerne ein höherwertiges Setup hättest oder 3.) absolut mit allem zufrieden bist. Punkt 1 macht am meisten Arbeit, da du leider wirklich nicht die besten Hardware-Voraussetzungen hast.
  • Nutzt du das Mikro so in deinem aktuellen Video? Denn da hört es sich noch nach Aufarbeitung durch deine Soundkarte an. In Richtung Rausch- oder Nachhallunterdrückung. Wenn du die deaktivierst, ist mit dem Mikro auch die volle Qualität über Klinke drin, aber ziemlich sicher mit mehr Rauschen durch die Soundkarte.

    Schau dir mal mein Video zum Neewer NW-700 an. Das Mikro ist dem Crenova sehr ähnlich. Und es hört sich fast so an wie bei dir, wenn die Aufbesserungen noch aktiv sind.
  • Julien schrieb:

    Puuuh, okay. :D Jetzt bin ich beruhigt. Ich dachte schon, du versuchst wirklich, die Phantomspeisung über Klinke zu transportieren.

    Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob du 1.) an diesem Setup so viel wie möglich optimieren willst, 2.) auch gerne ein höherwertiges Setup hättest oder 3.) absolut mit allem zufrieden bist. Punkt 1 macht am meisten Arbeit, da du leider wirklich nicht die besten Hardware-Voraussetzungen hast.
    Schön das ich Dich beruhigen konnte. Ich werde es aus finanziellen Gründen erst mal so belassen. Ich habe gestern noch ein wenig an den Sound-Einstellungen herumexperimentiert. Ich habe die Lautstärkenverstärkung von +20db auf +10db der Soundkarte reduziert, das Mikrofon neu ausgerichtet und den Pop-Up-Schutz entfernt. Mal sehen wie die nächsten Aufnahmen werden ...

    Danke Dir,

    Nasentroll 8)
  • Obli schrieb:

    Nutzt du das Mikro so in deinem aktuellen Video? Denn da hört es sich noch nach Aufarbeitung durch deine Soundkarte an. In Richtung Rausch- oder Nachhallunterdrückung. Wenn du die deaktivierst, ist mit dem Mikro auch die volle Qualität über Klinke drin, aber ziemlich sicher mit mehr Rauschen durch die Soundkarte.

    Schau dir mal mein Video zum Neewer NW-700 an. Das Mikro ist dem Crenova sehr ähnlich. Und es hört sich fast so an wie bei dir, wenn die Aufbesserungen noch aktiv sind.
    Servus Obli, Danke Dir für den Tipp. Ich habe an den Soundkarteneinstellungen gestern noch rumexperimentiert. Rausch und Nachhallunterdrückung muss ich drinlassen. Was allerdings zu einer Verbesserung geführt hat, war die Lautstärkenverstärkung von +20db auf +10db zu reduzieren, das Mikro neu auszurichten und den Pop-Up-Schutz zu entfernen.

    Dein Video sehe ich mir gerne an, Danke Dir,

    der Nasentroll 8)
  • Sollte man mit einem Mic überhaupt über die Soundkarte gehen oder ist es prinzipiell besser ein XLR-Mikrofon über ein Mischpult mit USB-Anschluss anzuschließen? So rein von den Fehler-Quellen und dem Verlust her gesehen?


    Danke euch,


    Nasentroll 8)
  • Obli schrieb:

    Wird es von unten besprochen und ist es leicht nach unten auf dich gerichtet, wird der Klang tendenziell bassiger, da mehr Bass von deinem Brustbereich kommt. Gerade wäre der mittelweg. Von oben kann schnell nasal klingen.
    Interessant. Gut zu wissen :)
    Aktuelle Projekte/Videos




    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
  • XLR-Mikrofone sind entweder auf 48V Phantomspeisung oder eine relativ starke Verstärkung angewiesen, auch wenn manche bereits mit weniger funktionieren. Dann kann aber der Sound oder zumindest die Lautstärke wieder darunter leiden. Die meisten Standardsoundkarte sind nicht auf so eine starke Verstärkung ausgelegt oder ohnehin nur behelfsmäßig mit massiver Rauschunterdrückung halbwegs brauchbar dazu in der Lage.

    Daher macht es eigentlich immer Sinn, diese Mikros an ein dafür optimiertes Gerät zu hängen, sei es ein Interface oder ein Mischpult.
  • Obli schrieb:

    XLR-Mikrofone sind entweder auf 48V Phantomspeisung oder eine relativ starke Verstärkung angewiesen, auch wenn manche bereits mit weniger funktionieren. Dann kann aber der Sound oder zumindest die Lautstärke wieder darunter leiden. Die meisten Standardsoundkarte sind nicht auf so eine starke Verstärkung ausgelegt oder ohnehin nur behelfsmäßig mit massiver Rauschunterdrückung halbwegs brauchbar dazu in der Lage.

    Daher macht es eigentlich immer Sinn, diese Mikros an ein dafür optimiertes Gerät zu hängen, sei es ein Interface oder ein Mischpult.
    Alles klar, Danke Dir. Und welches Interface oder Mischpult würdest Du für Einsteiger empfehlen ... rein für "Sprache" ... weniger für "Gesang" ...

    Liebe Grüße,

    Nasentroll 8)
  • Für Einsteiger empfiehlt sich allgemein eher ein Interface anstelle eines Mischpults. Mischpulte haben eben meistens noch Zusatzfunktionen, die einem Interface fehlen, die aber für normale Sprachaufnahme ziemlich unwichtig sind. Und somit wäre das Geld in ein Interface deutlich besser investiert.

    Für wenig Geld sind die Interfaces der Behringer U-Phoria Reihe sehr brauchbar, allerdings wohl bei Thomann gerade etwas schwer zu bekommen. Die nächsthöheren Geräte wären dann schon wieder für etwa 100€ zu haben, was eventuell zu viel für dich sein dürfte.