Undankbare/unrespektierte Jobs

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    • Undankbare/unrespektierte Jobs

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      Hoi Forum,

      seit einiger Zeit schwirrt mir ein Thema im Kopf, was ich schon lange vor hatte, hier mal zur Diskussion zu stellen.

      Es geht darum, dass meiner Meinung nach einige Jobs überhaupt gar nicht gewürdigt werden, obwohl sie wichtiger den je für die Menschheit sind.

      Nehmen wir als Beispiel Arzt, so wirklich dankbar ist der Job nicht oder? Wird von Leuten angepöbelt, verdient jetzt nicht übermäßig viel Geld - aber rettet unter Umständen Leben bzw. heilt die Krankheiten.
      Anderes Beispiel sind Lehrer/Erzieher, der Grundstein für unsere weitere Existenz auf diesem Planeten. Ohne sie gäbe es demnächst keine intelligenten Menschen mehr, die diese Welt leiten könnten.

      Mit "undankbar" meine ich in erster Linie den finanziellen Ausgleich. Erzieher verdienen jetzt nicht wirklich viel, aber jemand der an der Börse Zahlen hin und her schubst verdient da das dreifache.

      Ich finde die Politik da an einigen Stellen echt schlecht, solche Berufe als unattraktiv zu gestalten, weil sie finanziell nicht genug gefördert werden.

      (Irgendwie wollte ich jetzt nicht so auf den finanziellen Aspekt raus, aber schreib da doch recht viel drüber :D)

      Kennt ihr noch weitere Berufe, die wirklich weltverändernd sind und die einfach zu wenig gewürdigt werden? Sei es welcher Art auch immer.

      Grüße
      Darki
    • Das Ding ist, dass man den Arzt oder Piloten immer als Paradebeispiel nehmen möchte "oh er rettet Leben".
      Da kann man vermutlich sagen 50/50 will richtig Asche machen und die andere Hälfte wirklich den Leuten helfen. Und mit der Zeit stumpfen viele in dem Bereich auch ab.
      Was man nicht vergessen sollte: Es ist der Job: der Mensch hat sich ausgesucht das zu machen. Denkt mal drüber nach wann man zuletzt wirklich in einem Flugzeug für eine gute Landung geklatscht hat. Man macht das nicht mehr weil der Mensch seinen Job erledigt.
      Ich bekomme ja auch keinen Beifall, wenn ich meinen Kundenstamm ausbaue und richtig betreue in meinem Beruf :D

      Ich glaube jedermann weiß, dass die Erzieher, Altenpfleger und so ziemlich jeder Beruf der "Nächstenliebe" total unterbezahlt ist.
      Diese kann man gut in die Medien packen. Dann gibt es noch die Kloakentiefseetaucher und Müllsammler, ohne die geht es auch nicht.

      Aber wie du bereits sagtest: hier gehts schon großteils um die Bezahlung, denn ich fürchte, dass die Bezahlung der Erzieher irgendwann so schlecht wird, dass auch die Qualität eben dieser darunter leidern wird und ich meine Kinder dann in "unqualifizierte" Hände geben werden muss.
      Hanseatische Gelassenheit gibt es hier : youtube.com/channel/UCkkJgpQgQNyRFeowok3eTqQ
    • Ich finde im Medizin Bereich die Helfer sind auch unterbezahlt meine Freundin ist zB Zahnmedizinische fachangestellte der Lohn ist echt lächerlich dafür dass viele Zahnärzte sich ne goldene Nase verdienen .

      Aber auch Pflege Personal ist stark unter bezahlt .

      Mein Beruf ist recht gut bezahlt , mache Service und Montage arbeiten ich gehöre zu den unsichtbaren Leuten die zB groß videowände in Stadien reparieren das diese beim Spiel so aussehen als wär nie was gewesen
    • HansaGames schrieb:

      Das Ding ist, dass man den Arzt oder Piloten immer als Paradebeispiel nehmen möchte "oh er rettet Leben".
      Tut er das aber nicht? Warum sollte man sie deshalb verurteilen oder schlechten von ihnen reden?

      HansaGames schrieb:

      Was man nicht vergessen sollte: Es ist der Job: der Mensch hat sich ausgesucht das zu machen
      Ja, es ist der Job.
      Es ist auch der Job von Leuten bei der NASA oder ähnliches dafür zu sorgen, dass wir jetzt keinen Weltraumschrott abkriegen.
      Es ist auch der Job von Chemikern (?) neue Impfstoffe zu entwickeln, um irgendwann mal Krebs zu heilen bzw andere Krankheiten einzudämmen.

      Aber sowas muss gelernt werden, das ist ja nicht nur Handwerksausübung, sondern weiterentwicklung.
      Kann nicht jeder und gerade weil es auch nicht jeder kann (weil die Fähigkeiten nicht vorhanden sind), sind es Jobs die Respekt verdienen.

      HansaGames schrieb:

      Aber wie du bereits sagtest: hier gehts schon großteils um die Bezahlung, denn ich fürchte, dass die Bezahlung der Erzieher irgendwann so schlecht wird, dass auch die Qualität eben dieser darunter leidern wird und ich meine Kinder dann in "unqualifizierte" Hände geben werden muss.
      Das "irgendwann" ist bereits Realität, zumindest in Großstädten
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      Bei den Ärzten muss man aber auch mal Bedenken, wielange die Leute lernen.

      Ich habe ehemalige Abschlusskollegen, die hängen immernoch in ihrem Studium rum und müssen noch 2 Jahre machen (alles in Regelstudienzeit) und ich habe in dem Zeitraum bisher gute 80.000-100.000 Verdienst vorsprung zu denen ^^
      Und falls die in die Selbstständigkeit wollen, müssen diese sich auch in die Millionen verschulden, grade Zahnmediziner.
      Hanseatische Gelassenheit gibt es hier : youtube.com/channel/UCkkJgpQgQNyRFeowok3eTqQ
    • @DarkHunterRPGx
      Ich denke du bekommst von mir eher eine negative Grundstimmung, ist allerdings gar nicht so gemeint. Ich hasse es wenn Menschen einen Beruf, oder eine Tätigkeit als einfach, oder nichts Wert abtun, wie du es beschrieben hast.
      Aber genau kann ich es nicht leiden, wenn andere genau in das Gegenteil gekehrt werden und in den Himmel gelobt werden.

      Den Konsenz haben wir auf jedenfall gefunden, dass es definitiv viele Berufe gibt, die absolut unterbezahlt sind, und auch welche, die ihr Ansehen verloren haben und nicht angemessen behandelt werden.
      Hanseatische Gelassenheit gibt es hier : youtube.com/channel/UCkkJgpQgQNyRFeowok3eTqQ
    • HansaGames schrieb:

      Bei den Ärzten muss man aber auch mal Bedenken, wielange die Leute lernen.
      Im Endeffekt zählt das Resultat.
      Und jemand, der Menschenleben retten kann, wird meines Erachtens weniger Wertgeschätzt als irgendwelche Typen am PC oder anner Börse etc.

      HansaGames schrieb:

      Aber genau kann ich es nicht leiden, wenn andere genau in das Gegenteil gekehrt werden und in den Himmel gelobt werden.
      Das ist dein gutes Recht, diese Meinung zu vertreten. Ich vertrete eine andere.
      Es gibt nunmal Berufe - jeder könnte sie ausüben - die meines Erachtens wertvoller für die Menschheit sind, als andere.
      Allerdings denke ich auch sozialer. Viele denken da nur an das wirtschaftliche - damit bist jetzt nicht direkt du gemeint, falls du die Einstellung allerdings unterstützt, darfst du dich angesprochen fühlen.

      So etwas wie Erzieher und Lehrer finde ich viel wertvoller als andere Berufe, die lediglich "abarbeiten" was halt so anfällt.

      Ich bin ein eher sozial-geprägter Mensch, weshalb mir sowas dann schon deutlich auffällt und gegen den Strich geht,
    • DarkHunterRPGx schrieb:

      Anderes Beispiel sind Lehrer/Erzieher, der Grundstein für unsere weitere Existenz auf diesem Planeten. Ohne sie gäbe es demnächst keine intelligenten Menschen mehr, die diese Welt leiten könnten.
      Naja, wenn ich mir die heutige Politik so anschaue, hat das ja scheinbar vor 40 bis 50 Jahren nicht so gut funktioniert.
      Die Menschen, die diese Welt leiten, wirken auf mich nicht wirklich intelligent... :|

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Nehmen wir als Beispiel Arzt, so wirklich dankbar ist der Job nicht oder? Wird von Leuten angepöbelt, verdient jetzt nicht übermäßig viel Geld - aber rettet unter Umständen Leben bzw. heilt die Krankheiten.
      Ja, Ärzte müsste man wirklich viel mehr akzeptieren.
      Häufig haben sie z. B. das Problem, dass Schaulustige sie extrem behindern und stören.

      Sowas ist unerhört und gehört hart bestraft.

      Ich hab großen Respekt vor diesen Menschen, ich könnte niemals Verletzte versorgen, das würde mich seelisch wohl total fertig machen.
      Oder wenn ein Arzt eine schlimme Nachricht zu überbringen hat. Das ist unfassbar schwierig, ich würde das nicht schaffen.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Kennt ihr noch weitere Berufe, die wirklich weltverändernd sind und die einfach zu wenig gewürdigt werden? Sei es welcher Art auch immer.
      Schwierig.
      Spontan fällt mir keiner ein.

      DarkHunterRPGx schrieb:

      Grüße
      Darki
      Ich liebe dich. :love:
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor
    • YouTuber sein. Jeder denkt das hat mit Spaß zutun aber die Leute die bescheid wissen haben ein ganz anderes Urteil. Es ist harte Arbeit. Härter als .... Spaß beiseite ;)

      Polizist. Ich wäre gerne eine geworden, mittlerweile bin ich froh drum es nicht zu sein. Müssen sich von halbstarken anpöbeln lassen weil sie mit ihrem krassen Auto nicht mit 70 durch die 30er Zone ballern dürfen.
      Müssen besoffene Idioten auseinander halten weil der eine dem anderen ausversehen bisschen was aufs Hemd getropft hat. Mussten sogar schon Anrufe entgegen nehmen weil Facebook bisschen länger down war.
      Müssen sich an Demos beteiligen, sich mit Steinen beschmeissen lassen und werden dann von der Politik kritisiert wenn sie sich gewehrt haben. "Polizeigewalt"
      Haben keinen Rückhalt, die Politik schiebt rs auf die armen, genau wie die radikalen die dann als Opfer dastehen.
      Dürfen nicht mal erzählen wie es abläuft, müssen die Schnauze halten, irgendwelche Pfosten Politiker reden für sie.
      Und welches Gehalt bekommen sie ?
      Garantiert gleicht es das nicht aus.

      Und was tun sie für uns ? Allein das es die Polizei gibt hindert viele dran überhaupt Straftaten zu begehen.
      Ohne sie ... Hätten wir lauter Nigen's (Aus TWD) hier rum rennen.
      LP = MC²
    • DarkHunterRPGx schrieb:

      Kennt ihr noch weitere Berufe, die wirklich weltverändernd sind und die einfach zu wenig gewürdigt werden? Sei es welcher Art auch immer.
      Polizisten, Krankenpfleger, Altenpfleger, Sozialarbeiter, Ärzte...

      irgendwie alle Berufe, die unsere Gesellschaft am Fundament mehr oder weniger zusammenhalten. Und wenn man bedenkt, was diese (und andere) Berufsgruppen stemmen müssen (physisch und psychisch), dann ist das Gehalt, was sie für ihre Arbeit bekommen, lächerlich (vom sozialen Ansehen mal ganz zu schweigen)
    • Ich denke, dass sich so gut wie jeder, egal in welchem Beruf er sich gerade befindet, "unbedankt" fühlt.
      Mich würde da eher interessieren, wer sich bzw seinen Beruf als dankbar und respektiert ansieht.


      Hier aber dennoch ein kleiner Gedanke, der mir dazu immer sofort in den Kopf schießt:

      In der Unterhaltungsbranche wird man, gerade zu Anfang, immer nur belächelt und es kommt wenig bis gar kein Geld bei rum.

      So gut wie JEDER Mensch lässt sich gerne unterhalten, berieseln, ablenken usw., es trägt in vielen Teilen zur Kultur bei und prägt mit unter den Zeigeist.

      Viele Denken, diese Witze, Shows, Videos, Filme, Musikstücke, Bilder, Bücher, Kunstwerke, Kreative Ergüsse, was auch immer man eben gerne konsumiert, kreieren sich von selbst.
      Jeder, der sich damit beschäftigt hat weiß, wie schwer es sein kann, eine gute Idee umzusetzen, wie lange man an soetwas arbeiten kann, bis es endlich fertig ist.

      Klar, mit viel Geld kann man in diversen Sparten, gerade am Anfang, nicht rechnen, einige Dinge liegen hinzukommend ja im Auge des Betrachters ( bezüglich des Beispiels "Bilder" ), jedoch fucken Sätze wie " Lern lieber was gescheites " deutlich mehr ab, wie das geringe Einkommen, vorallem wenn sie von nem übergewichtigen HansWurst kommen, der sich täglich nach der Arbeit im Wettbüro berieseln lässt und, mit GRÖßTER Anstrengung + Hand, gerade so bis 3 zählen kann.
      Da platzt einem echt die Hutschnur.
    • DerDummbabbler schrieb:

      " Lern lieber was gescheites "
      tja, irgendwer muss doch die "brotlosen" Jobs machen. Ohne solche Menschen, die eher ihrer Passion als dem Geld folgen, hätten wir kaum kreative Angebote. Deutlich weniger Unterhaltung im Internet, aber auch weniger Unterhaltung im klassischen Sinne. Sowas wie Theater, Konzerte wären kaum möglich ohne Leute, die einfach nur ihrer Passion folgen (da verdient man nämlich fast nix).
      Aber es braucht auch solche Leute. Würden wir alle nur "was gescheites" machen, wäre die Welt echt beschissen.

      Wir brauchen die Träumer und Kreativen für die Unterhaltung, genauso wie wir die Idealisten für soziale Aufgaben und das öffentliche Wohl brauchen; wo wären wir ohne Ehrenämter und Freiwillige.
      Das vergessen diejenigen gern, die von "gescheiter Arbeit" reden.
      Dieses "gescheit"-Geschwätz regt mich generell auf. Das Leben ist zu kurz, um es nicht voll auszukosten. Und viele Leute sehen es nicht als Top-Priorität, das große Geld zu verdienen, sondern das zu machen, was ihnen Spaß macht, sie interessiert oder was für sie einen hohen Stellenwert hat.
      Manche Leute wollen Menschen unterhalten, manche wollen die Welt ein bisschen besser machen.
      Es soll auch tatsächlich Leute geben, die etwas studieren, was keine großen Aussichten auf monetären Wohlstand bietet, einfach, weil sie ihren Horizont erweitern wollen (was viele Leute so gar nicht verstehen wollen).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The Goeppi Show ()

    • Ich bin gelernter Postbote, da wird man von jeder Ecke angemault, man wäre zu langsam, "Wo ist mein Brief mimimi", "ist doch easy, Papier wiegt ja nix" usw., Dass man sich da bei Wind und Wetter zuverlässig mit den Wertsachen anderer Leute rumschlägt ist egal.

      Ich arbeite jetzt in der Branche Rauchmeldermontage / Heizkosten- und Wasserverbrauchsmesstechnik, Sammel die Daten die für eine ordnungsgemässe Abrechnung notwendig sind zusammen und auch da hört man sich nur an "oh ich musste nachzahlen, Sie haben falsch abgelesen mimimi" "ist doch easy, läufst ja nur durch die Gegend", ist mir aber auch alles Latte, ich mach's des Geldes wegen.

      Wer nicht geschätzt wird sind LKW-Fahrer. Gerade im Fernverkehr Opfern die ihre Zeit und sehen ihre Familien nur am Wochenende (wenn überhaupt), werden überall angepöbelt und oft schlecht bezahlt. Ja, ich bin auch am fluchen wenn die sich Überholmanöver liefern, aber wenn die mal ein gechilltes Wöchlein nix fahren, sind hier alle am Arsch. Rafft aber keiner. Erst wenn die Firma nicht mehr arbeiten kann weil kein Material da ist, wenn es nix mehr zu fressen im Supermarkt gibt und die Tankstellen leer sind. Solange alles läuft ist man zufrieden.
    • Auf jeden Fall alle Jobs die mit Pflege zu tun haben. Wird total schlecht bezahlt, man muss fremde Exkremente wegmachen und wird dafür im Optimalfall noch angemault.
      Ansonsten alles wo man unterbezahlt im Dauerstress ist, sauber macht oder einfach übelst monotone Vorgänge ohne Pause den ganzen Tag ausüben darf (Fließbandarbeit). Oft sind es gerade diese Jobs die jenen die drauf herabblicken das Leben angenehmer machen.

      Und wenn da nicht leider wirklich zum Großteil echte Pfeifen wären, würde ich auch noch Politiker hinzuzählen. Gerade in verantwortungsvoller Stellung, kann man es da offenbar niemanden so wirklich recht machen und gegen jeden kleinen Furz wird protestiert, während notwendige Einschnitte nicht gemacht werden, weil man ja die nächste Wahl im Blick hat.

      Lehrer würde ich in der heutigen Zeit auch ungern sein wollen. Strikte Lehrpläne, respektlose Schüler, Eltern laden Erziehung bei der Schule ab, sind aber gleich klagend zur Stelle, wenn man mal etwas härter durchgreift.

      Aktuell: My Time at Portia RimWorld [Alpha 17] Stardew Valley The Witcher 3
    • Kann ich nur bestätigen. Pflege ist ein undankbarer Beruf. Ich pflege meinen Bruder. Mach ich gern. Allerdings ich kann gar nicht mitzählen, wie oft ich angemeckert und geschubst wurde! Und das alles, weil er traurig ist, weil er nicht mehr laufen kann und mehr.

      Ich mach es dennoch gerne. Obwohl es undankbar ist.
    • Meine Erfahrung ist, dass so bald man in einer Sparte arbeitet, die Spaß macht ist die Bereitschaft dafür zu bezahlen äußerst gering. @DerDummbabbler hat es bereits angesprochen. Die Unterhaltungsbranche. Es werden einem Projekte angeboten, oft ohne jeglichen Lohn und mit dem Köder, dass das ja ganz viele Leute sehen werden, und dass das ja auch eine Erfahrung ist bliblablubb... Ich werde auch gerne gefragt, was ich tagsüber arbeite und sowas. Zum Teil sind die Menschen wirklich unverschämt, ohne dass sie es wirklich sein wollen - es herrscht ein großes Unwissen.
      Ich glaube es gibt eine breite Spanne an Menschen, die für ihre Arbeit nicht den Respekt bekommen, den sie verdienen. Polizisten, Müllabfuhr (ich möchte wirklich nicht tauschen), Reinigung, Pflege... Die Liste ist beinahe endlos ^^ Ich glaube da kann man nur im Kleinen anfangen und eben diese Menschen respektvoll behandeln, wenn man schon an den Löhnen nichts drehen kann.
      Ab jetzt gibt es 2x die Woche Ben and Ed Blood Party! Viel Spaß dabei :)
      Du findest mich auf YouTube, vid.me, Twitter und Facebook. Wir sehen uns :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von VincentLP ()

    • Ich würd hier auch noch gern einen Beruf ansprechen. Ich arbeite nicht in ihm, hab aber öfters mit ihm zu tun gehabt.

      Der Gerichtsvollzieher!

      Es kann ja immer vorkommen, dass jemand eine Leistung in Anspruch nimmt und eine Rechnung bekommt, diese dann aber nicht bezahlt. Der Dienstleister möchte natürlich nicht auf seinem Geld sitzen bleiben. Er beauftragt einen Anwalt, dieser erwirkt einen Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil. Letzte Chance zu zahlen für den Schuldner.

      Kommt jetzt immer noch nichts, beauftragt man den Gerichtsvollzieher. Dieser hat die Pflicht, die Wohnung des Schuldners zu betreten und Wertsachen oder Bargeld mitzunehmen, um die offenen Forderungen auszugleichen.

      Und mein Gott, wie Gerichtsvollzieher angepflaumt werden, nur weil sie ihre Arbeit machen. Ich meine, die Schuldner sind ja sogar selbst schuld, wenn sie nicht zahlen oder sich so verschulden, dass sie sich nix mehr leisten können.

      Mir tun die GVs richtig leid... Da braucht man auch ein extrem dickes Fell in dem Beruf.

      PS.
      Ich hatte nix mit GVs zu tun, weil ich nicht gezahlt habe, sondern weil ich beim Anwalt arbeite, wollte ich nur erwähnen ^^'