OBS Studio auf Ubuntu/Debian mit envenc, wäre geil AAaaberrrr....

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  • OBS Studio auf Ubuntu/Debian mit envenc, wäre geil AAaaberrrr....

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    Es ist zum Mäuse melken...
    medium.com/@rustamgaifullin/bu…tu-16-04-lts-c65f816d95d4

    folgendes Problem:


    Makefile:2: config.mak: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Makefile:63: /common.mak: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Makefile:105: /libavutil/Makefile: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Makefile:105: /library.mak: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Makefile:107: /doc/Makefile: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    Makefile:190: /tests/Makefile: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden
    make: *** Keine Regel, um „/tests/Makefile“ zu erstellen. Schluss.


    OBS selbst installieren ist ja kein Problem, ppa ist ja auch dokumentiert, wobei das ffmpeg-ppa irgendwie nicht läuft auf 16.04 LTS, gibt keine Pakete dafür 8|

    Wäre natürlich ne feine Sache auch auf Linux b.z.w. Ubuntu, 2 separate Tonspuren zu haben und dann auch noch mit envenc aufnehmen zu können.

    Dann bräuchte man z.B. für "Kdenlive" (super schnittprogramm mit Timeline und allem Zipp und Zapp) auch kein extra System, was mich bisher gebremmst hat in meinem Vorhaben.
    Bisher beruhen alle meine Aufnahmen auf ungeschnittenes Material, also Aufnahmen die durchweg in meinen Augen so ok sind wenn ich die einfach Rendere in MeGUI (das kann man genausogut auch mit kdenlive machen, beherrscht nämlich auch crf-encoding x264 ;) )

    Vielleicht tummeln sich ja hier auch ein paar Linuxianer :)


    Gruss Dennis
  • ubuntuforums.org/showthread.php?t=786095&page=220

    ---> "At a guess i'd say your ./configure command did not complete successfully."

    Google ist voll von dem Fehler, einfach nach "Makefile:2: config.mak: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden" suchen und du findest so einiges an Threads und Hilfen ;)
    Viele Grüße,

    Christian
    __________________________________
    Spielpartner gesucht: game8.yt/5ewfn

  • @Game8 das schau ich mir gleich Mal an
    @Schauland:
    Man muss ffmpeg selbst kompilieren damit das Paket davon aus den repositories (sources, also offener Quellcode den wir verändern) modifiziert wird sodass es envenc kann, sprich über den proprietären Treiber halt nutzen kann.

    Gruss Dennis
  • Dennis_50300 schrieb:

    Man muss ffmpeg selbst kompilieren damit das Paket davon aus den repositories (sources, also offener Quellcode den wir verändern) modifiziert wird sodass es envenc kann, sprich über den proprietären Treiber halt nutzen kann.
    Also bei Windows ist es bereits drin
    ffmpeg.zeranoe.com/builds/

    Da ist NVEnc drin!
    Würde mich ja ziemlich wundern wenns bei Linux fehlt o.o
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  • De-M-oN schrieb:

    Dennis_50300 schrieb:

    Man muss ffmpeg selbst kompilieren damit das Paket davon aus den repositories (sources, also offener Quellcode den wir verändern) modifiziert wird sodass es envenc kann, sprich über den proprietären Treiber halt nutzen kann.
    Also bei Windows ist es bereits drinffmpeg.zeranoe.com/builds/

    Da ist NVEnc drin!
    Würde mich ja ziemlich wundern wenns bei Linux fehlt o.o
    Ja es ist sogar in den Paketquellen drin, zum herunterladen und installieren, aber eben ohne nvenc, das sind die typischen Codecgeschichten bei Ubuntu/Linux halt, um nvenc da mit drin zu haben muss man es selbst kompilieren und installieren leider und genau das schlägt leider fehl bei mir, ich bin einfach nicht pro genug dazu :P

    Ich hab das ja schon recherchiert soweit, man war zumindest schonmal soweit das man keine SDK mit Anmeldung mehr vorerst bei NV ziehen muss bevor man da was kompiliert und zuvor sogar noch konfiguriert.

    Soweit ich das sehe, muss man den Sourcecode herunterladen, die aktuelle Konfiguration von ffmpeg abfragen und eben jener nvenc hinzufügen zum Kompilieren sodass nvenc nachher in dem ausführbaren ffmpeg mit drin ist.
    Danach müsste man mit sudo/root nurnoch das installierte ffmpeg (aus dem Paketquellen) damit überschreiben/installieren.

    Wenn ich nicht sooo Noob wäre was Linux angeht hätte ich mir unlängst ein Arch-Linux Rolling Release aufgebaut, da hätte man dann ein fertiges Paket nachher zum installieren sogar. ("ffmpeg-nvenc" und oder "ffmpeg-full-nvnec")

    Früher oder später werde ich mich da wohl definitiv nochmal davor setzen müssen, zumal mit Ubuntu wie man sieht sicherlich eh bald vorbei ist und Unity nun anscheinend eingestampft wird demnächst, der immer wieder auftauchende Ärger mit Codecs kommt noch dazu, den es mit dem neuen "Gnome" auch immer wieder geben wird befürchte ich mal.


    Gruss Dennis
  • De-M-oN schrieb:

    Würde mich ja ziemlich wundern wenns bei Linux fehlt o.o
    Naja, es ist halt von nVidia, da ist halt auch immer die Frage, wie gut das funktioniert und ob es auch aktuell gehalten wird.
    Bei Windows kümmert sich nVidia wohl auch darum, aber ob das unter Linux auch so ist?

    Dennis_50300 schrieb:

    und Unity nun anscheinend eingestampft wird demnächst
    Ich bin relativ froh darüber, auch wenn ich GNOME genauso hässlich finde. :D
    Hab mir gerade mal eine VM installiert und geschaut, ob ich es zum Laufen kriege. Ubuntu ist echt nicht bedienbar. :D

    Aber ich hab ffmpeg zum Laufen bekommen:
    Du machst die Anleitung ganz normal, bis du zu dem Punkt kommst, dass du die beiden Befehle

    Quellcode

    1. sudo apt-get build-dep ffmpeg
    2. sudo apt-get source ffmpeg
    ausführen sollst.

    Den ersten Befehl führst du ganz normal aus, den zweiten aber nicht.
    Stattdessen machst du dann folgendes:

    Quellcode

    1. sudo apt-get update
    2. sudo apt-get install git
    3. git clone https://anonscm.debian.org/git/pkg-multimedia/ffmpeg.git
    4. cd ffmpeg
    5. ffmpeg
    (Falls du git bereits installiert hast, kannst du die ersten beiden Zeilen auch auslassen.)
    Jetzt kopierst du dir die Ausgabe von ffmpeg nach dem "configuration: ", wie es auch in der Anleitung stand, speicherst das in einem Texteditor, stellst sicher, dass danach ein Leerzeichen kommt und fügst nach dem Leerzeichen noch "--enable-nonfree --enable-nvenc" hinzu.
    Das alles kopierst du dir auch wieder in die Zwischenablage.

    Jetzt gibst du folgende Befehle ein (anstelle des <1> fügst du das eben Kopierte aus der Zwischenablage ein):

    Quellcode

    1. ./configure <1>
    2. make && sudo make install
    3. ffmpeg -codecs | grep nvenc

    Jetzt schaust du, ob ffmpeg erfolgreich gebaut wurde, so wie es auch in der Anleitung steht (die folgenden beiden Zeilen müssen da sein):


    Wenn die Zeilen da sind, hast du bis hierhin schon mal alles richtig gemacht.
    Jetzt holst du dir noch OBS.
    Das kannst du dir aber einfacher machen, als es in der Anleitung gesagt wird:

    Quellcode

    1. sudo add-apt-repository ppa:obsproject/obs-studio
    2. sudo apt-get update && sudo apt-get install obs-studio

    Anschließend kannst du OBS starten und gucken, ob alles so geht, wie es gehen soll.

    Edit:

    Dennis_50300 schrieb:

    hätte ich mir unlängst ein Arch-Linux Rolling Release aufgebaut
    Woah, warte mal. Das wäre jetzt aber schon ein bisschen übertrieben.
    Wegen der Software das OS zu wechseln ist ungefähr so, wie wenn du dir ein neues Auto kaufst, weil du im alten das Gaspedal nicht gefunden hast. :D
    You like music? I like pissing.
    ~Corey Taylor

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von strohi ()

  • @strohi:

    Hey danke dann probier ich's nochmal :)

    Joa Ubuntu an sich und die flavours ist so ne Sache an sich ne.
    Ich bin schon übergegangen eher ein richtiges Debian zu installieren und zu nutzen, dann mit lxde, das ist Recht klassisch und sieht nem win98se dann sehr ähnlich aber audgehübscht.

    Was Linux angeht wechselt man ja eigentlich nicht das Betriebsystem sondern nur die Oberfläche ggf Kernel halt.
    Wenn du Debian/xUbuntu viel benutzt kann ich dir auch nur ans herz legen, installieren Mal den mainline Kernel, du wirst dich wundern was das plötzlich viel besser noch läuft als zuvor schon


    Gruss Dennis
  • strohi schrieb:

    ..
    Hat das Ganze jetzt geklappt? :3
    joa Mint ist auch ganz nett, aber es basiert eben nicht direkt auf Debian, hat also auch immer den Faden beigeschmack von "canonical" ;)

    bislang hab ich diesbezüglich noch nichts probiert, habe zur Zeit gerade keinen Datenträger frei für ne Linuxdistri, werd ich aber bald haben und dann auch mal ausprobieren.

    Gruss Dennis
  • strohi schrieb:

    Wieso denn Mint?
    Ich dachte, es geht darum, dass du es auf Ubuntu nicht zum laufen kriegst!? :|
    Also hab ich es in einer Ubuntu-VM ausprobiert und dir geschrieben, was du anders machen musst, damit es geht.
    Dafür musst du kein Mint installieren. 8|
    Wieso denn Mint?

    strohi schrieb:

    Ich dachte, es geht darum, dass du es auf Ubuntu nicht zum laufen kriegst!? :|
    Also hab ich es in einer Ubuntu-VM ausprobiert und dir geschrieben, was du anders machen musst, damit es geht.
    Dafür musst du kein Mint installieren. 8|
    Das war mehr OT nebenher...

    Darum geht es mir ja auch

    Ich wollte dich nur mal dezent auf ein "richtiges" Linux hinweisen, nebst der Möglichkeit den besseren Mainlinekernel nutzen zu können.
    Der Mainline Kernel wird sicherlich auch mit Mint laufen, sehr wahrscheinlich sogar mit exakt demselbigen Weg in der Konsole.


    Gruss Dennis