Verdient Religion besonderen Respekt?

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      Wir trollen nicht. Wir konfrontieren dich mit logischen Schlussfolgerungen aus deinen Predigten über deine geliebte Bibel und wie du Gott davor stellen tust und durch seinen Namen uns drohst.

      Genauso schreiben wir aber auch aus dem Grund, weil du weder Tolerant genug bist und ohne deine Bibel / dein Glauben in vorderster Front zu stellen die nix weiter als Drohungen und Missverständnisse beinhalten andere einfach nur mal wie sie sind zu akzeptieren.

      z.B. wenn wir Atheisten sind, verteufelst du diese und versuchst sie aus deinem Glauben herraus bekehren zu müssen indem du irgendwelche Predigten ablässt.

      Und diese Wort-Predigten kannst du Logisch nicht mal in Einklang bringen, weil du sonst erkennen würdest das sie sich widersprechen würden.

      Folglich haben wir also kein Problem mit deinem Glauben, sondern ehrlich gesagt mit deinem Umgang mit anderen Menschen die nicht an deinen Gott glauben.


      Edit:
      Zum Thema Theorie
      - Gott gibt sich zu erkennen bzw. spricht mit uns wenn wir an ihn glauben
      Steht ja schon in den Konflikt das er seine Schöpfung aufgrund des Nichtglaubens an ihn vernichtet will

      Es kann und ist auch schon der Fall eingetreten das selbst einer der sein ganzes Leben an Gott geglaubt hat nur Strafen erleidet in seinem Leben, aufgrund das er seinen Regeln folgt. Wobei er in seinem Leben, wenn er nicht an Gott geglaubt hätte sein Leben hätte besser und Gesünder führen können.
      Aufgrund das er Qualen und Schmerz in seinem Leben erfährt und er Gott weiterhin dienlich ist wird er zu seinen Lebzeiten verachtet und gestraft.
      Und da er nie mit Gott gesprochen hat oder nie ein Zeichen erhalten hat, konnte er auch nie wissen das es Gott gibt. Also war sein Leben eine Lüge.

      Einfach sich mal in diese Person hinein versetzen. ;D


      Und ob jemand an Gott glauben soll oder nicht, kann nicht pauschal beantwortet werden, weil die Beweislage einfach nicht ausreicht.

      Genauso kann ich an Harry Potter glauben und das es Hogworts gibt, genauso kann ich es aber auch nicht tun.

      Man könnte ja die Strafe auferlegen, das wenn einer nicht an Harry Potter glaubt, er zur Verdammnis nach Voldemord geschickt wird.
      Harry Potter sind somit die einzig wahren Schriften.

      Denn in der Welt von Harry Potter sind wir Ursprünglich durch Magie entstanden.

      Ich könnte auch jedes andere Märchenbuch nehmen und Glaubensthesen aufstellen an die man glauben kann. Müsste nur noch Leute finden die das für Wahre Münze nehmen. Und schon hab ich meinen eigenen wahren Glauben errichtet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Sagaras ()

    • Hallo zusammen,


      ein echt interessanter Thread. Anhand des Erstellungsdatum und der Tatsache das ich seitdem auf Seite 17 meinen Beitrag dazu abgeben will sieht man, wie sehr das Thema alle etwas angeht, egal ob religiös, atheistisch, falsch abgebogen und hängen geblieben oder zur eigenen "Meinungsbildung".

      Um auf die ursprüngliche Frage zurückzukommen: Verdient Religion Respekt bzw. einen besonderen Stellenwert in unserem Leben? -> eine sehr gute Frage die sich jeder mal ehrlich für sich stellen sollte.
      Ich glaube das ist eine Frage die man auf eine Fantastillion an Bücherbänden ausweiten kann und selbst dann kommt man nicht an einen Punkt. Warum?

      Generell finde ich keine Unterschiede in den gängigen Religionen die heutzutage "dominant" sind. Ob nun Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, kleinere religiöse Kreise aus verschiedenen Stämmen/Dörfern dieser Welt. Der Mensch findet seinen Frieden indem er sich spirituell mit einer Religion auseinander setzt. Seine Seele findet Frieden und die Religion, oder sagen wir besser der Glaube, hilft es ihm die Härte des Lebens zu bewältigen.

      Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ich weder christlich, noch muslimisch, noch buddhistisch oder sonst wie veranlagt bin, bin ich automatisch ein Atheist? Weil mich kein vorgefertigter Leitfaden im Form einer Bibel oder des Koran berührt? Nein, absolut nicht.

      Wenn jemand als Atheist an "Gar nix" glaubt und mit vollster innerer Überzeugung sich hinstellt und sagt: "mit 80 ist das Leben vorbei und ich bin weg und da ist nix mehr, game over", dann hat er meiner Meinung nach nicht viel vom Leben als solches gehabt. (ohne jemanden zu nah zu treten). Oder aber gibt es welche die in Zeiten schwerster Probleme die Augen schließen und das Schicksal verfluchen (ob bewusst oder unterbewusst), dann glauben diese offiziellen "Atheisten" vielleicht sehr wohl an etwas Höheres, was sie sich selber aber nicht genauer spezifizieren oder erklären können/wollen. -> Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das auf einige zutrifft.

      Ich selber stamme aus einer sehr katholischen Familie und bin teilweise noch so erzogen, habe aber, je älter ich wurde, gemerkt, dass die Religion für mich eine Form der Überzeugung benötigt, die ich nicht aufbieten kann. Mir ist egal ob Leute hetero oder homo sind, welche Hautfarbe sie haben, wie die sich kleiden oder welchen Beruf sie ausleben. Hauptsache friedlich.

      Einige meiner besten Freunde sind muslimisch, durch meine Arbeit habe ich viel mit Asien und rein statistisch mit vielen Buddhisten zu tun.
      Ticken oder denken die anders? Nein. Warum nicht? Weil Sie als Persönlichkeiten keine Arschlöcher sind.

      Viele suchen nach Verlusten den Frieden und die Gemeinschaft, da sind Religionen wiederum ein geeigneter Ort um sich selber zu finden und zu verstehen. Wenn Leute sich zwanghaft zu etwas bekehren lassen und den Glauben als Ausrede oder Motivation für Tod und Rache benutzen, dann sind das einfach Arschlöcher, keine religiös überzeugten Menschen. Wenn wiederum Leute aber gläubige Menschen auslachen und kritisieren und wissenschaftlich oder wütend versuchen deren Glauben zu widerlegen, dann ist das die selbe Gattung Mensch.

      Scheiße am Ende müssen wir alle Miete zahlen und hoffen dass das Geld ausreicht, da unsere Gesellschaft sich materiell viel schneller entwickelt. Leider bleibt die Selbstreflexion dabei auf dem Weg irgendwo liegen und keiner macht sich die Mühe, danach zu suchen. Erst, wenn Tragödien passieren und da häufig nur um den Schmerz irgendwie zu lindern.

      Meiner Meinung nach verdienen Religionen keinen besonderen Respekt, nein, aber Menschen, die sich wahrhaftig und ehrlich mit Religionen auseinander setzen und den Glauben aus vollster Überzeugung und in Frieden miteinander und zueinander ausleben, diese Menschen verdienen absoluten Respekt.
      Menschen, die sich spirituell weiterbilden und vielleicht an einen selbst kreierten Glauben festhalten, der nirgendwo niedergeschrieben ist oder einfach Menschen, die merken wie oberflächlich die Gesellschaft von Heute ist und ausbrechen wollen: Diese Menschen verdienen Respekt.
      Und genau diese Menschen stellen sich auch nicht oder ihre Religion über andere.

      Zu allen anderen sei gesagt, das sie entweder Ihren Glauben sehr martialisch, verletzend oder provozierend ausleben und das nichts mit der Religion als solche zu tun hat, sondern mit demjenigen der diese für seine eigenen Ansichten oder Charakter missbraucht.

      In Zeiten von G.W. Bush, Al Quaida, Boko Haram, ISIS, Scientology, Joseph Konys & Breiviks und "AfD, oder Pegida und bisschen NPD etwas dazwischen aber bloß nicht rechts" ist es sowieso schwer zu erkennen, wer als ehrlicher Mensch seinen Glauben auslebt oder wer durch innere oder äußere Umstände, durch politische Taten oder Schicksalsschläge in seine Überzeugung hineingeworfen wurde.

      Die Welt heute besteht aus fehlgeleiteten Hass, Verallgemeinerung und Depression. Mir persönlich wäre es lieber, wenn Menschen anfangen an etwas zu glauben, sei es auch nur ein Proton was das All ausge&'+'! hat oder wir alle paar Jahre wiedergeboren werden... etwas, womit wir wieder anfangen zu fühlen und nicht gleichgültig wegschauen.

      Hauptsache, wir fangen an miteinander statt durcheinander. :thumbup:

      Wenn nicht, werden wir solche Themen als das Highlight betrachten während wir auf das neue Iphone warten... als Beispiel. :thumbdown:
    • Game8 schrieb:

      Wer hat die beiden Erschaffen und genau das nicht bedacht?
      Wenn man von einer allwissenden Gottheit ausgeht, dann gibt es keinerlei Entscheidungen. Alles ist vorbedacht (man könnte es "unabwendbares Schicksal" nennen).
      Ergo hätte ein allwissender Gott genau gewusst, dass die beiden sündigen werden. Um genauer zu sein wüsste eine allwissende Gottheit jedes Ereignis vom Anbeginn bis in alle Ewigkeit. Somit hätte er ganz bewusst das Unheil herbeigeführt (Jippie).

      derGartox schrieb:

      Der Mensch findet seinen Frieden indem er sich spirituell mit einer Religion auseinander setzt.
      Warum brauche ich eine Religion für mein Glück (zumindest würde ich das mal als "Frieden" titulieren)?

      Bisweilen sehe ich in keiner Religion einen Grund glücklicher zu sein. Eher machen sie mich sauer.


      derGartox schrieb:

      Seine Seele findet Frieden und die Religion, oder sagen wir besser der Glaube, hilft es ihm die Härte des Lebens zu bewältigen.
      Wenn ich da an jede Religion mit einer allmächtigen Gottheit denke: Nein.

      de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

      Wobei es auch mehrere Gottheiten sein können, welche die Welt ins Unglück stürzen. Machts auch nicht besser.


      derGartox schrieb:

      Jetzt mal Hand aufs Herz: Wenn ich weder christlich, noch muslimisch, noch buddhistisch oder sonst wie veranlagt bin, bin ich automatisch ein Atheist?
      Nein. Dann biste einfach keiner spezifischen Glaubensgemeinschaft zuzuordnen, aber dennoch spirituell (durch den Glauben an Gott(heiten). Atheisten lehnen den Glauben an Götter ab, unabhängig von Religionen.

      de.wikipedia.org/wiki/Atheismus

      Das was du meinst nennt sich einfach "konfessionslos".

      de.wikipedia.org/wiki/Konfessionslos

      So ist jeder Atheist im Endeffekt zwar konfessionslos, aber nicht jeder konfessionslose auch Atheist.


      derGartox schrieb:

      Wenn jemand als Atheist an "Gar nix" glaubt
      Das wäre eher ein Fall für den Nihilismus >_>

      de.wikipedia.org/wiki/Nihilismus





      derGartox schrieb:

      dann hat er meiner Meinung nach nicht viel vom Leben als solches gehabt
      Inwiefern ist das Leben einer Person besser, welche jede Woche im Gottesdienst hockt und eine übergeordnete Instanz anbetet? Zumal in Religionsgemeinschaften häufig noch Reglementierungen dazu kommen. Man schränkt sich also künstlich ein, während andere sich (innerhalb der Gesetze) frei entfalten können.


      derGartox schrieb:

      Oder aber gibt es welche die in Zeiten schwerster Probleme die Augen schließen und das Schicksal verfluchen
      Was hat das Schicksal verfluchen (=etwas bereuen) mit dem Glauben zu tun? So ist das Bereuen von Taten oder Gegebeneheiten doch eher ein Teil der Selbstreflektion und ziemlich wichtig.



      derGartox schrieb:

      keine religiös überzeugten Menschen.
      de.wikipedia.org/wiki/Kein_wahrer_Schotte

      Das mag jetzt vielen nicht passen, aber religiös wird er vmtl. dennoch sein (oder zumindest maße ich mir nicht an das zu beurteilen).


      derGartox schrieb:

      Weil Sie als Persönlichkeiten keine Arschlöcher sind.
      Bezogen auf die komplette Glaubensrichtung?

      Wenn ja: Guck dir mal "Myanmar" an.

      en.wikipedia.org/wiki/969_Movement

      spiegel.de/politik/ausland/bur…det-muslime-a-894877.html




      derGartox schrieb:

      Wenn wiederum Leute aber gläubige Menschen auslachen und kritisieren und wissenschaftlich oder wütend versuchen deren Glauben zu widerlegen, dann ist das die selbe Gattung Mensch.
      Wie kann man es nur wagen den Glauben oder die Ansichten einer anderen Partei zu kritisieren. Gibt ja auch keinen Grund irgendeine Religion zu kritisieren....


      derGartox schrieb:

      Scheiße am Ende müssen wir alle Miete zahlen
      Ich vermute mal, dass meine Asche eher nicht dazu neigt irgendwem irgendwas zu bezahlen >_>


      derGartox schrieb:

      diese Menschen verdienen absoluten Respekt.
      Warum sollten gläubige Menschen mehr Respekt verdienen, als andere? Mal ernsthaft: Was ist die besondere Leistung dabei? Warum sollte ich eine x beliebige, gläubige Person mit Ghandi auf eine Stufe stellen (wenn nicht sogar höher)? Und warum nicht auch Elfriede Irmgart von nebenan, die vll. in der Suppenküche aushilft aber nicht gläubig ist?

      Was ist die große Leistung? Die Leistung die so viele andere, wichtige Arbeiten in den Schatten stellt? Nur weil man an eine übergeordnete Entität glaubt und/oder Angst vorm Tod hat?

      Sorry aber friedliches Miteinander sollte eher der Standard sein und nicht etwas was man in höchster Stufe respektieren müsste.


      derGartox schrieb:

      In Zeiten von G.W. Bush
      Seit wann ist der denn wieder da?



      Kommen wir mal zu meinem Standpunkt:

      Nein. Gläubige verdienen aus meiner Sicht keinen besonderen Respekt, nur weil sie gläubig sind. Respekt verdient sich ein Lehrerbeauftragter, der mit voller Hingabe arbeitet und seine Schützlinge unterstützt, wo er nur kann. Respekt verdient sich jemand bei mir, wenn er friedlich protestiert. Respekt verdient sich jemand, wenn er anderen uneigennützig hilft.

      Es gibt für mich viele Gründe eine Person zu respektieren, aber keine hat für mich etwas mit irgendeinem Glauben zu tun. Dafür gibt es andere Taten, die bewundernswerter sind.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Blacki ()

    • Hey Blacki,


      ziemlich interessante Antwort von dir. Ich finde es gut wie sehr du dich von der Thematik her mit meinem Post oder generell mit dem Thema auseinander setzt, im Endeffekt ja das Ziel dieses Threads.

      Durch all deine Versionen der Korrektur und die Art deiner Antworten habe ich aber bisschen den Eindruck das du meinen Text inhaltlich nicht verstanden hast. Vielmehr bist du mit deiner Meinung unbefangen durchgebolzt. Ich finds okay, weil das ja auch seine Wirkung bei dir und den interessierten Lesern hinterlässt.

      Nur in zwei Sachen muss ich dich auf etwas hinweisen:

      Du verstehst bzw. willst meinen Text anscheinend als einen Maßstab ansehen mit welchem ich zwischen normalen und gläubigen Menschen so unterscheide, das ich die Gläubigen auf einen Thron setze, von welchem sie aus nach unten spucken. Das ist aber totaler Blödsinn.

      Generell finde ich aber Menschen die sich mit Ihrem Leben und Ihrer Überzeugung auseinandersetzen nachdenklicher und philosophischer als Leute die sich ohne Gedanken hinstellen und sagen die glauben an nix, um so auch zu versuchen die eigene Angriffsfläche in solchen Diskussionen zu minimieren und seinen Gegenüber gleichzeitig zu provozieren.

      Denn das ist ja das Kernthema des Threads, und um nix anderes geht es hier.

      Wenn es jedoch um eine generelle Respektfrage geht, bin ich von deinem Standpunkt nicht weit entfernt und gebe dir da voll Recht.

      Vergiss aber nicht, das Menschen wie Ghandi, Mandela, Muhammed Ali, Mutter Teresa usw. allesamt gläubig waren und u.a. daraus Ihre Kraft gewonnen haben. Genauso helfen unreligiöse Menschen untereinander weil diese auch Ihre Kraft aus Ihrer Überzeugung gewinnen. Wie du sie dir auslegst und wie du sie definierst, bleibt dir überlassen. Zu deiner Überzeugung gehört auch dein Glaube an Schicksal. Daher bereiten mir blinde religiöse Fanatiker genauso Kopfschmerzen, weil die sich im Kreis drehen und widersprechen.

      Zu der zweiten Sache in der ich dich korrigieren muss: Weißt du wer G.W. Bush war? (Junior meine ich) Dann solltest du wissen, das seine Taten und die Konsequenzen seiner Taten bis in die übernächsten Generationen andauern wird. Also ja, er ist in Form seiner Hinterlassenschaft ausgerechnet jetzt aktueller denn je. Eig. war er ja nie weg oder?

      Aber das ist ein anderes Thema :)
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      derGartox schrieb:

      Durch all deine Versionen der Korrektur
      Die erste Änderung hat das erste Zitat (von Game8) + Antwort mit reingenommen (manchmal lese ich noch die vorherigen Seiten im Nachhinein). Die zweite war die Erkentniss, dass das Zitat zwei mal eingefügt wurde ;)


      derGartox schrieb:

      Generell finde ich aber Menschen die sich mit Ihrem Leben und Ihrer Überzeugung auseinandersetzen nachdenklicher und philosophischer als Leute die sich ohne Gedanken hinstellen und sagen die glauben an nix
      Tatsächlich sehe ich es halt so, dass auch ein Nihilist einen gewissen Teil Arbeit in das Nachdenken gesteckt haben dürfte, ebenso wie er vmtl. auch philosophiert hat oder sich zumindest mit verschiedenen Lebensphilosophien auskennen dürfte, sofern er wissentlich Nihilist ist.

      Ich behaupte mal, dass sowohl die Entscheidung für den Glauben, als auch gegen den Glauben zu einem gewissen Teil im Unterbewusstsein stattfindet, aber halt auch gleichsam eine bewusste Entscheidung darstellt. So setzen sich halt doch beide wieder mit den Religionen, dem Leben und ihren Ansichten auseinander.

      Dabei entsteht dann beispielsweise eine Ansicht wie die Theodizee, welche eine recht häufig Begründung darstellt, warum Menschen nicht glauben ^^.


      derGartox schrieb:

      um so auch zu versuchen die eigene Angriffsfläche in solchen Diskussionen zu minimieren und seinen Gegenüber gleichzeitig zu provozieren.
      Warum sollte Unglaube keinerlei Angriffsfläche bieten? Jede Philosophie bietet große Angriffsflächen.

      Was ich aber interessant finde ist, dass du schreibst, dass es dabei gleichzeitig provoziert. Inwiefern provoziert es denn einen Gläubigen, wenn ich schreibe, dass ich an keine Religion und an keinen Gott glaube (selbst wenn ich schreibe dass ich an keine Moral glaube düfte es doch egal sein)?

      derGartox schrieb:

      Vergiss aber nicht, das Menschen wie Ghandi, Mandela, Muhammed Ali, Mutter Teresa usw. allesamt gläubig waren und u.a. daraus Ihre Kraft gewonnen haben.
      Den Respekt bekommen sie dennoch für ihre Taten und nicht weil sie gläubig sind. Da gäbe es noch viele, viele andere ;)

      derGartox schrieb:

      Genauso helfen unreligiöse Menschen untereinander weil diese auch Ihre Kraft aus Ihrer Überzeugung gewinnen.
      Meinst du wegen der Überzeugung, dass es keinen Gott gibt? Wenn ja dann wäre das zumindest mir neu. Ich versuche eher allgemein Leuten zu helfen, egal welchen Glauben sie haben (solange sie sich nicht komplett daneben verhalten). Und warum? Weil ichs kann ;)

      derGartox schrieb:

      Weißt du wer G.W. Bush war? (Junior meine ich)
      Joa und wenn ich mich recht entsinne war Senior nicht so viel besser (vll. sogar schlimmer).
    • Blacki schrieb:

      Respekt verdient sich jemand bei mir, wenn er friedlich protestiert.
      Protestiert? Ernsthaft? Was hat ein friedlicher Protestant für ein Respekt verdient, wenn du nicht seine Ansichten teilst? Sondern eher das Gegenteil?
      Ruhige Wasser sind tief sagt man ^^

      Vllt. Protestiert er ja friedlich dafür das man jetzt Samstag und Sonntag immer 8h zur Arbeit gehen muss?

      Ich meine... welche Gründe es auch sein mögen. Ein Protest kann ja gut und gern friedlich ablaufen. Schlimm ist es aber wenn das was Gefordert wird und nicht deine Ansichten teilt durchgesetzt wird und du damit dann vllt. selbst noch den Kürzeren ziehst. Verdienen dann diese Leute Respekt die dann über dein Leben bestimmen? Glaube nicht. ^^

      Ich glaube wenn du ein Chef über eine Firma wärst und deine Mitarbeiter friedlich protestieren vor deinem Betrieb, würdest du das auch nicht so toll finden und es respektieren. Weil wenn Leute Protestieren, stimmt ja irgendwas nicht. Das kann zum Leidwesen anderer sein oder halt zu Leidwesen einem selbst. Weil die Forderungen bei einem Protest muss ja im Endeffekt irgendjemand ausbaden bzw. ausbügeln, damit die Leute die protestieren zufrieden sind und ruhe geben.

      Es ist schön das wenn ein Protest friedlich abläuft. Aber Respekt muss man denen nicht unbedingt zollen, wenn einen die Ansichten nicht passen. Bei letzterem wirst sogar selbst du diese Gruppen nur tolerieren. Aber nicht respektieren. Das ist einfach so. Das merkt man denk ich erst wenn man selbst in solch einer Situation ist. ^^

      Die Tat was später aus dem Protest hervorgeht ist das was du dann respektieren oder verachten kannst. Ein Protest an sich wirst du aber nur tolerieren bzw. tolerieren müssen wenn er stattfindet.

      Respekt verdient sich eine Firma / Unternehmen / Politik wo es erst gar nicht zu Protesten kommt, weil sie womöglich mit den Menschen an einen Strang ziehen.

      Blacki schrieb:

      Respekt verdient sich jemand, wenn er anderen uneigennützig hilft.
      Wobei hier gesagt sei das Ausnutzen solcher Personen das Ganze in einen anderen Blickwinkel stellen lassen. Weil dann ist der, der uneigennützig hilft eher ein Verlierer bei dem man jederzeit Hilfe bekommen kann aber demjenigen nie was geben muss. In der Realität wird sowas eher mit Dummheit betitelt. Einfach aus dem Grund weil die Leute die Leistung nicht wertschätzen. Noch schlimmer ist es dann, wenn alle der Meinung dann sind und es keiner für Wahr nimmt mehr.


      Weil wenn du dir den User BlueSky in diesem Thread mal seine Beiträge durchlesen würdest, will er aus seiner Sicht den Menschen uneigennützig helfen und möchte sie konvertieren an die Bibel und Gott zu glauben, auf das die verlorenen Schafe nicht verloren gehen und nicht in die Hölle müssen für ihr Vergehen.

      Sprich aus deiner Aussage heraus wäre er ein Kandidat der aus deinem Blickwinkel Respekt verdient?
      Ich würde eher sagen nein. Denn sein Vorhaben würde andere benachteiligen.

      Oder wenn du in einer Firma immer derjenige bist der uneigennützig hilft und tut und macht und bei dir oder anderen eventuell noch andere dafür sorgt das Leistungen dadurch erhöht werden oder gar Leute gefeuert werden, weil sie nicht soviel können wie diese Person, einfach aus dem Grund das die Leistung die er erbringt an alle angepasst wird. Dann wärst du auch nicht bereit ihn dafür Respekt zu zollen. Sondern dann würdest du ihn eventuell gar als Idiot bezeichnen und wie blöd man sein muss die Leistungen zu erhöhen. Obwohl er der Firma ja an sich uneigennützig hilft. Immerhin bekommt er nicht mehr Geld als alle anderen ;D

      Gibt noch viele andere Beispiele wo Leute uneigennützig versuchen zu helfen, sprich wo sie selbst nix davon haben, aber andere noch mit in den Dreck ziehen. Dazu zählt man z.B. Arbeitsgeile Leute die immer mehr machen wollen wie die Norm verlangt. Die Leute können noch so nett sein halt. Aber Hinterrücks schadet es anderen.
    • Sagaras schrieb:

      Protestiert? Ernsthaft? Was hat ein friedlicher Protestant für ein Respekt verdient, wenn du nicht seine Ansichten teilst? Sondern eher das Gegenteil?
      Ruhige Wasser sind tief sagt man
      Naja gut, es kommt auch auf bestimmte Gegebenheiten an (wenn auch nicht umbedingt mit den Ansichten). Was ich bei Ghandi interessant fand ist, dass er friedlich gegen eine gewaltätige Kolonialisierung Indiens protestiert hat, während viele eigentlich schon zu den Waffen greifen wollten. Zudem hat er es geschafft genug Leute unter sich zu vereinen.

      Und ja ich respektiere auch Demonstranten gegen Castortransporte, welche friedlich bleiben, obwohl mir die Transporte ziemlich egal sind.


      Sagaras schrieb:

      Verdienen dann diese Leute Respekt die dann über dein Leben bestimmen? Glaube nicht.
      Gegendemo :D
      Scherz beiseite: Sie haben es zumindest nicht mit Gewalt durchgedrückt und es steht mir frei eine Gegendemo zu veranstalten oder mich anderweitig politisch zu organisieren.


      Sagaras schrieb:

      Weil wenn Leute Protestieren, stimmt ja irgendwas nicht.
      Ich bin da vll. n bissl blauäugig, aber wenn etwas nicht stimmt und ich der Chef bin, sollte ich es ändern, so es denn in meiner Macht ist es zu ändern.


      Sagaras schrieb:

      Aber Respekt muss man denen nicht unbedingt zollen, wenn einen die Ansichten nicht passen.
      Müssen muss man eh nicht und Moral u.Ä. sind eh nicht statisch ;)


      Sagaras schrieb:

      Weil wenn du dir den User BlueSky in diesem Thread mal seine Beiträge durchlesen würdest, will er aus seiner Sicht den Menschen uneigennützig helfen und möchte sie konvertieren an die Bibel und Gott zu glauben, auf das die verlorenen Schafe nicht verloren gehen und nicht in die Hölle müssen für ihr Vergehen.
      Das sind jetzt speziellere Fälle ;)

      Da gehts dann eher gegen die Toleranz von meiner Wenigkeit. Und ja jemand der meint mich missionieren zu müssen, toleriert anscheinend meine Lebensführung nicht ;)

      Die Leutchen die mich mit sowas wirklich belästigen dürfen sich dann über einen Haufen dummer Sprüche freuen in der Hoffnung, dass sie mich nicht erneut belästigen ^^.

      Insgesamt aber gute Kritik @Sagaras, welche wieder zeigt, dass es halt leider nicht ganz so simpel ist ^^.