Ein Vater braucht mal Hilfe - Spiel-Video auf You Tube stellen

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      Hallo Holger!

      Erstmal Daumen hoch das du das Interesse deines Sohnes ernst nimmst und dich erkundigst.
      Mein Sohn hat mit 11 angefangen und ja klar es kommt viel Mist von den ganzen Internet-Rambos.

      ABER , er hat Spaß an der Sache und ist wie du es schon gesagt hast Kreativ. Sehr Kreativ.
      Mittlerweile kennt er sich mit der Technik super aus und zugleich haben wir beide das Hobby Let´s Plays gefunden.
      Über die negativen Dinge reden wir und er hat damit überhaupt kein Problem. Hier ist wahrscheinlich jedes Kind anders.

      Was ich aber nicht machen würde ist ihn damit alleine lassen und er spielt nicht mit einer Facecam.
      Das kann er dann gerne machen wenn er älter ist.

      Ach so, meist ist nach ein zwei Videos auch das Interesse nicht mehr so hoch bei den Kids.
      Vielleicht einfach mal ein Video für den privaten Gebrauch erstellen, das auf CD brennen und gemeinsam mit der Familie auf dem TV anschauen.

      Einen schönen Abend
      Carsten

    • War klar, dass es hoffnungslos ist mit dir. Allen anderen dürfte es wohl aufgefallen sein. Und wenn du ernsthaft glaubst der Kanal gehört Celine, dann sagt das im Grunde schon alles aus. Um mal deinen Spruch zu bringen: Ich dachte du wärst schlauer, selbst in der Kanalbeschreibung steht etwas ganz anderes, als du den Leuten hier wieder verkaufen möchtest. Sag ja, danke für die Bestätigung dessen, dass du wieder alles weißt ;)

      Back 2 Topic, driftet schon wieder viel zu sehr ab in eine Richtung, die keiner braucht. Fakt ist: Die meisten Kinderkanäle in dem genannten Altersbereich werden von selbigen nicht betrieben, und die die es werden, sind nicht gerade das was man erfolgreich nennt. Wenn man den Kanal nun zusammen mit den Eltern betreibt ist das sicherlich am verträglichsten für alle, aber dann ist es eben auch nicht der Kanal des Kindes, was vielleicht wieder demotiviert.

      Persönlich bleibe ich bei der Meinung, dass man in dem Alter keine Playstation und keinen YouTube Kanal braucht um kreativ zu sein. Zumal man in dem Alter noch lange nicht in der Lage ist halbwegs strukturiert an sowas ranzugehen und zu wissen, dass man damit wohl erstmal nicht sonderlich viel Erfolg haben wird, sondern in diesem Fall wahrscheinlich der Papa die meiste Arbeit. Dann doch lieber Lego :D Dann kann Papa auch mitspielen oder sich den Mindstorms nebenher widmen :) Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Sehe das auch nicht so schwarz oder weiß. 9 Jahre ist ein Alter, wo man sich schon etwas in einer Gemeinschaft (Schule) eingefunden hat und dementsprechend Hobbys und Interessen untereinander teilt. Youtube spielt heute eine große Rolle im Bereich der Medienkommunikation und Entertainment.

      Ich sehe persönlich keine Probleme in einem Let's Play unter dem Aspekt, das keine Facecam gezeigt wird.

      So kann auch bei negativer Kritik der Stil des Kommentierens, das Gameplay ansich oder das Spiel als Schuldig betrachtet werden.

      Hingegen kann Kritik an der eigenen Person mit Facecam schon an dem bisschen Selbstbewusstsein nagen, was man in dem Alter entwickelt hat. Zumal eine Stimme im Internet stehen zu haben nochmal was ganz anderes ist, als seine Person an sich.

      Der Let's Play Bereich wird einem Kind aber garantiert keine großen Erfolgserlebnisse bieten, es sei denn, er erwartet nicht zu viel. 200000 Abonnenten wird man da nicht so schnell erreichen^^
    • Karmaalp schrieb:

      Richtig genau deswegen weiß ich das es genug sehr Junge Creator gibt die super viel Erfolg haben ^^
      Ich weiß gar nicht was man dort als "Zumutung" sehen soll, falls da verletzende Kommentare gibt, löscht der Vater die, ich sehe da kein Problem ^^
      Ich denke da eher an das reale Leben - leider ist es keine Seltenheit, dass Kinder/Jugendliche in der Schule o.ä. gehänselt werden, weil sie etwas machen, wo sie 'gesehen' werden, es ist nun unerheblich, ob wir da von Fernseh-Produktionen reden oder eben von Content, den wir im Internet bewundern dürfen - Stichwort Neid. Kinder können grausam sein und dem Jungen eine harte Zeit bescheren, vor allem deshalb, weil selbst mit einem etwaigen Schulwechsel keine Garantie da ist, dass dann alles wieder in Ordnung ist, denn - wie hier schon erwähnt wurde - das Internet vergisst nicht, du bekommst diese Aufnahmen niemals restlos da raus.

      Um aber auch nochmal etwas konstruktiv zu sein - Mir gefiel der Vorschlag, dass du einen Kanal eröffnest und deinen Sohn ein bisschen mit einbindest, mit ihm spielst und kommentierst, aber ich würde trotzdem dringend davon abraten, sein Gesicht öffentlich zu zeigen - egal, ob du dabei bist oder er nun allein Videos erstellt.
      Hier könnte eine epische Signatur stehen ..
      ..
      .. Gibt's aber nicht. 8)
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      EvilBloodyEyes schrieb:

      Ich denke da eher an das reale Leben - leider ist es keine Seltenheit, dass Kinder/Jugendliche in der Schule o.ä. gehänselt werden, weil sie etwas machen, wo sie 'gesehen' werden, es ist nun unerheblich, ob wir da von Fernseh-Produktionen reden oder eben von Content, den wir im Internet bewundern dürfen - Stichwort Neid. Kinder können grausam sein und dem Jungen eine harte Zeit bescheren, vor allem deshalb, weil selbst mit einem etwaigen Schulwechsel keine Garantie da ist, dass dann alles wieder in Ordnung ist, denn - wie hier schon erwähnt wurde - das Internet vergisst nicht, du bekommst diese Aufnahmen niemals restlos da raus.

      Das gleiche kann man auch umgekehrt sagen von daher ist das ehr Relativ.
      Es könnte auch voll gefeiert werden und er ist ein Star in der Schule.
      Es gibt beide Seiten und außerdem wenn man danach gehen würde müsste man für immer sich in ein Zimmer einsperren denn es gibt genug Sachen wofür man in der Schule geärgert wird. Indem Fall liegt es aber am Kind bzw. Eltern das sowas nicht passiert da, denn nur Kinder die sich ärgern lassen werden damit Schwierigkeiten haben.
    • Das von dir aufgeführte Szenario ist dann doch eher die Seltenheit, wenn wir mal ehrlich sind. Kinder, die sich ärgern lassen? Selbst wenn man ein dickes Fell hat, können manche Dinge wehtun und sind auf Dauer alles andere als förderlich. Die Psyche eines Kindes wiederherzustellen ist eben kein Kinderspiel, zumal jedes Kind mit solchen Dingen anders umgeht, aber diese Tragweite kann ein Junge in dem Alter eben noch nicht abschätzen, da können auch die Eltern nicht immer die schützende Hand über ihren Sprössling halten, die sind immerhin nicht stetig zugegen.

      Sicher, es KANN alles gut gehen, man sollte aber nicht die Augen davor verschließen, dass auch das genaue Gegenteil passieren kann, nur ist es dann leider schon zu spät.
      Hier könnte eine epische Signatur stehen ..
      ..
      .. Gibt's aber nicht. 8)
    • Ich kann dich schon gut nachvollziehen allein weil es ja "sein eigenes Kind" dann ist.
      Wie ich aber oben gesagt habe sehe ich da kein Problem wenn es ohne Facecam gemacht wird.
      Es gibt glaube ich genug Sachen in der Schule die wahrscheinlich schlimmer sind als wenn man ein Video hochläd das sehr wahrscheinlich fast keiner sehen wird.
      Alle tun so als ob er mit den Video die er macht Millionen von Leute jetzt Unterhalten würde.
    • Karmaalp schrieb:

      sehe ich da kein Problem wenn es ohne Facecam gemacht wird.
      Den Teil habe ich zuvor übersehen, aber ja, auch für mich wäre die Facecam das 'Hauptproblem' an der Sache, wenngleich ich auch beim Rest etwas skeptisch wäre.

      Karmaalp schrieb:

      Es gibt glaube ich genug Sachen in der Schule die wahrscheinlich schlimmer sind als wenn man ein Video hochläd das sehr wahrscheinlich fast keiner sehen wird.
      Alle tun so als ob er mit den Video die er macht Millionen von Leute jetzt Unterhalten würde.
      Naja, man kann manchmal gar nicht so blöd denken und schon hat ein Mitschüler so ein Video entdeckt (alternativ zeigt er das selbst) und zieht ihn damit auf, das bekommt dann eine ganz unangenehme Gruppendynamik.

      Wie auch immer sich das Ganze entwickeln mag - ich hoffe, du (also werter Threadersteller) triffst da eine Entscheidung, mit der ihr beide wenigstens halbwegs zufrieden seid. Ich glaube, dein Sohn freut sich schon darüber, dass du seine Interessen ernst nimmst, ist auch nicht selbstverständlich. Ich wünsche dir/euch da ganz viel Spaß und hoffe, dass er von den negativen Seiten dieses Hobbys verschont bleibt.
      Hier könnte eine epische Signatur stehen ..
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      .. Gibt's aber nicht. 8)
    • DaddelZeit! schrieb:

      Trotzdem finde ich, dass Kinder lieber zusammen mit Freunden irgendwas unternehmen sollten - auch wenn das ab und an dann eben auch gemeinsames Zocken vorm heimischen Fernseher ist. Youtube aber doch lieber weniger, auch WENN es noch so üblich sein mag. Und falls doch, würde ich zumindest in die Richtung gehen, die Kommentarfunktion unter den Videos zu deaktivieren. Auch wenns dann leider keine Interaktion gibt. Aber Youtubezuschauer sind nicht unbedingt zimperlich zuweilen.

      Im Alter von 13 Jahren habe ich eine Kamera geschenkt bekommen, zusammen mit Freunden haben wir dann idiotische Videos gedreht und uns hinterher einen abgelacht beim anschauen. (Ein paar Jahre später) Auf die Frage eines Freundes, wann ich das denn mal hochladen würde sagte ich ihm das ichs nicht hochladen würde weil es mir peinlich ist. Da waren nicht nur Reallife aufnahmen bei, sondern auch Let's Play ähnliche Aufnahmen ohne unsere Gesichter. Nach ein paar Jahren ist man immer schlauer, ich finde im alter von 9 Jahren sollte man sowas nicht machen, 14-16 Jahre finde ich okey, da hat man denke ich dann schon eine gewisse reife um entscheiden zu können ob man so einen schritt machen möchte. So Positiv wie einige hier von jungen YouTubern reden, habe ich eher selten erlebt. Ich kenne da eher konsorten wie SupermanBenjamin, Paulana, und dann gab es da noch so einen Behinderten jungen über den man sich lustig machte. Bezüglich Facecam sollte man also ganz vorsichtig sein. Aber ob die Kinder auch Negative Kritik bzw Hate gegenüber ihrer Stimme und dem Gameplay verkraften können? Das risiko würde ich nicht eingehen. In dem Alter gehören Kinder vor die Tür, oder zusammen mit Freunden vor die Konsole. Internet und Handykram können sie machen wenn sie etwas Älter sind.

      Hab vor 2 Jahren schon einen kollaps auf der Arbeit bekommen, als eine Kollegin meinte, sie würde ihren 2 Kindern im Alter von 9 & 11 Jahren 'n Smartphone schenken. Aber nicht aus einem logischen Grund von wegen damit sie erreichbar sind, oder für Notfälle, nein, damit sie in der Schule nicht ausgegrenzt werden :(

      Was für eine Welt...

      It's Good to be Bad
    • Es ist wichtig dass Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen, aber ein eigenes Facebook Profil oder auch einen Youtube Account zu haben halte ich für gefährlich. Das Hauptproblem ist meistens, dass den Eltern das nötige Knowhow fehlt um zu beurteilen, dass das was das Kind im Internet treibt okay ist oder nicht.

      Meine Regel wäre generell, konsumieren ist okay, produzieren nicht. Ich würde einem Kind nicht mal schriftliche Kommunikation erlauben bis zu einem gewissen Alter, wenn es bewiesen hat, dass es die Tragweite des eigenen Handelns abschätzen kann.

      Wir alle wissen dass das Internet generell und Youtube im speziellen ein hartes Pflaster ist. Da reicht es teilweise schon eine naive Frage zu stellen um gehatet zu werden. Reddit lässt grüssen. Bei manchen Aussagen müssen selbst wir Erwachsenen ungläubig schlucken. Dass solche Erfahrungen für ein Kind verstörend sein können bestreitet glaub ich niemand.

      Sollte man sein Kind also vom Internet fern halten? Auf keinen Fall. Im Gegenteil. Nur lasst die Kinder erstmal eine Weile beobachten und lernen wie die Dinge laufen bevor sie selbst tätig werden. Hier gelten nun mal andere Regeln als in der analogen Welt und die Hemmschwelle ist massiv niedriger.
      Mein Let's Play Channel

      Gute Musik gefällig? Hier gehts zu meinem Heavy Metal Channel. :evil:
    • Youtube als Creator mit 9 würd ich jetzt auch nicht unbedingt empfehlen. Aber viele scheinen privates Zocken gleich mit auszuschließen, er möge doch lieber Fußball spielen gehen.
      Es kommt doch immer auf's Kind an, was es hobbymäßig gerne macht. Wenn es zocken möchte, spricht da privat doch überhaupt nichts gegen. Dann spielt er eben Doom und andere gehen eben Fußball spielen. So hat jeder sein Hobby. Ein Hobby muss doch nicht immer in der Sonne sein. Ich hab das als Kind immer gehasst, wenn man vorgeschrieben bekommt, wie man seine Freizeit gestalten soll, ala aber es ist doch Hochsommer, da scheint die Sonne, was hängst nur drinne? Ja und? ist doch mein Bier. Jeder hat andere Hobbies. Und das man durch drinne hocken keine Freunde kriegt ist doch auch völliger Unsinn. Entweder durch die Schule, oder in der heutigen Zeit findet man auch Freunde über's Internet. Man kann sich ja auch mal treffen, statt nur Skype. Also ich seh da kein Problem, aber gut. Manche sind da vllt noch etwas altertümlich^^

      Aber Youtube als Creator würde ich in dem Alter tatsächlich auch eher von abraten. Öffentlich und privat ist da einfach noch ein großer Unterschied.
      Aktuelle Projekte/Videos




      Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
      Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
    • Ich finde es nicht per se schlecht, wenn man da frühzeitig anfängt und sich kreativ auslebt, allerdings gibt es Risiken, denen man sich bewusst sein sollte. Man gibt etwas über sich preis und stellt etwas ins Internet, was man ggf. später bereut. Sei es Mobbing im privaten Umfeld oder irgendwas in der Art - muss nicht passieren, kann aber. Und ich habe da so meine Zweifel, dass man in dem Alter abgebrüht genug ist, um Anfeindungen, Hate, oder auch nur Kritik am eigenen Content "einfach so" wegzustecken. Schau dir dazu mal die YouTube-Kommentare durch.

      That said ... mir sind auch schon 8 - Jährige untergekommen, die sich im Battle-Rap (incl. Video) versuchten und einigen paar davon kauf ich sogar ab, dass das wirklich deren Idee war und nicht ... was weiß ich ... der Bruder sie als Maskottchen missbraucht. Und das ging auch irgendwie gut, obwohl dort in der Regel recht scharf geschossen wird. Ich will dir nicht wirklich dazu raten, aber auch nicht davon abraten.

      Vielleicht lässt sich da eine Art Kompromiss finden. Man nimmt das Zeug auf, spielt mit der Bearbeitung, aber veröffentlicht das nicht oder zeigt das nur im privaten / familiären Kreis. Sicher nicht ganz so reizvoll, aber eine Möglichkeit, sich kreativ auszuleben.

      Zu den PS4 - Fragen kann ich nichts sagen und das Mindestalter für einen eigenen Kanal wurde bereits genannt. Zu den Programmen ... ich würde da die Demo-Versionen mal ausprobieren, mein eigener Favorit ist die Movie Studio - Reihe.
      Videoempfehlungen:
      ShimmyMC
      NuRap
      ShimmyMC
      Napoleon Bonaparte
    • JenkimentoLP schrieb:

      Danke das ich mit meiner Meinung nicht allein da stehe...
      Definitiv nicht. Ich würde die Krise bekommen, wenn mein Kleiner sich so früh so extrem exponieren würde. Auch wenn ich schon mal gedacht habe ... hey so gaming family ... coole idee ... aber 9 wäre mir da definitiv zu früh, und ich würde auch sehr eingehend erstmal mit ihm über die typischen Internetmechaniken sprechen, denn wenn ihn erstmal so ein Schitstorm unvorbereitet treffen würde ... no way.

      Retro, Simulation und Open World Games durch die Augen eines Kindes der Generation C64.
    • Sicherlich kann man mit 9 auch Let's Player werden.

      Jetzt ganz abseits der Internet Rambos... theoretisch kann man ja auch Bewertungen deaktivieren und sogar Kommentare als Elternteil administrieren bzw. diese auch deaktivieren. Oder hat da allgemein viele Möglichkeiten, Kommentare nur über Facebook, wo es nicht direkt diese riesige Anonymität mehr gibt etc.

      Nur ist man halt nach wie vor ein Kind... spätestens in 10 Jahren wird sich das Kind durchaus wünschen, dass er diese Videos nie gemacht hätte. Das wird einem dann doch eher ziemlich peinlich sein. Allein schon daraus, sich dann vor dem Stimmbruch zu hören.

      Zumindest wäre diese Reaktion eher der Normalfall. Man ist als Mensch in dem Alter halt noch sehr jung in der Entwicklung, das will man später auch gar nicht so wahrhaben.

      Das Internet vergisst auch nie, da kann man den Kanal später noch so löschen. Und es gibt halt eine erhöhte Chance, dass dann jemand zumindest Ausschnitte der Videos für sein "Best Of Kinder Let's Player" verarbeitet.

      Ich würde das nicht empfehlen.
      Die Idee das ganze mit dem Elternteil gemeinsam zu machen finde ich da besser. Wird für das Kind später genauso peinlich sein... aber ist dann zugleich trotzdem eine schöne Erinnerung für das Elternteil... oder einfach gesagt.. geteilte Peinlichkeit ist halbe Peinlichkeit :)

      Aber ohne würde ich da eher sowas in die Richtung Gameplay/Playthrough mit höchstens Textkommentar oder direkt ein Text Let's Play mit Screenshots oder unkommentierten Videoausschnitten empfehlen.

      Aber direkt als Video Let's Player... bin ich auch jemand, der da eher skeptisch ist.
      Auch in Sachen Kommentar stellt sich da halt sowieso die Frage... im Gegensatz zu Kindern die Schauspielern oder in Hörspielen mitspielen, gibt es ja auch kein Skript in dem drin steht was sie zu tun und zu sagen haben.
      Let's Plays leben ja von ihren spontanen Reaktionen auf die Geschehnisse im Spiel.
      Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
      Zum Kanal

      Momentan im Anflug:
      Star Trek: Virtual Dreadnought
    • Auch wenn ich etwas weniger vorsichtig wäre als die meisten hier, würde ich von der Veröffentlichung eher abraten. Ich denke zwar, dass der Kanal vermutlich nur im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis wahrgenommen werden dürfte und mit einem "Shitstorm" oder dergleichen nicht unbedingt zu rechnen ist. Sicherlich gibt es diese Fälle, wenn Kinder mit großem Engagement und Penetranz ihren Kanal überall bewerben, aber unter Supervision des eigenen Vaters dürfte das unter dem Radar bleiben. Zudem wurde schon erwähnt, dass man Kommentare usw deaktivieren kann. Trotzdem: Vermutlich wird das Produkt zunächst nicht besonders gut werden und es gibt einfach viel zu viele YouTuber, als dass man da auffallen könnte. Sicher ist ein "Vaterkanal + Kind" eine interessante Nische, aber das wäre dann mehr dein Ding und ich habe nicht den Eindruck, dass es das sein soll. Mit einem Kanal weckst du falsche Erwartungen bei deinem Sohn. Und die Gefahr von negativen Reaktionen bleibt natürlich dennoch. Ich finde es aber grundsätzlich ganz großartig, dass ein Vater das Interesse seines Sohnes ernst nimmt. Es dürfte viele Kinder in diesem Alter geben, die selbst gerne Creator wären. Wenn sich Eltern dann damit beschäftigen, mit ihren Kindern darüber sprechen und ihnen helfen, ist das eine seltene und tolle Sache.

      Ich empfehle deshalb auch unbedingt, das Interesse nicht im Keim zu ersticken, sondern eine Art "Trockenschwimmen". Wir haben früher gespielt, wir wären Radiomoderatoren und haben mit unseren Kassettenrekordern irgendwelche Reportagen aufgenommen. Hat natürlich nie jemand gehört, aber wir fanden das großartig. Genauso könntet ihr zusammen Videos aufnehmen, ohne sie zu veröffentlichen. Natürlich ist das nicht dasselbe, aber mit etwas Zeit und Mühe kann man auch wirklich witzige Sachen produzieren und dann z.B. der Familie vorführen. Dabei merkt man dann auch schnell, wie ernst es ihm damit ist. Wenn er schnell das Interesse verliert, ist es ohnehin gut, gar nicht erst einen YouTube-Kanal eröffnet zu haben. Und wenn das Interesse groß ist, kann man gemeinsam erst mal eine Spielszene mit Kommentar versehen, z.B. bei einem Renn- oder Fußballspiel Kommentatorteam spielen. Und später kann man dann gemeinsam lernen, zu schneiden, ein Intro oder Einblendungen zu nutzen, die besten Szenen eines Spiels zusammenschneiden usw. Ihr werdet schnell besser und schneller werden und das ist auch sehr befriedigend. Vielleicht nimmt man mal einen Kumpel dazu, die Möglichkeiten sind vielfältig.

      Im Optimalfall macht ihr das über mehrere Monate oder sogar Jahre immer mal wieder in lockerer Folge und irgendwann, wenn er alt genug ist und immer noch Spaß hat, kann er den Schritt in die "echte Welt" gehen, hat dann schon mehr Erfahrung und ist gefeiter vor möglichen negativen Reaktionen.

      Vielleicht entwickelt sich ein tolles Hobby für euch beide, vielleicht ist es ein Rohrkrepierer - zu verlieren habt ihr nichts beim Trockenschwimmen.
      Die Beleuchteten Brüder - Das beste im Internet, du fetter Oger!
    • Hallo liebe Community

      alles das was hier gerade gesagt wird hat seine Berechtigung. In bin wirklich sehr dankbar für eure konstruktiven Hinweise und beschäftige mich ernsthaft mit jedem eurer Antworten. Ich gebe zu das ich das Thema unterschätzt und falsch eingeordnet hatte (zu wenige Gedanken).

      Ich habe zunächst rein auf den Wunsch meines Sohnes reagiert und bin mit der Intention daran gegangen mich nicht "zu verschließen" und ihm technisch die Dinge beizubringen und ihn damit auch zu begleiten. Auf der anderen Seite war ich der Meinung das es halt ein zeitliches Phänomen ist sich heute mit diesen Dingen zu beschäftigen und kreativ zu sein und immer weniger mit Lego :)

      Ich habe meinem Sohn bereits mitgeteilt das wir das nicht machen können und werden.

      Doch wird eines Tages der Zeitpunkt auf mich zukommen und da ich nun einmal damit angefangen habe mich damit zu beschäftigen, werde ich es auch weiterhin tun.

      Und wie hier ja auch bereits vorgeschlagen wurde kann ich es mit Ihm auch zunächst nur im Privaten produzieren, so dass er es der Familie zeigen kann - mal schauen :)

      Und selbst wenn ich mich weniger technisch (wie meine Ursprungs-Fragen) damit beschäftigen sollte, so doch aber mit dem Thema als solches. Was genau gibt es überhaupt (z.B Kinderkanal), wer ist dort vertreten, wo lauern welche Gefahren etc etc.

      Deshalb bin ich euch wirklich sehr dankbar für eure Tipps, Links und Erfahrungen sowie für eure konstruktive Kritik. Denn als Eltern, die sich niemals mit dem Thema selber beschäftigt haben, könne wir uns diesem nicht verweigern. Und ich möchte meine Kinder dabei (zu welchem Zeitpunkt auch immer) begleiten, damit ich einerseits weiß was da passiert und andererseits kann es ja auch gemeinsam Spaß machen :)


      Wie gesagt - Ich bin für Hinweise weiterhin sehr dankbar

      VG an Euch alle

      Holger

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YoungMansFather ()

    • Richtig - man kann natürlich auch unabhängig von der eigenen Meinung hier durchaus ganz praktische Hilfe in Bezug auf technische Umsetzung geben, haben einige ja auch getan.

      Und wenn du weitere Fragen allgemeiner oder spezieller Natur zum Thema YouTube, Let's Play oder Videospiele hast, hau gerne raus, du wirst hier eine Menge kluger und differenzierter Antworten kriegen. Ob du ein Verständnis dafür erlangen willst, warum man das überhaupt tut, was das für Leute sind und wie sie mit den Themen Persönlichkeitsschutz, Unlöschbarkeit, öffentliche Selbstdarstellung etc umgehen, welche Probleme und Hürden es gibt, was an Videospielen so faszinierend ist und welches Verhalten bedenklich, was unbedenklich ist - für all das gibt es nicht die eine Antwort, aber es ist sicherlich gut, einen Überblick zu haben, wenn du Verständnis dafür haben möchtest, was dein Sohn umtreibt.

      Alles Gute in jedem Fall!
      Die Beleuchteten Brüder - Das beste im Internet, du fetter Oger!
    • BrowserXL schrieb:

      JenkimentoLP schrieb:

      Danke das ich mit meiner Meinung nicht allein da stehe...
      Definitiv nicht. Ich würde die Krise bekommen, wenn mein Kleiner sich so früh so extrem exponieren würde. Auch wenn ich schon mal gedacht habe ... hey so gaming family ... coole idee ... aber 9 wäre mir da definitiv zu früh, und ich würde auch sehr eingehend erstmal mit ihm über die typischen Internetmechaniken sprechen, denn wenn ihn erstmal so ein Schitstorm unvorbereitet treffen würde ... no way.
      Eine Gaming Familie ist auch etwas sehr tolles, aber man sollte aufpassen das sich das nicht zu früh entwickelt zumindestens sollte das Kind (14 oder älter) sein...
      Ein Let´s Player der am Anfang seiner Karriere steht:
      Hier mein Youtube-Kanal