Ehrenamt

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    • Für mich ist's nichts, ich bin lieber ein egoistischer Drecksack und nutze meine Zeit lieber für mich selbst.

      --

      Falls du ausführlichere Antworten erwartest, wäre es vielleicht angebracht, wenn die Moderation mit gutem Beispiel voran geht und selbst etwas mehr als 2 Sätze zum Thema schreibt. Also ... wie sinnvoll findest du das Ehrenamt und führst du welche aus?
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    • sem schrieb:

      Wie sinnvoll findet ihr das Ehrenamt?
      Sehr.


      sem schrieb:

      Welche Ehrenämter füllt(et) ihr aus?
      Ich hab eine Weile lang Hausaufgabenbetreuung gegeben.
      Viele Grüße,

      Christian
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Game8 ()

    • Würde ich machen, wenn ich mein eigenes Leben den Möglichkeiten entsprechend als problemlos betrachten und mich dann auch auf andere als mich selbst konzentrieren könnte. Momentan arbeite ich an meiner Wohnsituation (WG ist als sozial kaputter nicht das schönste) und Geldsorgen gibt es eh immer.

      Sobald das abgeklappert ist, würde ich mich auch gerne anderen Dingen und anderen Leben widmen, aber ob das jemals der Fall sein wird... ich finde man sollte erst vor der eigenen Tür kehren, bevor man sich um anderes kümmert. Nicht jeder muss gleich die Welt retten wollen und sollte sich auch nicht unter Druck gesetzt fühlen für andere einzustehen. Wenns nicht ehrlich ist dann bringt es meistens auch nicht viel.

      Als Kind hab ich noch als ich auf dem Dorf wohnte erlebt, das viele die abseits der Zivilisation wohnen einfach nur Ehrenämter wie z.B. eine freiweillige Feuerwehr machen, damit ihnen auf dem Kuhdorf nicht zu fad wird. Saufen kann man auch im Wirtshaus, da braucht es kein Schein-Ehrenamt für.
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      Ich hab in Metro 2033 die Welt vor dem Untergang bewahrt, außerdem habe ich einem Mann und seiner Frau Patronen geschenkt damit er Medizin für seinen Sohn kaufen kann. Zählt das?

      Bisher war ich noch nicht Ehrenamtlich aktiv. Hab ich aber auch nicht die Zeit und die Lust für, nutze meine Zeit lieber um Familie und Freunden zu helfen, fremde treten hier an die letzte stelle.

      Was für ein Herzloser Bastard ich doch bin :(

      It's Good to be Bad
    • Ehrlich gesagt finde ich es gut sofern man halt die Zeit dafür aufbringen möchte, klar warum nicht.

      Auf der anderen Seite nimmt es natürlich auch potenzielle bezahlte Arbeitsplätze rein theoretisch weg...praktisch sieht es da natürlich anders aus (Ist mir schon klar).

      Kurz Zusammengefasst, da kommt es für mich darauf an für wem man dieses Ehrenamt ausübt...Es gibt Organisationen für die ich sowas umsonst nicht tun würde, alleine aus dem Grund weil diese Organisationen das Geld hätten auch für solche Arbeit Leute anzustellen und denen ein Gehalt zu bezahlen.
    • thiz schrieb:

      Levi1985 schrieb:

      Auf der anderen Seite nimmt es natürlich auch potenzielle bezahlte Arbeitsplätze rein theoretisch weg
      Abgesehen davon dass das Humbug ist, brauchen wir uns mit der großartigen Arbeitsmarksituation in Deutschland über sowas keine Sorgen machen. Es gibt mehr Ausbildungsplätze und Jobangebote als Arbeitsuchende.
      Humbug ist es definitiv nicht.

      So großartig ist die Arbeitssituation auch wieder nicht, wenn man bedenkt das man in Deutschland sogar einen Mindestlohn von 8,50 Euro Einführen musste und diesen sogar jetzt erhöht hat und über 4 Millionen Menschen davon betroffen sind (Möchte nicht wissen, wie hoch die eigentliche Zahl ist).

      Und für welche Organisationen übt man den meistens Ehrenämter aus? Kirchen (Haben genug Geld, schau dir doch den Palast in Italien an wo Mr. Papst und seine direkten "Untergebenen" wohnen, was ein Bischof oder Kardinal verdient möchte ich auch nicht wissen). Dann meist noch für den Staat, Stadt etc. wie man es auch nennen möchte, wir brauchen da wohl nicht darüber diskutieren, dass hier genug Geld vorhanden ist!

      Ehrenamt ist einfach nur eine Möglichkeit von Organisationen Arbeiten zu verteilen, für die Sie gegen NULL zahlen müssen, fände ich als Unternehmer toll sowas zu haben...

      Wie gesagt, ich bin nicht total dagegen, aber es hat definitiv auch seine Schattenseiten.
    • Game8 schrieb:

      Und wenn aus denen, denen du hilfst Freunde werden? ?( ;) :)
      Von jener Seite hab ich es noch nicht betrachtet. Jedoch braucht es hierfür den geeigneten Arbeitsbereich, in der Küche hinterm Tresen geht das schlecht, mit jemanden ins Gespräch zu kommen, das endet meist in einem Gesprächs-quickie.

      Wenn ich Ehrenamtlich aktiv würde, würde ich gerne so etwas machen wie meine Mutter, Leute betreuen die eigentlich recht scharfsinnig sind, jedoch in manchen Gebieten noch hilfe benötigen. Natürlich Unentgeldlich, das man sich einen Tag in der Woche Zeit nimmt, und jenem hilft. Wobei auch immer er/sie hilfe benötigt.

      Die Lebenshilfe ist da denke ich ein guter Ansprechpartner. Muss jedoch erst vor meiner eigenen Tür kehren, ehe ich Leuten helfe. Soll ja nicht in einer Katastrophe enden :D

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    • Levi1985 schrieb:

      Ehrenamt ist einfach nur eine Möglichkeit von Organisationen Arbeiten zu verteilen, für die Sie gegen NULL zahlen müssen, fände ich als Unternehmer toll sowas zu haben...
      Du musst das Ehrenamt mal von den Organisationen lösen. Ehrenamt ist auch, wenn man jede Woche den Rasen auf dem Fußballplatz mäht, damit die Kids dort trainieren können. Zumal es jeder für sich entscheidet ehrenamtlich zu arbeiten oder nicht. Und wenn er dies für eine Organisation machen möchte, kann und darf man weder ihn, noch die Organisation dafür verurteilen.
      Viele Grüße,

      Christian
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    • Na ja, es gibt viele verschiedene Arten von Ehrenämtern, kleine, kurzfristige Aufgaben oder auch große eher längerfristige.
      Ich war mal einfach nur Wahlhelfer. Das ist ja auch ein Ehrenamt, aber keine große Sache.

      Hätte ich sehr viel mehr Zeit und nicht so viele Hobbys würde ich sicherlich auch ein Ehrenamt antreten. Mein Problem dabei ist tatsächlich, dass ich zu viele Interessen und Hobbys habe, die ich gerne mache und die insgesamt sehr zeitaufwändig sind.
      Ich finde, mit dem Ehrenamt sollte man es halten wie mit Hobbys. Was man gerne macht oder machen möchte, soll man auch tun. Freunde von mir sind zum Beispiel beim roten Kreuz aktiv, einfach weil sie diese Arbeit gerne machen.
      Das Ehrenamt gibt einem genauso viel und genauso wenig wie Hobbys. Man bekommt kein Geld dafür, je nachdem, was man macht, kann man auch mal ganz schön unter Stress geraten, manches muss man erst ausprobieren, um zu merken, ob man Gefallen dran hat, aber es kann eben auch einfach nur Spaß machen.
    • sem schrieb:

      Wie sinnvoll findet ihr das Ehrenamt?
      Finde ich eine super Sache, dass es sowas gibt.

      sem schrieb:

      Welche Ehrenämter füllt(et) ihr aus?
      Wie zumindest in Discord und der Spamkneipe bereits bekannt ist, bin ich ehrenamtlicher Kinderbetreuer, seit mittlerweile über 16 Monaten.
      Es füllt mein Leben und mich aus und macht mich überglücklich.

      RealLiVe schrieb:

      Für mich ist's nichts, ich bin lieber ein egoistischer Drecksack und nutze meine Zeit lieber für mich selbst.
      Auch OK, muss ja auch solche Leute geben

      Aber ich bin auch dafür, dass die Moderation hier mal ihre Meinung abgibt, wenn sie schon danach fragt @sem
    • Ich hab 3 Monate ehrenamtlich bei der Tafel in meiner Heimatstadt gearbeitet. Mich dann jedoch zurückgezogen. Denn es hat mich dermaßen angewidert das die dort arbeitenden Personen sich direkt nach Anlieferung der Lebensmittel die besten Produkte gesichert haben. Obwohl die das absolut nicht benötigt haben. Sind da teilweise mit Benz,Audi usw. vorgefahren! Und für diejenigen die wirklich die Lebensmittel benötigen nur die Reste übrig blieben...

      Das hat mich so wütend gemacht das ich mir diese Leute vorgeknöpft und denen klargemacht hab wie armselig ihr Verhalten doch ist...Natürlich hab ich das auch beim Dachverband gemeldet. Geht gar nicht...

      Diese Erfahrung hält mich immer noch davon ab weitere ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen...
    • Ich habe als Jugendliche über die Kirche die Ministrantengruppe betreut - was eine echt spannende und vielseitige Erfahrung war, denn als quasi noch selbst Kind Verantwortung für Kinder zu übernehmen, kann einen schon mal ein bisschen verzweifeln lassen :) Inzwischen übe ich kein Ehrenamt mehr aus, versuche aber nach wie vor, gerade für die jüngeren Mitspieler in meiner SWTOR-Gilde ein Ansprechpartner abseits von Eltern und Kommilitonen zu sein, wenn irgendwo der Schuh drückt. Ganz verloren habe ich also den Gedanken, jüngeren Menschen ein bisschen zur Seite zu stehen, nicht.

      Ehrenämter sind imho wichtig und eine richtige Sache, wenn es um Aktionen geht, für die anderweitig aus vielerlei Gründen keine Gelder zur Verfügung stehen. Gerade Jugendgruppen leben vom ehrenamtlichen Engagement anderer, sei es nun in der Kirche, sei es bei den Pfadfindern oder in Sportvereinen. Bei meiner Mutter (sie ist selbst inzwischen Rentnerin) sehe ich sehr gut, wie viel ein Ehrenamt auch Lebenssinn bringen kann: sie betreut für die Caritas ehrenamtlich Senioren, die weitaus älter sind als sie und redet mit ihnen. Wo die Verwandten oft keine Zeit haben, ist ein Betreuer, der zum Kaffee und Kuchen, Spazierengehen und Schwatzen kommt, eine tolle Sache und bereichert das Leben der Betreuten ungemein.
      Nerd-Gedanken: YouTube | Blog | Vid.me - schaut doch mal 'rein! ;)
    • Rondral schrieb:

      Ich hab 3 Monate ehrenamtlich bei der Tafel in meiner Heimatstadt gearbeitet. Mich dann jedoch zurückgezogen. Denn es hat mich dermaßen angewidert das die dort arbeitenden Personen sich direkt nach Anlieferung der Lebensmittel die besten Produkte gesichert haben. Obwohl die das absolut nicht benötigt haben. Sind da teilweise mit Benz,Audi usw. vorgefahren! Und für diejenigen die wirklich die Lebensmittel benötigen nur die Reste übrig blieben...

      Das hat mich so wütend gemacht das ich mir diese Leute vorgeknöpft und denen klargemacht hab wie armselig ihr Verhalten doch ist...Natürlich hab ich das auch beim Dachverband gemeldet. Geht gar nicht...

      Diese Erfahrung hält mich immer noch davon ab weitere ehrenamtliche Tätigkeiten zu übernehmen...
      Sowas geht natürlich gar nicht. Ein echt ekelhaftes Verhalten von solchen Leuten. Man müsste dann n Schild aufstellen, direkt vor der Ausgabe "leider können wir Ihnen nicht bessere Lebensmittel anbieten, da einige unserer Mitarbeiter sich selbst bereichert haben, obwohl sie es nicht nötig hätten".

      An so ein Verhalten habe ich bisher gar nicht gedacht ... echt schlimm.

      Was ich beim letzten Post vergessen hab zu erwähnen, habe ich auch schon zwei Monate ehrenamtlich in einer Kita gearbeitet. Würde ich auf Geld nicht angewiesen sein, würde ich gern als Erzieher dort arbeiten. Aber die Bezahlung als Erzieher ist echt so gering, im Vergleich zu meinem jetzigen Job, echt traurig.
      War eine echt schöne Erfahrung, auch wenn anstrengend, aber so is die Arbeit mit Kindern nunmal ^^ hat mir echt Spaß gemacht dort
    • sem schrieb:

      Wie sinnvoll findet ihr das Ehrenamt?
      Durchaus sinnvoll, gerade auf dem Dorf leider absolut nötig.

      sem schrieb:

      Welche Ehrenämter füllt(et) ihr aus?
      • Schlagzeuger beim örtlichen Musikverein, dort auch im Jugendvorstand
      • Mitglied bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr


      thiz schrieb:

      Als Kind hab ich noch als ich auf dem Dorf wohnte erlebt, das viele die abseits der Zivilisation wohnen einfach nur Ehrenämter wie z.B. eine freiweillige Feuerwehr machen, damit ihnen auf dem Kuhdorf nicht zu fad wird. Saufen kann man auch im Wirtshaus, da braucht es kein Schein-Ehrenamt für.
      Naja, auf dem Dorf brennt es aber auch idR nicht so häufig.
      Und irgendwas musst du halt auch tun, damit die Leute nicht die Lust verlieren und aus dem Verein austreten.
      Dass da aber viel gesoffen wird, stimmt.

      Geht aber auch ohne...
      You like music? I like pissing.
      ~Corey Taylor