Welche Gaming Formate Interessieren euch noch???

    • Welche Gaming Formate Interessieren euch noch???

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      Hallo Liebe Community:
      Ich habe mal eine kleine Frage an euch::: Ich möchte in Zukunft auf meinem eigenen Youtube Kanal noch weitere interessante Formate für meine Zuschauer anbieten: Aus diesem Grund möchte ich euch Fragen: Welche Gaming Formate (Außer Let´s Plays) interessieren euch noch so? Was schaut ihr noch so auf Youtube euch an aus dem Bereich Gaming?

      Derzeit biete ich auf meinem Kanal die No Commentary Formate: Walkhtrough und Playthrough. (Komplettlösungen und Durchspielvideos). Diese Formate sind meine Hauptformate - und neben diesen möchte ich noch weitere Formate mit Kommentieren anbieten. Aus diesem Grund stelle ich euch diese Frage was ihr euch noch so anschauen würdet- was euch noch so Interessieren würde...

      Die Formate die hier am meisten genannt werden und Diskutiert werden, werden dann als nebenformate auf meinem eigenen Kanal umgesetzt

      - Also entscheidet mit was in Zukunft so auf meinem Youtube Kanal läuft !!!

      Vielen Dank für eure Teilnahme an dieser Diskusion und für das Interesse...

      Euer Witchko
    • Witchko schrieb:

      - Also entscheidet mit was in Zukunft so auf meinem Youtube Kanal läuft !!!
      Auf dem Standpunkt und Ausgangsposition, solltest du mit YT garnicht erst anfangen. Entweder machst du das was DIR Spaß macht oder du lässt es ganz.

      Und zu deiner "Frage", nein ich schaue generell garkeine Gamingformate weil die meisten einfach nur sowas von nervig sind....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von UndiscoveredLP ()

    • Mir gefallen Let's Plays in Verbindung mit ASMR - dabei muss man nicht zwingend live kommentieren, dann kann man sich besser auf den entspannenden Kommentar konzentrieren.

      Komplettlösungen ala "Das Video zeigt wirklich nur die Aufgabe, auch wenn es nach einer Minute geschafft ist" sind auch toll für diejenigen, die kein Let's Play sehen wollen.

      Reviews von alten Spielen können auch charmant werden. Auf aktuelle Spiele stürzen sich ja sofort alle, aber die alten werden oft gänzlich vergessen und waren höchstens früher in einem Nintendo-Heft vorgestellt.
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      Let's Plays finde ich toll und der Rest, meh. Außer Let's Plays schaue ich nicht viel, was mit Gaming zu tun hat. Tutorials finde ich für mich selbst doof, weil ich die Mechaniken eines Spiels selbst herausfinden will. Top 10-Videos oder Best Ofs gehen mir ziemlich auf den Zeiger.
    • Julien schrieb:

      Ich muss ehrlich zugeben, dass mich außer normalen Let's Plays so gut wie nichts interessiert. :/ Von diesen ganzen Fail-Compilations, Top 10 Videos und ähnlichem kriege ich meistens Kopfschmerzen.
      Vielen Dank das du auf die Frage Geantwortet hast und mir deine Meinung mitgeteilt hast. Ich kann das sehr gut verstehen das du nur Let´s Plays schaust. Ich war auch eben bei dir vorbei schauen und mir persönlich gefallen dir sehr gut und können sehr gut Unterhalten...

      UndiscoveredLP schrieb:

      Witchko schrieb:

      - Also entscheidet mit was in Zukunft so auf meinem Youtube Kanal läuft !!!
      Auf dem Standpunkt und Ausgangsposition, solltest du mit YT garnicht erst anfangen. Entweder machst du das was DIR Spaß macht oder du lässt es ganz.
      Und zu deiner "Frage", nein ich schaue generell garkeine Gamingformate weil die meisten einfach nur sowas von nervig sind....
      Man merkt deine Akrisivität in deiner Antwort sehr, aber ich persönlich finde es schwachsinnig was du von dir gibst, natürlich mache ich nur das was mir Spaß macht, aber es kann ja nicht schaden zu erfahren was eigentlich die Leute sehen möchten weil genau das kann man dann so umsetzen wie es einem selbst Spaß macht... Aber höhstwahrscheinlich verstehst du gerade nicht was ich damit ausdrücken möchte...

      sem schrieb:

      Mir gefallen Let's Plays in Verbindung mit ASMR - dabei muss man nicht zwingend live kommentieren, dann kann man sich besser auf den entspannenden Kommentar konzentrieren.

      Komplettlösungen ala "Das Video zeigt wirklich nur die Aufgabe, auch wenn es nach einer Minute geschafft ist" sind auch toll für diejenigen, die kein Let's Play sehen wollen.

      Reviews von alten Spielen können auch charmant werden. Auf aktuelle Spiele stürzen sich ja sofort alle, aber die alten werden oft gänzlich vergessen und waren höchstens früher in einem Nintendo-Heft vorgestellt.
      Lieber Sem: Auch dir möchte ich danken das du auf meine Frage geantwortet hast. Meinst du jetzt (im ersten Absatz) Let´s Play-Videos die nicht Live Kommentiert werden sondern erst nachdem aufnehmen? Wäre echt toll wenn du mir das noch einmal genauer erklären würdest...

      Zu deinem zweiten Absatz: Genau solche Videos mache ich derzeit auf meinem Youtube Kanal (Walkhtrough) - sind die Videos beziehungsweise die Aufgabe nach Minuten schon erledigt so wird auch nur das Video nach diesen Minuten zu Ende.

      Das mit dem Alten Spielen finde ich auch eine Tolle Idee, zumal ich ja mit älteren Spielen groß geworden bin wie die alten Nintendo Games, oder die alten Tomb Raider Games und so weiter... Diese Idee mit den Alten Spielen (Retro Reviews) umzusetzen ist eine Überlegung wert. Vielen Dank für diesen Gedanken anstoß.

      9NinetySix6 schrieb:

      Let's Plays finde ich toll und der Rest, meh. Außer Let's Plays schaue ich nicht viel, was mit Gaming zu tun hat. Tutorials finde ich für mich selbst doof, weil ich die Mechaniken eines Spiels selbst herausfinden will. Top 10-Videos oder Best Ofs gehen mir ziemlich auf den Zeiger.
      Auch dir danke ich für deine Antwort und für deine Meinung.
    • Ich weiß nicht ob dieses Forum dafür geeignet ist um solche Fragen zu stellen. Der Großteil hier macht selbst Content und schaut selbst nicht so viele Videos. Zumindest ist das mein Eindruck.

      Ansonsten würde ich dir empfehlen es von deiner Motivation und deinem Spaßfaktor ausmachen.

      Aber um auf deine Frage zu antworten, Ich persönlich schaue zb keine Lets plays, sondern hauptsächlich, Walkthroughs, "Filme" ( Spiele in denen die Story komplett zusammengeschnitten wurde) und gelegentlich Bewertungen.
    • Muss Rayzen zustimmen, ich denke mal 90% der Community schaut nur regelmäßig vorbei in der Hoffnung sie könnten ihre Projekte promoten. Die restlichen 10% beteiligen sich an Diskussionen und 5% davon machen das auch nur, damit ihr Kanalprofil geklickt wird.

      Das Format ist mir persönlich egal, so lange ich die Leute mag die dahinter stehen. Kanäle wie Geek Remix, Ice Poseidon oder GameGrumps können machen was sie wollen, es ist eh immer unterhaltsam.
    • UndiscoveredLP schrieb:

      Auf dem Standpunkt und Ausgangsposition, solltest du mit YT garnicht erst anfangen. Entweder machst du das was DIR Spaß macht oder du lässt es ganz.

      Youtube ist eine öffentliche Plattform die darauf abzielt, dass Menschen Inhalte konsumieren, die Ihnen Andere zur Verfügung stellen. Die Intention vom TE für ungültig zu erklären, ist daher einfach absurd.
      Threads wie Dieser oder Themen, die Fragen wie "Wie werde ich groß?", "Wie bekommt man Abos?", "Wie wird man erfolgreich?" aufwerfen und sehr viel Diskussion und Posts nach sich ziehen, zeigen doch, wie Unterschiedlich die Motivation YouTube zu betreiben, sein kann. Es ist doch besser sich zu Beginn klar zu machen, was man erreichen möchte anstatt sich nach ein paar Monaten einzugestehen, dass die Intentionen von Anfang an Andere waren, als nur sich selbst zum Angelpunkt seines Schaffens zu machen. Konkret: Würde es Ihm nur um Ihn gehen, hätte er o.g. doch gar nicht gefragt.
      Und ums vom allgemeinen Part mal runterzubrechen: Wieso sollte er keinen Spaß an der Sache haben, wenn er sich nach potenziellen Zuschauern richtet? Warum wird "Spaß" in Bezug Gaming-YouTube immer so eindimensional betrachtet?

      -------

      @Witchko
      Hier im LPF sind die Leute vorallem als Creator, weniger als Konsumenten unterwegs. Das ist zumindest mein Eindruck. Die Frage ist daher, wie repräsentativ die Antworten hier sein können je nach dem, welche Menschen du halt erreichen möchtest.
      Es gab einige Threads mit Diskussionen über unkommentierte Gameplays und rein von der Logik her, schauen die Allermeisten in soetwas nur rein, wenn sie Hilfestellung an Stelle XY brauchen. Man könnte überlegen daraus Guides zu machen die kurz ganz bestimmte Sachen (Secrets, Bosse, etc.) eines Games zeigen. So würde das Format erhalten bleiben und trifft (weil komprimiert) eventuell auf mehr Interessenten, vorallem wenn die Spielauswahl so aktuell wie möglich ist. Für jemanden der sich ohnehin viel mit dem Videospielmarkt auseinandersetzt und ins Spielen viel Zeit investiert, ist das sicher ein gutes Format. Das ist natürlich immernoch ein Nischenformat, da es die Zielgruppe auf Interessenten dieses bestimmte Games einschränkt. Das wäre nur eine Idee, die mir spontan in den Kopf kommt um dein Hauptformat eventuell etwas zu variieren. Also um mal bei der Frage zu bleiben: Ich würde auf ein 3min Video, was mir eine bestimmte Strategie bei einem Game was mich interessiert nahebringt, eher klicken, als eine mir eine komplettlösung in Videoform zu drücken. Letzteres würde ich mir (denke ich) gar nicht anschauen.

      Generell interessieren mich vorallem die Personen hinter den Videos und das ist auch mein #1-Kriterium. Hat der Creator Humor, ist er auf meiner "Wellenlänge" (also könnte ich mir denjenigen als Kumpel vorstellen, "hands-On") und kann das Video handwerklich gut gestalten (Dynamik reinbringen, Überraschungen durch Spontanität etc.) dann ist es mir eigentlich ziemlich egal, ob es Highlightmontagen oder Uncut-Formate sind.
      jebaited
    • Sev schrieb:

      UndiscoveredLP schrieb:

      Auf dem Standpunkt und Ausgangsposition, solltest du mit YT garnicht erst anfangen. Entweder machst du das was DIR Spaß macht oder du lässt es ganz.
      Youtube ist eine öffentliche Plattform die darauf abzielt, dass Menschen Inhalte konsumieren, die Ihnen Andere zur Verfügung stellen. Die Intention vom TE für ungültig zu erklären, ist daher einfach absurd.
      Threads wie Dieser oder Themen, die Fragen wie "Wie werde ich groß?", "Wie bekommt man Abos?", "Wie wird man erfolgreich?" aufwerfen und sehr viel Diskussion und Posts nach sich ziehen, zeigen doch, wie Unterschiedlich die Motivation YouTube zu betreiben, sein kann. Es ist doch besser sich zu Beginn klar zu machen, was man erreichen möchte anstatt sich nach ein paar Monaten einzugestehen, dass die Intentionen von Anfang an Andere waren, als nur sich selbst zum Angelpunkt seines Schaffens zu machen. Konkret: Würde es Ihm nur um Ihn gehen, hätte er o.g. doch gar nicht gefragt.
      Und ums vom allgemeinen Part mal runterzubrechen: Wieso sollte er keinen Spaß an der Sache haben, wenn er sich nach potenziellen Zuschauern richtet? Warum wird "Spaß" in Bezug Gaming-YouTube immer so eindimensional betrachtet?

      Ich stimme voll und ganz zu und möchte aber noch einen Schritt weiter gehen. Mich nervt wirklich sehr, das es sowas wie eine "Spaß-Diktatur" in dieser Szene gibt. Man merkt es vor allem an großen Kanälen, wo dann jeder dritte Satz "ich hab bock drauf" sein MUSS, weil sonst direkt die "du machst das nur für Geld" Karte gezogen wird. Sehr schade und vor allem sehr klein Gedacht.
    • Sev schrieb:

      Wieso sollte er keinen Spaß an der Sache haben, wenn er sich nach potenziellen Zuschauern richtet? Warum wird "Spaß" in Bezug Gaming-YouTube immer so eindimensional betrachtet?

      Wenn Formate dabei sind die ihm Spaß, klar spricht ja nichts dagegen aber den ganzen Kanal mehr oder weniger darauf auszulegen, ist für mich persönlich die falsche Intention. Es bringt selten etwas Dinge zu machen, die einen selber keinen Spaß machen bzw liegen. Sich irgendetwas von einer eventuellen Community aufzwingen zu lassen, ist doch erst recht der falsche Schritt?

      Du machst gerne, vereinfacht gesagt, gecuttete Horrorsachen (Ich nehme es an, ich schau sowas nicht), weil es das ist was dir liegt. Wenn jetzt, theoretisch, die Leute uncut Lets Play von Mein Ponyhof 23 haben wollen, machst du das dann auch? Das wäre in meinen Augen ein blankes "Verstellen".

      Grüße
    • thiz schrieb:

      Man merkt es vor allem an großen Kanälen, wo dann jeder dritte Satz "ich hab bock drauf" sein MUSS, weil sonst direkt die "du machst das nur für Geld" Karte gezogen wird.

      Ich glaube den Meisten Zuschauern ist es (wenn sie ehrlich zu sich sind) auch vollkommen egal, ob du als Creator Spaß am Spiel(en) hast, solange das Video unterhaltsam ist. Ich habe auch nur bei 5-10% der Games wirklich fun an den Games selbst. Der Rest ist Mittel zum Zweck, wobei mein Spaß jedoch in anderen Sachen besteht (Bearbeitung, Interaktion im Nachhinein und einfach das Gefühl, ein für mein Ermessen und meine Community gutes Video gemacht zu haben, etc.). Klar gibt es Videos die von vorn bis Hinten ein Pain-In-The-Ass sind, aber das wird auch bei Just4Fun-YouTubern nicht anders sein, das sowas mal vorkommt; sei es durch frustrierende Szenen, eigene Stimmung oder technische Probleme.
      Das Problem ist eher die Öffentliche Wahrnehmung dieser Mentalität. Welcher YouTuber gibt schon gern ungeniert zu: "Wisst ihr, das Game ist für mich zum Kotzen, aber es bringt mir Hunderte Euros, darum grinde ich das". Natürlich wirkt das nicht besonders sympathisch und doch schaffen viele Zuschauer dann den Gedankensprung nicht sich zu fragen, ob das für sie selbst überhaupt relevant ist.. Das zieht sich ja auch weiter. Productplacements sind immernoch bei Vielen Zuschauern ein Tabu und lassen Leute auf den "Geldgeil!"-Zug springen. Ich habe letztens 2-3 Videos gesehen, wo ich definitiv von einer bezahlten Promotion ausging, aber es keine Kennzeichnung gab und da denke ich: Es ist schade, dass es immernoch Gründe für Youtuber gibt zu verstecken, dass sie Ihren Kanal als Job behandeln. Dennoch glaube ich, dass es in der Verantwortung beider Seiten liegt zu kommunizieren und zu verstehen, dass eine "Geschäftliche Ebene" (geben-nehmen) meist auch EIN TEIL des Verhältnisses zwischen Creator und Zuschauern ist und das dies auch vollkommen klar geht, wenn das Drumherum stimmt (das Zwischenmenschliche, und der Content an sich).
      jebaited
    • Witchko schrieb:

      Meinst du jetzt (im ersten Absatz) Let´s Play-Videos die nicht Live Kommentiert werden sondern erst nachdem aufnehmen? Wäre echt toll wenn du mir das noch einmal genauer erklären würdest...
      Genau. Let's Plays kennzeichnen sich ja meistens dadurch, dass man spontan das kommentiert, was man gerade spielt. Wenn man zuerst aufnimmt und hinterher erst den Kommentar dazunimmt, ist das zwar doppelte Arbeit, aber auch doppelte Qualität, oder so ähnlich.^^
      Wenn man aber nicht dauernd äh öh uh beim Reden sagt, könnte man es auch mit einem Livestream versuchen. Man kann sich da ja problemlos ausprobieren und muss sich nicht für die nächsten x Jahre festlegen.

      Witchko schrieb:

      Vielen Dank für diesen Gedanken anstoß.
      Keine Ursache. Ich freue mich über solche Fragen. Ich bin ja nicht plötzlich allergisch gegen andere Videos als meine eigenen geworden, seiit ich selbst welche produziere.^^
      Als Produzent guckt man oft noch ganz anders auf die Videos. Zum Beispiel fallen mir nun viel schneller Artefakte oder eine geringe Auflösung eines Videos auf, auch wenn ich deswegen nicht gleich wutentbrannt das Video schließe.
    • UndiscoveredLP schrieb:

      Wenn Formate dabei sind die ihm Spaß, klar spricht ja nichts dagegen aber den ganzen Kanal mehr oder weniger darauf auszulegen, ist für mich persönlich die falsche Intention. Es bringt selten etwas Dinge zu machen, die einen selber keinen Spaß machen bzw liegen. Sich irgendetwas von einer eventuellen Community aufzwingen zu lassen, ist doch erst recht der falsche Schritt?

      Du machst gerne, vereinfacht gesagt, gecuttete Horrorsachen (Ich nehme es an, ich schau sowas nicht), weil es das ist was dir liegt. Wenn jetzt, theoretisch, die Leute uncut Lets Play von Mein Ponyhof 23 haben wollen, machst du das dann auch? Das wäre in meinen Augen ein blankes "Verstellen".

      Grüße
      Was bedeutet aber "Es bringt selten etwas"? Inwiefern? Also was bringt das nicht? Ich möchte den Punkt nur gern verstehen, weil das ja auf die Quintessenz deiner Aussage hinsteuert. Mein Punkt war ja, dass Spaß ganz unterschiedliche Dimensionen haben kann. Darauf bin ich in meinem vorigen Post (Antwort auf Thiz) schon eingegangen. Um es kurz zu fassen: Spaß am Spiel rückt in den Hintergund wenn es beispielsweise deine Motivation ist, möglichst viele Leute zu erreichen. Das Erfolgserlebnis wirkt an anderer Stelle.
      Da stellt sich die Frage nach "aufzwingen" auch gar nicht, denn du bist ja als Contentersteller immernoch in freier Entscheidung. Zielgruppenanalyse muss ja nicht zwangsweise bedeuten, sich komplett nach den Zuschauern zu richten. 100% wäre eh absurd.

      Ich glaub da muss ich länger ausholen um das zu erklären (nur weil ich ja direkt angesprochen wurde, ansonten gibt die Aussage darunter eine konkrete Antwort)
      Spoiler anzeigen

      Ich habe damals aus vermarktungstechnsichem Kalkül mit Zusammenschnitten und vor Allem Horror-Gaming angefangen. Der Indiehorrorbereich war dank der Tatsache, dass die Games komprimiert und kurz waren, wenig Immersion erforderten, man viel Emotionen reinstecken und gute Baits daraus ziehen kann, international erfolgreich (siehe Markiplier), dennoch war dieser Content in Deutschland absolut unterbesetzt. Nach dem Aufstieg von Corrupteds Kanal, konnte ich in die Rolle des Underdog schlüpfen, Lücken füllen und meinen eigenen Stil ausbauen und etablieren.
      Und natürlich liegt mir das irgendwie, wenn ich das jahrelang produziere... aber ich bin kein Gamer. Ich bin ein casual-Spieler, der sich nicht groß für den Videospielmarkt und AAA-Titel interessiert. Ich mache das, weil dieses Genre und die Art der Videoproduktion eine "Plattform" war, YouTube zu betreiben, weil ich nicht in der Lage war etwas eigenes ohne diese "Plattform" zu kreieren.

      Wenn MyLittlePony 23 einen immensen Hype hätte, würde ich mich natürlich damit auseinandersetzen. Ich sehe mich als Unterhalter. Wenn die Leute das bekommen, was sie interessiert, sind sie logischerweise zufrieden und ich dann auch, weil es mir relativ egal ist, ob ich jetzt FNAF oder LittlePony spiele; ich halte eine Distanz zu den Games, deswegen tangiert mich das in ... naja 80% der Fälle auch nicht und ich habe nicht das Gefühl mich zu verstellen. Ich bleibe ja dem treu, was mein Anspruch ist. Jetzt habe ich natürlich eine Community und die Sache ist schwieriger, wenn man nicht von Null anfangen und die Leute vergraulen will. Bei vielen kommt es auch ganz gut an, wenn ich etwas total out-of-the-box spiele. Manche wollen nur Horror, ist klar, aber es ist auch nicht möglich alle Leute von Allem zu überzeugen, selbst wenn man eher sich in den Vordergrund stellt.
      jebaited
    • Ich bin etwas spät dran, würde zu der Diskussion aber gern noch Folgendes beitragen:

      Zum einen fiel der Begriff Zielgruppenanalyse. Grundsätzlich mag das hier nichts anderes sein, aber auch davon abgesehen, was wer jetzt gerne guckt, ist es in meinen Augen auch irgendwo Brainstorming "was kann ich noch machen". Es gibt so unfassbar viele Möglichkeiten an Formaten, die kann man gar nicht alle kennen. Ergo braucht man Input. Klar kann ich jetzt wild durch YouTube klicken und hoffen, dass in den drölfzig Let's Play Kanälen irgendwo ein Format auftaucht, das ich noch nicht kenne, um es kennen zu lernen und festzustellen, ob ich das ausprobieren mag. Ich kann aber auch z. B. hierher gehen und gezielt fragen, und hoffen, dass vielleicht etwas für mich neues aufploppt oder mich - bestenfalls - zu etwas völlig Neuem inspiriert. Aber das nur am Rande.

      Zum anderen, um auf die Frage zurück zu kommen, schaue ich ganz gerne auch Storyzusammenfassungen oder auch mal Spekulationsvideos. Je nach Spiel gibt es ja das ein oder andere offene Ende, das zu Spekulationen einlädt, wie es weiter gegangen sein könnte. Oder die Story wird aus einem Blickwinkel beleuchtet, der im Spiel gar nicht so rüber kommt (oder komplett erklärt, weil mindblown - NieR wäre da so mein großer Kandidat). Das kann man auch auf eine sehr unterhaltsame und informative Art aufziehen, wenn man sich gern mit einer Story beschäftigen möchte. Alternativ könnte man sich auch bestimmte Dinge aus Spielen picken und diese beleuchten, wenn sie besonders interessant erscheinen und vielleicht im Spiel selbst zu kurz kommen. Das wäre noch eine Sache, die ich ganz gerne mal schaue.