Seines Glückes Schmied

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    • Seines Glückes Schmied

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      Halli Hallo Hallöchen werte LPF-Community. :D


      Ich wollte hier mal ein Thema ansprechen, welches uns alle in gewisser Weise betrifft.
      (Allerdings weiß ich nicht, ob es vielleicht ein wenig zu tiefgreifend ist. xD)

      Heute soll es um etwas gehen, was besonders Menschen jüngerer Generationen bewegt, aber eigentlich schon immer ein Thema war.

      Selbstverwirklichung

      Ein Jeder von uns, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener wird schon sehr früh mit der Frage konfrontiert:
      Was willst du später einmal machen? Oder pauschaler gesagt: Was soll später mal aus dir werden?

      Umso mehr man sich in den Generationen um sieht, desto mehr macht sich da ein Umschwung breit.
      • Es gibt vorallem ältere Menschen, für die Familie und ein bodenständiges Leben die Erfüllung ihrer Ziele ist.
      • Wieder andere suchen ihr Glück in der Arbeitswelt um dort durch zu starten. Erfolg durch Beruf.
      • Schaut man auf meine (90er) oder auf noch jüngere Generationen, stellt man fest, dass jeder Mensch als Individuum wert geschätzt werden will.
      Das ist ein Trend den ich eigentlich gut heiße. Jede Person sollte das Recht darauf haben, sich selbst zu verwirklichen.
      Doch wo führt uns dieser Trend hin, wenn plötzlich jeder Mensch etwas ''Besonderes'' ist?
      So gesehen, strebt fast jeder Nutzer hier in diesem Forum (mich eingeschlossen) nach einem Wunschbild des ''Ich''.
      Ausnahmen bestätigen bekanntermaßen die Regel.

      Natürlich ist Selbstverwirklichung nicht immer gleich zu setzen mit erfolgreich sein.
      Dennoch ist es schockierend zu sehen, wie selbst die ''alten'' Medien auf diesen Trend aufspringen
      und jüngeren Generationen immer mehr das Bild vermitteln, wie toll es doch ist erfolgreich, oder vielmehr berühmt zu sein.
      Dabei kann Selbstverwirklichung in ganz verschiedenen Dingen stecken.

      Es ist ein allgegenwärtiges und auch sehr aktuelles Thema und mich würde einfach mal eure Meinung interessieren.
      Aus diesem Grund möchte ich das jetzt auch garnicht zu sehr ausweiten, vielmehr an euch nun folgende Fragen stellen:
      • Worin seht ihr eure Selbstverwirklichung?
      • Hat man euch in eurer Selbstfindung behindert oder unterstützt? Und wie?
      • Was denkt ihr allgemein über diese Entwicklungen?


      Sorry für das womöglich etwas ungewöhnliche Thema. :whistling:
      Haut einfach mal in die Tasten, bin gespannt.
    • Hab's nicht so mit dem Schmieden. Ich druck mir mein Glück lieber aus.

      Zeitlupenstille schrieb:

      Doch wo führt uns dieser Trend hin, wenn plötzlich jeder Mensch etwas ''Besonderes'' ist?
      Ist er nicht. Er bildet es sich nur ein, frei nach dem Motto: Einbildung ist auch ne Bildung.

      Zeitlupenstille schrieb:

      Dennoch ist es schockierend zu sehen, wie selbst die ''alten'' Medien auf diesen Trend aufspringen und jüngeren Generationen immer mehr das Bild vermitteln, wie toll es doch ist erfolgreich, oder vielmehr berühmt zu sein.
      War das nicht früher schon so, nur dass die Gründe für Berühmtheit anders waren?

      Zeitlupenstille schrieb:

      Worin seht ihr eure Selbstverwirklichung?
      Hab mich noch nicht entschieden. Ich hänge gern am Computer, schreibe gerne Software, die im besten Fall funktioniert und im schlechtesten Fall den ganzen Geschäftsprozess lahm legt. Und das mache ich sowohl beruflich, als auch privat gerne. Ob das unter "Selbstverwirklichung" fällt weiß ich nicht, und es interessiert mich auch recht wenig.

      Zeitlupenstille schrieb:

      Hat man euch in eurer Selbstfindung behindert oder unterstützt? Und wie?
      Weder noch.

      Zeitlupenstille schrieb:

      Was denkt ihr allgemein über diese Entwicklungen?
      Gar nicht.
      Java is to JavaScript what Fun is to Funeral
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      Mh ich sehe schon, ist wie erwartet nicht das richtige Thema für das Forum hier.
      War bloß mal ein Versuch. :thumbup:

      Für diejenigen die es nicht verstehen:
      Es geht schlicht darum wo man seinen eigenen Weg sieht und ob ihr manche Vorstellungen als problematisch oder nicht anseht.

      Sorry das meine Threats so bunt sind. Ist wohl einfach eine kleine Macke von mir. :D
      Da das Thema offenbar keinen Ansatz findet, kann's auch gerne einfach geschlossen werden. (Oder wie auch immer das hier läuft)
    • Zeitlupenstille schrieb:

      Dennoch ist es schockierend zu sehen, wie selbst die ''alten'' Medien auf diesen Trend aufspringen
      und jüngeren Generationen immer mehr das Bild vermitteln, wie toll es doch ist erfolgreich, oder vielmehr berühmt zu sein.
      also war es jemals en vogue nicht erfolgreich zu sein? Natürlich nicht. Der Mensch versucht seit jeher, erfolgreich zu sein, das liegt in der Natur der Dinge.
      Und diese Medienschelte wird irgendwie langweilig.
    • Mh.
      So grundlegend kann ich jede Meinung nachvollziehen und auch teilen.

      Was ich allerdings viel auffälliger finde:
      Es scheint doch eine allgemein negative Stimmung dem Thema an zu haften.
      Ist es einfach die Unlust sich mit solchen Themen überhaupt auseinander zu setzen, oder eher Resignation sich weiterhin mit so einem Thema auseinander zu setzen?
      Kommt mir vor wie die ewige Politik-Diskussion: Interessiert es einen, oder ist es einem grundlegend egal?

      Bei dieser ganzen Grundhaltung würde mich doch schon mal interessieren, wie ihr dieses Thema an eure potenziellen Nachkommen weiter vermitteln würdet? (Vorrausgesetzt ihr wollt überhaupt welche)
    • Zeitlupenstille schrieb:

      Ist es einfach die Unlust sich mit solchen Themen überhaupt auseinander zu setzen, oder eher Resignation sich weiterhin mit so einem Thema auseinander zu setzen?

      Ich würde sagen, es liegt teilweise an der philosophischen Grundlage des Themas, teilweise aber auch an deiner sehr schwammigen Frage, die eigentlich überhaupt keine Frage ist und nur dazu einlädt, dass jeder mal so richtig rumschwafeln kann, was er über Gott und die Welt denkt. :P Es mag an mir liegen, aber ich bin kein Fan von sowas – schon gar nicht in so einem Forum. Solche Fragen würde ich eher in einem Ethik-Forum erwarten, aber nicht hier im LPF.
    • Zeitlupenstille schrieb:

      Bei dieser ganzen Grundhaltung würde mich doch schon mal interessieren, wie ihr dieses Thema an eure potenziellen Nachkommen weiter vermitteln würdet? (Vorrausgesetzt ihr wollt überhaupt welche)
      man sollte schauen, dass man das macht, worauf man Lust und woran man Spaß hat. Du hast nur ein Leben, warum sollte man es damit verschwenden, Dinge zu tun, die man nicht will oder die man hasst (ein paar Grundsteine wie Schule etc mal außen vor).
      Aber warum soll ich eine Arbeit machen, die ich hasse, warum soll ich mit Leuten interagieren, die mich runterziehen, warum soll ich nicht versuchen, das zu tun, was mir persönlich am Besten gefällt und drauf pfeifen, was andere davon halten?
      Ich kenne genug unzufriedene Leute, darauf kann ich gut verzichten.
    • Ich finde diese Frage(n) - in einem Forum, in dem es zweifellos um eine spezifische Art der Selbstverwirklichung geht, denn nichts anderes tut man in gewisser Weise als kreativer Produzent - gar nicht so grundverkehrt. Auch leuchten sie mir vollkommen ein und ich finde nichts daran umständlich, missverständlich oder zu kompliziert formuliert. Wobei die Frage nach der individuellen Selbstverwirklichung schon eine zutiefst intime Frage ist, die vielleicht nicht jeder gewillt ist oder sich traut zu beantworten. Für mich selbst kann ich sagen, dass Selbstverwirklichung ein kompliziertes Thema ist. Die Kluft zwischen "wollen" und dem "ist-Zustand" klafft wahrscheinlich bei den meisten mal mehr, mal weniger weit auseinander. Allein schon die Frage nach dem: "Was willst du wirklich?" ist für viele nur schwer zu beantworten. Ich bin jedoch durchaus der Ansicht, dass die individuelle Selbstverwirklichung - in einem gewissen Rahmen (die Menschenrechte der anderen bleiben gewahrt!) - jedem Menschen gestattet und meiner Meinung nach sogar ermöglicht werden sollte. Denn was nützt uns eine Burnout-Gesellschaft, voll lauter depressiver, unglücklicher, abgehetzter und kranker Menschen? Ein System funktioniert auf Dauer wesentlich besser, wenn sich die Menschen darin und in ihrer eigenen, selbstgewählten (!) Rolle wohl fühlen. Daher finde ich das Thema "Selbstverwirklichung" durchaus diskussionswürdig!
      :thumbsup: Guild-Girl <3 :love:
    • Julien schrieb:

      Sorry im Voraus, aber danke für das perfekte Beispiel für "rumschwafeln". :D
      Warum "sorry", wenn es dir gar nicht leid tut? Und wenn das für dich nur "Geschwafel" ist und es dich eigentlich gar nicht interessiert, warum musst du dann trotzdem deinen Senf dazugeben und denkst dir nicht einfach deinen Teil und hältst dich aus der Diskussion raus, anstatt andere vorzuführen? Kein sehr feiner Zug.
      :thumbsup: Guild-Girl <3 :love:
    • Noch mal: wenn du der Meinung bist, dass das hier alles Blödsinn und (in deinen Augen) keine (würdige) Diskussion, sondern lediglich eine Feststellung ist, warum beteiligst du dich dann zwanghaft daran, machst es dem Threadersteller schwer und allen anderen mies, anstatt Gott einfach einen guten Mann sein zu lassen und dich rauszuhalten? Lass uns andere, die wir dazu etwas beitragen möchten, doch "schwafeln" wie wir lustig sind und such dir eine für dich vernünftigere und würdigere "richtige" Diskussion, anstatt hier zu versuchen, diejenigen, die sich gern einbringen möchten als Dummköpfe darzustellen. Wenn du zu dem Thema nichts zu sagen hast, dann lass es doch einfach und Punkt. Ich sehe den Sinn nicht, sich hier einzumischen, nur um anderen vorzuhalten, dass sie in deinen Augen "sinnlos (nicht) diskutieren". Neben deinem Recht, von deiner Stimme Gebrauch zu machen, die jeder in Anspruch nehmen darf und sollte, hast du ebenso das Recht, zu einem Thema, mit dem du nichts anfangen kannst, zu schweigen. Wenn du hierzu nichts beizutragen hast, dann ist das doch völlig in Ordnung! Man muss ja nicht immer mit allem etwas anfangen und zu allem etwas zu sagen haben können. Ich verstehe nur nicht, weshalb du dann trotzdem versuchst, anderen das Thema madig zu machen. Die Admins und/oder Mods werden sich schon zu Wort melden, wenn sie das Topic für deplatziert und/oder unangemessen halten.
      :thumbsup: Guild-Girl <3 :love:
    • Zuerst habe ich mich beteiligt, um zu verdeutlichen, dass die Fragestellung ziemlich... naja war. :D Dann habe ich auf die einzig konkrete Frage geantwortet und prophezeit, dass höchstwahrscheinlich nur rumgeschwafelt wird – natürlich konnte ich es mir dann nicht verkneifen, auf deinen Schwafelbeitrag dann dementsprechend amüsiert zu reagieren.

      Und nein, ich mache niemandem etwas madig. Wer sich wirklich ernsthaft über Selbstverwirklichung unterhalten und austauschen will, darf das ja gerne machen und mich ignorieren. Allerdings befürchte ich, dass der Thread ziemlich bald untergehen wird... Und nein, das liegt nicht an mir, sondern am Thema selbst. ^^
    • Julien schrieb:

      Zuerst habe ich mich beteiligt, um zu verdeutlichen, dass die Fragestellung ziemlich... naja war. Dann habe ich auf die einzig konkrete Frage geantwortet und prophezeit, dass höchstwahrscheinlich nur rumgeschwafelt wird – natürlich konnte ich es mir dann nicht verkneifen, auf deinen Schwafelbeitrag dann dementsprechend amüsiert zu reagieren.

      Und nein, ich mache niemandem etwas madig. Wer sich wirklich ernsthaft über Selbstverwirklichung unterhalten und austauschen will, darf das ja gerne machen und mich ignorieren. Allerdings befürchte ich, dass der Thread ziemlich bald untergehen wird... Und nein, das liegt nicht an mir, sondern am Thema selbst.
      Und das ist so ziemlich die Parade-Definition von Trollen. Schön, dass du es selbst erklärst! So muss ich es nicht mehr machen. Oder vielleicht doch noch eben diesen kurzen Auszug dazu, aus dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag:

      Wikipedia schrieb:

      Als Troll wird bezeichnet, wer absichtlich Gespräche innerhalb einer Online-Community stört.[3] Die Provokationen sind in der Regel unterschwellig und ohne echte Beleidigungen. Auf diese Weise vermeiden oder verzögern Trolle ihren Ausschluss aus administrierten Foren. Nach Judith Donath ist das Trollen für den Autor ein Spiel, in welchem das einzige Ziel das Erregen von möglichst erbosten und unsachlichen Antworten ist.
      :thumbsup: Guild-Girl <3 :love: