Wahrheit

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    Hi Leute!!! ;D
    Also: wir haben bei uns in der Schule die Disskusion zur zumutung von Wahrheit gestartet. und jetzt will ich eure Meinung höre : Kann man dem Menschen die Wahrheit zumuten??? Oo

    naja hoffe jmd. interessiert sich für sowas ^^
  • Ein interessantes Diskussionsthema ^^
    Find ich zumindest D:

    Auch wenn die einleitende Frage ein wenig klingt, wie ne schlechte Verschwörungstheorie, aber gut ^^

    Das mit der Wahrheit ist sone Sache, ich finde dass jeder Mensch in der Lage sein sollte die Wahrheit zu sagen, allerdings dass es manchmal eindeutig besser ist die Wahrheit nicht kalt und genau auszudrücken, sondern, dass es angenehmer ist sie auszuschmücken um sie erträglich zu machen.
    Experimente haben ja bekanntermaßen erwiesen, dass Menschen mit der Wahrheit oft nicht leben können.
    Oder würdet ihr euren Freunden wirklich immer die Wahrheit sagen? Natürlich ist es gut, wenn man sich an die wahrheit hält, allerdings kann es gewisse Vorteile mit sich bringen, wenn man die Wahrheit auf anderen Wegen ausdrückt, als etwa dem direkten Sprachkanal.
    Denn fassen wir uns ein Herz:
    "Ja, du siehst fett aus" klingt um einiges fieser als "Also ne, die Hose passt nicht wirklich zu dir", oder aber das bekannte "Also wenn sie dir gefällt, gefällt sie mir auch" (wobei hier die Erfolgschancen eher gegen 0 streben, als gegen 1)
  • Exit schrieb:

    Natürlich ist es gut, wenn man sich an die wahrheit hält, allerdings kann es gewisse Vorteile mit sich bringen, wenn man die Wahrheit auf anderen Wegen ausdrückt, als etwa dem direkten Sprachkanal.

    Nennt man das nicht umgangssprachlich auch "um den heißen Brei reden"? :whistling:
    Naja, Exit hat hier schon irgendwie recht, direkt mit der Wahrheit rauszurücken kann unter Umständen nicht gerade angenehm sein, aber permanent zu lügen wäre auch sch...lecht.^^
  • Wahrheit...frei und heraus!Alles andere verursacht nur Probleme, spricht man dagegen klar und deutlich, liegen die Probleme offen vor einem und können ganz leicht gelöst werden.
    Ma abgesehen davon, dass jeder ein gewisses Recht auf Wahrheit hat.
    Punto. :)
    Natürlich ist man Freunden gegenüber freundlicher gesinnt und wenn die (wie bspw. in How I met your mother) ein Bild malen (das nicht gut aussieht) und total von sich überzeugt sind, dann sagt man zuerst "ja tolles Bild" ... trotzdem kann man dann dem anderen klar machen dass zumindest man selbst nicht von den Malkünsten überzeugt ist. Ansonsten bringt das nur wieder Problem ;)
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    Wahrheit...frei und heraus!Alles andere verursacht nur Probleme, spricht man dagegen klar und deutlich, liegen die Probleme offen vor einem und können ganz leicht gelöst werden.


    Das kann man nicht pauschal für jede Wahrheit sagen. Was denkt ihr, wie oft ich jemandem die Wahrheit sage (oder zumindest das, was ich als solche empfinde) und dafür eine...sagen wir "negative Reaktion" erhalte?^^ Trotzdem sage ich die Wahrheit, da es meist auch Spaß macht. Hat sowas Sarkastisches an manchen Stellen. :)

    Was, wenn die Wahrheit lautet "Ihr werdet alle in genau einem Jahr sterben."

    Schön, es zu wissen, aber was bringt es, das einem aufzutischen? Nichts. Stattdessen gibt es eine Massenhysterie und es kommen nur mehr Probleme zustande.

    Genauso ist es meiner Meinung nach völliger Quatsch, dass in einer Partnerschaft die pure Wahrheit Erfolg verspricht. Jeder sagt, es wäre wichtig, dass der Partner immer ehrlich ist...und am Ende trennt man sich, weil eben diese Person mit der Wahrheit nicht klar kommt. Es gibt da diverse Dinge, die man nicht sagen sollte, auch wenn sie die Wahrheit sind:

    "Die da hat aber 'nen schicken Hintern." (Hier gibt es eh keine richtige Antwort. :D)
    "Ja, Schatz, du siehst in dem Fummel dicker aus als sonst."
    "Ich guck dann mal mit meinen Kumpels Fußball in der Kneipe."

    Jeder behauptet, die Wahrheit zu verkraften, aber niemand schafft das. Wenn jemand beispielsweise schlechte Videos macht und auf YT lädt und das ihm bewusst gemacht wird, sei es halt durch etwas sinnesschwache (aber ausdrucksstarke) Kommentare wie "Das Video ist schlecht." (und ich meine wirklich noch sowas Harmloses und nicht dieses Hoppergetue...), wird was gemacht? Kommentar gelöscht und möglichst noch der Schreiber geblockt...weil man es nicht hören will. Selbst wenn es die subjektive Wahrheit ist. Und das unter dem Deckmantel, dass man nicht will, dass jemand durch den Kommentar manipuliert wird und sich ebenfalls denkt "Das ist nicht zumutbar." Wer mir jetzt sagen will, dass man gefälligst konstruktive Kritik äußern soll, gibt mir damit nur noch einen Beweis für die Ignoranz der Wahrheit gegenüber. Das wäre dann gleichzusetzen mit "Es gibt keine schlechten Videos, es gibt nur kritikunwillige Zuschauer." Zum Einen gibt es definitiv schlechte Videos. Es gibt auch schlechte LPer. Sorry, aber um hier den Anstand zu wahren, werde ich diese Wahrheit nicht noch mit Beispielen unterstreichen (denn da käme auf jeden Fall zum Vorschein, wie wenig man sie einsehen will). Zum Anderen wäre es eine Verleumdung der Tatsache, dass es den Leuten scheißegal ist, wie sie dem LPer helfen können. Man will, dass die sich gefälligst die Zeit nehmen, ihre Antworten zu begründen...aber wieso, wenn man mit dem Betroffenen LPer eh nix mehr zu tun haben will, weil man es als Zeitverschwendung erachtet? Man kann hier gerne sagen, die Gesellschaft ist nach ethischen Maßstäben schlecht...und das wäre eine Wahrheit, die noch auf ganz anderen Gebieten zutrifft. Wer ein Problem damit hat, sollte auch niemals die Wahrheit von jemandem verlangen...

    Wie dem auch sei, viele Wahrheiten sind nicht schön. Manche lösen auch Empörung aus. Wenn man Glück hat, werden sie später angenommen. Beispielsweise Darwins Evolutionstheorie oder Freuds Schriften. All das war erst einmal ein riesiger Schock für die Menschheit...doch dann bewies sich immer mehr, dass es wirklich so sein muss.

    Es gibt also Wahrheiten, die man sich denken darf, aber nicht aussprechen sollte und jene, die man früh äußern muss, damit sie irgendwann angenommen werden. Und wenn man schon nicht lügen will, kann man wenigstens schweigen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Axido ()

  • Man kann sich ja schon fast fragen, ob es so etwas wie eine universelle Wahrheit überhaupt gibt. Überall und immer werden Dinge vertuscht, verschleiert oder erdacht, um einen Einfluss zu erwirken - manchmal spontan, manchmal mit einem großen Plan und noch größeren Medien dahinter. Ich bezweifle inzwischen, dass die Allgemeinheit überhaupt noch an die, ich nenne sie mal, "Ur-Wahrheit", glauben kann, da wir uns schon soweit von ihr entfernt haben; Hier kommt mir z.B. ein gewisser "Terroranschlag" in den Sinn...
    Es ist unmöglich, stehts die Wahrheit zu sagen - Zumindest, wenn man nicht Kopf und Kragen riskieren will. Es mag zwar sein, dass gewisse Randgruppen in der heutigen Zeit und in einigen Ländern eine gewisse Akzeptanz gefunden haben, aber selbst dort fällt es den meisten unterbewusst schwer, sich von den allgemeinen Ansichten und Moralen abzugrenzen, selbst, wenn diese nicht den eigenen entsprechen. Man lebt somit eine Lüge, die sich daraus herleitet, dass wir es nicht ertragen können, dass unsere Weltansicht nicht universell verträglich ist; Oder, um es anders auszudrücken: Wir glauben nur uns selbst und denen, die uns zustimmen.
    Wer entscheidet, wer verrückt ist oder wer logisch handelt? Es ist alles eine Frage des Standpunkts, wie beim bekannten Gut - Böse-Konflikt.

    tl;dr: Selbst wenn man dem Menschen die Wahrheit zutrauen würde, so würden sie diese nichtmal wahrhaben wollen. Ja, die Ironie ist beabsichtigt.
  • Wahrheit , gut-böse sichtweisen, schwarzweissdenken wien dalmatiner beim schach usw sind für mich in dieser oberflächlichen form uninteressant.
    Interessant währe nach der Relevanz von Wahrheit in Gefühl und EMpfindungsvermögen zu schauen , denn dort liegt ein gemeinsames empfinden gennant Liebe zb. und insofern die Möglichkeit auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

    BY the way schönes Thema und Titel knackig lecker würzig verpackt, danke dafür ma gucken was rauskommt^^
  • Axido schrieb:

    Es gibt also Wahrheiten, die man sich denken darf, aber nicht aussprechen sollte und jene, die man früh äußern muss, damit sie irgendwann angenommen werden. Und wenn man schon nicht lügen will, kann man wenigstens schweigen.
    Wahre Worte!
    Schweigen ist leider eine der wichtigsten Disziplinen im Umgang mit anderen Menschen geworden. Meiner Meinung nach ist es schlichtweg falsch zu lügen. Klar, kleine Notlügen um das Weihnachtsgeschenk geheim zu halten sind immer okay, aber wenn man beispielsweise mit jemandem auf Stoffschau geht und Dinge erzählt wie "Joa, sieht doch ganz nett aus...", obwohl das Teil einfach nur oll ist, dann finde ich das noch schlimmer, als wenn man direkt ein "Das sieht scheiße aus" ins Gesicht bekommt.
    Warum? Ganz klar, irgendwann kommt die Wahrheit immer ans Licht. Seis Jahrzente später oder auch nur nach ein paar Minuten. Schließlich gibts da noch so Dinge wie Intuition.
    Ich persönlich hasse es wie die Pest, wenn ich mir im Laden 'ne Jacke anziehe und von meinem Gegenüber sowas kommt wie "Ja, Hauptsache dir gefällts!". Als hätte man in einen Spiegel gebrabbelt.
    Die Wahrheit tut grundsätzlich weh, aber was weh tut härtet ab. Natürlich sollte man in jedem Fall auf die Wortwahl achten, denn ein "Ist eher nicht so der Brüller" kommt wesentlich besser als ein "Dadrin siehst du bescheuert aus".
    Mal weg von den Anziehgeschichten zum bereits angesprochenen Liebesleben: Hier ist das Schweigen besonders wichtig, aber noch wichtiger ist das Abwägen, ob geschwiegen werden soll, oder nicht. Wenn die Wahrheit nicht vertragen wird, hat man sich wohl, leider Gottes, den falschen Partner ausgesucht. Ich finde, gerade in einer Beziehung geht nichts über die Wahrheit, denn wenn mir jemand was erzählt, was vielleicht sogar weh tut, so hat man doch die Chance, die betreffende Sache anzupacken und darauf aufzubauen.
    Schließlich begründet Wahrheit in einer ganz eigenen Art auch Vertrauen.
  • Das muss eigentlich der Mensch selber entscheiden. Sprich man müsste ihm die Wahl lassen, ob er es wissen will oder nicht. Ich zum Beispiel versuche möglichst ehrlich zu sein und erwarte das auch von meinem Gegenüber. Alles andere sehe ich als Unhöflich an. Ich gehe einfach mal in die, zugegebener Maßen einfache Idee, dass jeder Mensch selbst entscheiden kann, was er verkraftet und was nicht.

    Zum Beispiel mit dem Todestag: Ein vernünftiger Mensch würde sich vermutlich auch denken, ist halt so, allerdings würde auch der vernünftigste Mensch hysterisch werden. Dementsprechend sollte der Mensch halt abwegen zwischen dem Nutzen und dem Wissen. Ich persönlich würds uU nicht ertragen zu wissen, wann ich sterbe, weswegen ich es nichtmal wissen wöllte.
  • Ich würde sagen, es liegt immer in den Ohren des Zuhörers, ob dieser die Wahrheit hören möchte. Möchte ein Mensch wirklich wissen, was andere über ihn denken? Ob er diese dann jedoch auch verkraftet, ist eine andere Frage. Möchte dieser Mensch dann wirklich erfahren, das ihn niemand leiden kann?

    Ehrlichkeit ist an sich nobel, allerdings wird sie nur selten belohnt. Lügen werden zwar geahndet, aber auch nur, wenn sie als solche entarnt werden.

    Ich selbst bin, wenn ich in meinem Ermessen damit niemanden verletze, ehrlich. Jedoch kann ich mir dabei nicht sicher sein, ob derjenige sich nicht dennoch verletzt fühlt oder sich gar nicht verletzt fühlen würde, über das nicht ausgesprochene.
  • Hab mich mit diesem Thema schon einmal etwas auseinander gesetzt.

    Kants Kategorischer Imperativ fällt mir da spontan ein... Nach dieser "Formel" müsste jeder Mensch in JEDER Situation die Wahrheit sagen. Hört sich zwar sehr naiv an, aber nur weil wir Kants Gedankengänge einfach nicht nachvollziehen können - der Mann war zu genial.

    Das wir mit der Wahrheit nicht leben können stimmt nicht ganz. Das Problem ist nur das sie niemand ausspricht, weil wir Angst vor ihr haben. Das führt zu einer verdammt großen intolleranz gegenüber allem und jeden und zerstört teilweise unsere Gesellschaft.

    Eigentlich ist es auch ohne Sinn über dieses Thema zu diskutieren - Da der überwiegende Teil hier ebenfalls Angst vor der Wahrheit hat (nichts schlimmes, fast schon human), wird sie auch hier kaum einer richtig aussprechen. Man kann hier ja nicht mal sagen, dass das eine oder andere scheiße läuft .... Zeigt aber auch das wir oft erst garnicht offen für die Wahrheit sind. Oft verleugnen wir sie oder versuchen sie so zu drehen wie sie uns gerade in den Kragen passt.

    Ich Persöhnlich sage so oft es geht die Wahrheit... Mir ist zwar bewusst das ich so Menschen verletzte (.. ich bin nicht stolz drauf), jedoch weiß ich das die Wahrheit nötig ist. Denn erst wenn wir die Wahrheit erfahren können wir uns ändern und bessern. Schließlich lernen wir erst wenn wir Scheiße fressen und wenn wir die Scheiße nie zu hören bekommen gibts auch kein Grund sich zu ändern.
    Muss mich aber euch anschließen, dass es gut ist die Wahrheit einfach in Vorsichtige, nicht zu sehr weh tuende Worte zu verpacken.
  • Also ich bin eine Person die offen die Wahrheit sagt. Das Problem was ich immer weder feststellen durfte:
    Die meisten können einfach damit nicht umgehen. Leider.

    Einige nehmen es so an und sind auch so drauf, dass sie schonungslos ehrlich sind. Mit den Menschen komme ich am Besten klar.

    Andere hätten es gerne um den heißen Brei herum formuliert.

    Wieder andere wollen die gar nicht hören.

    Das Grundproblem ist aber: Wenn man Menschen kennenlernt. Wie kriegt man mit zu welcher Gruppe sie gehören? Weil leider ist es so, dass die die die Wahrheit nicht hören wollen/können sie auch nicht sagen. (Das sind die "vorne hui hinten pfui" ;) ).
  • Lügen tu ich selten bei kleineren Sachen, aber großtflächig sage ich entweder die volle Wahrheit oder ich schweige. Meiner Ansicht nach ist es wichtig ehrlich zu sein, auch wenn es häufig schwer fällt. In einigen Fällen kann die Wahrheit zwar beleidigend zur anderen Person wirken, aber es ist möglich, die Wahrheit möglichst freundlich zu umschreiben. So ist also niemand auch gezwungen zu lügen, nur um die Gefühle einer Person nicht zu verletzen.

    Fazit: Weniger Lüge, mehr Wahrheit!
  • Ich sage immer die Wahrheit, auch wenn mir das schon Probleme eingebracht hat^^
    Ich finde es einfach falsch nicht die Wahrheit zu sagen und sehe auch keinen Sinn dahinter!
    Viele Leute fühlen sich vor den Kopf gestoßen wenn man anstatt "das T-Shirt ist ganz ok", "das T-Shirt sieht doof aus" sagt.
    Das verstehe ich nicht^^
  • Xclipse:
    Also ich finde das sollte schon bei der Definition von Wahrheit anfangen.
    Ist es diese, wenn man nicht lügt?
    Sollte man die "Wahrheit" sagen, wenn es einer nicht ertragen würde?
    Meiner Meinung nach sollte man ehrlich bleiben so oft wie est geht.
    Manchmal sollte man schweigen, manchmal muss man sogar lügen, aber ein Grundmaß an Ehrlichkeit sollte vorhanden sein.
  • Als Kind hab ich häufiger mal gelogen...
    "Nein ich hab heute noch gar nicht gespiel" *dabei schon rote Augen hat und sichtlich Schlaf braucht*
    Ja aber naja, als Kind sieht man das halt noch anders xD
    Wiedem auch sei, ich bemühe mich sehr oft die Wahrheit zu sagen. Die Frage ist halt nur, wie definiert man das.
    Im Grunde genommen ist ~nichts sagen~ wenn einem etwas nicht passt oder man etwas nicht so gut findet ja auch schon Lügen. Darum war es für mich auch manchmal schwer zu sagen, "ich will nicht dass du jetzt rauchst, ich find das scheiße und blöd" obwohl ich die Person gegenüber halt sehr mag. Aber was wenige verstehen ist ja, dass man das nicht sagt weil man den Andern dissen will sondern gerade weil man ihn mag.

    Außerdem glaube ich nicht dass die Menschen nicht mit der Wahrheit nicht klar kommen (wow, viel verneinung) sondern eher mit dem daraus entstehenden Konfilkt. Sei es ein Interessenskonflikt oder was weiß ich. Viele verbinden damit sofort etwas Negatives, dabei kann so ein Konflikt uns weiterentwickeln.

    Fazit:
    Früher hab ich versucht immer den weg des geringsten Wiederstandes zu nehmen, also hab ich oft einfach bejat was andre sagen oder zumindest... nicht wiedersprochen. Aber das ganze ist irgendwann eskaliert und seitdem. Nein. Wenn mir was nicht passt sag ich das. Punkt. Es ist besser. Wahrheit ist besser.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ElikChan ()

  • Ich stimme meinem Vorredner zu: Oftmals gibt es die eine Wahrheit gar nicht, sondern nur viele subjektive Wahrheiten, die in ihrer Gänze eine annähernd objektive Wahrheit formen. Bricht man dieses philosophische Gebrabbel allerdings auf den Alltag herunter, wird klar, dass es hier im Thread um eben diese subjektiven Wahrheiten geht, und wie man eben mit ihnen verfährt. Lieber bin ich ehrlich als zu lügen. Kann ich nicht ehrlich sein, schweige ich. Zumindest, wenn mir der Mensch am Herzen liegt. Sonst entscheide ich, ob ich meiner sadistischen Ader freien Lauf lasse. Außer, es handelt sich natürlich um verletzende Wahrheiten. Diese schmeiße ich nur denjenigen an den Kopf, die es meiner Meinung nach nicht anders verdient haben.

    Letzteres ist übrigens ein interessanter Punkt, finde ich. Manchmal sagt man auch die Wahrheit, weil man seinen Gegenüber gezielt verletzen will. Klar, jetzt schreiben mir wieder neun von zehn Leuten, dass sie das garantiert nie machen. Mir ist das aber gleich. Solange Menschen sich nur selbst belügen, schaden sie damit ja niemanden. Höchstens sich selbst, und damit kann ich leben.
  • Auch wenn es keine absolute Wahrheit gibt, gibt es ja trotzdem den Gedanken ob man die Wahrheit die man selber als richtig glaubt, erzählt oder eben Lügt.
    Aber ich sehe gerade dass das Topic anfangs gar nicht darum ging ob man lügt oder nicht sondern ob die Menschheit die Wahrheit abkann wenn man dauernd damit konfrontiert wird.
    Das ist schwierig zu sagen...
    Ich glaube... das würde nicht funktionieren... noch nicht zumindest. Das liegt aber auch daran dass die Leute mit verschiedenen Fakten "Ich finde das steht dir nicht, du solltest abnehmen, rauchen ist kacke" nicht richtig umgehen. Da wird dann gesagt "ach lass mich in ruhe, idiot *abwink*" oder "Ja klar *trotzdem nichts mach*"... Tja... So erlebe ich das häufig.