Das deutsche Sozialsystem mit dem verstecktem "A"

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  • Das deutsche Sozialsystem mit dem verstecktem "A"

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    Hallo Leute.
    Heute möchte ich anhand der letzten Monate meines Lebens eine Diskussion bezüglich des deutschen Sozialsystems starten. Diese wird sich mit der Frage befassen, ob das Sozialsystem seinem Namen gerecht wird.

    Zunächst zu meiner kleinen Geschichte: Vor mehr als einem Jahr hat meine Erzeugerin mich und meine Brüder zurückgelassen und ist ausgezogen, damit sie mit ihrem neuen Lover glücklich werden kann. Gegen Weihnachten ist mein Erzeuger dann ebenfalls, allerdings erst nachdem er uns ca. 1500 Euro gestohlen hat, verschwunden und wird mittlerweile von der Polizei gesucht. Jedenfalls habe ich mich direkt nachdem er abgehauen ist damit befasst Unterhalt einzuklagen, allerdings hat mir mein Anwalt mitgeteilt, dass ich keine Chance habe, weil mein Erzeuger verschwunden ist und meine Erzeugerin selbst Hilfe vom Staat bezieht. Er gab mir allerdings einen Rat, ich solle zum Sozialamt gehen und darum bitten, dass man mir helfen möge. Gesagt getan. Nun laufe ich seit einigen Monaten von einer Dienststelle zur anderen und habe heute mitgeteilt bekommen, dass mein ALG2 Antrag abgelehnt wurde, weil ich anrecht auf Schülerbafög hätte. Die Stelle für das Schülerbafög hat mir allerdings mitgeteilt, dass meine Chancen nicht allzu gut stehen, weil sie der Meinung sind, dass man mir zumuten könne bei meiner Erzeugerin zu leben. Momentan sieht es also danach aus, dass man mir wohl eher nicht helfen wird, obwohl sogar das ALG2 Amt der Meinung war, dass man mir nicht zumuten könne im Elternhaus zu bleiben / erneut dort zu leben.

    Anhand dieser kleinen Story möchte ich euch fragen, ob man das deutsche Sozialsystem wirklich als Sozial bezeichnen kann, wenn man sich überlegt, dass meine Erzeugerin innerhalb eines Monats Hartz4 bewilligt bekommen hat, während man mir als Schüler praktisch in den Arsch tritt und gestattet unter einer Brücke zu hausieren.
    Meine Meinung sollte durch den Titel relativ eindeutig sein, denn ich finde, dass dies eher ein Asozialsystem ist. Ein "Mensch" der seine Kinder zurücklässt, diese im kompletten Bekanntenkreis noch runtermacht und theoretisch arbeiten könnte, wird vom Staat unterstützt, während ein Schüler der von seinen Eltern grundlos zurückgelassen wurde unter der Brücke leben darf. Ich habe nichts gegen das System an sich, denn ich finde es hervorragend, wenn man Menschen hilft, allerdings muss ich zugeben, dass es in meiner Situation relativ schwer ist dies objektiv zu betrachten, denn in meinen Augen wird ein Jugendlicher der nichts falsches getan hat bestraft, während ein offensichtlich schlechter Mensch belohnt wird.

    Ich bin gespannt was eure Meinung dazu ist.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Shandal27
  • Kommt wohl auf den Fall an.
    Ich kenne jemanden der während seiner Schulzeit Sozialhilfe und nach der Umstellung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe Hartz4 bezogen hat, aufgrund seiner familiren Verhältnisse.
    Warst du schon beim Jugendamt? Die haben dem Menschen damals sehr geholfen. Und darf ich fragen wie alt ihr seid?
  • es klingt eher (ohne dir zu nahe treten zu wollen) als ob deine Eltern (nochmal ich möchte dich nicht beleidigen) hier die asozialen sind. Das deutsche Sozialsystem ist eins der sozialsten auf der Erde, was natürlich auch mit unserer Geschichte zu tun hat. Du kannst deine Story ja gerne mal in einem amerikanischen Forum schreiben, dort werden sie dich darum beneiden, dass du überhaupt über längere zeit geld vom staat bekommen könntest.
    Das deutsche Sozialsystem ist, der deutschen Tugend entsprechend, ordentlich, akribisch und sehr fein erstellt worden. Allerdings musst du zugeben, dass dein Fall kein Allerweltsfall ist und je nach dem wie viel geld der Lover deiner Mutter hat, die zuständige Stelle für die Schüler Bafög theoretisch gesehen Recht hat und dir sagt, dass du dahin ziehen sollst.

    Armut ist kein Wunschkonzert. Man nimmt, was man bekommen kann und wer sich darüber noch beschwert, verdient meiner Meinung nach gar nichts bzw. sogar nochmal nen Tritt in den Allerwertesten.
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    Ich glaube kaum, dass das Amt was wegen dem Lover der Mutter machen kann. Er ist weder ihr Ehemann (zumindest klingt Lover nicht danach), noch in irgend einer Weise an die Kinder gebunden.
    Im Übrigen gibt es , grade für den Fall, dass Eltern wegziehen, Schülerbafög. Damit das Kind in der gewohnten Umgebung die Schule beenden kann. Einer aus meiner Klassenstufe war so ein Fall. Eltern sind irgendwann als er 11. Klasse war weggezogen und er wollte die Schule eben an dem Gym beenden wo er sich grad befand.
  • Also ich muss RushInsideTV dahingehend wieder sprechen, dass es das das dt'sche (A)sozialsystem das sozialste der Welt ist.
    Es Bemüht sich zwar sehr dahin gehend, aber es tritt sich mit seiner übermässigen Bürokratie immer wieder selbst ins Gesicht und
    ganz besonders stehen sich die verschiedenenen Einrichtungen / Ministerien /Ämter /etc gegenseitig im Weg.

    Zu deinem Fall, Shandal27:
    Schonmal vesuch vlt einfach auf das Bafög zu verzichten und sich dann irg.wo HarztIV oder sonstige Gelder zu beschaffen ?
    kA obs hilft, aber ich hoffe der Diskussion beigetragen und dir geholfen zu haben.

    bb, Freed
  • Grundsätzlich, ist unser Sozialsystem echt richtig gut, muss man sagen! Nur leider ist es Bürokratisch aufgebaut, wie ja fast alles in Deutschland, und der Weg der Bürokratie ist leider lang, und langsam.
    Zuweilen, geht unser Sozialsystem ja manchmal auch falsche Wege! Es kennt ja jeder glaube ich genügend Geschichten über Leute die Hartz4 bekommen, aber nur zu faul sind um sich einen Job zu suchen, und natürlich auch andersherum. Man muss aber auch sagen, dass es bestimmt nicht einfach ist, ein Sozialsystem für über 80 Mio. Menschen am laufen zu erhalten... Da finde ich, kann der ein oder andere Fehler schonmal verziehen werden.

    @Shandal27: Das was dir passiert, ist wiederrum ein Fehler, den ich dem deutschen Sozialsystem nicht verzeihen kann/würde! Die Aussage, dass du erneut im Elternhaus leben könntest, finde ich extrem dämlich (vorsichtig ausgedrückt), wenn deine Mutter dich verlassen hat, um mit ihrem Lover glücklich zu werden, fasse ich das als Beweis dafür auf, dass Ihr ihr relativ unwichtig seid... 1. Elternhaus gestrichen! Dein Vater wird ja polizeilich gesucht, wenn man ihn schnappt, wird man ihn bestimmt nicht zu euch bringen, also... 2. Elternhaus auch gestrichen! Ganz ehrlich in so einem Fall erweist sich Bürokratie als richtig vermurkst!
  • Hach die deutsche Bürokratie.
    Ich kann in solchen Fällen einfach die Logik des Amtswirrwar nicht nachvollziehen.
    Man(du) steht alleine dar , weil sich die Eltern schainbar einen Dreck kümmern(so verstand ich es zumindest) und die Paradeantwort der Ämter ist:'Ziehen sie zu ihren Eltern'.
    Ich meine wo ist da denn bitte die Logik?
    Aber in deinem Fall müsstest du beim Jugendamt auf Hilfe stoßen , da du ja noch Kindergeld von dort beziehen müsstest und dir dass direkt ausgezahlt werden muss , da du ja mit deinem Bruder ohne einen Vormund zusammen lebst.
  • Zunächst möchte ich sagen, dass ich kein Mitleid und ebenfalls keine Ratschläge brauche, weil ich mich bereits soweit es mir möglich ist darum gekümmert habe. Ich habe meinen Fall nur als Beispiel genommen, weil man hieran sehr gut sehen kann, dass das Sozialsystem des Öfteren versagt.

    JayneSabbath schrieb:

    Kommt wohl auf den Fall an.
    Ich kenne jemanden der während seiner Schulzeit Sozialhilfe und nach der Umstellung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe Hartz4 bezogen hat, aufgrund seiner familiren Verhältnisse.
    Warst du schon beim Jugendamt? Die haben dem Menschen damals sehr geholfen. Und darf ich fragen wie alt ihr seid?


    Ich war bereits beim Jugendamt, dazu muss man sagen, dass das Jugendamt und das Sozialamt bei uns in einem gehandhabt wird. Man konnte mir nicht helfen, weil ich bereits 18 bin, was bedeutet ich muss selbst alles in die Hand nehmen.

    RushInsideTV schrieb:

    es klingt eher (ohne dir zu nahe treten zu wollen) als ob deine Eltern (nochmal ich möchte dich nicht beleidigen) hier die asozialen sind. Das deutsche Sozialsystem ist eins der sozialsten auf der Erde, was natürlich auch mit unserer Geschichte zu tun hat. Du kannst deine Story ja gerne mal in einem amerikanischen Forum schreiben, dort werden sie dich darum beneiden, dass du überhaupt über längere zeit geld vom staat bekommen könntest.
    Das deutsche Sozialsystem ist, der deutschen Tugend entsprechend, ordentlich, akribisch und sehr fein erstellt worden. Allerdings musst du zugeben, dass dein Fall kein Allerweltsfall ist und je nach dem wie viel geld der Lover deiner Mutter hat, die zuständige Stelle für die Schüler Bafög theoretisch gesehen Recht hat und dir sagt, dass du dahin ziehen sollst.

    Armut ist kein Wunschkonzert. Man nimmt, was man bekommen kann und wer sich darüber noch beschwert, verdient meiner Meinung nach gar nichts bzw. sogar nochmal nen Tritt in den Allerwertesten.


    Ich stimme dir zu, dass meine Erzeuger asozial sind. Von daher brauchst du dich nicht dafür zu entschuldigen, allerdings möchte ich anmerken, dass "eins der sozialsten auf der Erde" nicht bedeutet, dass es wirklich sozial ist. Würden wir Menschen die leiden direkt umbringen, während alle anderen sie vorher noch quälen, dann wären wir sozialer aber noch immer nicht wirklich sozial.
    Nun kommen wir zu einem gewaltigen Irrtum deinerseits: der Lover meiner Erzeugerin, selbst wenn er das Geld hätte, müsste er mich nicht versorgen. Er hat rechtlich nichts mit mir zu tun.

    Zu deinem letzten Satz möchte ich nur sagen, dass ich falls es dir aufgefallen ist nichts bekomme. Des Weiteren kreide ich nicht an, dass ich nichts bekomme, sondern dass ein asozialer Mensch gefördert wird, während ein besserer Mensch in den Arsch getreten bekommt.

    JayneSabbath schrieb:

    Ich glaube kaum, dass das Amt was wegen dem Lover der Mutter machen kann. Er ist weder ihr Ehemann (zumindest klingt Lover nicht danach), noch in irgend einer Weise an die Kinder gebunden.
    Im Übrigen gibt es , grade für den Fall, dass Eltern wegziehen, Schülerbafög. Damit das Kind in der gewohnten Umgebung die Schule beenden kann. Einer aus meiner Klassenstufe war so ein Fall. Eltern sind irgendwann als er 11. Klasse war weggezogen und er wollte die Schule eben an dem Gym beenden wo er sich grad befand.


    Du hast recht, allerdings möchte der Staat ja nicht für verwöhnte kleine Bälger Geld ausgeben, nicht Wahr? Dementsprechend werden einige kein Schülerbafög bekommen, weil sie noch bei ihren Eltern leben könnten.

    TheOnlyFreed schrieb:

    Also ich muss RushInsideTV dahingehend widersprechen, dass es das das dt'sche (A)sozialsystem das sozialste der Welt ist.
    Es Bemüht sich zwar sehr dahin gehend, aber es tritt sich mit seiner übermässigen Bürokratie immer wieder selbst ins Gesicht und
    ganz besonders stehen sich die verschiedenenen Einrichtungen / Ministerien /Ämter /etc gegenseitig im Weg.

    Zu deinem Fall, Shandal27:
    Schonmal vesuch vlt einfach auf das Bafög zu verzichten und sich dann irg.wo HarztIV oder sonstige Gelder zu beschaffen ?
    kA obs hilft, aber ich hoffe der Diskussion beigetragen und dir geholfen zu haben.

    bb, Freed


    Über den von dir genannten Fakt werde ich nichts sagen, allerdings muss ich deine Hoffnung enttäuschen, ALG2 ist Hartz4. Sonstige Gelder gibt es nicht, die einzigen Möglichkeiten die ich habe sind Hartz4 und Schülerbafög.

    Zottel schrieb:

    Eventuell solltest du deinen Fall auch mal dem Jugendamt vortragen. Muss doch möglich sein, zumindestens das Kindergeld zu erhalten.

    Edit: ups, wurde schon erwähnt....


    In der Theorie bekomme ich Kindergeld, allerdings hat mein Bruder ebenfalls Kindergeld beantragt, was bedeutet, dass bei mir eine Prüfung vorgenommen wird und deshalb zunächst kein Kindergeld gezahlt wird. Des Weiteren ist amüsant, dass ich keine genauen Informationen bekommen darf, weil das Ganze noch über meine Erzeuger läuft. Ich werde als dritter angesehen, an den keine Informationen ausgehändigt werden dürfen. Lustig.

    Lolli schrieb:

    Grundsätzlich, ist unser Sozialsystem echt richtig gut, muss man sagen! Nur leider ist es Bürokratisch aufgebaut, wie ja fast alles in Deutschland, und der Weg der Bürokratie ist leider lang, und langsam.
    Zuweilen, geht unser Sozialsystem ja manchmal auch falsche Wege! Es kennt ja jeder glaube ich genügend Geschichten über Leute die Hartz4 bekommen, aber nur zu faul sind um sich einen Job zu suchen, und natürlich auch andersherum. Man muss aber auch sagen, dass es bestimmt nicht einfach ist, ein Sozialsystem für über 80 Mio. Menschen am laufen zu erhalten... Da finde ich, kann der ein oder andere Fehler schonmal verziehen werden.

    @Shandal27: Das was dir passiert, ist wiederrum ein Fehler, den ich dem deutschen Sozialsystem nicht verzeihen kann/würde! Die Aussage, dass du erneut im Elternhaus leben könntest, finde ich extrem dämlich (vorsichtig ausgedrückt), wenn deine Mutter dich verlassen hat, um mit ihrem Lover glücklich zu werden, fasse ich das als Beweis dafür auf, dass Ihr ihr relativ unwichtig seid... 1. Elternhaus gestrichen! Dein Vater wird ja polizeilich gesucht, wenn man ihn schnappt, wird man ihn bestimmt nicht zu euch bringen, also... 2. Elternhaus auch gestrichen! Ganz ehrlich in so einem Fall erweist sich Bürokratie als richtig vermurkst!


    Ich stimme dir zu. Des Weiteren ist unterhaltsam, dass meine Erzeugerin getrunken hat und des Öfteren sich selbst umzubringen versuchte. Man könnte also meinen, dass man mir das nicht zumuten könne, vor allem wenn man noch bedenkt, dass ihr Lover ebenfalls Sozialhilfe bezieht und als Nebenverdienst Medikamente für alte Menschen ausliefert, von denen er sich immer etwas mit nach Hause nimmt. Aber dies ist natürlich relativ unwichtig, wenn der Staat an den falschen Stellen Geld sparen kann. Dem entsprechend empfinde ich das Sozialsystem Deutschlands eben auch als ziemlich asozial, obwohl ich wie bereits erwähnt die Idee dahinter hervorragend finde.

    Trash_Monkey schrieb:


    Hach die deutsche Bürokratie.
    Ich kann in solchen Fällen einfach die Logik des Amtswirrwar nicht nachvollziehen.
    Man(du) steht alleine dar , weil sich die Eltern schainbar einen Dreck kümmern(so verstand ich es zumindest) und die Paradeantwort der Ämter ist:'Ziehen sie zu ihren Eltern'.
    Ich meine wo ist da denn bitte die Logik?
    Aber in deinem Fall müsstest du beim Jugendamt auf Hilfe stoßen , da du ja noch Kindergeld von dort beziehen müsstest und dir dass direkt ausgezahlt werden muss , da du ja mit deinem Bruder ohne einen Vormund zusammen lebst.


    Da ich mittlerweile 18 bin gestaltet sich das Ganze schwieriger. Nebenbei bemerkt kümmern sich meine Erzeuger nicht einfach einen Dreck um uns, nein, sie versuchen uns soweit es geht noch in die Pfanne zu hauen. Kosten für die Stromrechnung, das Geld für das Tierheim und die Probleme mit der Polizei sind alles Dinge, die wir wegen unseren Erzeugern erdulden mussten/müssen.
    Dementsprechend sollte man nachvollziehen können, was ich meine.


    Mit freundlichen Grüßen,
    Shandal27
  • Was aus deiner Story nicht hervorgeht, ist, wie du jetzt, ohne jegliches Einkommen überhaupt über die Runden kommst.
    Soweit ich weiß, steht dir zumindestens ein Anwalt kostenfrei zu (um mal beim Thema Sozialsystem zu bleiben). Wenn nichts mehr hilft, solltest du den auf jeden Fall mal aufsuchen.
    Grundsätzlich haben wir ja ein Sozialsystem, das mehr oder weniger funktioniert, in dem grundsätzlich jedem Bedürftigen Anspruch auf finanzielle Unterstützung gewährleistet ist. Leider scheinst du eine Art Sonderfall zu sein, denn laut der Ansicht der Ämter, stehst du bis zum 25 Lebensjahr unter den Fittichen deiner Erziehungsberechtigten (meistens die Mutter), zumindestens bis du, mit eigens verdientem Geld, ausziehen kannst. Da du noch Schüler bist, geht das ja nicht, aber dir steht dann eben trotzdem Geld zu. Von daher: Ein Sozialsystem ist es doch, ja. Daher mein Tipp mit dem Anwalt, denn nur weil da anscheinent - aus unserer Sicht - die die paar Infos deiner Situation als Diskusionsgrundlage für das gesamte System nehmen sollen - annscheinend ein Fehler eingeschlichen hat, der auf menschliches Versagen (der Sachbearbeiter) zurückzuführen ist, kann man ja nicht gleich allgemein darauf schließen, dass wir kein gutes Sozialsystem mehr haben. Genau genommen haben wir eigentlich eines der Besten der Welt, wenn ich mir da so andere Länder ansehe.
  • Zottel schrieb:

    Was aus deiner Story nicht hervorgeht, ist, wie du jetzt, ohne jegliches Einkommen überhaupt über die Runden kommst.
    Soweit ich weiß, steht dir zumindestens ein Anwalt kostenfrei zu (um mal beim Thema Sozialsystem zu bleiben). Wenn nichts mehr hilft, solltest du den auf jeden Fall mal aufsuchen.
    Grundsätzlich haben wir ja ein Sozialsystem, das mehr oder weniger funktioniert, in dem grundsätzlich jedem Bedürftigen Anspruch auf finanzielle Unterstützung gewährleistet ist. Leider scheinst du eine Art Sonderfall zu sein, denn laut der Ansicht der Ämter, stehst du bis zum 25 Lebensjahr unter den Fittichen deiner Erziehungsberechtigten (meistens die Mutter), zumindestens bis du, mit eigens verdientem Geld, ausziehen kannst. Da du noch Schüler bist, geht das ja nicht, aber dir steht dann eben trotzdem Geld zu. Von daher: Ein Sozialsystem ist es doch, ja. Daher mein Tipp mit dem Anwalt, denn nur weil da anscheinent - aus unserer Sicht - die die paar Infos deiner Situation als Diskusionsgrundlage für das gesamte System nehmen sollen - annscheinend ein Fehler eingeschlichen hat, der auf menschliches Versagen (der Sachbearbeiter) zurückzuführen ist, kann man ja nicht gleich allgemein darauf schließen, dass wir kein gutes Sozialsystem mehr haben. Genau genommen haben wir eigentlich eines der Besten der Welt, wenn ich mir da so andere Länder ansehe.


    Unangenehmer weise muss ich sagen, dass meine Brüder momentan alleine für die Kosten aufkommen. Ich bin bereits auf der Suche nach einem Minijob, damit ich meinen Teil zum Leben beitragen kann.

    Abgesehen davon, dass die Sachbearbeiter keinen Fehler gemacht haben, denn sie haben bisher alles gesetzlich richtig erledigt, auch wenn man sagen muss, dass die Zeit die sie brauchten zu lang war, hast du mit einigem recht, man kann einen Anwalt kostenfrei kontaktieren, sobald man die verschiedenen Anlaufstellen im Gericht erreicht hat und bei diesem bin ich bereits gewesen. Wo wir gerade von menschlichem Versagen sprechen, du hättest diese Information aus meinem Startpost rausfiltern können, aber keine Sorge ich mache dir keinen Vorwurf.
    Nun zu dem Punkt, dass wir nicht aufgrund eines Sonderfalles auf das gesamte System schließen sollten, möchte ich gerne sagen, dass dies deine Sichtweise ist, allerdings finde ich, dass wir gerade an solchen Geschichten erkennen, wie weit wir von der Perfektion entfernt sind.
    Jeder weiß, dass Schmarotzer relativ leicht Hilfe vom Staat beziehen können und dies auch tun, allerdings kann man an meinem Beispiel sehen, dass es auch passieren kann, dass ein aufrichtiger Schüler nichts bekommt. Dies kreide ich an. Deshalb kann man es noch immer als ein Asozialsystem interpretieren. Es geht mir weniger darum, dass ich nichts bekomme bisher, es geht mir darum, dass es im allgemeinen ein Problem darstellt.

    Jetzt nochmal gesondert zu deinem "wenn ich mir andere Länder ansehe". Dies ist eine Aussage, die ich absolut verachte. Diese Aussage ist genauso gut wie "der hat's aber auch gemacht!". Nehm dir dies bitte zu Herzen: nur weil du besser bist als jemand anderes, heißt es noch lange nicht, dass du dich nicht weiter verbessern kannst. Nur weil du im Gegensatz zu anderen keine Tiere trittst, heißt dies nicht, dass du einem Tier in Not nicht helfen musst.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Shandal27
  • Das Problem an der Schülersache ist nicht die, dass Schüler keins bekommen.
    Sondern, dass sie ab sie 18 sind einfach fallen gelassen werden so von wegen "nu mach mal". Wenn du 17 wärst würde sich das Jugendamt drum kümmern und du hättest die Chance, dass du Hartz4 beziehen kannst, solange du zur Schule gehst. (Und für einen Schüler ist das unglaublich viel Geld). Das Jugendamt muss eben nur feststellen, dass du eben nicht bei denen Eltern wohnen kannst.

    Gesetzlich steht das Kindergeld übrigens dem Kind zu und nicht den Eltern. Die sollten es nur verwalten, solange das Kind selbst dazu noch nicht in der Lage ist. Im Falle des einen Freundes der schon während der Schulzeit Sozialhilfe bezog, lief, bzw läuft immernoch er ist noch nicht 25, das Kindergeld seitdem über ihn und bei seiner Schwester über die Schwester.

    Ich kriege meins auch seit ich 18 bin direkt auf mein Konto (allerdings hat da meine Mutter dann einfach irgendwann meine Bankverbindung angegeben).
    Also rein theoretisch könnte man das Kindergeld von den Eltern auch einklagen. Also gemäß dem Fall deine Mutter und ihr Lover kassieren kräftig die 184€ pro Monat, die dir zustehen, müssen sie es dir eigentlich bis auf den letzten Cent zurückzahlen (bis zurück zu dem Zeitpunkt wo sie weg ist. Vorher kann sie sich ja noch rausreden von wegen Essen, Sport, Hobbies etc)
  • Jep, wie ich bereits schrieb, sollte dir in jedem Fall Anspruch zustehen. Wenn du bereits einen Anwalt aufgesucht hast, frage ich mich ernsthaft, wieso da noch nichts bei rausgekommen ist.
    Zu dem Punkt Perfektion, kann ich nur sagen, dass ich persönlich mir nicht vorstellen kann, wie ein von Menschen geschaffenes System jemals perfekt sein soll? Welche Vorschläge bringst du denn selber, hin zur Perfektion?
  • JayneSabbath schrieb:

    Das Problem an der Schülersache ist nicht die, dass Schüler keins bekommen.
    Sondern, dass sie ab sie 18 sind einfach fallen gelassen werden so von wegen "nu mach mal". Wenn du 17 wärst würde sich das Jugendamt drum kümmern und du hättest die Chance, dass du Hartz4 beziehen kannst, solange du zur Schule gehst. (Und für einen Schüler ist das unglaublich viel Geld). Das Jugendamt muss eben nur feststellen, dass du eben nicht bei denen Eltern wohnen kannst.

    Gesetzlich steht das Kindergeld übrigens dem Kind zu und nicht den Eltern. Die sollten es nur verwalten, solange das Kind selbst dazu noch nicht in der Lage ist. Im Falle des einen Freundes der schon während der Schulzeit Sozialhilfe bezog, lief, bzw läuft immernoch er ist noch nicht 25, das Kindergeld seitdem über ihn und bei seiner Schwester über die Schwester.

    Ich kriege meins auch seit ich 18 bin direkt auf mein Konto (allerdings hat da meine Mutter dann einfach irgendwann meine Bankverbindung angegeben).
    Also rein theoretisch könnte man das Kindergeld von den Eltern auch einklagen. Also gemäß dem Fall deine Mutter und ihr Lover kassieren kräftig die 184€ pro Monat, die dir zustehen, müssen sie es dir eigentlich bis auf den letzten Cent zurückzahlen (bis zurück zu dem Zeitpunkt wo sie weg ist. Vorher kann sie sich ja noch rausreden von wegen Essen, Sport, Hobbies etc)


    Fast alles in diesem Text stimmt. Das Problem ist allerdings, dass man als Schüler nur einen Anspruch auf Hartz4 hat, wenn man keinen Anspruch auf Schülerbafög besitzt. Dies bedeutet, dass wenn das Amt für den Schülerbafög entscheidet, dass man mir zumuten könne bei meiner Erzeugerin zu leben, ich praktisch anrecht auf nichts habe, allerdings nochmal die Chance auf eine weitere Überprüfung seitens Hartz4 habe.
    Des Weiteren möchte ich klar stellen, dass mein Kindergeld momentan auf das Konto meines Bruders geht, was bedeutet ich habe vollen Zugriff darauf, allerdings bin ich nun einmal nicht der Ansprechpartner der Familienkasse, weswegen sie mir keine genauen Informationen herausgeben dürfen. Allerdings ist durch den Kindergeld Antrag meines Bruders mein Kindergeld erstmal auf Eis gelegt, weil sie dieses nun überprüfen müssen.

    Zottel schrieb:


    Jep, wie ich bereits schrieb, sollte dir in jedem Fall Anspruch zustehen. Wenn du bereits einen Anwalt aufgesucht hast, frage ich mich ernsthaft, wieso da noch nichts bei rausgekommen ist.
    Zu dem Punkt Perfektion, kann ich nur sagen, dass ich persönlich mir nicht vorstellen kann, wie ein von Menschen geschaffenes System jemals perfekt sein soll? Welche Vorschläge bringst du denn selber, hin zur Perfektion?


    Warum bisher nichts geschehen ist, ist eine berechtigte Frage. Der Anwalt hätte mir nur im Zusammenhang mit Unterhalt aushelfen können, dieser fällt allerdings flach, weil er meinen Erzeuger aufgrund des fehlenden Aufenthaltsortes nicht verklagen kann und meine Erzeugerin selbst kein Geld verdient. Der Rest ist eigen Verantwortung, der ich gewissenhaft nachgegangen bin und dies dauert nun eben schon mehrere Monate. Nebenbei ist unglaublich unterhaltsam, dass jedes Amt innerhalb meiner Schulzeit geöffnet hatte und nach meiner Schule immer schon geschlossen war.
    Zum Thema wie man das System verbessern könnte, sage ich nur, dass man genauer überprüfen sollte, ob der Mensch wirklich ein Recht darauf besitzt unterstützt zu werden. Man müsste die Schmarotzer und hilfsbedürftigen besser trennen, damit solche Dinge nicht passieren. Es wäre dann wahrscheinlich noch immer nicht perfekt, allerdings würde es das System um einiges verbessern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Shandal27
  • Ok, mal ein relativ interessantes Thema, da ich mich seit fast einem Jahr selber damit befassen muss.

    Aber mal gleich zu Anfang gesagt: wenn das Amt während der Schulzeit offen hat und danach nicht, dann geh während der Schulzeit hin. Du bist 18, normalerweise müsstest du dich selber entschuldigen dürfen und die Lehrer sind eigentlich auch verständnisvoll und zeichnen dir den Wisch mit der Erklärung sofort ab (so war es bei mir vor 2 Jahren während der 13. Klasse).
    Daher würde ich sagen: es ist total egal, ob du da Schule hast oder sonstwas anderes; es geht um deine Existenz.
    Und bezüglich den fehlenden Stunden in der Schule: Schulstoff lässt sich nachholen, verpassen tust du eh nur ein Teil und nie das Ganze und ob du nun einen tollen Abschluss hast und nichts hast (kein Geld, keine Heimat, nichts) oder vll etwas nachlässigt bist, den Abschluss doch schaffst undd darüberhinaus ein Dach über den Kopf hast und Lebensunterhalt; dazwischen sind Welten und ich habe die zweite Option gewählt (die ich dir empfehle).
    War nicht wirklich witzig zwischen der Kunstabiturklausur und Englischklausur Wohnungsbesichtigungen zu unternehmen, den Hintern bei den Ämtern platt zu sitzen und irgendwelche "lustigen" Anträge auszufüllen. Zeit zum Stoff wiederholen? Nicht wirklich, aber ich habe es geschafft, habe Abitur und seit Sommer 2010 eine eigene Wohnung.

    Allgemein muss ich aber sagen, dass meine Erfahrungen mit den Ämtern einigermaßen positiv sind.
    Es wird immer versucht zu helfen, was leider dann in eine Odyssee von verschiedenen Sachbearbeitern münden kann. Da muss man halt durch. Man hat es vorallemdingen als U25 relativ schwer, was aber nicht heißt, das es unmöglich ist.

    Ich erzäh mall meine "kleine" Geschichte:
    Als ich 18 wurde erfuhr ich unter anderem, dass mein Vater 2 mal im Knast saß, seit nunmehr 20 Jahren vom Amt lebt und ungefähr 38.000€ Unterhaltsschulden beim Jugendamt (jetzt bei mir; die Summe ist auf ungefähr 45.000€angeschwollen) hatte. Danach flippte ich erstmal komplett aus, habe meine Mutter gehasst, meinen Stiefvater und habe angefangen, so einigen Scheiß zu bauen.
    2009 (ein halbes Jahr nach meinem 18. Geburtstag) wurde es so unerträglich, da ich und mein Stiefvater nicht mehr unter einem Dach leben konnten und meine Mutter auch anfing, sich auf meine Seite zu stellen, was meinem Stiefvater nicht sonderlich gefiel. Es kam nicht zur häuslichen Gewalt, aber es war verdammt kurz davor.
    Also, rannte meine Mutter mit mir zur Arge/Jobcenter/wie auch immer das Amt auch heißen mag und holte mir einen ALg2-Antrag, und bereitete mich auf einen baldigen Auszug vor. Da war ich in der 12. Klasse und fiel nicht gerade durch gute Noten auf. Ich hatte da auch mit dem proactiv-Center (die auf die Fälle für U25 zuständig sind) noch eine Unterhaltung bezüglich meines Auszugs.
    Meine Mutter bat mich zu Lügen und zu Übertreiben (damit ich ausziehen konnte), was ich auch tat. (Tipp meiner Mutter: Da darf man lügen, die schicken tollerweise keinen vorbei, der die Lage sondiert. Zumindest bei mir nicht). Ich bekam das ok vom proactiv-Center, leider wurde der ALG2-Antrag abgelehnt, da ich noch bei meinen "Eltern" wohnte, da ich keine Wohnung fand.
    Also hieß es: zusammenraufen. Bis zu meinem Abitur 2010 lief es auch relativ gut, bloß mitten in der Lernphase meinte meine Mutter, dass die Sache von vorne anfangen darf, da ich bald meinen Abschluss habe und dann ausziehen sollte.
    Also wieder Antrag rausgeholt, mithilfe meiner Mutter ausgefüllt, Wohnung gesucht und gefunden (was jetzt 2011 fast unmöglich ist hier in Oldenburg) und die Wohnung auch von der Arge/Jobcenter finanziert bekommen. Lustigerweise hatten wir das ok für die Wohnung bevor ich die ALG2-Anträge ausgefüllt hatte. Das OK für die Wohnung vom Amt hat auch nur 5 Minuten gedauert, also von langsamen Gebetsmühlen hatte ich da nichts gemerkt.
    Der Antrag war fertig, der Termin mit meiner Sachbearbeiterin stand an. Natürlich war nicht alles richtig, nicht alle Dokumente vorhanden, aber die wurden dann halt 1-2 Tage später nachgereicht und 2 Wochen später hatten wir dann das ok von der ARGE bezüglich Harz4/ALG2.
    Seit Juli 2010 wohne ich jetzt also in meiner kleinen Wohnung.

    Man muss halt nur hartnäckig sein (sich als in die Sache verbeißen wie ein Pittbull in einen Tennisball) und darauf beharren. Letztendliczh muss man aber sagen (wie oben gesagt), dass U25-Leute es wirklich schwerer haben, sich da ihre Mittel und Bezüge zu besorgen. Aber im Normalfall sind die Leute im Amt selber nett und versuchen einem, zu helfen (soweit es im Rahmen möglich ist). Wenn man mal einen genervten SB hat, dann liegt es nciht an einem selber, sondern an dem Kerl, der davor beim SB war.
    Das Jugendamt hilft in diesem Dall (verständlicherweise) nicht, da man ja (wie Shandal und ich) 18, also volljährig war. Ab 18 war mein Ansprechpartner die Familienkasse in Sachen Kindergeld und da hatte ich wirklich das Gefühl, da arbeiten nur Schnecken. Mein Antrag auf Kindergeld lief Ende 2010 aus und die Unterlagen wurden an meine Mutter gesendet und nciht an mich. Die heftete alles schön weg und Dezember 2010 hatte ich dann kein Kindergeld mehr. Die Odysse darauf war total annervend und nicht unterhaltsam. Ende vom Lied: mein Antrag wurde im Februar 2011 bearbeitet und ich bekam eine Nachzahlung von Dezember2010 und Januar2011. Wenigstens da kann man sich auf eines verlassen: die Leute zahlen wenigstens alles.

    Shandal fällt hier leider in eine Art "Lücke": er kann SchülerBafög beziehen, aber ebendso ALG2. Nur leider "weigern" sich beide Parteien aufgrund von Richtlinien (die nicht falsch sind, sondern nur unheimlich dämlich) Geld zu zahlen; dass das Kindergeld auch noch ausfällt ist leider die vermaledeite Bürokratie in Deutschland.
    Im Kern kann man sagen, dass es richtig ist, dass weder das eine, noch das andere gezahlt wird (aber es ist falsch, jemandem so alleine zu lassen).
    Ein Anwalt ist sicherlich die richtige Lösung, aber auf Ämtern geht es einigerseits wie im Schneckentempo zu, wenn man was haben will (wenn man aber nichts mehr haben möchte, sind sie verdammt schnell; letzte Woche Donnerstag meldete ich mein Kindergeld ab und am nächsten Tag hatte ich schon die Bescheinigung im Briefekasten, dass es zur Kenntnis genommen wurde) und andernseits sehr bürokratisch. Eine einzige nicht vorhandene Unterlage kann einen Antrag unmenschliuch in die Länge ziehen.

    Ferner muss ich sagen, dass es leider nunmal die "Parasiten" in diesem System gibt, näher bekannt als die Erzeugerin von Shandal (Sowas zu sagen finde ich richtig.... widernatürlich. Ich beleidige doch nicht die Eltern wilrdfremnder Personen!) und meinem Vater, näher bekannt als "Der Anus". Diese Menschen wollen nicht arbeiten, und kriegen trotzdem seit Jahren so ziemlich alles in den rachen geschmissen, was das Sozialsystem hergibt. Aber dagegen anzugehen würde nur noch mehr Kapazitäten benötigen, die an anderen Stellen (wie z.B. bei Shandal) gebraucht werden würden.
    Ich kann nur hoffen, dass mein Vater irgendwann auf der Straße sitzt und langsam aber sicher.... nunja... versumpft (was er jetzt ja auch tut).

    Aber ein positives hat diese Situation: wenn Shandal später studieren möchte, hat er keinerlei Probleme, beim BaFög bis zum Höchstsatz zu gelangen, da er weder vom Vater noch von der Mutter finanzielle Unterstützung erwarten kann.