Coma

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      Das komplette Review gibt es auch als Video


      Das kleine sympathische Spiel von Thomas Brush beschreibt das Abenteuer des kleinen Petes. Thomas Brush, ein Student aus South Carolina arbeitete ein Jahr an diesem Spiel und konzipierte von der Geschichte über die Grafik bis zum Sound alles in Eigenarbeit. Schließlich wurde es 2010 veröffentlicht.

      Das Spiel „Coma“ ist ein Jump'n'Run mit vorwiegend Rätselelementen.
      „Coma“ ist zwar sehr kurz, besitzt eine einfach Steuerung, aber bietet dennoch eine enorme Interpretationstiefe. Es ist außerdem von seinen Detailreichtum geprägt. Es gibt nichts, was nicht doch interessant, verstörend oder eigenartig aussieht.

      Der kleine Held „Pete“ ist auf der Suche nach seiner kleinen Schwester. Immer an seiner Seite ist ein kleiner Vogel, der ihm hilft Rätsel zu bewältigen. Auf seiner kurzen Reisen trifft er unterschiedliche Figuren, die oft in einer Beziehung zu ihm stehen. Nach einem ruhigeren Beginn wird das Spiel immer melancholischer. Bald schon verschmelzen die Grenzen zwischen Realität (sofern es sie je gegeben hat), Traum und Albtraum. Ein Satz des kleinen Vogels, der in Erinnerung bleiben wird: „Du wirst sterben, wenn du nicht umdrehst.“ Irgendwer versucht außerdem Pete zu wecken. Deutliche Hinweise gehen von den Kritzeleien an den Wänden hervor. Wer sollte verhindern wollen, dass man die kleine Schwester findet? Geht man weiter wird auch immer unklarer, wer von den Personen, die man trifft, die Wahrheit sagt oder Pete belügt.
      Das Spiel wird immer undurchsichtiger auf der Suche nach einem Ausgang.

      Der Spieler verfällt in einen Zustand von Melancholie und Neugier und ob sich die Tür hinter dem die Lösung liegt sich für jeden Spieler öffnet, ist reine Interpretation.

      Meine Bewertung:

      Geschichte: 7/10 (gewollt undurchsichtiger gehalten)
      Grafik: 8/10 (für ein Flash-Game sehr gut)
      Sound: 10/10 (passt wie zwei Fäuste auf zwei Augen)
      Steuerung: 9/10 (einfacher geht es nicht)

      Gesamt: 8,5/10


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