Radiostimme

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    Ihr kennt sie alle, die Stimmen von Radiosprechern oder aus Film Trailern, bei denen man denkt, wow - was für eine Stimme ...
    Nun, auch wenn natürlich diese Menschen von Natur aus mit einem besonderen Stimmorgan ausgerüstet wurden, wird hier natürlich (wie bei nahezu allem) kräftig nachgeholfen.

    Kennt sich jemand aus, in wie weit es für den "Home PC" Nutzer Möglichkeiten gibt, eine solche Stimme durch Änderungen einiger Einstellungen zu erzeugen ?
  • Die werden aber auch etwas andere Mikrofone haben^^

    Hört euch den user "SpielenWir" aus dem Forum hier an. Der hat auch Top Stimmqualität ;>

    Da Beispiel^^ -> youtube.com/watch?v=9Y8LZJaXCTc
    Aktuelle Projekte/Videos




    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt Rally | Dirt 4 | WRC 7
  • Yay! Ich wurde gelobt^^

    Bei Druckgradientenempfängern (z.B. Kondensator-Mikrofone mit der RIchtcharakterisitk Acht) tritt der sogenannte Nahbesprechungseffekt auf. Das heißt, stark vereinfacht, dass diese Mikrofone eine höhere Empfindlichkeit und eine damit einhergehende Frequenzanhebung im Bassbereich aufweisen, wenn die Schallquelle nicht weiter als ca. 40 cm vom Mikrofon entfernt ist. Dadurch wirkt die Stimme tiefer und voluminöser.

    Das kann man auch erreichen, indem man mit einem Equalizer die Bässe anhebt, wobei hier gilt: Was nicht da ist, sollte man auch nicht reindrehen. Will heißen, wenn euer Mikrofon überhaupt keine Bässe aufnimmt, dann solltet ihr auch keine dazudrehen. Das klingt nämlich so als ob euer Mikrofon keine Bässe aufnehmen würde und ihr sie nur dazudreht^^ Allgemein ist vom dazudrehen von Bässen abzuraten, weil es nicht besonders schön klingt. Wenn ihr es aber trotzdem unbedingt machen müsst, dann bitte nicht zu viel. Denn zuviel Bass macht die Stimme nur mumpfig und unverständlich, so dass es vermutlich schlechter klingt als vorher.

    Das zweite, dass eine "Radiostimme" ausmacht, ist die Lautstärke. Radiostationen haben üblicherweise eine fixe Kette von frequenz- und dynamikbearbeitenden Geräten (Equalizer, Kompressor, Limiter) mit denen das ganze (meist auf Auto- und Küchenradios angepasst) auf übelste Weise niederkomprimiert wird.

    Will heißen: Entweder ihr habt eine professionelle DAW-Software, oder ihr nehmt Audacity oder ähnliches. Damit EQt ihr eure Stimme, komprimiert das ganze nieder (wenn möglich so, dass man nicht hört, dass es komprimiert ist (wie man das hört, dass werdet ihr merken, wenn ihr mal was mit sehr extremen Einstellungen komprimiert) und danach limitiert ihr das ganze noch. Idealerweise solltet ihr auf -0,3dB(FS) limitieren, damit ihr sicherstellt, dass euer Audiomaterial von allen Geräten, En- und Decoder etc. fehlerfrei gelesen werden kann.

    Tadaaaa! Radiostimme. Ich bin kein Fan davon, aber wer's braucht solls haben...^^

    P.S.: Ich verwende für meine LPs übrigens kein Kondensatormikrofon.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SpielenWir ()

  • Da ich selbst als (Hobby)-Synchronsprecher tätig bin und auch schon für viele unterschiedliche Projekte gesprochen habe, denke ich dass ich hier durchaus mit ein paar hilfreichen Tipps Unterstützung bieten kann. ;)

    Der Post könnte etwas länger werden, aber es gibt zu dem Thema auch viel zu sagen. Ich denke ich gliedere, dass ganze einfach mal in verschiedene Rubriken.


    Ausrüstung:

    Hardware:
    Wie hier schon mehrfach angedeutet wurde ist ein gutes Equipment auf jeden Fall von Vorteil. Selbst ein top ausgebildeter Sprecher, kann aus einem schlechten Mikro/Headset nicht mehr viel rausholen. Störgeräusche wie Knacksen oder Rauschen, fehlende Frequenzbereiche (zu dumpfe oder zu flache Stimme) oder Übersteuerungen zerstören den Zauber einer gelungenen Aufnahme und von "Radioqualität" braucht man dann eh nicht mehr zu sprechen. Außerdem macht es mit schlechtem Equipment auch viel weniger Spaß! ;)
    Gleich vorneweg: Es gibt sehr sehr gute Headsets (auch günstig), doch da es in diesem Thread um eine "Radiostimme" geht, würde ich euch auf jeden Fall ein Standmikrofon empfehlen. In der Regel sind die Frequenzbereiche bei (vorallem die Tiefen) bei einem Standmikro viel umfangreicher. Zum Beispiel der Bass einer tiefen Männerstimme kommt so auch schön zur Geltung.... was bei Headsets eher selten der Fall ist.
    Wer es sich leicht machen möchte, kauft sich ein Standmikro das direkt an einen USB-Port angeschlossen werden kann. Somit spart man sich den Umweg über ein Mischpult/PreAmp. Besonders zu empfehlen sind sogenannte "Großmembran-Kondensatormikrofone". Bei diesen Mikros ist der Dynamikumfang sehr hoch und die Stimme klingt schon unbearbeitet "larger than life." :D Gerade die tiefen Frequenzen, die bei Großmembranmikros richtig fett zur Geltung kommen, machen echt viel aus! Wie "SpielenWir" schon angemerkt hat, kann man das durch den Nahbesprechungseffekt noch verstärken.... nötig ist es bei einem guten Mikro aber eigentlich nicht mehr. (by the way: Bei der Richtcharakteristik "Niere" ist es noch krasser als bei der Charakteristik "Acht")
    Desweiteren ist es bei solchen Mikros auch ratsam eine "Spinne" zu verwenden. Das ist eine Aufhängung in der das Mikro gehalten wird und dadurch akustisch vom Rest abkoppelt wird. Berührt man nun das Mikro entstehen keine klopfenden Geräusche mehr.
    Ebenfalls sehr wichtig ist ein sogennanter "Pop-Filter". Das ist eine flache Scheibe vor dem Mikro welche mit einem Stoff/Nylon-Material bespannt ist. Dadurch wird plötzlich austretende Luft beim Sprechen (vorallem bei s, t, k und p-Lauten) zurückgehalten und Plopp- bzw. Knalllaute können kaum noch entstehen. Die Stimme klingt somit klarer und angenehmer.
    Mit einer Ausrüstung die aus diesem 3 Komponenten besteht, seit ihr auf jeden Fall gewappnet und der "Radiostimme" einen grooooßen Schritt näher gekommen. Im Übrigen muss das auch garnicht teuer sein. Ich selbst habe mir das "t.bone SC440 USB" Mikrofon mit einem Tischständer und dem "t.bone MS180" Pop-Filter gekauft. Ingesamt hat mich das ca. 100 € gekostet, was ich für die gebotene Qualität als sehr günstig empfinde.

    Software:

    Bei Radiosendern etc. kommen hier natürlich sehr teure Profi-Programme zum Einsatz. Nötig ist das aber nicht zwingend. Wie Riesenkuh schon gesagt hat, ist Audacity ein absolut spitzenmäßiges Programm mit dem sich richtig viel machen lässt. Und kosten.... tut es garnichts.^^
    Ich selbst benutze auch Audacity und bin noch nicht enttäuscht worden.
    Ihr könnt es euch z.B. hier runterladen:
    chip.de/downloads/Audacity_13010690.html
    Wie ihr Audacity optimal einstellen könnt, sage ich euch im nächsten Schritt.


    Audacityeinstellungen / Nachbearbeitung:

    Setting vor der Aufnahme:
    Auch wenn es mehr Platz in Anspruch nimmt.... macht eure Aufnahmen als Wav-Dateien. Gerade für die spätere Nachbearbeitung ist ein unkomprimiertes Format sehr wichtig. Am besten liste ich einfach mal alle wichtigen Audacityeinstellungen auf, ohne sie genauer zu erklären. Wer es doch genauer wissen möchte, WARUM diese und jene Einstellungen besser sind als andere.... der darf gerne nochmal nachfragen und dann gehe ich darauf ein.
    Alle folgenden Settings findet ihr in Audacity unter "Bearbeiten" - "Einstellungen":
    Audio E/A:
    Beim Aufnahmegerät gebt ihr euer Mikro an. Und auch wenn es vllt. für euch komisch klingt, stellt bei Kanälen Mono ein! Stereo macht nur dann Sinn, wenn man auch 2 Mikros angeschlossen hat.
    Qualität:
    Standardsamplefrequenz: 44100 Hz
    Standard-Sampleformat: 32-bit float
    Echtzeitsamplekonvertierung: High Quality Sinc Interpolation
    High Quality Samplekonverter: High Quality Sinc Interpolation
    Echtzeit-Dithering: Keine
    High Quality Dither: Keine
    Jau, dass sind schon die wichtigen Settings im Vorraus. Somit holt ihr auf jeden Fall das bestmögliche aus eurem Mikro heraus. Macht nun also eure Aufnahme und dann geht es mit der Bearbeitung weiter.

    Bearbeitung nach der Aufnahme: - Rauschentfernung
    Audacity bietet hier jeeeede Menge Möglichkeiten, doch der wichtigste Punkt ist definitiv die "Rauschentfernung". Damit wird eure Aufnahme nachträglich vom Eigenrauschen des Mikros befreit, wodurch die Aufnahme nochmal ein ganzes Stück klarer klingt.
    Als Info im Vorfeld: JEDES (!!!) Mikrofon, egal wie gut oder schlecht, hat ein Eigenrauschen. Es fällt einfach nur unterschiedlich stark aus. Macht euch also nicht die Illusion, dass ihr um die Rauschentfernung drumrum kommt, wenn ihr 100 % rauschfreie Aufnahmen haben wollt.
    Bevor ich euch sage, wie ihr dafür am besten vorgeht will ich die Funktion kurz erklären, damit ihr besser versteht worum es dabei geht.
    Für den Rauschentfernung wird zuerst eine Aufnahme gemacht auf der NUR das Rauschen vom Mikro zu hören ist. Sonst nichts! Der Filter wird dann mit dieser Aufnahme gefüttert. Sie dient quasi als Referenzquelle. Nun wendet ihr den Funktion auf eine eurer Sprachaufnahmen an. Dadurch werden alle Frequenzen, die bei der "Nur-Rauschen-Aufnahme" ermittelt wurden, rausgefiltert. Übrig bleibt eine Aufnahme ohne Rauschen. Und so wird es gemacht:
    Schritt 1:
    Sorgt dafür, dass es absolut leise in eurem Zimmer ist. Schließt die Fenster, entfernt euren PC (der eventuell durch Lüfter etc. Krach macht) so weit wie möglich vom Mikro und versucht jede weitere Schallquelle auszumerzen. Startet dann in Audacity einer Aufnahme für ca. 5 Sekunden. Bewegt euch während der Aufnahme am besten keinen Zentimeter und haltet die Luft an. Was ihr aufnehmen wollt ist quasi NICHTS! Ja genau, nichts!^^ Denn das woraus die Aufnahme dann besteht, ist tatsächlich nur das permanente Eigenrauschen vom Mikro. Speichert euch diese Aufnahme am besten irgendwo ab, wo ihr sie schnell wiederfindet. Denn wenn sie gut ist, könnt ihr sie zukünftig immer zum Filtern verwenden und müsst euch den Aufwand kein zweites Mal machen.
    Schritt 2:
    Markiert mit Audacity einen Teil (ca. 3-4 Sekunden) der Aufnahme. Am besten irgendwo in der Mitte der Aufnahme, wo ihr euch sicher nicht bewegt habt. Klickt dann auf "Effekt" - "Rauschentfernung" und dort dann auf "Rauschprofil ermitteln".
    Schritt 3:
    Öffnet nun eure Aufnahme auf die ihr die Rauschentfernung anwenden wollt. Diese markiert ihr mit Audacity komplett und klickt dann wieder auf "Effekt" - "Rauschentfernung".
    Nun müsst ihr mit dem Schieberegler nur noch die gewünschte Stärke einstellen und dann auf "Rauschentfernung" klicken.
    Tipp: Versucht den Schieberegler soweit wie möglich links zu halten. Je stärker ihr die Rauschentfernung einstellt, desto mehr Frequenzen werden rausgefiltert. Und das kann sich dann auch wieder negativ auf die Aufnahme auswirken.

    Bearbeitung nach der Aufnahme: - weitere Effekte
    Wenn ihr ein gutes Mikro habt, braucht ihr eigentlich nichts weiter tun. Ich selbst nutze für meine Let's Plays und Videos wirklich nur den Rauschfilter und sonst nichts.
    Ihr könnt natürlich, wie es "SpielenWir" beschrieben habt, die Bässe verstärken aber sinnvoll ist es wirklich nur dann wenn eure Aufnahmen ohnehin bassarm sind. Zuviel Bass klingt nämlich auch wieder schlecht!!!


    Sprecherperformance:

    Es dürfte jedem klar sein, dass neben der Ausrüstung eure Leistung als Sprecher der wichtigste Punkt ist. Selbst das weltbeste Equipment macht eure Aufnahmen nicht besser, wenn ihr undeutlich redet, nuschelt, lispelt oder ganz schüchtern ins Mikro flüstert. Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Portion Selbstbewusstsein und vorallem viel Training.
    Ich selbst als jemand der eine ausgebildete Sprecherstimme hat, kann euch sagen dass sowas nicht von heute auf morgen geht. Nehmt euch viel Zeit dafür und übt, übt, übt.
    Aber was noch viel wichtiger ist: Habt Spaß dabei! :D Glaubt mir, man hört es raus und eure Aufnahmen werden gleich viel sympathischer.
    Zum Punkt Sprecherperformance ließe sich soooooviel schreiben, dass schaffe ich jetzt alles garnicht. Eventuell mache ich dazu mal ein extra Tutorial. ;)
    Fürs Erste soll das mal genügen.

    Ich hoffe dieses kleine Tut, an dem ich jetzt fast 3 Stunden gesessen habe 8| hat euch ein wenig weitergeholfen und euch der "Radiostimme" näher gebracht.
    Es grüßt euch ganz herzlich
    Lighti :^^:
  • Lightcatcher schrieb:

    by the way: Bei der Richtcharakteristik "Niere" ist es noch krasser als bei der Charakteristik "Acht"


    Ähm nein... Schlichtweg falsch.

    Lightcatcher schrieb:

    Desweiteren ist es bei solchen Mikros auch ratsam eine "Spinne" zu verwenden. Das ist eine Aufhängung in der das Mikro gehalten wird und dadurch akustisch vom Rest abkoppelt wird. Berührt man nun das Mikro entstehen keine klopfenden Geräusche mehr.


    Eine Spinne verhindert, dass man Trittschall und Vibrationen in der Aufnahme hört. Wenn du dagegenklopfst wirst du es trotzdem noch hören.

    Lightcatcher schrieb:

    Macht euch also nicht die Illusion, dass ihr um die Rauschentfernung drumrum kommt, wenn ihr 100 % rauschfreie Aufnahmen haben wollt.

    Ähm... Ich komme auch ganz gut ohne aus und einige andere hier auch. Wenn du um Rauschentfernung nicht rum kommst, dann solltest du dich nach besserem Equipment umsehen.

    Lightcatcher schrieb:

    Selbst das weltbeste Equipment macht eure Aufnahmen nicht besser, wenn ihr undeutlich redet, nuschelt, lispelt oder ganz schüchtern ins Mikro flüstert.


    Auch hier falsch. Undeutliches reden, nuscheln, lispeln und schüchternes Flüstern kann gut und schlecht klingen. Sonst wäre die Welt der Film-, Spiel- und Hörspielcharaktere wohl um einige Charaktere ärmer...

    Ich habe zwar ein bisschen was an deinem Tutorial auszusetzen, aber im großen und ganzen kann man das als Leitfaden nehmen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SpielenWir ()

  • Das meine Worte nun doch so sehr auf die Goldwage gelegt werden, hätte ich nicht gedacht. Nunja, stellenweise wars aber auch ein wenig missverständlich.
    Am besten betreibe ich mal ein wenig Schadensbegrenzung und sage nochmal wie ich es gemeint hatte.


    Ähm nein... Schlichtweg falsch.

    Hmmm... okay. Du hast Recht. Da hatte sich wohl irgendwie ne falsche Info bei mir festgesetzt. Sorry, für die Umstände.


    Eine Spinne verhindert, dass man Trittschall und Vibrationen in der Aufnahme hört. Wenn du dagegenklopfst wirst du es trotzdem noch hören.

    Also eigentlich hatte ich ja genau das gemeint. Ich bin nur davon ausgegangen das hier warscheinlich die wenigsten etwas mit dem Begriff "Trittschall" anfangen können. Deshalb wollte ich es ein wenig umschreiben...
    Und das man ein Klopfen gegen das Mikro GARNICHT mehr hört, habe ich ja auch nie behauptet. ;) Ich sprach von klopfenden Geräuschen...
    Naja, egal. War wohl einfach zu simpel ausgedrückt.

    Ähm... Ich komme auch ganz gut ohne aus und einige andere hier auch. Wenn du um Rauschentfernung nicht rum kommst, dann solltest du dich nach besserem Equipment umsehen.

    Um genau so einen Kommentar zu vermeiden, hatte ich ja extra noch 100 % rauschfrei geschrieben! Gnargh....
    Wie ich ja schon sagte hat jedes Mikro ein Eigenrauschen. Bei manchen ist es ganz schwach und bei anderen sehr stark. Du brauchst deine Aufnahmen ja einfach nur mal mehrfach verstärken und lauter machen. Irgendwann wirst du dann das auch das Rauschen deines Mikros hören. Mit dem Rauschfilter ist das Rauschen aber wirklich weg.
    Keine Sorge, mein Mikro käme auch ohne Filter prima klar und es würde in meinen LPs überhaupt nicht auffallen.

    Außerdem bin ich auch davon ausgegangen, dass hier die wenigsten eine wirklich gute Ausrüstung haben. Für viele hier wird der Rauschfilter also seeeehr nützlich sein. Deshalb hatte ich es erwähnt und somit auch jedem empfohlen.
    Sind meine Intentionen jetzt klarer?^^

    Auch hier falsch. Undeutliches reden, nuscheln, lispeln und schüchternes Flüstern kann gut und schlecht klingen. Sonst wäre die Welt der Film-, Spiel- und Hörspielcharaktere wohl um einige Charaktere ärmer...

    Als gewünschter Nuance in einem speziellen Projekt ja. Natürlich! Vielfalt ist wichtig.
    Aber es ging hier ja um die Radiostimme. Und im Radio oder den Nachrichten wirst du Sprechfehler so gut wie garnicht finden. Außerdem ist es nie verkehrt seine Stimme zu trainieren um sich klar artikulieren zu können. Somit ist man vielseitig einsetzbar und für jedes Projekt geeignet. Lispeln, Nuscheln etc. kann man dann im Sonderfall ja immer noch.


    Ich hoffe ich konnte jetzt verständlicher machen, was ich meinte.

    UNd ich hoffe, dass hier auch irgendwer mit meinen Posts zu diesem Thema was anfangen kann. Wäre schade, wenn die Zusammenstellung für'n Arsch wäre....

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lightcatcher ()

  • Ich bin zwar nicht der Fragensteller... dennoch sind die Informationen die in diesem Thread zusammengekommen sind, wirklich mehr als nützlich und sehr informierend. Danke dafür an SpielenWir und Lightcatcher. Mir haben eure Tipps sehr viel gebracht und ich denke, dass ich mein Equip bei Gelegenheit aufstocken werde (auch wenn mein Ziel nicht direkt eine Radiostimme ist) unter Berücksichtiung der Punkte, die hier angesprochen wurden.

    Ist es möglich diesen Thread anzupinnen, sodass er nicht irgendwann untergeht? Weil wir finden hier ja schon ein ganze Tutorials und eine weiterführende Diskussion, die ebenfalls wertvolle Informationen zu Tage fördert. Und ich kann mir gut vorstellen, dass sich in diesem Thread später weitere User zusammenfinden könnten, die sich über dieses Thema austauschen wollen oder schlicht und einfach Informationen suchen bzw. bestimmte Fragen haben, die dann nicht in zahlreichen Einzelthreads landen müssen.

    Das ist nur ein kleiner Vorschlag... kann natürlich auch getrost ignoriert werden aber ich würde mich echt freuen, wenn der Thread als Nachschlagewerk gut auffindbar vorhanden bleibt.
    wieder aktive Let's Playerin | gelegentliche Cosplayerin

    (๑꒪▿꒪)*

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  • Ein extra Tutorial wäre recht, wo man das nochmal reinkopieren könnte, aber da ich keine Skills für diese komplexe Audiotechnik habe, würde ich Lightcatcher oder SpielenWir hiermit bitten, das zu machen, und vielleicht könntet ihr dann auch eine kleine Zusammenstellung von Empfehlenswerten, günstigen Equip dazu posten, was man dazu braucht oder benutzen könnte.
    Ich habe mich leider schon mal Verkauft und nun einen XLR Mikrofonverstärker hier rum liegen (der nicht billig war und von Behringer, Tube Ultragain MIC200) aber trotzdem viel zu schnell den Geist aufgegeben hat (der Ausgang erzeugt so ein Spratzeln, keine Ahnung wieso)
    Ich sollte vielleicht mal die Anleitung besser lesen... der Fehler taucht nur auf, wenn man die richtige Einschaltreihenfolge nicht beachtet und den Eingang und Ausgang nicht herunter geregelt hat... (heute gemacht und die Anleitung beachtet und jetzt geht das Teil 8| ohne spratzeln)
    habt ihr einen Tipp für mich, welchen Verstärker ich besser für mein XLR Großmembran-Kondensat-Mikrofon verwenden soll ? er sollte nur einen Ausgang für eine normale Soundkarte haben (benutze ja eine Asus Xonar Essence STX, die ist ja schon sehr hochwertig)

    mfg Maestrocool

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von maestrocool ()

  • Jo, war aufjedenfall super hilfreich und Informativ das ganze hier... Spiele echt schon mit den gedanken mir auch son kleines Tonstudio herzurichten :D

    Aber fein säuberlich alles zu nen umfangreichen tut zusammengefasst wäre wie schon gesagt super nice inkl. vllt. noch ner kleinen Kaufberatung, was halt vom Preisleistungsverhältniss am besten passt usw.

    Wäre zu schade wenn der Thread bzw. der Inhalt einfach ins leere untergehen würde.