Die Frage nach der Existenz

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  • Die Frage nach der Existenz

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    Guten Abend Community!

    Heute möchte ich euch mit einem Thema konfrontieren, das vielleicht schon viele von euch beschäftigt hat.
    Eure Existenz. Ich möchte mit euch der Frage auf den Grund gehen, wie ihr über eure, sowie über die Existenz anderer denkt.
    An sich sei die Frage gestellt, ob wir überhaupt existieren, oder womöglich nur ein Traum, wahlweise auch eine Lüge sind.
    Mich interessiert, wie ihr darüber denkt. Existiert ihr? Existieren die anderen? Könnt ihr euch dessen sicher sein?

    Ich freue mich über jede Meinung bezüglich dieses Themenkomplexes!

    Liebe Grüße,
    Divi
  • Freigegeben. Sehe dort einen guten Diskussionsansatz.

    On Topic: Ich habe mir die Frage auch total oft gestellt, bin aber nie auf eine plausible Antwort gekommen. Es könnte sein, dass wir alle in einem Traum eines anderen leben, oder wie in dem Buch Sophies Welt, in einem Buch. Dieses Buch beschäftigt sich mit der Philosophie und der Existenz des Menschen. Ich muss das dringend nochmal rauskramen und lesen. Ist wirklich ein sehr gutes Buch.
  • Also gestern, auf dem Geburtstag meiner besten Freundin, meinte ihr fester Freund, er sollte mir von der Theorie der Existenz erzählen zu müssen.
    Dabei erwähnte er auch, dass ich theoretisch dann nicht existiere. Da ich ja am 29.2 (Schaltjahr) geboren bin.
    Dieser Tag wäre in der Theorie nicht berücksichtigt worden und wenn man daran glaubt, dann dürfte ich nicht existieren.

    Ich allerdings bin der Meinung, dass ich existiere. Ich sehe es ein wenig, wie in einem Spiel...
    Man selbst sieht alles aus Egoshooter Perspektive und sobald man jemand nicht mehr sieht *puff* ist er wie aufgelöst.
    Also im Prinzip denk ich egoistisch und sage : Nur ich existiere der Rest wird mir vom Leben/Universum/Gott vorgespielt.

    Ich habe diese Ansicht, seit ich eine Serie namens Life on Mars gesehen hab, der arme Sam, denkt nämlich genauso, wie ich.
    Er denkt, dass sobald man aus dem Blickfeld von Menschen geht, sie aufhören zu existieren.
    Alles, was wir sehen ist unsere Fantasie..

    Meine Meinung.
    mfg Tammy
    Feedback von mir für euch 2.0 | erneute Feedbackfee!
  • Ich weiß nicht, ob das zum Thema passt, aber ein Bekannter (leider mittlerweile sehr weit weggezogen und deswegen kaum noch Kontakt) hat mir mal eine interessante Frage gestellt:

    Es heißt doch immer, dass man vor seinem Tod noch einmal das ganze Leben vor den eigenen Augen vorbeiziehen seht. Was ist aber, wenn das, was wir gerade erleben... das hier und jetzt... genau dieses am inneren Auge vorbeiziehendes Leben ist? Sozusagen, dass wir genau just in diesem Moment im sterben liegen, aber unser gesammtes Leben nochmal "erleben".

    Erst hab ich mir gedacht, dass das ganze Schwachfug ist. Aber wenn man mal ein wenig drüber nachdenkt, ist es doch ziemlich interessant.
    Dies könnte einer Signatur ähneln... KÖNNTE!

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    Aktuelle Projekte:

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    Tammy100131 schrieb:

    Also im Prinzip denk ich egoistisch und sage : Nur ich existiere der Rest wird mir vom Leben/Universum/Gott vorgespielt.

    Gefährlicher Ansatz, wie ich behaupten möchte! Solltest du "Es" von Stephen King gelesen haben, wirst du wissen, was ich meine. Ich glaube, der Junge mit einer ähnlichen Einstellung hieß Patrick Hockstetter. Er war dazu noch ein Soziopath, aber das nur am Rande, und nur der Vollständigkeit halber. Hat nix mir dir zu tun!
    Wenn du also stirbst, sterben wir alle mit dir, weil wir aufhören zu existieren? Ich bin leider kein Philosoph und kann da nichts aktiv dazu beitragen, aber ich halte diesen Ansatz an sich nicht nur für Gefährlich weil er ein egozentrisches und latent depressives Verhalten fördern könnte, sondern weil du dich damit selbst nicht nur eine Stufe über uns alle stellst.
    So egoistisch kommst du mir eigentlich nicht vor. oO Vielleicht interpretiere ich deine Aussage einfach nur über. :D
    CobraVerde. Spieleklassiker und untergegangene Juwelen schamlos beworben.
    Der beste Post des Forums!
    Empfehlungen: Outcast
    Thief Gold
  • Tammy100131 schrieb:

    Also gestern, auf dem Geburtstag meiner besten Freundin, meinte ihr fester Freund, er sollte mir von der Theorie der Existenz erzählen zu müssen.
    Dabei erwähnte er auch, dass ich theoretisch dann nicht existiere. Da ich ja am 29.2 (Schaltjahr) geboren bin.
    Dieser Tag wäre in der Theorie nicht berücksichtigt worden und wenn man daran glaubt, dann dürfte ich nicht existieren.

    Ich allerdings bin der Meinung, dass ich existiere. Ich sehe es ein wenig, wie in einem Spiel...
    Man selbst sieht alles aus Egoshooter Perspektive und sobald man jemand nicht mehr sieht *puff* ist er wie aufgelöst.
    Also im Prinzip denk ich egoistisch und sage : Nur ich existiere der Rest wird mir vom Leben/Universum/Gott vorgespielt.

    Ich habe diese Ansicht, seit ich eine Serie namens Life on Mars gesehen hab, der arme Sam, denkt nämlich genauso, wie ich.
    Er denkt, dass sobald man aus dem Blickfeld von Menschen geht, sie aufhören zu existieren.
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    Meine Meinung.
    mfg Tammy


    Ich persönlich denke, der Ansatz zu behaupten, nur man selbst existiert ist in gewissem Maße richtig. Ich würde aber niemals ausschließen, dass etwas anderes existiert. Ich denke, man kann sich sicher sein, dass man selbst existiert, da man selbst die Dinge wahrnimmt, verarbeitet und daraus lernt. Man selbst ist jedoch beeinflussbar. So kann es sein, dass ein äußerer Einfluss, sei es eine höhere Macht, uns den Rest einfach nur vorspielt, uns in eine Trance versetzt, eine Illusion aufrecht erhält. Niemand kann wirklich beweisen, ob der Rest existiert, da wir keinen Einblick in deren Gedankenwelt haben, sofern es eben überhaupt eine gibt.

    WeirdChrisLP schrieb:


    Es heißt doch immer, dass man vor seinem Tod noch einmal das ganze Leben vor den eigenen Augen vorbeiziehen seht. Was ist aber, wenn das, was wir gerade erleben... das hier und jetzt... genau dieses am inneren Auge vorbeiziehendes Leben ist? Sozusagen, dass wir genau just in diesem Moment im sterben liegen, aber unser gesammtes Leben nochmal "erleben".


    Möglich ist das natürlich. Das würde dann letztendlich wohl dazu führen, dass man in seinen eigenen Gedanken gefangen ist und ihnen nicht entfliehen kann. Denn wenn du es streng logisch betrachtest, wäre das eine endlose Kette. Denn, dass dein Leben an dir vorbeizieht, gehört in dem Moment noch mit zum eigenen Leben, sodass irgendwann an deinem Leben vorbeizieht, wie dein Leben an dir vorbeizieht, wenn du verstehst worauf ich hinaus will. Möglich, aber auch eine gruselige Vorstellung.
  • Natürlich existieren wir, sonst würden wir hier gar nicht im Forum posten können, wenn dem nicht so ist. Ich hab mir nur oft die Frage gestellt, wie es möglich ist, dass ein bisschen Kohlenstoff und Wasser zusammen eine Mischung ergeben, die sich "Leben" nennt und sogar denken und fühlen kann. Ich kann mir das einfach schlecht vorstellen^^
    Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass uns Gott geschaffen hat, sondern ich glaube schon eher der Wissenschaft.. auch wenn das jetzt vielleicht ein wenig vom eigentlichen Thema abschweift. Wir sind da aber wir sind quasi nur ein Furz im Wind. die Menschheit gibts nicht mehr besonders lange und wir haben quasi nichtmal ein Bruchteil der Zeit existiert. Wenn wir mal nicht mehr sind, wer weiß, wie die Zukunft aussieht, aber die Erde gabs ja schon laaaaaaaaange vor uns und wird auch noch laaaaaaaange nach uns existieren^^ Fragt sich dann nur in welchem Zustand...
  • Tammy, der feste freund der freundin die geburtstag hatte... ist ne Pappnase.. ...(*räusper* alle die es vor dem Edit gesehen haben Pscht! ... :D)

    Du sollst nicht existieren weil du in einem Schaltjahr geboren wurdest?
    Das Thema geht ein wenig über die Regeln die Menschen aufgestellt haben hinaus... :D

    Ich glaube nicht das es eine rolle spielt ob man Existiert, oder ob alle anderen Existieren.
    Ich denke es ist wichtiger das man die "zeit" die man hat darauf investiert dinge zu tun die einen "glücklich" machen.

    Wenn ich ein Computerprogramm bin, dann bin ich "dankbar" dafür das ich "Glück" und "Liebe" empfinden kann, oder glaube empfinden zu können.
    Wenn ich der Traum eines Menschen bin, oder die Idee eines anderen Lebewesens, dann bin ich genauso dankbar dafür.

    Es spielt keine Rolle was ich bin, was real ist, und was nicht. Es ist nicht wichtig wieviel mehr ich haben könnte aber nicht haben kann weil eine andere Lebensform meinen Willen kontrolliert und ich eigentlich in einem Wassertank liege damit eine maschine meine Lebensenergie als Strom quelle benutzen kann... welcher Film war das?!

    Darf ich eigentlich hier auch meine Ansicht über den Sinn des Lebens Rein spammen?
    Ist recht abenteuerlich..:P

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SentoX ()

  • Ich habe mal gehört, dass es bewiesen wurde, dass wir Menschen eine Seele haben. Aber was mich jetzt interessiert: War unsere Seele früher schon mal in nem anderen Körper bzw. was passiert nach dem Tod mit eben jener? Manche Menschen behaupten ja, dass sie sich an ein früheres Leben erinnern... Da frage ich mich aber eins: Von kirchlicher Seite wird behauptet, dass unsere Seele nach dem Tod ins Jenseits wandert und da wird dann auf das sogenannte Paradies gewartet (wenn ich das nicht falsch vergessen habe).

    Kann man sich nachdem man gestorben ist aussuchen, ob man wieder in ein neues Leben zurückkehrt oder ob man eben weg vom Fenster bleibt. Wenn man zurückkehrt, wird einem das gesammte Gedächtnis gelöscht oder wie wird das gemacht?

    Die ganze Geschichte mit Gott und so ist sowieso seltsam. Ich zweifle gar nicht an, dass es ihn gibt. Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht.. ich weiß es nicht. Aber dass unsere Welt von ihm oder ihr (wer weiß das schon) erschaffen wurde und alles glaube ich einfach nicht. Da halte ich es mit der wissenschaftlichen Seite. Ich finde, dass es viele, die an Gott und die ganze Schöpfungsgeschichte glauebn, sich eigentlich zu einfach machen.

    Vor längerer Zeit, als ich noch klein war und zur Schule gegangen bin (ja ich war mal so naiv) hatte ich eine Diskussion mit unserer Reli-Lehrerin. Sie hat behauptet, Gott sei allmächtig, er sieht alles, er kann alle unsere Gebete hören. Darauf habe ich sie gefragt, warum es dann so viel Leid und Elend auf unserer Erde gibt. Warum müssen da und da Kinder sterben, wenn hier und dort irgendwelche Bomberterroristen Türme einstürzen lassen und die Verantwortlichen vermeindlich davonkommen ohne Strafe. Da meinte sie wieder: "Gott kann leider nicht überall handeln und sich um alles GLEICHZEITIG kümmern.". Und hier kam meine Frage, die sie bis heute nicht beantwortet hat, bzw. die mir kein einziger beantworten konnte: Wenn Gott allmächtig ist, warum kann er dann nicht alles gleichzeitig?? Allmächtig bedeutet doch, dass man ALLES kann. Und alles beinhaltet doch eigentlich auch viele Dinge gleichzeitig zu können.

    Naja, die ganze Sache ist mir persönlich zu einfach genommen, vieles wird einfach mit dem Satz "Das ist einfach so, weil er es so will" beantwortet. Da muss es doch eine Antwort von denen geben, ansonsten erscheint es jemanden der hinterfragt und nachfrägt ziemlich unglaubwürdig.
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  • WeirdChrisLP schrieb:

    Es heißt doch immer, dass man vor seinem Tod noch einmal das ganze Leben vor den eigenen Augen vorbeiziehen seht. Was ist aber, wenn das, was wir gerade erleben... das hier und jetzt... genau dieses am inneren Auge vorbeiziehendes Leben ist? Sozusagen, dass wir genau just in diesem Moment im sterben liegen, aber unser gesammtes Leben nochmal "erleben".

    Sehr interessanter Ansatz!
    Generell sehr interessantes Thema..

    Grundsätzlich ist das Wahrnehmen, Fühlen, Sehen, die Auffassungsgabe (etc.) subjektiv. Heißt, nur weil ich etwas so und so fühle, muss es der neben mir noch lange nicht so sehen. Ergo müsste man davon ausgehen, dass Jeder von uns anders existiert, bzw. ein übergeordneter Begriff der "Existenz" garnicht vom menschlichen Gehirn fassbar ist, weil ja Jeder von uns anders wahrnimmt.

    Sehr interessant ist hierbei vermutlich auch das Phänomen der kindlichen Amnesie. Meine Erinnerung an mein eigenes Leben, aka meine "Existenz" beginnt erst mit ungefähr 5 Jahren. Und ich glaube viele von Euch werden mir da zustimmen. Es fehlt uns also quasi eine Wahrnehmung von einem großen Teil unserer so genannten "Existenz". (Und von "normalen" Amnesie- bzw. anderwärtiger Gedächtnissverlusts -Patienten möchte ich jz erst garnicht anfangen.. ^^)
  • CobraVerde schrieb:


    So egoistisch kommst du mir eigentlich nicht vor. oO Vielleicht interpretiere ich deine Aussage einfach nur über. :D

    Ich bin eig. auch kein egoistischer Mensch, allerdings kann ich mir im Prinzip nur bei mir selbst wirklich im Klaren sein, ob ich existiere, wie Divi bereits schrieb.
    Normalerweise bin ich nicht so egoistisch.

    SentoX schrieb:

    Tammy, der feste freund der freundin die geburtstag hatte... ist ne Pappnase.. ...(*räusper* alle die es vor dem Edit gesehen haben Pscht! ... :D)

    Du sollst nicht existieren weil du in einem Schaltjahr geboren wurdest?
    Das Thema geht ein wenig über die Regeln die Menschen aufgestellt haben hinaus... :D

    Habe im Prinzip nur erzählt, was er mir versucht hat zu erklären..

    Ich weiß, dass ich mich mit meiner Sichtweise recht weit aus dem Fenster lehne, allerdings musste es mal niedergeschrieben werden.
    mfg Tammy
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  • Zu diesem Thema, welches sehr Interessant ist und auch klingt würde ich gern, was niederschreiben.
    Dazu nehm ich ein Beispiel aus dem Anime Fate/StayNight hinzu, um mein Gedanke zuverdeutlichen.
    Wenn man von dem Punkt ausgehn würde, das wir die Existenz von jemanden sind, dann wäre der andere Träumer
    der ebenfalls eine Person zur Existenz erschafft, welches das Gegenstück wäre eine Art Verbundenes Schicksal.
    Anders gesehen, käme der Punkt in Betracht, das wir jemand sind der uns erschaffen hat, aber bei einer anderen Person landen die selbst wiederrum erschuf
    jemanden zum Gegenpart. Anders gesagt, würden wir als erschaffene Existenz zu dem Erschaffer gehören, wären eine Reale Existenz.
    (Dieses Beispiel kam als Bezug von Fate/StayNight)
  • Bei diesem Thema bin ich eher der Typ, der abwinkt und sagt: Klar existieren wir. Alle existieren, sonst wären sie nicht hier oder sonstwo auf der Welt.
    Die Frage, die ich mir stelle, ist vielmehr: Wie existieren wir eigentlich? Existieren wir alle gleich, nehmen wir alles gleich wahr, oder ist vielleicht die Farbe, die ich als "grün" wahrnehme, durch andere Augen blau?
    Und vor allem: Was passiert nach der Existenz? Jemand hat angesprochen, dass man es sich vielleicht "aussuchen" kann, ob man sich ins Paradies davonmacht oder wiedergeboren wird; ich glaube vielmehr, da spielt uns die Fantasie einen Streich. Ich denke, sobald wir nicht mehr existieren, ist es, als würden wir schlafen: Wir bekommen nichts mehr mit und hören auf zu sein.
    Hoffe, das gehört noch zum Thema ._.
  • Existieren tun wir alle schon, sind aber nur in einer Matrix gefangen :-P.


    Nein, also ich denke schon, dass wir alle wirklich existieren und die Welt und das Universum in dem wir leben absolut echt ist. Ob wir das alles nur träumen oder so, weiß ich nicht. Da ich das aber auch nie erfahren werde, interessiert mich das alles aber auch nicht. Es gibt ein Sprichwort: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" und das wäre wohl auch so ein Thema. Für mich existieren wir alle.

    Wobei ich gerne aus eigener Erfahrung durchaus gewillt bin hier im Internet einschränkungen ein zu gestehen. Im Internet, Chat und Foren sind nicht alle Personen echt, manche sind nur zweit- oder drittaccounts einzelner Personen die allerdings in jedem Account in eine andere Rolle und Persönlichkeit schlüpfen, so eine Art Rollenspiel im echten Leben. Die Anonymität des Internets unterstützt solche Vorhaben nunmal. Allerdings kann man selbst von diesen imaginären Personen von einer Existenz sprechen. Nur sind das in dem Fall halt mehrere Existenzen in einer Person.

    Nun das mit dem Tod ist so eine Sache, ich komme da nicht wirklich zu einem festen Entschluss, ich glaube der Tod ist an und für sich einfach sehr unspektakulär und das einzige was es da wohl gibt ist, dass in diesem Moment noch einmal das ganze Leben vor den Augen abgespielt wird, aber danach ist einfach Schluss.
    Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

  • Dieses Thema ist mindestens genauso unendlich wie das Universum und Diskussionen darüber sind zwar spannend, bringen aber genau gar nichts. Denn es weiß sowieso niemand was wirklich ist - zumindest nicht beweisbar.
    Das ist ein Thema, ähnlich wie die anderen Themen "Ist das Universum wirklich unendlich ?" "Was steckt wirklich hinter den Pyramiden ? " und viele ähnliche Themen.
    Ich empfehle euch aber das Buch "Die Entstehung der Realität" was so manch einen, der nach dem Sinn des Lebens oder dieser Existenz fragt, ein wenig Licht ins Dunkel bringen sollte.

    Nachweislich gibt es mehr als 3 Dimensionen - wir können aber nur 3 wahrnehmen. Wisst ihr was es da draußen noch so alles gibt, wenn wir mehr Dimensionen sehen könnten ? Auch Einsteins Relativitätstheorie gibt einen zu denken ...

    In diesem Sinne : Ich weiß, dass ich nicht's weiß ...
  • Fakten sind eine Sache, Wahrheit eine andere. Wahrheit ist ein philosophisches Konstrukt, das durch Austausch und Nachdenken entsteht, Fakten sind logisch messbare Tatsachen.

    Fakt ist, dass wir nach dem heutigen Wissensstand aufgrund einer Verkettung mehr oder weniger zufälliger kosmischer und globaler Ereignisse existieren; Urknall und so weiter. Wir sind mittlerweile durch die technische Veränderung an einen Punkt gekommen, wo wir diese Wahrscheinlichkeit als Fakt betrachten können.
    Die Wahrheit ist, dass, obwohl durch die sehr ausgeprägte Kommunikationsgesellschaft das jeder inzwischen weiss, selbst wir kleine Lichter in einem LP - Forum (Nix persönliches, k4Zz) uns danach fragen müssen, ob und warum wir existieren.
    Das "Warum?" nenne ich hier vielleicht zu früh, es ist aber meiner Meinung nach die logische Folge der Frage. "Existieren wir?" lässt sich mit einem schlichten "Ja." oder "Nein." beantworten; die Frage nach de Grund sollte auf dem Fusse folgen. Bei der aktuellen Masse sogenannter "Fakten" kann sich kaum noch einer mit unerklärlichen Wahrheiten zufriedengeben.

    Da absolute Wahrheiten, also Wahrheiten, die jeder und jede sofort und unmissverständlich verstehen kann, uns nicht zustehen, müssen wir uns diese Frage immer und immer wieder stellen... bis wir tot sind. Kreislauf geschlossen, Sinn erfüllt.

    Und ja, dieser Post trägt nur dazu bei, die Diskussion zu lenken. Habt ihr etwa gedacht, ich hätte eine Antwort auf diese Frage? Ich habe MEINE Antwort gefunden, ihr müsst eure selber finden.

    In diesem Sinne,

    Waidmannsheil.
  • Viele bekannte Ansätze wurden schon genannt, einen will ich noch einbringen:

    Möglicherweise haben wir alle ein einziges kollektives Bewusstsein, jedes menschliche Bewusstsein ist sozusagen nur eine Partition des Ganzen. Der großen Festplatte, des großen Gehirn im Tanks, was weiß ich.

    Ich selber vermute dahinter nichts großes, ich weiß vor allem eines sicher, nämlich, dass ich existiere, "cogito ergo sum". Der Rest ist mir dann egal, also ob die anderen Menschen existieren oder nicht, wichtig ist ja, dass ich denke. Ich versuche allerdings sehr oft mich WIRKLICH mir das Bewusstsein jemand anderes vorzustellen, also dieses ICH-Gefühl, die Gedankenflut, mich selber von außen zu sehen... Manchmal krieg ich da eine richtige Erkenntnis, für ein Bruchteil einer Sekunde jedenfalls. Eine sehr ungewöhnliche Methode der Entrückung ;)
  • Und sorry dass ich hier ein bisschen vom Thema abkomme, aber hab da was an was ich oft denken muss. Wenn man so in den Himmel schaut und sich denkt man fliegt ins Weltall, gehts dann immer weiter? denn unendlich groß kann die welt ja auch nicht sein, aber wenn eine "Wand" oder wie man es nennen soll käm. Was ist dahinter? Irgendwie kann ja nicht nichts dahinter sein. Irgendwas muss doch kommen aber was? Eine Frage die irgendwie nicht lösbar ist und einen sehr verwirrt....
  • Wenn ich ehrlich bin bin ich sehr gläubig...Ich wurde so groß gezogen und finde es von meiner Mutter auch gut so. Ich fühle mich in der Gemeinde wohl und Punkt. ^^ Ich habe mich mit diesem Thema sehr oft auseinander gesetzt sei es alleine oder in einer Gesprächsgruppe. Ich habe des öfteren verschiedene Ansätze gehabt doch jetzt im laufe der Zeit habe ich meinen festen Standpunkt gefunden. Ich denke wir exestieren alle. Sei es die Pflanze im Garten oder euer/eure bester/beste Freund/in. Meiner Ansicht nach hat jeder Mensch seine Lebensaufgabe und er wird auch nicht sterben wenn er diese nicht erfüllt hat (ich weiß es gibt eine Religion die darauf basiert aber ich bin ein Christ). Das ist aber nicht alles. Das "Leben" auf der Erde könnte meiner Meinung nach wie ein Test sein. Ein Test für das weitere Leben dass uns bevorsteht. Sei es in der Hölle oder im Himmel. Ich komme zu diesem Ansatz da mir oft genug im Leben Szenen passiert sind in denen man sich wie in der Hölle fühlt und welche in denen man sich wie im Himmel fühlt. Je nachdem man sich "schlägt" kommt man in den Himmel oder in die Hölle. Dieser Test soll praktisch als Ausmusterung fungieren.

    Ist meine Ansicht muss keiner vertreten außer ich.

    MfG Kyouki
  • Wieso interessiert es ob man nun wirklich existiert oder nicht?
    Ich halte mich da ganz an eine Aussage von Immanuel Kant (frei wiedergegeben, da ich den Originaltext gerade nicht weiß):
    Ob nun das alles um mich herum existiert oder nicht, es tut doch ganz real weh wenn ich mir mit einem Hammer auf den Finger hau.
    (Ist übrigens böse aus dem Zusammenhang gerissen, aber diesen einzelnen Satz hab ich mir nunmal für diese Frage zu Herzen genommen ;))

    Und wenn jemals jemand irgendwie beweist, dass wir uns die Welt nur einbilden (ist ja z.B. schon bewiesen, dass es Farben nicht gibt), dann würde ich mit den Schultern zucken und sagen: "Ist ok. Was heißt das für mich?" Und genau das ist der Punkt: Ob nun alles echt ist oder eingebildet, wir bewegen uns in dieser von uns wahrgenommenen Realität und somit ist nur diese auch von Bedeutung.