Tod-Warum so schlimm?

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  • Tod-Warum so schlimm?

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    Vielleicht mag dieser Thread verstörend wirken und manche denken lassen,dass ich durchgeknallt bin,aber das Thema ist mir jetzt wirklich wichtig,von daher bitte ernsthaft diskutieren!
    Sicher hat jeder einmal wenigstens in den Nachrichten mitbekommen,dass igendwo auf der Welt Menschen sterben,aus welchem Grund auch immer.Natürlich ist das erste was man denkt,"wie furchtbar",die frage die ich mir nun stelle:Warum?Warum ist der Tod für viele so schrecklich?Niemand weiß,was der Tod nach sich zieht.Niemand weiß,was die menschen fühlen,die sterben,niemand weiß,was mit ihnen nach ihrem "Ableben"passiert.Warum fürchten sich dann alle vor dem Tod?
    So denke ich schon eine ganze Weile,aber eine wirkliche Antwort auf diese Fragen hab ich bisher noch nicht.
    Wieso ist der Tod für so viele so schrecklich?
    Warum verabscheuen Menschen diesen,obwohl sie keine Ahnung habe,was dann geschieht?
    Haben sie bloß Angst,es nicht mehr rückgängig machen zu können,oder steckt da etwas anderes dahinter?
    Wieso wehren sie sich,wenn es zum Beispiel wegen einer Krankheit unvermeidbar ist?

    Vielleicht habt ihr Antworten auf meine Fragen.
  • Ich glaub den Tod nimmt jeder anders auf und ich persönlich komm damit super zurecht (sollte auch so sein, weil ich nächstes Jahr wahrscheinlich in 'ner Pathologie anfange :D), aber ich kann auch Leute verstehen die sich von der Thematik schnell 'fertig machen lassen'. Es ist halt etwas ungewisses, etwas was wir nicht kontrollieren können und darum geht es doch quasi das ganze Leben: Alles unter Kontorlle haben, immer einen Schritt vorraus sein. Was nun passiert wenn man stirbt? Keine Ahnung, will ich auch nicht wissen. Ich mag überraschungen.
  • Wenn du Tod bist lebste das selbe Leben noch mal ,denke ich. Ich habe zB sehr oft das Gefühl das ich mich an was errinnern kann was ich in der gegenwahrt tue,kennt ihr das?^^ Das ihr bestimme sachen schonmal gehört habt etc

    also mir solls egal sein wenn ich mit 80 90 sterbe. solange ich nicht zu früh sterbe ist es mir egal ;) irgendwie muss es ja weitergehen,oder wie stellst du es dir vor wenn einfach NICHTS ist also nichtmal traum,bewusstlos etc?
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    Nun, ich versuche mal deine Fragen so gut zu beantworten, wie es mir möglich ist.

    Der Tod ist für viele Menschen sicherlich schrecklich, eben weil das, was danach kommt (wenn denn überhaupt etwas danach kommt) unbekannt ist. Das Unbekannte macht uns Angst.

    Zudem verschwindet mit dem Tod jemand aus unserem Leben, der für uns womöglich sehr wichtig ist/war und eine Leere hinterlässt, die sich zunächst nicht füllen lässt. Zudem kann man auch selbst Angst vor dem eigenen Tod haben, wenn man über die Schmerzen nachdenkt, die der eigene Bekanntenkreis haben wird, wenn man selbst einmal nicht mehr ist. Aus diesem Grunde wehren sich Menschen auch den Tod zu akzeptieren, wenn er, wie von dir genannt, wegen einer Krankheit unvermeidlich ist. Das Schlimme soll in diesem Fall so weit wie möglich hinausgezögert werden. Man hofft dann, dass man das Schlimme ganz verhindern kann, aber das ist leider nicht möglich.

    Auf der anderen Seite muss der Tod aber auch nichts schreckliches an sich haben und kann stattdessen ganz anders aufgefasst werden, das kommt ganz auf die Kultur an, in der man aufgewachsen ist. Vergleiche zum Beispiel einmal das Christentum mit dem Buddhismus. Im Christentum ist der Tod das Ende, der Mensch hat sein Leben gelebt und kehrt zurück zu Gott. Im Buddhismus hingegen ist der Tod nicht das Ende, sondern ein Neuanfang. Die Seele des Menschen geht auf eine Reise und je nach den Taten im Leben davor, wird er in einem neuen Körper wiedergeboren. Es gibt auch noch andere Religionen, in denen das Leben auf der Erde nur ein kleiner Schritt ist und danach etwas Neues kommt, das Leben hier quasi nur eine Vorbereitung der Seele und des Charakters ist.
  • Ich habe nicht so Angst vor dem Tod, aber ich will halt was erleben. Ich hätte naja Angst nicht aber ich wäre sehr traurig und wütend wenn ich schon früh sterben kann, weil ich mir immer denken würde, du warst nie in Amerika, nie im Urwald, nie dort und dort, du warst noch nicht Fallschirmspringen usw.
  • Naja eigentlich hast du die Fragen selbst beantwortet.

    Warum man sich selber vom eigenem Tod fürchtet - weil man eben nicht weiß wie das ist. Man weiß nicht, was man fühlt, man weiß nicht ob es weh tut etc. - Es hat ja schließlich noch keiner davon berichtet. Das einzige Anhaltspunkt, was wir haben, sind die Aussagen von den Menschen, welche aus Koma aufgewacht sind. Die Aussagen über einen Tunnel, oder einen Gang, über eigene bereits verstorbene Freunde/Familie, welche einen auffordert zurückzukehren. Aber wie das wirklich ist - wissen wir nicht. Und das ist es, wovon wir uns fürchten - Unwissenheit. Wir fürchten uns davon, dass es irgendwann mal zu Ende sein wird. Alles wofür wir unseres Leben lang gekämpft haben wird plötzlich kein Sinn mehr haben... Und wir fürchten uns es alles hinter sich zu lassen... Einen neuen Schritt Wagen... In die Dunkelheit...


    Warum man den Tod von eigenen Freunden/Familie fürchtet - weil man diese nicht verlieren will. Der Tod von uns kaum bekannten Menschen berührt uns kaum. Wir "verlieren" dadurch ja nichts. Doch wenn es unseres nächstes Umfeld berührt, dann stirbt praktisch ein Teil von uns mit. Es ist ein schreckliches Gefühl des Verlustes. Man macht sich Unmengen von Gedanken ob man selber was dabei hätte verändern können, und findet natürlich tausende Sachen... und kann desto trotz nicht die Zeit zurückspulen und die Zeit wieder zusammen geniessen...

    Auch obwohl du so strebst alle Gefühl rum um den Tod besser zu verstehen - wünsche ich dir, dass du niemals damit in Berührung kommst.

    LG,
    Meduselchen
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • Also ich hab keine Angst vor dem Tod an sich sondern eher vor der Zeit kurz vor dem Tod. Wenn ich weiß, ich schlaf eines Tages ein und wach einfach nicht mehr auf, ist der Tod für mich nichts schlimmes, aber ich hab einfach Angst, dass ich lange leiden muss, bevor ich den Löffel abgeb. Ich hab mit ansehen müssen, was mein Vater durchmachen musste, bevor er gestorben ist. Er lag eine Woche lang im Krankenhaus und hat so starke Schmerzen gehabt, dass er nicht schlafen, nicht essen... einfach gar nichts machen konnte und das tat mir einfach total weh. Und der Verlust schmerzt auch heute noch...
    Ich hab einfach Angst, dass es mir genauso geht, wenn ich eine Krankheit hab. Dass ich lange leiden muss... ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass der Tod auch das Ende unserer Existenz bedeutet, aber das sieht jeder anders. Manche glauben an ein Leben nach dem Tod, an die Wiederauferstehung, ans Paradies, an Himmel & Hölle etc. Ich glaube, dass man quasi weg vom Fenster ist und weder was fühlt noch was träumt noch sonst was. Meiner Meinung nach existiert keine "Seele". Ich hab durch meine Ausbildung sehr wohl erfahren, dass all die Gefühle und der Charakter vom Gehirn gesteuert werden... und wenn man stirbt, dann verwest unser Körper und damit die "Gefühle"... Somit glaube ich nicht an ein Leben nach dem Tod oder irgendwie sowas. Es ist wie schlafen ohne zu träumen... so stell ich mir das vor und deswegen hab ich auch keine Angst davor.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von oro ()

  • Der Mensch fürchtet das Unbekannte, das ist ein "Urinstinkt". Deswegen fühlt man sich in der Dunkelheit auch immer nicht ganz so wohl wie bei Licht. ;)
    Ich persönlich denke nichtmal wenn ich in den Nachrichten sehe das Menschen sterben: "Oh wie furchbar." Mir persönlich ist es eher sogar Wurst wenn ein Mensch auf der anderen Seite der Erdballes an einem selbstverschuldeten Autounfall stirbt. Mag vllt. etwas abgestumpft klingen, aber ich kann nicht jeden hinterherweinen. Wenn es im Bekanntenkreis passiert, dann ist das was ganz anderes für mich.
    Ich glaube ja das der Tod das absolute Ende ist, danach fühlt, denkt und ist (ja, mit nur einem "s") man nicht mehr. => Tod = Weg, man kann nix dran ändern, also sollte man Leben solange es noch geht. :)

    lG
  • ohh man iwie musste der thread mal kommen der tod ist so schlimm (also für mich) weill man die menschen in seiner umgebung nicht verletzen will war selber schon auf zu vielen beerdigungen
    man sieht einen menschen so gut wie jeden tag oder sieht wie jemand aufwächst und auf einamal liegt diese person da und regt sich nicht mehr als ob sie schlafen würde und einem wird klar der redet jetzt nimmer mit dir und du denkst dir was war nochmal das letzte über das ihr geredet habt gab das vllt irgendein ausschlag auf den tod so entwickelt sich die größte scheisse naja möchte jetzt nicht zu perönlich werden weill ich denke das interressiert hier niemand
  • oro schrieb:

    Also ich hab keine Angst vor dem Tod an sich sondern eher vor der Zeit kurz vor dem Tod. Wenn ich weiß, ich schlaf eines Tages ein und wach einfach nicht mehr auf, ist der Tod für mich nichts schlimmes, aber ich hab einfach Angst, dass ich lange leiden muss, bevor ich den Löffel abgeb. Ich hab mit ansehen müssen, was mein Vater durchmachen musste, bevor er gestorben ist. Er lag eine Woche lang im Krankenhaus und hat so starke Schmerzen gehabt, dass er nicht schlafen, nicht essen... einfach gar nichts machen konnte und das tat mir einfach total weh. Und der Verlust schmerzt auch heute noch...
    Sorry für Doppelpost, aber was ist das für ein Krankenhaus?!
    Normalerweise wird man wenn man keine Heilungschancen mehr hat in ein "Sterbezimmer" gelegt und wird vollgedröhnt mit Schmerzmittel um die letzten Tage angenehm zu gestalten..
  • MrLetsPlayGER schrieb:

    Wenn du Tod bist lebste das selbe Leben noch mal ,denke ich. Ich habe zB sehr oft das Gefühl das ich mich an was errinnern kann was ich in der gegenwahrt tue,kennt ihr das?^^ Das ihr bestimme sachen schonmal gehört habt etc
    Das Gefühl kenne ich.Allerdings hat das bei mir nichts mit einem früheren Leben zu tun.Alle 2 Monate träume ich von einem zukünftigen Ereigniss,was ich selber in ca.2 Wochen erlebe.Achte mal drauf(naja,soweit man darauf achten kann).

    Meduselchen schrieb:

    Warum man den Tod von eigenen Freunden/Familie fürchtet - weil man diese nicht verlieren will. Der Tod von uns kaum bekannten Menschen berührt uns kaum. Wir "verlieren" dadurch ja nichts. Doch wenn es unseres nächstes Umfeld berührt, dann stirbt praktisch ein Teil von uns mit. Es ist ein schreckliches Gefühl des Verlustes. Man macht sich Unmengen von Gedanken ob man selber was dabei hätte verändern können, und findet natürlich tausende Sachen... und kann desto trotz nicht die Zeit zurückspulen und die Zeit wieder zusammen geniessen...

    Auch obwohl du so strebst alle Gefühl rum um den Tod besser zu verstehen - wünsche ich dir, dass du niemals damit in Berührung kommst.
    Wahrscheinlich kenne ich dieses Gefühl des Verlustes nicht.Weder in meiner Famlilie noch in meinem näheren Umfeld gibt es eine Person,die mir wichtig ist.Nicht meine Verwandten,nicht meine Freunde.Aber vielleicht finde ich den Tod grade deshalb so faszinierend.
    Ich danke dir,dass du dir sowas für mich wünschst.Ich werde zwar mein Leben weiterleben,aber trotzdem werde ich dem Tod mit einem Lächeln entgegengehen wenn es soweit ist.Ganz ehrlich-Ich freue mich jetzt schon.
  • Thedoomgrenade schrieb:

    MrLetsPlayGER schrieb:

    Wenn du Tod bist lebste das selbe Leben noch mal ,denke ich. Ich habe zB sehr oft das Gefühl das ich mich an was errinnern kann was ich in der gegenwahrt tue,kennt ihr das?^^ Das ihr bestimme sachen schonmal gehört habt etc
    Das Gefühl kenne ich.Allerdings hat das bei mir nichts mit einem früheren Leben zu tun.Alle 2 Monate träume ich von einem zukünftigen Ereigniss,was ich selber in ca.2 Wochen erlebe.Achte mal drauf(naja,soweit man darauf achten kann).

    Meduselchen schrieb:

    Warum man den Tod von eigenen Freunden/Familie fürchtet - weil man diese nicht verlieren will. Der Tod von uns kaum bekannten Menschen berührt uns kaum. Wir "verlieren" dadurch ja nichts. Doch wenn es unseres nächstes Umfeld berührt, dann stirbt praktisch ein Teil von uns mit. Es ist ein schreckliches Gefühl des Verlustes. Man macht sich Unmengen von Gedanken ob man selber was dabei hätte verändern können, und findet natürlich tausende Sachen... und kann desto trotz nicht die Zeit zurückspulen und die Zeit wieder zusammen geniessen...

    Auch obwohl du so strebst alle Gefühl rum um den Tod besser zu verstehen - wünsche ich dir, dass du niemals damit in Berührung kommst.
    Wahrscheinlich kenne ich dieses Gefühl des Verlustes nicht.Weder in meiner Famlilie noch in meinem näheren Umfeld gibt es eine Person,die mir wichtig ist.Nicht meine Verwandten,nicht meine Freunde.Aber vielleicht finde ich den Tod grade deshalb so faszinierend.
    Ich danke dir,dass du dir sowas für mich wünschst.Ich werde zwar mein Leben weiterleben,aber trotzdem werde ich dem Tod mit einem Lächeln entgegengehen wenn es soweit ist.Ganz ehrlich-Ich freue mich jetzt schon.
    das mit den zukünftigen ereignissen habe ich auch voll komisch da man weiß ich habe genau diese szene mal gesehen genau so
  • eXodiquas schrieb:

    oro schrieb:

    Also ich hab keine Angst vor dem Tod an sich sondern eher vor der Zeit kurz vor dem Tod. Wenn ich weiß, ich schlaf eines Tages ein und wach einfach nicht mehr auf, ist der Tod für mich nichts schlimmes, aber ich hab einfach Angst, dass ich lange leiden muss, bevor ich den Löffel abgeb. Ich hab mit ansehen müssen, was mein Vater durchmachen musste, bevor er gestorben ist. Er lag eine Woche lang im Krankenhaus und hat so starke Schmerzen gehabt, dass er nicht schlafen, nicht essen... einfach gar nichts machen konnte und das tat mir einfach total weh. Und der Verlust schmerzt auch heute noch...
    Sorry für Doppelpost, aber was ist das für ein Krankenhaus?!
    Normalerweise wird man wenn man keine Heilungschancen mehr hat in ein "Sterbezimmer" gelegt und wird vollgedröhnt mit Schmerzmittel um die letzten Tage angenehm zu gestalten..

    Na ja, ich weiß nicht, wie man das normalerweise handhabt, aber er wurde nach einer Zeit ins künstliche Koma versetzt. Wer weiß, was er während der Zeit noch gefühlt hat. Es gibt ja einige, die selbst im Koma schmerzen haben etc. :/
    Schmerzmittel hat er natürlich auch bekommen, aber mit Medikamenten mussten sie vorsichtig sein und konnten ihn auch nicht operieren, weil seine Organe nicht mehr mitgespielt haben...
  • des mitm so genannten Deja Vu passiert ganz einfach. Wir sehen nix voraus. Unser Gehirn denkt sich halt tausende Situationen aus, und wenn eine davor plötzlich wirklich auftritt - dann sagen wir "Verdammt, ich wusste es!". Wäre aber was anderes passiert - hätten wir genauso "Verdammt, ich wusste es!" gesagt. Nur an die anderen tausende - 1 Situationen können wir uns dann nicht mehr Erinnern.
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  • Dass Unwissenheit der Grund der Angst ist, wurde ja schon ein paarmal hier erwähnt..

    Meiner Meinung nach ist es aber genau so das Wissen um den Tod ansich. Der Mensch weiß, das er irgendwann sterben muss. Diese Erkentniss bewirkt mehr, als man vl. denkt. Nur dadurch, dass wir wissen, dass irgendwann ein Zustand eintreten wird, den wir uns nicht erklären können, fragen wir uns, was der Sinn des Lebens ist. Wofür wir existieren. Ob wir existieren. etc., etc., etc...

    Und genau DAS (+ die Unwissenheit) macht uns - meiner Meinung nach - solche Angst.

    Wenn du Tod bist lebste das selbe Leben noch mal ,denke ich. Ich habe zB sehr oft das Gefühl das ich mich an was errinnern kann was ich in der gegenwahrt tue,kennt ihr das?^^ Das ihr bestimme sachen schonmal gehört habt etc.

    Das nennt man übrigens ein Déjà-vu - Und das ist irdischer als du es vl. glauben magst. :)
    (Edit: Damn. Meduselchen war schneller.. Sry.)


    Eine gewisse Interesse am Tod kann ich nachvollziehen. Hat vermutlich etwas mit Neugierde zu tun.. Und der Mensch war schon immer neugierig. ;D
    Ich für meinen Teil lebe aber erstmal. Wenn ich dann irgendwann den Löffel abgebe, tut es mir nur leid für die Leute die mich evtl. vermissen würden.. Ich selber habe keine/wenig Angst vorm Tod. :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Yumi ()

  • Meduselchen schrieb:

    Der Tod von uns kaum bekannten Menschen berührt uns kaum. Wir "verlieren" dadurch ja nichts.


    Entweder du hörst auf von der Mehrtheit zu sprechen oder ich gehöre einfach nicht zu dem "uns" ... Denn der Tot von mir Fremden Menschen berührt mich sehr wohl. Ich muss nicht immer ein Teil von mir selbst verlieren damit mich der Tot traurig stimmt. Es reicht wenn andere Menschen sterben und mir genau bewusst ist das deren Mitmenschen, (die einen Teil von sich verlieren) enorm Leiden. Stichwort: Das Leiden eines anderen mitfühlen (Mitleid).


    Ich kann nicht sagen ob ich Angst vor dem Tot habe oder nicht. Zu wissen das ich sterbe, wird wohl ein Gefühl hervorrufen was für die Todesangst sorgt - da ich dieses Gefühl aber einfach nicht habe, kann ich die Frage nicht beantworten. Vielleicht ist es die Angst vor dem Unbekanntem oder die Angst eine große klaffene Wunde bei den Angehörigen zu hinterlassen... mag gut sein. Ich denke das wenigstens meine Einstellung zum Tot für einen ausgleich sorgt. Wenn ich sterben sollte, kann ich von mir behaupten das mein Leben konstruktiver Art war. Aber ob ich dann Angst habe oder nicht, kann ich definitv nicht beantworten.
  • Also ich persönlich finde den Tod an sich nicht so schlimm wie andere. Zumindest wenn es Fremde aus den Nachrichten sind. Wenn so etwas im Bekanntenkreis passiert, ist es natürlich sofort eine andere Sache.
    Der Tod an sich ist nicht das Schlimme. Eher was mit dem Körper geschieht finde ich eher schrecklich. Zerfetzte und verbrannte Körper bei Unglücken undso meine ich ... das ist für mich eher das Schreckliche, wenn ich Nachrichten sehe.
  • Der Tod....eine sehr....komplizierte Angelegenheit meiner Meinung nach.

    Viele sagen....sie haben keine Angst zu sterben, sie müssten ja so oder so sterben. ...viele sagen aber auch sie hätten zwar keine Angst vor dem Tod, sagen aber auch das sie noch mehr vom Leben haben möchten. Dann gibt es noch die die einfach Angst haben zu sterben, weil sie nicht wissen was passiert/passieren kann.
    Ganz einfach.....wir WOLLEN alle nicht sterben. Wir WOLLEN ALLE nicht das irgendjemand stirbt den wir gut kannten, der mir uns befreundet/verwandt war. Da hilft auch das cool sein nichts.
    Was bringt es euch anzulügen bzw. hier rum zu lügen. WENN jemand stirbt, sitzt ihr dann alleine in der Ecke und wisst nicht mit wem ihr darüber reden könnt, da ihr ja auf cool tut. Ihr könnt eure Gefühle zwar vor anderen verbergen, aber nicht vor euch selber. Aber es ist ja eure Entscheidung....

    ICH habe nicht die Angst an sich, sondern wie oft oft schon gesagt die Ungewissheit was passiert/passieren kann. Ich bin ungläubig...das verändert das ganze auch noch ein bisschen.... Trotzdem WILL ich nicht sterben. Und es tut mir persönlich schon jetzt leid, das mich wohl welche vermissen werden....das ich also so gesagt "schaden" anrichte.

    Trotzdem können wir nichts machen, das zu verhindern....