Alice: Madness Returns

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    • Alice: Madness Returns

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      Grad mal spontan den Bereich gesehn und mir Gedacht: "Hey auf deiner HP haste doch schonmal nen ordentliches Review geschrieben, poste es doch auch einfach mal hier. j4f undso"
      Ist wie später auch nochmal gesagt wird mein erstes Review zu einem nicht LPten Game, weshalb ich denke das es als Vollwärtiges Review zu gebrauchen ist. Die anderen Reviews setzen nunmal voraus das man meine Videos dazu wenigstens ansatzweise beachtet hat, weswegen ich nicht glaube das es sinnvoll wäre die hier zu posten~

      Joa...ich kopier einfach mal 1:1 und denke das sollte passen...wird ein längerer Text...
      Wer das ganze mit Übersicht und Spoilerfunktion haben will kann dann gerne auch hier nachschauen: diclo55.de/?p=1062

      ZITAT START °__° :
      Mein erstes richtiges Review für ein Game das ich BISHER nur Privat gespielt habe (ja das war ein kleiner Hinweis auf etwas ;) ). Und zwar von einem ziemlich interessantem Game…Das erste mal seit ich zu LPen begonnen habe, hat mich ein Spiel mal so gefesselt das ichs lieber gespielt hab statt aufzunehmen. Das will was heissen…

      Name: Alice: Madness Returns
      Entwickler: Spicy Horse
      Publisher: Electronic Arts
      Designer: American McGee
      Release: 16. Juni 2011
      Getestetes System: Pc, Windows
      Genre: Action-Adventure, Hack n Slay, Grusel, Humor, Plattforming
      USK: Keine Jugendfreigabe


      Bevor ich nun aber beginne auf einzelne Aspekte einzugehen möchte ich zuvor anmerken das ich weiss dass das Spiel größenteils eher mittelmäßige bis negative Aufmerksamkeit bekommen hat. Große Seiten geben den Spiel grademal 60-70%. Das Review hier ist meine eigenen Meinung und schreibe ich aus Spaß an der Laune nach einem Playtrough. Ich habe also nicht groß getestet und nach Bugs gesucht. Somit würd ich aber behaupten ein recht nettes Review geben können, als Standardgamer der das Game halt einfach nur spielt.

      Story:
      Its a Really complicated one..
      Habt ihr den ersten Teil gespielt? Dann seit ihr hier erstmal etwas verloren~
      Es dauert seine Zeit sich einzufinden was genau los ist, prinzipiell sollte es aber reichen sich kurz darüber zu informieren was bisher passiert ist. Kurz erklärt sterben in diesem Teil Alice Eltern und Schwester in einem Hausbrand. Sie als einzige Überlebende wird vom Weißen Hasen ins Wunderland gebracht. Das Spiel spielt generell nach dem zweitem mal das Alice dort war (das Bekannte erste mal, was auch von Disney verfilmt wurde und ein weiteres mal was in diversen Novels nachzulesen ist.) was diesen Besuch natürlich zum dritten macht. Dummerweise basiert das Wunderland auf ihrer Fantasie, welche dank dem Tod der Familie nun vollkommen abdreht. Entsprechendes Chaos gibts dann auch im Wunderland. Bösewicht wird besiegt und gut is. Soviel zum Ersten Teil. In Alice: Madness Returns haben wir nun Alice vor uns, wie sie versucht mit allem was Geschehen ist klarzukommen. Die Errinerungen an den Hausbrand nur sehr verschwommen gibt sie sich die Schuld an dem Feuer. Eine weiße Katze führt uns nach kurzem Prolog mit Alice’s Therapeuten ins Wunderland. Dort erfahren wir von der Grinsekatze was momentan alles im Wunderland abgeht. Ein neuer Herrscher ist aufgestiegen und ein seltsamer Zug droht das Wunderland zu zerstören. Während wir nun also mit Alice das Wunderland durchstreifen und dessen Zerstörung mit ansehen finden wir uns auch immermalwieder in der realen Welt wieder, wo wir einige Charaktere aus Alice umfeld kennenlernen. Im Verlauf der Story errinert sich Alice nun immermehr an ihre Vergangeheit und an den Hausbrand. Die Auflösung des ganzen gen Ende ist relativ offensichtlich und wenn man nicht mit Scheuklappen durchs Spiel rennt weiss man schon gute 5 Stunden vor Schluss wer nun der Brandleger ist. Gegen ende werden nurnoch Motive aufgeklärt. Relativ undramatisch inszeniert schaffts das Spiel leider nicht die doch recht traurige Geschichte hinter dem richtig rüber zu bringen. Umsobesser funktionieren die Einzelgeschichten verschiedener bekannte Charaktere denen man im Wunderland begegnet. Mit sehr viel Liebe zum Detail werden hier die Einzelschicksale so mancher bekannten Personen erzählt. Alles in allem ist das ganze nur mittelmaß, denn einige Stellen ziehen sich das gerne und wirken nur wie Stumpfes rumgelaufe ohne große Motivation, warum Alice das tun sollte.
      5/10

      Grafik:
      Augensex?
      Wow. Haha. Nett. Hui. Momentmal….ok niiiice….was macht das? … *__*
      Meine Reaktionen…also man kann von mir aus dem Spiel zuschreiben was man will. Häßlich ist es aber nicht. Charaktermodelle sind ausserordentlich hübsch, besonders Alice selber Strotzt nur so von Detail. Die Haaranimationen sind ausserordendlich gelunge. Jedes einzelne Haar von Alice hat seine eigene Physik, weshalb die Haare sehr realitätsnahe Bewegungen durchführen. Besonders unter Wasser und an Windeigen plätzen sind hier schöne Konstellationen zu bestaunen. Aber nicht nur Alice sieht einfach nur Top aus (das tut sie aber wirklich *_*), auch die Umgebung und Hintergründe sind Wunderschön ausgefallen. Nicht selten lohnt es sich einfach mal stehen zu bleiben und die Kamera einmal 360° um sich zu drehen. Ausserdem einfach wunderschöne Farbfilter und Verwischeffekte. Nicht zu vergessen die Kämpfe. Grafische Vollpracht. Natürlich leidet das Spiel auch unter manchen schwammigen Texturen und der Tatsache das grade alle diese Wunderhübschen Effekte einen recht starken Pc benötigen um Flüssig abzulaufen. Wer FullHD und alle Effekte auf ON haben will muss ein wenig viel Geld ausgegeben haben. Aber das Stört kaum wenn man denn ein wenig was runterdreht oder einen kleinen Makel entdeckt. Das Spiel ist und bleibt sehr Selbstverliebt und Hübsch. Man fühlt sich tatsächlich wie im Wunderland. Nicht zu vergessen Abwechslungsreiche Gebiete die mal mehr und weniger das Auge bestechen (Der Berg des Raupe war unglaublich toll~) und Alice’s immerwieder änderndes Kleid, das sich dem Thema des Kapitels anpasst. Auch die öde und kahle reale Welt von Alice sieht allerdings nicht schlecht aus. Hier gibt es zwar keine großen Blickfänger, aber trotzdem bemerkt man das die Entwickler sich Mühe gegeben haben. Nebenbei bemerkt haben Sequenzen aus Alice’s Vergangenheit einen coolen Stil.
      9.5/10

      Sound:
      Standard halt
      Was soll man sagen? Sowohl Englische, als auf Deutsche Synchro (!!!) sind sehr gelungen und die Soundeffekte sind gut. Sie wirken zwar nicht herausragend SUPER GENIAL aber beschweren konnte ich mich zu keinem Zeitpunkt.
      8/10

      Gameplay:
      Also ICH mags~
      Nun zum wohl wichtigstem an allen. Ein Spiel kann eine noch so beschissene Story haben, noch so dumme Grafik oder schlechte Sounds. Wenn das Gameplay passt, ist alles in ordnung. Und genau das ist es was mein Review von den “professionellen” Unterscheidet. Denke ich. Mir gefiel das gameplay nämlich. Sehr! Sicherlich hat das Game auch hier seine Bugs, welche aber eigentlich auch nur auftreten wenn man abseits dem Spiel vorgegebenen handelt. Zuallerersteinmal ist Alice linear. Und zwar absolut. Was haben alle heutzutage gegen Lineare Spiele? Mein Gott, muss wirklich alles Open World sein? Ich jedenfall hab absolut nichts dagegen einzuwenden das Alice linear ist. Es gibt immer noch kleine Geheimgänge für Secrets. Sicherlich hätte das Spiel auch als Open World interessant werden können, aber da reg ich mich nicht drüber auf. Kommen wir zum Spielprinzip: Alice ist ein Action-Adventure das durchgehend zwichen Rätseln, Jump’n'Runs-Passagen und Hack n Slay kämpfen wechselt. Die Rätsel sind simpel gehalten, und brauchen nicht wirklich viel Grips. Wer trotzdem, nicht kapiert was los ist kann sich Schrumpfen (dazu später mehr) um Hinweise zu bekommen. Alternativ gibts auch Stellen an denen die Grinsekatze Tipps hat. Die Rätsel selber sind meist mit etwas Platforming verbunden, wodurch man zu benötigten Gegenständen oder Schaltern gelangt. Teilweise gibts hier dann sogar recht knifflige Passagen in denen für nur kurze Zeit Ziele erscheinen auf die Geschossen werden muss um weiterzukommen. In die Richtige position zu kommen um diese überhaupt treffen zu können benötigt dann wieder einiges an Platforming. Ausserdem hat Alice die Fähigkeit sich zu verkleinern, wodurch sie einerseits durch kleinere Durchgänge passt, andererseits aber auch versteckte Wege und Plattformen sehen kann. Oft genug ist es notwendig sich im kleinen zustand umzuschauen um herauszufinden wie eine Passage gemeistert werden muss. Sprünge sind, trotz ihres Dreifachsprungs, teilweise ein wenig knifflig, was aber auch dazu führen kann das sie etwas unfair werden. Anspruchsvoll ist das ganze auf jedenfall. Immermalwieder, meist wenn man auf größeren Plattformen landet, erscheinen Feinde, wodurch das Spiel dann zum etwas versimpelten Hack n Slay wird. Anfangs Simples Mausklick-Gemashe, werden bei größeren Standardfeinden später komplexe Strategien was Angriffs-/und Ausweichmomente und Waffenwahl angeht, vonnöten. Das klingt vielleicht wenig, wird aber mit der Zeit anspruchsvoll und sehr Spaßig. Besonders, weil das Kämpfen, wie oben erwähnt, einfach nur Wunderbar aussieht. Alice besitzt 6 Waffen: Ihr normales schnelles Messer zum Angriff, eine langsame Hammerähnliche Waffe um Verteidigungen zu durchbrechen, eine Maschinengewehr ähnliche Gewürzpresse, eine Teekanne für Areal-Fernangriffe, einen Schirm zur Abwehr und Hasenbomben mit Zeitzünder. Diese können alle für den Kampf verwendet werden, aber einige können bzw. werden auch zwingend für Rätsel benötigt. Das Kampfsystem selber ist dann recht einfach: Draufhaun und ausweichen. Das Spiel geht kurzzeitig in Zeitlupe wenn ein Schlag naht, wenn man dann rechtzeitig den Ausweichknopf drückt wird der Schaden vollkommen umgangen und der Angriff kann fortgesetzt werden. Das weitere Prinzip ergibt sich dann eigentlich aus den Waffen. Manche Gegner sind mit normalen Taktiken nicht angreifbar, weswegen Strategie in Sachen viel gewechsel durch Waffen nötig ist. Das Spiel bleibt bei dem Prinzip und wagt es gegen ende ein wenig mit stumpfen Platforming zu übertreiben. Ansonsten gibts es sogar ein paar wenige spezielle Stellen, bei denen mehr oder weniger gut umgesetzte Passagen abseits des eigentlichen Spielprinzips zu finden sind. Dank der vielen Collectibles, zusätzlichen Kleidern mit einfluss auf Alices Fähigkeiten und einem New Game+ Mode hat das Spiel sogar einen reizvollen Wiederspielwert
      Kurz gesagt: Nette Meschaniken, durchschnittliche Rätsel, schönes Platforming, das allerdings ab und zu unfair wirkt, und unglaublich coole Kämpfe.
      8/10

      Pro:
      + Schöne Grafik
      + Tolle Umgebungen
      + Detailverliebtheit in Charaktere und Handlung
      + Coole und Stilische Kämpfe
      + Erfrischende Thematik
      + Alice ist hübsch *_*
      + Spaßiges Platforming
      + Sehr gute Atmosphäre

      Kontra:
      - Nicht umbedingt wenige Bugs
      - Texturen können manchmal böse Matschig sein
      - Story schwächelt gerne
      - Motivationsloses rumgehüpfe an manchen Stellen
      - Story-Auflösung zum Schluss ist recht schwach
      - Hohe Systemanforderungen

      Fazit:
      Das Spiel schneidet im Gesamtüberblick tatsächlich nicht alzugut ab, macht aber während des Spielens höllisch Spaß und ist super anzuschauen. Wens interessiert, sollte auf jedenfall einen Blick reinwerfen. Es kann sich wirklich lohnen!
      8/10