Ein kompletter Videoworkflow am Beispiel der Nintendo Wii mit dem LogiLink-Grabber

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  • Ein kompletter Videoworkflow am Beispiel der Nintendo Wii mit dem LogiLink-Grabber

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    Ich habe dieses Tutorial von YouTube entfernt, da mir das Konzept selber nicht gefallen hat. Soll heißen, zukünftige Tutorials von mir werde ich quellenunabhängiger gestalten (nicht auf Konsole/PC beschränkt, sondern allgemeiner und umfassender).

    Dieser Beitrag wurde bereits 29 mal editiert, zuletzt von Meduax ()

  • Fehlt da nicht irgendwie das Tutorial?
    Ich sehe nur das Ergebnis.

    Übrigens kann man auch mit AviSynth schneiden:
    In StaxRip einfach unter Preview die Stellen, die bleiben sollen markieren (kann auch mehrere Markierungen umfassen - alles Nichtmarkierte wird weggelassen)
    Mit MeGui sollte es mit dem Trim-Befehl im Script genauso klappen (Der Befehl stellt oben in StaxRip die Markierungen dar)

    Edit:
    Ach verdammt -.-
    Das sind zwei Links...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucki ()

  • Lucki schrieb:

    Übrigens kann man auch mit AviSynth schneiden:
    In StaxRip einfach unter Preview die Stellen, die bleiben sollen markieren (kann auch mehrere Markierungen umfassen - alles Nichtmarkierte wird weggelassen)
    Mit MeGui sollte es mit dem Trim-Befehl im Script genauso klappen (Der Befehl stellt oben in StaxRip die Markierungen dar)
    Naja, ich mache das ja in dieser Tutorial-Reihe mit Magix (vorbereitendes Schneiden, Einteilung in Parts) und Avidemux (finaler Schnitt in einzelne Dateien, rendern), bei dem es ähnlich wie in StaxRip läuft. Schneiden per AviSynth ist sicherlich machbar, allerdings definitiv auch etwas umständlicher als mit einer grafischen Oberfläche. Ich versuche, das Tutorial (im Moment) relativ einfach zu halten, daher ziehe ich das vor.
    Allerdings ist es auch eines der Ziele dieser Reihe, die Leute darüber aufzuklären, wie man so eine Verarbeitungskette so gestaltet, dass man einzelne Programme relativ beliebig austauschen kann (außer AviSynth, das ist hier essentieller Bestandteil).

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Meduax ()

  • StaxRip bietet doch eine grafische Oberfläche dafür... Ferner kann man damit mindestens genauso gut Rendern - Avidemux wäre damit auch überflüssig...
    Ich frage mich sowieso, warum du das mit so vielen verschiedenen Programmen angehst.
    Kann Magix denn verlustfrei speichern? Denn zwei Mal rendern würde ich nur, wenn es wirklich nicht anders geht.
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    Lucki schrieb:

    StaxRip bietet doch eine grafische Oberfläche dafür... Ferner kann man damit mindestens genauso gut Rendern - Avidemux wäre damit auch überflüssig...
    Ich frage mich sowieso, warum du das mit so vielen verschiedenen Programmen angehst.
    Kann Magix denn verlustfrei speichern? Denn zwei Mal rendern würde ich nur, wenn es wirklich nicht anders geht.

    Es ist eher so, dass StaxRip ein Programm ist, dass man ebenfalls verwenden kann, eine Alternative zu Avidemux. Steht jedem offen, dieses Programm lieber zu verwenden.
    Und ja, Magix kann verlustfrei speichern, glaub nicht, dass ich das nicht bedacht hätte. :) Das richtige Rendern ist alleinige Aufgabe von Avidemux.

    Zu den verschiedenen Programmen:
    - VirtualDub ist zum Aufnehmen und einfachen Lesen von AviSynth meiner Meinung nach ungeschlagen, deshalb wird es verwendet.
    - AviSynth ist das wohl vielseitigste Programm zur Weiterverarbeitung von Videos, ohne sie neu speichern zu müssen, deshalb wird es verwendet.
    - Magix ist absolut optional, wenn man einfach nur ein Let's Play machen möchte, allerdings lassen sich damit diverse Video-Effekte und Keyframe-Animationen realisieren, die so außerhalb einer Videoverarbeitung nicht möglich sind, deshalb wird es verwendet.
    - Avidemux ist das nötige Render-Programm, deshalb wird es verwendet.

    Ich hoffe, das stellt dich zufrieden.


    EDIT: Puuuh, sehr viele Schreibfehler...

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Meduax ()

  • Hm.
    Nach der Aufnahme mit Avidemux hast du doch ein Video, wie mit Fraps aufgenommen.
    Ich weiß ja nicht, was du alles in Part 2 vorhast, doch schon hier würde ich mit StaxRip (oder MeGui) anfangen.
    Dort gibt's grafischen Crop (ich denke, das erledigst du in Teil 2). Da beide Programme AviSynth unterstützen, kann man dort auch alle anderen AviSynth-Schritte eintragen.
    In Staxrip kann man die dort in die Tabelle hinzufügen und alle Filter einzeln abschalten, um eventuell kleine Veränderungen zu testen...
    Solange man keine speziellen Effekte benutzen möchte, kann man auch mit StaxRip das (grafische) Schneiden übernehmen. (Mit der Job-Unterstüzung kann man zum Beispiel jeweils den gewollten Abschnitt markieren und als Job hinzufügen - oder mit dem eingabauten MKVMuxer schon beim Rendern automatisch in feste 15 min Parts zerstückeln)
    Den Ton kann man unten einfügen, eventuelle Verzögerungen lassen sich mit einem Delay entfernen.
    Und der letzte Schritt - also rendern mit x264 - würde auch gleich in StaxRip vorgenommen werden.

    Ich kann mich nur oben an deine Partbeschreibung halten.
    Würde also Teil 2 bis 4 zusammenfassen.
    Zusätzlich dann Effektbearbeitung und Audioaufnahme.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucki ()

  • Lucki schrieb:

    Hm.
    Nach der Aufnahme mit Avidemux hast du doch ein Video, wie mit Fraps aufgenommen.
    Ich weiß ja nicht, was du alles in Part 2 vorhast, doch schon hier würde ich mit StaxRip (oder MeGui) anfangen.
    Dort gibt's grafischen Crop (ich denke, das erledigst du in Teil 2). Da beide Programme AviSynth unterstützen, kann man dort auch alle anderen AviSynth-Schritte eintragen.
    In Staxrip kann man die dort in die Tabelle hinzufügen und alle Filter einzeln abschalten, um eventuell kleine Veränderungen zu testen...
    Solange man keine speziellen Effekte benutzen möchte, kann man auch mit StaxRip das (grafische) Schneiden übernehmen. (Mit der Job-Unterstüzung kann man zum Beispiel jeweils den gewollten Abschnitt markieren und als Job hinzufügen - oder mit dem eingabauten MKVMuxer schon beim Rendern automatisch in feste 15 min Parts zerstückeln)
    Den Ton kann man unten einfügen, eventuelle Verzögerungen lassen sich mit einem Delay entfernen.
    Und der letzte Schritt - also rendern mit x264 - würde auch gleich in StaxRip vorgenommen werden.

    Ich kann mich nur oben an deine Partbeschreibung halten.
    Würde also Teil 2 bis 4 zusammenfassen.
    Zusätzlich dann Effektbearbeitung und Audioaufnahme.

    Sehr gute Beschreibung, durchaus praktikabel. Allerdings hakelt es genau bei dem Punkt "Zusätzlich dann Effektbearbeitung" (ich nehme mal an, du sprichst auf den Magix-Teil an). Magix (wie eigentlich alle Videobearbeitungsprogramme) kann kein AviSynth lesen, daher muss ich das Video ausserhalb von Magix schon bearbeitungsfähig bekommen, s.h. Deinterlacen, Croppen etc. Das ist ein einzelner Schritt, den ich unbedingt vorher vornehmen muss, wie du dir vielleicht denken kannst. Dann, nach der Bearbeitung über Magix, gibt es evtl. noch per AviSynth etwas zu verändern, z.B. einen vorher eingefügten Rand zu entfernen (z.B. wenn die Höhe/Breite durch 8 teilbar sein muss, muss ich manchmal auf diesen TRick zurückgreifen), aber das ist dann ja in einem Schritt mit dem Rendern abgehakt, da ich auch AviSynth in Avidemux importiere. Insgesamt also vier nicht-zusammenfassbare Schritte (Aufnahme, Vorbearbeitung, Bearbeitung, Nachbearbeitung + Rendern), die sich nicht trennen lassen, WENN man wie ich hier ein Videoverarbeitungsprogramm wie Magix dazwischenschaltet. Ansonsten geht es selbstverständlich schneller.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meduax ()

  • Und warum kann man, wenn Magix verlustfrei speichert, nicht einfach die unbearbeiteten Videos mit Übergängen etc. versehen und dann hinterher mit Staxrip croppen? Ich würde Magix dann einfach optional vor dem Einlesen mit Staxrip verwenden.
    Wäre dann Aufnehmen + [Effekte] + Bearbeiten/Rendern.
    Warum musst du unbedingt vorher croppen? Versteh ich (noch) nicht.
    Umständlich machen die ganze Sache die Effekte, da die jedoch deiner Aussage nach optional sind, solltest du vielleicht auch erwähnen, dass das Ganze auch einfacher/schneller/in einem Rutsch gemacht werden kann.
  • Lucki schrieb:

    Und warum kann man, wenn Magix verlustfrei speichert, nicht einfach die unbearbeiteten Videos mit Übergängen etc. versehen und dann hinterher mit Staxrip croppen? Ich würde Magix dann einfach optional vor dem Einlesen mit Staxrip verwenden.
    Wäre dann Aufnehmen + [Effekte] + Bearbeiten/Rendern.
    Warum musst du unbedingt vorher croppen? Versteh ich (noch) nicht.
    Umständlich machen die ganze Sache die Effekte, da die jedoch deiner Aussage nach optional sind, solltest du vielleicht auch erwähnen, dass das Ganze auch einfacher/schneller/in einem Rutsch gemacht werden kann.

    Oh das werde ich, keine Sorge, ist schon geplant. :) Indirekt habe ich das auch schon in der ersten Folge getan als ich sagte, dass es eindeutig schnellere Wege gibt als diesen, aber ich werde das direkt auch noch einmal ansprechen. Aber bedenke auch: Ich habe hier sehr bewusst eine Verarbeitungskette mit mehreren Schritten gewählt, um den Aufbau einer solchen Kette besser demonstrieren zu können. Das heisst nicht, dass jedermann gleich mit einer solchen Kette das ganze angehen SOLLTE, vielleicht war das missverständlich von mir.

    Aber zu deiner Frage, warum ich die Verarbeitung vorher durchführen muss. Nun, das ist recht schnell erklärt: Ein Punkt ist sicherlich schonmal, dass man gleich das bereits fertige Gameplayvideo zur Bearbeitung vor sich hat, was einen Vorteil bei der Platzierung von Effekten und ähnlichem bietet, viel wichtiger ist allerdings, dass viele Filter NACH der Bearbeitung (s.h. mit entsprechenden Veränderungen) einfach nicht mehr korrekt funktionieren (wie z.B. Deinterlacing) und ich in vielen Testdurchläufen damit auf unbrauchbare Bilder gekommen bin. Croppen fällt da selbstverständlich heraus, aber wenn ich sowieso schon verarbeiten muss, dann mache ich das gleich mit. ;)


    EDIT: Ich habe mich entschieden, die Erleichterungen ohne Videobearbeitungsprogramm in einen separaten Part zu packen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Meduax ()

  • Fraps nimmt progressiv auf, eig. ist da gar kein Deinterlacing von Nöten..

    Ansonsten Avisynth hat doch den sehr guten Yadif Deinterlacer.

    Aber wie gesagt: Fraps nimmt sowieso nur progressiv auf.

    MeGUI hätte den AVS Cutter. (Avisynth Datei speichern und dann tools - avs cutter) Das ist besser zum Schneiden, da grafisch machbar, statt manuell mit Trim. Außerdem wird so dann auch der Ton mit berücksichtigt!


    Bei Avidemux find ich halt bissl doof, das die Encoder so extrem selten geupdatet werden (das Problem haben leider die meisten Programme) - bzw werden sie schon, aber man muss sich die dlls immer manuell ausm Forum beschaffen, statt das es einen Auto Updater wie bei MeGUI gibt.
    Das Programm selbst sollte ebenfalls mal häufiger Updates erhalten. Denn x264 erhält ja auch neue Einstellmöglichkeiten und diese würden dann in der Avidemux GUI erstmal wieder fehlen. Und ich vermisse ganz besonders bei Avidemux die x264 Presets. Sie sind einfach mal nicht da, was extrem schade ist, da sie sehr gut ausbalanciert sind und man sich eig. komplett drauf orientieren kann.

    Wie speicherst denn in deinen Programmen bis Avidemux?

    In Lagarith?

    Unkomprimiert AVI wäre jedenfalls unvorteilhaft. Extrem langsam, da die Platte so viel Daten schreiben muss, bläht die Dateigröße übelst auf, und wenn du bei Fraps kein Lossless RGB Capture Haken drin hattest, sogar noch mit Farbverlust. Zwar nicht durch RGB, aber so würde nachher wieder ein Gang nach YUV stattfinden (YV12 bei x264)
    Aktuelle Projekte/Videos


  • Dein Fraps bringt dir aber einen Dreck, wenn du von der Konsole aufnehmen willst.
    Also mit HD-PVR, Grabber oder TV-Karte um weiterhin, dankt Y-Weichen, auch am TV Spielen zu können.
    Und wegen dem Deinterlacen: VirtualDub und DScaler nehmen halt nicht einfach mal so progressiv auf uns als jemand, der "nur" per Cinch aufnehmen kann,
    muss Deinterlacen drin sein.
  • De-M-oN schrieb:

    Bei Avidemux find ich halt bissl doof, das die Encoder so extrem selten geupdatet werden (das Problem haben leider die meisten Programme) - bzw werden sie schon, aber man muss sich die dlls immer manuell ausm Forum beschaffen, statt das es einen Auto Updater wie bei MeGUI gibt.
    Das Programm selbst sollte ebenfalls mal häufiger Updates erhalten. Denn x264 erhält ja auch neue Einstellmöglichkeiten und diese würden dann in der Avidemux GUI erstmal wieder fehlen. Und ich vermisse ganz besonders bei Avidemux die x264 Presets. Sie sind einfach mal nicht da, was extrem schade ist, da sie sehr gut ausbalanciert sind und man sich eig. komplett drauf orientieren kann.

    Wie speicherst denn in deinen Programmen bis Avidemux?

    In Lagarith?

    Unkomprimiert AVI wäre jedenfalls unvorteilhaft. Extrem langsam, da die Platte so viel Daten schreiben muss, bläht die Dateigröße übelst auf, und wenn du bei Fraps kein Lossless RGB Capture Haken drin hattest, sogar noch mit Farbverlust. Zwar nicht durch RGB, aber so würde nachher wieder ein Gang nach YUV stattfinden (YV12 bei x264)
    Oh, keine Sorge, ich weiß, dass Avidemux nicht das beste Programm zum Rendern in x264 ist, ich versuche jetzt langsam, mich mal in deinem Lieblingsprogramm MeGUI zurechtzufinden (schon alleine, um dich ruhigzustellen ;)). Evtl. mache ich dann auch ein Update vom Tutorial bzw. nehm gleich MeGUI.
    EDIT: Wird nicht passieren und MeGUI generell überdenke ich auch nochmal. Es ist ein fantastisches Programm, hat für mich aber zu viele Funktionen, die ich einfach nicht benötige und von denen ich daher regelrecht erschlagen werde. Auch der Ansatz der einzelnen Behandlung von Bild und Ton spricht mich nicht besonders an und schadet einer guten Benutzerfreundlichkeit. Die Update-Funktion ist grandios, das werde ich zugeben und ich hätte auch lieber die Möglichkeit, beispielsweise Nero AAC statt FAAC als Encoder zu verwenden. Aber das nehme ich in diesem Fall in Kauf, auch da Avidemux 2.6 schon äußerst vielversprechend aussieht. Trotzdem danke an De-M-oN, dass du mir wie so einigen hier das Programm nahelegst, denn nur weil es mir nicht unbedingt zusagt heißt das noch lange nichts.

    Und ja, ich verwende Lagarith, im Farbraum YV12.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Meduax ()