Der Wert des menschlichen Lebens

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  • Der Wert des menschlichen Lebens

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    Wieviel ist eigentlich das menschliche Leben wert?

    Wenn man diese Frage hört, müsste eigentlich jeder sofort denken, es sei VIEL wert. Alleine wieviele Möglichkeiten man als Individuum hat und was alles verbunden ist mit einem Menschen Leben (sei es nun Familie, Freundschaften, Beruf etc), lassen eigentlich keinen anderen Schluß zu. Doch ist dies wirklich so?

    Wenn man es aus der Sicht der Natur betrachtet, ist der Mensch ein nicht ganz so vorteilhaftes Lebewesen. Der Mensch wird immer älter und vermehrt sich immer weiter. Durch die Medizin heilt er Krankheiten, die wohlmöglich den Bestand der Menschheit dezimieren würde. Er führt Kriege, er mordet, er breitet sich immer mehr auf der Welt aus und zerstört damit Ökosysteme. Und was gibt er der Natur zurück? Nichts?! Wird dies schließlich zum Ende unserer Erde führen? War vielleicht die menschliche Existenz noch "wertvoller" als wir noch nicht "intelligent" waren? Als wir einfach nur so gelebt haben um zu überleben und nicht wegen dem Luxus oder wegen Macht/Geld?

    Wenn man sich mal betrachtet wie hoch schon die Anzahl der Bevölkerung ist und sie immernoch stetig steigt, was macht dann noch der einzelne Mensch aus? Wenn einer stirbt und auf ihn folgen dann doch 10 (random Zahl) neue?

    Kann man auch den "Wert" als Mensch verlieren? Ich meine, wenn man zB zwischen 10 Schwerverbrechern und einem Familienmitglied entscheiden müsste, würde man sich für den Einzelnen entscheiden, weil man die Verbrecher als "wertloser" ansieht oder etwa nicht? Oder liegt es eher daran, dass wir das Familienmitglied einfach als "wertvoller" ansehen? Ich glaube man könnte es auch um es extremer zu formulieren 10 Menschen aus/von [beliebiges Land einfügen] nehmen und würde sich dennoch für das Familienmitglied entscheiden oder was meint ihr?

    Ein Arzt, der während seines Lebens viele Menschen gerettet/geheilt hat, stirbt und nur wenige trauern. Eine berühmte Persönlichkeit stirbt, schon ist die ganze Welt im Atem und trauert. "Gerecht"?


    So ich wollte eigentlich nochmehr schreiben, aber mir fällt grade nichtsmehr ein. Maaan im Kopf hat man immer mehr als man später schreiben kann. Dennoch sollten das schon einige Denkanstöße sein und ich freue mich schon auf eure Posts bzw auf die Diskussion ^^ (Chu & Fractura los freischalten ftw xD)

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Ebucemag ()

  • Meine Meinung dazu behalte ich erstmal für mich, denn damit könnte ich Bücher füllen. Ein recht Interessantes Beispiel kann ich aber nennen:

    Im Jahr 2009 gab es den Air France Flug 447, welcher ja bekanntermaßen abgestürtzt und teilweise verschollen ist. Air France hat den Hinterbliebenen für jeden Toten in etwa 17.500€ Schmerzensgeld bezahlt.

    Im Vergleich dazu wurde eine Frau in den USA angeklagt, als sie 24 illegal heruntergeladen hatte und wurde nach mehreren Gerichtsterminen letztendlich zu einer Strafzahlung von $1.500.000 verklagt. Das macht $62.500 pro MP3.

    Wenn man das also so sieht, ist ein Menschenleben in der Wirtschaft etwa so viel Wert wie ein Drittel einer MP3. Das finde ich doch sehr schade.
  • OffTopic: Sorry wenn ich am Thema vorbei argumentiere :S

    OnTopic:

    Für mich hat das menschliche Leben von vornherein keinen Wert, da die Menschheit denkt sie wären die größten und könnten keine Fehler begehen. Aber im Grunde sind wir, die intelligenteste Rasse auf dem Planeten die einzigen, die dem Planeten gefährlich werden. Im Sinne der Natur sind wir also nur ein Tumor oder ein Versuch der wahnsinnig in die Hose gegangen ist. Und genauso denke ich darüber auch, ja ich weiß ich beleidige mich selber, aber trotzdem. Die Natur wird uns irgendwann loswerden wollen und ich denke, dass die Natur ein übermächtiges Wesen ist ,welches wir nur nicht richtig begreifen könen, dadurch wird sie uns loswerden komme was da wolle.

    Um zum eigentlichen Thema zu kommen, ich denke das der Wert eines Menschen von einem Menschen aus betrachtet nicht sinken kann.
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    Ein Menschenleben ist heutzutage rein GARNICHTS mehr wert.
    Das was heut am wertvollsten ist ist NUR das Geld nichts weiter keine Lebewesen garnichts sondern nur nen paar Papierscheine.

    Ohne diese kleinen Papierscheine kannst du nichts mehr essen, nichts trinken, hast keine Unterkunft mehr. Zumindest wenn du irgendwo lebst wo auch Menschen sind...

    Menschen töten für Geld ist scheißegal ob der betroffene Mensch Familie, Freunde hat. Er bekommt GELD dafür ihn umzulegen.

    Die einzigen Menschen, die interessieren sind die Promis bzw. Menschen die wir im Fernsehen sehen....
    Wer kennt es nicht "Oh mein Gott Amy Winehouse ist tot!".
    Es sterben täglich tausende von Menschen, die sind natürlich scheißegal im Gegensatz zu der großen Amy, die ihr Leben selbst ausgelöscht hat indem sie sich voll mit Drogen gestopft hat und was weiß ich nich alles...
    Sowas verdient natürlich haufen Sondermedlungen im Internet, Fernsehen.

    Wie gesagt was zählt ist das Geld und ich meine nur das Geld alles andere ob du verreckst oder sonstwas ist alles egal...
    Haste was bist was, haste nichts biste nichts <<<< Guter Einwurf und passt dazu auch...


    PS: ich hoffe ich hab jetzt das Thema getroffen xD
    Hab mir nicht den ganzen Text durchgelesen und nur durch die Überschrift diese Antwort geschrieben :)
  • Mein ehemaliger Relilehrer hat dazu ein mal ein sehr schönes Beispiel gemacht:

    Er kam einmal zum Unterricht und hatte ca 150 g Fleisch dabei - frisch beim Metzer gekauft. Er fragte uns wie viel wir ihm für dieses Fleisch geben würden - öhm ja, es kamen Antworten - bis zu 5 Euro insgesamt. Dann hat er einen Messer rausgezogen, ist zu einem Schüler aus der ersten Reihe gegangen, dem seine Hand ausgestreckt und draufgezeigt. "Und wie viel würdet ihr mir für dieses Stück Fleisch geben?" - fragte er die Klasse. Selbstverständlich sagte dann jeder "Quatsch, mann kann doch nicht die Hand eines Menschen mit einem Stück Fleisch vergleichen und dies kaufen".

    Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Allgemein gesehn, wird der Wert eines Menschen höher als des eines Tieres gehandelt. Auch wenn beide Spezien aus Fleisch, Knochen und Blut bestehen. Nicht zu vergessen ist, dass es genug Menschen in der dritten Welt gibt, welche eigene Organe (zb NIere, Leber) VERKAUFEN, um Geld zu bekommen um davon Leben zu können...

    Somit ist der Ausdruck "Wert" nur ein Wort. Es kommt auf den jeden Menschen individuel an, was man drunter versteht.

    Zu meinem Teil kann ich sagen, dass ich die Menschen verabscheue. Jeder strebt nur noch nach Macht, damit es einem selber gut geht etc, es weiß nicht mal einer, dass es das Wort "Danke" gibt.Und die Meisten sind eh nur damit beschäftigt Geld zu haben - obwohl die es nicht mal verstehen, dass das Geld alleine nicht glücklich macht.

    Ich bitte keinen von euch sich jetzt dadurch beleidigt zu fühlen. Ich bin auch kein Emo, und habe durchaus Freunde. Nicht falsch verstehen. Ich habe nur viel zu viel schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht.

    Dieser Planet hat - oder besser gesagt, hatte - ein Problem: die meisten seiner Besohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedrucker Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im goßen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.



    Der, der weiß wo das Zitat herkommt, bekommt von mir nen Keks. :thumbup:
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • "Geld alleine nicht glücklich macht."

    Der Satz allein stimmt in der heutigen Zeit nicht mehr.
    Klar macht es glücklich und jetzt kommt mir bloß nicht mit Freunden und so.
    Mit Geld kann ich mir alles auf diesem Planeten kaufen. Freunde, Frauen, Geile Autos, Häuser, Inseln alles was ich will.

    Nenn mir mal nen Beispiel wo Geld nicht glücklich macht?
    Der ganze Planet wird heutzutage von dem Geld bestimmt.
  • Ich beziehe mich beim Thema Wert eines Menschen jetzt mal speziell auf die Lets Player Szene /Community,wenn man sie überhaupt noch so nennen kann.
    Und zwar das Thema Abos. Es gibt leider leider sehr viele Menschen hier,ich kann beruhigt sagen mehr als 60% welche einen Youtuber an den Abozahlen messen. Das ist erstes nicht nur erniedrigend für den Youtuber sondern auch für die Abonnenten. Wie kann man den Wert eines Menschen an seinen Abonenntenzahl messen? Wie kann man so grausam sein? Ein Youtuber mit wenig Abos ist also gleich nichts wert? Desweiteren ist es erniedrigend für die Abonennten,also die echten keine Sub4Sub oder ähnliches. Viele sehen diese einfach als eine Zahl,welche halt da ist und bestimmend ist wie nichts anderes. Leute,euch muss bewusst werden,dass hinter jeder dieses Abonennments ein wirklicher,realer Mensch steckt mit Gefühlen und einem Leben. Und ich finde,solche menschen einfach als grobe zahl zu sehen ist entwürdigend.
    Nun nochmal allgemein.
    Leider ist es wirklich so ,dass der Wert des menschlichen Lebens immer mehr fällt. Warum gibt es sonst noch Sklaverei und andere Dinge. Man darf jedoch nicht die Auffassung haben dass man erreichen will,dass man jedem Menschen etwas wert ist. nein,man muss seinen Freunden was wert sein,seiner Familie und vor allem sich selber.

    Man könnte noch so viel weiter schreiben..
  • xDaGGeR95x schrieb:

    "Geld alleine nicht glücklich macht."

    Der Satz allein stimmt in der heutigen Zeit nicht mehr.
    Klar macht es glücklich und jetzt kommt mir bloß nicht mit Freunden und so.
    Mit Geld kann ich mir alles auf diesem Planeten kaufen. Freunde, Frauen, Geile Autos, Häuser, Inseln alles was ich will.

    Nenn mir mal nen Beispiel wo Geld nicht glücklich macht?
    Der ganze Planet wird heutzutage von dem Geld bestimmt.

    soll ich gegnargumentieren?
    wenn du NUR auf Geld lebst und dir jeglichen sozialen Kontakt "erkaufst" wirst du irgendwann auf irgendeine art und weise hintergangen. Dann bist du auchnet glücklich. Der Mensch braucht ernste Soziale Kontakte.

    Wert des Menschen...soll ich mal mit einem Satz aus Fullmetal Alchemist argumentieren? das würde lustig werden, so wie ich nen paar Leute im Forum einschätze :3
  • Meduselchen schrieb:

    Jeder strebt nur noch nach Macht, damit es einem selber gut geht etc, es weiß nicht mal einer, dass es das Wort "Danke" gibt.Und die Meisten sind eh nur damit beschäftigt Geld zu haben - obwohl die es nicht mal verstehen, dass das Geld alleine nicht glücklich macht.

    Das ist nichts Neues, das war schon immer so. Ob es nun der von Göttern abstammende Pharao, der römische Kaiser, ein gewisser Mann mit kleinem Schnauzer von vor 70 Jahren oder auch nur ein beliebiger Mafioso in irgendeinem Süd- oder OSteuropäischen Land ist. Und die sind die bösen weil sie das machen, was die große Mehrheit machen würde, wenn sie es denn könnte. Das ist nicht erst seit kurzem so, das war es schon immer. Nett sind nur die, die nichts haben.

    Und zu dem Fleisch vom Metzger im Vergleich zur menschlichen Hand: Irgendwann kommt es mit der Überbevölkerung sowieso zu dem Punkt, dass man entweder eine Menge Menschen schlicht verhungern lassen muss, oder die Hälfte von diesen mit dem Rest ernährt. So als Ersatz, falls an denen dann überhaupt genug dran ist, wer weiß.
    Der Mensch frisst sich nur nicht gegenseitig auf, weil das im Instinkt so verankert ist, genau wie der Vermehrungstrieb, Arterhaltung wird das genannt. Und natürlich weil man dadurch kein Prinzip der Nahrungskette mehr hat, weil wenn Menschen Menschen verspeisen, dann läuft das ja auf Gegenseitigkeit hinaus, da wär man dann ja selbst in Gefahr. Außer man machts wie die Nazis und definiert dann Menschen anderer Kulturen als minderwertig, dann wär der Faktor wieder außen vor.

    Wenn ich böse klinge, dann ist das schön für euch. Eine Rasse, die andere Rassen, wie zum Beispiel Schweine, nur dazu züchtet sie fett werden zu lassen und dann zu verspeisen sollte sich nicht als was Besseres fühlen. Und nein, ich bin kein Vegetarier, Menschen esse ich auch nicht. Ich komm mit dem Status Quo klar ohne mich oder ihn zu verleugnen. Ich kann ein böser Mensch sein und trotzdem so weitermachen wie bisher. Warum? Einfach weil es Millionen von denen gibt, die dasselbe tun ohne es zu bemerken und weil ich mich in dem von Menschen definierten und geschaffenen System innerhalb der Regeln bewege und per definitionem nichts falsch mache. Da dieses System von dem Konsens von Menschen, die sich für schlauer halten als mich geschaffen wurde, müssen sie ja zwangsläufig im Recht sein und ich hab was übersehen. Oder aber irgendwann gibts dann wirklich Menschenfleisch. wenn nichts Anderes mehr da ist... soll ja nach Hühnchen schmecken. Oder Schwein. Die Meinungen gehen da auseinander, auch wenn ich mich immer frage, woher das jemand wissen will, aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Wer was dagegen hat, kann mich ja eines Besseren belehren und mir sagen welche Berechtigung es dafür gibt. Es ist das Gesetz des Dschungels und des Lebens, das Überleben der Stärksten und das sind auf diesem Planeten eben die Menschen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AfxsLP ()

  • Wert ist relativ.
    Ein Mensch kann für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Beispiele haben.
    Ich nehme mal ein Beispiel aus dem Alltag:Man schaut fern, und es kommt eine Werbung für eine Stiftung die Geld für die dritte Welt sammelt. Angenervt schaltet man um. Anschließend kauft man der Freundin neuen Schmuck/ne neue Gasmaske/neues Schwert/neue Anziehsachen/irgentwas, und das für mehr Geld, als di fünf euro, die nötig sind um ein Kind am Leben zu halten.
    Und warum?
    Weil sie uns scheiss-egal sind.
  • Off topic:

    Also ich bin kein gläubiger Mensch, dann wohl eher Atheist. Ich glaube an die Natur so wie sie ist, net mehr und net weniger. Fragt sich nur, warum die Natur dem Menschen eine gewisse "Intelligenz" gegeben hat, denn jetzt zerstört genau diese die Natur und die Welt.

    ABER

    On topic:

    Ich finde, dass jedes Lebewesen eine Berechtigung auf Leben hat, ja, auch die Rasse Mensch, wir existieren immerhin, das genügt mir als Grund. Nur muss sie ein paarmal auf die Schnauze fallen ehe sie aus ihren Fehlern lernt, auch wenn bis dahin die Welt bereits verkommen ist, leider. So, die Sache mit dem Wert eines Menschen kann in dem Sinne nicht richtig beantwortet werden, da es Dinge sind die im Laufe der Zeit von den Menschen selbst erfunden worden sind, aber weil der Mensch für alles eine Antwort braucht oder will, sind diese Dinge halt entstanden. Dasselbe gilt für Geld und alle anderen Sachen. Menschen werden von anderen Menschen beeinflusst, manche mehr, manche weniger, manche überhaupt nicht. Gier und Neid sind auch nur dem Menschen vorbehalten, bei Tieren ist es nur der Überlebensinstinkt und die Fortpflanzung. Jetzt könnte man noch stundenlang drüber diskutieren, aber es hängt im Endeffekt von jedem persönlich ab, wie er sich gegenüber anderen verhält, ob er mit oder gegen den Strom schwimmt, ob er bestechlich ist oder sich bedingungslos für seine Familie und Freunde opfern würde. Menschen sind halt nun mal so, jeder anders und doch gleich. Unf ob und wann die Menschheit lernt die Natur zu respektieren wird diese Generation und auch die Nächste sicherlich nicht mehr erleben, deshalb isses wie gesagt ein Thema über das man auf Lebenszeit diskutieren könnte.
  • Das menschliche Leben ist nichts wert, warum auch?
    Warum sind wir es wert zu leben?

    Wie du selber sagtest, wir rauben der Natur alles.
    Und mit unserer verdammten Technik rauben wir alles nur noch schneller.
    Die Welt wird untergehen, weil sie leer ist, gibt ja jetzt schon sovieles kaum noch.

    Wieso sollen Freunde, Familie und das Alles viel wert sein?
    Es gibt viele Streitigkeiten innerhalb dieser Kreise, Vertrauensmissbrauche gibt es auch nicht wenig und es wird sogar in den eigenen Reihen gemordet.
    Und das nicht einmal bei einem besonders guten Grund, die Meisten machen aus einer Mücke einen Elefanten, oder es treten Missverständnisse auf...
    Und wenn diese Sachen doch soviel wert sind, wieso weiß man sie dann nicht wertzuschätzen?
    Vielleicht kann man Einigen beim ersten Mal noch verzeihen, wenn sie was Schlimmes getan haben.
    Aber beim Zweiten, oder Dritten Mal? Vergesst es!
    Selbst wenn das Erste Absicht war und das zweite ein Missverständnis... kann man dann dauerhaft noch mit derjenigen Person zurechtkommen?
    Schließlich hat man doch schon Selbstzweifel...

    Und die Familie ist wohl eines der wenigen Sachen die wertgeschätzt werden...
    Ich mein, überall hört man doch nur "Ich hasse meine Eltern" und warum? Sie haben mir das Spielzeug nicht gekauft, sie geben mir wenig Taschengeld, sie lassen mich nicht so lange draußen rum laufen...
    Wo werden sie also wertgeschätzt? Niergendwo, denn wir sind zu faul oder zu d umm dazu auch mal hinter die Kulissen zu denken.
    Jetzt sagen sie, ich hasse meine Eltern, ich brauche sie nicht. Aber wenn sie dann weg sind, dann heulen sie bitte kommt doch wieder zurück...
    Es war schon immer so!


    Wertvoll sollte man nicht definieren können, zumindest nicht im Bezug auf die Menschen...
    Was das angeht ist doch eigentlich jeder Mensch gleich wertvoll...
    Auch wenn viele finden das sie sich selbst nicht wertvoll finden, so gibt es dennoch immer noch Andere die so denken.
    Und diejenigen die Sagen, dass ein Anderer nicht wertvoll ist, die kennen nur den Hintergrund nicht.

    Nehmen wir doch mal das Beispiel "Familie und Schwerverbrecher"
    Ich könnte mich ohne Informationen nicht entscheiden. Woher sollen wir wissen ob die Familie nicht heimlich Drogen schmuggelt, oder Leute im Internet betrügt?
    Es hat sich zwar noch nicht herausgestellt, aber wir alle wissen wie einfach das eigentlich heutzutage ist...
    Und der Schwerverbrecher? Er hat 10 Menschen getötet, glauben denn alle das er seinen Spaß daran hatte?
    3 waren es aus Rache, 3 waren es aus eigener Faust, 3 waren Gründe wie z.B. Erpressung, er wusste keinen Ausweg mehr und der 10. war dann ein Missverständniss...
    Ich finde den Menschen trotzdem wertvoll und kann ihn sehr gut verstehen. Wir handeln doch im Prinzip so "Ah Laiche! Du bist schuldig! Du musst hinter Gittern, ganz egal warum d u es getan hast"
    Kann man dadurch, das es so oft passiert uns auch nicht wirklich verübeln, aber es ist reine Dummheit...
    Ich glaube eigentlich nicht wirklich das viele Verbrecher dadurch handeln das sie Spaß daran haben...
    Ich glaube eher das sie Pech im Leben haben, oder eine schlechte Vergangenheit...

    Und für einmal Böses, kann man uns nicht verzeihen, dass ist auch wieder so eine Sache...
    Ihr wisst nicht wie meine Vergangenheit war, ich will's auch lieber nicht sagen...
    Aber, hätte ich mich nicht "gebessert", stünde ich jetzt nicht hier, sondern wäre in einem Heim für schlecht erziehbare Kinder ohne Abschluss...
    Und das hat sich so entwickelt, weil ich 2x in der Schule Stress geschoben habe und nicht zu knapp.
    Gut, kann ich verstehen das die mich nicht mehr haben wollte...
    Aber selbst nach 4 Jahren das mir noch nachzusehen... ich weiß ja nicht...

    Was diese Ungerechtigkeit angeht... Ist das nicht vollkommen normal?
    Trauerst du weil der Freund, der Freundin deiner Schwester gestorben ist? Du kanntest den doch gar nicht...
    Aber deine Schwester liegt natürlich heulend auf dem Bett und will überhaupt nicht mehr reden.

    Um bekannt zu werden braucht man entweder viel Glück, oder man muss viel machen.
    Wenn du z.B. Schwerverbrecher wirst, bist du zwar nicht bekannt wie Silvester Stellone (oder wie er geschrieben wird) aber immerhin berühmter als dein Vater der ja der Firmenleiter von einer Filiale von McDonalds ist. Nur dann trauert keiner, weil du ja was "Böses getan hast"

    Und Glück braucht man halt, damit dein Talent überhaupt entdeckt wird. Naja um das Talent zu bekommen, muss man harte Arbeit erledigen, aber Meistens zahlt sich diese eigentlich ja nicht aus.

    Dann ist das weitere Problem oben zu bleiben...
    Wieviele schaffen es? Wer kennt heute eigentlich noch Matthias Reim? Der hat sich verschuldet, das wissen alle...
    Aber mehr weiß auch keiner mehr, obwohl er richtig berühmt und beliebt war...
    Beliebt ist auch so eine Sache... wer mag heute noch Dieter Bohlen?
    Nachdem was man so liest, kaum einer... dabei war er doch richtig beliebt als er noch in seiner Band mitmachte...

    Womit wir auch beim "Wert verlieren, oder gewinnen" wären.
    Das gibt es nicht eben wenig...
    Z.B. Dieter Bohlen, durch DSDS wurde der ja aufgrund seiner Sprüche ziemlich unbeliebt, aber als er noch in seiner Band mitmachte wurde er vergöttert.
    Ist er jetzt weniger wertvoll und sollte früher sterben?
    Oder du rettest einer dir unbekannten Person das Leben.
    Dieser Person bist du dann ja wertvoll, obwohl sie dich eigentlich nicht kennt...
    Wer weiß was aber sonst du getan hast? Ein Kleinkrimineller, von dem sie nichts weiß...
    Nur wenige und eigentlich einfache Beispiele.


    Was Superfaex angesprochen hat, ist auch wieder so eine Sache...
    Frage: Wieviel Sinn hat denn das?
    Achja, es geht um die berühmten Musiker, die brauchen ja ihr Geld, bei so einem Flugzeugabsturz können ruhig mal Leute sterben...
    1 Woche trauert auch die ganze Welt um sie, aber dann nur die engeren Kreise...

    Was xDaGGeR95x ist schon wieder ein großes Thema...
    Wir können nicht überleben, es sei denn wir haben Geld...
    Wollen wir uns selbst was besorgen, werden wir bestraft.
    Und damit meine ich nicht im Supermarkt die Tafel Schokolade zu klauen...
    Sondern eher im Wald einen Bären zu jagen.

    Im Allgemeinen... Kommt es mir nur so vor, oder sind Tiere Meistens mehr geschützt als wir Menschen?

    Aber naja... das Leben ist für viele nichts wert, solange du kein Geld hast...


    Und was Meduselchen angesprochen hat...
    Wir töten um zu überleben... Sollen wir deshalb wertvoll sein?
    Warum bringen wir eigentlich nur Tiere um?
    Kanabilismus ist ja überhaupt nicht vorhanden...
    Was mich angeht, ich würde gerne mal den Arm eines Menschen probieren... wo soll bitte da der große Unterschied sein?
    Ob du deine eigene Spezies isst, oder eine Andere...
    Nur wenn du deine eigene essen willst, wirst du natürlich bestraft und verspottet...
  • AfxsLP schrieb:

    Es ist das Gesetz des Dschungels und des Lebens, das Überleben der Stärksten und das sind auf diesem Planeten eben die Menschen.



    Jup seh ich genauso. Vorallem was soll der ganze Quatsch von wegen Umwelt zerstören? Die Menschen sind genau so ein Teil dieser Umwelt und deswegen ist das für mich kein unnatürlicher Prozess. Die Natur hat den meisten Tieren die Gabe zugeteilt sich an ihre Umgebung anzupassen, nur der Mensch hat diese Gabe nicht erhalten. Stattdessen bekam er die Fähigkeit seine Umgebung an sich anzupassen.
  • Nun, eigentlich sind wir so Wertvoll wie wir uns machen, wir können uns nicht berechnen, denn eigentlich sind wir ja alle fast gleich, doch durch Spekulationen erschaffen wir uns einfach eine "Wertstellung"

    Naja für mich ist niemand mehr wert, der Mensch ist für mich immer noch eine Verblödete Tötungsmaschine die sich darüber freut wenns mal wieder Geld gibt.. Ahja und was unsere "schöne" Natur betrifft, liegen wir auch keinen wert daran wenn wieder ein Wald zerstört wird, Hauptsache man hat seine stinkenden Abgasen und seine Hässlichen Autobahnen.

    Nunja, ich sehe das so UND ja ich sehe das sehr viel im Negativen Aspekt, denn ich wäre viel lieber ein Fuchs. Ähm nun zurück zum Thema, kurz und knapp, für meinen teil hat der mensch einen geringer lebenswert, aber da man das ja nicht 100% weiß und es nicht berechnen kann denke ich einfach mal, ja wir haben einen sack hohen wert, wir sind die größten bla bla.

    Ps. Jaa, ich hab mir den 1. Beitrag schnell schnell durchgelesen, also wer mich jetzt wegen meiner Naivität angreifen will ruhig zu, ich bins mir eh gewöhnt ^^

  • Und zu dem Fleisch vom Metzger im Vergleich zur menschlichen Hand: Irgendwann kommt es mit der Überbevölkerung sowieso zu dem Punkt, dass man entweder eine Menge Menschen schlicht verhungern lassen muss, oder die Hälfte von diesen mit dem Rest ernährt. So als Ersatz, falls an denen dann überhaupt genug dran ist, wer weiß.


    nein, erst wird der punkt kommen, an dem es kein fleisch mehr zum essen geben wird, sondern alle vegetarisch leben müssen um nahrung zu spaaren.


    Er kam einmal zum Unterricht und hatte ca 150 g Fleisch dabei - frisch beim Metzer gekauft. Er fragte uns wie viel wir ihm für dieses Fleisch geben würden - öhm ja, es kamen Antworten - bis zu 5 Euro insgesamt. Dann hat er einen Messer rausgezogen, ist zu einem Schüler aus der ersten Reihe gegangen, dem seine Hand ausgestreckt und draufgezeigt. "Und wie viel würdet ihr mir für dieses Stück Fleisch geben?" - fragte er die Klasse. Selbstverständlich sagte dann jeder "Quatsch, mann kann doch nicht die Hand eines Menschen mit einem Stück Fleisch vergleichen und dies kaufen".


    trotzdem ißt du fleisch oder?


    Warum bringen wir eigentlich nur Tiere um?
    Kanabilismus ist ja überhaupt nicht vorhanden...
    Was mich angeht, ich würde gerne mal den Arm eines Menschen probieren... wo soll bitte da der große Unterschied sein?
    Ob du deine eigene Spezies isst, oder eine Andere...
    Nur wenn du deine eigene essen willst, wirst du natürlich bestraft und verspottet...


    nunja, an sich hatte ich die selbe überlegung. nur ist es leider gesünder ne kuh zu essen, als deinen nachbarn. viele krankheiten sind komplett ausgestorben, in ländern, nachdem sie ausgehört haben, die gehirne oder sonstiges der toten zu essen.
    dennoch seh ich persönlich keinen unterschied darin, ob jemand jetzt ne katze, nen mensch oder ein schwein isst. wenn ich ne katze überfahr, ist es sachbeschädigung. wenn ich meinen nachbarn überfahr, fahrlässige tötung.

    SuperFaex schrieb:

    Im Vergleich dazu wurde eine Frau in den USA angeklagt, als sie 24 illegal heruntergeladen hatte und wurde nach mehreren Gerichtsterminen letztendlich zu einer Strafzahlung von $1.500.000 verklagt. Das macht $62.500 pro MP3.


    nur heruntergeladen bezweifle ich. kannst mir ja mal den link zum gerichtsbeschluss schicken. bei so einer strafe, muss eig. eine verteilung dabei gewesen sein. dh entweder durch verkauf, hochladen oder einfach an freunde weitergeben...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kiina ()

  • Der_Udo schrieb:

    Wert ist relativ.
    Ein Mensch kann für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Beispiele haben.
    Ich nehme mal ein Beispiel aus dem Alltag:Man schaut fern, und es kommt eine Werbung für eine Stiftung die Geld für die dritte Welt sammelt. Angenervt schaltet man um. Anschließend kauft man der Freundin neuen Schmuck/ne neue Gasmaske/neues Schwert/neue Anziehsachen/irgentwas, und das für mehr Geld, als di fünf euro, die nötig sind um ein Kind am Leben zu halten.
    Und warum?
    Weil sie uns scheiss-egal sind.

    Das trifft auch für die meisten Menschen zu und ich schließe mich da eigentlich auch nicht so aus muss ich ganz ehrlich sagen, weil wir in einem Staat leben wo es uns gut geht und uns andere nicht interessieren. Zwar ist Deutschland in vielen Teilen ein kinderhassender, dummer Staat aber das sei daneben gestellt...

    Was mich zum Beispiel aufregt...

    1. In der Werbung kommen Deutsche Promis "Spendet Geld an Afrika"....Ich denke mir so "Ey wieso soll ich spenden du bist doch nen Promi hast bestimmt nen schön aussehendes Konto spende du doch mal was anstatt uns aufzufordern zu spenden"...

    2. Das allerschärfste ist mindestens die Hälfte die wie an Afrika spenden wollen, behält unser lieber Vater Staat um die Staatskasse zu decken. Da haben wir den sogenannten großen Wert des menschlichen Lebens auch schon wieder beredet :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xDaGGeR95x ()

  • FenderFlix schrieb:

    Die Natur hat den meisten Tieren die Gabe zugeteilt sich an ihre Umgebung anzupassen, nur der Mensch hat diese Gabe nicht erhalten. Stattdessen bekam er die Fähigkeit seine Umgebung an sich anzupassen.


    Was ein Unsinn.
    Wir haben uns genauso angepasst, wie alle anderen Tiere auch. Schau dir doch bitte mal Bilder von einem Homo antecessor Skelett an.

    Wir können überhaupt nichts anpassen. Wenn wir die Natur wirklich weiterhin so exzessiv ausbeuten, gibt es uns vielleicht schon bald nicht mehr. Die Natur brauch uns nicht, wir brauchen allerdings die Natur.

    Ich bin ein ziemlich spiritueller Mensch.
    Ich sehe ein Tierleben genauso wertvoll wie ein Menschenleben an. Ich sehe das Leben eines Lügners, Mörders und Verbrechers genauso wichtig an wie meines. Wir sollten uns allerdings nicht wichtiger machen als wir sind. Wir wissen so wenig von dem Universum und leben auch erst verdammt kurz hier. 200.000 Jahre sind für das Universum eine verdammt kurze Zeit.

    Für mich gibt es allerdings einen unterschied zwischen dem Wert des Lebens und dem Wert eines Menschens.
    Der Wert des Lebens ist unbezahlbar. Der Wert des Lebens ist nicht gleich der Wert des Menschens. Dieser kann ich persönlich nur für mich selbst bestimmen. Meine Freunde sind mir wichtiger als unbekannte, was unbekannte Menschen aber nicht unwichtig macht. Der Wert des Lebens ist aber bei jeder Lebensform gleich -> unbezahlbar.

    Wir sollten verdammt froh sein, ein solches "Geschenk" erhalten zu haben. Auch wenn das Leben nicht immer einfach ist. Macht das beste draus.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Defused ()