Unter welchen Bedingungen sollte man/würdet ihr ein Kind adoptieren?

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  • Unter welchen Bedingungen sollte man/würdet ihr ein Kind adoptieren?

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    Wenn man den Schritt unternimmt und ein Kind adoptieren will, so sollte man es sich vorher doch gut überlegt haben, denn es gibt soviele Dinge die es zu besprechen gibt.
    Nehmen wir einmal das üblichste Szenario. Bei einem Paar ist entweder der Mann zeugungsunfähig oder die Frau unfruchtbar, trotzdem wollen beide ein Kind und so entschliessen sie sich ein Kind zu adoptieren. Wie alt sollte das Kind sein (Baby- oder Kindesalter) oder aus welchem Land sollte es stammen? Eher ein Kind aus der vierten Welt oder doch eins aus dem Waisenhaus im eigenen Land? Wird es z.B ein "schwarzes" Kind schwerer haben sich in einem "weißen" Land zurechtzufinden? Was, wenn das Kind bereits ein gewisses Alter erreicht hat und es keine richtige Bindung zu den Eltern entwickeln kann? Wie sieht es mit der Sprache aus, wird es trotz dieser Barriere Freunde finden? Wann sollte man dem Kind erzählen, dass es adoptiert wurde?

    Dann wäre da noch das etwas ungewöhnlichere Szenario. Nehmen wir dazu ein männliches homosexuelles Paar. Wer würde den Teil der Mutter übernehmen, wer des Vaters? Würde es dem Kind schwerer ergehen (in Sachen Hänseleien usw) als ein Kind das von einem heterosexuellem Paar adoptiert wurde?

    Meine persönliche Meinung dazu:

    Es ist sicherlich nicht falsch ein Kind zu adoptieren, egal ob als hetero- oder homosexuelles Paar. Die heutige Generation ist in Sachen Ausländer eh toleranter, schon ganz einfach aus dem Grund, weil viele von klein an mit anderen Nationen groß geworden sind und es halt nicht anders kennen. Was schwule und lesbische Eltern angeht bin ich mir jetzt nicht so sicher, aber auch das dürfte in ein paar Jahren lockerer angesehen werden.

    Zum Schluss möchte ich dann noch sagen, dass es zwei grundverschiedene Sachen sind ein Kind zu adoptieren/bekommen oder es großzuziehen. Es ist als würde man Äpfel mit Bananen vergleichen würde. Es ist zwar beides Obst und doch anders.

    So und jetzt seid ihr an der Reihe.
  • Also in solchen Fällen verhalte ich mich wie ein Löwe.
    Wenn ich das Territorium einer Frau für mich beanspruche (wie beispielsweise wie der neuen Liebe zusammenzuziehen), dann reisse ich ihre Jungen.

    Ne, für meine Person kann ich hier leider kaum mitreden. Ich habe noch kein wirkliches festes Standbein, deswegen würde ich es auch nicht tun, weil mein Kind nicht in Armut aufwachsen soll. Zudem würde ich auf die ethnische Herkunft achten.
    Natürlich gibt es Ausreden wie "wo die Liebe hinfällt", aber das kann man wohl wirklich nur im Ernstfall entscheiden und wird wohl in den meisten Fällen in einem Nein enden.

    Ich suche noch Leute, die gerne Text- oder Videoreviews anfertigen und ambitionierte Let's Player für diese Seite.
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  • Leider hab ich mir vorgenommen, dass meine Kinder mein Blut in sich tragen sollen 8|

    Also wenn jemand andere adoptiert, dann halte ich das für etwas gutes. Wenn man mal von dem Schrott absieht, der ständig bei RTL gezeigt wird. Mit der Klisheetante, die immer alles weiß und natürlich immer genau zur richtigen Zeit da ist(jetzt bin ich vom Thema abgekommen).
    Toleranz ist der wichtigste, wenn nicht sogar der einzig nötige Aspekt für Frieden. Jeder sollte ein Kind adoptieren dürfen und können. Natürlich nur, wenn er keine Hintergedanken hat!.
    MFG Fuxi
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    Wenn ich keine Kinder bekommen könnte, mir aber unbedingt eins wünschen würde.
    Ich würde es wie mein eigenes Kind behandeln, ihm aber irgendwann sagen, dass es nicht mein leibliches Kind ist.
    Ich würde es bei der Elternsuche unterstützen und wenn's sein muss bis ans Ende der Welt fahren.

    Hach, bin ich schnulzig.
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  • Da ich 5 eigene Kinder hab, muß ich nicht noch welche adoptieren. ;)

    Aber mal ne Frage Tammy. Warum erst irgendwann ? Ist es besser als Erwachsener zu erfahren, daß man adoptiert worden ist, oder ist es nicht besser, wenn ein Kind von anfang an weis, das es adoptiert wurde ?

    Aso ich würde mit soeinem Wissen lieber aufwachsen wollen, als es plötzlich als Erwachsener vor den Kopf geknallt zu bekommen.

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  • Naja, mit drei Jahren sind sie eh noch zu jung um etwas zu verstehen.

    Man muß ja nu auch nicht gleich mit 'Ich bin nicht deine Mutti..' kommen. Das geht auch weniger Holzhammermäßig. Irgendwie in der Richtung, 'Als du noch nicht in unserer Familie gelebt hast' oder sowas, denn die Mutti ist es ja eigentlich schon nach kurzer Zeit, selbst wenn das Kind adoptiert wurde.

    Ich glaube die meisten Eltern, die ein Kind adoptiert haben, verschweigen es deswegen so lange, weil sie angst haben, daß es das Kind quasi gegen sie verwenden könnte, wenn es den Umstand kennt, und in der rebellischen Phase der Pubertät ist.

    Ich denke, am besten so früh wie Möglich das Kind informieren und sich mit dem Älter werden immer mal mit ihm darüber unterhalten, wenn die Gelegenheit passt, so daß es den Umstand nebenbei in sich als etwas ganz normales aufnimmt.

    @Meduselchen
    Hm, echte Eltern falsche Eltern. Eigentlich sind Eltern ja nicht Gen-Gebundenen. Erzeuger sind das. Eltern sind die, die das Kind großziehen. *denx

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SheratanLP ()

  • Habs auch weniger so gemeint, dass man ihnen an den Kopf knallt, dass man nicht seine Mutti wär, sondern einfach, dass es in dem Kleinkindalter sehr schwer ist, es den Kindern gegenüber zwar bemerkbar zu machen, aber auch nicht zu hart zu sein.

    Wenn ich ein Kind adoptieren würde, was schon 10+ ist, wo man ja alles aktiv miterlebt und versteht, dann würde er/sie es ja selbst wissen. Dennoch wär ich trotzdem wie 'ne Mutter für ihn/sie. Ist doch klar.

    Natürlich würden sie ihre Erzeuger kennenlernen dürfen, bzw. sogar sollen.
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