Evolution oder Schöpfungsgeschichten - Ein Widerspruch?

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  • Evolution oder Schöpfungsgeschichten - Ein Widerspruch?

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    Moinsen, ich Joker hatte die Übeschrift als Thema einer Prüfung zur mittleren Reife. Da ich diese seit über einen Monat hinter mir habe, es mich aber irgendwie immer noch interessiert wollte ich wissen was ihr davon haltet.

    Denkt ihr, dass ein übergeordnetes Wesen egal welcher Religion die Welt erschaffen hat oder ob die Natur sich "selber" erschaffen hat?

    Ich glaube nicht an Gott, bzw kann mir nicht vorstellen, dass es da "oben" einen gibt, der alles erschaffen hat. Somit denke ich, dass alles aus der Evolution herausentstanden ist.

    Bitte unterlasst Kommentare wie: "Ein fliegendes Spaghettimonster hat die Welt erschaffen!" oder "Du kommst in die Hölle du glaubst nicht an Gott."

    MfG Joker
  • Wieso sagt ihr mit solch einer Bestimmtheit,es sei ein Widerspruch?
    Wisst ihr denn genauso bestimmt,um mal das Argument mit den 400 0Jahren aus der Bibel aufzuschnappen,dass die Jahre,von denen in der Bibel die Rede ist,die selbe Länge besaßen,wie unsere heutigen Jahre?


    Und nun zu meiner Meinung ^^

    Also ich bezweifel,dass ein Überwesen das Universum erschuff,aber ich bin der Meinung,dass es einen Gott/Spaghettimonster/whatever gibt.Immerhin sagen das soviele Leute,da muss es ja stimmen.Allerdings glaube ich NICHT and diesen Quatsch der Scientologen,den zählt man ja auch zu den Religionen ->->

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trash_Monkey ()

  • Vor kurzer Zeit haben Menschen einen neuen, vorher unbekannten Stamm in Afrika gefunden. Diese Menschen haben scheinbar einen Gott. EINEN Gott. Einen Gott, der alles geschaffen hat. Der einst zu einem ihres Stammes vor langer langer Zeit sprach und ihm Gesetze (Gebote) mitteilte. Es gab wohl auch einen, der durch Gott sprach, der die Sünden des Stammes allein auf sich nahm um alle andere frei von diesen Sünden zu sprechen.

    Kommt jemandem das bekannt vor? Ob es stimmt oder nicht weiß ich natürlich nicht. Aber ich habe davon gehört. Ich persönlich bin Agnostiker. Also bin ich der Ansicht, dass eine Existenz oder Nicht-Existenz eines Gottes nicht beweisbar ist.

    Jedoch vermute ich, dass es etwas gibt. Irgendwas, das übermenschlich ist. Wenn ich in einer sehr spirituellen Phase bin vermute ich sogar, dass es eine Seele gibt, die empor steigt wenn wir sterben und das Leben nach dem menschlichen Tod weitergeht.

    Ich vermute, dass es 1000 Jesusse gab. Und die Bibel eine Geschichte ist. Eine Geschichte von Geschichten die vor tausendenvon Jahren passierte. Geschichten, die nicht zu 100% beweisebar sind. Die einfach aufgeschrieben wurden.

    Somit denke ich auch, dass die Schöpfungsgeschichte eine nette Geschichte ist, geschrieben von irgendjemandem der sich das so mal vorgestellt hat.
    Ich habe die Bibel nicht studiert. Ich kenne sie nur von damals aus dem Konfirmationsunterricht. Ich wurde nicht so erzogen.
    Dennoch:
    Ich denke, man sollte den ganzen Kram nicht so ernst nehmen. Es sind höchstens Richtlinien.

    Evolution? Damit ist bestimmt gemeint, dass sich im Wasser irgendwas entwickelt hat, was sich dann vermehrt hat, wobei Missgeburten entstanden, welche sich dann weiter vermehrt hatten und wieder Missgeburten zur Welt brachten, welche sich dann...und so weiter.
    Wir sind alle Missgeburten. Quasi. Nichts persönliches.

    Da finde ich die Geschichte der Bibel aber cooler. :-/

    Ich komm ja schon zum Punkt .___.

    Ich wiederhole: Die Schöpfungsgeschichte ist eine unbewiesene, quellenlose Geschichte eines Menschen der sich das mal so vorgestellt hat, wie es gewesen sein könnte. Natürlich in Ehrfurcht vor Gott und den ganzen Kram (Entschuldigung wenn das respektlos klingt)

    Weißte, kennste, verstehste?

    [Ich greife niemanden an]
  • Trash_Monkey schrieb:

    Wieso sagt ihr mit solch einer Bestimmtheit,es sei ein Widerspruch?
    Wisst ihr denn genauso bestimmt,um mal das Argument mit den 400 0Jahren aus der Bibel aufzuschnappen,dass die Jahre,von denen in der Bibel die Rede ist,die selbe Länge besaßen,wie unsere heutigen Jahre?

    Die 4000 Jahre werden errechnet aus dem Alter von allen Leuten die in der Bibel vor Jesus auftauchen + 2000 Jahre seit dem. Sind eigentlich sogar 6000 wie ich eben erfahren habe:
    creationtips.com/earthsage.html


    [...]Immerhin sagen das soviele Leute,da muss es ja stimmen.

    Das ist kein Argument. Vor ein paar hundert Jahren haben auch alle gesagt, dass Sklaverei in Ordnung ist (steht im übrigen auch in der Bibel), deswegen war es noch lange nicht richtig.

    Allerdings glaube ich NICHT and diesen Quatsch der Scientologen,den zählt man ja auch zu den Religionen ->->

    Warum nicht, dafür gibt es genau so viele Beweise wie für alle anderen Religionen auch.
  • madplaysHD schrieb:

    Trash_Monkey schrieb:

    Wieso sagt ihr mit solch einer Bestimmtheit,es sei ein Widerspruch?
    Wisst ihr denn genauso bestimmt,um mal das Argument mit den 400 0Jahren aus der Bibel aufzuschnappen,dass die Jahre,von denen in der Bibel die Rede ist,die selbe Länge besaßen,wie unsere heutigen Jahre?

    Die 4000 Jahre werden errechnet aus dem Alter von allen Leuten die in der Bibel vor Jesus auftauchen + 2000 Jahre seit dem. Sind eigentlich sogar 6000 wie ich eben erfahren habe:
    creationtips.com/earthsage.html


    [...]Immerhin sagen das soviele Leute,da muss es ja stimmen.

    Das ist kein Argument. Vor ein paar hundert Jahren haben auch alle gesagt, dass Sklaverei in Ordnung ist (steht im übrigen auch in der Bibel), deswegen war es noch lange nicht richtig.

    Allerdings glaube ich NICHT and diesen Quatsch der Scientologen,den zählt man ja auch zu den Religionen ->->

    Warum nicht, dafür gibt es genau so viele Beweise wie für alle anderen Religionen auch.

    Das dar war reine Ironie,aber gut...

    Es geht mir bei den Scientologen nicht darum,dass es keine Beweise für ihre Glaubensrichtung gibt,sondern dass sie einfach dermaßen absurd ist.Zumal sie sich meines Wissnes nach in ihrere eigenen 'Bibel' wiedersprechen.....
    Damit meine ich nicht in dem Sinne,wie es die christliche Bibel tut,sondern z.B. darin,dass das Universum auf des verwirrten Zustandes der Seleen(Die haben einen anderen Namen,der mir grad aber net einfällt) existiert,diese Seleena ber von einem Weltraumimperamtor In die Erde gespeert wurden,weshalb diese Seleen so verwirrt sind.
    So ist das meines Wissens nach.
    Und das ist in meinem Augen dermaßen absurd.....

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Trash_Monkey ()

  • Trash_Monkey schrieb:

    Immerhin sagen das soviele Leute,da muss es ja stimmen.
    Das ist, wie ich finde, ein sehr interessanter Punkt, den du da (indirekt, ob nun gewollt oder nicht) ansprichst.
    Nehmen wir einmal an, dass viele viele Leute jetzt sagen/daran glauben, Elvis Presley sei nicht tot. Würdest du dich da jetzt gleich mit einklinken, nur weil es ja angeblich so viele Leute glauben? Muss es dann trotzdem stimmen? Kann es nicht dann trotzdem noch falsch sein? Um es mit Mathematik auszudrücken: ein Fehler 2. Art (Eine Hypothese wird angenommen, obwohl sie falsch ist)?
    Und was ist mit den Leuten, die das Gegenteil glauben? Dass Gott nicht existiert? Stimmt jetzt das oder doch das andere, nur weil es mehr Leute glauben?
    Was ich damit sagen will ist, dass man nicht einfach davon ausgehen kann, dass es stimmt. Es gibt immer die Möglichkeit, dass es doch nicht stimmt.
    Man kann lediglich glauben, dass es der Wahrheit entspricht. Und genau darum geht es hier ja. Um Glauben.
    Ich denke es ist wichtig, diesen Glauben zu bewahren.
    Und ich spreche nicht von Gott.
    Ich spreche vom Glauben allgemein. Die Menschheit braucht etwas, woran sie glauben kann. Sei es Gott, die Wissenschaft, Zahlen oder das fliegende Spaghettimonster. Völlig egal.
    Solange es etwas gibt, woran man glaubt.
  • madplaysHD schrieb:

    @trash-monkey: Und den Glauben an ein wie auch immer geartetes Wesen, dessen Existenz nicht beweisbar ist findest du nicht absurd?

    Nein,weil ich dass auch nicht mal annäheren wiederlegen könnte.

    Aber das ist nicht sinn dieser Diskussion,dass wir beide uns gegenseitg unsere FESTEN Standpunkte gegen den Kopf weerfen.....
  • PlayTactical schrieb:

    Wir haben dieses Thema ein ganzes Jahre bearbeitet, wahrscheinlich länger als manche hier im LPF, ich würde nicht sagen, dass wir genau auf den Punkt gekommen sind, aber wie willst du eine wissenschaftliche Herangehensweise mit dem Glauben an die Schöpfung verbinden?
    Das ist ja gerade der Kasus Knacktus, der das ganze reizvoll macht, darüber zu diskutieren! ;)
    Nehmen wir als klassisches Beispiel das Lotto.
    Die Chancen den Jackpot zu gewinnen (6 Richtige + Superzahl) stehen bei 1:139.838.160. Das sind ca. 0,000000715%.
    Kann man nicht trotzdem daran glauben, zu gewinnen? Ist das so absurd?
    Was ich sagen will ist, dass Wissenschaft und Glaube nicht so weit auseinander liegen, wie manche denken.
  • Trash_Monkey schrieb:


    Nein,weil ich dass auch nicht mal annäheren wiederlegen könnte.

    Und sind Dinge, die sich nicht widerlegen lassen, grundsätzlich wahr?
    Ich kann jede mögliche Behauptung auf eine Art und Weise formulieren, dass man sie nicht widerlegen kann, z.B.: immer, wenn man es nicht beweisen kann ist die Welt voller Einhörner. Glaubst du jetzt an Einhörner?
    Wenn nicht, bist du inkonsequent, weil du eine Ausnahme für einen wie auch immer gearteten Gott machst. Kannst du erklären, warum du diese Ausnahme machst, und wo deren Grenzen liegen?

    Das ist kein Standpunkt, der sich logisch rechtfertigen lässt, denn dann kann man nicht mehr zwischen wahren und falschen Aussagen unterscheiden, wenn man die Aussage einfach auf eine bestimmte Art und Wiese formuliert. Wenn es um die Existenz von etwas geht, ist es egal ob man es widerlegen kann oder nicht, entscheidend ist ob man es beweisen kann. Kann man es nicht, ist der einzig logisch korrekte Standpunkt, so lange nicht daran zu glauben, bis es bewiesen wurde.


    @Dr. Nefarius: Wissenschaft basiert auf nachweisbar korrekten Aussagen. Glauben im religiösen Sinne beschreibt festhalten an Aussagen, egal ob diese nachgewiesen sind oder nicht. Das ist sogar ein sehr großer Unterschied.
  • PlayTactical schrieb:

    Es gab auch wissenschaftliche Aussagen, die in späteren Zeiten nicht nachgewiesen werden konnten, obwohl man eine höhere Technologiestufe erreicht hatte...

    Dann gibt es keinen Grund, diese für wahr zu halten. Man muss unterscheiden zwischen Vermutungen (Hypothesen) und Theorien, welche durch Beobachtungen gestüzt werden. Gravitationswellen werden z.B. durch die allgemeine Relativitätstheorie vorrausgesagt, wurden bis heute aber noch nicht beobachtet. Da der Rest dieser Theorie jedoch extrem häufig nachgewiesen wurde, kann man vermuten, dass sie existieren, nachweisen wird man sie aber vermutlich erst mit der LISA Mission.
  • Wir haben dieses Thema ein ganzes Jahre bearbeitet, wahrscheinlich länger als manche hier im LPF, ich würde nicht sagen, dass wir genau auf den Punkt gekommen sind, aber wie willst du eine wissenschaftliche Herangehensweise mit dem Glauben an die Schöpfung verbinden?


    Also wenn du es willst, dann kannst du es 8o

    Eine Möglichkeit: Gott ist die Natur. Wir sind aus genau genommen aus Bazillen entstanden, also aus dem Dreck. Wenn man es genau nimmt lebten wir mehr oder minder im Paradies, da wir uns aber weiterentwickelt haben, haben wir die Natur angegriffen (Umweltverschmutzung), weswegen wir von unserem Gott (der Natur) verstoßen wurden. Dies äußert sich durch schwere Naturkatastrophen. Auch die 7 Tage würde ich niemals wörtlich nehmen. Es wurde halt ne Woche genommen (warum kann ich nicht sagen, da ich so alt nun auch wieder nicht bin).

    MMn sollte jeder seine eigene Interpretation und Glauben finden. Oder halt nicht. Ich selber glaube halt an keine Kirche, aber an Gott in der Form, des Universums, der Natur und allem anderen. Also glaube ich nicht an ein richtiges Lebewesen wie einen Menschen.