Fazit: F.3.A.R.

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    • Fazit: F.3.A.R.

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      F.3.A.R., F.e.a.r. 3 oder 4 3. Wie man es nennen mag.
      Knallhart durchgerusht über Stunden in einem stockdunklen Raum, nur am Licht erhalten durch Fernseherlicht. Rechts neben mir, mein Mitspieler.
      Warum der Aufwand? Wir hatten gehört F3AR sollte ein Horror Shooter sein. Ob sich das Ganze gelohnt hat, seht ihr im folgenden Beitrag.

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      Wir schlüpfen in die Rolle der etwas anderen Brüderschaft von "Point Man" und Paxton Fettel, deren erstes Zusammentreffen im Gefängnis harmonischer ablaufen könnte. So unterschiedlich sie auch sind, eines verbindet sie: ihre Vergangenheit. Sie, Experimente die sie schon früh zu Monstern machten, Prototypen des Professors Harlan Wade und Söhne Alma´s (obiges Bild). Vorab erstmal, F.3.A.R. ist mein erster Part der F.E.A.R. Reihe, daher beachtet, dass ich kein weiteres Hintergrundwissen besitze.
      FEAR ist eine noch ungelöste Akte des Gamingschrankes, wo viele Details der Welt noch verschwommen und unklar scheinen.



      Die Rollen
      - Point Man (rechts im Bild) ist der Protagonist von F.E.A.R. und letztendlich auch einer der beiden Protagonisten in F.3.A.R. (klar, sonst hätte ich ihn nicht erwähnt). Zudem ist er Mitglied der U.S. Army und von daher sehr zielstrebig, wenn er einen Autrag kriegt. Ein besonderes Merkmal hierbei ist, dass Point Man keinen einzigen Dialog im Spiel bekommt. Da ein U.S. knallhart im nehmen ist, tötete er seinen Bruder bei einer Mission durch einen Kopfschuss (wie man im Bild und im Spiel sieht) aber, so schnell ist Fettel nicht vom Fenster! Point Man vertraut viel auf Taktik und ist ein genialer Waffenspezialist.
      - Paxton Fettel (links im Bild) war im Labor damals immer der Favorit, da er besondere Kräfte besaß. Psykräfte. Alma´s Liebling. Hat schon öfters für Probleme gesorgt im Labor von Wade. Er war... anders... Hatte eine Wut auf alles, verspürte einen Hass auf Ordnung, fühlte wie seine Mutter, hasste wie seine Mutter. agressiv und begabt, seine Stärken.

      Ihr seht, diese Brüder können unterschiedlicher nicht sein. Neugierig? Auf zur Story! (könnte eventuell einiges Spoilern (keine Sorge, nicht das Ende) falls kein Bedarf, ab zum Gameplay!)


      Die Story
      Nach der Gefängnisbefreiung von Point Man im Gefängnis macht ihr euch auf den Weg raus, raus zu einem Rachefeldzug der auf Wade enden sollte. Aber nein, nichts da. Kurz nachdem ihr aus dem Knast entkommt, hört ihr es schon : es wird euch ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ihr werdet aufs extremste Verfolgt und es kommt noch schlimmer : Alma erwartet ein Kind. Klingt herzerreissend, ist aber weniger schön für die beiden, einen weiteren Bruder zu bekommen. Ein weiteres Experiment...noch mächtiger als die beiden selbst. Die Brüder selbst, kommen über ihre Vorgehensweisen mit der Brut selber in Streit...

      So primitiv es klingt, das ist die eigentliche Story, sie ist linear und simpel, was ich alles andere als negativ auffassen würde.

      Das Gameplay
      F.3.A.R. funktioniert in der Point Man Ansicht wie ein solider Shooter, Granaten auf Bumper, Abschuss auf Trigger; Ihr habt als Special Move eine Zeitlupenfähigkeit. Nun wird es allerdings für Player 2 sehr interessant, der Paxton Fettel spielen darf. Er hat eine bioshock-artige Plasmidenansicht und hebt ein Ziel selbst auf großer Distanz via Psykraft hoch, nun habt ihr folgende Optionen: 1. Abschießen, mit "Machtkugeln" ; 2. Na ran gehen und mit dem Rechtem Stick das Opfer zerquetschen oder 3. Euch in das Opfer reinversetzen. Das geht? Klar! Ihr seid das anvisierte Ziel, lauft rum als es, schießt mit der Waffe und könnte jeder Zeit wieder raus aus dem Korper. Gesund für euch, aber nicht für den ursprünglichen Körperbesitzer. Damit können gegnerische Einheiten viel schneller zerbrochen werden und große Distanzen zurückgelegt. Außerdem kann er auch Point Man mit der Macht beschützen und Treffer abfangen, auf deutsch: es macht tierisch Spaß!

      Weitere Infos
      F.3.A.R. besitzt einen motivierenden Onlinemodus und möglichkeiten die Kampagne Offline und Online im Ko Op zu absolvieren. Der Spieler kann im Einzelspieler die Kampagne mit der Wahl zwischen den Charakteren schaffen und es gibt ordentlich eingeteilte Achievements. Ein angehobener Schwierigkeitsgrad verschärft das Feeling + kleine Horror Ansätze (winzige)

      F.A.Z.I.T. *Hust*
      F.3.A.R. ist ein solider, spaßmachender Shooter mit linearer, aber gut an die anderen Teile rangehangener Story. FEAR Momente gab es wenige, Furcht kam nicht auf, nicht einmal in einem stockdunklem Zimmer, schade. Allerdings überzeugt das Spiel durch einen gut durchdachten Ko Op Modus mit einem anspornenden Punktesystem und einem gut abgerundetem Ende. Leider ist das Leveldesign an einigen Stellen so nervig gestaltet, dass man schon einmal länger den Ausgang suchen muss, als das Gefecht überhaupt gedauert hat. Ein weiterer negativpunkt ist die kurze Spielzeit von 8 kleinen Abschnitten die man nach höchstens 6 Stunden absolviert hat.
      Im Endeffekt - Gelungenes Spiel, mittelmäßiges F.E.A.R.

      Lasst mich eure Meinungen wissen!
      (C) by Jurahero


      (das ist ein Re-Up vom 21.7.2011 zeitliche Veränderungen können auftreten)