Wozu rendern?

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    ich hab da mal ne frage ...

    ich werde mit fraps aufnehmen ... dann werde ich mit moviemaker diese videoteilchen von jeweils 1-2 min zusammenschneiden

    ... dann das neue vid speichern .. das verbraucht natürlich iwie viel speicher...

    aber das mit dem rendern ... das hab ich nicht verstanden ... man kann doch theorethis die mp4 datei gleich hochladen ... oder?

    man klickt bei youtube: video hochladen.. und dann läd man das vid hoch .. also zu meiner frage :

    WOZU das Rendern? ich verstehs nicht ..

    bitte um hilfe / antwort

    danke :)
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    Wie meine Vorposter bereits erwähnt haben ist rendern eigentlich sehr wichtig. Es sei denn du hast genug Zeit und schnelles Internet.
    Jedoch würde ich dir dann nicht rendern mit Movie Maker empfehlen. Die Dateien werden groß und Qualität ist "nur" gut.
    Vielleicht liegt es auch daran,dass ich Perfektionist bin aber ich könnte mit groß und nur gut nicht leben :P
    Ich empfehle dir die Tutorialsektion dir mal anzuschauen. Erschreckn vor lauter Wörter,das legt sich,einfach durchkämpfen,dann wirst du auch ein gutes und zufriedenes Ergebnis bekommen ;)
  • Wenn du mit Fraps aufnimmst, fügst du vor dem Rendern ja auch noch die gestückelten Teile zusammen. Jeder Teil ist 3,9GB groß, wenn du da nen 15 Minuten Part mit (ich gehe mal von einem 3d Spiel aus) 15-20 GB ohne ihn vorher "kleiner zu rendern" hochladen willst, dürfte das ein paar Tage dauern.
    Und Camtasia ist zum Rendern doof. Davon habe ich mich mittlerweile auch überzeugen können. Rendere lieber mit nem Progi, wo du auch was einstellen kannst.
  • Du Renderst (oder besser Encodierst), deshalb, um den videostream möglichst effizient zu speichern.
    Da YouTube nur eine begrenzte Bitrate gibt, ist es wichtig die Dateien klein und qualitativ hochwertig zu halten. Daher lädt man auch nicht seine Riesendateien hoch, da die auf YT scheiße aussehen würden.

    Wenn du die Dateien mit dem Windows moviemaker zusammenschneidest, kannst du sie direkt hoch laden ja. Dann hast du es ja schon halbwegs passabel Encodiert.

    Aber am effizientesten ist zur zeit die Verwendung des x264 Encoders, um den Videostream zu Encoden. Den Audio Stream dann in ogg/vorbis und in .mkv muxen.


    Du solltest aber unter KEINEN Umständen den x264 mit dem Material vom Windows Movie maker füttern. Die einzige Möglichkeit, wäre wenn du den Moviemaker benutzen möchtest, einen verlustfreien code wie lagarith zu installieren, mit dem moviemaker danach rendern, und das Material dann durch x264 zu jagen.


    MfG serra
  • Serra schrieb:

    Daher lädt man auch nicht seine Riesendateien hoch, da die auf YT scheiße aussehen würden.


    Warum sollten sie das tun?

    Der einzige Grund warum man kein Lossless hochlädt ist die immense Dateigröße.

    Audio jag ich allerdings in einem verlustfreiem Format hoch, nämlich FLAC.
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    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
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  • De-M-oN schrieb:

    Warum sollten sie das tun?



    Nunja Loseless bedeutet, dass deutlich Mehr bitrate Benötigt wird.

    Youtube wird diese Bitrate auf irgendwas runter drehen. das was ihnen halt ihr Encoder ausspuckt. Und der läuft bestimmt nicht mit preset slow...

    Daher ist es praktischer selber zu Encoden, so dass die Bitrate gering wird aber Eben Effizient genutzt.

    Sollte es sich anders verhalten, Entschuldigung. war nur eine Vermutung.
  • Das Preset Slow (mal angenommen die würden mit x264 encodieren ^^) sagt doch NICHTS über die Qualität aus, dafür ist der CRF-Faktor aus.
    Slow bedeutet lediglich, dass du mehr Zeit benötigst und kleinere Dateien rauskommen. Die Qualität bleibt immer an den CRF-Faktor gehaftet.

    Ich suche noch Leute, die gerne Text- oder Videoreviews anfertigen und ambitionierte Let's Player für diese Seite.
    Interesse? Melde dich per PN! :)
  • ich hab noch bis vor einer woche mit camtasia aufgenommen und gerendert...
    da in meinem haushalt das internet ständig belegt ist , kann ich nihct immer rendern und gleich hochladen, das geht ja bei camtasia so gut bei "produce and share" also wenn ich mal nicht gleich auf youtube hochladen will/kann klick ich da auf produce

    doch ich kann dann diese gerenderte datei (html datei) iwie nicht auf youtube bringen ... denn wenn ichs mach , dann isse zwar auf youtube.. (also wiedersprech ich mir grade ?) aber diese video kann ich da iwie nicht abspielen .. es is zwar gespeichert, aber man kanns einfach nicht abspielen,

    erbitte hilfe danke :)
  • @Serra:

    Umso mehr Qualität du hochlädst, desto größer werden auch die Dateien auf Youtube.

    Youtube benutzt ebenfalls einen Qualitätsfaktor und keine feste Bitrate (bei fester Bitrate würde besseres Quellmaterial aber genauso besser ausfallen)

    Wenn du bessere Qualität hochlädst erkennt deren Faktor nunmal dass das Video komplexer ist, und gibt mehr Bitrate drauf.

    Desto bessere Quellqualität du einem Encoder gibst, desto mehr bleibt nunmal nach dem weiteren Encode noch über. Das gilt halt auch für den Youtube Encoder.

    xFenrir schrieb:

    Man kann doch sowieso nur bis 2 gb hochladen.


    Nein 20 GB.
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  • De-M-oN schrieb:

    Youtube benutzt ebenfalls einen Qualitätsfaktor und keine feste Bitrate


    Gut das wusste ich nicht...

    De-M-oN schrieb:

    bei fester Bitrate würde besseres Quellmaterial aber genauso besser ausfallen


    Naja wenn du mit crf21 Encodest, ist es für den Betrachter doch loseless bzw mann stellt auf normaler Hardware mit dem Auge keinen Unterschied fest. (Korrigiere mich wenn ich falsch liege)

    Und dementsprechend wird weniger Bitrate benötigt, für Subjektiv keinen Qualitätsunterschied zum Original.
    Daher würde bei einer festen Bitrate das gut, also wenig bitrate viel subjektive qualität, komprimierte Quellmaterial vermutlich besser aussehen, als wenn der Input Verlustfrei wäre und vom YouTube encoder auf die entsprechende bitrate runter komprimiert werden müsste.

    (auch hier korrigiere mich wenn ich falsch liege)

    MfG Serra
  • Der Encoder bekommt aber weniger Qualität gefüttert, also erkennt auch der Encoder das das Material weniger komplex ist und gibt ergo WENIGER Bitrate als wenn du das Lossless Material hochlädst.

    Bei einer festen Bitrate das selbe. Es bleibt mehr Qualität auf dieser über.

    Wenn du eine WAV Datei nach MP3 192 kbit/s encodierst, bleibt ja auch mehr Qualität über, als wenn du eine 320 kbit/s MP3 auf 192 kbit setzt.
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  • Die Sache, dass die Bitrate angepasst wird an die Qualität war mir nicht klar. Ich dachte das Youtube abhängig von der Auflösung eine Feste Bitrate vergibt. Aber darum geht es ja nicht.

    Aber bei der Sache mit der festen bitrate bin ich mir noch nicht sicher.

    (es geht darum was bei einer festen Bitrate der Fall wäre)

    Situation1:
    Wir haben ein verlustfreies Ausgangsmaterial welches sehr Komplex ist.
    Der Encoder erkennt die Auflösung, und weißt eine Bitrate zu, und Encodiert das ganze dann schnell, da Ohne Ende Neue Videos Hoch geladen werden. Also recht Ineffizient.

    Situation2:
    Wir haben verlustbehaftetes Ausgangsmaterial, was für den Zuschauer mit bloßem Auge allerdings nicht feststellbar ist(crf21). Dieses wurde auf dem PC schon sehr Effizient Encodiert. (preset slower)
    der Encoder erkennt wieder die Auflösung und weißt die selbe Bitrate wie beim Letzten mal zu.

    und jetzt kommt meine frage:
    Ist es egal dass vorher sehr rechen aufwendig Encodiert wurde, da der nächste Encoder das komplett umrechnet und mit den Vorherigen Tricks (Partitionen Referenz-frames usw.) nichts anzufangen weiß (bzw nicht weiterverwenden kann)?

    ODER
    ist das vorherige Encoden hilfreich, da der Encoder teile der Vorherigen Tricks übernehmen kann, und damit mehr Qualität in die gleiche Bitrate gibt. bzw. es müsste doch zumindest helfen, dass auch für das Menschliche Auge nicht wahrnehmbare Sachen raus gelassen werden (z.b. ist es wichtiger den Kontrast zu wahren als die genauen Farben. Und eine der 3 Hauptfarben kann das Auge sowieso nicht allzu genau wahrnehmen). Also Änderungen, die die Komplexität verringern, die das Auge/Gehirn nicht wahrnimmt. denn Zumindest die sollten helfen...

    MfG Serra
  • Bei einer festen Bitrate gibst du als User ja die Bitrate vor.

    Die Aufgabe des Encoders ist dann die Daten so effizient wie möglich in der erzwungenen Bitrate unter zu bringen. (Ab hier gehts dann natürlich sehr wie die x264 Einstellungen gewählt wurden, da sie mit dieser Encodiermethode natürlich die Qualität maßgeblich beeinflussen)

    Serra schrieb:

    Ist es egal dass vorher sehr rechen aufwendig Encodiert wurde, da der nächste Encoder das komplett umrechnet und mit den Vorherigen Tricks (Partitionen Referenz-frames usw.) nichts anzufangen weiß (bzw nicht weiterverwenden kann)?


    Korrekt. Das Video wird komplett neu encodiert auf Basis mit dem jetzigen vorliegendem Material.
    Wie gesagt: Wenn du eine WAV nach MP3 192 kbit/s encodierst, bleibt ja auch mehr Qualität erhalten, als wenn du eine bereits in 320 kbit/s codierte MP3 nach 192 kbit/s umencodierst.

    Wegen den Farben spielt schon der gewählte Farbraum eine Rolle. Wenn du bereits beim Fraps schon nicht RGB angehakt hast, werden Farbinformationen nicht mehr voll gespeichert.


    Einen kleinen Einblick wie im groben ein Encoder arbeitet kannste dir ja sonst mal hier einholen:

    encodingwissen.de/grundlagen/videokompression/intraframe
    encodingwissen.de/grundlagen/videokompression/interframe
    encodingwissen.de/x264/technik
    Aktuelle Projekte/Videos




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