Eure Weltanschauungen

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Eure Weltanschauungen

    Anzeige
    Hier könnt ihr eure Weltanschauung kunttun und sie begründen.
    Ich würde mir wünschen, dass Leute, deren Weltanschauung direkt in Frage gestellt wird nicht sofort in Verteidigungshaltung gehen, sondern versuchen ihre Standpunkte aus Objektiven Kriterien zu rechtfertigen.

    Nun zu meiner Weltanschauung:
    Ich bin Atheistischer Agnostiker. Will heißen, dass ich es nicht für unmöglich halte, dass ein übergeornetes Wesen existiert, ich es aber aus logischen Schlüssen für sehr unwahscheinlich halte.
    1.)glaube ich, dass einige Religionen zum Teil zur Kontrolle über die Bevölkerung "erfunden" oder im späteren Verlauf zumindest mißbraucht wurden.
    2.)Ist es unwahrscheinlicher, dass ein Gott sich selbst und im Anschluss das Universum erschaffen hat, weil Systeme nur aus größeren Systemen geschaffen werden können. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, Gottes geringer als die Wahscheinlichkeit eines Universum ohne Gott.
    3.)Viele Götter sind als allwissend und allmächtig definiert, was ein Gegenspruch ist. Allwissend schliest mit ein, dass man weiß was jemals geschah, geschieht und geschehen wird. Somit weiß Gott was er/sie (Sicherheitsgender(wills mir ja nicht mit Feministen verscherzen ;) )) in Zukunft tun wird und hat somit keinen Einfluss darauf->nicht allmächtig.

    Ich hoffe auf eine angeregte aber nicht beleidigende Diskussion.
    Thx im vorraus ThePatridiot

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ThePatridiot ()

  • Meine subjektive Weltanschauung

    Auf jeden Fall mal ein sehr interessantes Thema:

    Zuerst einmal kann ich dir (royalairfart) zustimmen: Meiner Meinung nach gibt es keine Götter, weder einen noch mehrere, einfach weil es unwahrscheinlich ist und ich mit naturwissenschaftlichen Erklärungen zufrieden bin. Aber wer weiß ich kann mich ja irren. Obwohl? Man kann eigentlich schon sagen, dass es einen Gott gibt. Zwar vieleicht nicht als allwissenden Schöpfer aber als eine Art Hoffnungsträger in den Gläubigen, an den man sich halten kann um seinen Weg zu finden und ihn zu gehen. So das dazu.

    Allerdings würde ich in diesem Thema nicht nur auf die Glaubenssache sondern auch auf politsche Ansichten eingehen.
    Ich zum Beispiel bin der Meinung, dass weder Kapitalismus noch Kommunismus wirklich das Gelbe vom Ei sind. Im Kapitalismus gehts den Leute mit geringem Startkapital(das impliziert jetzt mal auch Bildungschancen und so ums kurz zu fassen) schlechter als anderen. Im Kommunismus soll es allen gleich gut gehen, was ja aber auch nicht funktioniert, zumal die Planwirtschaft die Leute mit Ideen und Visionen einschränkt. Deshalb weder das eine noch das andere. Aber was dann? Wenn ich das wüsste würde ich wahrscheinlich andere Dinge tun als diesen Text zu verfassen. Aber solangsam verliere ich doch echt den Glauben in die Gerechtigkeit, wo man doch täglich sieht wie das Geld die Welt regiert über Lobbyismus und so weiter und so fort. Aber der Mensch ist im Allgemeinen nun mal ein Egoist. Leider :(

    Das war mein Senf dazu. Zerpflückt es wenn ihr wollt gebt mir Tipps und ja: Punk is not dead.

    ThunderStork wahr hier und schrieb dies.
  • ThunderStork schrieb:

    Auf jeden Fall mal ein sehr interessantes Thema:

    Allerdings würde ich in diesem Thema nicht nur auf die Glaubenssache sondern auch auf politsche Ansichten eingehen.
    Ich zum Beispiel bin der Meinung, dass weder Kapitalismus noch Kommunismus wirklich das Gelbe vom Ei sind. Im Kapitalismus gehts den Leute mit geringem Startkapital(das impliziert jetzt mal auch Bildungschancen und so ums kurz zu fassen) schlechter als anderen. Im Kommunismus soll es allen gleich gut gehen, was ja aber auch nicht funktioniert, zumal die Planwirtschaft die Leute mit Ideen und Visionen einschränkt. Deshalb weder das eine noch das andere. Aber was dann? Wenn ich das wüsste würde ich wahrscheinlich andere Dinge tun als diesen Text zu verfassen. Aber solangsam verliere ich doch echt den Glauben in die Gerechtigkeit, wo man doch täglich sieht wie das Geld die Welt regiert über Lobbyismus und so weiter und so fort. Aber der Mensch ist im Allgemeinen nun mal ein Egoist. Leider :(

    Das war mein Senf dazu. Zerpflückt es wenn ihr wollt gebt mir Tipps und ja: Punk is not dead.

    ThunderStork wahr hier und schrieb dies.


    ZUm Thema Kapitalismus/Kommunismus habe ich mir gedacht, dass es am besten funktionieren würde, wenn man eine Art ähhhhm... sagen wir mal sozialistischen Kapitalismus einführen würde (ich weiß das kling irgendwie widersprüchlich)
    Genau stelle ich mir vor, dass es am besten funktionieren würde, wenn man Betriebe und auch Privatpersonen bei einem Bestimmtem Limit finanziell total einbremst.
    Bei Privatpersonen würde das bedeuten, dass bis, sagen wir mal, 5Millionen die Einkommensteuer immer höher wird bis sie 100% Prozent beträgt.
    Was Betriebe angeht würde ich sogar so weit gehen, dass ich Betriebe bei einem gewissen Mitarbeiterlimit blockiere. Das Mitarbeiter Limit und das Einkommensliit müsste natürlich von einem Beamtenapparat an das jährliche Wirtschaftswachstum angegelichen werden.
    Die Einnahmen dadurch könnten dann anstatt in die 5te Megayacht eines Milliardärs investiert zu werden (oder gar am Konto zu vergammeln) in sozailleistungen und Kleinbetzriebe investiert werden. Dadurch blieben Betriebe lokal beschränkt und würde bei Bankrott nicht das ganze System ins wanken bringen. (Stichwort:Leeman Brothers).
    Unterstützt würde das ganze noch durch das keyensche Wirtschaftssystem. (Abzug von Finanzmitteln in Hochkonjunktur um es später in der Depression wieder in die Wirstschaft einzuspritzen)
  • Anzeige
    Zum ersten Post: Atheistischer Ignostizist. - Ich glaube nicht an Gott, bin aber davon überzeugt, dass die Frage "gibt es einen Gott" nicht beantworten kann, da es keine einheitliche, klare Definition von "Gott" gibt.
    Aber der Mensch ist im Allgemeinen nun mal ein Egoist. Leider
    Ja und einzelne Menschen sind vernunftbegabte Wesen, die sich dessen bewusst sind.
  • Jaaa, wirklich ein interessantes Thema. Da hat wohl auch jeder seine eigenen Ansichten.
    Ich für meinen Teil glaube ebenfalls nicht an Götter, denn wenn es wirklich diesen "allmächtigen Herrn" gäbe, wie es z.B. in der Bibel steht, hätte er sich schon lange nicht mehr das Leid der Welt angeschaut, sondern etwas dagegen unternommen. Auch Götter, die in anderen Religionen dargestellt werden, hätten das wohl. Da das aber nun mal nicht der Fall ist, bin ich fest davon überzeugt, dass es sie nicht gibt, zumindest in der Form, in der viele Menschen daran glauben.
    Dass es höhere Mächte und Dinge gibt, die für uns Menschen unbegreiflich sind, finde ich da ehr wahrscheinlicher. Es mag auch sein, dass es eine Art Schicksal gibt, aber nicht, dass wirklich alles im Leben vorher bestimmt ist. Denn seine Entscheidungen trifft man ja noch immer selbst.

  • Bei mir ist das schwierig.

    Ich bin christlich erzogen, glaube auch irgendwie an einen eventuellen Gott, jedoch bin ich überzeugter Naturwissenschaftler (das Eine muss das Andere ja nicht ausschließen)

    Ich hasse es, wenn Leute einfach nur unreflektiert ihre Meinung von irgendwem oder irgendetwas nur kopieren, einfach um "mainstream" zu sein (kommt leider nur allzu oft vor, unsere Welt ist einfach MAINSTREAM). Auch kann ich Leute nicht leiden, die ohne die geringste Bereitschaft zur Diskussion (nein, keine Diss-kussion) stur an ihrer Meinung festhalten und bei einem Versuch, ernsthaft zu Argumentieren bloß in unflätige Sprache (halt die fresse,alter ; aufs maul; was labersch du?; ihr kennt das) verfallen, ohne einmal den Grips anzuschalten, wovon es leider viel zu viele gibt.

    Einerseits verabscheue ich die Lüge (die Welt ist voll davon) und versuche wo es geht, diese zu durchdringen und die Wahrheit zu finden (was mir nicht gerade Freunde beschert -_- gell Pulsar?), andererseits bin ich auch gerne mal jemand der die Gedanken schweifen lässt und sich fragt, was wäre wenn....

    jo, das wars in Kürze: die Welt ist ein einziger Witz, ich liebe Sarkasmus!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Golofar ()

  • ich bin christlich erzogen und glaube wirklich. das heisst, ich glaube an jesus christus und an gott. die leute sehen halt nicht, das die kirche NICHT das ist, das jesus gepredigt hat. die instutution kirche und die lehre sind 2 verschiedene dinge.

    ich glaube daran, das in der bibel versteckt viel mehr wissen steckt, als der primitive mensch beim lesen herrausfinden kann.

    zum beispiel gibt es oft diesen einwand wie oben geschrieben worden ist: ich glaube nicht an gott, denn gott würde das leid nicht zulassen!


    oder: die frau ist weniger wert als der mann.

    jedesmal, wenn ich mich wo als christ vorstelle, kommt das vorurteil (oder anders gesagt, die diskriminierung), das ich automatisch frauen weniger wert finden würde, nur weil ich gläubig bin. und das von leuten, die die bibel nicht EINMAL durchgelesen haben, geschweige denn, versuchen, hinten den sinn der worte zu schauen.

    ich empfehle leuten, die "wieso wird das leid zugelassen", mal, die werke von emanuel swedenborg zu lesen. da wird auch klar erklärt wieso frau und mann gleichwertig sind, ja das heil im endeffekt nur durch die frau kommen kann, wenn sie lernt die welt nicht nur äusserlich zu sehen bzw. ihren sextrieb zu befriedigen :P das heisst nicht, das sie sexlos leben soll, sondern, das sie nicht alles nur äusserlich sehen soll. sie soll auch auf die inneren werte des mannes schauen und nicht nur mit ihm zusammengehen, weil sie ihn so geil findet.

    ausserdem wird erklärt, das auch heiden/moslems/menschen mit anderen religionen in den himmel kommen können, WENN sie werke der liebe tun.

    und wenn wer darüber lachen sollte: selbst goethe, kant und jung usw. waren von swedenborg beeinflusst.

    die leute sollten lernen, erst ein urteil zu bilden, nachdem sie die schriften gelesen haben und nicht nach dem hörensagen.

    ich gehe nicht in die kirche, weil die institution kirche nicht das christentum ist und weil jesus nie gepredigt hat, man solle kirchen bauen. im gegenteil, laut ihm kann man kirche nur "unterdrückt" leben, wenn einem nicht gestattet wird, kirchen zu bauen. warum? weil es dann eine gelebte kirche der nächstenliebe ist und keine dumme zeremonie ohne seele. tu anderen menschen gutes..das war seine kirche.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von zufaulzumspielen ()

  • Ich mache mal ein kleines Beispiel. Ein Gespräch von letztem Jahr von zweien aus meiner Schule.
    Person 2 ist übrigens ein religiöser Fundi (Hurra, als hätte man als Schwuler nicht schon genug Probleme, nein man muss sich noch mit Spinnern rumschlagen -.-)

    Person 1: "Glaubst du an Gott?"
    Person 2: "Ja"
    Person 1: "Warum lässt er das Leid der Menschen Afrikas ua zu?"
    Person 2: "Das ist eine Prüfung an uns"
    Person 1: "Aber die Beten doch"
    Person 2: "trotzdem"
    Person 1: "Betest du denn?"
    Person 2: "Ja für Lottozahlen und eine neue Handtasche"
    ______

    Für viele Menschen ergibt sich daraus das Fazit, dass der Europäer (Person 2) sich durch den Glauben, seine eigenen Gebete für (verhältnismässigen) Luxus mehr wert sind als die Gebete der Menschen in Afrika, die vlt. für Grundnarungsmittel, Wasser und das blosse Überleben beten.
    Sogesehen schon pervers.

    ausserdem wird erklärt, das auch heiden/moslems/menschen mit anderen
    religionen in den himmel kommen können, WENN sie werke der liebe tun.
    Werke der Liebe?
    Sagen wir "Gutes" Weil rein emotional betrachtet gehen mir die Menschen ausserhalb meiner persönlichen Umgebung total am Gesäss vorbei. Heisst das jetzt ich bin böse, weil ich nicht jeden dahergelaufenen Trockennasenaffen der Gattung Homo Sapiens Sapien liebe? tut mir Leid liebe Menschen, aber Spontanknuddeleien gibts bei mir nur für Hundies ^^ (Oder für Leute mit Schildern ala "Free Hugs")

    ich glaube daran, das in der bibel versteckt viel mehr wissen steckt, als der primitive mensch beim lesen herrausfinden kann.
    a) Dieses Buch wurd in Gänze von Menschen geschrieben. Bedeutet die wussten selber nicht, wass sie von sich gaben...?! Das tun Leute unter Drogeneinfluss teilweise auch.
    b) In der Bibel wird zuteilen Rassistische Propaganda gegen die damaligen Feinde der Israeliten betrieben. (Ein angehöriger dieses und jenes Volkes solle nicht in die hundertste Generation seiner Kinder und seiner Kindeskinder ... blablabla ... sie alle dürfen niemals in eine Gemeinde Gottes eintreten." Als Beispiel
    c) Ich habe die Bibel gelesen und halte sie für ein ersetzbares, nach heutigen standarts wertloses Buch, dass man gut mit den Werken von heutigen Philosophen ersetzen könnte. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass sogar Jesus "Liebe deinen nächsten / nur ich bin der Weg ins Himmelreich" schon knappe 400 Jahre durch Platon, Sokrates und Aristotels gelebte "Platonische Liebe" überholt gewesen ist.

    btw. ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tot, nicht an eine unterbliche Seele, nicht an Wiedergeburt und generell eigentlich garnicht an irgendwelchen "magischen" Kram.

    Toll finde ich es aber, dass die Leute "nicht an Gott glauben" sofort mit "der glaubt an garnix" gleichsetzen.
    Aber ja... durch Fundis kann man seinen GLAUBEN in die Menschheit schon mal verlieren
    ODer seinen Glauben an die Vernunftbegabung...
  • Weil rein emotional betrachtet gehen mir die Menschen ausserhalb meiner persönlichen Umgebung total am Gesäss vorbei.




    damit hast du dich schon selbst gerichtet :)

    ich war da immer anders. ich hab mich immer zuerst für andere, als für mich selbst eingesetzt. sowas muss einem glaub ich angeboren werden, ich konnte wiederrum mit der "alle anderen ausser mir sid mir egal" einstellung nie was anfangen.

    sicher hab ich auch meine dinge, die ich nicht aufgeben will usw. aber im grossen bild gesehen, stell ich andere immer vor mich.

    mit dem beten muss ich dir rechtgeben, aber das ist glaube ich nicht nur im christentum so, das die leute für handtaschen usw beten. ich persönlich bete eigendlich nur, das es meinen geliebten menschen gut geht, denn ich selbst bin mir zwar wichtig, aber nicht sooo wichtig...ausserdem bin ich schon krankheitshalber schwerer angeschlagen und bereite mich von daher schonmal auf alles vor :P


    unter "werke der liebe" wird im weiteren sinn nicht nur verstanden, das man sich um den anderen menschen kümmern soll, sondern auch, das man dinge tun soll, die z.b. dem staat (und somit allen menschen) zugutekommen. gewissenhaft seiner arbeit nachzugehen, ist z.b. ein werk der liebe. wenn es eine arbeit ist, die dann anderen zugutekommt...noch besser....wenn nicht..zahlt man trotzdem steuern....und wenn es nicht korrpupt abläuft, sollte das dann wieder allen zugute kommen.

    "der nächste" ist eigendlich der arme...es ist zwar gut, wenn man einem freund hilft, der z.b. mal in der patsche steckt, aber im eigendlichen sinn, ist die arme weltbevölkerung gemeint.

    man soll denen geben, die es einem nicht zurückgeben können.

    ich selbst sehe den tod eigendlich nicht als verlust. ich sehe ihn eigendlich als erlösung von einer welt voller egoistischer menschen. und da ich sehe, wie die leute immer egoistischer werden, erscheint mir der tod wie eine erlösung aus der hölle, denn so wird die hölle beschrieben, als ein ort voller egoismus, wo jeder macht haben will und jeder büer den anderen herrschen will/unterdrücken will. :)

    für mich ist die derzeitige welt, eigendlich die hölle. noch nicht vollendet, aber sie ist im kommen. wartet noch ein paar hundert jahre und wir haben wieder kriege und diesmal sind es kriege über wasser usw. umso unerbittlicher werden sie wohl ausfallen.

    c) da kommt es wieder darauf an, ob man glaubt, und du wirst sehen, das in zukunft historische hinweise zur existenz jesu gefunden werden. plato ist nicht für seine überzeugungen gestorben?

    er war eher das, was in der bibel als ein "schriftgelehrter" bezeichnet wird.

    auch finde ich es gut, das du schreibst, das man an etwas glaubt, wenn man an nichts glaubt :D die meisten leugnen das ja. selbst der nicht glaube, ist ein glaube.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von zufaulzumspielen ()

  • Weil rein emotional betrachtet gehen mir die Menschen ausserhalb meiner persönlichen Umgebung total am Gesäss vorbei.


    damit hast du dich schon selbst gerichtet :)
    Warum? Es ist einfach so. Die Menschen als ganzes sind mir egal. Nicht mehr und nicht weniger. Heisst das, ich kann nichts gutes tun?
    Nein!
    Ich kenne einen echten Misantrophen. Heisst er hasst Menschen regelrecht. Aber er verhält sich Philantrophisch. Heisst Menschenfreundlich. Das klingt widersprüchlich ist es aber nicht.

    Ausserdem ist diese Welt nicht die Hölle. Sie ist das Paradis. Nur anstatt unser Paradis direkt im Vorgarten zu bewahren, fliegen wir nach Neuseeland um die "schöne Natur" zu bewundern.
    Hat nicht mal Tacitus (oder wars Cäsar?) über Germanien geschrieben, es sei ein rauer, unfruchtbarer Ort aber dennoch voll von unvorstellbarer Schönheit?

    Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Ökofreak der in seinem Erhaltungswahn alles bewahren will... aber wenn ich ein Kohleabbaugebiet sehe, dann tut mir das dann schon echt weh im Herzen...
    da kommt es wieder darauf an, ob man glaubt, und du wirst sehen, das in
    zukunft historische hinweise zur existenz jesu gefunden werden. plato
    ist nicht für seine überzeugungen gestorben?
    Warum kommt es darauf an, ob man glaubt oder nicht?
    Doch Platon ist für seine Überzeugung gestorben. Ich versteh den Zusammenhang garnicht...
    Und historische Beweise für einen Menschen den zu seiner Zeit keiner Gekannt hat? Es gibt keine Aufzeichnungen über Jesus noch um seine Geschichte (Kindertötungen des Israelischen Königs, Volkszählung etc.)
    So jemanden beweisen... ich weiss nicht...
    selbst der nicht glaube, ist ein glaube.
    Falsch weil das ganz andere Dinge sind.
    Ich glaube nicht an etwas, weil ich nicht an Gott glaube sonder weil ich an Gleichberechtigung, Vernunft etc. GLAUBE.
    ^^

    Sprich: Atheismus - Das abstreiten/nicht glauben an Gott/Götter aller Arten - Inhalt an Glauben = -0
    Theismus - Glauben an (mindestens einen) Gott/Götter - Inhalt an Glauben = 1+

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The_Mip ()

  • Ich sags mal so.

    Wenn diese Nazi-Verbrecher nicht schon im 2. Weltkrieg die Fresse volbekommen hätten, wäre es wohl heute (oder in ein paar Jahrzehnten) eine Relegion geworden.

    Und alle großen Relegionen sind in der selben Reihe einzuordnen. Allesamt Verbrecherorganisationen, die im Namen angeblich höherer Wesen morden was das Zeug hält und sich unter den Nagel reißen, was nur geht.

    Achja, und wer was gegen diese Aussage hat, beweise mir das Gegenteil, denn ich kann meine Aussage belegen.

    ...
    ◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆

    ◆ Meine Empfehlung: FarCry ◆ Laufendes Projekt: World of Tanks

    ◆ Meine Streams findet ihr auf der Gamerplattform: Hitbox.tv ◆



  • SheratanLP schrieb:

    Ich sags mal so.

    Wenn diese Nazi-Verbrecher nicht schon im 2. Weltkrieg die Fresse volbekommen hätten, wäre es wohl heute (oder in ein paar Jahrzehnten) eine Relegion geworden.

    Und alle großen Relegionen sind in der selben Reihe einzuordnen. Allesamt Verbrecherorganisationen, die im Namen angeblich höherer Wesen morden was das Zeug hält und sich unter den Nagel reißen, was nur geht.

    Achja, und wer was gegen diese Aussage hat, beweise mir das Gegenteil, denn ich kann meine Aussage belegen.

    ...
    Ich kann diese Meinung gut nachvollziehen, wenn ich beispielsweise an die Kreuzzüge der katholischen Kirche denke. Dass der Nazionalsozialismus zu einer Religion geworden wäre, ist meiner Meinung nach aber grober Unfug. Andere Ideologien wie der Kommunismus sind schließlich auch nicht zu Religionen geworden.

    Ich bin aber gespannt, wie du deine Aussage über die großen Religionen komplett halten möchtest. Nenne mir bitte Fälle, in denen Anhänger des Hinduismus und des Buddhismus, welche nach dem Christentum und dem Islam die dritt- und viertgrößte Religon darstellen, im Namen ihrer Gottheiten gemordet und gestohlen haben.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SuperFaex ()

  • SuperFaex schrieb:

    Ich kann diese Meinung gut nachvollziehen, wenn ich beispielsweise an die Kreuzzüge der katholischen Kirche denke. Dass der Nazionalsozialismus zu einer Religion geworden wäre, ist meiner Meinung nach aber grober Unfug. Andere Ideologien wie der Kommunismus sind schließlich auch nicht zu Religionen geworden.

    Ich bin aber gespannt, wie du deine Aussage über die großen Religionen komplett halten möchtest. Nenne mir bitte Fälle, in denen Anhänger des Hinduismus und des Buddhismus, welche nach dem Christentum und dem Islam die dritt- und viertgrößte Religon darstellen, im Namen ihrer Gottheiten gemordet und gestohlen haben.


    Nunja, ob der Faschismus jemals zur Relegion geworden wäre (oder Teile davon) mag strittig sein, da die Sache 1945 mit dem Sieg der Alliierten endete. Schaut man sich aber einige spezielle Dokus dazu an, möchte man schon meinen, das der Faschismus auf dem Weg war, sich zur Relegion zu erheben.

    Den Buddhismus erkenne ich persönlich nicht als Relegion an. Man spricht ja auch von den Lehren Buddha, was m.E. nichts mit Relegion zu tun hat. Abgesehen davon hätte ich da einen netten Text, der für dich ganz interressant sein könnte. tibet.de/tib/tibu/2000/tibu53/53gewalt.html desweiteren emfpehle ich mal hier ein wenig reinzulesen springerlink.com/content/xl3776h5p306472u/

    Nachtrag: für mich hier EOD

    ...
    ◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆◆

    ◆ Meine Empfehlung: FarCry ◆ Laufendes Projekt: World of Tanks

    ◆ Meine Streams findet ihr auf der Gamerplattform: Hitbox.tv ◆



    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SheratanLP ()

  • @ Tammy
    Deine Einstellung nennt sich "Naiver Realismus" und ist nach Meinung moderner Philosophen eine der... einfachgestricktesten Einstellungen die es gibt... wobei ich deine Meinung durchaus nachvollziehen kann. Ich würde die von dir angeführten Punkte jedoch noch weiter ausführen auf logisch erklärbare Sachverhalte, die man sich mit gegebenen Sinnen, und ganz wichtig Denken, herleiten kann. Gerade dieses "logisch Denken" ist für mich ganz groß geschrieben, denn auch wenn man etwas sehen kann usw, erklären kann man es noch lange nicht. Deswegen bin ich auch ein großer Freund von Chemie, für mich die Lehre wie die Welt funktioniert. Sozusagen. Aber zumindest kann man sagen das ich ziemlich realistisch vernlagt bin, wobei meine Einstellung wohl "kritischer Realismus" genannt wird.

    Im Punkto Glauben bin ich ebenfalls agnostizistischer Atheist, was für mich ganz simpel durch die Unerklärbarkeit von höherern Wesenheiten begründet liegt. Kein Gläubiger konnte mir bisher logisch darlegen in wie fern ihr Gott wirklich existiert und in die Welt eingreifen kann. Sollte man es schaffen mich von einer Meinung zu überzeugen, so habe ich mir gesagt, dass ich den logischen Schluss ziehe und diesem Glauben anheim falle. Aber na ja, ich glaube zwar nicht an Gottheiten etc, zu 100% abstreiten tue ich sie auch nicht. Es mag durchaus irgendwo eine Sphäre des fliegenden Spaghettimonster geben, wer weis das schon? Aber ich versuche natürlich nicht anderen Menschen ihren Glauben auszutreiben, dass wäre total hirnrissig. Sie werden sich, genau wie ich, nicht wirklich davon überzeugen lassen, dass sie im Falschen Glauben leben. Außerdem sehe ich Religion und Göttergaluben in vilerlei Fällen einen tragenden Balken im Leben an, der einem die Stütze gibt, die man braucht. Und sowas sollte man einem Menschen sowieso nicht wegnehmen. Nur dumm, dass ich hingegen gar kein Freund der Kirche bin, und die Verbindung von Staat und Kirche in Deutschland so nicht akzeptieren kann. Außerweltliche Belange sollten nichts mit innerweltlichen Belangen zu tun haben. Die Kirche soll selber gucken wie sie zurecht kommt, und nicht von Steuern gefüttert werden. Aber egal...


    Just my 2 cents.
  • WTF?
    In einem Geschichtsbuch hab ich mal den Satz "Führer mein Führer, von Gott mir gegeben" gelesen.
    Es gab strenge Dogmen, die nicht angezweifelt werden durften. Wenn man es doch tat, wurde man von der Staatspolizei (Inquisation) eingebuchtet in ein KZ
    Hitler selbst schireb mit "mein Kampf" für viele Nazis (bis heute übrigens) eine Art heilige Schrift...

    Das selbe beim Kommunismus
    Karl Marx schrieb die "Heiligen Schriften" wie "Das Kapital", "Das Kommunistische Mannifest."
    Stalin und Lenin hatten unanfechtbare Positionen, ähnlich wie Kirchenvertreter im Mittelalter... etc. etc. etc.

    Btw. das hat trotzdem nichts mit Religion im eigentlichen Sinne zu tun... sondern mit der Institutionalisierung.
    Hätte "Das Christentum" (bzw die Religionen allgemein) niemals etwas wie Institutionelle Kirchen begründet (insbesondere die Katholische) dann würde in unseren Geschichtsbüchern heute vielleicht etwas anderes stehen...
    Ich hoffe ich habe mich hier einmal etwas besser und nicht auf dem Niveau eines 8 Jährigen ausgedürckt...
  • Soweit ich weiß, hat Hitler das ganze tatsächlich als eine Art Religion angesehen. Einige seiner Aktionen kamen dabei den mittelalterlichen Kreuzzügen sehr nahe. Zum Beispiel die Suche nach dem heiligen Gral. Er hat ja mehrere Suchtrupps auf die Suche nach dem Heiligen Gral geschickt.
    In diesem Menschen steckte allerdings so viel Wahnsinn, dass man nicht genau sagen kann, weshalb er so gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Aber alleine die Tatsache, dass er mehrere Religiöse Gegenstände aufspüren lässt und die "arische Rasse" als perfekte Menschen hinstellt, lässt mir doch auf gewisse Religiöse Hintergründe schließen.
    Die ganze Struktur des Nationalsozialismus zu Hitlers Zeit hatte meiner Meinung die gleiche Struktur, wie man sie z.B. aus dem Christentum kennt. Ein Oberhaupt, Die Anhänger (Arier) Die Heiden (Kommunisten, Linke, Ausländer). Dann der ganze Verrat und Misstrauen, wo Leute ihre eigenen Nachbarn ausgeliefert haben, aus einem bloßen Verdacht, erinnert an die Hexenverbrennung im Mittelalter. Und dann ist da noch das Sammeln von Reliquien, heiligen Grälen, religiösen Gegenständen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich das ganze bis heute in eine Religion entwickelt hätte.


    Aktuelle Projekte:

    Turok
    Vampire Dawn
  • TabulaRasaLP schrieb:

    Soweit ich weiß, hat Hitler das ganze tatsächlich als eine Art Religion angesehen. Einige seiner Aktionen kamen dabei den mittelalterlichen Kreuzzügen sehr nahe. Zum Beispiel die Suche nach dem heiligen Gral. Er hat ja mehrere Suchtrupps auf die Suche nach dem Heiligen Gral geschickt.
    In diesem Menschen steckte allerdings so viel Wahnsinn, dass man nicht genau sagen kann, weshalb er so gehandelt hat, wie er gehandelt hat. Aber alleine die Tatsache, dass er mehrere Religiöse Gegenstände aufspüren lässt und die "arische Rasse" als perfekte Menschen hinstellt, lässt mir doch auf gewisse Religiöse Hintergründe schließen.
    Die ganze Struktur des Nationalsozialismus zu Hitlers Zeit hatte meiner Meinung die gleiche Struktur, wie man sie z.B. aus dem Christentum kennt. Ein Oberhaupt, Die Anhänger (Arier) Die Heiden (Kommunisten, Linke, Ausländer). Dann der ganze Verrat und Misstrauen, wo Leute ihre eigenen Nachbarn ausgeliefert haben, aus einem bloßen Verdacht, erinnert an die Hexenverbrennung im Mittelalter. Und dann ist da noch das Sammeln von Reliquien, heiligen Grälen, religiösen Gegenständen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich das ganze bis heute in eine Religion entwickelt hätte.



    Wenn ich mich richtig entsinne war hitler in erster Linie katholischer Christ.
    Ich würde aber nicht so weit gehen zu sagen, dass hitler dies aus religiösen gründen getan hat
    Ich glaube dass wir, wenn die Faschisten den Krieg gewonnen hätten entweder das Christentum oder die nordische mythologie hätten
    So un jz PLZ wieder Ontopic:woran glaubt ihr, wie könnte die Welt besser sein etc
  • wenn ich sage das ich an Götter glaube dann ist das gelogen aber ich bin mir manchmal echt unsicher ob es nicht vllt doch eine Art höherer Macht gibt :P
    Ich habe mich lange Zeit mit dem heidnischen Glauben außeinander gesetzt und auch u.a. die Edda gelesen aber ich kann von mir nicht behaupten das ich daran glaube. Und wenn ich an etwas glauben müsste dann wäre es eine Religion mit mehreren Göttern. Da ich eigentlich in einer katholischen Familie aufgewachsen bin (obwohl ich selber evangelisch bin) müsste ich ja eigentlich dem Christentum gegenüber Neutral oder Positiv gestimmt sein. So ist es aber nicht. Ich sage jetzt nicht ich verachte es aber ich mag es einfach überhaupt nicht. Sie versuchen alles zu rechtfertigen. Kreuzzüge waren berechtigt weil Gott es so wollte... Is klar, ich hätte jetzt lieber den altgermanischen Glauben hier :P Aber auch insgesammt das alle Christen so verdammt fanatisch sind (zumindest die in meiner Umgebung) hatte schon alle möglichen Versionen erlebt von: Meine Mathe Lehrerin ist Christ und weil ich schwarze Sachen anhabe kann sie mich nicht leiden weil ich Satanist bin und drückt mir schlechte Noten rein oder weil wir uns damals für das Heidentum interessiert haben wurden wir aus unserem Jugendcafe geworfen wo wir vorher Mitarbeiter waren. Das hat glaube ich alles dazu geführt das ich das Christentum jetzt nicht mehr mag^^

    So nachdem ich jetzt nen halben Roman geschrieben habe hoffe ich mal das ich hier nicht auf schlechte Kritik stoßen werde :P


    Mfg Tsuyoshi