political correctness/gendering

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  • political correctness/gendering

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    Hey Leute.
    In diesem Threat will ich wissen, welchen Stellenwert ihr political correctness/gendering zurechnet, was ihr dazu beitragt und wie man eurer Meinung nach mit mit Leuten umgehen soll, die Selbiges nicht beachten.

    Meine Meinung zum Thema:
    Ich finde beides sehr wichtig und versuche es auch im Alltag so gut wie möglich einzuhalten.
    Besonders wichtig halte ich political correctness/gendering in der Politik und bei amtlichen Schreiben, da Beides repräsentatif für das Land sind.
    Eine klare Grenze will ich jedoch im Bereich der Literatur ziehen. Da ist es manchmal einfach nicht möglich korekt zu gendern, weil der Autor zB eine gewisse Melodik in den Text bringen will, die dadurch gestört würde.
    Ich finde auch, dass es der falsche Weg ist Leute die nicht gendern oder politisch inkorekte Sprache verwenden auf eine forsche Weise zurechtzuweisen, da sie dies meist unbewusst tun und sich nur so Verhalten wie es ihnen von der Gesellschaft mitgegeben wurde.
    Ich hoffe auf eine anständige Diskussion
    Mfg ThePatridiot
  • Ich hasse den Umstand das political correctness seinen Einzug in die Alltagssprache gefunden hat, immer wenn es jetzt um Homosexuelle oder Menschen afroamerikanischer Abstammung geht (<-- bewusst drauf geachtet), dann drucksen alle immer blöd rum, weil sei weder schwul noch homosexuell sagen wollen, weil beides irgendwie komisch klingt. Das gleiche bei Schwarzen... Mein Gott, solange sie keiner als Buschmenschen beschimpft ist doch alles geregelt. Ich rede oft politisch nicht korrekt im Alltag, finde ich einfach albern. Oder ich mache es sehr bewusst, um satirisch zu überspitzen, aber im allgemein finde ich es albern. Klingt immer so, als würden die Leute nichtauf den Punkt kommen und nur um den heißen Brei drumherum reden. In offiziellen Angelegenheiten und der Politik ist es natürlich wichtig, aber da reden ja eh alle gequirlt um den Brei, da gehört sich das schon.
  • Die meisten Schwarzen juckt es einen Scheiß wenn du sie so nennst. Sie haben nunmal die hautfarbe und Leute sind nunmal schwul/lesbisch usw.
    Die Leute sollen einfach normal damit umgehen. Total dumm finde ich jedoch, dass manche Leute schwul als Beleidigung nehmen. Einfach nur arm sowas, kommt wohl von der katholischen Kirche.

    Evtl solltest du mal ne gute Definition für dein Thema geben, glaub nicht jeder weiß was genau damit gemeint ist :D
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    Wir leben in einer Gesellschaft, die aufgrund gewisser Umstände (WK2, Holocaust etc) versucht, so politisch korrekt wie nur möglich zu sein. Jedoch wird dabei oftmals übersehen, dass die Betroffenen diese gar nicht als Beleidigung empfinden. (Ich kenne persönlich den ein oder anderen "Afrogermanen" , falls man es so nennen will [klingt komisch, gell?], die selbst sagen, sie sind Schwarze und gut ists) Interessant ist auch, das sich viele dieser Gruppen auch selbst so titulieren und keinerlei Anstoß daran finden. Es kommt nicht darauf an WAS man sagt, sondern WIE. Ich finde es immer wieder erheiternd, das Leute einen schief anschauen, wenn man sie als Mensch bezeichnet (für die, die's nicht wissen: ich mein das Wort Kanake, hawaiisch für Mensch). Wenn man jetzt natürlich KANAKE sagt, dann ist es eine Beleidigung, weil man es beleidigend meint. Klar gibt es Wörter, die man vermeiden sollte (N*g*r etc) da sie generell eine abwertende Bedeutung von Haus aus besitzen, bzw im Lauf der Zeit zu sehr negativ belegt wurden.

    Allerdings sind auch Gegenbewegungen zu erkennen. In der "homosexuellen Szene" wird heute auch bevorzugt das Wort gay/schwul benutzt (auch für sich selbst), da es einfach besser klingt als "Homosexueller" ( und bei weitem nicht so medizynisch [tschuldigung der musste sein] ), eben auch weil es früher eine extrem positive Bedeutung hatte (fröhlich, heiter).

    Political Correctnes ist mit Vorsicht zu genießen, es kommt nur allzu oft vor, dass man damit verletzender ist als mit den "umgangssprachlichen" Worten. Wenn man sich mit einem Schwarzen (englisch: black, the) unterhält, kurz stockt und dann Worte wie "Afroamerikaner" oder "Maximalpigmentierter" verwendet, weiß das Gegenüber genau, er hat gerade "B*mbo" gedacht.

    Darum lieber normale Ausdrücke verwenden, und das Gegenüber so behandeln wie er es verdient hat: als Kanake (MENSCH!!!)


    EDIT: Gay/schwul hat mittlerweiel zwar "offiziellen Status" erlangt, jedoch ist es, wie mein Vorposter schon anmerkte, nicht unbedingt sinnvoll/witzig/POLITISCH KORREKT^^ diese Wörter als Schimpfworte zu missbrauchen, da sie eigentlich etwas anderes bedeuten, als sich so mancher vllcht denken könnte...

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Golofar ()

  • Alle Schwule mit denen ich bisher zu tun hatte, haben es gehasst, wenn man um das Thema herumgeredet hat oder irgendwelche politisch korrekten Begriffe verwendet hat. Sie wollten als sschwul bezeichnet werden und damit hatte sich das dann. Meiner Meinung nach zeigt das ganze auch, wie unerfahren und ängstlich in Deutschland noch mit diesem Thema umgegangen wird. Es wirkt fast so, als wären Schwule/Lesben/Behinderte/Außländer etwas, mit dem man ganz vorsichtig umgehen muss, weil sie sich ja sofort in gefährliche Monster verwandeln können. Eigentlich sind es aber auch nur Menschen so wie jeder andere. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn mich jemand als weiß bezeichnet oder zu mir Kraut sagt, wie es die Amerikaner ja tun.

    In der Überschrift steht noch etwas von gendering. Meinst du damit die Einführung neuer Worte so wie Bundeskanzlerin, Pastorin, Studentin und Salzstreuerin? Na gut, das letzte Wort gibt es ja glücklicherweise noch nicht, aber wenn das gemeint ist, halte ich nicht besonders viel davon. unsere Sprache hat sich nuneinmal so entwickelt und es hat rein gar nichts mit Chauvinismus zu tun, wenn man nun die ursprüngliche Wortform benutzt. In der Schweiz gibt es einen Modellversuch, der sogar noch weiter geht. Dort wurde an einer Grundschule eingeführt, dass alle Worte weder männlich noch weiblich sind. Man sagt also beispielsweise nicht mehr Mutter und Vater, sondern Elter bzw. Elternteil.
  • Nein, ich schreibe nichts dazu. Ich will nur kundtun, daß mir grad die Galle platzt wegen der Verlogenheit, die in political correctness steckt.

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    ◆ Meine Empfehlung: FarCry ◆ Laufendes Projekt: World of Tanks

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  • Ich kann mich meinen Vorpostern mit dem Punkt, dass die politische Korrektheit (so sagt man doch zu gut deutsch?) einfach nur suckt lutscht, absolut anschließen, das zwanghafte Vermeiden von Anglizismen übrigens auch (allerdings kann ich's wiederum nicht leiden, wenn Leute einfach mal "lol" brüllen, aber gut anderes Thema) [was nicht heißt, dass man es damit übertreiben sollte].
    Man sollte seinen Sprachgebrauch nicht in eine Richtung versteifen, z.B. versteh' ich absolut nicht, warum Reden, Ansprachen oder einfach nur Gespräche massiv in die Länge gezogen werden wegen Dingen wie "Schülerinnen und Schüler", "Wählerinnen und Wähler" oder "Arbeiterinnen (ahaha versteht ihr, es gibt keine Arbeiterinnen... joke) und Arbeiter" - echt, jedes Mal wenn ich sowas höre denk' ich mir 'ne simple Abfolge an Dingen:

    Facepalm, thumbs down, danke setzen. (manch einer mag mich nun youtubegestört nennen, aber ich wollte einfach nich den alten "Sechs, setzen"-Spruch wieder ausgraben, er hat seine Grabesruhe verdient)

    Die versteifte Korrektheit in allen Dingen verzögert nur das aussprechen der Dinge, die man eigentlich sagen will und wirkt dabei auch noch scheisse - so, prägnantes Fazit dagelassen? Ich hoffe doch, und wenn nicht is auch egal meine lieben Forenposterinnen (there are no mädchenz on the internetz) und Forenposter *cough*

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Broetchen8441 ()

  • zum thema farbige: wenn ich irgendwo in der welt herumkurve werde ich dort grundsätzlich "der Weiße" oder "der Blonde" genannt aber wenn man in eu mal "schwarzer" sagt, wird man schnell mal als rassist tituliert
    vielen ist es egal und wenn man die menschen eh nicht kennt so ist doch eine auffällige hautfarbe/frisur/kleidung jenes merkmal was man sich am leichtesten merkt. finde es also nicht falsch bei bezügen die worte "der/die schwarze, der mit dem rotschopf, die mit der argen kleidung zu verwenden...

    apropo political correctness: in österreich wird jetzt die bundeshymne geändert damit sie gender-korrekt ist. da gibts nen satz: land der großen söhne - wird in "land der großen söhne und töchter" umformuliert. das find ich echt mal übertrieben! 8|