Wie weit kann der Mensch gehen?

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  • Wie weit kann der Mensch gehen?

    Wie steht ihr zum Thema Technische Verbesserungen? 41
    1.  
      Ich finde es sehr gut und hätte auch sehr gerne welche, auch wenn es nicht lebenswichtig ist. (14) 34%
    2.  
      Ich finde es ganz und gar nicht gut! Halb Mensch, halb Maschine? Nein Danke. (11) 27%
    3.  
      Eigentlich finde ich es gut, man sollte es aber nur im Notfall verwenden. (9) 22%
    4.  
      Ich weiß es nicht, man muss warten bis es technisch möglich ist. (7) 17%
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    Ich orientiere mich mal ein bisschen an Deus Ex Human Revoluion:

    Dem Mensch war kalt, er erfand das Feuer. Er war schwach, also erfand er Werkzeug. Doch das alleine reichte nicht, er baute große Maschinen.
    Diese Technologien sind auf den ersten Blick von Vorteil, doch was bringt es wirklich? Wie viele Tiere müssen sterben, damit der Mensch überlebt? Wie schlimm wird die Erde verschmutzt werden?

    Dann gibt es noch Technologien wie Biologische Kampfstoffe, Atombomben, Waffen, usw. Natürlich weiß jeder, dass diese Technologien aus dem Größenwahnsinn der Menschheit entstanden sind und so gut wie gar nichts bringen. Doch, warum benutzt man sie trotzdem? Man redet von Moral, doch wenn es um Geld oder Macht geht ist die Moral gleich im Hintergrund.

    Bleiben wir mal beim Beispiel Deus EX:
    Wenn der Mensch sich selbst als zu schwach empfindet, wird er sich selbst verbessern? Ich glaube ja, doch was wird das bringen? Was passiert wenn es einen Virus gibt? Was passiert bei technischen Fehlern? Wer kann die Macht haben so etwas zu entwickeln und weise zu benutzen? Ist der Mensch wirklich fähig dazu?

    Edit:
    Viele haben jetzt darüber geschrieben, wie lange es die Menschen noch gibt. Eigentlich meinte ich das mit dieser Diskussion ein bisschen anders:
    Der Mensch erfindet viele neue Technologien, doch ab welchem Zeitpunkt geht er zuweit? Wäre der Mensch noch als Lebewesen anzusehen, wenn er eine halbe/ganze Maschine wäre?
    Ich persönlich sage nein. Jedes Lebewesen hat Stärken und Schwächen, doch wenn man als Mensch alle Schwächen durch Technik ersetzen will, wäre man dann noch ein lebendiger Mensch mit Gefühlen? Ab diesem Zeitpunkt würde er zuweit gehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Phil0458 ()

  • Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär das Leben halb so schwer.

    Nungut.

    Wenn der Mensch es schafft, die nächsten Hundert Jahre zu überleben, was ich langsam stark bezweifel, dann kann ihn nur eines vor dem Größenwahn einiger Mitmenschen retten.

    Nämlich, daß er sich vom Acker macht und andere Planeten besiedelt. Hat er das geschafft, hat er auch gute Chancen zu überleben. Schafft er es nicht, nun, dann ist die Menschheit bald nur noch eine Fußnote der Erdgeschichte.

    ...
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  • Interessante Fragen :)
    Ich schließe mich da SheratanLP allerdings auch an. Ich bezweifle ebenfalls das die Menschheit noch lange überleben wird... wobei ''lange'' ein so kleines wort ist welches vermutlich noch einige wenige Epochen beschreibt. Die Größte Weltkatastrophe ist der Mensch selbst. Wenn ein Asteroit auf uns Niederschlägt ist es nicht die Schuld des Menschen. Aber die Wahrscheinlichkeit das wir uns selbst Wegbomben mit Atomaren Angriffen scheint mir viel höher :/ allein der Irak ist schon zu großen teilen verstrahlt. Warum? Weil die Amis natürlich in den Waffen Uran Munition haben. Viele Kinder sind dort schon Verstrahlt weil sie mit den Patronen der Waffen bzw mit den Zerstöhrten Panzern die dort herumstehen spielen. Vielen Zerstöhrten Panzern und gebieten sollte man sich nicht mehr nähern aber das ist den Menschen hier in Europa natürlich nicht bewusst. In Lybien wird Uran Munition ebenfalls schon genutzt und die Verstrahlungen werden sich dort in den nächsten Jahren immer weiter Ausbreiten.

    Wer sich dort weiter Informieren will gibt bei Google einfach ''DU Munition" ein... Ich denke die dort gezeigten Bilder Sprechen für sich... Es sollte aber niemand tuen der Zart beseitet ist... So wie ich XD denn ich habe darüber eine Präsentation in Politik gehalten XD.... Mein lehrer musste weg gucken... *hust*

    Wenn die Menschheit es tatsächlich schafft einen Neuen Planeten zu besiedeln ehe sie hier alles Wegbombt...wird das Chaos auch dort so weiter gehen :/

    Aber da die Erde in 5 Milliarden Jahre eh von der Sonne verschlungen werden soll bzw ein Schwarzes Loch auf uns zu kommt (welches sich angeblich hinter der Milchstraße befindet) da sollten sich die Intelligenten und Konsumorientierten Menschen sich langsam mal beeilen :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FreyaSapphire ()

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    Also...mal Butter bei die Fische.

    Zuerst mal eine Frage: Woher kommt eure Schwarzmalerei? Das ist eine ernst gemeinte Frage, stellt sie euch mal ganz ernsthaft und versucht sie zu beantworten....ganz für euch alleine. Von den Medien (aller Art)? Falls das eure Antwort ist, kann man nur sagen, dass Informationen alleine keine gute Grundlage für ein Urteil sind. Informationen, wie sie tagtäglich auf uns einprasseln wollen interpretiert und eingeordnet werden. Ohne das, sind sie nämlich nur Stückwerk und nicht zu gebrauchen.....da kommt es nur allzu schnell mal zu Unglücksszenarien, bei der eine schrecklicher ist als die andere.

    Wenn man sich das Thema wirklich mal durch den Kopf gehen lässt, geht es uns und auch vielen ehemaligen (heutzutage Schwellenländern) dritte Welt Länder besser als jemals zuvor. Ob wir heute die Atombombe haben, oder in der Lage wären schreckliche Chemie-Waffen herzustellen, oder ob es im Mittelalter Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge, oder später auch, den Holocaust oder die Weltkriege gab, sind zwei nicht zu vergleichende Dinge.

    So etwas (und damit meine ich auch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen) wäre in der heutigen Welt undenkbar. Wenn auch möglich, aber das kann sich heute, dank Globalisierung, einfach kein Land mehr leisten. Wer kauft sonst die Produkte von morgen? Die USA zum Beispiel sind ein wichtiger Absatzmark für chinesische Produkte und andersherum. Diese beiden Länder werden sich nicht zerbomben. Auch in Europa herrscht derzeit ein noch nie dagewesener Frieden. Dass es immer Konflikte geben wir, ist klar, das streite ich auch gar nicht ab...

    Auch zum Thema Umweltverschmutzung kann man sagen, dass es heutzutage Recycling-Methoden gibt, die zum Beispiel die meisten Kunststoff-Arten fast zu 100% wiederverwertbar machen. Noch vor 60 Jahren sah das ganz anders aus. Hier wurde verbrannt, was brannte und keiner kümmerte sich um giftige Abgase. Das selbe bei Motoren, Kraftwerken, Kläranlagen, oder vielen, vielen anderen Industrien. Gut, in vielen Ländern gibt es auch noch "Dreckschleudern", gerade in Schwellen-, oder dritte Welt Ländern. Aber auch hier ist eine Entwicklung zu verzeichnen, die nicht außer Acht gelassen werden darf.

    Also ums mal auf den Punkt zu bringen: Wenn ihr eine Entwicklung, egal welcher Art entdeckt, dürft ihr sie nicht gleich weiterverfolgen, hochrechnen und dann mit dem schlimmsten anzunehmenden Unfall rechnen. Das wäre so als wenn jemand, der keine Ebbe und Flut kennt, eines Tages am Stand steht und erkennt "Mein Gott! Das Wasser steigt unaufhaltsam", ins Dorf rennt und überall verkündet, in wenigen Stunden ist alles überflutet....und das nur weil es gerade Flut wird. ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von LightYarn ()

  • LightYarn schrieb:

    Also...mal Butter bei die Fische.

    Zuerst mal eine Frage: Woher kommt eure Schwarzmalerei? Das ist eine ernst gemeinte Frage, stellt sie euch mal ganz ernsthaft und versucht sie zu beantworten....ganz für euch alleine. Von den Medien (aller Art)? Falls das eure Antwort ist, kann man nur sagen, dass Informationen alleine keine gute Grundlage für ein Urteil sind. Informationen, wie sie tagtäglich auf uns einprasseln wollen interpretiert und eingeordnet werden. Ohne das, sind sie nämlich nur Stückwerk und nicht zu gebrauchen.....da kommt es nur allzu schnell mal zu Unglücksszenarien, bei der eine schrecklicher ist als die andere.

    Wenn man sich das Thema wirklich mal durch den Kopf gehen lässt, geht es uns und auch vielen ehemaligen (heutzutage Schwellenländern) dritte Welt Länder besser als jemals zuvor. Ob wir heute die Atombombe haben, oder in der Lage wären schreckliche Chemie-Waffen herzustellen, oder ob es im Mittelalter Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge, oder später auch, den Holocaust oder die Weltkriege gab, sind zwei nicht zu vergleichende Dinge.
    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Ständig dieses "Heute ist alles scheiße und die Welt geht eh in paar Jahren unter", obwohl sich das Meiste im Gegensatz zu früher gebessert hat (kaum Sklaverei, Diktatur wird bekämpft, für Menschenrecht wird mehr gekämpft, Menschen sind nicht mehr so naiv wie früher, die Religion hat nicht mehr die Oberhand, armen Länder innerhalb der EU geht's besser, Krieg innerhalb der EU wird unvorstellbar und und und). Warum immer nur das Schlechte sehen und das Gute ignorieren? Langsam kommt es mir so vor, als wären zu 90% nur starke Pessimisten hier im Forum (was auch andere Themen wie "Was ist Liebe?" anbelangt). Krieg gab es, gibt es und wird's weiterhin geben. Es gehört zu unserer Natur.

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Aligator ()

  • Ich gebe euch da ebenfalls recht. So ist es so war es und so wird es immer sein. Aber ich ging davon aus das nun darüber diskutiert wird (ist ja nen forum) mit der überschrift ''wie weit kann ein mensch gehen'' das extrembeispiele genannt werden. Natürlich darf sich wegen Politischen und Sozialen Themen niemand verrückt machen. Aber man darf die augen auch nicht vor solchen fällen schließen und vielleicht doch mal näher in die negativen seiten der Menscheitsgeschichte rein schauen wenn man schon zuviel blümchen und herzchen gesehen hat. Man könnte nun noch etliche Verschwöhrungs Theorien Aufzählen XD Wie warum weshalb die Menschheit unter geht, gibts ja genug von XD.
    Natürlich wird es noch Jaaaaaaaahre dauern bis es vermutlich den Menschen nicht mehr geben wird warum auch immer. Aber solange man darüber Diskutieren kann ist das doch voll in ordnung o_O
    Aber ich kann verstehen das viele soetwas für Schwarzmalerei halten, immerhin ist das thema genau so ausgelutscht wie doku soaps auf rtl.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FreyaSapphire ()

  • Der Mensch geht soweit wie er nur kann.
    Der Mensch ist von Natur aus ein Egoist.
    Immer will man das beste haben, den größen Fernsehen das neuste Handy usw.
    Doch man vergisst leicht, das dies alles Luft ist.
    Solange man ein dach über den Kopf hat gesund ist und täglich satt wird, sollte man aufhören zu jammern. Dies ist in unserer heutigen Zeit extrem schwierig, weil diese grundlegenden Dinge ,für die meisten als selbstverständlich gelten.

    Und Kriege: "Solange Menschen auf diesen Planeten existieren, gibt es auch Kriege".

    Die Welt ist nur so schlecht, wie die Einwohner sie gestallten.
  • Man könnte sich nun natürlich auf einige Phylosophen stützen, die diese Thematik mit Ethik und Moral beschreiben....da ich aber nun keine Lust hab meine unterlagen rauszukramen, mach ich es doch nicht *g*

    Für mich ist die Entwicklung des Menschen, so wie er heute ist, eigentlich nur der Weg, den er hätte gehen müssen. Denn im grunde ist der Mensch ja im Grundauf egoistisch und selbstbezogen, denn mal ehrlich, wenn ein Haus brennt will jeder als erstes raus.

    So ist es auch grob gesehen auf die Masse übertragbar. Jede Gruppe betrachtet sich als wichtiges Individuum und durch den Besitz an Waffen oder anderweitger Technologie hebt man sich erstens ab aber auch sichert man seinen Arsch vor den anderen die vor neid erblassen. Immerhin ist dies doch der Grund für die meisten Kriege in der Geschichte gewesen, eifnach dieses "EEEH die haben auch soviel Land, ich will auch soviel Land!".

    Ich frag mich schon Lange, obs nicht manchmal einfach besser wäre, wenn man irgendwo steckengeblieben wär, ok im Mittelalter hätte man keine Let's Plays machen können.....
  • Nunja, die Frage lautete ja, wie weit kann der Mensch noch gehen und nicht, wie gut kann der Mensch jammern.

    Völlig egal wie gut oder schlecht es den Menschen in einzelnen Regionen geht, an der Tatsache, daß er schon in vielen Punkten zu weit gegangen ist, lässt sich nichts bestreiten oder ändern.

    So lassen sich die mittlerweile verstrahlten Gebiete auf der Erde nicht wegreden und es lässt sich auch nicht wegreden, das Tschenobyl nur der Anfang vom Ende war. Siehe Japan, siehe Frankreich.

    Der Mensch hat große Fehler gemacht und wenn ihm die Natur nicht mit Asteroiten oder anderen Katastrophen zuvor kommt, wird er sich bei genauerer Betrachtung wohl selbst vernichten.

    Nicht unbedingt in Kriegen, sondern wohl eher durch seinen Forschungsdrang und dem naiven Umgang mit Sachen von denen man die Finger hätte lassen sollen, die es aber nunmal schon gibt.

    Nur das Ausbreiten der Menschheit im Weltraum wäre ein Garant für das Überleben der menschlichen Rasse.

    Oder um es mal technisch zu sagen, ohne Backup ist es keine Frage ob es Datenverlust geben wird, sondern nur eine Frage der Zeit, wann es ihn geben wird.

    Ergo, die Menschheit braucht ein Backup. :)

    ...
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  • Phil0458 schrieb:

    Edit:
    Viele haben jetzt darüber geschrieben, wie lange es die Menschen noch gibt. Eigentlich meinte ich das mit dieser Diskussion ein bisschen anders:
    Der Mensch erfindet viele neue Technologien, doch ab welchem Zeitpunkt geht er zuweit? Wäre der Mensch noch als Lebewesen anzusehen, wenn er eine halbe/ganze Maschine wäre?
    Ich persönlich sage nein. Jedes Lebewesen hat Stärken und Schwächen, doch wenn man als Mensch alle Schwchen durch Technik ersetzen will, wäre man dann noch ein lebendiger Mensch mit Gefühlen? Ab diesem Zeitpunkt würde er zuweit gehen.
    ^this
    Wenn man zwanghaft versucht, die eigene Art (also Spezies) zu ändern, dann geht man meiner Meinung nach zu weit - wieso sind wir Menschen, wenn wir im Endeffekt dann doch keine sein wollen sondern halb-mechanisierte Gewebsmechatronik, vollgepumpt mit irgendwelchen Stoffen, die da nicht reingehören?
    Der Mensch geht soweit wie er nur kann.
    Der Mensch ist von Natur aus ein Egoist.
    Immer will man das beste haben, den größen Fernsehen das neuste Handy usw.
    Doch man vergisst leicht, das dies alles Luft ist.
    Solange man ein dach über den Kopf hat gesund ist und täglich satt wird, sollte man aufhören zu jammern. Dies ist in unserer heutigen Zeit extrem schwierig, weil diese grundlegenden Dinge ,für die meisten als selbstverständlich gelten.
    Danke, dass es endlich mal jemand gesagt hat, weil ich hatte's auch mal nötig, solche Gedanken von wem anders zu lesen - ja, ich hatte und habe es nötig, in mehrerlei Hinsicht, womit sich dann hoffentlich die "Hihihihi er hat's nötig"-Fraktion bestätigt gefühlt hat.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Broetchen8441 ()

  • Das ganze ist meiner Meinung nach genauso wie die Diskussion über Genmanipulation. Heute regen sich viele darüber auf, aber in 50 Jahren wird es ganz normal sein. Dass der Mensch schon seit langem im Genpool anderer Arten rumpfuscht, scheinen die meisten geflissentlich zu ignorieren, denn nichts anderes ist die Züchtung des Wolfes zum Hund, oder das anpflanzen der besten Getreidesorten. All das ist Genmanipulation. Es gibt jetzt nur den Aufschrei, weil es mittlerweile auf der molekularen Ebene stattfindet, die der 08/15-Mensch nicht versteht.

    Genau so steht es mit der maschinellen Verbesserung des Menschen. Es ist das Unbekannte, das nicht verstanden wird, weswegen es mit viel Misstrauen betrachtet wird. Warum zur Hölle sollte man gefühlslos werden, wenn man etwas "unnatürliches" in den Körper eingebaut bekommt? Ist jemand mit eine Krone im Zahn etwa auf einmal ein schlechter Mensch? Oder was ist mit Leuten, die ihre Beine verlieren und dann durch die Robotik die Möglichkeit bekommen, wieder laufen zu können? Genauso wird es bald vielleicht sogar möglich sein, dass Blinde durch elektronische Augen wieder sehen können. Hier wird sich über Egoismus aufgeregt, dass der Mensch immer weiter will, aber ist es nicht genauso egoistisch sich davor zu verschließen, alles so zu lassen wie es ist und einfach seine Augen vor allem zu verschließen, was sein könnte?

    SheratanLP schrieb:

    Nur das Ausbreiten der Menschheit im Weltraum wäre ein Garant für das Überleben der menschlichen Rasse.

    Oder um es mal technisch zu sagen, ohne Backup ist es keine Frage ob es Datenverlust geben wird, sondern nur eine Frage der Zeit, wann es ihn geben wird.

    Ergo, die Menschheit braucht ein Backup. :)
    Du redest erst darüber, wie uns ja Dinge vernichten können, aber genauso kann uns genau die Besiedelung des Weltraums vernichten. Wenn wir auf einen Planeten stoßen, auf dem die Menschheit überleben kann, kann dort genauso ein Krankheitserreger existieren, der uns komplett ausrottet.

    Egal was man ansieht, man wird immer negative Seiten finden. Genauso gibt es aber positive Seiten und diese positiven Seiten sind es allemal wert weiter zu machen.
  • SuperFaex schrieb:

    Warum zur Hölle sollte man gefühlslos werden, wenn man etwas "unnatürliches" in den Körper eingebaut bekommt? Ist jemand mit eine Krone im Zahn etwa auf einmal ein schlechter Mensch? Oder was ist mit Leuten, die ihre Beine verlieren und dann durch die Robotik die Möglichkeit bekommen, wieder laufen zu können? Genauso wird es bald vielleicht sogar möglich sein, dass Blinde durch elektronische Augen wieder sehen können.

    Ich und die meisten anderen reden nicht von Heilungen sondern von Verbesserungen. z. B. schnelleres/besseres Denken durch Computerchips. (OMNOMNOM Chips ;D)
    Oder stärkere arme, obwohl die eigenen noch funktionieren, etc.

    Wahrscheinlich wird es dann eine noch schlimmere Spaltung zwischen arm und reich geben. Wenn diese Verbesserungen viel Geld kosten werden, können es sich ärmere Leute nicht leisten. Die Arbeitgeber (v.a. in Handwerklichen Berufen) hätten aber (glaube zumindest ich) lieber verbesserte Arbeiter, die viel mehr leisten können als "normale".

    Bei den Verbesserungen ist auch mMn. unklar wie der Körper darauf reagieren würde. Würde er es als Fremdkörper erkennen unversuchen es abzustoßen, obwohl es vieleicht lebenswichtig ist und man somit sterben könnte?
  • Phil0458 schrieb:

    Ich und die meisten anderen reden nicht von Heilungen sondern von Verbesserungen. z. B. schnelleres/besseres Denken durch Computerchips. (OMNOMNOM Chips ;D)
    Oder stärkere arme, obwohl die eigenen noch funktionieren, etc.

    Wahrscheinlich wird es dann eine noch schlimmere Spaltung zwischen arm und reich geben. Wenn diese Verbesserungen viel Geld kosten werden, können es sich ärmere Leute nicht leisten. Die Arbeitgeber (v.a. in Handwerklichen Berufen) hätten aber (glaube zumindest ich) lieber verbesserte Arbeiter, die viel mehr leisten können als "normale".

    Bei den Verbesserungen ist auch mMn. unklar wie der Körper darauf reagieren würde. Würde er es als Fremdkörper erkennen unversuchen es abzustoßen, obwohl es vieleicht lebenswichtig ist und man somit sterben könnte?
    Verbessertes Denken durch Computerschnittstellen sind momentan noch so sehr Zukunftsmusik wie fliegende Autos und Fortbewegung durch Teleportation, da würde ich mir mal keine Gedanken drum machen. Ich muss aber sagen, dass mich das sehr fasziniert, vor allem, weil es das Lernen radikal ändern würde. Wenn man eine "Festplatte" in Verbindung zum Gehirn hätte, könnte man die benötigten Daten einfach hochladen und sofort darauf zugreifen. Bevor man aber auch nur überhaupt in die Richtung forschen kann, muss erst ein vernünftigens Interface her, mit dem das Hirn interagieren kann und das wird noch sehr lange dauern.

    Natürlich wird das zu einer Spaltung zwischen arm und reich führen, genauso wie heutzutage es z.B. schon Schönheitsoperationen sind. Wenn sich jemand aber verbesserte Arme leisten kann, wird er wohl kaum in einem handwerklichen Beruf arbeiten, daher wird das wohl kaum Einfluss auf 100% natürliche Menschen haben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass irgendwann Jobs/Firmen geben könnte, bei denen solche Verbesserungen notwendig sind, damit man dort arbeiten kann. Dann könnte es auch sein, dass die jeweilige Firma die Kosten für die Augmentation bezahlt, man sich dafür aber verpflichten muss eine gewisse Anzahl an Jahren für diese Firma zu arbeiten.

    Dass der Körper solche Teile abstoßen wird, ist zunächst unvermeidlich, aber daran werden Ingenieure arbeiten, so dass es möglich wird. Organtransplantation oder gar eine einfache Bluttransfusion waren zu Beginn ja auch sehr gefährlich, aber nach und nach wurde dies verbessert. Das ist einfach das Risiko einer neuen Technologie oder Methode und jeder der sich so einer Behandlung unterzieht, weiß, was ihn erwartet.


    Nachtrag:
    Ein Hirn Interface ist sehr schwer zu verwirklichen, da das Gehirn ein unglaublich komplexes Organ ist und jedes Hirn anders ist. Man kann also kein standarisiertes Interface nehmen.

    Nachtrag2:
    Man darf sich auch nicht vorstellen, dass man dann einfach Kabel und Metallstücke eingepflanzt bekommt. Wenn es so einfach wäre, gäbe es das heute schon längst. Dafür werden spezielle Materialien benötigt und Verbindungen werden dann bspw. nicht aus Kupferdraht bestehen, sondern organisch sein. Das Bild des Cyborgs, der halb Mensch und halb Maschine ist, ist eigentlich nur ein Bild, das man aus Filmen, Spielen und Romanen hat. Die Realität sieht da ein wenig anders aus. Deswegen ist es auch Schwachsinnig, dass man dadurch gefühlslos wird.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SuperFaex ()

  • Es ist nicht nur schade sondern sogar kontraproduktiv, das die Menscheit dazu übergegangen ist, sich selbst so zu hassen. Es ist kein unabänderlicher Fakt, dass wir so leben müssen. Wenn wir es schaffen, Teil von natürlichen Kreisläufen zu werden, anstatt einfach nur zu konsumieren, können wir dem Planeten sogar helfen. Dabei kann Technologie uns natürlich unterstützen.
    Anstatt z.B. menschlichen Urin einfach ins Abwasser zu kippen, wo sich Stickstoff - und Phosphorverbindungen als Klärschlamm absetzen, der dann verbrannt wird und NOx etc. freisetzt, kann man ihn auch einfach trocknen und als Dünger verwenden.
  • Der Mensch kann gerne immer weitergehen, bloß vielleicht nen Tick in ne andere Richtung. Aber an sich wird doch die ganze Zeit alles immer besser, gut es gibt auch Sachen heuzutage, die es so vor 2 Jahrhunderten nicht gab (Konzernkomplexe, die sich verselbständigt haben und außer Kontrolle sind, Medien, die jeden Menschen erreichen und nicht glaubwürdig agieren etc.). Auf der anderen Seite möchte ich keine 20 Jahre früher gelebt haben, ich hab das Gefühl wir verbessern uns immer mehr und näher uns langsam einem Ideal, welches natürlich nie erreicht werden wird. Aber näher dran, das ist doch was.

    Jetzt mehr zu dem Cyborgthema: Ich würde mir ungern solche Verbesserungen implentieren lassen, aber vor einiger Zeit waren Handprothesen auch noch SciFi, der einen gruseln lässt. Das ist, wie SuperFaex bereits sagte, lediglich die Angst vor dem Unbekannten, die zwar völlig natürlich ist, aber trotzdem die größte und nervigste Barriere des Menschen. Andererseits vielleicht gut, dass wir die haben, sonst würde mein Opa mich in CallofDuty besiegen und Techno hören (Um nur mal nebenbei daraufhinzuweisen, wo diese Angst noch so zu finden ist)
  • SuperFaex schrieb:

    Du redest erst darüber, wie uns ja Dinge vernichten können, aber genauso kann uns genau die Besiedelung des Weltraums vernichten. Wenn wir auf einen Planeten stoßen, auf dem die Menschheit überleben kann, kann dort genauso ein Krankheitserreger existieren, der uns komplett ausrottet.

    Egal was man ansieht, man wird immer negative Seiten finden. Genauso gibt es aber positive Seiten und diese positiven Seiten sind es allemal wert weiter zu machen.


    Um mal bei dem technischen Beispiel zu bleiben.

    Klar kann auch ein Backup schon den "Virus" enthalten, der letztendlich zum Datenverlust führt, aber ich denke mal, daß es keine Backupsysteme gäbe, wenn man grundsätzlich von diesem Fall ausgehen würde.

    Im Fall der Menschheit muß einfach sichergestellt werden, daß diese auch dann überlebt, wenn mit der Erde irgendetwas schlimmes passiert. M.E. eine der wichtigsten Aufgaben von Wissenschaft und Forschung.

    Was das herumverbessern an den Menschen betrifft, so sehe ich da nur eine geringe Gefahr. Sicher wird es irgendwann möglich sein einen verunfallten Motorradfahrer einen neuen Arm zu geben, weil der seinen beim Unfall verloren hat, aber es wird dann auch nur wieder ein Arm wie jeder andere sein.

    Warum ? Ganz einfach weil es den Regierungen der Welt bewusst geworden ist, daß es keine gute Idee wäre Übermenschen zu schaffen, die sich dann gegen sie wenden könnten, weil sie ja immernoch einen eigenen Willen haben oder von anderen sozusagen umgepolt werden könnten.

    Diese Lehre hat man ja nun endlich aus der ungewollten Verbreitung der verschiedensten Vernichtungswaffen gezogen und viele Projekte, von denen man ehemals begeistert war, in die Tonne gekloppt.

    ...
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  • How many roads must a man walk down, before you can call him a man?
    Yes'n how many seas must a white dove sail, before she sleeps in the sand?
    Yes'n how many times must the cannon balls fly, before they're forever banned?

    The answer, my friend, is blowin' in the wind;
    The answer is blowin' in the wind.

    How many years can a mountain exist, before it's washed in the sea?
    Yeas'n how many years can some people exist, before they're allowed to be free?
    Yeas'n how many times can a man turn his head, and pretend he just doesn't see?

    The answer, my friend, is blowin' in the wind;
    The answer is blowin' in the wind.

    How many times must a man look up, before he can see the sky?
    Yes'n how many ears must one man have, before he can hear people cry?
    Yes'n how many deaths will it take till he knows, that too many people have died?

    The answer, my friend, is blowin' in the wind;
    The answer is blowin' in the wind.


    SheratanLP schrieb:

    Nicht unbedingt in Kriegen, sondern wohl eher durch seinen Forschungsdrang und dem naiven Umgang mit Sachen von denen man die Finger hätte lassen sollen, die es aber nunmal schon gibt.


    An dieser Stelle will ich dich drauf Hinweisen, dass nicht alles, was von dem Mensch entwickelt wurde zu Katastrophen geführt hat. Und man hat einen alles anderen als naiven Umgang mit Sachen. Erst recht wenn es um den Bereich Forschung oder Wissenschaften geht. Die grandiose Entdeckung von Einstein E=mc^2 war nicht explizit für eine Atombombe entworfen.
    Nicht zu vergessen, dass diese "naives" Umgang mit Sachen hat zum Beispiel Medizin und Medikamente erschaffen - und verbreitet somit das Leben.

    SheratanLP schrieb:

    Was das herumverbessern an den Menschen betrifft, so sehe ich da nur eine geringe Gefahr. Sicher wird es irgendwann möglich sein einen verunfallten Motorradfahrer einen neuen Arm zu geben, weil der seinen beim Unfall verloren hat, aber es wird dann auch nur wieder ein Arm wie jeder andere sein.


    Was heißt hier bitte schön NUR? Es gibt so viele Menschen, welche zB nicht laufen können, oder welchen ihren Arm verloren haben. Glaube mir, die wünschen sich nichts anderes als irgendein Arm zu haben. Sie wollen keine Helden sein. Den Menschen, die richtig gut sitzende Prothesen haben, merkst du es kaum an, das denen irgenetwas fehlt. Natürlich sind sie nicht so beweglich, und selbstverständlich "anders" als die gesunden Menschen. Aber etwas besonderes wollen sie auch nicht sein.

    SheratanLP schrieb:

    Warum ? Ganz einfach weil es den Regierungen der Welt bewusst geworden ist, daß es keine gute Idee wäre Übermenschen zu schaffen, die sich dann gegen sie wenden könnten, weil sie ja immernoch einen eigenen Willen haben oder von anderen sozusagen umgepolt werden könnten.


    Was hat das mit der Regierung zu tun? Gegen die Regierung können sich auch normale Menschen wenden, und das endet genauso blutig. Was du vielleicht meintest war die KI. Dadrüber macht sich die Regierung aber keinerlei Gedanken. Eher die Wissenschaftler, weil sie eben Angst haben ein "Leben" zu erschaffen, welches stärker als der Mensch wäre, und ggf unkontrollierbar werden könnte.

    SheratanLP schrieb:

    Diese Lehre hat man ja nun endlich aus der ungewollten Verbreitung der verschiedensten Vernichtungswaffen gezogen und viele Projekte, von denen man ehemals begeistert war, in die Tonne gekloppt.

    Wie schon oben im Zusammenhang mit Einstein erwähnt. Mensch erschafft bewusst keine Vernichtungswaffen. Vernichtungswaffen sind in nichts schuld. Waffen töten keine Menschen.



    SheratanLP schrieb:

    Klar kann auch ein Backup schon den "Virus" enthalten, der letztendlich zum Datenverlust führt, aber ich denke mal, daß es keine Backupsysteme gäbe, wenn man grundsätzlich von diesem Fall ausgehen würde.

    Das kann vielleicht sein, aber desto trotz sind wir von diesen "Fehlern" beim "Back Up" abhängig. Wir haben in unserem Organismus tausende "Back Ups" von unserem DNA. Und jedes mal wenn es weiter "gebackupt" wird, entstehen Fehler, Mutationen, etc. Und nur dank diesen hat jeder von uns eine eigene Persönlichkeit, und ist nicht nur ein Klon von irgendwem.


    SheratanLP schrieb:

    Im Fall der Menschheit muß einfach sichergestellt werden, daß diese auch dann überlebt, wenn mit der Erde irgendetwas schlimmes passiert. M.E. eine der wichtigsten Aufgaben von Wissenschaft und Forschung.

    Das stimmt überhaupt nicht. Die wichtigste Aufgabe von Wissenschaft und Forschung ist die, dieses Ende nach hinten hinauszuzögern. Es verhindern kann keiner - und da sind sich die Wissenschaftler durchaus bewusst - ein Super Nova in der Milchstraße und es ist Feierabend für alle.

    SheratanLP schrieb:


    Nur das Ausbreiten der Menschheit im Weltraum wäre ein Garant für das Überleben der menschlichen Rasse.

    Nein, nein, nein und noch mal nein. Ein Mensch brauch eine passende ökologische Nische. Wir brauchen ein Planet, welches über eine Atmosphäre verfügt und ausserdem nah an einem Stern wie "Sonne" ist. So etwas gibt es in unserem Sonnensystem nicht. Wir können nicht auf den Mars oder Mond auswandern. Dort gibt es keine Atmosphäre. Das heißt wir können nur noch in eine andere Galaxie. Die nächste große Galaxie, das Andromedanebel ist ca 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. D.h. dass ein Teilchen, welches sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, kommt in 2,5 Millionen Lichtjahre dahin. Man kann nicht mit einem Raumschiff mit der Lichtgeschwindigkeit fliegen, sonst endet man als ein neues schwarzes Loch...
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meduselchen ()