Abtreibung? Auslöschung eines Lebens oder teils notwendige Maßnahme?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Abtreibung? Auslöschung eines Lebens oder teils notwendige Maßnahme?

    Anzeige
    Hallo Leute, heute habe ich über das Thema Abtreibung nachgedacht, und mich gefragt ob es; und wenn ja, in welchen Fällen vertretbar ist.
    Ich persönliche denke, das Abtreibung vertretbar ist, wenn der Vater ein Vergewaltiger war, die Familie nicht auf das Kind aufpassen kann, oder wenn das Kind von Geburt an schwerstbehindert sein würde.


    Ich freue mich auf eine sachliche, niveauvolle Diskussion :D











    Haut rein^^
  • ...das Thema habe ich gerade in einer Argumentation in Ethik....es gibt viele Seiten von der Abtreibung..die eine ist: Man kann dem Kind vllt. nix bieten und sollte deswegen ABtreiben oder man ist selbst noch ein Kind. Die andere Seite sagt aber: Jedes Leben ist einzigartig und sollte nicht ausgelöscht werden.
  • PhaeLlix schrieb:

    Frage ich mich auch gerade, über das Thema haben wir auch gesprochen und ich finde das es nicht erlaubt werden sollte!
    Haben das gerade in Ethik und meiner Meinung nach könnte dadurch viel Leid und Aufwendung "beseitigt" werden.
    Im Endeffekt ist die PID sowas ähnliches wie die Abtreibung, bloß das bei der PID gleich von Anfang eine Behinderung oder ähnliches umgegangen werden kann wenn es zu einer Schwangerschaft kommt(tritt oft keine auf oder es kommt zu einer Fehlgeburt).
  • Ich kann nur dazu sagen ist echt Gewissenlos, wenn das einer macht.

    Was passiert bei einer Abtreibung? Meist wird ein schon entwickeltes Kind getötet und dabei zerfezt.


    Lest mal hier nach: Link


    @TheSabiGames Genau da hast du Recht nur machen es die meisten Später....

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von R3volutionLP ()

  • Ich bin grundsätzlich klar gegen Abtreibung. Erst recht bei so dummen Fällen wie ,,sie ist ja selber noch ein Kind" oder ,,ich kann niemals für das Kind richtig sorgen". Völlig egoistisch und feige, dafür ein Menschenleben zu opfern!

    1. Hätte man sich das vorher überlegen sollen.
    2. Kann man das Kind doch genausogut zur Adoption freigeben. Es gibt genügend Paare, welche keine eigenen Kinder zeugen können. Kann man denen doch eine Freude bereiten, wenn man meint es selbst nicht gebacken zu kriegen.

    Wenn der Vater ein Vergewaltiger war, könnte ich es eher nachvollziehen, aber dennoch finde ich es falsch, da das Kind dann für die Tat des Vaters büßen müsste und das wäre ja auch nicht richtig.

    Und wenn das Kind schwerstbehindert wäre, könnte ich es am ehesten nachvollziehen. Doch auch Behinderte können ein erfülltes Leben haben und es auch hier liebevolle Familien gibt, welche genau wissen mit solchen Kindern umzugehen.

    MfG
    Manuel
  • Finde ehrlich gesagt an einer Abtreibung nichts verwerfliches. Wenn ein Kind nunmal nicht ins aktuelle Leben passt, dann tut man dem Kind in meinen Augen auch keinen Gefallen wenn man es auf die Welt kommen lässt. Ein Kind sollte man nur dann kriegen, wenn man es auch wirklich will und auch gut eigenständig versorgen kann. Ich finde es beispielsweise unverantwortlicher das Kind dann immer von den Großeltern finanzieren zu lassen weil man selbst noch in der Ausbildung oder im Studium ist und kein Geld verdient. Man sollte für ein Kind auch die eigenen Grundlagen haben und auch die Fähigkeit immer dafür da zu sein (Kinderfreundliches Unternehmen z.B.), wenn das nicht gegeben ist, dann hat das alles für mich auch kein Sinn.

    Ich will auch irgendwann mal ein Kind, wenn ich aber eine Freundin hätte die aktuell schwanger wäre, ich würde für die Abtreibung plädieren, da ich noch inmitten im Studium bin und daher nicht in der Lage bin das Kind so zu versorgen wie es sich für ein Kind gehört.
    Letztendlich kommt es ja auch darauf an als wann man den Zeitpunkt betrachtet wo das Menschenleben beginnt, für mich beginnt es persönlich erst dann, wenn es die Mutter verlässt... oder wann feiert Ihr euren Geburtstag?
    Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
    Zum Kanal

    Momentan im Anflug:
    Star Trek: Virtual Dreadnought

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

  • R3volutionLP schrieb:


    Lest mal hier nach: Link



    Mir ist gerade wirklich schlecht geworden...das ist einfach...abartig! Bisher dachte ich eigentlich nicht, dass Abtreibung so schlimm ist, da das ungeborener Kind ja noch kein richtiger Mensch ist und nicht fühlt etc - dachte ich!
    Unter diesen Umständen bin ich strikt gegen eine Abtreibung.
    Wie es vor den 6 Wochen aussieht weiß ich nicht, wenn da andere..humanere Methoden angewendet werden und das ungeborene Kind da noch nicht spüren kann, nicht entwickelt ist, dann ist es vielleicht okay, aber wie gesagt, darüber weiß ich nichts.

    Fazit: Abtreibung vielleicht, aber sicher nicht SO!
    Ein Neustart. Vielleicht möchte ja jemand dabei sein~
    MionManiac

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von TheBloodyMion ()

  • An Deepstar:

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen Abtreibung, aber laut deiner definition könnte man ein kind einen tag vor entbindung umbringen? das entspricht FÜR MICH schon dem mord o.o

    Wenn ich das falsch sehe korrigier mich ruhig

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
  • TheBloodyMion:


    Tja so denkt man es, aber ich freue mich das wenigstens ein Mensch darüber nachdenkt. Denn ein Kind im Bauch, nach 6 Wochen spürt es schon und das habe ich schon mit 15 in der Schule gelernt, bzw. Kurs über Verhütung und co.! Wünschte die Menschen die alles abtreiben würden es auch so sehen!!!


    Denn das Kind wird bei schon lebendigem Leibe "rausgekratzt"!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von R3volutionLP ()

  • Grundätzlich dagegen zu sein und jemanden vielleicht sogar als Mörderin zu bezeichnen halte ich für falsch. Viele wissen gar nicht, dass es der Person, welche das durchzieht, auch sehr schlecht gehen kann und sie ein Leben lang daran zu knabbern hat. Und sorry Jungs, aber... ich denke so ein Thema kann wirklich nur eine Frau nachvollziehen (natürlich mitdiskutierbar, aber so richtig nachvollziehen können Jungs das eben nicht.. wie denn auch?) - natürlich eine, die das auch schon hinter sich hat zu 100%. Man kann es so einfach sagen "Das Kind ist ja nicht schuld. Es gibt ja zig andere Möglichkeiten. Usw." ABER, für manche Frauen/Mädchen gibt es in so einem Moment eben KEINE andere Möglichkeit.

    Es sagt sich alles so einfach, aber wenn es dann wirklich soweit wäre sieht die Sache ganz anders aus.

    Wenn der Schock einfach zu tief sitzt und die Psyche so dermaßen darunter leidet - wieso auch immer - was dann? Ist es besser, dass dann die Person zu Grunde geht und vielleicht sich sogar noch etwas antut? Ist vielleicht ein extremes Beispiel, aber so etwas gibt es! Wer das selbst nicht mitgemacht hat oder das zumindest bei einer Freundin miterlebt hat kann nicht beurteilen, was richtig und was falsch ist.

    Wenn das Herz noch nicht angefangen hat zu schlagen, dann ist es auch noch für mich vertretbar. Anderenfalls würde ich mich auch als Mörderin fühlen, aber ich würde mich niemals anmaßen jemanden so zu bezeichnen.

    Und das mal was mit der Verhütung daneben gehen kann sollte ja auch klar sein. Es gibt solche und solche Menschen. Nicht immer jeden über einen Kamm scheren!

    Das ist zumindest meine Meinung...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Amaterasu ()

  • Ich verstehe es voll und ganz, NUR sollte man nicht zu lange zögern.
    Ein Embryo braucht Wochen, aber man sollte erst als Frau auch Vorsorgen, bevor man durch die *zensur 18*.
    Aber wenn, dann bitte Nachschauen oder meine Güte nochmal Verhütung. Spricht euch ab, aber Abtreibung ist nicht die LÖSUNG!!
  • Es ist sicher nicht DIE Lösung aber eine Lösung. Sicher kann man sich darüber streiten ob es jetzt ein Mensch ist bevor es geboren wird oder nur ein Zellhaufen etc. ABER wen man es rational betrachtet und die Vorteile überwiegen ist für mich der Fall klar. (Fragt sich nur für wen Vorteile...)

    Das ist nur meine bescheidene Meinung.
  • Ich bin für Abtreibung ( oh gott hoffentlich werde ich jetzt nicht als böse abgestempelt :b) bzw. man sollte sehen aus welchen Gründe abgetrieben wird. Also wenn 16 jährige abtreiben lassen, kann ich es gut und ganz verstehen, man ist selbst noch ein Kind und man riskiert zum Teil sich selbst damit zu ruinieren. Wenn man selbst Probleme hat und weiß, dass es durch ein Kind nur schwieriger werden kann d.h. man kann kriegt das eigene Leben selbst nicht auf die Reihe, sei es Alkohol oder Drogen oder Schulden etc. Wenn allerdings dann welche kommen die meinen, ja wir wollten es ohne Kondom treiben und da man es eh abtreiben lassen kann, machen wir es einfach mal, das find ich allerdings dann asozial und bei so Leuten müssten man es nicht zulassen. Ich finde man beendet nicht ein Leben, insofern, dass es kein selbstständiges Lebewesen ist, es ist von der Mutter abhängig, man kann quasi sagen solange es in der Mutter drin ist, dann ist es "nur" ein Parasit für den Körper, es ist auf den Körper der Mutter zugewiesen und ohne diesen Körper, würde es ohnehin sterben. Es ist ein Teil der Mutter und sie sollte entscheiden dürfen, was damit passiert. Wenn die Mutter selbst gesundheitlich davon Schäden trägt, dann sollte sie entscheiden dürfen, ob das Kind abgetrieben werden soll, damit sie nicht riskiert zu sterben und damit das Kind dann später auch nicht ohne Mutter aufwächst. Das traurige daran ist (aus der Hinsicht der Männer), dass Mann nicht so wirklich entscheiden kann, aber hat nicht viel mit diesem Thema zu tun. Natürlich denkt man sich im Nachhinein, wenn das Kind erwachsen ist "Zum Glück hab ich dich nicht abtreiben lassen", aber das hat dann nichts damit zu tun, dass es ein Lebewesen ist, sondern das man sich an diesen Menschen gewöhnt hat und man sieht wie es älter wird etc. Aber wenn ihr in einen Tierladen reingeht und niedlich Hunde (oder Kätzchen) sieht und ihr euch für Hund X entscheidet, dann denkt man sich auch "Zum Glück hab ich dich ausgesucht", was mit den Anderen passiert , ist uns dann ja egal, wir gewöhnen uns an "das Objekt" und deswegen finden wir es im Nachhinein schlimm wenn wie uns anders entschieden hätten. Hätten wir uns dafür entschieden keinen Hund zu kaufen, wäre uns von Anfang aus egal, was mit den Hund X passiert. Ich hoffe ihr habt verstanden wie ich es meine, kam selbst paar mal durcheinander ^^ Zusätzlich kommt dazu, dass die meisten die abtreiben, auch psychisch damit zu kämpfen haben, weil es keine leichte Entscheidung ist.