[Diskussion]Was haltet ihr von "Origin" oder EA ???

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  • [Diskussion]Was haltet ihr von "Origin" oder EA ???

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    Guten Tag,
    Wie viele Villeicht schon Mitbekommen haben,
    ist anscheinend "Origin" ein Spyware Programm.
    Damit meine ich nur , dass RTL2 , N24 gemeint hat dass Origin euer PC 1 Mal in der Woche durchscannt...
    Hier mal paar Texte Über Origin und paar Video Links!

    Quelle:onlinepc :
    Das neue PC-Spiel Battlefield 3 von Electronic Arts gilt nach Herstellerangaben als Revolution in der Gefechtssimulation. Allerdings müssen die Spieler zuvor eine Art Spionage-Software installieren. Das ruft Datenschützer auf den Plan. Das Computerspiel Battlefield 3 soll nach den Vorstellungen des Herstellers ein Bestseller werden. Derartige Kriegs-Shooter sind seit Jahren sehr erfolgreich. Alleine im Jahr 2010 wurde Acitivsions Call of Duty: Black Ops mehr als 25 Millionen mal verkauft. Dieses Jahr will nun auch EA mit seinem Konkurrenztitel Battlefield 3 von diesem Geschäft profitieren. Allerdings gerät der Publisher Electronic Arts(EA) zunehmend in die Kritik der Datenschützer. Denn so wie es ausssieht, will der Spiele-Gigant seine Kunden über die Origin-Überwachungs-Software ausspähen. Diese muss der Nutzer zuerst installieren, damit das Spiel überhaupt benutzt werden kann. In der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) und den Datenschutz-Richtlinien des Publishers räumt sich EA nach Ansicht vieler Datenschützer und Spieler unverhältnismässige Rechte ein.



    Diese Daten will Electronic Arts sammeln

    Nach den Nutzungsbedingungen, dem Endbenutzer-Lizenzvertrag von Origin und den Datenschutz-Richtlinien führt EA einen umfangreichen Kopierschutz ein, der einer Spyware gleichkommt. Der Publisher verlangt sogar die Zustimmung der Nutzer, damit deren PCs ohne deren Kenntnisnahme nach legalen oder illegalen Lizenzrechten durchsucht werden kann. Ausserdem werden von dem Unternehmen Kundendaten erfasst, die auch unbekannten Dritten überlassen werden können. Dazu zählen IP-Adressen, MAC-Adressen, diverse Verbindungsdaten und auch die Freundes-Listen. Zugleich räumt sich der Publisher das Recht ein, personenbezogene Daten eines Spielers auch zu „Marketingzwecken“ zu nutzen und zu veröffentlichen. Weiter erlaubt sich EA, die Nutzungsbedingungen jederzeit ändern zu können. Im Fall einer juristischen Anfechtung der EULA ist ausschliesslich die britische Gerichtsbarkeit zuständig. Damit hebelt der Lizenzvertrag deutsches Recht aus. De facto aber müssen die Spieler von Battlefield 3 ein Überwachungsprogramm installieren. Wer das nicht will, soll das Spiel laut EA nicht installieren oder die Anwendung nicht nutzen. Rechtsanwalt Thomas Schwenke beurteilt dies in einer mehrseitigen Analyse für das Magazin Gamestar insgesamt als einen umfangreichen Verstoss gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte.

    Die englischsprachige EULA-Fassung vom 24. September ist als PDF im Internet nachzulesen. Bei der PC-Version des Fussball-Spieles Fifa 12 ist übrigens die Installation der Origin-Überwachungssoftware ebenfalls erforderlich. Nach Angaben von Gamestar sollen künftig alle neuen EA-Computerspiele die Installation von Origin voraussetzen. Electronic Arts beteuert allerdings gegenüber der US-Presse, mit den gesammelten Informationen sorgsam umzugehen. Die Daten würden nicht personenbezogen gesammelt. Ausserdem bestreitet EA, dass es sich bei Origin um Spyware handelt.

    Update (31.10.11, 15:00): Inzwischen hat Electronic Arts die Origin-EULA überarbeitet. Die deutschsprachige Origin-EULA steht jetzt ebenfalls im Netz. Das Blog TheOrigin.de zeigt die Änderungen. Ob den Datenschützer nach diesen Änderungen die EULA besser gefällt, ist allerdings fraglich. „Die nicht-personenbezogenen Informationen, die EA sammelt, schliessen technische und zugehörige Informationen ein, die Ihren Computer (einschliesslich IP-Adresse) und Ihr Betriebssystem identifizieren, sowie Informationen über Ihre Nutzung der Anwendung (einschliesslich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und Ihre Hardware-Peripherie.“, heisst es in der EULA. Welche Informationen über welche Software hier genau gesammelt werden sollen, ist aber nicht genauer ausgeführt.



    Quelle: Spiegel(.)de
    Der Spielehersteller Electronic Arts will mit "Battlefield 3" einen Bestseller landen - doch über eine mitgelieferte Spionage-Software kann der Konzern die Käufer ausspähen. Gamer und Juristen sind empört, Datenschützer ermitteln.



    er Spielehersteller Electronic Arts (EA) ist um große Worte nicht verlegen: Der neue Titel "Battlefield 3" werde das Genre der "Gefechtssimulationen revolutionieren", steht auf der Website zum neuen Spiel. Der Titel dürfte ein Bestseller werden. Kriegs-Shooter gehören Jahr für Jahr zu den erfolgreichsten Titeln, 2010 verkaufte sich Acitivsions "Call of Duty: Black Ops" mehr als 25 Millionen Mal, in diesem Jahr will EA mit seinem massiv beworbenen Konkurrenztitel "Battlefield 3" einen Teil vom großen Kuchen.

    Eine wichtige Information zu "Battlefield 3" posaunt der Anbieter allerdings nicht ganz so laut heraus. Ganz unten auf einer Informationsseite zu dem Spiel kann man lesen, für "Battlefield 3" auf dem PC brauche man die "aktuellste Version von Origin". Und was es mit diesem Zusatzprogramm tatsächlich auf sich hat, steht an einer anderen Stelle, im Lizenzvertrag für dieses Programm.
    EA räumt sich damit weitreichende Rechte ein, die Computer seiner Kunden zu überwachen und diese Informationen zu verwerten. Die wesentlichen Punkte desLizenzvertrags:

    • Per Installation der Origin-Software stimmt der Nutzer zu, dass die Anwendung "automatisch Lizenzrechte für einige oder alle EA-Produkte prüfen kann, ohne dich separat darüber zu benachrichtigen".
    • Außerdem sehen die Bedingungen vor, dass EA per Software Informationen über "Computer, Hardware, Medien, Software" die "Nutzung der Anwendung" verwenden kann, um "Lizenzrechte zu prüfen und die Anwendung zu aktualisieren".
    • EA erlaubt sich und "seinen Partnern" - wer das ist, wird nicht ausgeführt - das "Sammeln, Nutzen, Speichern und Übertragen von technischen und verwandten Informationen" von den überwachten Computern. Konkret sind das unter anderem: IP-Adressen, Nutzungsdaten, Software-Ausstattung, Software-Nutzung und vorhandene Hardware-Peripherie. Die Informationen darf EA laut Nutzungsbedingungen auch zu "Marketingzwecken" nutzen.

    EA will personenbezogene Daten
    Im Klartext heißt das: Wer "Battlefield 3" auf einem PC spielen will, muss ein Überwachungsprogramm installieren. Im Lizenzvertrag für dieses Programm steht, dass EA und nicht näher benannte Partner Informationen über die Computer-Nutzung und -Ausstattung des Kunden sammeln dürfen. Außerdem darf EA diese Daten zusammen mit nicht näher genannten "personenbezogenen" Daten für Marketing-Aktionen nutzen. Wer das nicht will, dem rät EA: "Installiere oder nutze die Anwendung bitte nicht".
    Juristen sehen in diesen Bestimmungen Verstöße gegen deutsches Recht. Der Anwalt Thomas Schwenke kommt in einer umfassenden Analyse für das Magazin "Gamestar" zum Ergebnis:

    "Die Nutzungsbedingungen und der Endbenutzer-Lizenzvertrag von Origin sowie die Datenschutz-Richtlinien von Electronic Arts enthalten umfangreiche Verstöße gegen Verbraucher- und Datenschutzrechte. EA nimmt sich über die Nutzungsbedingungen das Recht heraus, einen umfangreichen Kopierschutz einzuführen, der in seiner Wirkung einer Spyware gleich kommt."

    Thomas Hoeren, Richter und Professor für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht in Münster, teilt diese Einschätzung: "Diese Nutzungsbedingungen sind null und nichtig", sagt er SPIEGEL ONLINE. Es handele sich hier um eine Eins-zu-Eins-Übersetzung der entsprechenden Dokumente aus den Vereinigten Staaten. Hoeren: "Das ist eine Unverschämtheit."
    Datenschützer alarmiert
    Hoeren verblüfft der Versuch, per Lizenzvertrag deutsches Rechts außer Kraft zu setzen: "Ein Unternehmen kann nicht per Vertrag mit den Kunden Gesetze aushebeln, die in dem Staat gelten, in denen die Kunden leben."
    Electronic Arts lehnte es ab, sich gegenüber SPIEGEL ONLINE zu dieser Sache zu äußern.
    Doch das Unternehmen wird sich wohl bald mit diesen Details auseinandersetzen müssen. Der Landesbeauftragte für den Datenschutz in Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich mit dem Fall. Seine Sprecherin Bettina Gayk teilt mit, man gehe von einer Zuständigkeit aus, da der deutsche Sitz von EA in Köln ist.
    In der kommenden Woche werden die Datenschützer EA im ersten Schritt einen umfangreichen Fragenkatalog dazu vorlegen, welche Daten zu welchem Zweck wo verarbeitet werden. Denn, so die Sprecherin: "Diese Informationen sind selbst für uns als Spezialisten nicht aus den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung des Anbieters zu entnehmen."
    Welche Daten über die Computernutzung der überwachten Kunden EA wo speichert, ist in der Tat unklar. In den Datenschutzrichtlinien erklärt EA, man sei ein weltweit tätiges Unternehmen. Die meisten der Computersysteme befänden sich in den Vereinigten Staaten. Unter Umständen erfasse und nutze man die Kundendaten aber auch "in Asien und/oder der Europäischen Union".

    Was kann der Kunde gegen diese Bedingungen tun? Jurist Hoeren sagt: "Für Kunden sind die Sanktionsmöglichkeiten nicht groß." Der Jurist rät Betroffenen,Verbraucherzentralen auf diese Nutzungsbedingungen hinzuweisen. Diese mahnen bisweilen Unternehmen wegen eklatanter Verstöße ab.
    Im " Gamestar"-Forum kritisiert die Mehrheit der Kommentatoren die Zwangskontrolle: " Und ich Idiot hab mir gestern BF3 gekauft", klagt ein Nutzer. Ein anderer scherzt: "Mit 50 Euro ist die Spyware, die man sich installiert, aber gar nicht so teuer." Über die Geringschätzung der Kunden zeigt sich ein Autor verwundert: "Seltsam, dass die Spielefirmen soviel in ein Spiel investieren, um es an den/die Mann/Frau zu bringen, dann allerdings den Zugang durch abschreckende Software wie Origin regulieren."
    Laut vielen Nutzer-Kommentaren auf der Amazon-Seite zur PC-Version des Fußball-Spieles "Fifa 12" ist auch bei diesem EA-Titel eine Installation der Origin-Überwachungssoftware verpflichtend.


    Hier noch paar Links von den Berichten z.B von Rtl 2..
    RTl2 Bericht über Battlefield 3 : youtube.com/watch?v=X1wuipljMI4
    Hier nochmal eine erklärung: youtube.com/watch?v=Uab4q1L0efY
    Hier nochmal eine Seite , die gegen Origin vorgeht , Ihr Könnt Helfen!
    geht nur auf : theorigin.de | mehr unter "Was Tun" !!
    Nun ich wollte damit nur euch zeigen dass EA uns "Villeicht" Ausspioniert , was haltet ihr Davon?

    Hier Aktuelles von EA! : ea.com/de/news/was-ist-dran-am-spyware-vorwurf


    Für mich Gilt! Zu Media Markt fahren und wieder Zurückgeben!
    Oder einfach : Verbrennen!




    Quelle: TheOrigin


    Nunja ich würde eher für das verbrennen!
    Wie gesagt was Haltet ihr davon?





    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von MicoZockt ()

  • Ich zitiere einfach mal fefe:
    Ich bin ja auf der einen Seite erfreut, dass diese EA Origin-Geschichte gerade so hochkocht, aber habt ihr mal die EULA von anderer Software gelesen? Sowas wie eure Virenscanner? Windows? Itunes?

    Fakt ist, dass wir uns generell ausgeliefert haben. Kein Mensch kann heute mehr prüfen, was sein Computer eigentlich tut. Oder auch nur was sein Telefon macht. So langsam verbreitet sich die Botschaft ein bisschen, und das ist richtig und wichtig, und EA hat sicher jede Kloppe verdient, die sie kriegen können (siehe auch), aber jetzt mit dem Finger auf die zu zeigen ist inhaltlich falsch. Auf der anderen Seite ist es natürlich taktisch richtig, denn nur wenn das Problem in der Breite der Betroffenen erkannt und verstanden ist, kann sich da auch was tun.

    Aber wenn ihr schon zu den gehört, die das Problem erkannt haben, dann denkt auch mal gleich weiter und fragt euch, was man denn überhaupt tun kann. Für viele Menschen ist Freie Software die Antwort, aber das ist halt auch nur partiell korrekt.

    In jedem Fall sollten wir das jetzt alle nutzen, um mehr Menschen zu erklären, wieviel sie schon aufgegeben haben. Und natürlich auch dass ein Großteil von diesen EULA-Regelungen nach deutschem Recht eh nichtig sind.


    Quelle: blog.fefe.de/?ts=b0503ec8