Eine Gesellschaft der linken Gehirnhälfte / Autismus

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  • Eine Gesellschaft der linken Gehirnhälfte / Autismus

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    Hallöchen

    Ich habe vor ein paar Tagen eine sehr interessante Dokumentation über das/die Thema/en Autismus, die Besonderheiten im Gehirn bei Autisten und den spezifischen Erkenntnissen aus diesen Dingen gesehen. Dies hat mich dann so interessiert, dass ich mich selbst noch etwas schlau gemacht habe und mir (subjektive natürl.) Gedanken dazu gemacht habe. Nun wollte ich das Thema hier einmal ansprechen und sehen, was so an Meinungen geposted wird. :)

    Autisten sind Menschen, die auf der einen Seite leicht bis schwer eingeschränkt/behindert sind, aber dafür in gewissen Gebieten (meist Musik, Mathematik oder Kunst) wahre Meisterleistungen vollbringen. Einige Beispiele wären wohl, dass viele Autisten wandelnde Kalender sind (Sie wissen zu jedem Datum den Wochentag), sich selbst Instrumente beibringen und sie nach kurzer Zeit perfekt beherrschen oder unzählige Sprachen fließend sprechen.
    "Wäre er nicht behindert, würde man von einem Genie sprechen." - Ein Zitat aus der Doku. Und zugleich der erste Punkt, wo ich einharken möchte. Ist es in Ordnung, Autisten so zu klassifizieren? Sind sie nicht trotz ihrer Behinderung "Genies"?

    Ein Merkmal, dass beinahe alle Autisten teilen ist, dass sie einen Gehirnschaden an der linken Gehirnhälfte aufweisen. Sei es durch einen Unfall oder angeboren - Das spielt keine Rolle. Man geht davon aus, dass nun die rechte Gehirnhälfte gewisse Kapazitäten der nun "beschädigten" linken Hälfte mitübernimmt. Dazu muss man vmtl. erwähnen, dass die linke Hälfte für Dinge wie Logik zuständig ist und die rechte Hälfte für Dinge wie Mitgefühl und "Ich-Erkennung". In der Doku hieß es, unsere Gesellschaft wäre Eine der linken Gehirnhälfte und wir würden die rechte schon fast vernachlässigen. Quasi auf viele Möglichkeiten gar nicht zugreifen. (Das ist aber schon länger bekannt, dass ein Mensch nicht annähernd die komplette Kapazität des Gehirn ausnutzt/ausnutzen kann)
    Nun geht man davon aus, dass Autisten mehr oder weniger gezwungen sind, auf diese Möglichkeiten der rechten Gehirnhälfte vermehrt zu zugreifen. Und dadurch sollen diese Meisterleistungen in verschiedenen Gebieten erst möglich sein.
    Es gibt auch Fälle, in denen der Autismus durch einen Unfall und dem dazugehörigen Schaden an der linken Gehirnhälfte erst später ausgelöst wurde. So glaubt man, dass die Möglichkeit solche fantastischen Fähigkeiten zu haben in uns allen schlummert und einige Forscher arbeiten daran, sie für Jedermann zugänglich zu machen.

    Wäre das richtig? Den Menschen quasi zu optimieren? Sollte das ein anzustrebendes Ziel sein?
    Glaubt ihr, es ist überhaupt möglich? Immerhin haben wir unser eigenes Gehirn noch nicht annähernd verstanden geschweige denn zur Gänze erforscht.
    Hat Autismus vl. etwas mit den "normalen" Begabungen/Talenten zu tun? (Nur eben in der ausgereiztesten Form)
    Was haltet ihr generell von diesen Forschungen?

    Ich fand es wie gesagt sehr interessant und bin auf eure Antworten gespannt. :)
  • Oje. Die Optimierung des Menschen.
    In welchem Jahr spielt Deus Ex? 2027?
    Klingt realistisch.

    Wäre das richtig? Den Menschen quasi zu optimieren?
    Humanoptimierung würde zu weitreichenden Problemen führen.
    Ich bin gegen einen Eingriff zur spontanen Optimierung von Menschen. Wenn das so von der natur gewollt ist, dann mag es so sein.


    Glaubt ihr, es ist überhaupt möglich?
    Ja, ich glaube das ist sehrwohl möglich. Grade im Bereich der Prothesenforschung gibt es zahlreiche Möglichkeiten.


    Hat Autismus vl. etwas mit den "normalen" Begabungen/Talenten zu tun? (Nur eben in der ausgereiztesten Form)
    Da bin ich überfragt. Gut möglich, dass bestimmt Prozesse im Gehirn schon vorhanden Begabungen weiter vertiefen. Ich glaube aber nicht, dass man jetzt aus dem nichts eine Begabung entwickelt. Talent hat man oder eben nicht.

    Was haltet ihr generell von diesen Forschungen?
    Ich glaube es gibt im Moment weitaus wichtigere Forschungen, als uns selbst zu Supermenschen zu machen. Wir sollten uns im Moment damit begnügen, uns evtl. nicht selbst den Nährboden zu entziehen. Sprich: saubere energien erforschen, Terraforming, Raumfahrt, usw.
  • Einen Menschen zum Autismus zu bewegen mag auf den ersten Blick eine gute Tat sein, allerdings wenn man mal länger darüber nachdenkt erkennt man vielleicht, dass der Mensch ohne sein Mitgefühl und Verständnis nicht mehr ein Mensch ist. Auch Tiere besitzen natürlich diese Gefühle.
    Ich könnte den schlausten Menschen der Welt erzeugen, aber wenn ich ihm sein Mitgefühl nehme verliert er etwas was in einzigartig macht, seine Erkennung, seine Persönlichkeit.

    Ich persönlich finde der Autismus ist eine nützliche aber zugleich schreckliche Laune der Natur. Die "geschädigte" Person ist zwar sehr klug und versteht viele logische Gedankengänge, allerdings wird sie nie als ein "normaler" Mensch angesehen. Die Bevölkerung wird in nie als "normal" ansehen, sondern immer nur als Autist/Behinderter...
  • Ich bin gegen einen Eingriff zur spontanen Optimierung von Menschen. Wenn das so von der natur gewollt ist, dann mag es so sein.

    Dies setzt aber voraus das die Natur ein denkendes etwas ist, was ich jedoch nicht glaube. Generell habe ich nichts dagegen. Ich meine warum sollten wir unsere Evolution nicht etwas beschleunigen? Solange für uns keine Nachteile entstehen ist doch alles paletti.
    Und ja wir können es bzw. werden es können. Falls wir uns nicht vorher selbst auslöschen. Aber das ist ein anderes Thema.

    @TheTestJoker

    Ich glaube nicht das gemeint war das wir Leute zu Autisten machen sollen, sondern eher das wir durch die Forschung auf diesem Gebiet mehr Zugriff auf Regionen unseres Gehirns bekommen die uns bis jetzt verwehrt bleiben.

    Ausserdem muss man auch sehen das Autisten nicht immer solche Meister in einem Gebiet sind/werden. Wenn ich mich recht erinnere sind es sogar nur sehr wenige. (Korrigiert mich btte wen ich falsch liege.)

    So das war mal meine Meinung zu dem Thema.
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    Ihr redet ihr hier übrigens von Menschen mit Inselbegabungen, sogenannten Savants. Savants müssen nicht Autisten sein (sind es aber oft) und vor allem besitzen die meisten Autisten keine Inselbegabung.

    Autisten sind also keine verkannten Genies, wie es hier so dargestellt wird, sondern tatsächlich Menschen mit schweren Entwicklungsstörungen. Meine Mutter arbeitet viel mit Autisten, und da sind die meisten in keinem Gebiet gut, sondern ticken einfach total anders im Kopf.
  • TheOriginalDog schrieb:

    Ihr redet ihr hier übrigens von Menschen mit Inselbegabungen, sogenannten Savants. Savants müssen nicht Autisten sein (sind es aber oft) und vor allem besitzen die meisten Autisten keine Inselbegabung.

    Autisten sind also keine verkannten Genies, wie es hier so dargestellt wird, sondern tatsächlich Menschen mit schweren Entwicklungsstörungen. Meine Mutter arbeitet viel mit Autisten, und da sind die meisten in keinem Gebiet gut, sondern ticken einfach total anders im Kopf.
    Natürl. nicht alle, ich wollte aber speziell auf diese eingehen. :)
    Tut mir leid, wenn das anders rüber gekommen ist.


    So wie es übrignes Menschen mit Inselbegabung gibt, die behndert sind, gibt es auch Menschen ohne Behidnerung und ähnlich ausgeprägter Begabung.. In der angesprochenen Doku war das zb. Rüdiger Gamm.

    Wiki schrieb:

    Gamm wird auch häufig als Savant bezeichnet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Betroffenen leidet Gamm unter keinerlei Behinderungen oder Einschränkungen wie Autismus oder anderen Hirnfunktionsstörungen.
    ^Das wirft für mich vorallem die Frage wieder auf, ob diese Inselbegabungen nicht vl. wirklich quasi "das perfekte Talent/Begabung" darstellen?


    Danke auf jeden Fall schonmal für die Meinungen. :)
  • Wer nichts mit den Savants anfangen kann, die TheOriginalDog erwähnt hat, sollte sich vielleicht mal folgende Doku über Savants ansehen:

    youtube.com/watch?v=M3rk_8l-08k

    Das ganze ist sehr interessant. Es gibt viele verschiedene Arten von Savants. Zum einen gibt es welche, die mit Leichtigkeit komplexe mathematische Gleichungen lösen können. Eine andere Savant hat eine Stunde lang einer Zeitansage zugehört und kann seitdem zu jedem Zeitpunkt genau die Zeit angeben, ohne auf die Uhr zu sehen.

    EDIT: Das ist wahrscheinlich sogar die Dokumentation, die Chu gesehen hat.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SuperFaex ()

  • Oh je, ich versuche mich jetzt mal an alles zu erinnern, was ich über das Thema jemals gehört/gelesen/gesehen habe. Und ich habe mir den Link mitm Video nicht angeschaut - InetTraffic :(

    Erst mal vorne Weg - ein Kinotipp zum Thema - "Rain Man" mit Dustin Hoffmann und Tom Cruise.

    Wie Chu schon sagte - unseres Gehirn ist im Stande viel mehr als wir denken. Und in den ganzen Posts über mir (tut mir leid, falls ich etwas überlesen habe) stehen eigentlich nur die positive Sachen über die Autisten bzw Savants. Es ist selbstverständlich erstaunlich zu sehen, was so ein Gehirn alles leisten kann. Doch mir stellt sich die Frage - brauchen wir das?

    Ich bringe ein paar Beispiele von den Autisten/Savants (tut mir leid, ich kann die jetzt ausm Gedächtnis nicht zuordnen^^) und deren Begabungen:

    - Um auf mein Kinotipp von oben zu kommen - dieser verkörpert eigentlich den Kim Peek. Er kannte den Inhalt von einigen tausenden Büchern, und zwar konnte er parallel zwei Seiten lesen. Ausserdem konnte er zu jedem Datum ein Wochentag nennen.

    - Temple Grandin denkt in Bildern. In der Doku, welche ich vor Jahren gesehen habe, sagte sie, dass sie in den Bildern denkt, und somit das Verhalten von Tieren besser einschätzen kann - sie macht etwas mit Rindzüchtung glaube ich. Dabei brachte sie das Beispiel - wenn sie auf der Farm laufen würde, und ein Bon-Bon-Papier sehen würde, würde sie es schleunigst wegwerfen, weil sie weiß / bzw es auf sie genau wirkt wir auf die Tiere - es macht Angst.

    - Stephen Wiltshire kann sich alle Bilder detailtreu merken. Es gab auch ein Experiment, er wurde mitm Heli über Rom und noch eine Großstadt gezeigt, und danach setzte er sich hin, und hatte sogar die richtige Anzahl von Fenster in allen Gebäuden.


    Das ist ja natürlich toll, doch man darf auch die andere Seite der Medaille nicht aus den Augen verlieren. Zu der Behinderung-Frage. Vor allem die Autisten können nicht mal auf sich selbst aufpassen. Um jetzt ein bisschen frech es zu zeigen: was nützen mir meine 12000 Bücher, welche ich auswendig kann, wenn ich von alleine nicht mal aufs Klo gehen kann? Deswegen kommt auch der "Behinderungsgrad".

    Zu den Savants: diese sind zwar nicht behindert in dem Sinne. Können aber oft überhaupt nicht mit den Menschen umgehen. Zwischenmenschliche Gefühle etc verstehen sie einfach nicht. Zum Beispiel um auf die Rindzüchterin von oben zu kommen. Sie kann oft sogar nicht mal die Nähe von Menschen "ertragen". Und jemanden umarmen kann man gleich vergessen. Dann hat sie aber eine "Maschine" entwickelt, welche sie praktisch "umarmt" - damit sie sich langsam dran gewöhnt, und auch im Alltag besser damit umgehen kann. Und ein Mensch ist ein soziales Wesen. Wir werden nicht lange überlegen, wenn wir keine soziale Kontakte haben (und nein, WOW ist kein soziales Kontakt ;-))


    Somit würde ich die Frage sogar ein wenig anders formulieren: Autismus - ein Fluch oder ein Segen?

    Auch halte ich nicht viel davon den Menschen künstlich besser zu machen. Vor allem weil ich nicht denke, dass es funktionieren wird. Immerhin spielen da auch sehr viele Mutationen etc eine Rolle, womit man ja nicht rechnen kann.
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    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • Meduselchen schrieb:

    Somit würde ich die Frage sogar ein wenig anders formulieren: Autismus - ein Fluch oder ein Segen?
    ^Auch ein sehr guter Ansatz, danke. :)

    Vorneweg um mögliche Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Ich hab' nie behauptet, Autisten wären Supermenschen. Ich weiß natürl. von den jeweiligen Behinderungen. Ihre Begabungen sind zwar sehr eindrucksvoll, aber meist "unnütz". Forscher arbeiten aber daran, die Fähigkeiten für jeden nutzbar zu machen, ohne die Behinderungen - Wäre sonst auch etwas seltsam.. ^^


    Meiner Meinung nach ist es eher ein Fluch. Wie schon bereits erwähnt, haben nur wenige Autisten auch eine Inselbegabung, viele andere sind einfach "nur" behindert - Und das ist denke ich nicht alzu angenehm. Aber auch eine Inselbegabung macht das in meinen Augen nicht wett - Sie können nur schwer/bis garnicht ein "normales" Leben führen, brauchen für alles Hilfe.. Auch eher ein Fluch, imo.
    Was allerdings vl. ein Segen sein könnte, ist, wenn wir den Autismus und die Inselbegabungen verstehen lernen könnten. Man muss imo ja nicht gleich versuchen sich selbst zu optimieren, aber man könnte vl. gewisse Gehirnschäden heilen, mit dem Wissen wie Autisten mit Begabungen ihre Schäden "wett machen". Zumindest glaube ich, dass es für sowas gebraucht werden könnte..

    @ SuperFaex: Ich hab' kurz in deinen Link reingeschaut, leider ist es nicht die Doku, die ich gesehen habe. Sieht aber auch sehr interessant aus, ich werds mir sicherlich ansehen. Danke! :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yumi ()

  • Ich hab mir mal alle 5 teile der Doku angeschaut.

    Natürlich ist eine solche Fähigkeit, sich die ersten 5000 Stellen von Pi zu merken oder 37^23 zu rechnen, beeindruckend.
    Auf den zweiten Blick sollte man sich aber bewusst machen, dass diese Fähigkeit auch total nutzlos ist.

    Deswegen ist es schon richtig, wenn man den Fällen von Savants von einer Behinderung spricht. Und ich verstehe auch nicht, warum Leute diese Fähigkeit erlernen möchten.
    Niemals würde ich auf mein Mitgefühl, meine zwischenmenschlichen Kontakte oder meine Selbstständigkeit zugunsten dieser Gabe verzichten.
  • Xaramas schrieb:

    Deswegen ist es schon richtig, wenn man den Fällen von Savants von einer Behinderung spricht. Und ich verstehe auch nicht, warum Leute diese Fähigkeit erlernen möchten.
    Niemals würde ich auf mein Mitgefühl, meine zwischenmenschlichen Kontakte oder meine Selbstständigkeit zugunsten dieser Gabe verzichten.
    ^Deswegen habe ich oben ja geposted, dass Forscher "nur" das "positive" der Behinderung für Jedermann zugänglich machen wollen.. Alles andere wäre ja seltsam. ^^
    vl. hast dus überlesen. :)

    Mir gehts auch nicht unbedingt darum, diese Fähigkeiten zu erlernen/bekommen sondern eher darum, was man wohl mit dem Wissen wie das Gehirn in diesen Bereichen funktioniert, machen könnte. Siehe oben.
    Nur um nochmal Missverständnisse zu vermeiden.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yumi ()

  • Chu schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Deswegen ist es schon richtig, wenn man den Fällen von Savants von einer Behinderung spricht. Und ich verstehe auch nicht, warum Leute diese Fähigkeit erlernen möchten.
    Niemals würde ich auf mein Mitgefühl, meine zwischenmenschlichen Kontakte oder meine Selbstständigkeit zugunsten dieser Gabe verzichten.
    ^Deswegen habe ich oben ja geposted, dass Forscher "nur" das "positive" der Behinderung für Jedermann zugänglich machen wollen.. Alles andere wäre ja seltsam. ^^
    vl. hast dus überlesen. :)

    Mir gehts auch nicht unbedingt darum, diese Fähigkeiten zu erlernen/bekommen sondern eher darum, was man wohl mit dem Wissen wie das Gehirn in diesen Bereichen funktioniert, machen könnte. Siehe oben.
    Nur um nochmal Missverständnisse zu vermeiden.

    Ja diesen Teil hab ich wohl tatsächlich überlsen O_o
    Weiß auch nicht, wie das passieren konnte.

    Ich weiß nicht, ich glaube die Wissenschaftler wissen doch schon in etwa, welches Teil des Gehirns für was verantwortlich ist.
    Außerdem glaube ich, dass die Funktionsweise des Gehirns selbst für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Da steckt noch viel mit Seele und so Zeug drin :D
  • Xaramas schrieb:

    Ich weiß nicht, ich glaube die Wissenschaftler wissen doch schon in etwa, welches Teil des Gehirns für was verantwortlich ist.
    Außerdem glaube ich, dass die Funktionsweise des Gehirns selbst für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Da steckt noch viel mit Seele und so Zeug drin



    Wir wissen doch schon längst, was für "Zeug" drinne steckt!

    Spoiler anzeigen


    Verzeiht mir Spam - die "Anekdote" passt aber perfekt!


    ..:: Chu was here ::..
    Verwarnung wegen Spam.

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  • Meduselchen schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Ich weiß nicht, ich glaube die Wissenschaftler wissen doch schon in etwa, welches Teil des Gehirns für was verantwortlich ist.
    Außerdem glaube ich, dass die Funktionsweise des Gehirns selbst für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Da steckt noch viel mit Seele und so Zeug drin



    Wir wissen doch schon längst, was für "Zeug" drinne steckt!

    Spoiler anzeigen


    Verzeiht mir Spam - die "Anekdote" passt aber perfekt!

    Danke das war unbedingt mal nötig.
    Wenigstens ermöglicht mir mein männliches Gehirn sinnvolle Diskussionsbeiträge zu posten.
  • Xaramas schrieb:

    Meduselchen schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Ich weiß nicht, ich glaube die Wissenschaftler wissen doch schon in etwa, welches Teil des Gehirns für was verantwortlich ist.
    Außerdem glaube ich, dass die Funktionsweise des Gehirns selbst für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Da steckt noch viel mit Seele und so Zeug drin



    Wir wissen doch schon längst, was für "Zeug" drinne steckt!

    Spoiler anzeigen


    Verzeiht mir Spam - die "Anekdote" passt aber perfekt!

    Danke das war unbedingt mal nötig.
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    Immerhin beweist Du grade, dass das Bild gar nicht unrecht hat - Ironie ist wohl da wohl wirklich nicht vorhanden...
    Und wenn Du paar Beiträge weiter oben liest, dann wirst Du merken - oder lernt man das nicht mehr in der Schule? - dass ich sehr wohl was zum Thema beitragen kann.
    Ausserdem waren es 22.514 Ziffern der Zahl Pi, nicht 50.000. Aber es wundert mich nicht warum ausgerechnet Du es nicht verstehst, warum sollte man die Fähigkeit erlernen sein Gehirn besser einzusetzen, vor allem wem man eh davon überzeugt ist als einziger in allem Recht zu haben.
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  • Ein kleiner Bruder von einer Freundin ist autistisch veranlagt. Er ist 12 oder so und in der 11. Klasse einer speziellen Musikschule.

    Manchmal tuen mir solche Menschen Leid. Es ist ein Segen aber auch ein Fluch. Man hat kaum Freunde bzw. kann sich garnicht erst welche machen. Er ist zb garnicht fähig irgendwie mit Fremden zu reden. Kindheit haben solche Kinder auch nicht, da man meisst in die Richtung der Begabung trainiert wird, sprich Instrumente üben und üben und üben.

    Also ich will kein Autist sein.
  • Meduselchen schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Meduselchen schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Ich weiß nicht, ich glaube die Wissenschaftler wissen doch schon in etwa, welches Teil des Gehirns für was verantwortlich ist.
    Außerdem glaube ich, dass die Funktionsweise des Gehirns selbst für immer ein ungelöstes Rätsel bleiben wird. Da steckt noch viel mit Seele und so Zeug drin



    Wir wissen doch schon längst, was für "Zeug" drinne steckt!

    Spoiler anzeigen


    Verzeiht mir Spam - die "Anekdote" passt aber perfekt!

    Danke das war unbedingt mal nötig.
    Wenigstens ermöglicht mir mein männliches Gehirn sinnvolle Diskussionsbeiträge zu posten.


    Immerhin beweist Du grade, dass das Bild gar nicht unrecht hat - Ironie ist wohl da wohl wirklich nicht vorhanden...
    Und wenn Du paar Beiträge weiter oben liest, dann wirst Du merken - oder lernt man das nicht mehr in der Schule? - dass ich sehr wohl was zum Thema beitragen kann.
    Ausserdem waren es 22.514 Ziffern der Zahl Pi, nicht 50.000. Aber es wundert mich nicht warum ausgerechnet Du es nicht verstehst, warum sollte man die Fähigkeit erlernen sein Gehirn besser einzusetzen, vor allem wem man eh davon überzeugt ist als einziger in allem Recht zu haben.


    Du spamst und versuchst auch noch den Spam zu rechtfertigen? Gewagt und fehl am Platz (Mal abgesehen davon, dass eine Diskussion über männliche Gehirne wenig mit Autismus zu tun hat).
  • Chu schrieb:

    OnTopic: Ich finde vorallem den Fall von Rüdiger Gamm (siehe oben) sehr interessant. Er ist immerhin ohne Behinderung auch inselbegabt.. Ich frage mich, ob das eine Laune der Natur war/ist oder das - wie bereits gesagt - vl. die ausgereizteste Form eines Talentes/einer Begabung ist..?
    Ich glaube das war eine Laune der Natur, denn Mutationen unserer DNA (also auch im Bauplan unseres gehirns) sind normal, nur fallen sie unterschiedlich stark und in verschiedenen Aspekten aus.
    Das mit den Zahlen ist ja auch nicht seine einzige Begabung. Er kann außerdem einen Text von jetzt auf gleich rückwärts lesen (also jedes Wort). Deswegen glaube ich da ganz fest an eine Mutation im Gehirn, die ihm das ermöglicht.
  • Das Thema hier bezieht sich ja eher auf die Savants, als auf die Autisten. Daher werde ich diesen Begriff auch nicht verwenden, da längst nicht alle Autisten Genies sind...

    Diese Inselbegabungen sind zwar an sich eine ganz coole Sache, aber man zahlt einen hohen Preis dafür. Auch Rüdiger Gamm, der anscheinend keine Behinderung hat, hat Probleme im alltäglichem Leben. Die Fähigkeiten, welche man dafür hat sind dies nicht wert, da sie nicht allzu nützlich sind. Was bringt es mir, ein Genie im Kopfrechnen zu sein, wenn ich mich nicht selbstständig versorgen kann...Ich denke, dass ist auch der Grund, weshalb man Savants nicht wirklich Genies nennen wird. Ihre Talente sind zwar aussergewöhnlich, aber zwecklos.



    Und ich denke nicht, dass man nach diesen Begabungen streben sollte, das wäre zu gefährlich für uns. Und damit meine ich nicht, dass wir an Behinderungen leiden könnten, sondern, dass wir uns selbst zu Tode optimieren.

    Wenn ca. die Hälfte aller Savants Autisten sind, was ist dann mit dem Rest? Autisten können ja auf bestimmte Bereiche des Gehirns nicht "zugreifen" und daher mangelt es ihnen z.B am Zwischenmenschlichem. Eine Erklärung für die Savants ist ja, dass diese Autisten, welche auch Savants sind, dazu gezwungen sind, auf die Bereiche des Gehirns zurückzugreifen, welche für Normalos nicht zugänglich sind. Daraus folgt die Inselbegabung. Aber nicht alle Savants sind Autisten oder behindert...

    Es ist ein Mysterium und ich denke, es sollte eins bleiben. Wenn die Wissenschaft unser Gehirn komplett kennen würde, dann würde man versuchen, den Menschen zu optimieren und das führt zu unserem Ende...

    MfG
    Manuel