Fixing the Unplayable

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Fixing the Unplayable

    Anzeige
    Ich diskutiere sehr gerne wie man ja sicherlich schon gemerkt hat. Aber ich hab mal was anderes für euch rausgesucht von meiner Lieblings Let's Playerin ssskinner. Vegas Freundin haut gerne mal tiefgründige Argumentationsgrundlagen raus und sie hat was neues gepostet. Ich stell euch mal den Link zur Verfügung damit ihr a) mal ne schön aufgebaute Argumentation und b) mal über ein richtig interessantes Thema reden könnt. In diesem Sinne hf

    http://www.youtube.com/watch?v=a09d_yN3MaI
  • RE: Fixing the Unplayable

    habs mir ma angeschaut ^^ so früh am morgen :(
    weiss also ned ob ichs richtige verstanden hab ^^
    gameplay... heutzutage kannste nen spiel in bester 3d grafik rausbringen und es shit taufen... die leute kaufens... is eben 3d ... hab mir resonance of fate zugelegt ... sehr gutes spiel :) aber was muss ich mir vom freund meiner schwester anhören ? *woha... geile grafik* oder *boah... nen baller spiel ?*... nein... rpg O_O
    auf gameplay wird heutzutage doch g....arkeinen wert mehr gelegt :(
    ich hab soviel spiele hier wobei ich bei den meisten denke... *warum gibts kein zweiten teil ? :(*
    ich hoff das ging nich am thema vorbei oder ist unverstandlich XD
    bin eben erst ausm bett geplumpst :D
  • RE: Fixing the Unplayable

    Schönes Video. Gut aufgebaut und verständlich formuliert.
    In den meisten Punkten stimme ich mit ihr völlig überein, aber teilweise finde ich, dass Spiele auch eine Story haben sollten, welche ausführlicher ist. Bevor sie ihre Kommentare deaktiviert hat, hat jemand geschrieben, dass er "Final Fantasy 6" einen der besten Teile der Serie findet, da die Story so ausführlich ist. Sie hingegen erwiderte, dass sie "Final Fantasy 5" das beste findet, da es eben keine Story habe und das Gameplay genial wäre. Dazu hat sie noch erwähnt, dass es vor allem daran liegt, dass man bei einer ausführlicheren Story merken müsse, welcher Charakter wie heisst und welcher Charakter gerade eine Liebschaft mit dem Protagonisten hatte etc.
    Wiederum hält sie "Heavy Rain" für ein geniales Spiel, da es einfach eine Erneuerung (mehr oder weniger) ist. Jedoch frage ich mich bei "Heavy Rain", ob das nicht ein Widerspruch zu ihrer allgemeinen Meinung bezüglich Storys in Spielen ist: Schliesslich wird mir jeder zustimmen, der "Heavy Rain" gespielt hat, dass es durchaus eine umfassende Story besitzt, zudem wird es von vielen als interaktiver Film angesehen.
    Und noch zum Schluss: Möchte ja kein Erbsenzähler sein, vor allem da es ansonsten gut gemacht wurde, aber am Schluss wird über "God of War 3" geredet und dabei "Final Fantasy 13"-Szenen gezeigt. Ich weiss nicht, ob sie damit indirekt ihre Meinung kundtun will, dass "Final Fantasy 13" genau wie "God of War 3" nur mit Lob überschüttet wird wegen der Grafik. Wäre es der Fall, würde ich trotzdem noch gerne wissen, wieso sie das nur in dieser einen Situation getan hat und nicht über das ganze Video hinweg bzw. (was eher Sinn machen würde) häufiger - über das ganze Video verteilt - gemacht hat.
  • RE: Fixing the Unplayable

    Wow, ein sehr beeindruckendes, sehr klar formuliertes, und logisch aufgebautes Video.
    Es hat mir auf jeden fall gefallen das Video ganz durch zu schauen (und sogar ein paar Sachen dazuzulernen wie zum Beispiel das bei Megaman die Richtung und Art der Monster und Stages verändert wird).
    Dabei hat sich bei mir nur eine Frage aufgetan, war sie am Ende als sie über God of War geredet hat und FF 13 gezeigt hat positiv oder negativ gegenüber FF 13? Denn dort zeigte sich dann doch verwirrung bei mir.
    (Aber das ist eher nebensächlich.)
    Das war eins der ersten Kritiken die mir richtig gefallen haben,
    und mit der ich auch vor dem Bildschrim mitnicken konnte immer wenn etwas auch meiner Meinung war^^.
    Doch ich finde ein Spiel sollte auch Story haben und nicht nur Gameplay bzw. auf einer guten Balance beides (obwohl es bestimmt nicht schadet mehr als nur ausreichend von beidem zu haben).
    Aber ich habe auch nichts dagegen wenn ein Spiel mal ein Buch wird, doch verfilmt lieber nicht (kommt auf das Spiel an).
    Manche Filme werden zurzeit auch zu Spielen was von mir aus auch vermieden werden kann da dabei sowieso (fast) nie was gutes rauskommt.
    Gut das war wohl meine ganze Meinung zu dem Video und Thema.

    Gruß watasama
  • RE: Fixing the Unplayable

    Anzeige
    Ich glaub FF13 stand gar nicht zur Debatte <_<
    Sie hatte GoW ja nur kurz erwähnt. Und selbst wenn, dann ist es ihre Meinung. Ich finde FF13 auch nicht so gut : S *ketzerisch* Vielleicht weil ich auch erst FF7 gespielt habe. Ich hab FF13 bei nem Freund gespielt. Es fühlt sich einfach zu ... linear an ...

    Ich mag das Video, sie hat eine gute Argumentation, ich stimme vielem auch zu, nur gehört zu SPielen auch Geschmack. Zum Beispiel, Assassin's Creed I finde ich ein gutes Spiel und zwar wegen der Story. Und entschuldigung, aber Assassinen hatten nicht viel Abwechselung. Es war halt immer 'Gehe und töte XY'. Sie hatten keine so tollen Waffen, sie hatten Dolche, erstachen jemanden und brachten sich dann entweder selbst um oder stellten sich der Gefangennahme. Aber in ACI geht es hauptsächlich um die Verschwörung die in der Vergangenheit angefangenen hat und auf das ENDE DER WELT hindeutet. Es ist eine der EPISCHTEN Stories die ich seit langem gehört habe. Und ACI ist gut in der Hinsicht, dass es den Gamer tun lässt was er will um den Auftrag zu erledigen. Du kannst den Endboss des Spiels besiegen indem du ihn nimmst, auf den Boden wirfst und ihn erledigst, oder indem du dich mit ihm Duellierst ODER indem du ihn solange mit Wurfmessern bewirfst bis er stirbt. Du kannst bei Missionen den Weg nehmen um nicht gesehen zu werden, von hinten Leute ermorden und dann den Obermacker töten und dann weglaufen, oder du kannst öffentlich alle tötetn und dann in cooler Manier auf den Typen zugehen, der keinen Ausweg mehr hat. Oder er läuft weg und man verfolgt ihn.
    Gleiches mit Force Unleashed. Ich mag das Spiel. Aber ich verstehe wenn Leute sagen es sei nicht so gut, denn z.b. mag ich die Prequels von Star Wars, obwohl jeder Schwanz den ich frage sagt, dass diese horride Zumutungen für das Star Wars Universum ist (vom Expanded Universe ganz zu schweigen), also kann ich da wohl schlecht was drüber sagen ._. Außer dass ich als staatlich geprüfter Star Wars Nerd (8-D) das SPiel geil finde, die Cutscenes kurz und Star Wars Atmosphärisch sind, die Story gut ist und man Leute auf verschiedene Weisen töten kann die alle Spaß machen :3
    Ich finde Spiele gut, die andere scheiße finden und umgekehrt o_o Ich denke es hat etwas mit Geschmack zu tun und außerdem WIE man das Spiel spielt.
    Zu Heavy Rain: Das Spiel ist fast eine einzige Cutscene, aber ich glaub daran liegt es, dass ssskinner das Spiel mag. Was sie angesprochen hatte waren die langen Cutscenes die einem vom Spielen abhalten, da Heavy Rain nur Cutscenes IST, gibt es nichts was einem vom Gameply abhält.
    Und ssskinner ist auch eine nette Lperin, ich mag sie, auch wenn ich sie nicht abonniert habe ; )
    (Post ist ein bissel durcheinander gewürfelt, ich weiß ._.)
  • RE: Fixing the Unplayable

    Folgender Text bezieht sich nur auf meine Meinung und ist nicht als absolut, endgültig oder als allgemein anzusehen. Wer diskutieren will, soll bitte Argumente bringen, auf "OHMAGAWD STIMMT NÜCHT, SPIEL XY R00000X, geile Grafik R00000X, werde ich garnicht eingehen ;-)

    Crade Elcin schrieb:


    Ich glaub FF13 stand gar nicht zur Debatte <_<


    Auch wenn FF 13 nicht wirklich erwähnt wird, war es dennoch im Video. Wer solch eine Argumentation bringt, wird mit dem einbringen der Spielszenen auch etwas aussagen wollen und macht sowas nicht einfach zufällig. Man muss einfach mal nur auf das hören, was gesagt wird, wenn die FF 13 Szene gegen Ende gezeigt wird -> Kreative Ideen mit Focus auf Gameplay bekommen nicht die Aufmerksamkeit die sie verdienen, weil wir (damit wird sich auf die Allgemeinheit, den Mainstream, bezogen) zu sehr auf die Grafik fokussiert sind (FF XIII passt da von dem was ich so gehört und gesehen hab perfekt hin... mehr Grafik und Cutscenes als alles andere).

    Meine grobe Meinung über 95% der Neuerscheinungen: Man versucht mangelndes Gameplay mit bombastischer Präsentation wett zu machen. Kennt man irgendwoher (Hollywood Kino). Hat wer 2012 gesehen? Genau. Und während bei den Filmen die Story die Seele ist, die oft fehlt, ist es bei Spielen heutzutage das Gameplay. Durch all diese leuchtenden Effekte die auf einen niederprasseln werden viele Spieler einfach so sehr beeindruckt, dass sie nicht mehr hinter diese Fassade blicken können... und oft erfolgreich kaschiert wird was für einen 08/15 "Mist" sie da eigentlich gespielt haben.

    Nagut, dann will ich mal einige Punkte durchgehen, die angesprochen werden:

    Punkt 1)

    Der künstliche Schwierigkeitsgrad... klingt Plausibel, was da erzählt wird... dennoch sollte man bedenken, ob es wirklich immer Ziel der Entwickler ist, dass Spiele in jedem Schwierigkeitsgrad durchgespielt werden sollen. Ich denke es gibt 2 Fälle:

    A) Gibt man von Anfang an alle Schwierigkeitsgrade an, könnte man sagen, dass es einfach als Auswahlmöglichkeit für die Spieler gilt: Leicht für Anfänger, Schwer für Profis. Das Argument der Repetition könnte man in dem Fall umdrehen. Aus den veränderten Bewegungsmustern der Bosse könnten plötzlich selber Möglichkeiten zur künstlichen Spielzeitstreckung werden. Vorallem für Erfahrene Spieler wäre das sicherlich nicht schön, wenn sie gezwungen wären das Spiel mehrmals, für sie ohne großartige Herausforderung, durchzuspielen, nur damit sie alle Bosse nochmal mit anderen Verhaltensweisen sehen. Für Anfänger wäre das wiederum ein guter Ansporn, da diese sich schrittweise steigern könnten... Aber ein Spieler, der Megaman 1-9 bereits im Halbschlaf beherrscht, wird 10 sicher nicht auf leicht beginnen, einfach weil der Anreiz, die Herausforderung, flöten geht. Diese Medaille hat zwei Seiten.

    B) Ist es jedoch so, dass härtere Schwierigkeitsgrade erst nach einmaligen durchspielen freigeschaltet werden, dann ist ihre Argumentation mMn vollkommen richtig. Ein bisschen an Zahlen drehen ist einfach Faul und schindet künstlich Spielzeit.

    Punkt 2)

    Repetition im Spiel selbst.
    Genau meine Meinung... Es ist einfach nicht schön, wenn man immer und immer wieder das gleiche machen muss. Man stelle sich ein MMORPG wie WoW vor. Und nun stellt man sich vor, dass man es Offline, alleine spielen muss. Keine Dynamische Welt, keine Überraschungen, immer und immer wieder die selben Quests machen. Klingt das Spaßig? Möchte ich auch nicht meinen. Und wenn dann nichts da ist, was einen irgendwie motiviert (das kann die Story sein, es kann aber auch ein motivierendes Level/Skillsystem sein, oder aber sonst irgendwas, was frischen Wind reinbringt), dann wird das Spiel schlicht und einfach langweilig.

    Und was ich noch nebenbei anmerken wollte... "Assassinen hatten nicht viel Abwechslung", ist für mich nicht wirklich eine entschuldigung. Immerhin Spiel ich ein Spiel und keine Assassinen Simulation. Und ein wirklich gutes Spiel lebt einfach von seinem guten Gameplay ;-)

    Punkt 3)

    Cutscenes. Oh oh! Ich finde zuviele Cutscenes furchtbar. Ich spiele ein Spiel und gucke keinen verdammten Film. Früher... da waren Cutscenes noch was besonderes, als sie noch neu waren (PS1) und spärlich eingesetzt wurden. Ich persönlich lese lieber einfach Texte... teilweise schlaf ich beim vielen vertontem Gelaber fast ein. Klar, es trägt zur Atmosphäre bei, man fühlt sich fast wie in einem Film... ähhh moment mal, wie war das? Genau, ich spiele ein Spiel und gucke keinen Film x.X

    Punkt 4)

    2D vs. 3D.

    Das kommt auf die Umsetzung an. Sie bringt im Video ja schon ein perfektes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.. dieses Sonic Unleashed 3D dingens. Andere Beispiele für 3D-Fails wären die Castlevania 3D Versuche auf dem N64, sowie Megaman 64. Dass es auch wesentlich besser geht, zeigen z.B. Games wie Super Mario 64 und die Prince of Persia Spiele. Eine pauschale Aussage würde ich da nicht treffen.

    Punkt 5)

    Das ist ein Problem, was nicht nur durch die Spieleentwickler betrifft, es ist nur so, dass sich die Devs und Publisher an die Masse wenden... sie wollen nunmal Kohle machen. Und die Masse mag keine Neuheiten, sie wollen lieber altbewährtes spielen. Deswegen gehen auch so wenig Publisher das Risiko ein, viel Geld in eine kreativere Idee zu pumpen, aus Angst es könnte floppen.
    Das wurde von ssskinner ja auch angesprochen, spiele mit bekanntem Namen verkaufen sich fast von alleine, weil es einfach so eine riesige Fangemeinde gibt. Und genau so wie die Publisher, wollen auch die Kunden kein Risiko eingehen und oft kein Geld in etwas investieren was sie nicht kennen. Dann doch lieber das xte Call of Duty Hochglanzprodukt, das 20ste Final Fantasy, das 50ste Mario Spiel kaufen.. da weiß man, was einen erwartet.
    Und wie man sieht.. es funktioniert. Nur die wenigsten kreativen Spiele/new IP's schaffen es Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Eine Ausnahme war jetzt Heavy Rain... Es ist einfach eine relativ neue Idee. Es ist zwar kein Spiel was ich jemals spielen oder mögen würde, weil es mir einfach zu wenig Spiel und zuviel Film ist. Dennoch muss man gestehen, dass es einfach was komplett neues ist. Und genau deswegen hat ssskinner wie ich denke dieses Spiel gelobt, auch wenn es eigentlich ein Spiel ist, was vielleicht nicht ganz ihre Kriterien für ein gutes Spiel erfüllt. Es ist einfach eine einmalige, neue Idee.. ein mutiges Experiment, was in dem Fall sogar geglückt ist. Etwas was sich deutlich aus der grauen Masse der heutigen Spielen abhebt. Und deswegen scheint Heavy Rain was besonderes zu sein.

    So, das war dann auch schon der letzte Punkt.
    An und Pfirsich kann ich ihr größtenteils zustimmen.
    Computerspiele haben sich einfach zu einer immensen Popkultur entwickelt, und gehen immer mehr in Richtung "schöner, realistischer, mitreißender"... aber was dabei einfach vergessen wird, ist das Spiel in seiner reinsten, elementaren Form. Denn was bleibt von den meisten Spielen der heutigen Zeit noch übrig, wenn man all die Shader-Effekte, hochauflösenden Texturen, Voice-Acting, spektakulär inszenierte Cutscenes, abzieht? Nur noch der traurige Rest eines gameplaytechnisch nicht bemerkenswerten Spieles, was schon vor 15 Jahren nichts besonderes mehr gewesen wäre.
    Aber immerhin sind Computerspieler heute manchmal sogar etwas wichtiger... nämlich wenn sie als Beta-Tester ausgenutzt werden ^.^

    Was mir sonst noch zu sagen bleibt... Der Aspekt Story. Meiner Meinung nach muss ein gutes Spiel keine gute Story haben. Hatten die Mario Bros. damals ne mitreißende Story? Wie sah es mit Bomberman aus? Ins Castlevania oder Metroiduniversum kann man den Spieler auch ohne gute Story reinwerfen, die Spiele sind trotzdem toll. Und Zelda? Was interessiert mich die Prinzessin? Ich kann schöne Rätsel in tollen Dungeons machen und großartige Bosse besiegen. Eine kleine Rahmenhandlung reicht schon vollkommen. Nette Storys in einem Spiel können toll und mitreißend sein, ja in einigen Fällen ist eine Story sogar sehr wichtig um zum Weiterspielen zu motivieren. Aber ich spiele sicher kein Spiel nur wegen der Story und der Präsentation. Wenn das Gameplay stumpf ist, dann les ich lieber ein gutes Buch oder schau einen spannenden Film.

    Okay was zur Hölle hab ich für nen langen Text geschrieben x.X naja bin mal gespannt ob sich das jemand durchließt und freu mich darauf, dass den Text jemand auseinander nimmt :-)
  • RE: Fixing the Unplayable

    Ich weiß nicht so richtig ob ich alles verstanden habe, aber
    wirklich Respekt für das Video.
    Ich habe so gut wie alles verstanden, und es war klar formuliert.

    So Areku dann nehme ich dein Text mal als Stütze ^.^:

    Folgender Text bezieht sich nur auf meine Meinung und ist nicht als absolut, endgültig oder als allgemein anzusehen. Wer diskutieren will, soll bitte Argumente bringen, auf "OHMAGAWD STIMMT NÜCHT, SPIEL XY R00000X, geile Grafik R00000X, werde ich garnicht eingehen ;)


    Das ist mein Text^^, nein Scherz, back to Topic:

    Auch wenn FF 13 nicht wirklich erwähnt wird, war es dennoch im Video. Wer solch eine Argumentation bringt, wird mit dem einbringen der Spielszenen auch etwas aussagen wollen und macht sowas nicht einfach zufällig. Man muss einfach mal nur auf das hören, was gesagt wird, wenn die FF 13 Szene gegen Ende gezeigt wird -> Kreative Ideen mit Focus auf Gameplay bekommen nicht die Aufmerksamkeit die sie verdienen, weil wir (damit wird sich auf die Allgemeinheit, den Mainstream, bezogen) zu sehr auf die Grafik fokussiert sind (FF XIII passt da von dem was ich so gehört und gesehen hab perfekt hin... mehr Grafik und Cutscenes als alles andere).


    Da gebe ich dir zu 100% Prozent recht.
    Ich hasse hoch detaillierte Spiele, wo wenn man ins Wasser geht,
    das Wasser spritzt, der Held was sagt,
    mit Super Spiegelung, usw. Lieber 100 Waffen und Skills mehr als das.
    Cutscenes in Spielen finde ich eigentlich interessant, aber was
    heute abgeht, ist schon nicht mehr normal. Alle 5 Minuten kommt eine
    Cutscenes, wo ein noch so kleines Event auftritt.
    Oder so eine Cutscene die 20 Minuten geht. (Gibt es wirklich!!!!)
    Da sieht man einen halben Film, und schläft dabei noch ein 8|

    Aber so im mittleren Maße finde ich das ganz gut,
    da solche Szenen immer sehr interessant sind.

    Meine grobe Meinung über 95% der Neuerscheinungen: Man versucht mangelndes Gameplay mit bombastischer Präsentation wett zu machen. Kennt man irgendwoher (Hollywood Kino). Hat wer 2012 gesehen? Genau. Und während bei den Filmen die Story die Seele ist, die oft fehlt, ist es bei Spielen heutzutage das Gameplay. Durch all diese leuchtenden Effekte die auf einen niederprasseln werden viele Spieler einfach so sehr beeindruckt, dass sie nicht mehr hinter diese Fassade blicken können... und oft erfolgreich kaschiert wird was für einen 08/15 "Mist" sie da eigentlich gespielt haben.


    Da gibt es so einige Spiele. Es ist einfach krass, wie viele Spiele das haben.
    Viele kommen ja an und sagen:
    "Ich hasse Spiele die scheiß Grafik haben"
    Und kaufen sich lieber für 60 Euro ein Grafik bepacktes Spiel, wo das Blut echt aussieht, aber scheiß Gameplay haben. Nein, sie gehen nicht in den Laden und kaufen sich für 10 Euro Gothic 1 und 2, weil es ja
    scheiß Grafik hat.


    Der künstliche Schwierigkeitsgrad... klingt Plausibel, was da erzählt wird... dennoch sollte man bedenken, ob es wirklich immer Ziel der Entwickler ist, dass Spiele in jedem Schwierigkeitsgrad durchgespielt werden sollen. Ich denke es gibt 2 Fälle:

    A) Gibt man von Anfang an alle Schwierigkeitsgrade an, könnte man sagen, dass es einfach als Auswahlmöglichkeit für die Spieler gilt: Leicht für Anfänger, Schwer für Profis. Das Argument der Repetition könnte man in dem Fall umdrehen. Aus den veränderten Bewegungsmustern der Bosse könnten plötzlich selber Möglichkeiten zur künstlichen Spielzeitstreckung werden. Vorallem für Erfahrene Spieler wäre das sicherlich nicht schön, wenn sie gezwungen wären das Spiel mehrmals, für sie ohne großartige Herausforderung, durchzuspielen, nur damit sie alle Bosse nochmal mit anderen Verhaltensweisen sehen. Für Anfänger wäre das wiederum ein guter Ansporn, da diese sich schrittweise steigern könnten... Aber ein Spieler, der Megaman 1-9 bereits im Halbschlaf beherrscht, wird 10 sicher nicht auf leicht beginnen, einfach weil der Anreiz, die Herausforderung, flöten geht. Diese Medaille hat zwei Seiten.

    B) Ist es jedoch so, dass härtere Schwierigkeitsgrade erst nach einmaligen durchspielen freigeschaltet werden, dann ist ihre Argumentation mMn vollkommen richtig. Ein bisschen an Zahlen drehen ist einfach Faul und schindet künstlich Spielzeit.


    Was soll da ich dazu schon sagen? Einfach gut gesagt.

    Punkt 2)

    Repetition im Spiel selbst.
    Genau meine Meinung... Es ist einfach nicht schön, wenn man immer und immer wieder das gleiche machen muss. Man stelle sich ein MMORPG wie WoW vor. Und nun stellt man sich vor, dass man es Offline, alleine spielen muss. Keine Dynamische Welt, keine Überraschungen, immer und immer wieder die selben Quests machen. Klingt das Spaßig? Möchte ich auch nicht meinen. Und wenn dann nichts da ist, was einen irgendwie motiviert (das kann die Story sein, es kann aber auch ein motivierendes Level/Skillsystem sein, oder aber sonst irgendwas, was frischen Wind reinbringt), dann wird das Spiel schlicht und einfach langweilig.

    Und was ich noch nebenbei anmerken wollte... "Assassinen hatten nicht viel Abwechslung", ist für mich nicht wirklich eine entschuldigung. Immerhin Spiel ich ein Spiel und keine Assassinen Simulation. Und ein wirklich gutes Spiel lebt einfach von seinem guten Gameplay ;)


    Assassins Creed 1 8| Ich hasse das Spiel irgendwie. Man macht jedes mal
    das gleiche. Aber wieso sollte uns das denn kümmern? Man kann
    doch auf Häusern springen, und in Stroh springen, das
    kann man doch in keinen anderen Spiel. Und genau deswegen
    ist das Spiel so geil.

    Was ich auch noch ansprechen wollte, sind solche Spiele wie Battlefield usw.
    Man macht da doch auch immer nur das gleiche. Man muss
    nur minimal Taktik einsetzen, und das Spiel besitzt nicht einmal eine Story.
    Dann gibt es auch nur 6 Waffen und fertig. Aber es hat ja gute Grafik, also muss man das doch spielen.

    Und stelle dir mal jedes Online Spiel Offline vor. Man könnte rein gar nichts mehr machen, außer alleine durch Gegner schnetzeln.


    Punkt 3)

    Cutscenes. Oh oh! Ich finde zuviele Cutscenes furchtbar. Ich spiele ein Spiel und gucke keinen verdammten Film. Früher... da waren Cutscenes noch was besonderes, als sie noch neu waren (PS1) und spärlich eingesetzt wurden. Ich persönlich lese lieber einfach Texte... teilweise schlaf ich beim vielen vertontem Gelaber fast ein. Klar, es trägt zur Atmosphäre bei, man fühlt sich fast wie in einem Film... ähhh moment mal, wie war das? Genau, ich spiele ein Spiel und gucke keinen Film x.X


    In vielen Spielen gibt es ja schon Cutcenes,
    wenn man eine Welt betritt. Da geht der Held drei Schritte und das war es dann auch schon. Und dass dann jedes mal. Mir kommt es so vor, als
    ob Cutscenes "missbraucht" werden. Sie haben nicht mehr den Sinn
    den sie mal am Anfang hatten.

    Punkt 4)

    2D vs. 3D.

    Das kommt auf die Umsetzung an. Sie bringt im Video ja schon ein perfektes Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.. dieses Sonic Unleashed 3D dingens. Andere Beispiele für 3D-Fails wären die Castlevania 3D Versuche auf dem N64, sowie Megaman 64. Dass es auch wesentlich besser geht, zeigen z.B. Games wie Super Mario 64 und die Prince of Persia Spiele. Eine pauschale Aussage würde ich da nicht treffen.


    Da habe ich auch nichts mehr hin zu zufügen.

    Punkt 5)

    Das ist ein Problem, was nicht nur durch die Spieleentwickler betrifft, es ist nur so, dass sich die Devs und Publisher an die Masse wenden... sie wollen nunmal Kohle machen. Und die Masse mag keine Neuheiten, sie wollen lieber altbewährtes spielen. Deswegen gehen auch so wenig Publisher das Risiko ein, viel Geld in eine kreativere Idee zu pumpen, aus Angst es könnte floppen.
    Das wurde von ssskinner ja auch angesprochen, spiele mit bekanntem Namen verkaufen sich fast von alleine, weil es einfach so eine riesige Fangemeinde gibt. Und genau so wie die Publisher, wollen auch die Kunden kein Risiko eingehen und oft kein Geld in etwas investieren was sie nicht kennen. Dann doch lieber das xte Call of Duty Hochglanzprodukt, das 20ste Final Fantasy, das 50ste Mario Spiel kaufen.. da weiß man, was einen erwartet.
    Und wie man sieht.. es funktioniert. Nur die wenigsten kreativen Spiele/new IP's schaffen es Aufmerksamkeit zu erlangen.


    Das sieht man ganz genau an Gothic oder Diablo.
    Viele Gothic sagen sich scheiß Risen, Gothic 4 oder ähnliches,
    da sie nur ihre tolles Gothic 1 und 2 kennen. Ich denk auch so,
    denn ich erinnere mich ganz genau an Gothic 3 8|
    Und so denken sich die Fans, nein ich bleib bei meinen Gothic, und
    namenlosen Helden.

    So, das war dann auch schon der letzte Punkt.
    An und Pfirsich kann ich ihr größtenteils zustimmen.
    Computerspiele haben sich einfach zu einer immensen Popkultur entwickelt, und gehen immer mehr in Richtung "schöner, realistischer, mitreißender"... aber was dabei einfach vergessen wird, ist das Spiel in seiner reinsten, elementaren Form. Denn was bleibt von den meisten Spielen der heutigen Zeit noch übrig, wenn man all die Shader-Effekte, hochauflösenden Texturen, Voice-Acting, spektakulär inszenierte Cutscenes, abzieht? Nur noch der traurige Rest eines gameplaytechnisch nicht bemerkenswerten Spieles, was schon vor 15 Jahren nichts besonderes mehr gewesen wäre.


    Richtig. Scheiß auf Skills, Level oder sonstiges. Hauptsache schönes
    Wasser, echtes Feuer, und detaillierte Pixel die herumlaufen können.
    Es gibt immer weniger Waffen, Rüstungen, Ideen, Rätsel und
    weiteres in Spielen, sondern nur noch Grafik, wo jeder Rechner anfängt zu brennen.

    Aber immerhin sind Computerspieler heute manchmal sogar etwas wichtiger... nämlich wenn sie als Beta-Tester ausgenutzt werden ^^


    Die Spielentwickler sind halt zu Faul. Und sie wissen ganz genau,
    das sich welche melden.

    Was mir sonst noch zu sagen bleibt... Der Aspekt Story. Meiner Meinung nach muss ein gutes Spiel keine gute Story haben. Hatten die Mario Bros. damals ne mitreißende Story? Wie sah es mit Bomberman aus? Ins Castlevania oder Metroiduniversum kann man den Spieler auch ohne gute Story reinwerfen, die Spiele sind trotzdem toll. Und Zelda? Was interessiert mich die Prinzessin? Ich kann schöne Rätsel in tollen Dungeons machen und großartige Bosse besiegen. Eine kleine Rahmenhandlung reicht schon vollkommen. Nette Storys in einem Spiel können toll und mitreißend sein, ja in einigen Fällen ist eine Story sogar sehr wichtig um zum Weiterspielen zu motivieren. Aber ich spiele sicher kein Spiel nur wegen der Story und der Präsentation. Wenn das Gameplay stumpf ist, dann les ich lieber ein gutes Buch oder schau einen spannenden Film.


    Ja da gebe ich dir recht, aber es gibt auch Spiele die Story abhängig sind,
    alá die Legacy of Kain Reihe. Wenn man nur das letzte Spiel spielt,
    weiß man rein gar nichts darüber. Und so entstehen nur lauter Fragen.

    So, das war die Meinung eines nun sehr müden Jungen xD

    MFG
    KonigLegolas