Gaddafis Tod - Gerechtfertigt oder moralisch nicht vertretbar?

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  • Gaddafis Tod - Gerechtfertigt oder moralisch nicht vertretbar?

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    Willkommen in meinem Diskussionsthread :).
    Es soll hier diskutiert werden, ob IHR das Vorgehen der Rebellen gerechtfertigt fandet, als diese Gaddafi umgebracht haben. Es geht hier um die moralische Frage, ob der Tof Gaddafis wirklich gerechtfertigt war oder ob es besser gewesen wäre, ihn am Leben zu lassen, und ihn dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag vorzuführen.

    Wir sind in der Schule im Ethikkurs auf dieses Thema gestoßen, mit anschließender Diskussion, und ich würde gerne von euch wissen, wie ihr darüber denkt.

    Ansätze bzw. Stichworte, die uns im Kurs als Diskussionspunkte gedient haben, und auch hier als Argumentationsgrundlage dienen können:
    - Minimalmoral
    - Menschenwürde
    - Die Stufen moralischer Entwicklung

    Nun würde ich gerne EURE Meinung zu diesem brisanten Thema hören. Falls jmd hier mit den Begriffen nichts anfangen kann, soll er doch bitte fragen ;).

    Zu beachtende Regeln:
    - Eigene Meinung muss begründet werden
    - Argumentieren, nicht flamen
    - Kein Spam
    - Allgemeine LPF-Regeln

    Greetz.



    @Mods: Bitte Rückmeldung, ob der Thread so bleiben kann, oder ob noch etwas Inhaltliches geändert werden sollte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von xDepiC ()

  • Das war für mich eine überstürzte Handlung. Leider ist der Mensch für sowas recht bekannt, unüberlegtes zu tun. Ganz davon abgesehen das der Typ ne Familie hatte. Mir ist bewusst was Gaddafi alles verbrochen hat, daher denke ich der Knast wäre die bessere Lösung gewesen. Lebenslägnlich versteht sich.

    Der Mensch hat nicht darüber zu urteilen wer sterben sollte oder wer nicht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SakashiHD ()

  • Ich für meinen Teil finde es eher bedenklich dass die "Hinrichtung" als Unfall dargestellt wurde. Ob der Tod von Gadaffi gerechtfertigt ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, da der Tod von Menschen mit denen ich nichts zu tun habe mich nicht wirklich interessiert. Was mich sogar noch nervt ist, dass das alles noch künstlich von den medien hochgeschraubt wurde und... es ist ja schön dass sich das befreite Volk gefreut hat, allerdings finde ich, dass sich diejenigen die dieses gruppenfoto mit der Leiche gemacht haben, sich nicht gerade niveauvoll benommen haben.
  • Feldjaeger666 schrieb:

    Ich für meinen Teil finde es eher bedenklich dass die "Hinrichtung" als Unfall dargestellt wurde. Ob der Tod von Gadaffi gerechtfertigt ist, kann ich nicht wirklich beurteilen, da der Tod von Menschen mit denen ich nichts zu tun habe mich nicht wirklich interessiert. Was mich sogar noch nervt ist, dass das alles noch künstlich von den medien hochgeschraubt wurde und... es ist ja schön dass sich das befreite Volk gefreut hat, allerdings finde ich, dass sich diejenigen die dieses gruppenfoto mit der Leiche gemacht haben, sich nicht gerade niveauvoll benommen haben.

    Es geht ja gerade um diesen Punkt, ich mein, hätten sie Gaddafi am Leben gelassen, wäre das auch zum Vorteil der Rebellen gewesen. So muss man ja ernsthaft daran zweifeln, ob Libyen es nun auf die Reihe kriegt, eine Demokratie aufzubauen. Ganz zu Schweigen davon,ob die neue Regierung dann auch akzeptiert wird. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass dieser Racheakt der rebellen nicht nachvollziehbar ist, jedoch haben sie sich damit auf sein Niveau herabgesetzt und werden auf Dauer dadurch mehr Nachteile als Vorteile haben.

    Greetz.
  • Für Gaddafi war diese Art zu sterben doch eine Belohnung. Einfach kurz und schmerzlos. Viele Leute die er auf dem Gewissen hat sind lang und qualvoll gestorben. Daher kam er wohl eindeutig zu gut weg.

    Lebenslänglich im Knast und langsam verfaulen lassen und eben auch langsam sterben lassen wäre eigentlich genau das gewesen, was er verdient hätte, um auch die restliche Zeit seines Lebens ein paar Gedanken zu machen. Leider kommen solche Bösewichter eben immer zu gut weg. Hitler schoss sich eine Kugel in den Kopf, Bin Laden wurde auch durch einen Kopfschuss erwischt, Hussein bekam auch sein schnelles Ende und Gaddafi wurde auch einfach erschossen. Der einzige Übeltäter der wohl richtig qualvoll gestorben ist, war wohl tatsächlich Stalin und selbst der wurde (angeblich) vergiftet.
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    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

  • Jaja der Gadaffi... Ich bin so froh bei den Guten zu sein ehrlich.

    Hab ich euch schonmal erzählt, dass ich ne Ausbildung zum Wärter mache? Ja ehrlich, erst gestern den Vertrag unterschrieben. Guantanamo Naval Base heisst der Betrieb. Das ist so toll dort, leider muss ich dafür in die Karibik umziehen...
    Aber das Angebot von diesem scheiss Gutmenschenverein, dem Bundes Nachrichtendienst... näh!
    Was solls, jetzt bin ich Wärter und anschliessend mach ich eine Fortbildung zum Drohnenpiloten damit ich dann afgahnische Zivil-Konvois und Hochzeiten bombardieren kann...

    Fuck yeah bin ich froh bei den Guten zu sein!
    Das war eine kleine sarkastisch- zynische Veralberung der allgemeinen "der hat doch so viel Dreck am Stecken" Stimmung hier. Das hatte dieser Threat bei dieser "der verdient das und jener dieses" Einstellung mancher hier einfach mal verdient. (höhö! Wortspiel!)
    Wir sind genau so schlimm, nur dass wir nicht unsere eigenen Leute sondern die Leute anderer versklaven und unterdrücken. Oder andere Leute dabei unterstützen wie sie Leute unterdrücken. Zwar manchmal eher unfreiwillig aber immerhin... wir unternehmen herzlichst wenig dagegen. Im Gegenteil, wir stärken manchen Tyrannen sogar noch den Rücken, wenn sie uns geben was wir brauchen.

    Dieser Mann hätte schlich vor ein Kriegsverbrechertribunal gehört. Ende, aus!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von The_Mip ()

  • Entweder man bringt ihn um und bestraft ihn so für seine Taten oder er landet sonst wo in einem Knast, in
    einem fremden Land, wo ihn eh keiner haben will und man muss ihn von Steuergeldern bezahlen
    bzw. in diesem Land mit evtl. Anschlägen von seinen Anhängern rechnen.
    Als ob es für ihn eine Strafe wäre in einem Luxushefängnis hier in Europa zu hängen.
    Hätte man ihn nach Guantanamo Bay verschifft, da hätte er sicherlich keinen Spaß gehabt, aber wäre er da
    hin gekommen?

    Ich bin froh, dass die Welt ihn los ist.
  • Ich sehe das anders:
    Kein Mensch, auch wenn er noch so viele Taten begangen hatte, hat so einen qualvollen Tod verdient.
    Für mich war die Situation dort extrem barbarisch und unzivilisiert.Die hätten ihn gefangen nehmen sollen um ihn anschließend zu lebenslanger Haft zu verurteilen. Wie soll er denn jetzt aus dieser Tat die Strafe erhalten? Richtig. Gar nicht.
  • Ich denke ehe man sich darüber streitet ob der Tod in der Art gerechtfertigt war sollte man erstmal abwägen was positives war und was negatives.

    Positiv

    1. Strom war kostenlos in Libyen.
    2. Es gab keine Zinsen auf Kredite.
    3. Ein Heim/Zuhause galt als ein Menschenrecht in Libyen.
    4. Bildung und medizinische Behandlung waren frei in Libyen.
    5. Vor Gaddafi konnten 25% Lesen, heute sind es 85% der Libyer.
    6. Jeder der Farmer werden wollte erhielt Ackerland und alle Geräte sowie Saat usw.die er dazu brauchte kostenlos.
    7. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 Dollar.
    8. Libyen hat keine Auslandsschulden, die Reserven im Ausland von 150.000.000.000 sind wohl für immer verloren.
    9. Mütter die ein Kind gebaren, bekamen 5.000 US Dollar.
    10.25% der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
    11. Gaddafi startete das Great-Man-Made-River-Projekt, das weltweit größte Trinkwasser-Pipelineprojekt.

    Nagativ

    Unterdrückung anders denkender
    Zirka 2000 bis 3000 Menschen umbringen lassen (was aber nicht sicher geklärt ist)
    Interneteinschränkung
    keine Redefreiheit / Pressefreiheit

    Wieso kam es denn zu den Problemen innerhalb der Befölkerung? Na klar wegen USA und wegen Europa, wir waren es doch die Lybien des Terrors verdächtigt haben und noch tun, wir waren es doch die Handelsverbote verhängten und so die Lebensmittelknappheit schufen. Und zu guter Letzt haben wir fleißig von dem Geld der Lybier (Konten sind ja eingefroren) mit allerlei Luftangriffen ihnen auch noch ihr Land zerschossen.

    Aber hat ja auch was gutes (zumindest für uns) unsere Wirtschaft hat wieder Aufträge das kaputte heile zu machen. Und ein ganz Positiver Nebeneffekt ist natürlich das Erdöl, wo sich jetzt schon die großen Konzerne ausrechnen wieviel sich da an Gewinn rausschlagen lässt.

    Jetzt endlich kommt die USA und Europa an die Bodenschätze und das Erdöl, war ja vorher nicht möglich, hat ja der unbeliebte gaddafi verkauft und das Geld ging direkt an Lybien.


    So meine Meinung dazu, ich finde die Art wie es passiert ist nicht gerechtfertigt, sicher wäre ein fairer Prozess besser gewesen. Aber ein fairer Prozess hätte auch bedeutet, dass vieles ans Licht gekommen wäre, was sicher einigen Hochrangigen Politikern nicht gefallen hätte.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Surenety ()

  • Den Ton hat er selbst angegeben... Da muss sich niemand darüber wundern, dass es Menschen gibt, die auf diesen Ton mit aufspringen.

    Ich finde es richtig was dort passiert ist. Er hat viel zu viel Leid über die Menschen gebracht. Wenn in Amerika einem Serienmörder die Todesspritze gegeben werden darf,
    verstehe ich die Diskussion nicht um die Tatsache, dass in einer Kriegsähnlichen Situation ein Mann umgebracht wurde. Wer fragt denn noch danach, wie viele Menschen
    wegen Ihm sterben mussten? Niemand... Jeder bekommt früher oder später das, was Ihm zusteht. Wenn es nach mir gehen würde, hätte sein Tod anders ausgesehen.

    Aber ganz ehrlich? Hätte die Weltpolitik nicht so lange weggeschaut, wäre es nicht so weit gekommen... Gaddafi war ja nicht erst seit gestern "Staatsführer"...
    Jedes Land muss sich selbst an die Nase fassen in dieser Situation. Es wurde lange genug zugesehen, und als es eskalierte waren alle erschüttert.
    Man hätte dem ganzen schon vor Jahren einen Riegel vorschieben können, aber wieso sollte man das tun? Wo doch die Rüstungsindustrie so gut daran verdient hat.

    Das Thema ist viel zu weitläufig, um es nur auf die moralischen Aspekte von Gaddafis Tod herunterbrechen zu können...
  • bei jemandem wie gaddafi der eine horde menschen praktisch grundlos gemeuchelt hat, kann man schon verstehen warum man ihn töten wollte....und warum es auch eigentlich gut so is wie es jetzt is......ich bin kein freund von (realen) kriegen....weil sie unter anderem auch ziemlich sinnlos sind.....was wollte gaddafi damit noch gleich erreichen?? ka habs vergessen oder nie gewusst....aber ein staatsoberhaupt sollte doch eigentlich das ziel verfolgen sein volk bei laune zu halten......und wenn das volk was verlangt und dafür auf die straße geht, ist das schon ein signal mal die lauscher aufzustellen.....was hatte er denn gegen demokratie?? "da muss ich ja mit anderen menschen zusammen arbeiten....da bin ich ja näher und beliebter beim volk".....größenwahnsinnige personen konnte ich noch nie wirklich ausstehen.....darum empfinde/empfand ich wenig trauer.....damals in den 30ern/40ern hättet ihr einen tod vom adolf sicherlich sogar gefeiert (wenn ihr ncih grad auf dem seiner seite standet)
    also fazit: jeder (außer "kleine" mörder mit 3/4 leuten die lebenslänglich bekommen sollten) der soo viele personen aus größenwahn ins jenseits befördert sollte gleich mitgehn......so
  • Wie immer ist meine Antwort dazu, dass ich es nicht in Ordnung fand. Ich kann den Hass auf diese Person verstehen,da er viel Leid in dem Land verbreitet hat, welches er eigentlich zum Wohle des Volkes regieren sollte, allerdings bin ich immernoch für die Menschenrechte und dass sie bei niemanden ausgehebelt werden sollten. Zudem ist er so einen Märtyrertod gestorben. Ich glaube es wäre für ihn bedeutend schlimmer gewesen in einen Knast gesteckt zu werden.

    Warum ich für die Menschenrechte bin? Wenn wir bei einer Person die Menschenrechte ausschalten, dann könnte das bei einer anderen Person aus geringen Gründen passieren. Da kommt wieder die Frage: Wo fangen wir an und wo sollten wir aufhören.

    also fazit: jeder (außer "kleine" mörder mit 3/4 leuten die lebenslänglich bekommen sollten) der soo viele personen aus größenwahn ins jenseits befördert sollte gleich mitgehn......so


    Und warum sollte man jetzt einen Serienmörder nicht umbringen? Er hat immerhin sinnlos 3/4 Menschen das Leben genommen. Zudem hat er vll die Existenzen der Familien zerstört.

    Wenn man so denkt, ist es eine Doppelmoral. Der eine Mörder soll sterben, der andere nicht, obwohl sie beide Leid verbreitet haben. Der eine vll mehr, aber trotzdem haben sie beide Unrecht begangen. Zudem hat der Mörder eventuell auch eine Familie, die um ihn trauert.

    Wenn ich dir einen Tipp geben darf: Guck dir Deathnote an. Die Serie zeigt eig. ziemlich gut, was ich meine. Man kann keinen Menschen umbringen, ohne sich selbst zum Mörder zu machen.
  • Meiner Meinung nach sollte man nie für den Tod eines Menschen sein, Egal wie viel leid er verbreitet hat. Mal Ehrlich:
    Sind wir besser wenn wir jemanden hinrichten weil er menschen gequält und gefoltert etc hat als derjenige selber?

    Ansich bin ich auch immer ,,erleichtert,, wenn solche leute nicht mehr auf dieser Erde weilen aber wircklich Rechtfertigen kann man sowas nicht meiner Meinung nach..
  • ZapooLP schrieb:

    Meiner Meinung nach sollte man nie für den Tod eines Menschen sein, Egal wie viel leid er verbreitet hat. Mal Ehrlich:
    Sind wir besser wenn wir jemanden hinrichten weil er menschen gequält und gefoltert etc hat als derjenige selber?


    Punkt 1: Die Relation stimmt nicht. Du sagst, man solle nie für den Tod EINES Menschen sein, der VIEL Leid gebracht hat.
    Punkt 2: Schonmal einen geliebten Menschen verloren, nur weil ein verrückter Psychopath den Befehl zum schießen gegeben hat? Nein? Da können du und ich uns glücklich schätzen. Viele Leute in Lybien müssen diese Frage allerdings mit "Ja" beantworten.
    Stell dir einfach mal diese Situation vor, und frage dich dann wie viel du bereit bist zu "vergeben". Oder wie lange du noch nach deinen Ansichten "besser" sein kannst wie dieser Mensch. Ganz ehrlich? Wenn mir das passieren würde, wäre meine Moral ganz schnell vergessen.
    Obwohl ich Gewalt verabschäue...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Feldorn101 ()

  • Feldorn101 schrieb:


    Stell dir einfach mal diese Situation vor, und frage dich dann wie viel du bereit bist zu "vergeben". Oder wie lange du noch nach deinen Ansichten "besser" sein kannst wie dieser Mensch. Ganz ehrlich? Wenn mir das passieren würde, wäre meine Moral ganz schnell vergessen.
    Obwohl ich Gewalt verabschäue...
    Ich kan dich ganz gut nachvollziehen.
    Es ist ja nur meine Grundeinstellung aber wenn ich selber in die Situation kommen würde dann hätte ich warscheinlich auch eine andere Meinung.
  • Zum Glück ist das lebenslängliche verrotten in einer Zelle viel Schlimmer als ein Tod durch Kopfschuss & co.

    Also von daher ja, wir hätten ihn noch mehr quälen sollen, in dem wir ihn in irgendeine Gefängniszelle in Nordafrika stecken.
    Das ist natürlich moralisch unverwerflich ihn erst dort sterben zu lassen.


    Und für alle Verfechter der Todesstrafe, die über kein Leben urteilen wollen, trotzdem Menschen lebenslänglich wegsperren:

    Wo ist der unterschied zwischen einer Exekution und einer Lebenslänglichen Strafe?
    Richtig, man macht sich selber nicht die Finger schmutzig.
    Trotzdem wird er auf beide Weisen sterben.


    Was mich angeht, ich bin für die Todesstrafe.
    Das Problem was ich allerdings sehe ist der Toleranzbereich.
    Bzw. Wer entscheidet ab welchem Maß die Todesstrafe vollzogen werden darf.

    Aber das ist ja von Kultur zu Kultur anders.