Der Zwang, extrovertiert zu sein?!

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  • Der Zwang, extrovertiert zu sein?!

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    Immer wieder hört man es in den Medien und spätestens nach RTLs Bericht über die Gamescom ist wohl einem jeden von euch der Begriff "introvertiert" bekannt. Gerade von den Medien wird dieser Begriff negativ verwendet und dadurch verstehen viele Menschen den Begriff auch leider falsch.

    Zur Erklärung:
    Introversion, bzw. Extroversion beschreibt den Charakter eines Menschen teilweise. Introvertierte Menschen, sind diejenigen, welche sich am Wohlsten in ihrem Kopf fühlen. Sie sind die geborenen Nachdenker und beziehen ihre Energie aus ihrem Inneren. Sie Denken erst nach, bevor sie Handeln (wirken daher auch öfter zögernd). Extrovertierte Menschen sind der Gegenpol dazu. Sie fühlen sich am Wohlsten, wenn sie draussen in der Öffentlichkeit sind oder im Mittelpunkt stehen. Sie beziehen ihre Energie aus ihrer Umgebung, überwiegend aus anderen Mitmenschen und gehen öfter Risiken ein, da sie aus Irrtum lernen. Ein Mensch ist allerdings niemals komplett intro- bzw. extrovertiert. Man kann sich das vorstellen wie das Rechts- oder Linkshänder sein. Als Rechtshänder bevorzugt man den Gebrauch seiner rechten Hand, aber es ist nicht so, als dass man die linke Hand nicht auch hätte. Ein Mensch ist daher immer sowohl intro- als auch extrovertiert, wobei die Ausprägung sehr unterschiedlich sein kann. Wie bei den Rechts- und Linkshändern herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Introvertierten und Extrovertierten. Auf 3 Extrovertierte folgt 1 Introvertierter.

    Nun ist es allerdings so, dass gerade die Medien und auch der Alltag (z.B. die Schule) introversion als schlecht darstellen. Ein Beispiel hierzu:
    Ein Schüler, der extrovertiert geneigt ist, bekommt in der Schule bessere Noten, weil er quantitativ viel sagt, als ein introvertiert geneigter Schüler, welcher "nur" dann etwas sagt, wenn er etwas sinnvolleres zu sagen hat (d.h. er hat sich vorher bereits gute Gedanken um seinen Beitrag gemacht, er ist die Situation auch quasi im Geiste durchgegangen).

    Es kommt natürlich auch sehr oft zu Missverständnissen zwischen Introvertierten und Extrovertierten. Auch ein Introvertierte kann auf einer Feier z.B. voll aus sich heraus gehen und im Mittelpunkt stehen, allerdings ist dies für ihn eher Kräfte zehrend. Wenn er dann also mal kurz abstinent wirkt und ein Extrovertierter ihn darauf anspricht mit einer Bemerkung wie "lach doch mal" so wird das den Introvertierten nur verunsichern, weil er denkt, dass er in diesem Moment in der Aussenwelt nicht gut dasteht.

    Obwohl wir im 21. Jahrhundert leben und es eigentlich keine solchen Missverständnisse geben sollte, so wird Extroversion als das Richtige und Introversion als das Falsche angesehen. Dabei sind beide Charaktertypen völlig normal. Dennoch glaubt die Gesellschaft, dass man Introversion heilen müsse...

    Wie steht ihr dazu? Natürlich sind hier alle, also sowohl zur Introversion geneigte, als auch zur Extroversion geneigte Menschen gefragt. Ich hoffe auf eine gute Diskussion.

    PS: Btw, RTLs Gamer Klischees beruhen auf den Vorurteilen der Introversion. Diese brauchen ja auch mal Zeit alleine und für sich und lesen daher z.B. öfter Bücher als Extrovertierte, oder zocken halt mehr (alleine). Daher sagte RTL mal eben: Gamer = anormal = introvertiert = schüchtern = keine Freundin
  • Ohja das kenn ich =D, Bin Introvertiert, das früher auch sehr stark, zur Zeit könnte man sagen das ich übe Extrovertierter zu werden, das ist auch ein Grund warum ich Let's Plays angefangen habe, nicht soviel nachdenken sondern einfach machen. =D
    Es ist keine Krankheit die man heile müsse, es ist gut so das jeder Mensch auf seine Art besonders ist, es ist einfach so das man viel nachdenkt was doch nix schlechtes ist ;)


    Gruß

    KalysLP
  • Nun, ich denke erstmal nicht, dass man Introversion "heilen" müsste. Es gehört einfahc zum Charakter des Menschen und sollte akzeptiert werden, zumal es ja nicht einmal etwas schlechtes ist.
    Aber ich denke auch, dass i.v. (ich will das Wort nicht immer ausschreiben müssen :D) Menschen in einigen Fällen Probleme haben können, wo E.v. weniger Probleme hätten.
    Ein extrem i.v. Mensch würde wahrscheinlich in der Gesellschaft weniger schnell aufgrund seines Charakters anerkannt und geschätzt werden. Das liegt einfach daran, dass ein i.v. nunmal alles erst "im kopf durchgeht" bevor er etwas macht, anstatt spontan einen Schritt zu tun. Von Mitmenschen kann dieses Verhalten manchmal als eine Art Misstrauen gesehen werden, was dann auch zu gegenseitigem Misstrauen führt. Wenn jemand jedoch spontan und direkt auf seine Mitmenschen zugeht, wirkt dies um einiges vertrauenserweckender.
    Kennt man einen i.v. Menschen jedoch genauer, so ist er ein genauso guter Mensch wie der e.v. Mensch, jedoch gehört mehr dazu, um ihn kennenzulernen.

    Ich würde daher sagen, dass I.v. zu dem Charakter eines Menschen gehört, jedoch gibt es durchaus Situationen, in denen man "über seinen Schatten springen sollte", also die Dinge vorher nicht Schritt für Schritt durchgehen.
    Man sollte daher einfach gucken, was der Situation angemessen ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kalakauer ()

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    Kalakauer schrieb:


    Nun, ich denke erstmal nicht, dass man Introversion "heilen" müsste. Es gehört einfahc zum Charakter des Menschen und sollte akzeptiert werden, zumal es ja nicht einmal etwas schlechtes ist.
    Aber ich denke auch, dass i.v. (ich will das Wort nicht immer ausschreiben müssen ) Menschen in einigen Fällen Probleme haben können, wo E.v. weniger Probleme hätten.
    Ein extrem i.v. Mensch würde wahrscheinlich in der Gesellschaft weniger schnell aufgrund seines Charakters anerkannt und geschätzt werden. Das liegt einfach daran, dass ein i.v. nunmal alles erst "im kopf durchgeht" bevor er etwas macht, anstatt spontan einen Schritt zu tun. Von Mitmenschen kann dieses Verhalten manchmal als eine Art Misstrauen gesehen werden, was dann auch zu gegenseitigem Misstrauen führt. Wenn jemand jedoch spontan und direkt auf seine Mitmenschen zugeht, wirkt dies um einiges vertrauenserweckender.
    Kennt man einen i.v. Menschen jedoch genauer, so ist er ein genauso guter Mensch wie der e.v. Mensch, jedoch gehört mehr dazu, um ihn kennenzulernen.

    Ich würde daher sagen, dass I.v. zu dem Charakter eines Menschen gehört, jedoch gibt es durchaus Situationen, in denen man "über seinen Schatten springen sollte", also die Dinge vorher nicht Schritt für Schritt durchgehen.
    Man sollte daher einfach gucken, was der Situation angemessen ist.
    Ich hatte/habe viele Probleme damit, aber genau das über seinen Schatten springen ist nicht so leicht für einen i.v. Menschen, wenn man sein ganzes Leben über alles 10mal nachdenkt, dann kann man nicht einfach mal was spontan machen, das muss man schon üben um das zu machen, bei mir hat es zwar ein wenig geklappt aber trotzdem gehört da viel dazu ;)
  • KalysLP schrieb:



    Ich hatte/habe viele Probleme damit, aber genau das über seinen Schatten springen ist nicht so leicht für einen i.v. Menschen, wenn man sein ganzes Leben über alles 10mal nachdenkt, dann kann man nicht einfach mal was spontan machen, das muss man schon üben um das zu machen, bei mir hat es zwar ein wenig geklappt aber trotzdem gehört da viel dazu ;)


    Natürlich, so etwas erfordert Überwindung, und es ist nie leicht sich zu ändern, das hab ich auch schon mehrfach am eigenen Leib erfahren ;)
  • Eigentlich sollte man von jedem LPler denken er sei extrovertiert, aber trotzdem bleiben viele Anonym und leben mit dem LP nur ein Hobby aus.
    Dabei rede Ich auch von mir. Solange es in gewissem Maße anonym ist, kann Ich das voll vertreten.
    Allerdings merke Ich nach längeren Aufnahmephasen, das Ich eine Pause brauche und mal nur für mich sein muss.

    Ist aber auch Tagesformabhängig. Unter Kollegen bin Ich oft der Alleinunterhalter für alle und sehr ausgelassen.
    Unter LPlern die Ich schaue, bevorzuge Ich aber auch eher die ruhige Gangart. Zu aufgedrehte Personen finde
    Ich im Netz, sowie auch im RL sehr anstrengend und gut Freund werde Ich mit solchen auch nie werden.
    Gleich und gleich gesellt sich eben gern! :)

    Wenn jemand etwas ruhiger oder abgdrehter ist, dann sollte man auch nicht versuchen die Person/en zu ändern.
    Was Ich nur schlimm finde sind einsilbige Menschen, denen man auch in einem "Gespräch" nur ein, zwei Sätze entlocken kann.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bruugar ()

  • Ich kann beides, extro- wie introvertiert. Wenn ich let's playe, bin ich natürlich ersteres, mitunter wirke ich nach außen aber auch introvertiert. Gerade in ungewohnter Gesellschaft beobachte ich erst mal, bevor ich mich aktiv einbringe. Ganz einfach deshalb, um mir ein gutes Bild vom Personenkreis machen zu können.

    Dass jemand, der in der Schule mehr sagt als ein anderer, bessere Noten bekommt, versteht sich von selbst. Es geht immer auch um die Quantität der Beiträge. Manche Lehrer achten genauso auf die Qualität, dort haben auch eher introvertierte Typen eine Chance auf gute Noten. Ich hatte damit nie sonderlich große Probleme, würde allen introvertierten Menschen aber dazu raten, in der Schule über ihren Schatten springen. Bestimmt ist das schwierig, jedoch im späteren (Berufs)leben unabdingbar. Sonst nutzen Mitmenschen dies früher oder später aus.

    Es ist auch meiner Meinung nach nicht so, dass introvertierte Menschen immer nachdenken. Manche introvertierten Charakter sind auch ganz einfach für sich und fertig. Das kann schon ein Problem darstellen. Extrovertierte Menschen können ebenso gut über ihr Handeln nachdenken und reagieren nicht zwangsweise aus dem Bauch heraus. Gibt nun mal verschidedene Abstufungen und nicht nur die zwei Schubladen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lenti42 ()

  • Ich bin selbst sehr introvertiert und auch schüchtern. Durch das LPn merken das kaum welche, aber im direkten Umgang mit anderen Menschen bin ich noch ruhiger wie in meinen LPs.
    Dass introvertiert sein falsch ist, stimmt irgendwie. In meinem Praktikum hat mich meine Chefin sehr blöde angemacht, weil ich eher schüchtern war und nicht so aus mir raus gegangen bin. Gerade im Berufsleben ist es für eher introvertierte Menschen schwierig, aber viel Verständnis bekommt man halt wirklich nicht dafür. Das ist einfach wieder ein typisches Beispiel für "wenn man nicht so wie andere ist, ist man Außenseiter"... und da es nunmal sehr viel weniger Introvertierte gibt als Extrovertierte, läuft es eben auch bei diesem Thema wieder darauf hinaus, dass man, wenn man nicht der breiten Masse angehört, einfach "abgestempelt" wird.
    Ich bevorzuge den Umgang mit eher ruhigen Menschen, aber vielen Leuten bin ich zu schüchtern, was mich schon ein wenig stört, dass man mich wegen dieser Eigenschaft gleich abstempelt... man muss deswegen ja nicht ein schlechter Mensch sein, jeder hat negative Eigenschaften.
  • DieAldiBrüder schrieb:

    Nun ist es allerdings so, dass gerade die Medien und auch der Alltag (z.B. die Schule) introversion als schlecht darstellen. Ein Beispiel hierzu:
    Ein Schüler, der extrovertiert geneigt ist, bekommt in der Schule bessere Noten, weil er quantitativ viel sagt, als ein introvertiert geneigter Schüler, welcher "nur" dann etwas sagt, wenn er etwas sinnvolleres zu sagen hat (d.h. er hat sich vorher bereits gute Gedanken um seinen Beitrag gemacht, er ist die Situation auch quasi im Geiste durchgegangen).
    Na, ich glaube die meisten Schulen handhaben es 50:50. Das bedeutet, dass man mit vielen eher weniger qualitativ wertvollen Beiträgen 50% der mündlichen Note erreicht und mit wenigen qualitativ hochwertigen Beiträgen auch 50% erreichen kann. Dies bedeutet, dass beide Typen auf ihre Art mindestens eine 3 (=50%) erreichen können. Wenn jetzt der extrovertierte auch noch qualitative Antworten bringt, bekommt er natürlich eine bessere Note oder z.B. auch, wenn der introvertierte öfter mal was sagt, aber halt immer noch qualitativ hochwertig. Kenne eigentlich gar keine Schule (und ich war schon an vielen), welche das nicht so handhabt.
    Beide Typen sollte man akzeptieren und auch allgemein nicht zu früh urteilen. Kenne nämlich auch viele Leute, welche nur in der Öffentlichkeit introvertiert sind, aber unter Freunden zu richtigen "Rampen***" werden. :'D
    Von wegen dem Vorurteil, Gamer wären immer (eher) introvertiret, halte ich aber auch nichts. Kenne viele extrovertierte, die oft nächtelang durchzocken. Selbes zum Thema Freundin: Ich denke, dass jetzt nicht jede Frau es toll findet, wenn sie ein Macho (extrovertiert) von der Seite an macht. Oft wollen sie auch an einem Introvertierten, die "andere" Seite entdecken und sind dadurch sehr interessiert.
  • Früher war ich ziemlich stark in mich gekehrt, hab kaum mit anderen Leuten außer meinen engsten Freunden geredet und hab meistens alles in mich hineingefressen. Ich litt viele Jahre meiner Kindheit unter meinem cholerischen Stiefvater. Das hat allerdings auch dazu geführt, dass ich ein großes Intresse an Technik, Naturwissenschaften sowie Geschichte und Gesellschaftswesen entwickelt habe. Da es für mich meistens nicht viel zu tun gab, hab ich mir einiges Wissen sozusagen autoditaktisch beigebracht.

    Seit sich meine Mutter von diesem Penner getrennt hat, blühe ich auf.
    Ich kommuniziere nun sehr gerne mit anderen Menschen und arbeite mit ihnen zusammen. Ich bin tolerant und verantwortungsbewusst geworden und spreche gerne vor anderen Leuten.
    Meine Schüchternheit habe ich erst vor einigen Monaten abgelegt. Was allerdings nicht heißt, dass ich nun jeden an die Wand laber. So gut wie immer mach ich mir Gedanken, was ich zu wem sage. Weiß ich nichts zum Thema weiß oder mich mit der Materie nicht auskenne, dann bleib ich relativ ruhig und nehme jede Information für mich auf. Meine Allgemeinbildung scheint mir in vielerlei Hinsicht überdurchschnittlich für mein Alter. (Im Vergleich zu meinen Klassenkameraden)

    Meinen scheinbar unstillbaren Wissensdurst hab ich behalten. Aber nun will ich auch soviel wie möglich mit anderen teilen. Extrovertiert sein heißt nicht zwangsläufig, den ganzen Tag nur Blödsinn zu labern.
    Man könnte es so umschreiben, dass ich meine "Energie" sowohl aus mir selbst, als auch zu gleichen Teilen aus meinem Umfeld ziehe.

    Bin ich jetzt einfach nur "vertiert"?:D
  • oro schrieb:

    Dass introvertiert sein falsch ist, stimmt irgendwie.

    Nein, das ist keineswegs falsch. Das wird einem eher eingeredet.

    oro schrieb:

    Gerade im Berufsleben ist es für eher introvertierte Menschen schwierig, aber viel Verständnis bekommt man halt wirklich nicht dafür.

    Und genau an diesem Punkt, dem Verständnis, sollten wir unbedingt mal arbeiten! Wir sind ja schließlich zivilisierte Menschen und sollten uns schon untereinander verstehen können und auch Rücksicht aufeinander leben (ok, vllt. bin ich da etwas zu idealistisch...)
  • Ich denke schon, dass man in gewissen Lebenssituationen aus sich heraus kommen muss.
    Es ist nichts schlimmes eher introvertiert zu sein nur unter Menschen bzw. wenn man welche kennenlernen will
    muss man halt in die Puschen kommen.Ähnlich sehe ich es im Beruf.
    Wer im Beruf beachtet werden will muss neben seinen Leistungen auch auf sich Aufmerksam machen und
    mit den Kollegen sich verständigen können. Vor allem wenn man die Karriereleiter höher steigen will,
    muss man zeigen können, dass man dies wirklich kann und dazu gehört auch mit den Leuten "unter dir" und über dr
    reden zu können. Vor allem in Meetings wird dies wichtig oder wenn man seine Ideen einbringen will.

    Überall wo man Kontakte knüpft und zwischenmenschlich tätig ist, muss man
    extrovertiert zu sein um aufzufallen.
  • Mazzle schrieb:

    Überall wo man Kontakte knüpft und zwischenmenschlich tätig ist, muss man
    extrovertiert zu sein um aufzufallen.
    Jeder ist jeden Tag immer auf eine bestimmte Art und Weise zwischenmenschlich tätig. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ohne reale soziale Kontakte würden wir schlichtweg sterben.
    Es klingt meiner Meinung nach logisch, wenn man sagt, dass extrovertierte Menschen bevorzugt werden.
    Gerade weil man sich mit seinen Mitmenschen mehr beschäftigt, wird man von diesen eher positiv wahrgenommen.
    Bei den meisten Kommentaren hier klingt es so, dass extrovertierte Menschen grundsätzlich die letzten Idioten sind.

    in Wahrheit muss man mit anderen zusammenwirken, wenn man etwas Großes schaffen will. Darauf ist unsere Gesellschaft auch ausgelegt. Von niemandem wird verlangt alles zu können, aber man muss sich mit anderen verständigen und austauschen können um alle Probleme zu lösen.
    "Der Versuch des Einzelnen zu lösen, was alle angeht, muss scheitern."
    Das Zitat von Dürrenmatt ist btw mein Abiturthema:)
  • Es ist biologisch sogar irgendwo sinnvoll, dass wir extrovertierte Menschen bevorzugen: einfach, weil sie die geringere "Gefahr" darstellen. Wer stets in sich gekehrt ist und kaum etwas von sich preisgibt, den kann man schlechter einschätzen. Bei einem extrovertierten Menschen hingegen ist es einfacher zu beurteilen, ob Freund oder Feind.
    So zumindest erkläre ich mir den Hang zur Extrovertiertheit.

    Diese Veranlagung/Charaktereigenschaft wird in der heutigen Zeit ja auch immer wichtiger. Zumindest in der Schule bestätigt mir meine persönliche Erfahrung, dass es zu einem großen Teil darauf ankommt, wie man sich verkauft. Wenn man seinem Gegenüber suggerieren kann, dass man Ahnung hat, dann hat man so gut wie gewonnen.
    Ähnlich stelle ich es mir auch im Beruf vor. In der heutigen Ellenbogengesellschaft sind Überzeugungskraft und Charisma essentiell, möchte ich meinen.
  • Also ich bin mir nicht sicher was ich bin,nei´ge aber eher dazu introvertiert zu sein.
    DA ich es hasse wenn einfach 10 Menschen um mich herum sind und naja ka vlt was von mir wissen wollen.
    Ich mag es lieber mit meinem Freund alleine zu sein.
    Ich sitze auch oft am Pc weil wenn mein Freund nicht ausmachen kann ich nicht mit sonst jemanden oder Fußball spielem gehen will.
    Da beim Fußball einfach viele Leute sind.
    Ich denke auch oft nach was ich sagen sollte,daher kann es auch Mal in einem Lp kommen das ich einfach Mal nichts sage,da ich da einfach überlege
  • Moin Leute alles okay ? Sorry ich muss auch mal meinen Senf dazu geben. Ich bin auch Gamer bin im moment 20 jahre alt und zocke zeit 14-15 jahre schon, bin mitten Berufsleben hab schon ne ausbildung erfolgreich absolviert. Ich bin auch introvertiert. Bin immer gelangweilt wer GameOne kennt ich bin wie der Trant, deswegen nennen die meisten mich auch Trant. Rede nicht viel auf der arbeit, aber wenn ich was sage BAFF ich sie alle was womit sie nicht rechnen, mach verbreite auf der Arbeit hin und wieder gute und schlechte laune, bin aber nicht der alleinunterhalter.
  • Hm. Ich bin eher so extrovertiert. Also wenn ich in einer Menschenmenge bin, bzw. da bin, wo sich grad viele Menschen aufhalten, dann werde ich schon etwas lauter und verhalt mich anders und so. Also offener.
    Wenn ich aber mit jemanden unter 4 Augen rede, dann bin ich ganz schüchtern (vorrausgesetzt wir kennen uns nicht richtig; bei Freunden bin ich wieder offen) und rede fast gar kein Wort, und fange an über irgendwelche unpassende Themen zu reden, die niemanden interessieren würden.

    Naja, aber was das mit dem introventiert und Beruf angeht- Das ist doch nicht schwer als introventierter erfolgreich im Beruf zu sein. Man muss nicht immer der Entertainer sein und coole Sprüche machen, um stark im Beruf zu wirken. Wie Akiba schon sagte: auch introventierte können unterhaltend sein und sind ziemlich schlau. D.h. wer mit einem introventierten abhängt, der kann es nicht schlecht haben.
  • Lomop. schrieb:

    Naja, aber was das mit dem introventiert und Beruf angeht- Das ist doch nicht schwer als introventierter erfolgreich im Beruf zu sein. Man muss nicht immer der Entertainer sein und coole Sprüche machen, um stark im Beruf zu wirken. Wie Akiba schon sagte: auch introventierte können unterhaltend sein und sind ziemlich schlau. D.h. wer mit einem introventierten abhängt, der kann es nicht schlecht haben.
    Ja mir zumindest hilft es sogar schon in der Ausbildung (zum gebäudereiniger) die Team"führung" zu übernehmen , da ich den Tag schon aufn weg zur Arbeit plane. Wohingegen meine Extrovertierteren kollegen erstmal machen und dann doch nicht vorran kommen.

    Ich selbst denke auch das introvertierte ja auch viel mit autisten gemeinsam haben. Eben auch wieder sone mischung.

    Von daher : Pro Introvertiert
    Pro Extrovertiert