DIe Moderne Wirtschaft

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  • DIe Moderne Wirtschaft

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    Moin Moin und Hallo,


    Ich versuche heute mal wieder eine nette hoffe große diskussion anzutreiben. Wie die meisten schon in der überschrift gelesen haben geht es um die moderne wirtschaft. sei es die Normale Wirschaft (ein- und verkauft von Waren) oder mal was gewagtes wie den Krieg und ich meine jetzt nicht den Krieg aus Darksider I ( tut mir leid für den schlechten Witz der musste sein -_-), sonder den "normalen" Bürgerkrieg, Weltkrieg, Krieg um eine Regierungsform etc. Schreib mal deine Gedanken zu diesem Thema mal auf wie du zur wirschaft steht und wie deine meinung so ist.


    MFG Trant aka. Aki
  • Die moderne Wirtschaft ist ein Mix aus Kartenhaus und Korruption. Kartenhaus, weil viel zu fragil; Korruption weil Vorstände, politische Ämter und dergleichen durchsiecht sind mit "Vertretern von Interessenverbänden". Zu Deutsch: Lobbyisten. Die Regeln machen heutzutage die Akteure, nämlich international agierende Finanzkonzerne. Wir leben in einer Welt des Finanzkorporatismus und das Postulat "Goldman Sachs rules the world" ist nicht vollkommen falsch.

    Die moderne Wirtschaft ist Wahnsinn. Es wird mit Geld geschachert, das niemals existiert hat und auch niemals existiert, es wird mit vollem Bewusstsein über die negativen Konsequenzen spekuliert, was die Börse hergibt. Ernsthaft, wie pervers ist es, dass der Fortbestand mancher Staaten davon abhängt, ob die Börsianer gut gefrühstückt haben? Mal ganz überspitzt ausgedrückt.
    All die Blasen, die die Wirtschaft heutzutage entweder als Nebenprodukt ihres Handelns oder ganz bewusst, im Hinblick auf Spekulationsgewinne, erzeugt, werden uns, sprich, der jetzigen Generation von Jugendlichen, in ein paar Jahren mit Pauken und Trompeten um die Ohren fliegen. Wenn nicht gar schon früher.

    Ich für meinen Teil habe keinen Angst vor einem globalen Finanzcrash. Im Gegenteil, ich würde mir einen wünschen. Wenn es wochenlang heiß war, dann braucht es ein kräftiges Gewitter, das die Luft reinigt. Und genau das braucht die Welt auch. Ein ökonomisches Erdbeben, damit manche Menschen endlich mal aufwachen und diesem rücksichtslosen Treiben Einhalt geboten wird. Ob es zu letzterem allerdings kommt ist fraglich, solange es Geld gibt, wird es Menschen geben, die damit gewissenlos umgehen.
    Und sollte jemand wirklich einen Crash fürchten: Investier in Zigaretten und Schnaps. In Krisenzeiten mit Tauschwirtschaft sind das zwei der wertvollsten Güter. Denn Gold kann man nicht fressen.
  • TE: Kleiner Rat: Strukturier mal bitte den Ansatz um, das Lesen bereitet einem ja Kopfschmerzen.

    Die Börse ist heutzutage nur ein Kasino. Solange es den Bürgern aber gut geht (so wie in Deutschland) wird sich nichts daran ändern. Sollte es eines Tages einem Großteil der Bevölkerung schlecht gehen, dann wird sich die Sache von allein regeln.
    Die Geschichte zeigt, dass sich das Volk sich seiner Haut erwehren wird, sollte es den Menschen schlecht gehen. Die Unabhängigkeit der USA, die deutschen Bauernkriege, französische Revolution, friedliche Demonstrationen in der DDR, Volksaufstände in Ägypten und Lybien. Alle haben früher oder später ihr Ziel erreicht. Das berühmte eine Prozent hat eben auch nur 1% der Stimmen.
    Wir sind die 99%. Wenn es hart auf hart kommt, dann steht jedes Volk auch zusammen.
    Ich halte es für unwahrscheinlich, dass es zu einem großen Finanzcrash kommen wird oder das der Euro abgeschafft wird oder sonstwas. Menschen sind viel zu widerstandsfähig und anpassungsfähig, als dass wir daran zugrunde gehen würden.
    Fortbestand mancher Staaten
    Auch wenn ein Staat pleite ist, so leben die Menschen doch trotzdem noch dort.
    Ein Staat könnte vielleicht aufhören zu existieren, aber ganz ehrlich: Who cares?
    Es geht nicht um den Staat. Es geht um die Menschen. Und die werden nicht einfach aufhören zu existieren.

    Und selbst wenn alles von der Bilderberg-Gruppe dirigiert wird und wir alle nur Schachfiguren sind.
    Ketten, die ich nicht spüre, sind keine Ketten!
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    Xaramas schrieb:

    Fortbestand mancher Staaten
    Auch wenn ein Staat pleite ist, so leben die Menschen doch trotzdem noch dort.
    Ein Staat könnte vielleicht aufhören zu existieren, aber ganz ehrlich: Who cares?
    Es geht nicht um den Staat. Es geht um die Menschen. Und die werden nicht einfach aufhören zu existieren.
    Es geht mir ja auch gar nicht darum, dass der Verfall von Staaten per se schlecht ist. Staaten sind flexible Konstrukte, bzw. sollten es sein.
    Jedoch halte ich es durchaus für fraglich, wenn die Börsen der Welt in voller Absicht gegen Staaten spekulieren und diese in den Ruin treiben. Die Perversion liegt hierbei nicht darin, dass sie es versuchen (dass der Mensch gierig ohne Maßen ist, das wissen wir bereits), sondern darin, dass es tatsächlich möglich ist.

    Und auch wenn die Menschen weiterleben, in welchen Verhältnisse, sollte man sich fragen? Wenn der Staat pleite ist, ist einer der ersten Kostenpunkte, an dem gespart wird, das Sozialsystem. Siehe die USA und Griechenland. Uns in Deutschland gehts dahingehend wie der Made im Speck.
    Und dann trifft die Staatspleite diejenigen Bürger, die am wenigsten dafür können: die Armen, Rentner, usw. Klar, sie existieren noch. Aber unter welchen Gegebenheiten?
  • BrandNew schrieb:

    Xaramas schrieb:

    Fortbestand mancher Staaten
    Auch wenn ein Staat pleite ist, so leben die Menschen doch trotzdem noch dort.
    Ein Staat könnte vielleicht aufhören zu existieren, aber ganz ehrlich: Who cares?
    Es geht nicht um den Staat. Es geht um die Menschen. Und die werden nicht einfach aufhören zu existieren.
    Und auch wenn die Menschen weiterleben, in welchen Verhältnisse, sollte man sich fragen? Wenn der Staat pleite ist, ist einer der ersten Kostenpunkte, an dem gespart wird, das Sozialsystem. Siehe die USA und Griechenland. Uns in Deutschland gehts dahingehend wie der Made im Speck.
    Und dann trifft die Staatspleite diejenigen Bürger, die am wenigsten dafür können: die Armen, Rentner, usw. Klar, sie existieren noch. Aber unter welchen Gegebenheiten?
    Das mag jetzt zwar zynisch klingen, aber Staaten und dergleichen sorgen dafür, dass Darwins Gesetz nicht gilt.
    Die Schwächeren haben es immer schwer. Jemand Armes ist mit oder ohne Staat arm. (Obwohl das relativ zu sehen ist)
    Entweder man kämpft für bessere Gegebenheiten oder man findet sich mit der Situation ab.

    Ich glaube eh, dass die Aufteilung der Welt in so viele Nationen wohl kaum die nächsten 100 Jahre so bleibt. Dafür gibt es viel zu viele Probleme, die man nur im großen Ganzen erfassen kann. Es ist zwecklos, wenn wir hier von unserer Wohlstandsfestung Europa ständig Hilfen in die Dritte Welt pumpen und sich die dortige Situation nur in dem Sinne verändert, dass sie von uns abhängig werden.
    Aber darum gehts ja gar nicht in diesem Thread.
    Ich konnte so Wortfetzen wie "Krieg" in dem ersten Post entziffern. Was genau da jetzt gefragt ist, bleibt mir aber ein Rätsel.
  • Wirtschaftlich befinden wir uns neben den Chinesen tatsächlich in der "Moderne". Ob diese Wirtschaftlichkeit an allen Ecken und Enden Rechtsgültig ist, wage ich stark zu bezweifeln. Sei es eine Hinterziehung von Geldern vor dem Staat, sei es der Import von Waren aus China, der lokalen Betrieben das Überleben unmöglich macht. Oder die Arbeitslosigkeit, und ja auch diese zählt sich zur Wirtschaft, zusammengefasst mit 5 anderen Faktoren ergibt sich daraus das Magische Viereck, wobei mittlerweile in der "Moderne" zwei dazugekommen sind und sich also sechs Faktoren unter diesem Namen zuhause fühlen dürfen. Deutschland hat seit dem Bruttosozialprodukt die falschen Leute in der Wirtschaft gehabt, es gibt Gebiete dort sin die Arbeitslosenquoten drastisch gestiegen, Gelder werden an Stellen ausgegeben, wo eigentlich garnicht mehr Geld gebraucht wird. Darunter z.B die Diäten der Abgeordneten, 500 € mehr wollen sie haben, wer zahlt denn bitte den ganzen Zaster?

    Die Deutschen erwirtschaften im Jahr meist soviel, wie sie ausgeben, mal sehen ob wir in den nächsten Jahren in eine Inflation geraten, läuft es so weiter, kann man mit einem Einkaufswagen voller Geldscheinen einkaufen gehen. :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SakashiHD ()

  • Xaramas schrieb:


    Ketten, die ich nicht spüre, sind keine Ketten!


    Ketten, die du nicht spürst, sind sehr gute Ketten!

    Wie dem auch sei, ich hab viel zu wenig Ahnung von Wirtschaft, als dass ich da jetzt groß mitreden könnte, alles was von mir kommt, ist also mehr so auf Stammtisch niveau und jeder wirds schonmal gehört haben, deswegen halte ich mich kurz:

    Kapitalismus scheitert. Genauso wie der Kommunismus. Langsam nähern wir uns wirklich dunklen Zeiten in denen Lobbyisten und Aktiengesellschaften alles regieren und indirekt unser Leben bestimmen. Mir kommt das alles viel zu pervers vor, allerdings hege ähnlich wie BrandNew eine gewisse Vorfreude auf den großen Crash.

    Ein Trailer für einen sehr guten Film (den man sich aus Lehrzwecken auch ruhig mal illegal angucken kann ;) ) in dem einen mal bewusst wird, in was für einer Zeit wir leben. Ob wir das schlecht oder gut finden, ist eine andere Frage.

    youtube.com/watch?v=xa3wyaEe9vE
  • TheOriginalDog schrieb:

    Xaramas schrieb:


    Ketten, die ich nicht spüre, sind keine Ketten!
    Ketten, die du nicht spürst, sind sehr gute Ketten!

    ^This! Der Tiger im weitläufigen Zoo ist noch immer ein eingesperrter Tiger, auch wenn er keine Gitterstäbe sehen kann. Anders geht es uns auch nicht. Wir leben in einer verordneten, eingeschränkten Freiheit. Leider geht es vielen Leuten, vor allem in Deutschland, einfach noch zu gut, um sich darum zu scheren.

    Xaramas schrieb:

    Das mag jetzt zwar zynisch klingen, aber Staaten und dergleichen sorgen dafür, dass Darwins Gesetz nicht gilt.
    Die Schwächeren haben es immer schwer. Jemand Armes ist mit oder ohne Staat arm. (Obwohl das relativ zu sehen ist)
    Entweder man kämpft für bessere Gegebenheiten oder man findet sich mit der Situation ab.
    Du nimmst das Gegenargument schon selbst vorweg: "arm" ist relativ und vom Standpunkt abhängig. Aus der Perspektive vieler Menschen ist jemand, der Hartz4 bezieht, auch arm - jedoch geht es ALGII-Empfängern deutlich besser als einem großen Teil der Weltbevölkerung.
    Der deutsche Sozialstaat ist in diesem Hinblick federführend und eigentlich gehen wir viel zu leichtfertig mit den Garantien um, die wir haben. In Deutschland MUSS niemand den Hungertod sterben - das ist schon mal eine Leistung, gemessen an Staaten, in denen de facto kein Sozialsystem existiert.

    Und ich persönlich würde diese Sicherheit auch nicht missen wollen. Daher meine Antipathie gegen die Möglichkeit, Staaten in den Ruin spekulieren zu können. Es ist pervers, dass nur zur Befriedigung der Gier mancher Banker Geld durch die Welt geschoben wird und Leute ins Elend rutschen. Aber so funktioniert die Welt nun einmal.
    Und eben letztere, das Kämofen für bessere Gegebenheiten, ist ja genau das, was man nur im Rahmen eines Staates tun kann. Versuch mal, in anarchischen Verhältnissen für Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und solche Späße einzutreten. DA gilt dann Darwins Gesetz und du wärst der erste, der sprichwörtlich "gefressen" wird.


    Was den Krieg angeht: Ich glaube, der TE meinte Zustände wie wir sie momentan im Arabischen Frühling erleben und inwieweit die Möglichkeit besteht, dass diese auf uns überschwappen.
    Da muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich in Deutschland relativ wenig Gefahrenpotential sehe. Uns geht es zum Großteil einfach noch zu gut, als dass wir Krieg führen müssten. Anders sieht es da in den USA aus, da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die OWS-Bewegung früher oder später in blutige Straßenschlachten ausartet.
  • Ich hab mal ein paar fragen.
    was wäre wenn es wie in dem Film Fight Club ist, keine angst es geht jetzt nicht um Schizophrenie, sondern eher um das ende wo die banken hoch jagen keine angst ich plane kennen terroranschlag auf deutschland. wäre wenn man alle schulden der länder innerhalb und ausserhalb der EU erlassen würde dann wäre doch alles wieder okay ?
    Nochmal das thema krieg
    im krieg bracht man waffen ist ja eigentlich klar, waffen kosten geld und in deutschland ist ein großer waffenhersteller dann müsste man doch eigentlich genug geld haben. nämlich was in der letzten zeit zu thema krieg passiert ist (lybien).
  • Mal schauen, ob ich das entziffern kann...

    Akiba schrieb:

    Ich hab mal ein paar fragen.
    was wäre wenn es wie in dem Film Fight Club ist, keine angst es geht jetzt nicht um Schizophrenie, sondern eher um das ende wo die banken hoch jagen keine angst ich plane kennen terroranschlag auf deutschland. wäre wenn man alle schulden der länder innerhalb und ausserhalb der EU erlassen würde dann wäre doch alles wieder okay ?
    Nochmal das thema krieg
    im krieg bracht man waffen ist ja eigentlich klar, waffen kosten geld und in deutschland ist ein großer waffenhersteller dann müsste man doch eigentlich genug geld haben. nämlich was in der letzten zeit zu thema krieg passiert ist (lybien).
    1. Frage: Was wäre, würde man die ganzen Banken hochjagen?
    Dann würde erstmal Chaos und Anarchie herrschen, weil (nahezu) jeder Deutsche Geld auf irgendeiner Bank hat.

    2. Warum können nicht einfach alle Länder sich gegenseitig ihre Schulden erlassen?
    Ganz einfach, weil dann dutzende Staaten mit einem Mal bankrott wären. Ein solcher Schuldenschnitt würde nämlich voraussetzen, dass jeder Staat genau so viel Geld verliehen hat, wie er jemandem schuldet, damit man eine 0 unterm Strich stehen hat. Das ist aber logischerweise nicht immer der Fall.

    3. Klar wäre Deutschland einer der größten Profiteure zwischenstaatlicher Kriege. Wäre. Ich für meinen Teil wünsche mir keinen Krieg, nur damits der deutschen Rüstungsindustrie besser geht.