Ausländer in Deutschland und Deutsche Politik

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  • Ausländer in Deutschland und Deutsche Politik

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    Hallo LPF,
    ich habe hier ein naja Aktuelles Thema und zwar ist meine Frage wie seht ihr die Ausländer in Deutschland?

    Seht ihr sie so das ihr denkt sie Gehöhren zu uns oder ehr als Plage ?
    Ich will mit dieser Diskussion keine Rassistischen Äußerungen auffordern, mich würde nur Interessieren wie ihr die Ausländer seht und wie die Ausländer die hier nach Deutschland kamen uns Deutsche sehen.
    Ich höre oft wie manche sagen.
    "Scheiß Deutsche" oder auch "Scheiß Kanaks" ist es Vertretbar diese Äusserungen ?
    Wie steht ihr zu einem Immigranten Verbot.
    Denkt ihr nicht auch das mann sich Langsam miteinander einwohnen kann ? das man gut zusammen auskommt?

    Ich denke die Leute die sich nicht benehmen können darf man "abschieben!" viele sagen warum schiebt man die Deutschen dann nicht ab, nur das geht nunmal nicht... für die heißt es dann Knast.

    Aber ich kann nicht oft genug sagen Nicht alle sind gleich.
    Ich würde auch gerne die Politik ansprechen. Wie steht ihr zur Politik ? Dieses Video finde ich sehr emotional
    Was denkt ihr über unsere Politik ? Denkt ihr sie Hintergehen uns ?
    ich habe das Gefühl das wir nix wert sind für den Saat. zudem sind wir 30 sekunden staat und zwar wenn wir wählen gehen.
    Aber bei der Politik könnte ich mich auskotzen.
    Was denkt ihr darüber?

    Bitte keine Rassistischen Äuserungen
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  • Ich hab mich da eigentlich immer ganz geschickt verhalten, ich trete nämlich extrem gern auf jedermanns Schlips. Aber wenn ich dann von so einem Depp gefragt werde "Ey lan, hastu was gegen Ausländer oda waaas!!" sag ich ganz freundlich: "Nein, ich hab nur was gegen Idioten." Wenn das ein Ausländer auf sich selbst bezieht, ist das ja nicht mein Problem - aber zum Glück beziehen das auch genug Deutsche auf sich.
  • Sehr sehr heikles Thema, da aktuell kein Lösungsansatz gegeben ist. Ich schätze zwar, dass wir auch hier nicht auf eine Lösung kommen werden, aber ich finde es immer gut, über das Thema zu reden, einfach weil es uns alle irgendwo betrifft, die einen mehr, die anderen weniger.

    Meine Eltern kommen ursprünglich auch aus der Türkei, von dem her bin ich vollständig in diese ganze Problematik involviert und kriege es auch seit 25 Jahren am eigenen Leib zu spüren, obwohl ich eigentlich nichts mit der Türkei zutun habe. Ich persönlich sehe mich aber als Deutscher, bin hier geboren, habe hier mein Abitur gemacht, studiere hier und werde wohl auch meine restliche Zukunft hier verbringen, wenn sich politisch kein Grund ergibt, weswegen ich hier weg muss. Der deutsche Staat kann sich also schon mal über große Summen an Steuergeldern meinerseits freuen. ;) Ich schätze auch, dass ich nicht das eigentliche "Ziel" dieser Diskussionen bin, da ich eben teilweise besser integriert bin als viele (Blut-)Deutsche (furchtbares Wort..) jemals sein werden, einfach weil ich Glück bei meiner Bildung hatte. Dennoch habe natürlich auch ich eine Meinung dazu, weil es mich unmittelbar betrifft - ich werde immer Sinan heißen und ein südländisches Aussehen haben, da ändert ein deutscher Pass nichts daran.

    Die ganze Sache ist leider nicht so einfach. Ursprünglich kamen meine Eltern, wie auch viele andere damals, als Gastarbeiter hier her. Sie sollten von Beginn an nur arbeiten und die Wirtschaft ankurbeln und dann möglichst von alleine wieder zurück in ihr eigenes Land kehren. Es hat sich damals (zumindest in München) eingebürgert, diese Gastarbeiter in eigene Viertel zu stecken (hier wären das Neuperlach, Hasenbergl etc.), die teilweise extra am Rand der Stadt dafür hochgezogen wurden. Und naja, nun scheint es den Leuten hier ziemlich gut zu gehen und sie sehen keinen Grund, zurückzukehren. Sie sind unter ihren Landsleuten, sie haben hier ihre Läden, in denen sie alles aus der Heimat bekommen, sie haben dadurch teilweise keinen wirklichen Grund, sich zu integrieren. Sie leben quasi in "Little-Istanbul", verschuldet - in meinen Augen - durch die ursprüngliche Ausländerpolitik Deutschlands, die von Beginn an nicht auf Integration aus war, sondern darauf, dass die Leute irgendwann wieder zurückkehren. Die Leute wurden in Ghettos gepfercht wie Juden im dritten Reich - sie waren unter sich und haben keinen gestört. Und heute meckert man darüber, dass es eben so ist, obwohl sich das Deutschland selbst so eingefädelt hat. :D Kurios, hm?

    Zu gewalttätigen Ausländern und Abschiebung, nun ja. Das Problem dürfte sein, dass viele der "Problemkinder" bereits eingebürgert sind, sie sind vor dem Gesetz Deutsche. Und wir wissen aus dem Eingangspost ja, dass man Deutsche nicht abschieben kann. ;) Minderjährige darf man so und so nicht abschieben, das verstößt gegen geltendes Recht. Die Frage ist, ob die Abschiebung wirklich der richtige Weg ist..?! Damit wird das Problem lediglich verlagert. Klar könnte man damit argumentieren, dass das "Heimatland" sich um das Problem kümmern sollte, aber ob das wirklich der richtige Weg ist, das Problem langfristig aus der Welt zu schaffen? Ich meine, es muss einen Grund dafür geben, dass Jugendliche so werden, daher muss das Problem an der Wurzel gepackt werden, sonst kommt man mit dem Abschieben nicht hinterher.

    Generell haben wir aber in Deutschland ein größeres Problem mit der ganzen Thematik als in anderen Ländern. Klar gibt es auch in den USA Rassismus, regional teilweise sogar schlimmer als hier, allerdings ist dieser pauschale Ausländerhass so nur in Deutschland vorhanden. Ich möchte nicht mutmaßen, dass das irgendetwas mit der deutschen Mentalität zutun hat, aber wir sind in der ganzen Welt ja nicht unbedingt für unsere gute Mentalität bekannt, sondern eher für unsere negativen Eigenschaften - wir Deutschen meckern einfach viel zu viel und möglichst über alles.

    Ich möchte damit sagen, dass es von beiden Seiten Annäherungsversuche geben muss. Wenn sich eine Seite komplett verschließt und darauf beharrt, dass die die andere Seite am besten ihre komplette Kultur aufgibt, sieht sich die andere Seite womöglich (berechtigterweise (eigene Meinung)) provoziert und verschließt sich erst recht.

    Immigrantenverbot ist totaler Humbug und ruft nur alte Erinnerungen zurück. Das ist definitiv der 200% falsche Weg, den möchten (und sollten) wir nicht gehen.

    Wie schon erwähnt, das ist ein sehr kompliziertes Thema und man kann darüber diskutieren, ohne zu einem wirklichen Ende zu kommen. Integrationsbemühungen müssen im frühesten Kindesalter beginnen, da haben nicht nur Eltern die Aufgabe, bereits Kinderkrippen müssen daran arbeiten. Wie genau, weiß ich nicht, da gibt es sicher aber auch Experten der Didaktik und Verhaltensforschung.. Definitiv klar sollte aber sein, dass man niemandem seine Identität nehmen darf - das heißt also, dass auch wir als Deutsche uns ein stückweit öffnen müssen, damit die Integration klappen kann.

    Ich muss jetzt erst mal einige wichtige Dinge erledigen, werde aber sicher noch oft in diesem Thread einhaken. :)

    LG Sinan
    Findet das neue Forum eigentlich ganz schick. :love:
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    Schöner Text Sinan :P ja ich hab ihn ganz gelesen.
    Stimme mit Sinan eigendlich in allen Punkten überein, aber möchte noch ein wenig ergänzen, da ich eine gewisse Zeit meines Lebens auf der anderen Seite verbracht habe. Auf der rechtsextremen Seite (ich bin nicht stolz drauf, aber es war eine Erfahrung die mir viel gezeigt hat).
    Ich denke ein großes Problem ist die Politik hier, denn es wird sich einfach nicht um das "Volk" gekümmert, bzw es wird nicht mit einbezogen. Selbst wie du in deinem ersten Post sagtest diese 30sec bei der Wahl, sind nach meiner Ansicht noch die letzte Chance der Politiker uns glaubhaft zu machen das wir in einer Demokratie leben und "mitentscheiden" dürfen. Ich weiß zwar nicht wie es um das ganze Volk in diesem Wissen steht, es gibt ja noch die wie ich sie gerne bezeichne "RTL-gebildeten". Welche alles glauben was der nette Herr dort von Explosiv etc erzählt, wobei eigendlich jeder wissen sollte das die Nachrichten auf allen Sender der Bertelsmann group(RTL,RTLII,Sat1 etc.)zu fast 80% aus Müll bestehen. Dieser Teil der Gesellschaft ist ja ein ganz schön großer Haufen und ich denke solange es diesen Anteil gibt, der brav alles glaubt was die von "Oben" uns erzählen wollen dann wird es noch ein Stückchen dauern bis es hier eine schon fast Utopische aber gerechte Demokratie geben wird.

    So nun zu den Ausländern. :D

    Ich denke da in 2 Arten. Zum einen gibt es für mich die die sich wirklich in die Gesellschaft einbringen und ein Teil unserer Gesellschaft sein wollen. Zum anderen gibt es da für mich die die das nicht tun, welche man dafür aber nicht verurteilen sollte da der Kern des Problems meiner Meinung nach nicht bei ihnen liegt sondern in der heutigen und auch in der Politik von damals.
    Sicher finde ich es nicht schön wenn sich so jemand total daneben benimmt, aber da gibt es auch genug Deutsche die das tun.

    Nun in Meinen Augen sind wir alle gleich und sollten miteinander auskommen. Warum wir das meiner Meinung nach nciht tun, lass ich jetzt mal eben weg. Das würde zu tief gehen. Aber wer Interessiert ist ich habe viel Wissen und auch viele Theorien die für manch Gesellschaftskonformen Menschen schon als kätzerei betrachtet werden könnten, das ich gerne Teile wenn man wirklich daran Interessiert ist. :)

    So genug von mir,

    Gruß
    Tokashi
  • SinanLP hat soweit alles angesprochen was mir im Kopf durchging zu diesem Thema. Das faszinierende hierbei ist die Tatsache, dass bei uns in der Gegend zu 85% türkisch geredet wird. Es ist wie SinanLP sagte, eine Art little-Istanbul. Da liegt für mich einfach das größte Problem, denn viele türkische Einwohner sehen es einfach nicht für nötig anständig Deutsch zu lernen, geschweige denn überhaupt Deutsch zu lernen. Mein Vater, der nun mehr als 20 Jahre in Deutschland lebt, kann so gut wie kein Deutsch, weil er es hier einfach nicht braucht um sich zu verständigen. Genau diese Einstellung bringt mich zur Weißglut.
    Ich selbst rede nur türkisch, wenn die Person gegenüber kein Deutsch versteht. Selbst sehe ich mich auch als Deutscher, damit ist zwar niemand in meiner Umgebung einverstanden, aber naja.. Und außerdem mecker ich oft, daher sind die Anlagen gegeben. ;)
  • Ich, zu meinem Teil, würde mich nicht "Deutsch" bezeichnen. Und allgemein die ganze Diskussionen drüber "Ich bin aber ein Deutscher und kein *irgendeine Nation nennen*". Ich finde es einfach schade, dass man sich komplett von der anderen Kultur abwendet, in dem man sagt - man habe damit nichts mehr zu tun.

    Für mich ist mein Migrationshintergrund wie ein Schatz. Die Sprachen, welche ich kenne sind mir wichtig - und es tut weh zu merken, dass ich meine Muttersprache so langsam vergesse, während ich 24/7 nur Deutsch rede. Ich bin auch so frech und behaupte, dass ich in Deutschland gut integriert bin. Und desto trotz habe ich keinen deutschen Pass - den werde ich mir demnächst nur holen um ohne Visum reisen zu können. Ich fühle mich aber weder als Deutsch noch als Ukrainisch an. Vor allem - wie soll es sich denn anfüllen? Das traurigste an der Sache ist - in Deutschland bin ich eine Ausländerin , die meisten machen sich nicht mal die Mühe zu merken, dass ich aus der Ukraine komme und schieben mich in die Schublade "Russin" rein. In der Ukraine bin ich aber keine Ukrainerin mehr. Für alle meine alten Freunde bin ich Deutsche, weil ich -laut denen- wie eine Deutsche denke.

    Ich finde es ebenso unglaublich unverschämt (sorry für dieses Wort), überhaupt die Frage zu stellen ob Ausländer eine Plage sind. Viel mehr soll man sich eher mit den Fragen beschäftigen was genau denn dazu führen kann, dass eine x-beliebige Person eine "Plage" für den Staat werden kann. Und diese nicht auf Ausländer und "Inländer" zu beschränken. Zu dem "Sprachproblem" der Ausländer - ich bin wirklich schon vielen Deutschen begegnet, die noch weniger Ahnung von der Deutschen Sprache haben als ich.

    Die Migrationspolitik in Deutschland finde ich sehr gut. Man ist nicht irgendwie allzusehr "anders" zu den Ausländern als zu den Deutschen. Jeder bekommt die gleiche Chance - es kommt nur darauf an was man daraus macht.
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    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • @Meduselchen - Auch wenn man es will, komplett abwenden kann man sich nicht. Ich zu meinem Teil, kenne die Kultur meiner Eltern sehr gut, jedoch habe ich kein Interesse daran. Dieses war schon immer so, doch auch wenn man mit dieser Kultur nicht mehr zu tun hat, begleiten wird es einen ewig.
  • Also ich kann auch Sinan zustimmen..


    Ich als Deutsche auch wenn ich in weit weiter vergangenheit Polnische Vorfahren habe ^^ sehe mich als Deutsche, die ich ja bin..

    Ich habe nichts gegen ausländer (und gegen Deutsche), zuminest nicht gegen diese die gewillt sind hier normal leben zu wollen, sprich arbeiten, sich anzupassen, bzw Wenigstens die Sprache des landes einiger maaßen können in dem ich leben möchte..
    aber leider gibt es ja auch genug ich sage es mal "schmarotzer" die nicht gewillt sind die Sprache zu lernen, nicht zu arbeiten, und nur vom Staat zu leben, wovon es leider mehr als genug gibt, sowohl Ausländer als auch Deutsche
    Ich bekomme es ja fast jeden tag mit von meiner Mitbewohnerin, die bei der AUsländerstelle in Hannover Arbeitet, da bekommt sie fast jeden tag zu hören das die Muslimischen frauen noch immer dumm gehalten werden und auch nicht die sprache lernen Dürfen, genauso das sie sehr oft mitbekommt das die Ausländer (nun wieder veralgemeinert aber noch immer aus dem Orientalischen bereich) sehr oft mit der begründung her kommen, "Deutschland ist so viel schöner als mein Heimatland, wenn man in meiner Heimat nicht arbeitet hat man probleme zu überleben, hier hingegen wird einem geholfen ob man arbeitet oder nicht" diese sätzte werden leider nicht oft zuende erzählt wil die angestellten sehr oft dann dazu befähigt sind den aufenthalt bzw die gelder zu entziehen/sie diese Information an die Arge weiter u leiten..

    aber es gibt natürlich auch die andere seite, Ausländer die gewillt sind, wo man aber dann nichts machen kann, aus dem grund weil es hier in DE für jeden misst Gesetzte und vorschriften gibt.


    Bitte versteht es nicht falsch ^^ ich habe wie ich es oben gesagt habe nichts gegen ausländer, oder gegen Deutsche ^^ wenn wir denn in den Punkt alle an einem Strang Ziehen, und die jenigen die es nicht wollen (auch deutsche) sollten wie ich finde Deutschland verlassen
    Alle Aktuelle & Beendete Projekte von mir sind in meinem Profil zu finden


    Website: In Planung ...|... Youtube: CruelDaemonLP ...|... Steam: CruelDaemonLP
  • SezzoTime schrieb:

    SinanLP hat soweit alles angesprochen was mir im Kopf durchging zu diesem Thema. Das faszinierende hierbei ist die Tatsache, dass bei uns in der Gegend zu 85% türkisch geredet wird. Es ist wie SinanLP sagte, eine Art little-Istanbul. Da liegt für mich einfach das größte Problem, denn viele türkische Einwohner sehen es einfach nicht für nötig anständig Deutsch zu lernen, geschweige denn überhaupt Deutsch zu lernen. Mein Vater, der nun mehr als 20 Jahre in Deutschland lebt, kann so gut wie kein Deutsch, weil er es hier einfach nicht braucht um sich zu verständigen. Genau diese Einstellung bringt mich zur Weißglut.
    Ich selbst rede nur türkisch, wenn die Person gegenüber kein Deutsch versteht. Selbst sehe ich mich auch als Deutscher, damit ist zwar niemand in meiner Umgebung einverstanden, aber naja.. Und außerdem mecker ich oft, daher sind die Anlagen gegeben. ;)



    du bist ja auch dann deutscher aber was ich hasse sind ausländer die nach deutschland kommen sagen deutschland ist scheiße und deutsche sind nazis und sich nicht benehmen können aber harz4 vomstaat wollen aber noch über den staat meckern das sie benachteiligt sind und rassisiert werden-.-
  • alle reden immer von ausländerfeindlichkeit etc. Aber habt ihr schonmal dran gedacht das es auch Deustchenfeindlichkeit gibt? (ich weiß ist ein scheiß wort)

    Versteht mich nicht falsch. Ich habe nichts gegen ausländer und deutsche. Nur wie schon so oft gesagt gegen die, die meinen sich hier durchzu schnorren.

    Ich habe sehr viel ausländische freunde etc.
    Aber natürlich sehe ich auch oft genug die andere seite. Bei uns in der nachbarschaft ist eine Familie die ausländischer herkunpft ist. Im prinzieb nichts schlimmes. Aber die Kinder werden nach ihrer muttersprache erzogen und gehen auch net in den Kindergarten soweit ich weiß (nach meinem wissenstand ist das ja noch freiwillig???) Daduch können die kein Wort deutsch wenn die in die SChule kommen ausser so sachen wie Hurenso..... und sonstige beleidigungen, die sie von ihren Großen bründern gelernt haben.

    Sowas finde ich nicht ok, aber wie gesagt, die die sich bemühne sich zu intigireren sind OK XD
  • Ob man nun in Deutschland lebt und in eine Stadt türkische virtel findet oder ob man in andere Städte der Welt geht, man findet sehr häufig diese (ich nenns einfach mal so) "Zonenbildung".
    Das ist kein deutsches Phänomen.

    Diese Ausländerfeindlichkeit trifft heutzutage (zumindest wie ich es beobachte) nichtmehr so großflächig auf die villeicht noch vor ein paar Jahren. Villeicht ist der Großraum Stuttgart auch anders und ultratollerant aber das glaube ich nicht.
    Es sind meistens einzelne die aufstehen und stunk gegen Ausländer machen. Wie ich erst gestern in Facebook lesen konnte ist ein Eriträischer kumpel von mir in der S-Bahn (vor lachen) zusammengebrochen als irgendeine Frau in der S-Bahn gegen Schwarze gewettert hat. Aber auf ganz üble weise.

    Das erlebe ich auch häufig, in der Bahn vor allem wenn viele Leute in die Arbeit gehen oder von ihr kommen drehen manche durch und machen sich dem Luft. Die meisten Menschen, und vor allem "ausländer" :D lachen darüber weils sehr lächerlich ist. Würde es zu Agressionen kommen bin ich auch sicher das die Solidarität von vielen deutschen dabei ist.
    Soviel mal zu uns deutschen, weil manche posts hier fühlten sich an als währen wir immernoch verallgemeinert nazifiziert.

    Aber sicher gibts auch diese Gruppe derjenigen die immer und überall Stunk machen. Das liegt meiner Meinung nach viel weniger an der fehlenden Integration als an den Jugendlichen selbst. Nicht umsonst sind genug deutsche genauso "Assi" und stressen alles und jeden. Für mich sieht es eher danach aus, als währe Gewalt heute nichtsmehr was es zu vermeiden gilt. Will hier aber nicht wie ein altkluger klingen, ich sage einfach mal das es, wie ich finde nicht an der Herkunft sondern vielmehr an einem gesteigerten Gewaltpotential liegt.

    Genauso wie es ebensoviele Harz4 Empfänger die das gerne sind auch in deutschen Reihen gibt. Meine allgemeine Meinung zu diesem Thema ist mehr oder minder das die Probleme die bestehen oft einfach zu sehr mit Tunnelblick betrachtet werden. Villeicht bin ich aber auch nur zu Multikulturell und Tollerant augewachsen als das mich irgendeine Hautfarbe oder ein Akzent negativ über einen Menschen denken lässt.

    Genauso wie ich verdammt coole Türken, Schwarze und so weiter kenne, kenne ich genausoviele die man nicht leiden kann. Es kommt auf den Menschen an und nicht auf seine Herkunft.

    Es gibt nur eine Sache die ich denke auch die Politik versucht mit ihren "abschiebungen" zu lösen versucht. Eben die schon angesprochene deutschenfeindlichkeit mancher die sich in eine Ideologie verschanzen und so die gesammte deutsche Umgebung von sich abgrenzen. Jemand der gerne unter seinesgleichen ist, ist niemand der automatisch Hass entwickelt. Eine Gruppe die sich aber die sich gegenseitig gegen eine verallgemeinerte "deutschheit" aufstachelt entwickelt diesen. Das ist meiner Meinung nach ebenso verwerflich wie eine Neonazi Gruppierung. Gegenstand der ablehnung und des hasses sind dabei aber willkürlich gewählt. Das ist im Endeffekt die selbe Art der Grundbeschaffund wie bei jeder anderen Gruppe die irgendetwas entschieden ablehnt.
    Die Ursache liegt, denke ich, in einer Unzufriedenheit die weitreichender als die oberflächliche Gewalt ist.
    Bringt es deshalb etwas diese Leute abzuschieben? Nö, denn die Ursache solcher Gruppierungen ist nicht eine Person sondern die Mentalität einer Gruppe.

    Was die Politik mit abschiebungen macht, ist nichts anderes als das Problem weiterzugeben. Genauso wie eine Person ein größeres Gewaltpotential als andere hat und man diese eben mit großer Sicherheit irgendwann im Knast sieht, wird eben der nicht deutsche in sein Heimatland geschickt. Spaart die Unterhaltungskosten im Knast.

    awww sollt nich soviel schreiben
  • Ich denke, man kann das Problem sowieso nicht vollständig aus der Welt schaffen. Wenn etwas anders ist als man selbst, ist es automatisch komisch und im ersten Moment nicht gewollt - ich finde das englische Wort alien drückt das auch besser aus als das deutsche Ausländer - Leute die anders sind als wir, sind fremdartig. Sie sehen anders aus, sie sprechen eine andere Sprache, sie riechen anders, sie essen was anderes..

    Durch diese Distanz und der Angst vor dem Andersartigen entstehen automatisch Spannungen und irgendwann fühlen sich beide Parteien von der jeweils anderen provoziert. Das schaukelt sich auf und dadurch entsteht ja erst der ganze Hass (ich mag dieses Wort nicht), der anfänglich vielleicht eher nur eine sichere Distanz zum Eigenschutz gegenüber dem Unbekannten war.. Ich möchte da auch keinem direkt die Schuld daran geben, denke aber, dass die Ghettoisierung der damaligen Migranten einen Beitrag dazu geleistet haben könnte.

    Ein anderes Thema, was auch für Spannungen sorgt: Ich bin definitiv kein Kopftuchbefürworter, aber warum um Himmels Willen lässt man die Leute nicht einfach so leben, wie sie es für richtig halten? Ich finde es genauso nicht unbedingt richtig, Hunde in Ganzkörperkostüme zu stecken, aber irgendwo haben auch die ihren Sinn und Zweck. Bei der ganzen Thematik spielt also der Islam eine entscheidende Rolle, weshalb auch das größte Problem in Deutschland Türken sind. Russen, Polen, ehemalige Jugoslawen, sie alle sind Christen, mit denen man in Deutschland zumindest noch einen kleinen gemeinsamen Nenner hat. Neben dem Aussehen und der Kultur kommt bei Türken eben noch ein großer Punkt des Andersseins hinzu, ihre Religion.

    Man kann über Religion denken, was man möchte. Es gibt aber nun mal Menschen, für die hat Religion und der Glaube an etwas Übernatürliches einen großen Platz im Leben. Sei es nun, dass sie damit eine Erklärung für Übernatürliches suchen oder sie ihnen einfach nur Geborgenheit gibt, wenn sie für sich wissen/denken, dass es da jemanden oder etwas gibt, was auf einen aufpasst. Natürlich wird es einem durch weltpolitische Angelegenheiten in den letzten Jahren nicht einfach gemacht, neutral mit dem Islam umzugehen, aber ich denke, jedem einigermaßen intelligenten Menschen sollte klar sein, dass es in jeder Religion extreme Gruppierungen gibt. Nur weil einige Irre Flugzeuge in Wolkenkratzer jagen, muss das nicht insgeheim jeder Moslem wollen..

    Aktuell kotzt es mich zum Beispiel an, dass ein Frank Wuterich wohl mit 3 Monaten Knast davon kommt und eine Hand voll Ränge degradiert wird, aber dennoch beim Militär bleiben darf, obwohl er mitverantwortlich daran ist, dass 24 unschuldige irakische Zivilisten massakriert wurden - das sind 3,5 TAGE GEFÄNGNIS PRO MORDFALL und die ausführenden neun Soldaten werden erst gar nicht bestraft. Das kann im Einzelfall sicher dazu führen, dass bei gewissen Menschen der Hass gegen die USA gestärkt wird, man darf das aber eben nicht auf die gesamte Bevölkerung projizieren, auch wenn einige sicher mit der Entscheidung konform sind.

    Pauschalisierungen sind der Tod des friedlichen Zusammenlebens, man wird es aber niemals aus den Menschen rausbekommen.
    Findet das neue Forum eigentlich ganz schick. :love:
  • Als ich (als kasachischer Russe) mit 6 Jahren nach Deutschland zog, wurde ich von den anderen Kids, sowohl als auch von den Erwachsenen permanent schikaniert (zumindest habe ich es so wahrgenommen). Die Kinder aus der Grundschule bezeichneten mich als "scheiß Russe", meine Klassenlehrerin verdonnerte meine Eltern dazu, mir Hörgeräte zu kaufen, da sie fest der Meinung war, ich würde akustisch nichts verstehen, obwohl es inhaltlich der Fall war. 2 1/2 Jahre lang trug ich Hörgeräte, ohne Sinn und Zweck. In der Zeit freundete ich mich mit zwei Türken an, die sich ebenfalls nicht integriert fühlten und so kam es zur Gruppenverachtung gegenüber den Deutschen. Wir fingen an, sie zu ärgern, sie (aus Wut) als "scheiß Deutsche" zu bezeichnen, obwohl ich in meinem Inneren wusste, dass es Schwachsinn ist und nebenher insgeheim ein guten deutschen Kumpel hatte (der jedoch auf 'ne andere Grundschule ging). Aus arbeitsspezifischen Gründen durften wir mehrmals umziehen. Erst hier (in Wedel, zu Hauptschulzeiten) lernte ich drei Gymnasiasten kennen, die mir richtig sympathisch erschienen. Ich dachte zuvor immer, die Gymnasiasten wären alle arrogant und überheblich, doch die Jungs akzeptierten mich so, wie ich war und ich lernte es, mich "richtig" zu integrieren und lernte dabei auch mich selbst kennen. Wer hätte gedacht, dass ich so ein diskutierfreudiger Mensch sein kann?

    Unser Migrationsproblem besteht oftmals durch eine Kombination aus Deutschen mit typisch-deutscher Mentalität, die Ausländer (aufgrund ihrer Herkunft) nicht akzeptieren und Ausländern, die nicht bereit sind, sich in einem "fremden Land" zu integrieren, obwohl man offensichtlich keine andere Wahl hat. Zwar ist es in vergangenen Jahren besser geworden, jedoch sollte es noch wirklich lange dauern, bis alle gelernt haben, sich zu tolerieren.
  • Bei mir ist es so, dass ich als Türke der in Deutschland geboren ist bsp. die Deutsche sprache besser beherrsche als viele Deutsche und die Türkische als viele Türken in meinem Ort. Aber ich werde in der Schule immernoch oft mit dummen Vorurteilen gegenüber meiner RELIGION, nicht meinem Land, sondern der Religion, sowie auch die geringe Verständnis der Regeln von der Religion, konfrontiert. Die Typischen aussagen die ich höre sind:
    "Na wirst du auch Zwangsverheiratet?"
    "Steht deine Zwangsfrau schon fest?"
    "Warum esst ihr kein Schweinefleisch?"
    "Warum tragen eure weiber ein Kopftuch?"
    "Warum trinkt ihr kein Alkohol?"
    "Alter wie kannst du spaß haben ohne zu saufen?"
    "ihr dürft ja garnicht, nicht saufen, kein schwein, kein sex ihr tut mir leid!"
    und noch viele andere die mir grad Spontan nicht einfallen. Egal wie oft ich es versuche alles zu erklären, wie bsp. das es sowas wie Zwangsheirat im Islam nicht gibt, oder das Schweinefleisch im Koran verboten wurde, sowie Alkohol und unehelicher Sex und das es für die gläubigen Frauen pflicht ist ihre Keuschheit zu bewahren, wird das von den meisten Ignoriert und es geht weiter. Ein weiteres Problem aber auf das ich stoße ist, dass mehrere es nicht abhaben können, dass ein Ausländer bzw. gläubiger Muslim bessere Noten schreibt als die selbst. Aber aus meinem mund kam noch nie die Aussage "Scheiss Deutsche" oder "Scheiss Deutschland". Wie Sinan und einige anderen auch bin ich in Deutschland "intergriert" und habe auch nicht vor zurück in die Heimat meiner Eltern, in die Türkei zu gehen. Desweiteren plane ich auch Deutscher Staatsbürger zu werden und mein restliches Leben hier zu verbringen. Jedoch kenne ich auch viele die sehr oft gegenüber den Deutschen Fluchen, kann ich verstehen. Nicht jeder sieht gerne so über die Vorurteile oder diesen Aussagen hinweg wie ich mit dem hintergedanken "nur noch ein halbes jahr, dann siehst du die eh nie wieder, also fang keinen streit an". Zuhause ist es für mich persönlich pflicht Deutsch zu reden, vorallem mit meiner kleinen Schwester, damit sie die Deutsche sprache gut beherrscht. Mit meiner Mutter red ich auch etwas Deutsch, damit sie auch noch Deutsch lernt. Sie versteht auch das meiste aber das Reden fällt ihr noch nicht so leicht. Mein Vater spricht auch fließend Deutsch und Türkisch. Im Großen und Ganzen hängt es einfach an der Region ab und von den jeweiligen Personen wie das ergebnis der "intergration" sein wird.

    Gruß -
  • ike bin italiener ^^ und ja wenn ich erlich bin liebe ich dich Deutschland :*
    das dieses land so gut mit ausländern umgeht ^^
    naja die gesellschaft jedenfalls...ne politiker ;)
    naja jedenfalls ich hab freunde die bulgarisch,indisch,türkisch,deutsch,französich,vietnamesich und russisch sind XD
    wir sind ne eingesielte gruppe wir haben kein problem damit das der eine pole der andere inder oder so is.
    ganz im ggenteil finds nice, wir respektieren deutschland dafür das wir hier leben dürfen jedoch lieben wir auch unser heimatland :)
    ich find schade das so viel konflikte entstehen ich find es episch das wir alle aus so vielen ländern kommen und uns so blendend verstehen und grade in der heutigen zeit mit errorismus und so sollten wir alle zusammenarbeiten und uns respektieren als gegeneinander zu aggieren und vlt so etwas inakzeptables wien ausländer verbot machen 8|
  • Um mal den politischen Standpunkt um eine Sache zu erweitern.
    Ich finde es aber irgendwie auch nicht in Ordnung wenn jemand sobald er eine leicht ungünstige Aussage trifft gleicht aus jedem öffentlichem Ansehen herauskatapultiert wird.
    Sicher gibt es einige Rrechtsdenkende Idioten, aber wie oft wird mal wieder ne Hexenjagt veranstaltet weil einer... ka nicht Afrikanischer Mitbürger sondern Schwarzer sagt.

    Zu hoch sensibiliert darf man da auch nicht sein. Immerhin (no offense) die anderen Völkergruppen in Deutschlad auch keine berührungsangst mit anderen Kulturen. Und genau da liegt auch das politische Problem. Durch die Pflicht alles totschweigen zu müssen wird versucht auf Probleme im verborgenen einzugehen, oder zumindest hintenrum. Stellt euch mal vor einer würde vorne stehen und tatsächlich irgendwas verlangen wie... ka Subventionierte Deutschkurse für alle Einwanderer. Ich garantiere, es wird einen Aufschrei geben. ^^
  • Also ich als deutscher finde andere Kulturen richtig intressant, ich habn Kumpel aus Kasachstan und würde glaub ich niemals auf die Idee kommen, das Ausländer wieder zurück sollen, wir deutschen sind ein einwanderungs land, und BRAUCHEN sogar die Leute aus anderen Ländern. Letztens wurde in meinem Landkreis eine Kurdin getötet. Sie hatte einen Realabschluss, war dabei eine Ausbildung zu machen, hatte einen deutschen Freund. Ihr eigener Bruder hat sie umgebracht, weil sie sich integriert hat, "deutsch gelebt hat und den Koran nicht mehr befolgt hat".Der Vater und die Mutter haben den Sohn unterstützt. Ich denke sie gehörte zu denjenigen, die dieses Land gebrauchen kann, ihr Bruder lebt soweit ich weiß von HARZ 4 bzw. jetzt bald inner JVA auf UNSER Geld! Ich denke, man sollte zumindest den Bruder abschieben, eigendlich auch den Rest der Familie, da ich nicht will, das unsere Steuern solchen Menschen zugute kommen.
  • Mal als vorherige Erklärung:
    Ich bin halber Pole und ich finde viele Polen werden durch die sogenannten "Polenwitze" permanent schikaniert.
    Ich habe nichts generelles gegen Ausländer egal woher sie kommen, ein guter Freund von mir ist Russe, ein anderer Rumäne. Ich habe nur etwas gegen Leute die nach Deutschland kommen sich ein wunderbares Leben vorstellen und dann nichts dafür tun. Und dann beschweren sie sich über die Deutschen das sie rassistisch sind und Nazis wären. Da kriege ich das kotzen. Ich meine doch nicht das alle Ausländer so sein müssen, es durchaus Ausländer die bereits sehr viel erreicht habe und gegen die ich keinen Groll hege. Aber mich dann von einem Ausländer beschimpfen lassen zu müssen und mich als "scheiß Deutscher" beleidigen zu lassen sehe ich nicht ein.
    Die kommen hier zu UNS und wollen ein neues Leben beginnen, dann sollen sie auch dafür arbeiten und nicht nur faul rumsitzen und uns anmeckern, dass wir sie ungerecht behandeln.
  • Ich habe kein Problem mit Leuten anderer Nationen, solange sie sich als deutsche fühlen und benehmen. Wenn sich jemand nicht eingliedern oder einordnen will, soll er aber bitte wieder in sein Land verschwinden.
    Ich finde es übrigens schade, dass die deutschen immer ach-so-fremdenfreundlich sein müssen, weil sie ja sonst gleich die bösen Nazis sind. Ich habe zumindest keinen Kireg verloren und auch keine Millionen Menschen auf grausamste Weise getötet.

    Just my 2 cents :!: