Massenmörder, freie Meinung!

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  • Massenmörder, freie Meinung!

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    Ich begrüße euch.

    Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich wieder mit Charles Manson, dabei hat sich mir immer wieder eine
    tatsächlich die Frage gestellt, weshalb man seinen Gedanken kein Gehör schenkt. In Ordnung,
    rein von der Logik sollte man keinem „Massenmörder“ glauben, allerdings müsst ihr zugeben, dass
    er einige Dinge loslässt, welche man durchaus nachvollziehen kann. Alleine der Fakt, dass
    er sich für die Umwelt einsetzt, ist vernünftiger, als das Meiste, was man von Politikern hört.
    Theoretisch hat er mit den Dingen, welche er dabei sagt auch recht, denn wir werden wirklich,
    ja, ihr hört richtig, wir WERDEN diesen Planeten auf Dauer zerstören. Nun stellt sich die Frage,
    um was sich die Menschen mehr sorgen. Wird es der Luxus sein, oder das Leben ihrer Kinder?
    Meiner Meinung nach, sollte die Antwort eindeutig sein, aber ich bin mir sicher, dass andere
    Personen sagen werden, dass es ihnen egal sei, weil sie zu der Zeit längst gestorben sind.
    Eigentlich ist es ziemlich traurig, wenn man darüber nachdenkt. Warum kann man sich nicht am
    Riemen reißen, damit es auch den Menschen in der Zukunft gut ergehen wird?

    Intelligenz ist in diesem Zusammenhang das Zauberwort. Wären wir intelligent, hätten wir es
    schon viel früher beendet, sodass wir nicht einmal in diese unangenehme Lage gekommen wären.
    Trotz unseres angeblichen Intellekts, besaßen wir aber nicht die nötige Weitsicht.

    Deshalb würde ich gerne eure Meinung erfahren. Ist alles was ein „Massenmörder“ sagt falsch
    und kann man keinem seiner Worte glauben, obwohl er eigentlich Recht hat?
    Manchmal denke ich, dass die Meisten einfach nicht mehr Objektiv sind, weshalb Vorschläge von
    Mördern und dergleichen von vorneherein abgeschmettert werden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Shandal27

    P.S.: Entschuldigt bitte, dass dieser Beitrag so merkwürdig aussieht. Ich habe ihn in Open Office geschrieben und dann kopiert, habe allerdings keine Lust ihn noch anzupassen, damit er nicht mehr so merkwürdig aussieht.

    EDIT: Die Diskussion war ernst gemeint, aber eigentlich habe ich nur getestet, wie aufmerksam unsere Mods sind.

    ..:: k4Zz was here ::..
    VW wegen Beleidigung
    Auch wenn es unterschwellig ist, ist es eindeutig eine Diffamierung eines anderen Mitglieds.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shandal27 ()

  • Ein Massenmörder mag in gewisser Hinsicht eine psychische Störung haben oder zumindest einen Hass, irgendetwas, was ihn dazu antreibt, willkürlich oder gezielt mehrere Menschen zu ermorden. Das schließt aber natürlich definitiv nicht aus, dass er sich in anderen Bereichen des Lebens nicht intelligent verhalten kann.

    Ich würde allerdings nicht einen Massenmörder auf freien Fuß setzen wollen, nur damit er die Umwelt retten kann - das schon mal vorweg. Dafür gibt es einfach genug Menschen, die das - ohne zu morden - ebenfalls tun. :)

    Pauschal würde ich aber sagen, dass ein Massenmörder ein ganz normaler Mensch ist (der eben ein "kleines" Problem hat). Warum sollte er auch etwas anderes sein, nur weil er in gewissen Situationen anders reagiert als andere? Wenn es um solche Dinge wie unsere Umwelt geht, schenke ich ihm genauso viel Glauben wie jemandem, der in seiner Freizeit nicht unbedingt Menschen umbringt. Ich würde sogar ebenfalls behaupten, dass er eventuell rationaler an die ganze Sache ran geht, als unsere "normale" Bevölkerung, die vor Luxus und Habgier erblinden kann, wenn es um den Umweltschutz geht.

    LG Sinan
    Findet das neue Forum eigentlich ganz schick. :love:
  • Es geht ja um das was gesagt wird, nicht wer es sagt. Natürlich könnte man sagen, dass er ja psychische Probleme hat, was jedoch nicht bedeutet, dass er keine sinnvollen Aussagen treffen. Oftmals haben Psychopathen einen relativ hohen IQ. Ich weis zwar nur seeehr grob, was der gut Charles angestellt hat, aber er klingt nicht dumm.
    Daher kann man bestimmt, wenn es nicht gerade um die Verhandlung geht :), einem Massenmörder auch in gewissem Grade glauben schenken, wenn es um solche Themen wie Naturschutz geht. Aber trotzdem sollte alles noch mal gründlich recherchiert und geprüft werden :)

    Grüße
    Domi
  • Rückblickend wird auf solche Menschen immer das ganze Leben auf eine bestimmte Art reduziert. Beim Manson ist es eben seine Mordserie. Das diese aber villeicht auch im laufe der Zeit so starke Psychische Probleme zugrunde hatten, die zum Zeitpunkt der überlegungen nicht existierten betrachtet niemand.
    Daher ist wichtig zu schauen wann der Mensch was gemacht hat.
    Ich bin mir über die genauen Fakten von Manson nicht sehr bewusst, ich habe nur eben die allgemeinbildung die viele dazu haben. Prinzipiell sollte man aber niemanden nach seinen Taten beurteilen. Es seiden, sie sind Teil der Tat ---> beispiel: "Mein Kampf"

    Allerdings verstehe ich nicht, wieso Politiker nicht den Arsch hochkriegen. :) Stichwort Nachhaltigkeit. In der EU wird nachhaltige Energie grad so pervers durchsubventioniert, sorry aber besser kann an Umweltschutz auf politischer Ebene nicht durchsetzen.
    Und ja, es kostet Geld viel Geld. Aber sie müssen ja auch Wirtschaftlich denken, du bekommst keine Unternehmen dazu Geld in ein "nachhaltiges Energiekonzept" zu Investieren wenn es sich nicht lohnt. ;)

    EDIT: Soweit ich weis, war Charles Manson aber auch ein Meister der Manipulation anderer.
    Man kann es Charme oder Manipulation nennen, aber da muss ich mich ein paar Vorpostern anschliesen. Gerade solche Menschen sind in der Lage einen Plausiblen Text zu verfassen, der aber sehr starke eigeninteressen verfolgt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von panade ()

  • Manson selbst hat ja nie jemanden getötet:

    Aber zum Topic:

    Er hat durchaus interessante Standpunkte zu bestimmten Themen, beizeiten such ich vielleicht mal Zitate raus, die belegen, was ich meine.

    Warum man ihm keine Aufmerksamkeit schenkt?

    Die meisten Menschen haben Angst vor "bösen" Leuten und gehen deshalb davon aus, dass sie nichts rechtes tun/sagen können.

    Extrembeispiel: Wenn Hitler gesagt hat "Wenn man eine Lüge oft genug erzählt, wird sie zur Wahrheit.", dann finde ich persönlich, dass er damit Recht hat. Unabhängig von dem, was er getan hat.

    MfG,
    Freddy
  • Dass die Leute einem Mörder nicht mehr zuhören wollen finde ich eigentlich vollkommen logisch. Nicht unbedingt intelligent aber logisch. Nichts desto trotz liegt es hier vielleicht auch speziell an der Thematik, in die sich viele Menschen von vornherein nicht wirklich reinversetzen können. Das Problem ist dass die Leute zwar wissen, dass sie ökonomischer leben müssen und dafür den Planeten retten aber es gelingt den meisten schlicht und ergreifend nicht, vorauszudenken. Das Problem hatten Menschen schon immer, vorausdenken können Menschen nunmal nur in gewissen Zeitspannen. Und diese Zeitspanne umfasst nunmal nicht dreissig Jahre oder mehr. Daher denke ich dass die Leute eher auf ihren eigenen Luxus bedacht bleiben anstatt in die Zukunft zu denken.
  • Also ungeachtet des ziemlich offensichtlichen Flames gegenüber streetjumper, finde ich die Diskussion ziemlich interessant.

    Es ist wie bei Lügnern, denen man nach einer Weile einfach nichts mehr glaubt.

    edit:
    obvious troll is obvious.
    Schande über die Mods und alle Poster über mir ...

    edit2:
    da traurigerweise keiner was checkt, hab ich den Thread mal gemeldet.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von THC ()

  • Vorab. Ob Mörder oder Massenmörder, für mich gibt es da keinen wesendlichen Unterschied.

    Und ich denke mal, daß es für die Betroffenen, also Opfer oder Angehörige, auch keinen Unterschied macht.

    Ich finde dieser Abfall der Menschheit hat jegliche Rechte auf freie Meinungsäußerung verwirkt.

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  • SheratanLP schrieb:

    Vorab. Ob Mörder oder Massenmörder, für mich gibt es da keinen wesendlichen Unterschied.

    Und ich denke mal, daß es für die Betroffenen, also Opfer oder Angehörige, auch keinen Unterschied macht.

    Ich finde dieser Abfall der Menschheit hat jegliche Rechte auf freie Meinungsäußerung verwirkt.

    ...


    Es geht hier nicht um solche moralischen "Kleinigkeiten" - ums ganz salopp und menschenverachtend zu sagen -, sondern darum, ob sie mit ihren Meinungen Recht haben können oder nicht.

    MfG,
    Freddy
  • Mörder haben in meinen Augen jedes Recht auf Meinungsäußerung verwirkt, denn man MUSS ja nun auch auf die Meinung derer verzichten, denen sie das Leben genommen haben.

    Die Ermordeten hatten sicher auch Meinungen und hätten sie sicher auch gern geäußert. Einem Mörder auch noch eine Möglichkeit zu bieten durch Meinungsäußerungen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen ist, als würde man auf die Gräber der Toten spucken.

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  • Ich sehe das da ähnlich wie die amerikanische Verfassung:

    "We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness."

    Zu deutsch etwa:

    "Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich: dass alle Menschen gleich geschaffen sind; dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unabdingbaren Rechten ausgestattet sind, darunter das Recht auf Leben und Freiheit sowie das Streben nach Glück."

    Klar, ein Mörder hat jemand anderes Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück wissentlich ignoriert und ihn oder sie getötet. Was aber nicht heißt, dass er selber kein Mensch mehr ist. Er selbst hat allerdings sein Recht auf Freiheit verwirkt, d.h. er wird mindestens bis zu seinem Tod weggesperrt. In manchen Staaten hat er sogar sein Recht auf Leben verwirkt, Stichwort Todesstrafe.

    Aber die Tatsache, dass er immernoch ein Mensch ist, garantiert ihm weiterhin sein Recht auf freie Meinungsäußerung. Sie muss ja nicht zwangsläufig publik gemacht werden, aber jemand, der den Kontakt zu oder Informationen über diese Person sucht, kann ihre Meinung in Erfahrung bringen.

    Und nur, weil jemand gemordet hat, heißt das nicht, dass er mit seiner Meinung oder Aspekten davon Unrecht haben muss. Das Extrembeispiel wäre wie gesagt Hitler. 99,99% von dem, was er gesagt und vertreten hat, ist faktisch absoluter Bullshit, daran besteht kein Zweifel. Trotzdem: Es schließt die Möglichgkeit nicht aus, dass er mit 0.01% seiner Aussagen trotzdem (teilweise) Recht haben könnte.

    (Und NEIN, Ich will in keinster Weise Hitler oder das dritte Reich verherrlichen.)

    MfG,
    Freddy
  • Shandal27 schrieb:

    ...Intelligenz ist in diesem Zusammenhang das Zauberwort...

    NEIN, Egoismus ist das Zauberwort...

    Wieso sollte ein Massenmörder nicht mit etwas recht haben dürfen? Viele Menschen die heute als große Persönlichkeiten der Geschichte gelten sind Massenmörder, nur in einem anderen Kontext.
    Wenn sie in einem Krieg oder einer Rebellion hunterte Menschen abschlachten (so lang es nicht im Nachinein als Kriegsverbrechen gehandhabt wird) ist das gesellschaftlich gedulded, aber wenn die Morde wieder dem Gesetz geschehen ist man automatisch in jeder Hinsicht ein geisteskrankes Monster.

    Ich will damit NICHTS beschönigen oder schlecht machen, ich will damit nur die Scheinheiligkeit und Engstirnigkeit der Menschen zum Ausdruck bringen...

    Warum sollte men nicht darauf hören was ein Massenmörder zu sagen hat? Sicher die meisten von ihnen leiden unter starken psychischen Störungen oder Krankheiten, aber wenn jemand einem eine neue Sichtweise auf das Leben eröffnen kann, was ein Massenmörder is den meisten Fällen schafft, dann sollte man sich erst recht anhören/lesen was er zu sagen hat. Man sollte generell immer dafür offen sein sich eine andere Weltanschauung anzusehen. Sei es jetzt von einem Menschen vond er anderen Seite der Welt, vom eigenen Nachbarn oder von einem Verurteilten Massenmörder.

    Jeder Mensch kommt gleich auf die Welt. Unser Leben formt uns erst.
  • Ich finde dass die Gedanken eines Massenmörders (gerade von Massenmördern oder auch serienkillern) nicht unbedingt direkt als "böse" oder "geisteskrank" abtun sollte... meistens steht mehr dahinter, oft tun diese Leute das nicht gerne oder zu ihrem eigenen sadistischen vergnügen, sondern wie ich denke für höhere ideale~
    gerade stichworte wie "überbevölkerung", "hungersnot", "umweltzerstörung" lösen in manchen Menschen das Bedürfnis aus, zu handeln, irgendetwas zu tun.
    Wenn sie dann noch der starken Überzeugung sind, dass die Menschheit eh dem untergang geweiht ist, kann ich mir durchaus vorstellen, dass einige mit diesen Gedanken zu Massenmördern werden, jedoch in dem Bewusstsein der Welt einen gefallen zu tun.
    Nicht der Menschheit, denn in ihren Augen schaden die Menschen dem Planeten.

    Mich interessieren solche Gedankengänge, weil sie sich von den normalen "domestizierten" Moralvorstellungen der meisten leute unterscheiden und neue weltbilder darlegen. Ich heiße sie zwar nicht unbedingt gut, es könnte einen ja selbst treffen, doch das ist dann wieder menschlicher Überlebenstrieb und Egoismus.
  • meK schrieb:

    Ich finde dass die Gedanken eines Massenmörders (gerade von Massenmördern oder auch serienkillern) nicht unbedingt direkt als "böse" oder "geisteskrank" abtun sollte...
    Falls das auf meinen Post hindeuten soll:
    Ich meinte nicht, dass alle Massenmörder "geisteskrank" sind, aber ich denke es gibt schon einen großen Prozentsatz, bei dem es der Fall ist.
    Es gibt genügend Szenarien (z.B.Kindheitserlebnisse, Krieg, div. Trauma oder auch nur Banalitäten) aus denen über längere Sicht der eien oder andere Massenmörder hervor gehen kann, ohne das die Psyche geschädigt sein muss.
    Und sind wir uns ehrlich: Wessen Psyche ist schon "normal"? Es gibt immer eine "Dunkle Seite" :P
  • oh sorry das war jetzt nicht auf deinen beitrag bezogen, ich bin da ganz allgemein von ausgegangen :)
    natürlich hast du recht, der prozentuale anteil an psychischen Störungen ist da besonders hoch, aber für mich hat eigentlich jeder mensch irgendwo eine psychische auffälligkeit~ ich kenn da zu viele leute die am anfang vollkommen "normal" wirken und im innern doch total kaputt sind, von daher: ja jeder hat irgendwo eine dunkle seite :) aber sonst wär's ja auch langweilig :D
  • Es ist immer schwer Mördern zu glauben.. Aber manchmal muss man Mördern glauben. Es sind alles Menschen und jeder macht fehler nur sind das Fehler die man nicht machen darf ob er es bereut oder nicht.

    Ich denek das viele dieser Person nicht glauben würden, da sie denken er lügt sowiso.. aber davon kann man nie ausgehn..

    Und Mörder gelten ja als psychischen krank .. aber man weiß nie warum sie es getan haben oder man glaubt ihnen nicht.

    Zur intelligenz : Es heißt wir Menschen streben nach wissen, wollen Rätsel lösen usw.

    doch heißt es auch wir Menschen streben nach Glück, doch sind die wenigen Glücklichen des Planeten die Dümmsten und gerade diese Menschen nennen wir Beschränkte Personen obwohl zu wissen auch bedeutet an die Grenze zu stoßen die die Erkenntnis bedrohen.
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