Preview - Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten

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    • Preview - Das Schwarze Auge: Satinavs Ketten

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      Natürlich gibt es diese Review der Preview-Edition auch auf unserer Website wo wir etwas mehr zeigen können.

      Greift Euer Schild – Daedalic holt zum Rundumschlag aus



      Der neueste Hit aus der Softwareschmiede Daedalic hat es mal wieder in sich.

      Die Freunde des PnC-Genres dürfen sich auf ein spannendes und umfangreiches Abenteuer freuen, welches auf der Welt des Schwarzen Auges basiert. Und das Beste daran ist, dass man keinerlei Vorahnung von dem beliebten Pen-and-Paper-Spiel haben muss. Die Geschichte ist völlig für sich logisch aufgebaut und mit liebevollen Grafiken und Zeichnungen ausgestattet. Sogar der Schweinebraten hat zum Zugreifen eingeladen.

      Wir begleiten den tapferen Helden Geron, welcher nebenbei ausgestattet ist mit der Kraft zerbrechliche Dinge telekinetisch zerspringen zu lassen, auf seiner abenteuerlichen Reise in seinem Heimatdorf Andergast, durch das feindliche Orklager oder durch das verregnete Enqui.

      Mit von der Partie ist die Fee Nuri, welche natürlich ein fester Bestandteil der Geschichte wird und unabdinglich ist für das Schicksal Andergasts.

      Es warten unzählige, teilweise knifflige, aber meist logische Rätsel. Hier hat sich ein erheblicher Unterschied zu Daedalics bisherigem Renner DEPONIA emporgetan, bei dem man wirklich manchmal fast verzweifelt ist um ein weiteres Puzzlestück zusammenzutragen. Dies hat meiner Meinung nach den Hintergrund, dass Satinavs Ketten im Gegensatz zu DEPONIA dann doch auf einer realeren Welt spielt, und die benutzbaren Gegenstände nicht allzu phantasiegebunden sind und sich somit in die Rätselwelt, durch den Einsatz eines gesunden Menschenverstandes, zum größten Teil problemlos einfügen lassen.



      Während man dabei ist, ein Rätsel zu lösen, fallen einem die wunderbar detailgetreuen Gegenstände im Spiel auf und lassen das Hirn bereits im Hintergrund das nächste Rätsel knacken. In Satinavs Ketten sinkt mit keiner Sekunde die Motivation immer weiter zu probieren und die Welt weiter zu entdecken. Auch als weniger begabter Schwarze-Auge-Scherge kommt durchaus ein tolles Abenteuerfeeling auf.

      Wenn wir schon bei einem Vergleich zu DEPONIA sind, müssen wir besonders ein sehr bequemes Feature erwähnen: Während man bei DEPONIA mit einem Dreh am Mausrad das Inventar öffnete, schaltet Satinavs Ketten bequem im Spiel dabei durch die im übersichtlichen Inventar befindlichen Gegenstände, was besonders nützlich ist, wenn man diverse Gegenstände an Personen oder anderen auswählbaren Items und Personen ausprobieren will.

      Der Soundtrack ist entsprechend ruhig gehalten und der Protagonist wird von Feengesängen und Lautenspiel begleitet. Zugegeben, die Art von Musik ist nicht jedermanns Sache, jedoch passt sie sich wunderbar in die Fantasieepoche ein und unterstreicht die Handlungen durch einen zarten, nicht nervigen Backgroundklang.



      Bei dem uns vorliegendem Preview waren durchaus noch einige Kleinigkeiten, die verbesserungswürdig sind: Wie z.B. die Reihenfolge von logischen Folgerungen bei Dialogen (Wie kann jemand wissen was ich will, wenn ich noch garnicht bei ihm war und ihm den entsprechenden Gegenstand gereicht habe?) oder leider auch ein Bug, in welchem plötzlich Personen verschwinden, die aber für den weiteren Spielverlauf wichtig sind – ärgerlich wenn man sie dann nicht mehr ansprechen kann. J

      „Aber klar!“, werden einige Leute sagen: „Datt is ne Preview!“ Und sie haben Recht!!! Mit Deponia hat sich Daedalic ja schließlich auch selbst übertroffen, und wir sind uns sicher, dass Satinavs Ketten in nichts nachstehen wird. Das Spielprinzip des leicht gehassten Jünglings, in einer Welt mit vielen Feinden und natürlich eine Frau, die es zu retten gilt, scheint zu greifen.

      Für absolute PnC-Fans ein Muss und auch für Genrefremde ein Anspielen wert.

      Daedelic, bitte mehr davon!
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