Aktuelle Evolution

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  • Aktuelle Evolution

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    Ja, Moin Moin und Hallo liebe Menschen im Forum.

    Heute will ich mal das Thema Evolution ansprechen. Ich und mein Cousin haben darüber gestern mal gequatscht.

    Es gibt Forscher, die forschen unendlich tief in eine Materie hinein. Die bohren sich wirklich sehr tief in die Materie, bis sie auf etwas stoßen, wozu vorher niemand was gefunden hab. Was ganz Neues und bisher unentdecktes. Da gibt es noch keine Formel und Regeln für. Aber im erstmal dort hinzukommen muss die gesamte Bandbreite von Wissen in dem gesamten Gebiet gesammelt werden. Beispiel Bereich Physik, Spezial Quantenphysik. Versteht man was ich sagen will?

    Jedenfalls braucht es dann wieder in der Zukunft das Wissen von vorher. Was gestern gefunden wurde, muss heute gewusst werden um weiter zu bohren.

    Also kommt immer mehr und mehr Wissen auf.

    So viel, dass unsere Nachfahren irgendwann doch gar nicht mehr alles Wissen wissen können, wenn die das alles nachlesen müssen. Da sind doch die Gehirnkapazitäten überlastet. Also um zum Thema zu kommen. Wird das Wissen, was wir haben genetisch weitervererbt?

    Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass bereits durch die Benutzung von Touchpads die DNA verändert wird, sodass die Finger von unseren Nachfahren sich dem Touchpad anpassen. Oo

    Was denkt ihr? Wird Wissen weitervererbt? Wird das Gehirn größer? Werden wir zu Supermenschen? Ich bin gespannt.
  • Diskussionsansatz gegeben - freigeschalten.

    Also kommt immer mehr und mehr Wissen auf.

    So viel, dass unsere Nachfahren irgendwann doch gar nicht mehr alles Wissen wissen können, wenn die das alles nachlesen müssen. Da sind doch die Gehirnkapazitäten überlastet. Also um zum Thema zu kommen. Wird das Wissen, was wir haben genetisch weitervererbt?
    Ich denke nicht, dass wir Wissen vererben. Wir geben es weiter. Über Aufzeichnungen, Berichte, Augenzeugen, Datenträger, Erziehung. Das, was in unseren Köpfen abgeht, ist teilweise Wissen - teilweise Instinkt. Der Instinkt ist der Teil, dem ich eine gewisse "Vererbbarkeit" zuspreche. Beim Wissen verneine ich eine Vererbung, sonst müssten wir eigentlich all das Wissen unserer Vorfahren wissen - bis hin zurück an "Tag null". Und das tun wir nicht - ein weiteres Indiz dafür ist die fortschreitende "Verdummung" der Bevölkerung, ja der Menschheit. Durch die Datenspeicherung, Archivierung und der Entwicklung des Internets können wir unser Wissen teilen und vergrößern. Aber nur ein Teil nutzt dies. Ein Vor- und Nachteil zugleich - ich vergleiche es mal mit einem Lokalen Netzwerk: Vorteile sind natürlich die gemeinsame Nutzung von Daten und ein schneller Austausch. Nachteil: Wenn ein Virus eingeschleust wird und ein Operand falsche Daten einschleust, sind die anderen genauso verwundbar und "infiziert". Übertragen auf die Menschheit bedeutet dies, wenn wir alle zusammen agieren, können wir mehr erreichen, aber wenn jemand das Ziel falsch setzt, können wir damit ziemlich viel zerstören, sogar unseren eigenen Untergang besiegeln. Bestes Beispiel ist die Zeit des Nationalsozialismus, oder um mal ein Beispiel aus einem Videospiel zu nennen - die Indoktrination der Reaper in Mass Effect (spezieller: Sovereigns Manipulation Sarens in ME1).

    Um zurück zur Evolution zu kommen: Unsere Kapizitäten und Fähigkeiten erhöhen wir durch Forschung und Datenaustausch, aber nicht durch Vererbung. Eine Veränderung der DNA halte ich auch für ausgeschlossen, habe jedoch keinen Beleg oder Beweis für diese These.
  • Kommt das nur mir so vor oder erinnert das sehr an Assassins Creed? ;) Aber ja auf solche Gedanken bin ich genau wegen diesem Spiel auch gekommen. Wen man bedenkt wieviel von unserer DNA eigentlich "ungenutzt" oder halt noch nicht richtig entschlüsselt ist und wieviel wir davon wirklich für unser überleben brauchen, (also Körperaufbau etc.) wäre es schon plausibel, dass Wissen weitervererbt werden könnte. Aber auch wen unser Hirn extrem viel Speicherplatz hat reicht das, wie Fractura schon sagte, niemals aus um alles Wissen bis an den Tag Null zu speichern. Wie sollte unser Hirn nun entscheiden was für den Menschen noch in 100 oder 1000 Jahren wichtig ist und was nicht? Und da du das Thema auch angesprochen hast. Das Gehirn kann sich leider(?) nicht mehr vergrössern da sonst der Schädel zu klein wäre und dieser hat schon die maximale Grösse mit der er bei der Geburt noch durch das Becken der Frau kommt. Sowieso gibt es ja eine Theorie nachdem der Mensch nur etwa 30% (oder so) seines Gehirns wirklich nutzt. Ich glaube mich jedoch zu erinnern, dass mir mal zu Ohren kam das seie falsch bin mir aber nicht mehr sicher. Falls nicht haben wir für die nächsten 1000 Jahre sicher noch genügend Speicherplatz für alles anfallende Wissen. Wenn wirs den lernen würden ;)

    das wars erstmal von mir^^ (boa und so früh am Morgen xD)
  • Kennt jemand vielleicht die Theorie, die der Professor im (ich denke ersten) Teil von Assassin's Creed äußert? Es geht darum, dass ein Babyvogel weiß, dass er Würmer fressen soll, eine Kakerlake aber nicht.
    Jedenfall finde ich diese Theorie sehr interessant, auch wenn ich glaube, dass unser Erbgut (bisher) höchstens kleine Mengen an Informationen speichern kann bzw. dass wir vielleicht nur auf eine geringe Menge davon zugreifen können.
    Davon, dass Touchpads unsere DNA verändern habe ich noch nichts gehört. Aber ich denke nicht, dass die Wirkung stark genug ist um meinem Finger zu schaden und da der auch keine Geschlechtszellen ausbildet haben meine Kinder auch keinen Nachteil davon.

    BTW: Es gibt afaik niemanden, der alle Bereiche der Physik mit seinem Wissen abdeckt. Deswegen arbeiten bei derartigen Forschungsprojekten auch immer gleich eine ganze Horde Physiker dran.

    Edit: GreyKuma hatte wohl den gleichen Gedanken, aber wahr schneller mit dem Abschicken. :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerET ()

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    Und mehr geschrieben hab ich auch noch muahahah^^ ne spass^^ aber mir war so als habe die DNA doch recht viel Speicherplatz *wikipedia nachschau*



    Edit: gefunden^^
    Die Speicherkapazität der DNA konnte bisher nicht technisch nachgebildet werden. 1 Gramm getrockneter DNA enthält den Informationsgehalt von 1 Billion Compact Discs (CD). Mit der Informationsdichte in einem Teelöffel getrockneter DNA könnte die aktuelle Weltbevölkerung etwa 350 Mal nachgebaut werden.


    und hier noch wieviel wir für unser Wissen nutzen könnten falls das den ginge
    Neben der kodierenden DNA (den Genen) gibt es nichtkodierende DNA, die etwa beim Menschen über 90 % der gesamten DNA einer Zelle ausmacht


    Dies würde jedoch die Annahme voraussetzen das nicht jede Zelle das gleiche Wissen gespeichert hat...

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von GreyKuma ()

  • Ich bin kein Top Biologe (eigentlich war das gerade dran, als ich wusste, dass ich Bio in der Abistufe nicht weitermachen würde), aber ich behaupte mal, dass einen Körper aufzubauen, also jede Zelle auszubilden, zu spezialisieren und zu positionieren und das in den verschiedensten Alters- und Wachstumsstufen, schon einiges an "Speicherplatz" verbrauchen dürfte.

    BTW: Mehr Text ist nicht immer mehr Information bzw. Qualität. Auch wenn das einige ihrem Berufsstand zu Gunsten permanent behaupten. :D

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerET ()

  • Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass bereits durch die Benutzung von Touchpads die DNA verändert wird, sodass die Finger von unseren Nachfahren sich dem Touchpad anpassen. Oo

    Ja weil evolution am Menschen so extrem schnell ist, und das ja definitiv selektiert wird.
    So Survival of the Fittes

    (Die Fittnes ist das fachwort um den Grad der anpassung an die umgebung zu zeigen)

    Boa selten so einen Unsinn gelesen, aber süß ^^
  • Also ich finde das man mit der Evolution nichts lösen kann ... Woher kommt die Materie die den Urknall erzeugt hat ?
    Aber wir Existieren also muss etwas passiert sein, nur das ist,denke ich,unergründlich !
    Genauso wenig wie manche Menschen wissen woher Gott kommt ...
  • Diese Anpassung per Evolution dauert ewigkeiten.
    Wenn wir von nun an alle auf allen Vieren laufen würden, dann würde es dennoch ca 1000 Jahre dauern bis die "neuen" Menschen "4-Füssler-gerecht" entwickelt sind. Und innerhalb dieser Zeitspanne sind Touchpads sicherlich schon outdated und wir haben was neues. Ausserdem gibts zuviele die Touchpads noch mit Stiften bedienen.

    Viel interessanter finde ich, was an Würmern getestet wurde.
    Würmer haben die Eigenschaft lieber im schatten zu sein statt im Licht.
    Sie haben eine Handvoll Würmer in den Schatten robben lassen, da haben die einen stromschlag bekommen. tot.
    Dann haben die anderen Würmer die Überreste der toten Würmer gegessen und ab diesen Zeitpunkt sind die Würmer von alleine ins Licht gegangen, obwohl die sich vorher auch im schatten aufgehalten haben.

    Kann man Weisheit also doch mit Löffeln fressen?
  • Veränderungen wie du sie schilderst werden NICHT weitervererb.

    Nehmen wir an du bist Sportler, und gebärst ein Kind mit einer Sportlerin.

    Trotzdem, wird das Kind bei der Geburt nichts davon haben. Denn diese Modifikationen, wirken sich NICHT auf die DNA aus.
    Genau so wenig wie die Benutzung von Touchopads. (Strahlung, ist im Großen und ganzen das häufigste Mutagen)[Etwas was wir noch überleben]

    Selektion, wird bei Genetischen Veränderungen, auch kaum greifen. Solange man nicht total verstellt aussieht.

    Das bedeutet, selbst WENN Duch puren Zufall, jemand eine Mutation hat, die ihn irgendwie verbessert, wird sie sich nicht Durchsetzten.

    es gibt viel zu viele andere Menschen mit anderer DNA. Es müsste schon ein groß teil der Menschheit aussterben, damit sich so eine Mutation verbreitet.
  • Serra schrieb:



    Nehmen wir an du bist Sportler, und gebärst ein Kind mit einer Sportlerin.

    Trotzdem, wird das Kind bei der Geburt nichts davon haben. Denn diese Modifikationen, wirken sich NICHT auf die DNA aus.


    Da muss ich einfach etwas widersprechen. Genau genommen wirken sich die "Modifikationen" nicht aus aber das Grundgerüst das die Grundlage für eben diese gelegt hat wird weiter vererbt also hat das Kind im Endeffekt doch was davon.
  • GreyKuma schrieb:

    Serra schrieb:



    Nehmen wir an du bist Sportler, und gebärst ein Kind mit einer Sportlerin.

    Trotzdem, wird das Kind bei der Geburt nichts davon haben. Denn diese Modifikationen, wirken sich NICHT auf die DNA aus.


    Da muss ich einfach etwas widersprechen. Genau genommen wirken sich die "Modifikationen" nicht aus aber das Grundgerüst das die Grundlage für eben diese gelegt hat wird weiter vererbt also hat das Kind im Endeffekt doch was davon.

    Dieses "Grundgerüst" von dem du sprichst muss aber nicht zwingend vorhanden sein, nur weil die Eltern sich irgendwann mal entschieden haben Sport zu machen.
    Das geht auch ohne genetisch vorteilhafte Grundlagen.
  • Gazu schrieb:





    Zitat von »GreyKuma«






    Zitat von »Serra«





    Nehmen wir an du bist Sportler, und gebärst ein Kind mit einer Sportlerin.

    Trotzdem, wird das Kind bei der Geburt nichts davon haben. Denn diese Modifikationen, wirken sich NICHT auf die DNA aus.


    Da muss ich einfach etwas widersprechen. Genau genommen wirken sich die "Modifikationen" nicht aus aber das Grundgerüst das die Grundlage für eben diese gelegt hat wird weiter vererbt also hat das Kind im Endeffekt doch was davon.

    Dieses "Grundgerüst" von dem du sprichst muss aber nicht zwingend vorhanden sein, nur weil die Eltern sich irgendwann mal entschieden haben Sport zu machen.
    Das geht auch ohne genetisch vorteilhafte Grundlagen.


    Stimmt aber die Tendenz besteht^^
  • 1. Mal ist es weitaus schwerer etwas Empirisch zu beweisen und zu erarbeiten, als es letzendlich zu erklären. Im Grunde kann man alles was in der Wissenschaft erarbeitet wird damit zusammenfassen in dem man sagt: Wenn man weis wie, ist es einfach.
    So ist es auch, ich als Student lerne eigentlich nur die Ergebnisse der Menschen die teilweise ihr gesamtes Leben damit verbrachten dies zu erarbeiten. Du kannst Jahrzehnte damit verbringen etwas zu entschlüsseln, hast du den Schlüssel aber gefunden, kannst du ihn sehr schnell weitergeben. Daher musst du nicht mehr wissen als vorher, du bist höchstens spezialisierter. Heutzutage muss man Selektieren können, ich muss grobe Kenntniss von allem haben, meinen Arbeitsbereich aber spezialisiert vertiefen. Das ist wie heute gearbeitet wird. Nur wenige Menschen masen sich an, alles zu wissen. ^^
    Im vergleich mal: heute bist du Informatiker der sich auf ka Spieleentwicklung im Indiebereich festgefahren hat... früher also zu beginn der Wissenschaften, war man mal eben Mathematiker, Philosph, Dichter, Gelehrter, Mediziener, Architekt und und und.... Du lernst nicht mehr, sondern nur Spezifischer. :D

    2. Evolution findet nur dann statt. wenn sie masgeblich für die Verbesserung einer Spezies dient. Das heist, wenn du ein Tablet hast und dadurch eine Fingerstörung hast, wird sich da nix vererben. Das was passiert, ist unter umständen eine Genetische Mutation die manche Menschen besser mit Tablets umgehen lassen können als andere. Allerdings hast du als Mensch keinen lebensvorteil weil du einen Tablet besser bedienen kannst. XD
    Was ich jedoch sehe ist, das die Menschheit glaube ich an ihrer Robustheit verliert. Über Jahrtausende verbessern wir nun unsere Medizin. Wir haben durch unsere Erziehung und unser Umfeld einen anderen bezug zu der Umwelt als Menschen früher. Das hat villeicht keine genetischen Gründe, aber in einer eigenen Art und weise sind wir Menschen zu einem großen Anteil nichtmehr in der lage, ohne weiteres mit wideren Umständen klar zu kommen. In der Natur überlebt nur der, der sich anpassen kann. Das könnte mal rein Evolutionsbiologisch gesehen, das sein, das dem Menschen zum verhängniss wird. Wir sind dermasen abhängig von unseren "Werkzeugen" das wir keine Notwendigkeit haben uns irgendwelchen Umwelteinflüssen stark anzupassen. Ist es draussen kalt, haben wir eine Heizung.

    Man darf auch nicht vergessen das unser Bakterienhaushalt im Körper beispielsweise auch zu unserer Überlebensfähigkeit beiträgt. Sei mal im Winter als stubenhocker viel draussen, du fängst dir Ruckzuck nen schnupfen ein. Man ist als Mensch heute, nicht "abgehärtet" genug.

    3. Der Assassins Creed Anteil dieser Fragestellung macht nur bedingt sinn. Wir sind Genetisch schon veranlangt bestimmte dinge zu tun. Beispielsweise wird jeder Mensch irgendwann wissen, auch ohne aufklärung, wie man sich Fortpflanzt. Das sind Instinkte, man weis einfach was man möchte. Allerding gibt es Grenzen, du kannst ja nicht irgendwelches Spezialverhalten einfach in DNA verankern.
    Auserdem Funktioniert DNA und unser Gehirn anders als die Computer die wir heute haben. Da gabs auch mal nen interessanten Artikel dazu, wie der unterschied vom Gehirn zu unseren Computern ist.
    Da haben wissenschaftler Kognitives Denken mit einem Computer simulieren können, dabei ist es glaube ich wichtig gewesen das wie im Gehirn jede Synapse eben gleichzeitig daten übertragen kann. Dadurch kommt massive parallele verarbeitung zustande. Das ist fernab von allem was wir so hinbekommen mit unseren Rechnern. Wir haben ja schon probleme Programme zu entwickeln die 2 oder mehrere CPU Kerne gleichzeitig nutzen. Ein CPU Kern hat eine gewisse anzahl an Speichern für Bits. Man Stelle sich vor, das Gehirn ist nicht nur 1 oder 2 Kerne sondern ein paar Milliarden (ka wie die zellenzahl im hirn ist) und jedes ist gleichzeitig ein Speicher.
    :D
    Ähnlich Komplex kann man sich ja auch die DNA vorstellen. Das ist alles im Prinzip ein großer einheitlich arbeitender Komplex. Je mehr bausteine gleichzeitig an etwas beteiligt sind, desto mehr verknüpfungen kann man mit Kombinationen bilden. Daher kommt die Speicherkomplexität.

    Aber BTT: Würden wir Menschen oder irgendein Lebewesen das Lernfähig ist, mehr als nur grundlegende Verhaltensweisen in die DNA programmiert haben. währen wir nicht in der Lage uns anzupassen. Stell dir vor, du kannst perfekt mit einem Tablet PC umgehen, dann bekommst du ne tastatur weil der Menscheit die Silizium kristalle ausgehen.... trololooo ^^

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von panade ()

  • Sehr interessantes Thema.

    Ich denke, die Menschen könnten sich weiter entwickeln. Dazu müssten sich aber nur noch diese Menschen vermehren, die z.Bsp. ein grösseres Gerhirn als der Durchscnitt hat. Meine Erfahrung zeigt allerdings, dass es eher in die andere richtung geht ;) . Zum Glück braucht so eine Evolution mehrer Genarationen.

    Auch das mit dem Wissen in den Genen halte ich für möglich. Aber auch hier braucht es viel Zeit, bis etwas das wir heute noch lernen sich eines Tages als Instinkt zeigt. Das benutzten von Touchscreens denke ich wird nie dazugehören, weil es in ein paar Jahren schon etwas neues geben wird. Die heutige Jugend wächst einfach schon damit auf und als Kleinkind lernt man solche Sachen schneller und anders.

    Ich denke auch nicht, dass wir unser Hirn in Zukunft effektifer nutzen werden. Wir werden unser wissen einfach anders Selectioniren. Ein Wissenschaftler konzerntriert sich z.Bsp. auf seine Forschung und überlässt das Problem mit dem Fleck in seinem Hemd oder das kochen seiner Mahlzeiten jemad anderem. Es git z.B. Autisten, die sich unglaubliche dinge können aber bei alltäglichen Aufgaben völlig überfordert sind.
  • Moment!
    Bei Authisten fehlt im Gehirn eine Verknüpfung zwischen den Gehirnhälften, bzw ist diese oft Fehlerhaft. Dadurch wird es für diese Menschen schwer, Dinge zu selektieren. Soziale Kompetenz rührt aus beiden Hirnhälften und setzt daraus auch eine Interpretation zusammen. Ein Authist hingegen saugt jegliche Information der Umgebung in sich auf und kann diese nichmehr sortieren.

    Das ist so, als würdest du mit deinem Computer arbeiten und jedes mal wenn du irgendwas machst bekommst du eine Auflistung jeder einzelner Schritte die der Computer macht. Stattdessen wird die Information die du bekommst gefiltert, was ist wichtig für dich was nicht. Und am ende bekommst du das wesentliche dargestellt.

    Auch sollte man bedeken, dass in der Wissenschaft das Wissen nicht mehr wird, sondern sich nur vorgehensweisen ändern. Ich muss beispielsweise nichtmehr wissen wie man eine Kondensatorröhre baut und verwendet. Das Prinzip muss man villeicht kennen, jedoch nicht das drumherum. Was du später arbeitest, ist immer nur ein Teil dessen was es zu einem Gebiet zu wissen gibt. Schon heute ist es in der Informatik so, das du in aller Regel nur das nötigste lernst, der Rest muss sich Situationsgerecht erarbeitet werden. Das ist in anderen Bereichen nicht anders, du lernst eher Situationsgerecht zu sein anstelle alles zu wissen.

    Und wie gesagt, würde man in die DNA einprogrammieren wie XY funktioniert, währe der Mensch bei einer Veränderung der Umstände nicht in der lage sich anzupassen.
  • @Panade

    Du hast recht ich weiss nicht, wie genau das Hirn eines Autisten funktionert. Aber was ich weiss ist, und wenn ich dich richitg verstanden habe hast du das auch gesagt, dass sie Informationen anders aussortieren und verarbeiten. Es gibt Vermutungen, das Einstein ein Authist war.

    Und auch bei mir bemerke ich, dass ich nicht die gleichen Informatione speichere wie viele Andere (nicht dass ich was Besonderes wäre, ich will damit sagen jeder ist ein bisschen anders und merkt sich die Dinge die für Ihn wichtig sind.) Ich merke mir z.Bsp. nie was Leute für Kleidung tragen, meiner besten Kollegin fällt das allerdings immer auf.

    Ich weiss ich bin manchmal schwierig zu verstehn aber hoffe es hat diesmal geklapt meine Meinung rüber zu bringen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yubacca ()

  • In unserer Zukunft wird nur noch effizientes Wissen überstehen. Das heißt soviel wie, dass die natürlich nicht alles der Vorfahren wissen, sondern dass die wichtigsten Informationen und Vorgänge selektiert werden, weil es sonst einfach viel zu viel wäre.

    Ich kenne kein andere Wesen welches sich so dermaßen gut anpassen und verändern kann wie der Mensch. Evolutionstechnisch gesehen sind wir, auch mit unserem extremen Verhalten, sehr wandelbar und flexibel. Allerdings werden alle Grundbedürfnisse, sprich Instinkte, früher oder später automatisch vom Unterbewusstsein eingeleitet: Nahrungsaufnahme -> Wenn der Körper hungrig ist | Selbsterhaltungstrieb -> spricht ja für sich selbst, weil ohne dies würde das Leben nicht da sein | Schlafen/Ausruhen -> Wenn der Körper erschöpft ist und/oder um Erfahrungen zu reflektieren | Arterhaltung/Sexualität -> Nichts hält ewig und nicht nur durch Duftstoffe, sondern auch durch optische Reize etc wird dies in Gang gesetzt...

    Die Natur hat ihren Bauplan in uns Lebewesen gepflanzt, damit wir überleben und unsere Rasse (Ich rede allgemein von Menschen, von Säugetieren, von Insekten etc) verbreiten, am Leben erhalten, denn alles verfällt mit der Zeit. Der Prozess der Regeneration (temporär) und der Replikation(dauerhaft) umgeht diesen Verfall und schafft aus alten Dingen Neues. Körperliche Merkmale werde daher viel eher angepasst und weitervererbt als Merkmale der Eltern, z.b. Wissen oder Denkweisen etc. Dafür ist die Erziehung der Eltern da, denn die neue Generation ahmt das Verhalten der alten Generation nach. Dafür sind die Spiegelneuronen da, nämlich stumpfes Copy&Paste kann am einfachsten erklären, wie man etwas zu tun hat. Jemand wirft einen Ball gegen eine Wand und der Ball fliegt zurück. Das Kind wird dies ebenfalls versuchen wollen und diesen Vorgang mehrmals durchlaufen, bis das Kind diesen Prozess weitesgehend verstanden hat.

    Wissen wird aufgebaut und nicht vererbt. Würde Wissen vererbt werden, dann würden wir einen imensen Wissenspool haben, der dazu noch von total unsinnigen und für das aktuelle Leben unwichtigen Informationen (in erster Hinsicht) überfüllt ist. Natur geht nach dem Prinzip "Living for the moment" und wenn jemand hungrig ist, dann nährt er sich, wenn jemand erschöpft ist, dann ruht sich das Wesen aus. Die Mechanik dahinter ist damit recht simpel. Und das sind auch wichtige und Grundlegende Verhaltensweise die ständig auftauchen und sich größenteils auch nicht ändern. Wie man damals allerdings ein Feld bestellt hat und heutzutage die Agrarmaschinerie nutzt sind zwei verschiedene Dinge und in hundert Jahren, sollten wir Menschen dann noch leben, ist es auch keinesfalls nützlich zu wissen wie wir heute die Agrarmaschinerie benutzt haben.
  • YoshiM0nster schrieb:


    Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass bereits durch die Benutzung von Touchpads die DNA verändert wird, sodass die Finger von unseren Nachfahren sich dem Touchpad anpassen. Oo
    Das ist die Theorie von Lamarck. Dieser hatte damals die Theorie aufgestellt, dass Evolution von statten geht, wenn ein Tier das Bedürfnis hat diesen evolutionären Schritt zu vollziehen. Als Beispiel hat er dafür Giraffen genommen, die laut seiner Theorie von Generation zu Generation längere Hälse bekamen, da sie das Bedürfnis hatten höhere Blätter zu erreichen, da sie nah am Boden eine höhere Konkurrenz zu fürchten hatten.

    Lamarcks Theorie der Evolution wurde allerdings schon mehrfach wiederlegt, denn Evolution ist ein komplett zufälliger Vorgang, der durch Rekombination und Mutation von DNA entsteht. Aus dem Grund werden sich unsere Kinder wohl auch kaum besser an Touchscreens angepasst sein. Wie soll das überhaupt aussehen? Sie werden aber wesentlich besser mit neuer Technologie umgehen können, da sie mit dieser in kleinerem Alter in Berührung kommen.


    Dass immer mehr Wissen aufgenommen werden muss ist allerdigns wahr. Sieh dir allein den Bereich der Elektrotechnik an, in der sich das bekannte Wissen etwa alle zehn Jahre verdoppelt. Das führt dazu, dass Menschen sich immer mehr spezialisieren. Wenn man Elektrotchnik studiert, bekommt man also einen groben Überblick über alle Gebiete, muss sich dann aber auf einen Bereich spezialisieren, also z.B. Energietechnik oder Robotik. Durch das Ansammeln von immer mehr Wissen werden immer speziellere Richtungen und Berufsfelder entstehen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SuperFaex ()

  • Hmm ich finde das Wissen überbewertet wird :)

    Den was viele nicht Wissen ist das Wissen auch kaputt macht. Wissen ist schlimm weil man versteht was die Welt zerstört und die in unseren Augen "Beschränkte" Personen haben davon keine Ahnung womit sie ein besseres Leben führen.

    Und ja ich denke das man immer weiter sein Wissen vererbt. Wird vllt viel aber unsere Erfahrung ist ja auch schon aus vielen Jahren und die Menschen werden ja immer schlauer.
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