Lichtverschmutzung

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  • Lichtverschmutzung

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    Nachdem ich gestern eine nett Dokumentation im fernsehen gesehen habe - The City Dark -, und mir vorher auch schon einige Gedanken darüber gemacht habe, dachte ich, dass es interessant wäre, doch mal eure Meinungen darüber zu hören.

    Mir ist klar, das Licht in unserer Welt schon immer sehr viel ausgemacht hat, ob das nun in Urzeiten war, oder heutzutage. Aber hier stelle ich mir ebenfalls die Frage ob wir nicht wieder - wie bei so vielem übertreiben.

    Ich erkläre den Leuten die es noch nicht wissen, was Lichtverschmutzung ist.
    Wer in einer großen Stadt lebt, und in den Nachthimmel schaut, sieht gerade einmal eine handvoll sterne. Die Beleuchtung um uns herum hat einen extreme emission an licht. Nicht nur, dass es in der Nacht so hell ist wie am Tag; diese Beleuchtung sieht man auch noch hunderte Kilometer entfernt, selbst da stört diese Licht den Nachthimmel.

    Natürlich, heutzutage brauchen wir die Sterne nicht mehr, um uns zu orientieren, trotzdem zeigen sie uns, wie klein wir doch im Verhältniss sind. Einige Forscher glauben, dass der "Verlust" des Sternenhimmels dazu führt, dass sich die Menschen hoffnungslos überschätzen.

    Und wer schoneinmal in der Wüste war, oder weit am Land, der weiß, was manche Menschen verpassen.

    Was sagt ihr dazu? Sollen wir den Himmel komplett vergessen - Fortschritt ist wichtiger? Sollen wir mehr auf die Art der Beleuchtung achten - sowas gibt es auch. Oder sollen wir tatsächlich eine Kehrtwende machen, zurück zum Ursprung?

    Meine Meinung wäre ein mehr durchdachter Umgang mit Licht, Nicht überall ist eine solche extreme Beleuchtung notwendig.

    PS: Sorry für Rechtschreibfehler, war etwas in eile.
  • Hmm gute Frage.

    Ich kann nachvollziehen, dass unsere Vorfahren einen ganz anderen Bezug zu sich selbst hatten, als sie noch nicht unser Wissen und unseren Erfahrungsschatz hatten. Ich bin mir aber grad gar nicht sicher, ob es so furchtbar schlimm ist, wie es jetzt ist. ?(
    Auf jeden Fall ist der Sternenhimmel, wenn man ihn mal in seiner ganzen Pracht bewundern durfte, etwas gigantisch schönes und man fühlt sich definitiv als ein Nichts, wenn man die Millionen, hellen, winzigen Sterne dort oben sieht, die in Wirklichkeit ungreifbar groß sind.

    Problematisch finde ich das aber höchstens in den größten Metropolen unserer Erde, Hong Kong, Tokyo und co., wo es nachts teilweise wirklich taghell ist. An sich hat das - für mich - aber auch etwas faszinierendes.. Für Einheimische kann es aber durchaus ein anderes, eher negatives Gefühl sein. In Deutschland hält sich das aber noch in Grenzen, finde ich.

    Inwiefern sich das biologisch auf den Menschen aufwirkt, kann ich nicht beurteilen. Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen.. Es gibt ja teilweise Orte auf der Welt, wo es monatelang hell bzw. dunkel ist, ohne Abstriche.

    LG Sinan
    Findet das neue Forum eigentlich ganz schick. :love:
  • Ich wäre durchaus für einen besseren Umgang mit Licht - schon allein aus ökonomischen Gründen. Ich möchte eigentlich garnicht wissen wie extrem viel Energie verschwendet wird nur weil Laternen u. ä. ungünstig gesetzt sind oder gar veraltet und deshalb evtl. mehr Strom brauchen.

    Den Sternenhimmel würde ich auch gerne mal wieder sehen, obwohl ich auf dem Land wohne und so die Sterne besser erkennbar sind machen die einzelnen Laternen doch recht viel kaputt...
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    Ich fass mich mal kurz:
    So schön der Sternenhimmel auch ist, man kann in der Nacht nichts ohne Beleuchtung anfangen. In großen Städten ist nachts fast genau so viel oder sogar mehr los als am Tag und auch an anderen Orten könnte man nachts nicht mehr raus, weil man erstens nichts sieht und zweitens die Verbrechensrate ohne Beleuchtung dramatisch ansteigen würde.
    Also es geht wohl nicht anders und wird auch noch schlimmer werden.
  • Wenn ich an die Leuchtreklame in Megastädten wie Peking oder New York denke, dreht sich mir schon der Magen um. Das ist eine unglaubliche Licht- und Energieverschwendung.
    Aber ohne geht offenbar in einer globalisierten Welt nicht.

    Passend finde ich den (übrigens wissenschaftlich gängigen) Begriff "Lichtmüll".
  • Ein nettes Thema ;)
    Also ich finde, dass man auf jeden Fall Licht in großen Städten braucht, doch es ist oft viel zu übertrieben und das Licht wird regelrecht verschwendet! Ich finde, dass man die Sterne nicht nur brauch um zu sehen, wie bedeutend ein Mensch eigentlich ist, sondern ganz einfach, um sich manchmal das Leben etwas schöner zu machen. Ich denke es gab schon bei einigen Leute, vieleicht auch hier, wo so ein Blick in die Sterne gut getan hat, oder man einfach mal nachdenken konnte. Es ist nicht wirklich gut, wenn wir uns (auch noch) den Sternenhimmel kaputt machen. Wir brauchen nicht so viel Licht, wie oft einfach in eine große Stadt reingesteckt wurde! Man muss es doch nicht so hell haben, dass es die Sonne übertönen könnte.
    Mein Fazit: Es gibt oft zu viel Licht und wir nehmen uns selber etwas weg, was uns manchmal gut tut.
    Mfg Massi ^^
  • Ich persönlich hab eher Probleme mit zu viel Licht, auch UV-Licht, da reicht die Sonne mir schon total :D

    Der Mensch verschwendet so viel Energie und macht so vieles unnötiges. Zu gunsten der Forschung? Der Mensch ist immer gierig und wird sich leider nie mit dem zufrieden geben was er hat und sein Leben genießen und das ist das bedauerliche weshalb er alle anderen Lebewesen und die Natur/Umwelt um ihn herum mit in das Schicksal zieht, welches er für sich gewählt hat.

    Ich für meinen Teil liebe die Dunkelheit und die Nacht. Meine Augen können im Dunklen recht gut sehen und von daher hab ich bei sowas auch kaum bis keine Probleme. Außer es gibt gar keine Lichtquelle mehr, egal ob Lampen, der reflektierende Mond, die Sonne, die Sterne, etc.

    Aber im Bezug auf die Lichtverschmutzung: Es ist wahre Schönheit die der Mensch sich und seiner Umwelt nimmt. Der Sternenhimmel ist wunderschön, auch wenn es nur die Vergangenheit für uns übrig hat. Die Lichtverschmutzung ist definitiv zu hoch, aber daran wird der Mensch nun nicht mehr ändern (wollen).
  • Klingsor schrieb:

    Ich wäre durchaus für einen besseren Umgang mit Licht - schon allein aus ökonomischen Gründen. Ich möchte eigentlich garnicht wissen wie extrem viel Energie verschwendet wird nur weil Laternen u. ä. ungünstig gesetzt sind oder gar veraltet und deshalb evtl. mehr Strom brauchen.

    Den Sternenhimmel würde ich auch gerne mal wieder sehen, obwohl ich auf dem Land wohne und so die Sterne besser erkennbar sind machen die einzelnen Laternen doch recht viel kaputt...


    Den Sternhimmel seh ich auch mal gerne *___*
    nur z.B Hier in den Wäldern sind z.B Keine Laternen nur in dem Dorf und in den Straßen sonst am Feld im Stammheimer Wäldchen keine einzige Laterne D= Also ich sehe oft Sterne nur keinen Schönen Sternen himmel.
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  • ich lebe zum Glück in einem kleinen Städtchen wo ich wenn die Nacht klar ist die Sterne schön beobachten kann

    doch am schönsten ist es im Dorf in dem meine Großelternleben, ein 2000 Seelenort wo man die Sterne schön zwischen Bergen beobachten kann

    leider wachsen unsere Städte unaufhaltsam und dadurch auch die Lichtstärke automatisch dazu
    Ohne Lich w+rde in der Stadt ein Chaos herrschen

    Ösi mit Nachtsichtgerät

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Patzian ()

  • DerET schrieb:

    Ich fass mich mal kurz:
    So schön der Sternenhimmel auch ist, man kann in der Nacht nichts ohne Beleuchtung anfangen. In großen Städten ist nachts fast genau so viel oder sogar mehr los als am Tag und auch an anderen Orten könnte man nachts nicht mehr raus, weil man erstens nichts sieht und zweitens die Verbrechensrate ohne Beleuchtung dramatisch ansteigen würde.
    Also es geht wohl nicht anders und wird auch noch schlimmer werden.
    Natürlich sollten wir die Beleuchtung in den Städten nicht abschaffen. Aber man kann diese Beleuchtung erstens so gestalten, dass sie nicht in den Nachthimmel strahlt, und außerdem gibt es einfach zu viel unnötige Beleuchtung, die - wie die anderen bereits erwähnt haben - auch noch enorm viel Energie verbraucht,
  • Ich, als jemand der in vielen städten gelebt hat, hatte bisher nicht viele probleme nachts die sterne zu sehen.
    Wenn man jetzt allerdings von städten wie new york redet, da kann ichs mir eher vorstellen, dass man da nix mehr sieht.

    Generell:
    Muss jeder selber wissen. Schöner wärs, wenn man mehr energie sparen würde, aber wir haben grad andere sorgen auf der welt als demonstrationen zu starten, dass wir den nachthimmel sehen wollen.
  • Ich sags mal so, ich leb jetzt nicht wirklich in einer großen Stadt mit viel Beleuchtung und sehe oft die Sterne.
    Aber als ich im Urlaub auf einer Berghütte war, und da den Sternenhimmel gesehen hab, da habe ich erstmal realisiert wie viel mir daheim verborgen bleibt. Das ist Wahnsinn. Man sagt immer man sieht die Sterne oder den Sternenhimmel, aber wenn es wirklich dunkel um einen ist, dann sieht man SO viel mehr. Das muss man einfach gesehen haben. Man kann das schwer beschreiben. Und es ist schade, dass viele das eben nicht mehr kennen.
    Ich wage aber zu bezweifeln dass das besser wird wenn das Licht nicht nach oben gestrahlt wird. Immerhin sind wir ja dennoch dann im Licht und müssten es (Meiner Logik nach) dennoch nicht sehen. Allerhöchstens wenn man in einem Hochhaus lebt, aber selbst da ist das Reflektierte Licht vom Boden noch ziemlich stark.
    "Lichtmüll" oder wie es hieß, wird dennoch zu viel Produziert. Fraglich nur, wie man das Problem am Besten löst.
  • Allein die Tatsache, dass der meistgenannte Grund für die Abschaffung von Lichtverschmutzung der Verlust des ach so wunderschönen Sternenhimmels ist, zeugt doch von der natürlichen Egozentrik des Menschen. Das ökonomischste Argument wäre vor allem die Stromversorgung, zum Sterne gucken kann ich auch aufs Land fahren. Mich persönlich störts aber wenig, ich bin Großstadtkind und irgendwie dran gewöhnt... Städte bei Nacht haben auch was schönes:
    youtube.com/watch?v=PY4JdWKqGoY
  • Ich persönlich finde es halt richtig hammer abends den Sternenhimmel zu beobachten. Geht bei mir auf dem Land natürlich besser als in der Stadt, deswegen finde ich auch das man Nachts mehr Lampen und allgemein Beleuchtungen abschalten sollte. Keine Ahnung wie viele Milliarden Fliegen jede Nacht sterben nur aufgrund von Laternen und Beleuchtungen. Genau dasselbe mit den Vögeln etc.
    Ich persönlich mag die Dunkelheit, wenn ich meinen Bildschirm abschalten könnte und trotzdem noch LPen könnte würde ich es tun xD
  • ich habe mir schon fest genommen irgendwann wenn ich in rente gehe aufs land zu ziehen.
    ich liebe es in die sterne zu schauen, in der stadt ist das aber nicht so berauschend.

    in zukunft wird die lichtverschmutzung sicherlich zunehmen, es werden ja immer mehr menschen nicht weniger.

    hoffentlich wird es mal möglich sein lampen zu entwickeln die nicht so sehr in den himmel strahlen, dann könnte man das licht der sterne mal wieder genie0en :)
  • Ich finde es schade, dass man in Städten wie Berlin an vielen Orten nicht mehr viel vom Sternenhimmel sehen kann. Ich lebe eher am Rand von Berlin in eiinem, naja wie sagt man das, Dort kann man das ja nicht nennen, und wir haben dort einen um einiges schöneren Sternenhimmel als z.B am Alexanderplatz. Ich hab mir dieses Jahr im Sommer vorgenommen, mit meiner Freundin Abends nach Auswärts von Berlin zu fahren per Bahn usw, und mit ihr die ganze Nacht über den Sternenhimmel zu betrachten. Auf den Tag freue ich mich seid Oktober 2011. :)