Fraps Bitrate reudzieren?

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  • Fraps Bitrate reudzieren?

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    Hallo,

    ich wollte mal nachfragen, ob jemand weiß, ob man bei fraps die bitraten einstellen kann, die es für die videos benutzt. ich verwende die version 3.4.7 (aktuellste?) und bei fullhd videos habe ich eine bitrate von ~1.5 Mio kBit/s, was ich für etwas sehr übertrieben halte. auch die audiobitrate mit 1411 kBit/s find ich recht heftig, aber ich denke einmal, dass die noch eher egal ist als die videobitrate.

    ich weiß dass fraps alles so gut wie möglich 1:1 aufnehmen will, aber ich persönlich erkenne oft keinen unterschied zwischen dem originalvideo und dem danach gerendert video mit ~14k kBit/s. wäre schön, wenn ich die rawvideos gleich schon annähernd im finalen ausgabeformat hätte.

    lg simon

    edit: schöner legastheniker fail im threadtitel :(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Quillraven ()

  • Nein, das wäre nicht schön, da der FRAPS Codec verlustfrei aufnimmt. Je nach Farbraum und Auflösung wirst du also noch mehr als 1,5 Mio. kbit pro Sekunde brauchen.
    Soweit ich weiß müsste auch der Sound verlustfrei aufgenommen werden, sodass diese Bitrate auch in Ordnung geht.

    Dein gerendertes Video hingegen hat wesentlich weniger Details und ist besser komprimiert. Diese Komprimierung kannst du aber mit FRAPS beim Spielen kaum erreichen, da das zu viele Ressourcen verbrauchen würde.

    Wenn dein Endvideo wirklich 14 kBit pro Sekunde hat, dann glaube ich dir nicht, dass es wirklich wie das Original aussieht.

    BTW: Du kannst den Threadtitel per Editfunktion wechseln.

    MfG, DerET.
  • Ich träume ja immer noch von einer eierlegenden Wollmilchsau für Let's Player... Ein Programm, mit dem man aufnehmen kann wie man will, Codecs und sonstwas alles einstellbar, mit dem man hinterher auch schneiden und rendern kann und das gleichzeitig das gerenderte Material an YouTube schickt. :D

    Nein, Fraps nimmt so auf wie es aufnimmt, und das ist gut so. Sonst hättest du hinterher entweder doppelt kodiertes Material oder einfach unschönen Detailverlust. Je besser die Aufnahmequalität ist, desto besser kann die gerenderte Qualität sein. :thumbup:
  • Das ganze ist Leicht komplexer.
    Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass du keinen Unterschied zwischen dem verlustfreien
    von Fraps aufgenommenen Video siehst, und einem Gut Encodeten, kleinen Video.

    das Problem ist, einfach das Video Encoding ein sehr anspruchsvoller task ist, und normales rendern,
    für ein Video mit 15:00 gerne auch mal 3 std dauern kann.

    Das kannst du nicht während der Aufnahme laufen lassen.
    Es gibt zwar Programme (Playclaw) die Encoden während der Aufnahme, aber:
    Fressen A sau viel CPU
    komprimieren B unglaublich schlecht = trotzdem sehr Große Dateien (klar sie haben nicht so viele Ressourcen)
    und C können , moderne Deutlich besser komprimieren, wenn sie auf Folgende Frames verweisen können.
    bei einer Live Aufnahme natürlich schwer zu realisieren (eventuell mit einem Buffer)

    Daher macht es Sinn verlustfrei aufzunehmen und dann vernünftig zu Encoden
    (Tutorialbereich zu MeGUI Handbrake Avidemux, Staxrip TMPGEnc usw...)

    Du kannst natürlich DxTory verwenden. Da kannst du deinen Codec wählen, aber
    ich würde dir eh Nur den DxTory oder Lagarith Codec empfehlen.
    (Wenn du Geizig bist, kannst du ja Speex für die Mikrofon Spur nehmen).
    Das Ergebnis hat für mich keinen Unterschied gemacht.
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    danke für die antworten.
    habe damals fraps für 20$ gekauft, werde also bei fraps bleiben.
    zum rendern hab ich letztes jahr power director 10 gekauft. war für mich die billigste alternative zu den ganzen anderen programmen und erzielt gute ergebnisse. damit man eigene auflösungen einstellen kann muss man zwar ein wenig herumtrixen, aber wenn mans einmal weiß, passt das schon :)
  • was spricht gegen power director 10?
    megui hatte ich mir einmal angeschaut, aber finde die gui abartig unübersichtlich und umständlich.
    kenne noch adobe premiere, da hatte ich aber teils "zittern" bzw. unschärfe in den gerenderten videos.
    und dann kenn ich noch ein anderes kostenloses programm, dessen name mir gerade (edit: VirtualDub hieß es) nicht einfällt. das hatte ne sehr geniale qualität, aber konnte nicht automatisch parts "zusammenfügen" bei der dateiauswahl. da musste man datei für datei einzeln laden und das wurde mir zu umständlich, weshalb ich gewechselt habe.

    finde die qualität jetzt nicht perfekt mit PD, aber gut genug. und bei mp4/m2ts ist es halt sehr,sehr schnell beim rendern, was sich eben bei spielen mit kleineren auflösungen sehr lohnt, wenn man nicht stundenlang für nen 15minuten part warten muss.

    bin auf PD durch germanletsfail gestoßen (schon paar jahre her). auch wenn ich den typen gar nicht mehr aushalte mittlerweile, fand ich sein kurzes tutorial zu PD9 ganz in ordnung und hatte mich überzeugt :)

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Quillraven ()

  • Quillraven schrieb:

    was spricht gegen power director 10?
    megui hatte ich mir einmal angeschaut, aber finde die gui abartig unübersichtlich und umständlich.
    kenne noch adobe premiere, da hatte ich aber teils "zittern" bzw. unschärfe in den gerenderten videos.
    und dann kenn ich noch ein anderes kostenloses programm, dessen name mir gerade (edit: VirtualDub hieß es) nicht einfällt. das hatte ne sehr geniale qualität, aber konnte nicht automatisch parts "zusammenfügen" bei der dateiauswahl. da musste man datei für datei einzeln laden und das wurde mir zu umständlich, weshalb ich gewechselt habe.

    finde die qualität jetzt nicht perfekt mit PD, aber gut genug. und bei mp4/m2ts ist es halt sehr,sehr schnell beim rendern, was sich eben bei spielen mit kleineren auflösungen sehr lohnt, wenn man nicht stundenlang für nen 15minuten part warten muss.

    bin auf PD durch germanletsfail gestoßen (schon paar jahre her). auch wenn ich den typen gar nicht mehr aushalte mittlerweile, fand ich sein kurzes tutorial zu PD9 ganz in ordnung und hatte mich überzeugt :)


    Mit MeGui und einem halbwegs vernünftigen Rechner und ner Halbwegs vernünftigen CPU renderst du für 'nen 15 Minuten Part in 1080p mit CRF 24 und Preset "Slower" so ca. 'ne Stunde. Kommt dann ja noch auf's Material an usw.
    aber Stunden sind es keineswegs.

    ..besser als 10 MInuten rendern für 240p Qualität

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Evolution ()

  • Wenn dir MeGUI zu unübersichtlich ist (was ich sogar nachvollziehen kann), dann könntest du dir entweder das Tutorial von De-M-oN nochmal genauer anschauen oder dich nach anderen Programmen umschauen. Handbrake ist extrem einfach und übersichtlich, Avidemux ist auch noch ziemlich einfach, TMPGEnc ist sehr einfach und blitzschnell, kostet dafür aber ein bisschen was.
  • Hast du das MeGui-Tutorial von De-M-oN gesehen, es auch einfach mal versucht nachzumachen und vielleicht Kontakt mit ihm aufgenommen? Ich wage ja nicht zu behaupten, annähernd die Funktionalität von MeGui zu beherrschen, aber indem ich einfach nachmache was Großmeister De-M-oN mir sagt, komme ich auf verdammt gute Ergebnisse, und nach ca. einem Tag hat sich das dann auswendig und ohne Tutorial :D

    Kurz: MeGui hat sicher viele Möglichkeiten, aber es zwingt dich ja keiner, alle zu nutzen :D

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
  • Nizio schrieb:

    Hast du das MeGui-Tutorial von De-M-oN gesehen, es auch einfach mal versucht nachzumachen und vielleicht Kontakt mit ihm aufgenommen?

    Nein hat er nicht. Es wird einfach erstmal gesagt es ist scheiße. :thumbdown:


    Der Vorteil an MeGUI ist Avisynth Support und x264 Encoder, was zu deutlich besseren Ergebnissen führt als die H.264 Encoder von anderen Programmen. Alleine schon bitratenfixierte Encodiermodi sind nicht optimal. Mit x264 kannste einen qualitätsbasierten nehmen.
    Aktuelle Projekte/Videos


  • Quillraven schrieb:

    habe mir das tutorial nicht angesehen nein, aber ich habe auch nicht behauptet,dass es scheisse ist.
    es ist unübersichtlich für mich und das ist ein großer nachteil. das sagt aber nichts über die qualität der megui software aus, nur dass sie nicht sehr "einsteigerfreundlich" ist.


    Du kannst dir MeGui auch erklären/einstellen lassen von Demon per Skype oder Teamviewer usw. und das dauert dann 10 Minuten.
    Danach sind es immer 5 Klicks, einfacher als jedes Camtasia oder sonstige Programme.
  • ich glaube ich bekomme das schon hin, wenn ich mir sein tutorial einmal zu gemüte führe, so ists ja nicht :)

    ich hatte es nur damals eben selbst probiert zu benutzen und hab nach ~15minuten aufgegeben, weil ich in den ganzen menüs nichts finden konnte, was mich voranbrachte. bin jetzt aber auch kein videoguru und kennen eben nur die oben genannten programme, die alle sehr intuitiv und einfach zu benutzen sind.
  • Ohne mein Tutorial würde ich mich nicht an MeGUI als Laie versuchen.

    Also da solltest schon das Tutorial gucken.

    Wichtig dabei: Anmerkungen auf Youtube angeschalten haben (ist standardmäßig der Fall).

    Das Tutorial so gucken:

    Ich mache im Video einen Schritt, du pausierst das Video, du machst den Schritt nach, guckst im Video den nächsten Schritt, pausierst, machst ihn nach usw.

    So ist es ein bloßes Angucken und nachahmen.

    Es hat kein Sinn das Tutorial von Anfang bis Ende zu gucken und dann versuchen alles ausm Kopf herauszuquetschen, das geht dann eh in die Hose, weil du dann eh wieder die Hälfte vergessen hast.
    Aktuelle Projekte/Videos


  • De-M-oN schrieb:

    Ich mag staxrip nicht. Standardmäßig haufenweise Filter aktiviert die nicht aktiviert sein sollten.
    Die GUI mag ich auch nicht sonderlich und versteh nicht was an dieser benutzerfreundlicher sein soll? Von daher echt Geschmackssache^^
    Klar, die Filter haust du als erstes raus, aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht wenn man davon ausgeht das man am Anfang eh erst ein Template anlegt. Ist bei MeGUI nicht anders ;) Die GUI ist wohl wie bei MeGUI geschmackssache, aber das zusammenfügen von Videos ist um einiges leichter. Ich will nicht extra noch ein Programm starten müssen um ein AVS zu erstellen und das Muxen manuell erledigen. Das nimmt mir Staxrip alles ab. Mit MeGUI kam ich gar nicht klar und nachdem ich dein Tutorial sah ist es zwar etwas klarer aber immer noch umständlicher als Staxrip.

    Wie auch immer: Hauptsache wir überzeugen Leute von den Vorteilen von x264 :D