Diskussion und Sammelthread über die Spieldauer von Videospielen

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  • Diskussion und Sammelthread über die Spieldauer von Videospielen

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    Ich informier mich meisst vor einem LP wie lange ein Spiel ungefähr in Anspruch nimmt. Deshalb durchforste ich Google und Youtube um die ungefähre Spielzeit zu ermitteln. Es hilft mir beim ungefähren Planen eines LPs.

    Beim durchsuchen des WWW fällt einem aber immer mehr auf, wie kurz die heutigen Spiele sind. Was haltet ihr davon? Ist der Unterhaltungswert immernoch gegeben bei einem Spiel mit 4-8 Stunden Spielzeit? Bei modernen Shootern gehört es doch schon fast zum guten Ton, wenn man nur 5 Stunden bis zu den Credits braucht.

    Wenn ich so höre, dass manche hunderte Spielstunden in RPGs verbringen, kommt mir ein Shooter schon fast wie Geldverschwendung vor. Es kommt mir so vor, dass nur der Multiplayer den Kauf eines Shooters rechtfertigt.

    Ausserdem möchte ich noch wissen, ob der Wiederspielwert für euch eine Rolle spielt. Seid ihr jemand, der ein Spiel immer und immer wieder spielt um alle Möglichkeiten auszuschöpfen? Bei mir persönlich war es Diablo 2. Das eigentliche Spiel dauert ja keine 10 Stunden, bis mans durch hat. Mit Hilfe und Tricks sogar locker unter ner halben Stunde machbar. Trotzdem hab ich dort hunderte von Stunden hineingesteckt.

    Nach dem Beantworten könntet ihr doch auch noch netterweise die Spielzeit eines Spiels eurer Wahl nennen. Würde vermutlich nicht nur mir weiterhelfen. So kann man dann eine Liste mit der Spieldauer erstellen.

    Vorlage
    Spielname:
    Plattform:
    Spieldauer:
    Unterhaltungswert als Schulnote:
    Zusatzinfos: (zB. 100% Run, nur Hauptquest, mit Add-On /Mod)
  • THC schrieb:

    Es kommt mir so vor, dass nur der Multiplayer den Kauf eines Shooters rechtfertigt.


    Genau das ist das Problem der heutigen Shooter geworden. Viele holen sich ein CoD:MW3 NUR AUSSCHLIEßLICH wegen dem Multiplayer Part.
    Ich persönlich hab bei MW3 eigentlich nur die Story gespielt, die, wie schon seine Vorgänger, echt gelungen war... Nur deutlich zu kurz.

    Selbst ein Spiel wie Final Fantasy hat seine Spieldauer verloren. Das einzigste motivierene bei z.B. FF13 war, die Trophäen/Erfolge zu sammeln. Echt schade.
    Die Spieleentwickler legen halt nur noch wert auf "fette Grafik" mit "fetten Effekten", die mich meistens zum kotzen bringen.
    Bei einem Egoshooter natürlich unausweichlich, weil dort doch schon ein wenig auf realitätsnähe angesiedelt wird.

    Die Spieleentwickler heulen rum, weil zuviele Spiele illegal gedownloadet werden usw.
    Ganz ehrlich? Bei 70€ für ein 5-10 Stunden Spiel .. Lohnt irgendwie nicht es zu kaufen.. Dann kann man sich lieber die Demo des jeweiligen Spiels downloaden, anzocken, und schon den Großteil des Spiels sehen.

    Es gab damals genug Spiele, wo man mindestens mit 30 Stunden spielspaß ausgehen konnte.

    "Spiel meiner Wahl":

    Vorlage
    Spielname: Final Fantasy 7
    Plattform: PSX/PS1
    Spieldauer: ~100 Spielstunden (++)
    Unterhaltungswert als Schulnote: 1-
    Zusatzinfos: Handlung alleine geht, wenn man es Blind spielt, auch in die 20-40 Stunden. Aber die ganzen Sachen, die man außerhalb der Story machen kann, sind "unbegrenzt". Deswegen ~100 Stunden spielspaß.
  • Spielname: Call of Duty MW 2
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~6-12 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 2.00
    Zusatzinfos: nur Hauptstory, keine Spec Ops

    Spielname: Call of Duty Black Ops
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~15 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 1.30
    Zusatzinfos: Story

    Spielname: Call of Duty Modern Warfare 3
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~5-11 Std.
    Unterhaltungswert als Schulnote: 3.00
    Zusatzinfos: Story halt

    Warum hat MW3 nur ne 3? Naja ich fand die ganze Sowjet-US 3rd WW Geschichte ziemlich ausgelutscht, ich hab MW3 den Singleplayer nur für die Trophäen gezockt, spaß gemacht hat er mir nicht

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Abs0luteGaming ()

  • Abs0luteGaming schrieb:

    Spielname: Call of Duty MW 2
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~6-12 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 2.00
    Zusatzinfos: nur Hauptstory, keine Spec Ops

    Spielname: Call of Duty Black Ops
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~15 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 1.30
    Zusatzinfos: Story

    Spielname: Call of Duty Modern Warfare 3
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~5-11 Std.
    Unterhaltungswert als Schulnote: 3.00
    Zusatzinfos: Story halt

    Warum hat MW3 nur ne 3? Naja ich fand die ganze Sowjet-US 3rd WW Geschichte ziemlich ausgelutscht, ich hab MW3 den Singleplayer nur für die Trophäen gezockt, spaß gemacht hat er mir nicht


    CoD hat wirklich eine so lange Spieldauer? Ich hatte die MW3 Kampagne in etwas mehr als 4 Stunden durch. War an manchen Stellen sogar beeidruckt, weil BF3 und MW3 meine ersten Kriegsshooter sind.
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    Spiele sind nicht kürzer oder länger als früher... das ist großer Unsinn in meinen Augen.

    Super Mario Galaxy ist sogar deutlich länger als ein Super Mario World
    Ein Monkey Island 1 war nach 2 1/2 Stunden durch, also genauso lange wie ein Deponia
    Unreal war auch nach 6 Stunden fertiggespielt.
    Quake und Doom kratzten nichtmal an den 6 Stunden.
    Ein altes West-RPG wie Albion war auch nach ~25 Stunden durch, also so lang wie ein Mass Effect 3.
    StarCraft 2 ist, wenn man alle Missionen spielt, auch nicht wirklich kürzer als der Vorgänger.

    Also wenn was in den Jahren konstant blieb, dann sind es sicherlich die Spielzeiten. Kurze Spiele hat es schon immer gegeben, längere Spiele waren schon immer eher die Ausnahmen.
    Bei mir gibt es die Spiele aus den unbekannten Weiten des Alls
    Zum Kanal

    Momentan im Anflug:
    Star Trek: Virtual Dreadnought

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

  • Die Point n' Click Adventures dauern blind niemals 2 1/2 Stunden. Für einen Anfänger wie mich zumindest.

    Nehmen wir einfach mal Super Mario World als Beispiel oder Donkey Kong Country. Man wird sogar bei Jumb n Runs an der Hand geführt bis zum Ende. Wenn man damals nicht weiterkam, musste man üben üben üben. Heutzutage gibt es einen ASSISTENTEN, der einem das Level durchspielt!
    Und solche Szenen ziehen sich durch die komplette Spielelandschaft.

    Spiele wo man nicht überhäuft wird von Tipps / Tricks und sonstigen Hilfestellungen gibt es kaum noch. Herzen / Leben / Continues / Whatever werden einem hinterhergeschmissen, wenn sie denn überhaupt noch existieren. Gibt ja auch Spiele, wo man garnicht verlieren / sterben kann bzw. man hat unendlich Leben von Haus aus.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es sind meisst Indie-Games.
  • Bei vielen Spielen, ausnahme bei Nintendo (meine Meinung!), wird fast nur noch auf Grafik geschaut, eventuell noch ein paar kleine Details und eine halbwegs nette Story. Auf die Spielzeit wird gar nicht wirklich geschaut.
    Es gibt natürlich auch bei Nintendo kurze Spiele, Super Mario 3D Land zB.

    Früher waren da auch die Spiele schwerer. Siehe Zelda I - Wie simpel es aufgebaut war, aber man nie genau wusste (ohne Lösungsbuch) wohin man gehen musste). Heute? Zelda Skyward Sword, Phai erklärt einem so gut wie alles, von verschlossenen (offensichtlichen) Türen bis zum "aufs Klo gehen" (<. natürlich nicht ernst gemeint! ).
  • Ich glaube nicht, dass neuere Spiele kürzer sind als ältere, sondern eher leichter. Der Schwierigkeitsgrad ist extrem gesunken. Man bekommt sofort Tips und alles ist total vereinfacht... das merkt man bei etlichen Spielen aus einer ganzen Serie, das die neueren viel leichter sind als die alten. Kann ich jetzt nicht von JEDEM Spiel behaupten, aber mir ist das halt aufgefallen, dass richtig alte Spiele meist auch richtig schwer waren und die neueren eben viel einfacher sind. Das beeinflusst die Spielzeit natürlich auch... sogar zum größten Teil. Resident Evil 4 hab ich beim ersten Mal zocken in 24 Stunden geschafft und jetzt kann ichs in 3 Std. und 15 Minuten, wenn ichs drauf anleg und nicht alles aufsammel, was es gibt... also es liegt auch an der Übung und wie gesagt, am Schwierigkeitsgrad.
  • THC schrieb:

    Abs0luteGaming schrieb:

    Spielname: Call of Duty MW 2
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~6-12 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 2.00
    Zusatzinfos: nur Hauptstory, keine Spec Ops

    Spielname: Call of Duty Black Ops
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~15 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 1.30
    Zusatzinfos: Story

    Spielname: Call of Duty Modern Warfare 3
    Plattform: PS3
    Spieldauer: ~5-11 Std.
    Unterhaltungswert als Schulnote: 3.00
    Zusatzinfos: Story halt

    Warum hat MW3 nur ne 3? Naja ich fand die ganze Sowjet-US 3rd WW Geschichte ziemlich ausgelutscht, ich hab MW3 den Singleplayer nur für die Trophäen gezockt, spaß gemacht hat er mir nicht


    CoD hat wirklich eine so lange Spieldauer? Ich hatte die MW3 Kampagne in etwas mehr als 4 Stunden durch. War an manchen Stellen sogar beeidruckt, weil BF3 und MW3 meine ersten Kriegsshooter sind.


    Ist nicht reine Playtime, also solang hab ich etwa gebraucht, mit Pausen etc.
  • Ich denke bei Shootern wie z.B. MW3 und Battlefield 3 kommt es vorallem auf den Multiplayer an.
    Ich meine selbst wenn das Game mal langweilig wird, fasst man es meistens nach spätestens nach 2 Wochen wieder für 'ne Runde online an.
    Die Langzeitmotivation haben viele bei anderen Games nicht. Dann wird die Story gespielt und fertig. Ab in den Schrank und adios bis in X Jahren vll mal wieder.
  • Evolution schrieb:

    Ich denke bei Shootern wie z.B. MW3 und Battlefield 3 kommt es vorallem auf den Multiplayer an.
    Ich meine selbst wenn das Game mal langweilig wird, fasst man es meistens nach spätestens nach 2 Wochen wieder für 'ne Runde online an.
    Die Langzeitmotivation haben viele bei anderen Games nicht. Dann wird die Story gespielt und fertig. Ab in den Schrank und adios bis in X Jahren vll mal wieder.


    Genau so seh ich das auch, hab auch Blops schon ne ewigkeit wird aber nie langweilig.
  • Zorrby schrieb:

    Bei vielen Spielen, ausnahme bei Nintendo (meine Meinung!), wird fast nur noch auf Grafik geschaut, eventuell noch ein paar kleine Details und eine halbwegs nette Story. Auf die Spielzeit wird gar nicht wirklich geschaut.
    Es gibt natürlich auch bei Nintendo kurze Spiele, Super Mario 3D Land zB.

    Früher waren da auch die Spiele schwerer. Siehe Zelda I - Wie simpel es aufgebaut war, aber man nie genau wusste (ohne Lösungsbuch) wohin man gehen musste). Heute? Zelda Skyward Sword, Phai erklärt einem so gut wie alles, von verschlossenen (offensichtlichen) Türen bis zum "aufs Klo gehen" (<. natürlich nicht ernst gemeint! ).

    Hier muss ich dir allerdings widersprechen. Es mag sein, das Nintendo hierzulande das bekannteste Beispiel ist - aber dann wiederum ist bei denen auch nicht alles Gold, was glänzt. Ein Super Mario Jump'n'Run hat man schnell durch, bei Pokemon habe ich für die Story auch nie länger als 13 Stunden gebraucht, das einzige was vielleicht langfristig beschäftigt wären einige Strategie-Spiele von Nintendo, z.B. Fire Emblem und Advance Wars.
    Außerdem gibt es halt noch einen weiteren Entwickler, bei dem auch viel Wert auf die Länge gelegt wird, nämlich ATLUS - wobei die natürlich auch viele Spiele im alten Stil produzieren, die auch immernoch bestialisch schwer sind - sogar schlimmer als die älteren Spiele. Früher hat man schon von Nintendo Hard gesprochen, und es ist klar das es das heutzutage nur noch in Ausnahmefällen gibt, aber dafür gibt es heutzutage ATLUS Hard. Lässt sich auch sehr schnell im Netz auf Englisch nachlesen. (Der einzige Grund warum hier eh ATLUS kaum genannt werden dürfte ist der, das es ATLUS direkt nicht in Europa gibt, sondern das die Spiele hier von anderen Publishern vermarktet werden, wenn sie es überhaupt her schaffen).
    Aber zum Thema - es stimmt schon, generell ist bei vielen Spielen, die Mainstream sind ein Abfall in der Spielzeit zu beobachten. Ist wohl auch der Grund, warum ich nie ein CoD oder BF angerührt habe - nicht nur weil ich Shooter nicht mag, sondern auch wegen der geringen Spielzeit. Da hilft wohl bloß eins - einfach mal ein gutes Japano-RPG herauskramen, denn bei denen hat meine meistens schon eine hohe Spielzeit sicher.
    Natürlich kann man dann sagen, das nach einmal Story Schluss ist - aber das stimmt nicht immer. Oftmals gibt es noch genügend Dinge im zweiten oder sogar dritten Durchlauf, die das Durchspielen noch einmal interessant machen. Da kann man den oftmals fehlenden Multiplayer verschmerzen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von segafreak2000 ()

  • Spielzeiten der jeweiligen Spiele hab ich mal aus meinen Let's Plays entnommen.

    Spielname: MediEvil
    Plattform: PS1
    Spieldauer: 4 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 2,5
    Zusatzinfos: auf 100% dauert nicht viel länger, aber ich hab die Geduld dafür nicht - 100% ca. 5-6 Stunden

    Spielname: Shank 2
    Plattform: PS3, Xbox360, PC
    Spieldauer: 3 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 2
    Zusatzinfos: ist nur ein Downloadtitel, deshalb die kurze Spielzeit

    Spielname: Postal 3
    Plattform: PC
    Spieldauer: 3,5 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 5
    Zusatzinfos: grottenschlechter linearer Shooter mit aufgesetzten Humor. Nicht zu empfehlen im Gegensatz zu den vorherigen Teilen.

    Spielname: Dragonball - Revenge of King Piccolo
    Plattform: Wii
    Spieldauer: 6-7 Stunden
    Unterhaltungswert als Schulnote: 3
    Zusatzinfos: sehr durchschnittliches Beat ’em up

    ATLUS hat die Schwierigkeit ja quasi als Markenzeichen und Demon Soul, Dark Souls als Aushängeschild. Trotzdem gab es auch so nen Quatsch wie The Cursed Crusade. Das konnte ich nich länger als ne halbe Stunde spielen, weil es so schlecht ist.

    Die Persona Spiele sind hingegen super.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von THC ()