Maskulismus

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    Hallo,
    ich wollte einfach mal fragen, was eure Gedanken zum Thema Maskulismus sind.

    Für die die nicht wissen was Maskulismus ist, hier eine kurze Zusammenfassung:
    Im großen und ganzen kann man Maskulismus als Gegenströmung zum Feminismus sehen, obwohl beide (theoretisch) das selbe Ziel haben (sollten).
    Maskulismus ist eine politische Strömung die sich für die Gleichberechtigung von Männern einsetzt, ebenso, wie der Feminismus dies für die Gleichberechtigung der Frauen tut.
    Er geht davon aus, dass der Feminismus dazu geführt hat, dass Frauen in vielen Lebensbereichen bevorzugt werden und, dass diese Bevorzugungen aus der Welt zu schaffen seien.

    Beispiele (bzw. Behauptungen der Männerrechtler):
    Frauen werden in der Rechtssprechung oft bevorzugt, sei es durch mildere Strafen, oder Urteilsverkündungen, die auf dem Bild der Frau als "schwächeres Geschlecht" gründen.
    Generelle Unschuldsvermutung bei Frauen (die sich aus dem traditionellen Rollenbild der Frau ergibt).
    Gewalt von Männern gegen Frauen, wird härter geahndet als Gewalt von Frauen gegen Männer.
    Gewalt wird weniger ernst genommen, wenn sie von Frauen gegen Männer gerichtet ist.
    Männern, die fälschlich der Vergewaltigung einer Frau bezichtigt werden, können nur schwerlich ihre Unschuld beweisen.
    Frauen sind nicht Wehrpflichtig.
    Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird scharf kritisiert, bei Männern wird sie jedoch kommentarlos akzeptiert.


    Das sind nur einige Beispiele, die Vertreter des Maskulismus gerne bringen. Ob diese Behauptungen nun statistisch belegt sind, oder nicht, sei jetzt einmal dahingestellt. Ich denke jedoch, dass sie eine gute Diskussionsgrundlage bieten.
  • Gleichberechtigung schön und gut, aber man sollte es nicht übertreiben und das mit dem Feminismus und dass dadurch nun an manchen Orten/stellen whatever Frauen bevorzugt werden,
    kann ich glauben bzw. habe es erlebt.
    Bei einem Freund (gleiches Alter, geht auch noch zur Schule) in der Klasse hat ein Mädchen (sie suchte Aufmerksamkeit, am Ende hat sich rausgestellt, dass sie gelogen hat) behauptet, dass ein Junge sie angefasst hätte. Sie hatte keine Beweise. Tja, leider war es eine Klassenlehrerin und kein Klassenlehrer und die war dazu noch überzeugte Feministin und obwohl sie keine Beweise hatten, hat die Lehrerin direkt die Position des Mädchens eingenommen "oh, du arme, der JUNGE!!!! hat dich angefasst" so als wäre es schon klar, wie Kloßbrühe. Ist dann auch direkt zum Direktor und hat sich direkt auf die Seite des Mädchens geschlagen, der Junge konnte es gar nicht fassen. na ja, am Ende hat es das Mädchen zugeben.
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    Julien schrieb:

    Das ist doch sowieso alles ein Witz. Gleichberechtigung ist eine Illusion, Frauen und Männer waren noch nie gleichgestellt und werden es auch niemals sein. Daher finde ich auch Feminismus totalen Quatsch und Maskulismus (oder Maskulinismus?) ebenfalls. :rolleyes:

    Maskulismus. Es heißt heißt ja auch nicht Femininismus ;)
  • Julien schrieb:

    Das ist doch sowieso alles ein Witz. Gleichberechtigung ist eine Illusion, Frauen und Männer waren noch nie gleichgestellt und werden es auch niemals sein. Daher finde ich auch Feminismus totalen Quatsch und Maskulismus (oder Maskulinismus?) ebenfalls. :rolleyes:

    Frauen und Männer waren noch nie gleichgestellter als heute (zumindest in unserer Gesellschaft). Diese Entwicklung ist unter anderem auch dem Feminismus zu verdanken.
    Die Fortschritte die in den letzten Jahrzehnten gemacht wurden sind gewaltig, warum sollten in der Richtung also nicht weitere Fortschritte gemacht werden?
    Das Problem ist, soweit ich das verstanden habe, dass Frauen über die Jahre de facto die selben Rechte bekommen haben wie Männer, aber dennoch den zusätzlichen Schutz und die Privilegien des Rollenbildes "Frau" genießen.
    Die Gleichberechtigung ist also theoretisch auf vielen Ebenen existent, scheitert jedoch an den Vorstellungen und Werten, die die Menschen noch aus der Zeit haben, als sie noch nicht existierte. So ist es für Männer noch immer sehr unüblich in Karenz zu gehen, eben weil es nicht zu dem traditionellen Rollenbild des Mannes passt. Aber trotzdem steigt die Zahl der Väter in Karenz stetig.
    Viele Maskulisten bestreiten zwar, dass das Gender Pay Gap auf der Benachteiligung von Frauen beruht, aber angenommen es wäre so:
    Auch hier, spielt das traditionelle Frauenbild eine Rolle. Frauen sind zarter besaitet, packen weniger hart an, können sich nicht so durchsetzen wie Männer, etc.
    All diese Vorstellungen können zum GPG führen.
    All diese Vorstellungen werden jedoch langsam, aber stetig abgebaut.
    Ich denke, dass sich das in den kommenden Generationen ausmerzen wird, auch wenn es noch einige Generationen bedarf.

    Ich selbst neige auch dazu Frauen bei Urteilsfällungen im Privatleben milderer zu behandeln als Männer, versuche das aber bewusst auszugleichen. Klingt komisch, ist aber so. :^^:

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SpielenWir ()

  • Aus deiner Beschreibung schließe ich daraus, dass diese Bewegung genauso sinnbefreit ist wie Feminismus. Man kann keine Gleichberechtigung schaffen, indem man sich nur auf die Probleme eines einzelnen Geschlechts beschränkt. Ich kann allerdings verstehen, warum diese Bewegung zustande gekommen ist und dass sie ein Gegengewicht zum Feminismus darstellt. Meiner Meinung nach sollten sich beide Gruppierungen zusammenschließen und für die Gleichberechtigung aller Menschen eintreten, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass soetwas in der nächsten Zeit passieren wird.
  • SuperFaex schrieb:

    Man kann keine Gleichberechtigung schaffen, indem man sich nur auf die Probleme eines einzelnen Geschlechts beschränkt.
    Wenn nur eines der beiden Geschlechter benachteiligt wird, dann geht das sehr wohl. Bis zu dem Punkt an dem die Bewegung über ihre Ziele hinausschießt und es ein Gegengewicht braucht.
    DIe Ziele von Maskulismus und Feminismus sind theoretisch gleich: Die Gleichstellung beider Geschlechter. Leider sind beide Bewegungen von massiver Hypokrisie unterwandert.
  • Eigentlich will niemand Gleichberechtigung... Sie wollen nur sich selber helfen.
    Ich kenne das so ein Vorfall der echt mies ist.

    Frau: Schatz?
    mann: Ja ?
    Frau: Heiraten!
    Mann: oke...
    Geheiratet.
    Frau: Schatz? kind machen!
    Mann: Ouh Ja *___*
    Sobald das Kind da ist geht die Frau ca. 1 Jahr nicht Arbeiten und lässt sich scheiden verklagt Mann auf unterhalt... Es gibt viele Frauen die es bei manchen Männern nur auf das Unterhaltsgeld absehen. Aber natürlich sind nicht alle so. Natürlich bekommen Frauen vor dem Richter öfter mal recht zugesprochen Vorallem wenn es um Kinder geht. Aber ich denke es ist nicht immer so. Männer werden ja auch oft genug bevorzugt =D
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  • Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine absolute Gleichberechtigung niemals geben wird.

    Manche aus meiner Klasse meinen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt seien, diese halte ich für primitv.
    Beide Geschlechter haben ihre "eigenen" Privilägien - auch wenn ich der Meinung bin, dass es vermutlich keine absolute Gleichberechtigung geben wird, würde ich die "Vermutung" auf eine spätere Gleichberechtigung akzeptieren.

    Aber zugegebener Maßen haben rechtlich gesehen Frauen immer den Längeren; das sollte man auf jedenfall ändern; auch wenn ich der Meinung bin, dass dies nie passieren wird...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elFABIO ()

  • elFABIO schrieb:

    Ich bin der festen Überzeugung, dass es eine absolute Gleichberechtigung niemals geben wird.

    Dito. Männer werden Frauen immer bevorzugt behandeln, wenn sie notgeil sind (was meistens der Fall ist), Frauen werden immer versuchen, die Vorteile der Gleichberechtigung auszunutzen und die Nachteile auf andere Männer abzuwickeln. So war es schon immer und so wird es immer sein. :D
  • Julien schrieb:

    Männer werden Frauen immer bevorzugt behandeln, wenn sie notgeil sind (was meistens der Fall ist), Frauen werden immer versuchen, die Vorteile der Gleichberechtigung auszunutzen und die Nachteile auf andere Männer abzuwickeln. So war es schon immer und so wird es immer sein. :D
    Bei der Gleichberechtigung geht es ja vornehmlich um staatliche bzw. gesellschaftliche Strukturen und Normen. Wie sich vereinzelte Individuen verhalten, bzw. welche Ansichten vertreten hat damit eigentlich nichts zu tun.
  • Bei gesellschaftlichen Strukturen kommen mir die Frauenparkplätze in den Sinn, die Parkhäuser für uns alle schlechter verfügbar machen. :D Familienparkplätze sind natürlich zu befürworten, aber wenn Frauen doch behaupten, genauso gut einparken zu können wie Männer, warum kriegen sie dann in Parkhäusern solche Extrawürste? Finde ich persönlich ein bisschen lachhaft.
  • Frauen und Männer haben halt in verschiedenen Bereichen Vorteile/Nachteile.

    Das fängt schon bei unser grundsätzlich Diskriminierenden Sprache an.
    (Diskriminierend = Unterscheidend)
    Man muss sich nur mal anschauen was für Berufe Männliche Bezeichnungen in der Umgangssprache, und was für welche Weibliche Bezeichnungen habe.

    Oder anderes Beispiel: wer assoziiert das Wort Putzkraft mit einer Frau?

    Ich persönlich halte beide Bewegungen Feminismus und Maskulismus für unrealistisch und kontraproduktiv.

    Zugegebenermaßen, die Bewegungsanfänge waren wohl unvermeidbar, und auch nötig.

    Aber bei all den (teilweise unterbewussten) Diskriminierungen zwischen den Geschlechtern, die wir aufgrund unserer Erziehung Umwelt, oder Tatsachen machen, ist es unsinnig für eine Vorkommende Gleichbehandlung zu kämpfen. Vorkommen Intuitiv, werden wir trotzdem diskriminierend denken.

    Die Gesellschaft wird sich ohne diese extremen Strömungen in einem "guten" Mittelmaß anpassen. So wie es eben für die Gesellschaftsform passend ist.

    Ich persönlich finde es so gut. Es wäre doch dumm anzunehmen, das weil eine Frau nun Bauerbeiterin werden möchte, allen Frauen zu unterstellen sie möchten Bauarbeiter werden.
    Oder Männern allgemein zu unterstellen Feuerwehrmann zu werden.

    Heutzutage haben die Leute unabhängig von Geschlecht, die Möglichkeit alles zu machen was sie wollen. Natürlich innerhalb ihrer Lebenssituation.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Serra ()

  • Julien schrieb:

    Bei gesellschaftlichen Strukturen kommen mir die Frauenparkplätze in den Sinn, die Parkhäuser für uns alle schlechter verfügbar machen. :D Familienparkplätze sind natürlich zu befürworten, aber wenn Frauen doch behaupten, genauso gut einparken zu können wie Männer, warum kriegen sie dann in Parkhäusern solche Extrawürste? Finde ich persönlich ein bisschen lachhaft.

    ^this

    Serra schrieb:

    Die Gesellschaft wird sich ohne diese extremen Strömungen in einem "guten" Mittelmaß anpassen. So wie es eben für die Gesellschaftsform passend ist.
    Das tut sie aber vornehmlich über solche Bewegungen. Wenn niemand Veränderung fordert wird sich auch nichts ändern.

    Serra schrieb:

    Ich persönlich finde es so gut. Es wäre doch dumm anzunehmen, das weil eine Frau nun Bauerbeiterin werden möchte, allen Frauen zu unterstellen sie möchten Bauarbeiter werden.
    Oder Männern allgemein zu unterstellen Feuerwehrmann zu werden.
    Ich verstehe nicht so ganz worauf du hinaus willst...

    Serra schrieb:

    Heutzutage haben die Leute unabhängig von Geschlecht, die Möglichkeit alles zu machen was sie wollen. Natürlich innerhalb ihrer Lebenssituation.
    Dein Geschlecht bestimmt in unserer Gesellschaft aber zum Beispiel noch immer, welche Mittel dir zur Verfügung stehen um deine Lebenssituation zu verwirklichen bzw. zu verbessern.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SpielenWir ()

  • Dein Geschlecht bestimmt in unserer Gesellschaft aber zum Beispiel noch
    immer, welche Mittel dir zur Verfügung stehen um deine Lebenssituation
    zu verwirklichen bzw. zu verbessern.
    Was meinst du? kenne mich da nicht so aus.


    Ich möchte daraus Hinaus das absolute Gleichstellung unrealistisch ist.

    Männer und freuen sind NICHT gleich.
    Zumindest nicht in der Mehrheit. Natürlich sollte jeder Mensch, unabhängig vom Geschlecht, die Möglichkeit haben sich frei zu entscheiden, und nicht benachteiligt zu werden.

    Aber dafür, müsste man eben die gedankliche Diskriminierung abschaffen.
    Da Männer und Frauen, sich aber nun mal nicht gleich verhalten, werden wir gedanklich eben immer zwischen Mann und Frau unterscheiden.

    Es ist zwar durchaus so dass sich Männer und Frauen nur aufgrund ihrer Erziehung anders verhalten, allerdings, ist eine Geschlechter neutrale Erziehung zur zeit einfach unrealistisch. Und damit all die folgenden Dinge.

    Das tut sie aber vornehmlich über solche Bewegungen. Wenn niemand Veränderung fordert wird sich auch nichts ändern.
    Halte ich für Unsinn. Ohne einer Bewegung anzugehören, kriegen alle Leute in meiner Umgebung mit, dass es kein Widerspruch sein muss, Metal zu Hören, Gitarre zu Spielen, und dabei nicht zu Trinken. Komplett ohne Vereinigung.

    Für politische Änderungen, ist eine Lobby ja schön und Gut, aber für viele Sachen, ist Überzeugungsarbeit im eigenen Umfeld einfach passender. Und ich weiß jetzt nicht wie stark das gesetzt Geschlechter Diskriminierend ist.
  • Gleichberechtigung wird es niemals geben zwischen den 2 Geschlechtern

    Männer werden benachteiligt bei der Scheidung, meist wird das Kind ja in die Obhut der Mutter gegebn egal wie sehr der vater darum kämpft das es zu ihm kommt

    und Frauen werden in der Arbeitswelt benachteiligt

    nur als Beispiele, denk nicht das sich viel daran ändern wird

    Ösi mit Nachtsichtgerät
  • Haha, mir ist gerade noch ein schönes Beispiel aus der Schulzeit eingefallen, natürlich aus dem Sport, denn wo werden Geschlechter deutlicher getrennt als im Sport? Wir hatten damals eine lesbische Sportlehrerin, eine richtige Feministin die am Esstisch wohl noch gesagt hätte: "Gib mir mal die Salzstreuerin" - und beim Fußball hieß es immer: Jungs gegen Mädchen, Jungs müssen ohne Schuhe spielen, Mädchentore zählen doppelt. Natürlich haben wir Jungs trotzdem 36:2 gewonnen.
    Ein bisschen später ging es dann um Leichtathletik, und beim 100-Meter-Sprint gab es eine interessante Zeiteinteilung für die Benotung: Wenn ein Junge 20 Sekunden für 100 Meter brauchte, bekam er glatte 0 (NULL!) Punkte, ein Mädchen bekam bei 20 Sekunden die vollen 15 Punkte. Schon damals dachte ich mir über die Lehrerin: "Und so eine schreit laut nach Gleichberechtigung??"