Battle Royal

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    "Battle Royal" ist ein Roman von Kōshun Takami, welches im Jahre 2000 auch verfilmt wurde.

    Dabei geht es um ein "Programm", welches jedes Jahr (oder jede zwei Jahre - bin mir grad nicht sicher) eine 9te Klasse auf eine Insel schickt. Jedem Schüler wird eine Tasche mit Brot, Wasser und einer zufälligen Waffe in die Hand gedrückt, und dann müssen sich diese gegenseitig töten bis ein einziger übrig bleibt.

    Etwas bekanntere "Version" den gleichen Inhalts kennt vielleicht der eine oder der andere durch das Buch/ den Film "The Hunger Games". Leider wurde das letztere von Battle Royal, Todesmarsch "abgeschrieben". Nun bin ich dabei das Buch "Battle Royal" zu lesen und bin von der Thematik sehr angetan. Vor allem weil sich dieses komplizierter ausfällt als bei "The Hunger Games".

    Jetzt kommt auch meine Frage/Aufgabe an euch:

    Eurer Bekannterkreis (Klasse / Stufe / Fakultät / etc) wurden auf eine Insel entführt. Nach einer ziemlich eindeutiger "Einleitung", in der euch erklärt wird, dass der Widerstand zweckslos ist <- dabei kommen auch ein paar von euch um, werdet ihr im Abstand von 2 Minuten nacheinander aus dem Gebäude losgeschickt. Wie schon oben erwähnt ihr habt eine zufällige Waffe dabei, ungefähr ein Liter Wasser und ein Brot dabei. Das "Spiel" beginnt, wenn ihr das Gebäude verlässt und endet späterstens nach 24 Stunden. Wenn bis zu diesem Zeitpunkt mehr als ein einziger Überlebender auf der Insel ist, werden alle in die Luft gejaggt (Ihr bekommt alle einen stylischen Halsband mit einem integrierten Sprengsatz). Was würdet ihr in dieser Situation tun? Würdet ihr eure Freunde suchen? Wie gut schätzt ihr eure Freunde ein? Würden diese versuchen mit euch gegen das Regime zu kämpfen oder würden von Angst um ihr eigenes Leben euch töten? Wie sieht es mit den schüchternen Leuten in der Klasse, die kaum Freunde haben? Würde die eurer Meinung nach versuchen sich der einer oder der anderen Clique anzuschließen, oder eben aufgrund dieser Angst keine Clique zu haben mit dem Morden zu beginnen? Würdet ihr selber jeden wahllos in eure Clique aufnehmen? Oder würdet ihr auch misstrauen für die Leute haben, welche ihr zwar jeden Tag sehr, zusammen die Zeit verbringt?

    Ich bitte euch einfach kurz darüber nachzudenken. Und sich vielleicht mal in die Situation reinversetzen. Ich würde eher ungerne Heldenkommentare lesen aka "ich mach die alle platt" etc.

    Zu meiner Meinung kopiere ich den gekürzten Post von mir in der Spamkneipe, wo ich mich dazu geäußert habe:

    Wo ich das lese denke ich einfach darüber nach wem ich in meiner Klasse den vertrauen könnte? Und da fiel mir die Zeit ein, als ich im Sommer L4D2 relativ professionel in nem Team gespielt habe. Mal geschweige davon, dass man damaliger bester Freund eh nicht mehr auf meiner Vertrauensliste steht; aber damals ist etwas passiert, was mich zum nachdenken gebracht hat. Wir waren in einem Spiel in unterschiedlichen Teams, und im L4D2 Versus greift man als Infizierter entweder den letzten oder allerersten an, oder/und versucht die Teammitglieder voreinander zu trennen. Dabei haben wir es auf die menschliche Eigenschaften der Spieler vor dem Rechner abgesehen. Sprich deren "Schwächen" im RL im Spiel gnadenlos ausgenutzt um diese auszuschlachten. Und nach diesem einem Spiel, als wir gegeneinander gespielt hatte, habe ich von anderen Teammitgliedern erfahren, dass mein bester Freund ausgepackt hat, und deren Strategie darauf spezialisiert war ausgerechnet mich zu jaggen (was denen zwar nicht gelungen ist, aber auch kein angenehmes Gedanke), und zwar weil meine "Schwäche" war, dass ich keinen verletzt zurücklasse, und immer zurückrenne um den anderen zu helfen. Its just a Game. Aber trotzdem hatte sich die Tatsache bei mir einen bitteren Gefühl hinterlassen. Und jetzt, wenn ich mir vorstelle, dass ich mit einem Messer, einer Flasche Wasser und einem Brot im Wald sitze - ich frage mich grad ernsthaft was ich tun würde...

    P.S. auch gar nicht auf die Klasse bezogen. Sondern allgemein auf die Menschen die ich kenne. Ich bin eh für mein Misstrauen "berühmt", dass ich keinem traue, keinen an mich ranlasse, etc. Und jetzt frage ich mich wirklich wessen Nähe ich in dieser Situation suchen würde, ohne Angst zu haben von diesen getöten zu werden. Dabei fallen mir wirklich nur 2-3 Leute ein.


    Und jetzt


    Lasst die Spiele beginnen!
    Rainbow Six Siege News | ARMA III
    Ich grusel mir einen ab bei F.E.A.R. 1 [Blind+Facecam]
  • da gibts auch zwei gute Filme davon (mit Tatsuya Fujiwara, einer meiner Lieblingsschauspieler :D)
    hm... ich würde da niemanden vertrauen können, mich verstecken und auf eine kranke Weise hoffen, dass sich die anderen gegenseitig erledigen. Ich kenn den Roman nicht, aber in den Filmen war es so, dass nur ein einziger Überleben "durfte". Allerdings wäre es dann ein Problem, wenn mehrere so handeln würden...
    vor allem wäre es da sehr interessant, was die Beliebtesten der Klasse machen, da die quasi automatisch ne Führungsposition haben.
    Würde das tatsächlich mal passieren, wäre das Filmende sowieso undenkbar und es würde zu 99% im Chaos enden.
    Let´s Plays für Anime-N3rds und Cartoon-Fetischisten!

    Aktuelle Projekte:
    Phoenix Wright: Ace Attorney (pausiert)
    Inazuma Eleven GO Chrono Stones: Donnerknall
    Inazuma Eleven 3: Team Oger greift an (pausiert)
    Shingeki no Kyojin - Humanity in Chains
  • Fand die Filme auch klasse und wurde letztens durch Hunger Games mal wieder dran erinnert, mir sie anzusehen.
    Zum Topic: Um meine Fakultät wär's sicherlich nicht schade, dort gibt es zwar Leute, mit denen ich mich halbwegs gut unterhalten kann, aber niemanden, den ich so einschätzen würde, dass er für mich 'ne Kugel fängt, ganz abgesehen davon, dass Konkurrenzdenken, so scheint's mir zumindest, unter Juristen doch einen Tick stärker ausgeprägt ist, als in anderen Studienrichtungen.
    Demzufolge würde ich wahrscheinlich gegen die lächerlich geringen Chancen anzutreten versuchen, um den Pokal nach Hause zu tragen. Und dabei würde ich wohl höchstwahrscheinlich auf eine von zwei Arten verrecken:

    a) Maßlose Selbstüberschätzung, großer Pulk, Tod. ( Das würde mich wohl auch in einer Zombieinvasion mein Leben kosten :/ )

    b) Ich bin verdammt weich, wenn's um Frauen geht. Und Frauen können doch verdammt tückisch sein. Ob ich dahingehend in der Lage wäre, überhaupt eine über den Jordan zu schicken, ist grundsätzlich ein interessanter Gedanke. Auf der einen Seite brüllen Ehre, Erziehung und Selbstbild "NEIN!", auf der anderen Seite kann man sich eben nicht ganz sicher sein, ob diese drei Pfeiler einer absolut lebensbedrohlichen Situation standhalten.

    Und wieder zurück, wäre das Match nicht nur auf die Fakultät beschränkt, sondern eben auch in Gesellschaft meines engsten Freundes, dann würde ich mich wohl mit dem zusammenschließen, das mag jetzt ein wenig dämlich oder melodramatisch klingen, aber gebrochene Knochen und das gemeinsam verlorene Blut schweißen einen ziemlich eng zusammen. Schön wär's, wenn ich großkotzig davon schwärmen könnte, dass wir gemeinsam in einer "Last Stand"-Situation sterben würden, aber bei meiner persönlichen Einschätzung anderer Menschen ist's wohl bedeutend wahrscheinlicher, dass einem 'ne Salve Kugeln in den Rücken gerotzt wird.
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    Der erste Battle Royal Film gefiehl mir damals ziemlich gut. Diese ganze Hunger Games Geschichte erinnerte mich auch sofort daran, ich hab aber Buch und Film noch nicht gesehen bzw. gelesen.

    Bei Battle Royal ist es ja so, dass die Waffen extrem unterschiedlich und mitunter total seltsam sind. Daher muss man seine Strategie wohl an die Waffe anpassen, die man bekommen hat. Mit einer Pistole wird man die Sache sicher anders angehen, als mit eine Flasche Gift oder einer Bratpfanne. Prinzipiell würde ich absolut niemandem trauen, mich möglichst bedeckt halten und aus dem Hinterhalt agieren. Wenn ich von jemandem entdeckt würde, würde ich Zusammenarbeit vorschlagen, um dann den passenden Moment abwarten um zu zuschlagen.

    Das alles funktioniert natürlich nur, falls ich in so einer Extremsituation nicht die nerven verliere.
    Sich gegen das System aufzulehnen hat bei Battle Royal keine Zweck, wie im Film überdeutlich gemacht wird. Außerdem muss man hoffen, eine halbwegs vernünftige Waffe zu bekommen.