Macht ihr Hausaufgaben?

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  • Macht ihr Hausaufgaben?

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    Hey leute,

    wollte alle von euch, die noch zur Schule gehen, fragen, ob ihr Hausaufgaben macht. Und an alle die, die schon längst aus der Schule raus sind, habt ihr sie gemacht?

    Begründet bitte eure Antwort.

    Bei mir ist das so, ich bin jetzt in der 10 Klasse an der Realschule, man sollte eigentlich meinen, dass man da mal langsam mit den Hausaufgaben anfangen sollte, so habe ich es mir auch gedacht. Habe dann mal ne zeit lang Hausaufgaben gemacht und dann mal ne Zeit lang nichtmehr. Noten sind gleichgeblieben, also habe ich mir gedacht, dass es eigentlich Sinnlos ist, wenn man eh schon gute Noten schreibt. Hausaufgaben finde ich eh nur in den Hauptfächern sinnvoll, bzw. bekommt man meist nur da welche auf. Ich stehe jedoch in allen Hauptfächern (Mathe,Englich,Physik) auf einer 2 nur in Deutsch auf ner 3, wobei man in Deutsch eh nicht viel auf bekommt. In den letzten Schulaufgaben und Exen hatte ich nur 1er, kA warum :D

    Also ich finde die Hausaufgaben überflüssig, wenn man auch so gute Noten schreibt, und nur durch Hausaufgaben könnte ich auch nicht auf die 1 kommen.

    mfg DesireLP
  • Deiner letzten Aussage muss ich wiedersprechen, oft bekommt man Hausaufgaben auf, mit Stoff den man im Unterricht nie gemacht hat. Dieser wird dann abgefragt = Keine Hausaufgaben, kein Wissen.
    Muss aber ehrlich zugeben, seit dem ich in der 7ten Klasse vom Gymnasium auf Realschule (Weil keine Lust mehr auf Instrument - Musisches Gymnasium - Latein etc, alles 2) runtergegangen bin,
    mache ich keine Hausaufgaben mehr. Deutsch, den Aufsatz kopier ich mir, English ist eh egal, meint der Lehrer: Hausaufgaben sind euch überlassen, ihr schadet nur euch selbst. Und Mathe wird einfach das Heft rumgereicht.
  • ROFLCOPTER *flieg*

    Ja, nein, vielleicht, manchmal, manchmal nicht.

    Ich mache meistens nur die, die wir in den 1. beiden Stunden haben. (Wir haben Doppelstundensystem; Nur Doppelstunden). In den Pausen dann wird rumgefragt, ob wir was aufhaben oder nicht. Und wenn ja, schnell inner Pause oder noch in der 3. Stunde ^^ Nun, ob meine Noten runtergegangen sind? Joajoa schon son bisschen. Denke aber nicht, dass das wegen den HAs ist. Meine Noten verschlechtern sich konstant seit der 6. Klasse.

    Aber ab morgen da wird alles besser *hüstelein* :'D
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    Ich hab sie früher nicht gemacht aber ab der 9 Klasse mach ich sie regelmäßig und die Noten verbessern sich auch.Bin in Mathe von einer 5- zur einer 2+ gewandert xDD.Ich sag mal so Hausaufgaben lohnt sich auf jeden zumachen sie sind meistens langweilig aber auch leider wichtig.
  • Klar! Wer keine Hausaufgaben macht kann ganz schnell auf die Nase fallen...
    Bei uns in NRW in meiner Realschule vertiefen die Hausaufgaben wichtiges, wer keine hat kriegt immer ein Minus oder eine 6 aufgeschrieben...
    Am Ende des Jahres wird dann abgerechnet steht man zwischen Zwei Noten kriegt man immer die schlechtere aufgehalst.
    Ein Kollege hätte in Mathe eine Eins kriegen können durch seine nicht gemachten Hausaufgaben hat er nur ne Zwei bekommen ;)^^ Jetzt macht er sie und das schlägt sich auch in seinen Noten wieder.
    Die Arbeit lohnt sich, also wenn ich keine machen würde währe ich bestimmt zwei Noten schlechter...

    Gruß Poncho
  • In meinem Abi-Buch steht auf meiner persönlichen Seite ein Zitat: "Na Julien, PoWi gemacht?"
    Das war damals unser Insider, weil ich in gefühlten zehn Jahren PoWi nicht ein einziges Mal die Hausaufgaben gemacht hab. Es war mir damals echt furzegal (und ist es heute noch). Ich wollte damals schon für's Leben lernen und nicht für das unterirdisch schlechte Schulsystem.
  • Lomop. schrieb:

    In den Pausen dann wird rumgefragt, ob wir was aufhaben oder nicht. Und wenn ja, schnell inner Pause oder noch in der 3. Stunde ^^ Nun, ob meine Noten runtergegangen sind? Joajoa schon son bisschen. Denke aber nicht, dass das wegen den HAs ist. Meine Noten verschlechtern sich konstant seit der 6. Klasse.
    Aber ab morgen da wird alles besser *hüstelein* :'D


    :D
    Jau das trifft's dann doch ziemlich gut xD. Ich mache meine Hausaufgaben wenn ich A weiß, dass wir sie aufhaben und B wenn's mir nicht zu viel ist. Kommt irgendwo natürlich auch auf'n Lehrer an, andererseits mach ich sie aber auch bei strengen nicht wirklich immer^^
    Aber ja, ich weiß natürlich, dass Hausaufgaben super wichtig sind :rolleyes:

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nizio ()

  • Klar mache ich Hausaufgaben! :D (Mein ernst!)
    ich versuche mich so gut wie's geht in der Schlue zu engagieren, damit aus mir was wird ;)
    Ich weiß, es gibt viele Leute, die nicht gut in der Schule waren, aus denen heute trotzdem was geworden ist, aber trotzdem versuch ich gut zu sein, damit ich in 40 Jahren stolz auf mich sein kann und mir meine ganzen Diplome angucken kann ^^ (Ja, ich will studieren)


    Jetzt werden sich natürlich manche an den Kopf schlagen und sagen: 'Hausaufgaben haben doch gar nicht so viel damit zu tun!'
    Dann sage ich: 'Aber man hinterlässt nen guten Eindruck bei den Lehrern, wenn man immer Hausaufgaben macht und sich in der Schule engagiert (dazu zählt nicht unbedingt die Tasche des Lehrers zum Lehrerzimmer zu bringen! Kleiner Tipp am Rande ;) )'

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von TheLPlayGamer ()

  • Servus,

    bin Schüler eines Münchner Gymnasiums und mache dieses Jahr Abitur.
    Ich hab mit Hausaufgaben in der 7. Klasse aufgehört, von da an nur noch in den Fächern diese gemacht wo kontrolliert worden ist
    und wo gute Noten ohne Hausaufgaben unmöglich waren (Latein). Mir ist bewusst wie wichtig Hausaufgaben sind und welchen Zweck sie erfüllen sollen,
    jedoch spricht folgendes gegen Hausaufgaben:
    1. Es kontrollierte keiner mehr,
    2. Ich war immer unterfordert -> Hausaufgaben waren langweilig,
    3. Der Vergleich der Hausaufgaben mit der Lösung
    in der Schule ist fast nie möglich (Ausnahmen: Mathe, Latein, da nur dort exakte Lösungen vorhanden sind). Bei vielen anderen Fächern ist im Endeffekt dann
    dem Schüler wieder überlassen, wie richtig die Hausaufgaben sind. => Kein Lernerfolg
    4. Es ist für ein normales Leben unmöglich die Menge an Hausaufgaben
    sinnvoll zu bearbeiten - alle Lehrer geben Hausaufgaben immer / besonders gern an den längsten Unterrichtstagen und wenn ein Lehrer an einem Tag Hausaufgaben gibt,
    dann gibt der Rest dir am selben Tag auch welche und diese müssen natürlich am nächsten Tag fertig sein. Wie mit den "schönen" Tests, die schreiben die Lehrer zu gern alle an einem Tag.
    Dann gibts wieder Tage da bekommst du garnichts.
    5. Lehrer meinen dann sie dürften Noten über die Hausaufgaben machen (falsch laut GSO + Schulforum), z.B. durch Einsammeln oder Test schreiben über diese - da musste ich neulich im GSO Bayern nachschlagen und hab dann die Nichtigkeit des Tests erreicht.
    6. Würde ich alle Hausaufgaben machen dann hätte ich eine > 40 Stundenwoche - was ja anscheinend vielen Arbeitnehmern nicht zuzumuten ist, aber Schülern anscheinend ja schon.
    7. Hausaufgaben verhindern eine sinnvolle Erholungszeit, die dein Gehirn benötigt um weitere Informationen aufzunehmen. Einige Lehrer empfinden bereits 6stündige Fortbildungen als unzumutbar, da man nach spätestens
    3 Stunden nicht mehr in der Lage ist sich zu konzentrieren, kein Problem der Schüler hat ja nur > 8 Stunden Zeit (Schule + Hausaufgaben) in der er Informationen aufnehmen muss - das soll natürlich dann wieder funktionieren.

    Es gibt natürlich auch einige wichtige Punkte die dafür sprechen:
    1. Es verbessert langfristig deine Noten, da du durch viele Beispiel-Problemstellungen in der Lage bist neue, evtl. komplexere leichter zu lösen.
    2. Es verbessert langfristig deine Arbeitsgeschwindigkeit
    3. Es verbessert bereits nach kurzer Zeit deine Aufnahmefähigkeit von Informationen im Unterricht


    Man sollte hier bedenken: Auch wenn ich nur 3 pro Argumente habe, so sind diese deutlich schwerer gewichtet!

    Gruß
    CHAOSFISCH
  • Moin,

    ich habe auch fast NIE Hausaufgaben gemacht, aber leider musste ich nun im Studium merken, dass es eher ein Fehler war, da man versucht auch ohne irgendwas zu tun durchs Studium zu kommen. Im Studium sollte man aber die wöchentlichen Aufgaben machen, sonst bekommt man einfach kein Übung für die Klausuren.

    Klingt vielleicht jetzt wie ein Moralapostel, aber dennoch würd ich empfehlen die Hausaufgaben zu machen. Sonst findet man sich irgendwann in einer Situation wieder, wo man durch eine Klausur/Arbeit fällt, was man hätte vermeiden können, wenn man Hausaufgaben gemacht hat. Und so im Nachhinein sind Hausaufgaben kaum Aufwand (im Gegensatz was man nach der Schule/in der Uni leisten muss). Später im Berufsleben hat man ebenfalls einiges zu tun, was man zu Hause noch erledigen muss. Ist besser je früher man sich daran gewöhnt. Und ein guter Nebeneffekt ist auch, dass man seine Noten verbessert bzw. auch mal im Unterricht mitreden kann und so auch die Motivation erhalten bleibt, dem Unterricht zu folgen. Wenn man einmal den Faden verloren hat, dann ist es meistens schwer sich noch für was zu motivieren.

    Aber das alles sagt sich so leicht, man muss es letztendlich auch tun :D
    "We don't make mistakes, just happy little accidents." -Bob Ross
  • Lomop. schrieb:

    ROFLCOPTER *flieg*

    Ja, nein, vielleicht, manchmal, manchmal nicht.

    Ich mache meistens nur die, die wir in den 1. beiden Stunden haben. (Wir haben Doppelstundensystem; Nur Doppelstunden). In den Pausen dann wird rumgefragt, ob wir was aufhaben oder nicht. Und wenn ja, schnell inner Pause oder noch in der 3. Stunde ^^ Nun, ob meine Noten runtergegangen sind? Joajoa schon son bisschen. Denke aber nicht, dass das wegen den HAs ist. Meine Noten verschlechtern sich konstant seit der 6. Klasse.

    Aber ab morgen da wird alles besser *hüstelein* :'D

    Geh raus aus meinem Kopf!

    Ich sag's mal so, in der Grundschule hat es Spaß gemacht, einfach alles so runterzuschreiben, ohne groß nachdenken zu müssen. Außerdem hatte man nichtmal darüber nachgedacht, sie nicht zu machen. In der fünften und sechsten hatte man Angst vor den Sanktionen, die auf nichtgemachte hausaufgaben folgten und hat sie dadurch gemacht.
    Ab der siebten waren diese dann egal und man hatte keinen Bock mehr. Und man hat gemerkt, dass die Sanktionen nichts weiter als leere Drohungen waren... Und das ist schade. Dadurch gibt es bei uns nur noch extrem wenige Schüler, die ihre Hausaufgaben machen. Niemand sieht da einen Sinn drinne und niemand hat Bock drauf. Ohne Strafen wird auch niemand gezwungen.
    Aber bei manchen Lehrern ist es dann doch sinnvoll die zu machen, weil die die auch kontrollieren und sich das aufschreiben. Deshalb werden die für die ersten beiden Stunden gemacht und der Rest abgeschrieben. Besonders für die letzten 2 bis 4 Stunden kann man ja in der Mittagspause noch gut abschreiben.

    Was mich aber letztens extrem aufgeregt hat, war die Reaktion einer Lehrerin auf meine nichtgemachten Hausaufgaben: "Och, dann gibt's ja 'nen Kuchen :D" Mal eben so völlig ohne Vertrag, gerade als Politiklehrerin. Hab' mich dann natürlich dagegen ausgesprochen und jetzt "muss" ich einen Kuchen mitbringen, wenn ich nochmal meine Hausuafgaben nicht habe.
    Der Zweck heiligt die Mittel sagt man ja immer so passend, nicht wahr... Fuck it, ich kaufe doch keinen Kuchen, der uns nur vom weiteren Unterricht abhält, weil ich keinen Bock auf die Hausaufgaben habe. Ich melde mich ohnehin nicht und höre nur zu. Dann kann sie mich auch in Ruhe lassen und sehen, dass ich es trotzdem weiß, wenn sie mich so drannimmt. Gott, wie ich die Frau hasse. Ich schweife ab...

    Also nein, ich mache keine Hausaufgaben. Am wenigsten in Englisch, da es für uns Internetleute eh sinnfrei ist, sich da noch zusätzlich die Hausaufgaben zu geben. Deutsch lerne ich auch so genug. Politik, Erdkunde, Geschichte vielleicht Texte lesen, aber Systeme muss man so verstehen, ohne spezielle Aufgaben. Latein wird im internet abgeschrieben (was ich absolut niemandem empfehle!), während ich daneben einen Tab mit Grammatik geöffnet habe (was ich jedem empfehle). Mathe, Physik und Informatik muss man nur vorher aufpassen, damit man die Formeln kennt und dann geht das auch im Unterricht. Ansonsten merkt man ja recht schnell, wenn man was nicht kapiert und kann es im Internet nochmal nachlesen.
    Das ist auch miene generelle haltung zu Hausaufgaben: Man muss es nur kapieren, aber nicht machen. Hausuafgabe ist also immer nur, den Stoff zu verstehen. oder so ungefähr.
  • @CHAOSFISCH: Du bist Münchner? Cool. :D

    Ich war auch an einem Münchner Gymi (also bayrisches Gymi -> 13 Jahre) und habe auch irgendwann in der 9. oder 10. aufgehört, Hausaufgaben zu machen - genauso wenig habe ich fürs Abitur gelernt. Heute bereue ich es, vor allem im Studium hätte mir ein wenig Übung in den mathematischen Fächern damals nicht geschadet. Naja, kann man nachlernen, aber wenn ich konstant gelernt und Hausaufgaben gemacht hätte, hätte es im Studium anfangs keine Probleme gegeben. :D

    In manchen Fächern ist es aber tatsächlich nicht nötig, wenn man im Unterricht aufpasst. Chemie Grundkurs war so ein Fall, hab nie gelernt, auch nicht fürs GK-Abi und hatte immer 13-15 Punkte. Naja, muss jeder für sich rausfinden, ob er es ohne Hausaufgaben packt, aber wenn sich schon früh für ein Studium festlegt, dann sollte man auch bereits in der Schule in entsprechenden Fächern immer am Ball bleiben. Schule ist im Vergleich zur Uni nämlich Kinderkrippenniveau.. Man wird also zu 90% auf die Schnauze fliegen, wenn man so weitermacht wie in der Schule.

    LG Sinan
    Findet das neue Forum eigentlich ganz schick. :love:
  • SinanGaming schrieb:

    Schule ist im Vergleich zur Uni nämlich Kinderkrippenniveau
    Absolut richtig.

    Ang3spieltTV schrieb:

    Bei uns in NRW in meiner Realschule vertiefen die Hausaufgaben wichtiges, wer keine hat kriegt immer ein Minus oder eine 6 aufgeschrieben...
    Ist in Bayern nicht erlaubt.

    Nizio schrieb:

    :D
    Jau das trifft's dann doch ziemlich gut xD. Ich mache meine Hausaufgaben wenn ich A weiß, dass wir sie aufhaben und B wenn's mir nicht zu viel ist. Kommt irgendwo natürlich auch auf'n Lehrer an, andererseits mach ich sie aber auch bei strengen nicht wirklich immer^^
    Das trifft dann auch das Problem. Wir sind zwar eigentlich alle verpflichtet ein Hausaufgabenheft zu führen, kontrolliert wurde das aber noch nie seit der 5. Klasse. Hab also auch noch nie eins gekauft und weiß auch immer die Hausaufgaben nie. Ich frag dann immer rum, so wie jeder andere auch.

    TheLPlayGamer schrieb:

    Jetzt werden sich natürlich manche an den Kopf schlagen und sagen: 'Hausaufgaben haben doch gar nicht so viel damit zu tun!'
    Dann sage ich: 'Aber man hinterlässt nen guten Eindruck bei den Lehrern, wenn man immer Hausaufgaben macht und sich in der Schule engagiert (dazu zählt nicht unbedingt die Tasche des Lehrers zum Lehrerzimmer zu bringen! Kleiner Tipp am Rande ;) )'
    Dann sage ich: 'Aber man kann dies auch nur schon mit Freundlichkeit und Unterrichtsbeiträgen erreichen, es bedarf nicht den Hausaufgaben.'

    SinanGaming schrieb:

    @CHAOSFISCH: Du bist Münchner? Cool. :D

    Ich war auch an einem Münchner Gymi (also bayrisches Gymi -> 13 Jahre)
    Jo, schick mir mal per PN an welchem du warst
  • Hausaufgaben werden immer einfacherer. Letztens, waren als Klasse zur Besuch im Landtag Hannover, wurde uns auch mitgeteilt, man würde planen, die Hausaufgaben noch einfacherer zu gestalten und die Länge zu kürzen.
    Ich meine: Einem wird gesagt "An langen Tagen 1 Stunde für die Hausaufgaben, an kurzen Tagen 2 Stunden". Ich mache sie IMMER ordentlich in 30 - 40 Minuten. Bin ich dadurch schlecht? Nein? Und wirklich geholfen haben sie mir auch nicht,
    aber wenn sie jetzt noch weniger werden und noch einfacherer, dann weiß ich nicht, warum sie überhaupt noch welche aufgeben. Dann wäre meine tägliche Hausaufgabenzeit wohl so ca. 20 Minuten und dadurch soll ich dann ein besserer Schüler werden?
    Hausaufgaben sind dazu da, den gelernten Stoff zu wiederholen oder zu erweitern (aber nicht viel erweitern). Das erleichtert einem dann das Lernen vor den Klausuren, da man ja schön, brav täglich den gelernten Stoff wiederholt hat. Wenn man aber vor einer Arbeit sich das ganze nicht nur kurz anguckt, sondern sowieso den GANZEN Stoff nochmal "durcharbeitet" und sich alles vor Augen führt, dann sind Hausaufgaben eigentlich für Katz, weil für den Unterricht reicht das Verständnis aus dem Unterricht, da sind Hausaufgaben eigentlich nicht von Nöten. Meine Meinung also: Wer regelmäßig Hausaufgaben macht, muss vor einer Klausur weniger lernen und hat weniger Erkenntnisprobleme bzw. Verständnisprobleme. Warum man keine macht, wenn sie am Ende sowieso quasi nur noch 20 Minuten (also nicht alle, sondern die Hausaufgaben, welche man für den nächsten Tag braucht) dauern, und dass in einer Stufe kurz vor dem Abitur (nicht 5,6 oder so'n ...), verstehe ich auch nicht. Außer ihr habt halt solche Lehrer, die es mit Hausaufgaben übertreiben, aber dafür gibt es Beratungslehrer, Klassenlehrer und zur Not auch Direktoren (zumindest bei uns). Und wenn die ganze Klasse 20 Minuten braucht und ihr nicht, dann sollte man sich überlegen, was man falsch macht (z.B. im Unterricht nicht aufgepasst und dann anstatt zu Hause dann die Hausaufgaben runterzurattern, erstmal Zeit aufbringen muss, sie zu verstehen).

    Kleines Beispiel dafür:
    Hans (wir wollen ja keine Namen nennen, ihn gibt es aber wirklich) lernt nie für Politik-Wirtschaft und macht auch nie dafür Hausaufgaben. Dennoch schreibt er schriftlich nur Einsen und mündlich steht er 2+. Hans macht bald sein Abitur in Politik-Wirtschaft.
    Ende. ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Evolution ()

  • Also ich persönlich habe ungefähr ab der 10. aufgehört Hausaufgaben zu machen. Ich gehe noch auf das Gymnasium und bin im Moment in der 12. Jetzt stehen auch schon die Noten fest und ich schreibe nur noch das Abitur.
    Bei mir ist es so, dass ich mir keine Mühe gegeben habe Hausaufgaben zu machen. Ich weiß dass ich sie auch immer noch nicht machen würde, weil ich lieber frei arbeite/lerne.
    Außerdem mag ich Schulunterricht nicht. Es motiviert mich nicht.
    Jetzt muss ich nur noch für das Abitur lernen und durchkommen, das ist das einzig wichtige für mich. Heißt nicht dass das einfach wird, aber einmal im Leben zusammenreißen sollte doch klappen. :D
    In Bezug auf ein späteres Studium: Ich möchte gerne auf ein Naturwissenschaftliches Studium eingehen. Wir hatten bereits einige Besuche, unter anderem Studenten, die uns von ihrem Studium berichteten.
    Wenn es um Physik oder Mathe geht lernt man in der Schule auf jeden Fall nicht das, was zum Einstieg in das Studium wichtig wäre. Zwischen Schule und Studium ist thematisch ein gewaltiger Sprung. Da ist es im ersten Jahr erstmal wichtig versuchen aufzupassen und nicht durchzufallen, anders kann man nicht weitermachen. Dabei habe ich schon von Fällen gehört die in der Schule immer einsen hatten, aber dort aufgegeben haben. Und anders gibt es auch Leute die zum Beispiel Physik abwählten aber jetzt durchkommen.
    Wenn ich mir das anhöre wirkt die Schule nicht mehr wichtig. Natürlich: Man lernt jede Menge Grundlagen was nicht schaden kann! Aber ich finde das ist einfach nur eine Vorbereitung, vielleicht dafür wie man lernt oder um herauszufinden was man gerne möchte. Für mich ist Schule nicht mehr wichtig. Ich will es einfach hinter mich bringen und das wars, denn dann kann ich das machen was ich wirklich will.
    Gut, wenn man Medizin oder ähnliches studiert, wo man wirklich gute Noten bringen musste, ist das etwas anderes.
    Aber na ja, so viel zu meiner Meinung und meinem Leben. :D