Emotionale Bindung zu Spielfiguren

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  • Emotionale Bindung zu Spielfiguren

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    Heyho Community,
    mich würde einmal interessieren in welchen Spielen ihr eine Art Bindung zum Protagonisten aufgebaut habt, und wie das Spiel das geschafft hat, als Beispiel: Mich hat z.B Mass Effect ziemlich mitgenommen. An zahlreichen stellen, teilweise war ich wirklich schockiert, dass z.B (Achtung Spoiler) Mordin einfach gestorben ist. Dabei ist es eigentlich total unlogisch, denn ich assoziiere mich nichteinmal annähernd mit Shepard. Es interessiert mich auch weil ich selber Game Entwickler bin, und ich vielleicht noch von euren Aussagen lernen kann. Also schreibt viele viele Antworten ^^
    Viele Grüße
    Tobi

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cossy ()

  • Klar baut man eine Verbindung zu den Spielfiguren auf, denn man begleitet sie ja eine Weile. Man hat ja sogar mehr Interaktion mit ihnen als in einem Film und besonders in Spielen wie Mass Effect identifiziert man sich selbst ja durch die vielen Entscheidungsmöglichkeiten.
    Bei mir ist Mordin übrigens schon im zweiten Teil dahin geschieden, obwohl der einer der wenigen war, die loyal waren und von mir gemocht wurden...

    PS: Setze das doch in einen richtigen

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DerET ()

  • Ich kann nicht genau sagen, WIE die Spiele das geschafft haben, aber wenn man sich ganz und ganz in einer fiktiven Welt verliert, dann fiebert man einfach mit den Protagonisten mit. Oder wünscht dem Bösewicht die Pest an den Hals.
    Dann haben die Entwickler alles richtig gemacht.
    Kommt drauf an, wie nachvollziehbar die Story ist, wie gut die Charaktere "gezeichnet" sind.
    Viele Faktoren..
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    Klar. Ich übertreib dabei sogar ständig ; ))
    Ich hab am Ende von Pokemon Mystery Dungeon 1 geweint .. bei Mystery Dungeon 2 auch.. bei Zelda; Phantom Hourglass auch .. :'DDD und bei vielen anderen Spielen bestimmt auch noch :'DD - Bei Mystery Dungeon 1 hab ich geheult weil die mich zurück in die Menschenwelt schicken wollten.. HALLO?! :'D ne aber ich bau immer Bindungen zu Charakteren auf. Nur irgendwie nie zu den Hauptcharakteren .. :'D

  • Kiba schrieb:

    Klar. Ich übertreib dabei sogar ständig ; ))
    Ich hab am Ende von Pokemon Mystery Dungeon 1 geweint .. bei Mystery Dungeon 2 auch.. bei Zelda; Phantom Hourglass auch .. :'DDD und bei vielen anderen Spielen bestimmt auch noch :'DD - Bei Mystery Dungeon 1 hab ich geheult weil die mich zurück in die Menschenwelt schicken wollten.. HALLO?! :'D ne aber ich bau immer Bindungen zu Charakteren auf. Nur irgendwie nie zu den Hauptcharakteren .. :'D
    ^this. Wobei ich nicht geheult habe, sondern nur kurz davor war (JA ES IST EIN UNTERSCHIED!!!!11elf). Wenn einem das Spiel gefällt, und die Story sinnvoll aufgebaut ist, nimmt mich das schon bisschen mit.

    Phoenix Wright Ace Attorney: Gradmal den ersten Fall gespielt und als beim zweiten Fall
    Spoiler anzeigen
    Mia schon stirbt
    war ich auch schon traurig. kA warum ;D
  • Ich hab's auch bei Modern Warfare 3 erlebt.
    Spoiler anzeigen
    Eigentlich interessiert mich ja die Geschichte bei dieser Art Spiel recht wenig, aber als Soap stirbt hab ich mich gefragt, ob das wirklich sein musste. Als Yuri ein paar Missionen später drauf ging war's mir aber egal - mit dem hab' ich nunmal weniger zu tun gehabt...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DerET () aus folgendem Grund: in einen Spoiler gepackt

  • Puh das geht mir in vielen Spielen so. Besonders schlimm war es mit Micaiah (schreibt man die so?^^) aus Fire Emblem Radiant Dawn. Man hat einfach so viele Entscheidungen mit ihr bestritten (ob gut oder schlecht) und ihre gesamte Geschichte nach und nach erfahren und verstanden, warum sie so handelt. Ich war wirklich traurig als das Spiel zu Ende war :(
  • DEfinitiv baue ich zu den Charakteren eine emotionale Bindung auf :)

    Ich verliebe mich nicht in sie...aber...ich find sie nett/lustig

    Paradebeispiel hast du bereits genannt.
    Mass Effect

    Es ist unglaublich....wenn Charaktere gestorben sind...war ich sprachlos...da wurds in den Videos plötzlich still...
    Wenn die Charaktere einen Erfolg für sich verbuchen konnten, freu ich mich für sie.

    Wenn das Spiel mir eine Antwortmöglichkeit gibt, hinter der sich dann eine andere Aussage versteckt als das, was ich dahinter vermutet hätte, dann habe ich ein schlechtes Gewissen, demjenigen sowas an den Kopf geworfen zu haben uswusw

    Ich hätte spontan gesagt...bei Mass Effect sorgen die Antwortmöglichkeiten, die man selber aussucht..für diese Gefühle...man spricht mit den Charakteren so, wie man es möchte und sieht dann dessen Reaktion auf die eigenen Aussagen.
    Denke darum ists bei vielen anderen Spielen nicht so extrem. Dort sagt der eigene Charakter seine Sätze auf..die anderen Chars reagieren auf diese Aussagen...man selber fühlt sich dabei aber nur angesprochen, wenn man sich mit dem Hauptcharakter identifizieren kann.
    Das dürfte auch der Grund sein warum ich (und, wenn ich das richtig gesehen hab auch ein anderer vorposter/in) diese "Gefühle" zu anderen charakteren im Spiel aufbaue und nicht zu dem, den man selber spielt...zumindest wars in mass effect so....im richtigen leben liebe ich ja auch jemand anderen und nicht mich selber ;)

    Ein weiterer Grund Gefühle aufzubauen dürfte die gemeinsame Zeit sein, die man verbringt. Wenn ich mich an Final Fantasy zurückerinnere...am Ende von Teil 9 hab ich sogar bischen geweint ;)

    Ausnahmen gibts natürlich immer....Vivi z.B. aus Final Fantasy 9....der fiel mir vor die Füße (buchstäblich) und ich wollt ihn sofort in die Arme schließen :D

    Gegenteilige Beispiele gibts natürlich auch...Charaktere...die soo einen nervigen Charakter haben..dass man ihnen am liebsten ordentlich die f.....naja....ein klaps auf den po geben möchte... *räusper*
    dafür nenn ich nun aber mal keine spezifischen beispiele :D
  • Ich halte also fest, dass es wichtig, dass das Spiel keine großen Logiklücken aufweist. Wenn man die Entscheidungen der Spielfigur nachvollziehen kann, bzw. diese sogar beeinflusst, ist das ein großer Vorteil um die Spielvision aufrecht zu erhalten. Und wenn dann etwas unerwartetes (und damit mein ich nicht unerwartet im sinne von Horror) passiert, dann geht man schon mit.
    So richtig zusammengefasst?
  • NIAUUUUUUUUUUUUUU *wiederkomm*

    Ich habe nochn paar Momente. Final Fantasy IV *_____*

    Spoiler anzeigen
    Die beiden Geschwister, Palom und Porom...oh mann. Die haben sich ständig gestritten, das war so süüüüß *-* und manchmal halt mega Teamarbeit und so..und kurze Zeit hat man mit ihnen auch nicht verbracht...und rücken die Wände aneinander...sie drohen alle in dem Raum zu zerquetschen. Die Türen lassen sich nicht öffnen..und plötzlich nicken sie sich beide zu und lassen sich versteinern. ;( So richtig traurig.

    Oder als Yang reingesprungen ist, in dieses Elektrodingens um seine Freunde zu retten...boah da war ich auch traurig..

    war mein einziges durchgezocktes FF (wobei ichs nichtmal bis zum Ende gezockt hab, sondern nur bis zum Mond, aber da gings ja auch nicht so weit weiter) und ich war richtig überwältigt..
  • hmmm also ich habe schon eine gewisse bindung zu den charackteren die ich spiele aber da ich ja weiß das wen sie sterben sowiso wiederkommen und oder am ende meistens sowiso überleben es sein den sie sterben den heldentod dann hemmt das die sache ein wenig eher hab ich eine bindung zu neben charackteren also leuten von denen man sich nie sicher sein kann ob sie die storyschreiber nicht im nächsten moment brutal von jemandem entreisen da leute wie captain cronk aus ratchet und clank oder sparks aus spyro entbärlich sind aber es würde wesentlich mehr wehtun wen man sie verliert natürlich ist es etwas anderes wie bereits beschrieben wen die helden sterben und wir im nächsten teil oder ab der hälfte des spiels einen neuen typen spielen obwohl wir den anderen so lieb gewonnen haben. Ganz gutes beispiel wie man ein solches gefühl am besten erzeugen kann ist heavy rain wo wen einer der protagonisten stirbt auch tod bleibt bis zum ende der geschichte. Mal schauen ich glaube schon das entwickler in naher zukunft möglichkeiten entwickeln das wir unseren helden auf keinenfall verlieren möchten oder in an einer wirklich völlig unerwarteten stelle sterben zu lassen
  • tortelini66 schrieb:

    Ich halte also fest, dass es wichtig, dass das Spiel keine großen Logiklücken aufweist. Wenn man die Entscheidungen der Spielfigur nachvollziehen kann, bzw. diese sogar beeinflusst, ist das ein großer Vorteil um die Spielvision aufrecht zu erhalten. Und wenn dann etwas unerwartetes (und damit mein ich nicht unerwartet im sinne von Horror) passiert, dann geht man schon mit.
    So richtig zusammengefasst?


    das dürfte den wichtigsten teil bzw beeinflussbarsten teil abdecken denk ich, ja :o

    einen charakter zu finden...der aufgrund seiner art jedem egfällt dürfte schwer sein (jeder mag was anderes)
    aber immerhin würde es (dir?) so gelingen, es zu erreichen, dass man sich in den charakter einfühlen kann :)

    denke ich...

    edit: @soudntrack:
    sie sind da...mögen das unterstreichen...ABER
    wenn mich eine gefühlvolle Stelle mitreisst....dann HABE ich bereits die Gefühle für den Charakter aufgebaut.
    Wenn ich das zu dem Zeitpunkt dieser gefühlvollen Szene noch nicht habe, dann ändert auch ein Soundtrack nichts daran... :o

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schnubbi ()

  • Emotionale Bindung an Spielcharaktere ist wohl die größte Anerkennung, die man an die Entwickler geben kann. Großartiges Charakterdesign gibt es in Mass Effect.
    Ich habe mit allen meinen Crewmitgliedern mitgefühlt. Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte und wirklich individuelle Charakterzüge und unterschiedliches Verhalten. Sehr authentisch und realistisch. Unglaublich gute Arbeit von den Charakterdesignern.

    Auch mit Ezio konnte man durch viele Spielstunden mitfühlen. Quasi sein ganzes Leben konnte man ihn begleiten.

    Das Spartan-Team aus Halo Reach konnte mich auch fesseln. Nacheinander hat jeder von ihnen das Zeitliche gesegnet und jedes Mal hat man als Spieler einen Verlust gespürt. Letztlich ist man nur noch selbst übrig und überlebt solange man kann. Man spürt förmlich, wie die Kräfte und die Moral schwindet. Allein durch Verzweiflung und Rachegedanken nimmt man noch unzählige Sangheili mit ins Grab. Sehr gefühlvoll inszeniertes Ende.

    Am Ende von Modern Warfare 3 hat sich so richtige Erleichterung breitgemacht. Das Gefühl, dass jetzt der Spuk ein Ende hat, nachdem so viele ihr Leben dafür gegeben haben.


    Nur um mal ein paar Spiele zu nennen, die mir spontan einfallen.
  • Emtionale Momente sind ja nicht immer, aber meistens (hab ich zumindest
    das Gefühl) traurig. Spielt in den Momenten für euch auch ein
    Gefühlvoller Soundtrack mit rein?
    Ja, auf jeden Fall finde ich. Wenn ich mir jetzt z.B. die Szene aus Modern Warfare 3 mit lustiger Musik z.B. aus Yoshis Story vorstelle, ist das lange nicht mehr so emotional wie mit einem Lied, was die Stimmung untermalt :D