Neuling = Videos aufnehmen, komprimieren und bearbeiten.

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  • Neuling = Videos aufnehmen, komprimieren und bearbeiten.

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    Halli Hallo!

    Ich hoffe, hier an der richtigen Stelle zu sein und bin für jegliche Hilfe mehr als dankbar,
    da ich einfach nicht mehr weiter weiss und mittlerweile den Wald vor lauter Bäumen nimmer sehe.

    Ich befasse mich erst seit kurzem mit dem Thema Gameplay Videos aufnehmen, rendern/encoden und habe
    mich auch bisher ganz gut durchfuchsen können, doch fühle ich mich nun total erschlagen und komme
    meinem Ziel einfach nicht ein einziges Stück näher.

    Wichtig = Ich möchte keine Let's Play Videos erstellen, um diese auf Youtube hochzuladen, sondern die
    (hoffentlich irgendwann einmal bearbeiteten) Videos sollen für den Heimgebrauch am Rechner verwendet
    werden. Der beste Kompromiss aus Videoqualität und Dateigrösse soll dabei immer oberstes Ziel sein.

    Ich nehme Videos mit Playclaw im MJPEG Format bei 1080p @ 60FPS (2 Tonspuren) auf. Leicht- oder gar
    unkomprimiert aufzunehmen steht für mich derzeit einfach nicht zur Debatte, da dies völlig unpraktikabel ist.
    Ich nehme nicht nur 15 Minuten auf, sondern das wird wohl über einen Zeitraum von 2 Wochen täglich
    ca. 3-5 Stunden Videomaterial sein. Irgendwohin muss das ja alles abgespeichert werden.

    In meiner Naivität dachte ich bislang, ich könne das Rohmaterial erstmal schön encoden (x264)
    und wegpacken, bis ich die Zeit für das eigentliche Bearbeiten des Materials habe. Ich möchte irgendwann
    aus den ganzen aufgenommenen Videos mehrere Videos zurechtschneiden, Texte, Übergänge, Musik (und was
    weiss ich noch) einfügen. Mit Sony Vegas 11 konnte ich auch schon Erfolge beim Bearbeiten erreichen;
    von allen bisher ausprobierten Programmen (Power Director, TMPGEnc) gefällt mir dies halt am besten.

    Wo nun meine Gehirnwindungen völlig platzen und ich auf der Stelle trete = kann ich überhaupt die schon
    komprimierten Videos mit einem Programm bearbeiten und anschliessend rendern, so dass das Ausgangsmaterial
    sich in Qualität und Grösse nicht (oder kaum) vom Eingangsmaterial unterscheidet? Führt etwa kein Weg daran
    vorbei, das Encoden als letzten Schrit zu tätigen? Und wie mache ich das im Falle von Sony Vegas, was ja
    keinen x264 Encoder hat, den ich aber nicht missen möchte.

    Wie würdet ihr verfahren? Wo verfolge ich einen falschen Ansatz? Ich arbeite mich gerne in neue Programme ein,
    habe jedoch im Moment keinen blassen Schimmer wie ich verfahren soll.

    Berücksichtigt bitte, dass ich totaler Neuling/Laie bin, wenn Ihr mir nun die ganzen Fachbegriffe an den Kopf werft ;)
  • Bambusbieger schrieb:

    Der beste Kompromiss aus Videoqualität und Dateigrösse soll dabei immer oberstes Ziel sein.


    Verlustbehafteter Farbraum (Chromasubsamplig) und sonst Lossless ist für die Aufnahme super.

    unkomprimiert aufzunehmen steht für mich derzeit einfach nicht zur Debatte, da dies völlig unpraktikabel ist.


    Keine Sorge.

    MJPEG Format bei 1080p @ 60FPS (2 Tonspuren) auf.

    Versaut dir die Qualität schon bei der Aufnahme. Desweiteren komprimiert MJPEG schlecht, und dir geht jetzt schon viel Qualität verloren. Nimm dir da lieber mehr Qualität, aber weniger Frames. (Für slowmo kann man noch ganz gut aussehnde zwischenframes berechnen)

    In meiner Naivität dachte ich bislang, ich könne das Rohmaterial erstmal schön encoden (x264)
    und wegpacken, bis ich die Zeit für das eigentliche Bearbeiten des Materials habe.


    Blos nicht. Du nimmst schon lossy auf. Dan nochmal für die Lagerung lossy, und dann bearbeiten und nochmal lossy? dann kannst du gleich einen Schneesturm zeigen.

    Mit Sony Vegas 11 konnte ich auch schon Erfolge beim Bearbeiten erreichen;
    von allen bisher ausprobierten Programmen (Power Director, TMPGEnc) gefällt mir dies halt am besten.


    Ist auch kein Problem. du kannst ja trotzdem mit MeGUI über einen Frameserver encoden.

    Wo nun meine Gehirnwindungen völlig platzen und ich auf der Stelle trete = kann ich überhaupt die schon
    komprimierten Videos mit einem Programm bearbeiten und anschliessend rendern, so dass das Ausgangsmaterial
    sich in Qualität und Grösse nicht (oder kaum) vom Eingangsmaterial unterscheidet?


    Nein. Entweder du speicherst das nach dem bearbeiten verlustfrei (gleiche Quali, und Sehr sehr Groß (c.a. 2 GB pro minute), oder du Encodest nochmals lossy was immer deutlich schlechter aussieht, und vermutlich trotzdem größer wird.

    Und wie mache ich das im Falle von Sony Vegas, was ja
    keinen x264 Encoder hat, den ich aber nicht missen möchte.


    Siehe in meinen 2. Leitfaden, über Exportieren mit einem Frameserver

    Wie würdet ihr verfahren? Wo verfolge ich einen falschen Ansatz? Ich arbeite mich gerne in neue Programme ein,
    habe jedoch im Moment keinen blassen Schimmer wie ich verfahren soll.


    Dxtory oder Fraps verwenden und lossless (aber komprimiert) aufnehmen. (würde zu Dxtory raten)
    Irgendwo Lagern (Externe HDD), und dann mit Vegas das verlustfreie Material bearbeiten. Das ganze über den Frameserver an MeGUI weiterreichen und Encoden.

    Schreib mich doch bei weiteren Fragen, einfach über Skype an. Daten im Profil


    mfg Serra
  • Danke Serra für den reichlichen Input!! Hilft mir schonmal ungemein weiter!

    Playclaw habe ich mir schon gekauft und möchte nun ungern noch ein Aufnahmetool nutzen bzw kaufen.
    Absolut kaufentscheidend war halt, dass Playclaw die prerecord-Funktion (5 - 120 Sek.) mit sich bringt,
    die ich absolut nicht mehr missen möchte. Meines Erachtens hat dies weder Fraps noch Dxtory, kann mich
    nun aber auch täuschen.

    Bei Low Compression nimmt Playclaw im TMB0 Codec auf. Kann man das mit Fraps vergleichen? Gut oder schlecht?
    Playclaw scheint ja nicht so beliebt zu sein, da meistens immer auf Fraps und Dxtory verwiesen wird :huh:
  • Laut De-M-oNs Aussage hier (Achtung, anderes Forum, grade per Google gefunden :D) ist es nur möglich, unkomprimiert oder lossy aufzunehmen.

    Unkomprimiert bedeutet verdammt große Datenmengen, mit Verlust aufnehmen ist nicht ganz optimal, da man das eigentlich erst später mit einem anderen Programm wie z.B. MeGUI oder einem anderem x264-Frontend machen sollte.

    Im Gegensatz dazu nimmt Fraps verlustfrei komprimiert auf, also nicht total vergleichbar. Ob du einen Unterschied sehen kannst wenn du bei Playclaw mit Low Compression aufnimmst, weiss ich nicht. Aber es ist eben nicht hundertprozentig optimal :P

    Ich kenne mich aber nicht wirklich mit Playclaw aus und leite mein "Wissen" zu dem Programm nur von "Profis" im Forum ab. Vielleicht kannst du ja auch in Playclaw externe Codecs wie z.B. Lagarith einstellen?

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
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    Bambusbieger schrieb:

    dass Playclaw die prerecord-Funktion (5 - 120 Sek.) mit sich bringt,


    Hat Fraps auch :) nennt sich Loop buffer

    Bambusbieger schrieb:

    TMB0 Codec auf. Kann man das mit Fraps vergleichen? Gut oder schlecht?


    Nope Fraps arbeitet (abgesehen vom Farbraum) verlustfrei.

    lossyaufnahmen haben ein Großes Problem. Duch die verlustbehaftete kompressionen kommt es zu sogenannten Artefakten(wikipedia nutzen).

    Wenn du das Video am ende mit x264 Encodest, muss x264 diese Artefakte wieder mit komprimieren. und diese sehen meist sehr komplex aus. daher wird die Datei recht groß. Wir raten hier nicht umsonst zu Fraps oder Dxtory.

    Da ich playclaw nicht habe, können weitere codecs installiert werden? Dann könnte man das Sortiment vielleicht um einen verlustfreien codec erweitern
  • Bambusbieger schrieb:

    Ich nehme Videos mit Playclaw im MJPEG Format bei 1080p @ 60FPS (2 Tonspuren) auf. Leicht- oder gar
    unkomprimiert aufzunehmen steht für mich derzeit einfach nicht zur Debatte, da dies völlig unpraktikabel ist.


    30FPS reichen i.d.R. vollkommen aus. Halbiert dir also schonmal die Dateigröße. Ja, MJPEG ist verlustbehaftet, aber ich verweise auf meine eigenen Let's Plays (allen voran Grimrock und Doom II) mit der Aussage: Es sieht trotzdem überragend aus.
    Ich nehme mit dem Afterburner auf, da kann man die Kompressionsstufe in % einstellen. 100% Qualität entspricht minimaler Kompression. so nehme ich auf. Bei 720p habe ich so fast immer etwa 10-12GB pro 15 min.

    Bambusbieger schrieb:

    Wichtig = Ich möchte keine Let's Play Videos erstellen, um diese auf Youtube hochzuladen, sondern die
    (hoffentlich irgendwann einmal bearbeiteten) Videos sollen für den Heimgebrauch am Rechner verwendet
    werden. Der beste Kompromiss aus Videoqualität und Dateigrösse soll dabei immer oberstes Ziel sein.


    Wenn es nur für dich daheim aufgenommen wird: Niemals "Resizen"! Das machen die meisten hier, die Wert auf Qualität legen, um auf Youtube das Maximale heraus zu holen. In Wirklichkeit sorgt ein Resizen für Qualitätsverlust. Also die Aufnahme nie von 720p auf 1080p oder sowas hochrechnen lassen.

    Bambusbieger schrieb:

    Wo nun meine Gehirnwindungen völlig platzen und ich auf der Stelle trete = kann ich überhaupt die schon
    komprimierten Videos mit einem Programm bearbeiten und anschliessend rendern, so dass das Ausgangsmaterial
    sich in Qualität und Grösse nicht (oder kaum) vom Eingangsmaterial unterscheidet? Führt etwa kein Weg daran
    vorbei, das Encoden als letzten Schrit zu tätigen? Und wie mache ich das im Falle von Sony Vegas, was ja
    keinen x264 Encoder hat, den ich aber nicht missen möchte.


    Für Vegas sollte ein Frameserver existieren, dass du das Video im Programm bearbeiten und dann direkt in MeGUI mit x264 codieren kannst. Das geht also.
    Meine Idee zur "Zwischenlagerung" wäre (abgesehen von einer gekauften Storagefestplatte): Mit Lagarith Lossless Codec rendern. Damit ist die Datei auf jedenfall von gleicher Qualität. Aber ob sie dann kleiner als die originale MJPEG-Aufnahme ist? Ich bezweifle is.
    Vielleicht (nur vielleicht) kannst du zwar vorher in x264 codeiren und diese Datei dann weiterbearbeiten. Da musst du aber dann wohl geschickt mit Mux-Programmen arbeiten etc.
    einen Versuch wäre es Wert. Kann Vegas denn "unverändert" eine bearbeitete Datei ausgeben? Also ohne die Bilder komprimieren zu müssen?
    CobraVerde. Spieleklassiker und untergegangene Juwelen schamlos beworben.
    Der beste Post des Forums!
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    Thief Gold
  • Super Leute! Mein Kopf schwirrt zwar nun, aber ich bin schon zig Schritte weiter als vorher :)

    Alsoooo.....

    Die Prerecord Funktion bei Fraps habe ich tatsächlich übersehen, Fraps habe ich gerade nochmal testweise installiert, blöd gelaufen (Termin beim Optiker steht) :(

    In Playclaw weitere Codecs einzubinden, ist meines Wissens nicht möglich. Es bietet halt nur diese drei Möglichkeiten an = klick

    Resizen werde ich nicht, es bleibt bei 1080p. Ich weiss nicht woran es liegt, aber bei jedem aufgenommenen Video (sowohl bei Trine2 als auch Diablo3, mehr habe ich bis dato noch nicht probiert) sehe ich sofort den Unterschied zwischen 30fps und 60fps. Letzteres ist einfach merklich flüssiger in Bewegung. Eigentlich sollten ja 30 reichen.....

    Ich experimentiere nochmal mit Fraps herum, ob ich überhaupt einen Unterschied zwischen den Aufnahmen beider Tools sehe, denn bislang fand ich ja die Ergebnisse mit Playclaw im MPEG Format super, auch nach dem Encoden. Soviel anscheinend zu meinen Ansprüchen :D

    Ich habs mal versucht, ein File in Vegas zu bearbeiten und dann unverändert auszugeben. Hat nicht geklappt, aus einem GB wurden dann plötzlich 60GB. Mir fehlen einfach die Kentnisse dazu und in einem Vegas Forum konnte man mir auch nicht so recht weiterhelfen.

    Eine externe Festplatte (USB 3.0 ahoi) ist aber auf jeden Fall angedacht, anders geht es nicht. Das mit dem Frameserver und MeGUI hört sich ja gut an. Es gibt viel zu tun ^^

    Ich hätte zu Anfangs ja nie gedacht, dass die Thematik so umfangreich ist, "mal eben" nur Aufnehmen....... 8|
  • Bambusbieger schrieb:

    Letzteres ist einfach merklich flüssiger in Bewegung. Eigentlich sollten ja 30 reichen


    Das stimmt schon. Du solltest trotzdem zuerst versuchen die Videoqualität zu Maximieren (lossless), und dann die FPS erhöhen. Den 60 FPS = Doppelte Schreib last gegenüber 30 FPS

    MPEG Format super, auch nach dem Encoden. Soviel anscheinend zu meinen Ansprüchen

    Meinst du jetzt mpeg oder MJEPG.

    Und du darfst trotzdem nicht vergessen, das YouTube nochmal Encodet. Außerdem killt es halt unglaublich die Komprimierbarkeit.

    Ich habs mal versucht, ein File in Vegas zu bearbeiten und dann unverändert auszugeben. Hat nicht geklappt, aus einem GB wurden dann plötzlich 60GB. Mir fehlen einfach die Kentnisse dazu und in einem Vegas Forum konnte man mir auch nicht so recht weiterhelfen.


    Was hast du den gemacht?
    Ansonsten hier: docs.google.com/file/d/0B0sJHz…THBBMzVqYUNRdw/edit?pli=1
    Abschnitt: Exportieren über einen Frameserver und Das Encoding lesen. Ansonsten steht dir auch skype immer noch offen :)
  • Bambusbieger schrieb:

    Wichtig = Ich möchte keine Let's Play Videos erstellen, um diese auf Youtube hochzuladen, sondern die
    (hoffentlich irgendwann einmal bearbeiteten) Videos sollen für den Heimgebrauch am Rechner verwendet
    werden. Der beste Kompromiss aus Videoqualität und Dateigrösse soll dabei immer oberstes Ziel sein.


    @Serra. Aber trotzdem, irgendwann wirst du die bearbeiteten Videos ja dann doch auf Youtube hochladen, dann kannstu auchn gleich 30 FPS nehmen ;)

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.
  • @Serra : Ich meinte natürlich MJPEG. Und was ich in Sony Vegas genau gemacht habe, weiss ich nimmer, es war aber nacher ein avi File, was schlappe 60Gig gross gewesen war.

    Nachdem ich die halbe Nacht Fraps und Playclaw verglichen habe, bin ich nun doch bei Fraps angelangt. Ich weiss nicht, was ich genau konsumiert habe, als ich mich für Playclaw entschied, aber es muss gute halluzinogene Effekte gehabt haben. Playclaw sollte eigentlich weniger zu Lasten des Rechners gehen, aber es ist bei mir genau umgekehrt der Fall. Bei Fraps muss ich schon auf die Anzeige schauen, um zu wissen, dass die Aufnahme gerade aktiv ist oder nicht. Bei Playclaw merke ich das sofort. Auch die Aufnahmen (mal die Bildqualität selbst völlig ausser acht gelassen) unterscheiden sich arg im Bewegungsablauf. Fraps Aufnahmen sind super geschmeidig, bei Playclaw ist (mal mehr mal weniger stark) immer ein Stottern zu sehen. Da ich das bei meinem Rechner einfach nicht in den Griff bekomme, Fraps auch die prerecord-Funktion beinhaltet und in der Qualität der Aufnahmen auch punktet, fällt die Wahl nun nicht schwer.

    Ich mag mich wiederholen, aber ich persönlich komme an den 60 fps einfach nicht dran vorbei. Vielleicht gibt es ja einen Trick, der 30fps Videos
    "flüssiger" aussehen lässt? All die ganzen Youtube Lets Play Videos, welche ich in den letzten Tagen hier aus dem Forum mir mal angeschaut habe, kommen irgendwie besser rüber als das von mir aufgenommene 30 fps Video Material.

    Heute abend werde ich mir mal das mit dem Frameserver und MeGUI anschauen.... 8|
  • Bambusbieger schrieb:

    Ich mag mich wiederholen, aber ich persönlich komme an den 60 fps einfach nicht dran vorbei. Vielleicht gibt es ja einen Trick, der 30fps Videos "flüssiger" aussehen lässt?

    60 FPS sind absolut unnötig, du hast keinerlei Vorteile dadurch, nur doppelte Schreiblast für die Festplatte. Wenn deine 30 FPS-Videos nicht flüssig aussehen, dann machst du was anderes falsch. ;)
  • Mh es geht nicht um x264-Videos.. Dachte du ahst vll. nen falschen Renderer oder so.. Was natürlich trotzdem der Fall sein kann, MPC schadet nie ;)

    Na ja, Julien hat aber eiegntlich recht. 30 FPS reichen zumindest mir meist. Bei modernen Shootern mag ds vielleicht sein, dass man den Unterschied zu 60 FPS sieht, aber wie gesagt, Youtube encodiert ohnehin. Woran das bei dir liegt vermag ich leider auch nicht zu sagen.

    THC schrieb:

    In einer Toilette kann man auch situationsbedingt Kartoffeln kochen. Kann ja eine besonders geeignete, sterile Toilette sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nizio ()

  • Mit dem Media Player Classic Home Cinema ist es dasselbe, ich sehe sofort den Unterschied. Es geht nicht darum, dass die 30fps Videos ruckeln, stottern oder so. Sobald Bewegung ins Spiel kommt, sind die 60fps einfach optisch viel klarer, bei 30fps verschwimmt die Umgebung ein wenig. Ich weiss nicht, wie ich das anders erklären soll.

    Vielleicht werde ich irgendwann mal auf Youtube hochladen, aber das ist momentan absolut kein Thema für mich
    :)
  • Zuerst ein Dank an allen hier. Von der reinen videotechnischen Seite funzt nun alles wunderbar! :)

    Habe aber wieder ein paar Fragen.

    Zuerst zu den weniger Wichtigen = ich habe zwei gleich grosse Videos (3,95GB, einmal 30fps,
    das andere 60fps) mit MeGUI und exakt denselben Einstellungen encodet. Ich habe mich dabei
    an Demon's super MeGUI Tutorial gehalten. Die 30fps Videodatei ist nach dem Vorgang 75MB gross,
    das 60fps Video 40MB. Woher kommt der krasse Grössenunterschied zustande??

    Dann bin ich mir nicht sicher, ob ich in den x264 Einstellungen, unter dem Reiter "Frame-Type"
    an der "GOP Size" etwas ändern sollte, da ich ja letztendlich nur 60fps Videos encoden möchte.
    Oder kann die Einstellung auf FPS based bleiben?


    Grosses Sorgenkind ist aktuell der aufgenommene Sound, bzw nur ich :S

    Bei Fraps habe ich Record Win7 Sound, Multichannel, und mein Mikro als external input eingestellt.
    Meine Kumpels kommen gut und verständlich per Teamspeak bei den Aufnahmen rüber, die Stimmen und der
    Ingamesound sind ausgewogen.

    Nur ich selbst komme in den Aufnahmen 1. sehr leise rüber und 2. existiert ein kontinuierliches Rauschen.

    Da mir Playclaw zwei wave-Files ausgeben kann, das eine beinhaltet den IngameSound + meine Teammates,
    das andere auschliesslich mein Mikro als Quelle, konnte ich also bislang per Audacity problemlos das
    Rauschen und meine Stimme lauter machen.

    Bei Fraps sehe ich so erstmal keine Möglichkeit mit Audacity weiterzukommen, da Fraps die Quelle Mikro
    in einer Tonspur mit anderen Klamotten reinpackt.

    Was würdet Ihr raten? Welche Möglichkeit habe ich? Ein Headset kommt nicht in Frage, damit bin ich durch,
    habe einfach keine Lust mehr, den ganzen Tag damit rumzusitzen ^^ Ein SC440 zb kommt auch nicht in Frage, hatte ich testweise hier
    gehabt und war mir einfach zu gross und hat mehr aufgenommen als ich wollte ^^ Nachträglich meine Comments einzubinden, geht ja mal überhaupt nicht,
    ich mache keine Lets Plays.

    Eine Flasche Sekt wird geköpft, wenn alle Probleme behoben sind.... *seufz* :^^:
  • Bambusbieger schrieb:

    Bei Fraps habe ich Record Win7 Sound, Multichannel, und mein Mikro als external input eingestellt.
    [...]
    Nur ich selbst komme in den Aufnahmen 1. sehr leise rüber und 2. existiert ein kontinuierliches Rauschen.
    [...]
    Bei Fraps sehe ich so erstmal keine Möglichkeit mit Audacity weiterzukommen, da Fraps die Quelle Mikro
    in einer Tonspur mit anderen Klamotten reinpackt.

    Multichannel ist nicht zu empfehlen, da gibt es anscheinend öfter Probleme mit. Stereo reicht.
    Wenn du leise bist und dein Ton rauscht, könnte das auch an der Hardware liegen. Mit einer ordentlichen Soundkarte und einem guten Headset kommst du da sehr viel besser weg als mit 30€-Headset und Onboard-Sound.
    Theoretisch könntest du auch nur den Ingame-Sound mit Fraps aufnehmen und für den Rest Audacity verwenden. Wäre zwar etwas Gebastel, das synchron zu bekommen, aber eine Alternative, bevor du dir gleich Dxtory anschauen musst. ;)
  • Bambusbieger schrieb:

    Zuerst zu den weniger Wichtigen = ich habe zwei gleich grosse Videos (3,95GB, einmal 30fps,
    das andere 60fps) mit MeGUI und exakt denselben Einstellungen encodet. Ich habe mich dabei
    an Demon's super MeGUI Tutorial gehalten. Die 30fps Videodatei ist nach dem Vorgang 75MB gross,
    das 60fps Video 40MB. Woher kommt der krasse Grössenunterschied zustande??


    Wenn du es wirklich nach DeMoNs Tut gemacht hast, hast du vermutlich beides mit 30FPS gerendert. Die 30FPS-Ausgangsdatei wird aber wohl logischerweise doppelt so lange sein als die 60FPS-Ausgangsdatei, wenn du einen 4GB-Schnipsel jeweils genommen hast. Daher ist die Enddatei der 60FPS-Datei eben auch nur halb so groß.

    Bambusbieger schrieb:

    Dann bin ich mir nicht sicher, ob ich in den x264 Einstellungen, unter dem Reiter "Frame-Type"
    an der "GOP Size" etwas ändern sollte, da ich ja letztendlich nur 60fps Videos encoden möchte.
    Oder kann die Einstellung auf FPS based bleiben?


    GOP setzt die Keyframes. Das sind die "unwichtigen" Frames zwischen den richtigen Bildern mit voller Bitrate. Stell dir das so vor: Ein Bild im Video wird wie ein png berechnet und ist sehr groß. Jedes nachfolgende Bild, das sehr ähnlich aussieht - bei Edna bricht aus z.B. fast jedes im gleichen Bildhintergrund - wird mit nur wenigen Kilobyte berechnet. Das sorgt für eine signifikant geringere Dateigröße. Max GOP ändert also absolut garnichts an der Bildqualität, aber sehr wohl an der Dateiendgröße. Für kleinste Dateigröße Max GOP auf 0 stellen, dann setzt MeGUI wirklich nur dann ein neues Keyframe, wenn es benötigt wird, und nicht nach einer festgeschriebenen Zeit.
    CobraVerde. Spieleklassiker und untergegangene Juwelen schamlos beworben.
    Der beste Post des Forums!
    Empfehlungen: Outcast
    Thief Gold