Secret of Mana

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  • Secret of Mana

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    Ein Epos der tausende Menschen begeisterte

    Spielinfo:
    Spiel: Secret of Mana (eigtl. Seiken Densetsu 2)
    Plattform: Super Nintendo
    Herkunft: Japan
    Release: 6. August 1993 Japan (24. November 1994 Europa)
    Entwickler: Square
    Herausgeber:Square, Nintendo of Europe, Square Enix
    Genre: Action-Rollenspiel
    Spieler: 1-3
    USK: Ohne Altersbeschränkung



    Story:
    In dem Land Mana herrschte Frieden, an Krieg war nicht zu denken, doch eines sonderbaren Tages fand ein Junge ein außergewöhnliches Schwert.
    Als er es herauszog erstrahlte ein gleißendes Licht, welches die Ganze Welt verändern sollte. Das Siegel, welches einst die dunkelsten und boshaftesten
    Kreaturen in sich einschloß, war gebrochen. Nun war es an ihm, wie er auch das Siegel gelöst hatte, jenes wieder zu errichten. Verbannt aus seinem
    Heimatdorf macht sich der Junge auf den Weg. Über Wiesen, durch Wüsten, in unterirdischen Palästen, gar überall streift er durch das Land, die Mana Samen
    zu suchen und zu versiegeln. Doch auf seinem Weg lauern viele Gefahren, welche er alleine niemals bewältigen könnte. Auf seiner langen Reise trifft er ein junges
    Mädchen und eine tatkräftige Koboldin, welche ihn in den vielen schwierigen Situationen unterstützen. Aber das Böse schaut nicht tatenlos zu, Tantalus, der Herrscher
    der Unterwelt, hat schon einen Plan. Sein Ziel, die Manafestung wieder zu reaktivieren, welche einst ganz Mana verwüstete, droht das ganze Land zu vernichten.
    Wird Tantalus seinen Plan in die Tat umsetzen? Es liegt an dir, steige ein in die gefahrenvolle Welt von Secret of Mana!



    Gameplay:
    Secret of Mana bietet eine riesige Welt mit einer Menge Spielraum. Man kann sehr viel entdecken und oft seine eigenen Wege gehen. Nur der grobe Weg ist vorgeschrieben.
    Auch die Steuerung hat ein großes Lob verdient, sie ist präzise und fehlerfrei. Die Menüs in denen man sich bewegen kann sind übersichtlich und gut strukturiert. Gekämpft wird in einem Stil, wie man ihn von den Zelda Teilen kennt. So schlägt man in Echtzeit auf die Monster ein, jedoch ist davon abzuraten wild auf die Monster zu schlagen, da, anders als bei Zelda, nach jedem Schlag eine Prozentanzeige erscheint. Erst wenn diese auf 100% ist kann man wieder mit voller Wucht zuschlagen. Schlägt man bereits früher zu, so ist die Attacke bei weitem nicht so effektiv wie bei voller Kraft. Auch eine Lebensanzeige ist vorhanden. Allerdings hat man keine Herzchen, sondern eine digitale Lebensanzeige. Das Spiel ist außerdem sehr abwechslungsreich, da es eine Vielzahl an Waffen und Zaubern bietet. Insgesamt gibt es acht verschiedene Waffen, sowohl für den Fernkampf, als auch für den Nahkampf. Dazu gehören das Schwert, die Axt, der Speer, die Lanze, der Bumerang, die Peitsche, der Bogen und die Kralle. Jede Waffe hat natürlich ihre Stärken und Schwächen. Der Magie wegen erhält man nach und nach tapfere Gefährten in Form von Geistern, welche jeweils 3 Zaubersprüche zur Verfügung stellen. Es gibt ebenso wie bei den Waffen acht verschiedene solcher Wesen, insgesamt gibt es also 48 Zauber, da sowohl die Koboldin, als auch das Mädchen Zauber erhalten. Diese kann man grundlegend in verschiedene Elemente unterteilen. So gehören die Wesen dem Feuer,dem Frost, der Luft, der Erde, der Dunkelheit, dem Licht, dem Mond und dem Leben an. Man kann Waffen und Zauber kombinieren, um so effektiver angreifen zu können. Man kann jederzeit zwischen den drei Helden wechseln, die anderen beiden verfolgen einen dabei und werden von einer künstlichen Intelligenz gesteuert. Jeder der drei Charaktere hat verschiedene Eigenschaften. So ist die Koboldin auf offensive Zauber spezialisiert, ist im Umgang mit Waffen und in der Verteidigung sehr schwach, dafür aber sehr intelligent, während das Mädchen vorwiegend defensive Magie verwendet und sowohl im Gebrauch von Magie als auch im Gebrauch von Waffen mittelmäßig ist. Der Junge hingegen kann sich nur auf seine Waffen verlassen. Dafür hat er jedoch die meisten HP, die beste Verteidigung und die größte Offensivkraft unter den 3 Mitstreitern. Außerdem ist es möglich sowohl Waffen und Zauber zu trainieren und somit zu verstärken. Dem Jungen gelingt es am schnellsten eine Waffe zu leveln. Mit steigendem Level der Waffe ist es möglich, diese dementsprechend aufzuladen, um einen kraftvollen Spezialangriff auszuführen. Währenddessen bewegt man sich allerdings langsamer und ist somit leichter verwundbar. Außerdem ist es möglich die Waffen bei Bertie dem Schmied aufrüsten zu lassen, dafür sind jedoch spezielle Orbs von Nöten, welche man beispielsweise von Bossen bekommt. Doch nicht nur die Waffen werden verbessert. Durch das töten von Monstern bekommt man Erfahrungspunkte, durch welche die Charaktere selbst im Level aufsteigen. Kämpft man gegen einen Boss, so erhält man natürlich mehr Erfahrungspunkte als bei einem normalen Gegner. Während man anfangs das Gefühl bekommt, die Bosse seien unglaublich schwer, so ändert sich diese Ansicht sobald man die erste Magie ausführen kann. Manchmal hat man eher das Gefühl, die Bosse seien einfacher zu vernichten als andere Gegner. Dies liegt vor allem daran, dass man fast ununterbrochen Zauber auf die Gegner sprechen kann. Dies macht vor allem die Bosse zu einem Kinderspiel, vorrausgesetzt der Zauberspruch ist stark genug trainiert. Fast jeder Gegner hat eine bestimmte Schwäche, manche sogar mehrere. Findet man diese heraus ist man gut für den Kampf gewappnet. Einige Monster zum beispiel sind nur schwer mit dem Schwert zu besiegen und brauchen daher eine Sonderbehandlung mit Magie. Zusätzlich zu den verschiedenen Waffen ist es außerdem möglich sich mit Armbändern, Kopfbedeckungen und verschiedenen Rüstungen auszustatten. Meist ist es zu empfehlen die Ausrüstung regelmäßig aufzubessern, sie ist größtenteils rentabel und macht das Spiel um einiges angenehmer. Diese gibt es nicht nur in Läden, sondern, wie viele andere Items auch, aus Truhen von Gegnern. Obwohl man auch Geld aus den Truhen der Monster bekommen kann geben die Monster bei ihrem Tod zusätzlich Geld an dich ab. Neben den normalen Läden in den Dörfern und Städten gibt es außerdem noch den Wucherkater, dieser macht seinem Namen alle Ehre, da er all seine Waren für einen überzogenen Preis verkauft. Der Wucherkater taucht an den verschiedensten Orten des Spiels auf und ist neben dem Übernachten in Städten eine Möglichkeit zum Speichern. Schaut man sich die Dungeons, also die Paläste, einmal genauer an, so bemerkt man, dass sich diese größtenteils auf einen nur geringen Umfang beschränken. Oftmals kann man sie ohne größeren Zeitaufwand bewältigen. Die späteren Paläste allerdings weisen eine gewisse Komplexität auf. Oftmals wird abverlangt Magie Orbs zu zerstören, um einen Weg zu öffnen. Hierbei muss der magische Schwachpunkt des Orbs ermittelt werden. Nutzt man jedoch den Analyse Zauber, so kann man leicht die Schwachstelle der Orbs entdecken. Im späteren Verlauf des Spiels ist es möglich über die gesamte Weltkarte zu fliegen und verschiedene, teils versteckte Orte zu finden bzw. erneut zu besuchen. So muss man nicht weiter auf das Kanoni Reisebüro zurückgreifen, welches seinem Namen alle Ehre macht. Wie ihr unbeschadet von einem Ort zum anderen mit einer Kanone geschossen werden könnt ist allerdings unklar. Neben versteckten Inseln und Orten sind außerdem zwei Eastereggs in Form von Gesichtern auf der Karte versteckt. Einen negativen Aspekt hat aber auch dieses Spiel, denn manchmal bleiben Figuren einfach in einer Ecke hängen, weil sie nicht weiterkommen. Außerdem ist die künstliche Intelligenz der beiden Mitstreiter relativ beschränkt. Mit dem richtigen Handling ist dies aber kein Problem.



    Spielspaß:
    Das Spiel ist zwar alt, aber der Spielspaß hoch. Durch die vielen Freiheiten, die das Spiel bietet, kommt der Spielspaß in keiner Hinsicht zu kurz.
    Das Spiel umfasst rund 40 verschiedene zu erkundene Gegenden, welche alle einen individuellen Aufbau besitzen und somit wird auch die Umgebung niemals langweilig.
    Da das Gameplay varieantenreich ist und man eine Vielzahl von Taktiken verfolgen kann und es sogar sinnvoll ist die richtigen Taktiken herauszufinden, vorrausgesetzt man möchte mit Zaubern vorgehen, regt das Spiel auch zum Überlegen an und macht somit noch mehr Spaß. Einen langanhaltenden Spaßfaktor bietet das Spiel allerdings nur beim ersten mal. Durch die starken Zauber wird das Spiel beim zweiten oder dritten mal schnell zu einfach. Dennoch macht die Atmosphäre und das Gameplay das Spiel immer wieder spielenswert.
    Doch der Langeweile durch den Schwierigkeitsgrad kann Abhilfe geschafft werden. Probiert doch mal das Spiel durchzuspielen ohne irgendwelche Zauber auf den Gegner zu sprechen, damit ist eine neue Herausforderung gegeben und der Spielspaß kann erhalten bleiben.
    Außerdem ist ein Secret of Mana Mod erhältlich, welcher sich "Hard Secret of Mana" nennt.
    Dieser macht das Spiel um einiges schwerer und somit wieder anspruchsvoll.
    Für einen Action-Adventure begeisterten Spieler mit einem Hang zur Retro Grafik ist das Spiel
    vollends zu empfehlen, nur wenige Spiele für das Super Nintendo erreichen eine Qualität wie das Spiel Secret of Mana.



    Spielumgebung:
    Die Spielumgebung ist sehr schön gestaltet. Trotz alter 16 Bit Grafik zeigt das Spiel dennoch eine liebevoll gestaltete und vielfältige Welt. So besucht man düstere Paläste und Wälder, aber auch eisige Frostlandschaften und die ebenso gegenteilige Wüste. Neben einem Hexenschloss besucht man auch einen Vulkan, verschiedene Tempel, Städte und Höhlen. Der Vielfalt der Welten ist im grunde keine Grenzen gesetzt. Die gut umgesetzte Umgebung wird außerdem durch wirklich gelungene Musik unterlegt. So ist fast jede Umgebung mit einem individuellen Stück Musik unterlegt, welches sich nicht nur durch Qualität auszeichnet, sondern auch sehr gut zur Umgebung passt. Mit jedem Waffenupgrade ändert sich auch das Design dieser Waffe, welches auch ein individuelles Design für die Ausrüstung ermöglicht. Auch die Aufmachung der Zauber ändert sich mit steigendem Level. Erreicht ein Zauber das maximale Level, so ändert sich das Design fatal, man merkt dem Zauber seine zerstörerische Qualität an. Es gibt außerdem eine Vielzahl an verschiedenen Monstern mit individuellen Schwächen. Viele davon sind individuell gestaltet, auch wenn sich einige Monster in ihrer Art wiederholen. Dies gilt auch für die Bosse, so gibt es von fast jedem Boss eine zweite, stärkere Form in anderer Farbgebung, die sich nur ing wenigen anderen Details unterscheidet. Insgesamt bietet das Spiel etwa 40 Bosse und über 100 normale Gegnern. Schaut man sich das Charakterdesign an, so erkennt man, dass es zwar eine Auswahl an Personen gibt, welche sich allerdings auch vermehrt wiederholen. Dennoch gibt es auch vollkommen individuelle, speziell für den Storyverlauf wichtige Charaktere. So ist es unmöglich Tantalus oder Viktor mit einem anderen Charakter des Spiels zu verwechseln, da sie charakteristisch unverwechselbare Eigenschaften haben. Man muss jedoch anmerken, dass die deutsche Übersetzung dieses Spiels zu wünschen übrig lässt und somit die Atmosphäre des Spiels ein wenig darunter leiden kann.



    Fazit:
    Secret of Mana ist ein durchaus ausgeglichenes Action Adventure mit Garantie für hohen Spielspaß. Mit seiner älteren, aber niedlichen Grafik zieht es viele Spieler
    in seinen Bann. Man kann zu diesem Spiel nur sagen, dass es wirklich sehr gut und mit Liebe entwickelt wurde. Dieses Spiel ist ein absolutes Muss für alle Rollenspiel/Action-Adventure und Super Nintendo Fans.

    Zusatzwissen:
    Die Europäische Version wurde zensiert. Die Kettensäge wurde durch 2 Hämmer ersetzt.

    Hier die beiden Versionen im Vergleich:
    Unzensiert
    Zensiert

    Trailer, offizieller Werbespot und Intro:
    Trailer
    Werbespot
    Intro

    Musikbeispiele:
    Eispalast
    Wüste
    Palast


    Rating:
    10/10 Trotz kleiner Mängel ein absolut hervorragendes und herausragendes Spiel, besonders für die damaligen Möglichkeiten.

    Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen. Vielleicht hat es euch ja angeregt das Spiel einmal anzuspielen.