Moderner Satanismus

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  • Moderner Satanismus

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    Hallöchen, das Thema steht in der Überschrift. Ich möchte gerne ernst gemeinte Meinungen (+ Begründung) in diesem Thread sehen.
    Der Moderne Satanismus ist für mich eine atheistische, rationale Philosophie und ich denke, dass einige Punkte ganz sinnvoll sind.
    Es geht um die Freiheit des Menschen und darum, dass in jedem Menschen eine Art "Gott" bzw. etwas übernatürliches ist. Wenn man beim recherchieren über dieses Thema dann auf den Anton Szander LaVey stößt und seine Grundlagen des Modernen Satanismus liest, kann man sich natürlich denken, dass ein moderner Satanist ziemlich egoistisch ist (aber nur in einem gesunden Maße).
    Bei diesem Grundlagen, Regeln und Sünden muss ich aber sagen, dass man bei "Magie" nicht direkt an "Feuerball" etc. denken sollte. Es ist vieles eine Sache der eigenen Interpretation!
    Aber was ich eigentlich interessant finde, ist, dass sich jeder seinen Lebensweg legen kann und diesen in Form von Regeln, Sünden etc. festlegt und an diesem hält und glaubt, und vor allem an sich selbst glaubt (denn jeder Mensch ist nunmal ein 'Gott'). Natürlich kann man das ganze auch ohne diese "Religion" (ich würds nach wie vor eher als eine "Philosophie" bezeichnen..), aber man kann ja auch an einen "Gott" glauben, ohne ein Christ zu sein (scheiß Vergleich, ich weiß xD).

    Btw. ich möchte nichts darüber lesen, dass irgendwelche Hamsterköpfe oder dergleichen gegessen werden etc. das hat NICHTS mit dem (modernen) Satanismus zu tun! Sekten sind Gruppen, die sich von der Mutterreligion abgespalten haben. Das ist quasi wie mit den Rechts-/Linksextremisten, diese haben eigentlich auch nichts mehr mit dem Rechts/Links -sein zu tun.

    Was ich davon selbst halte, kristallisiert sich bestimmt dann raus, wenn sich welche ernsthaft zu diesem Thema äußern und nicht alles ins lächerliche ziehen. Um diese Forentrolle aber nicht aus ihren Höhlen zu locken, schreibe ich erst mal NICHT die Grundlagen, Sünden, Regeln VON LaVey in diesen Post rein.

    MfG
  • Lasse dich bekehren, Sünder! Noch ist es nicht zu Spät!
    Nein Quatsch - ich bin zwar Katholik, aber das ganze drumherum interessiert mich eigentlich nicht weiter (außer die Bauwerke, die sind toll). Ich für meinen Teil Glaube sicher irgendwie, aber auf meine Weise und da brauche ich keine Religion und keine Sekte und auch keine "Philosophie", wie du so schön sagst.
    pax vobiscum
    YGNOTY Entertainment Präsentiert:



    Deadfall Adventures-------Tormentum
    Hitman 2: Silent Assassin-------Sleeping Dogs


    „Dumme Fragen gibt es nicht, dumm ist nur, wer nicht fragt.“

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von YGNOTY ()

  • Da (@den Threadersteller) du dich in diesem Gebiet auszukennen scheinst, möchte ich dich gerne fragen, warum dieser Glauben unter Satanismus zusammengefasst wird. Bin da wirklich total unwissend und einfach nur mal sehr neugierig. Wo nimmt 'Satan' dabei seinen Platz ein oder ist das alles nur Quark und Satanismus quasi völlig von diesem unabhängig und kommt eben nur im Namen vor? (Huhu Bildungslücke, aber jetzt bist du ja da um sie zu füllen :D)
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    kenne mich da nicht aus -interessiert mich aber auch eigentlich nicht
    da ich mit meinem Eigenen Glaubensbild zufrieden bin
    Aber ich habe eigentlich nix gegen verschiedene Glauben oder Lebenseinstellungen weshalb das für mich alles a-ok ist
    muss du für dich wissen/entscheiden:)
  • KamikazeMietze schrieb:

    Da (@den Threadersteller) du dich in diesem Gebiet auszukennen scheinst, möchte ich dich gerne fragen, warum dieser Glauben unter Satanismus zusammengefasst wird. Bin da wirklich total unwissend und einfach nur mal sehr neugierig. Wo nimmt 'Satan' dabei seinen Platz ein oder ist das alles nur Quark und Satanismus quasi völlig von diesem unabhängig und kommt eben nur im Namen vor? (Huhu Bildungslücke, aber jetzt bist du ja da um sie zu füllen )
    Schliesse mich da an. Ich habe auch die Grundlagen dieser Philosophie nicht ganz verstanden.
  • KamikazeMietze schrieb:

    Da (@den Threadersteller) du dich in diesem Gebiet auszukennen scheinst, möchte ich dich gerne fragen, warum dieser Glauben unter Satanismus zusammengefasst wird. Bin da wirklich total unwissend und einfach nur mal sehr neugierig. Wo nimmt 'Satan' dabei seinen Platz ein oder ist das alles nur Quark und Satanismus quasi völlig von diesem unabhängig und kommt eben nur im Namen vor? (Huhu Bildungslücke, aber jetzt bist du ja da um sie zu füllen :D)

    Ich bin mal so frei und versuche zum Ausdruck zu bringen, wie ich dasGanze so sehe bzw. selber gelesen habe. ^^

    Der Satanismus geht ursprünglich ebenfalls auf die Bibel zurück und ist nicht nur ein Name für 'irgendwas'.
    Allen voran geht es um den "Lichtbringer", den Engel Luzifer, der sich gemeinsam mit anderen, "guten" Engeln gegen den Christengott auflehnte und schließlich vom Erzengel Michael und seinen Gefolgsleuten in den Abgrund der Hölle geworfen wurde. Der gestürzte Luzifer erhielt den Namen "Satan".

    Der Satanismus setzt sich meines Erachtens besonders mit der Kritisierung der christlichen Kirche auseinander, sowie deren widersprüchliches Schreibwerk. Ein Beispiel:
    Laut der Bibel war Luzifer derjenige, der Adam und Eva dazu verführt hat einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu essen, wodurch ihnen ihre Menschlichkeit bewusst wurde. Durch diese "Erbsünde" wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Dies bedeutet also, wenn man sich diesen Tatsachen bewusst wird, dass der christliche Gott das Licht des Geistes und die allgemeine Erkenntnis als eine Sünde sieht. Ohne jegliche "Erkennnisse" wären wir wohl aber bei Weitem nicht da, wo wir jetzt sind. ;')

    Ein anderes Beispiel:
    Die christliche Kirche hat während ihrer "Missionierung" Völkern in der 3. Welt, die heute Hunger leiden, Gold geraubt. Dieses blutige Geld füllt heute noch ihre Schatzkammern.
    Heute verdienen sie nicht nur ihr Geld durch die Kirchensteuer, sondern auch durch ebensolche "Dienstleistungen" wie Hochzeiten, Beerdigungen, etc. Dass die Kirche deshalb gegen eben jene Kritiker wie die Satanisten (= "Ketzer") hetzt, ist kein Wunder, denn dadurch geht ihnen potentielle Zahler durch die Lappen. Durch diese Schlussfolgerungen ergab für einige Menschen, dass der Christengott kein guter Gott sein kann, da er dem Einzelnen die Möglichkeit nimmt sich frei zu entfalten und darüber hinaus ihm das Geld aus den Taschen zieht.

    Aufgrund dieser berechtigt kritisierten Punkte entstand diese Gegen-Religion, allen voran Luzifer/Satan als Gott, dessen Dasein das revolutionäre Gedankengut und die Neugierde (= Wissenshaft) unterstützt und nicht etwa als Sünde betrachtet.


    Zum eigentlichen Thread: Es wäre schön gewesen, wenn du, lieber Threadersteller, noch ein paar mehr Infos geliefert hättest, damit die Bedeutung des modernen Satanismus und dessen Hintergründe etwas besser beleuchtet werden. Soll nicht böse gemeint sein, aber für den ein oder anderen, der nicht so viel davon hält sich weiter zu informieren, wäre das nützlicher gewesen. c:

    Anyway...

    Die Ansätze des modernen Satanismus sind durchaus sehr interessant, vor allem da man als Einzelner im Mittelpunkt steht und nicht etwa ein überirdischer Gott, der die Entscheidungsfreiheit eines Menschen einschränkt. Er erlaubt seinen Anhängern nachzuforschen und die Wissenschaft anzuerkennen, sich aktiv zu beteiligen und das Schicksal nicht einfach so hinzunehmen, nur weil es irgendwo geschrieben steht.
    Allerdings muss ich auch sagen, dass diese angebliche "Regellosigkeit" anhand dieser Verhaltensregeln wohl ebenfalls eingeschränkt ist:

    • Gebe keine Meinungen und Ratschläge,
      es sei denn, du wirst darum gefragt.
    • Erzähle den anderen nicht deine
      Probleme, es sei denn, du bist sicher, dass diese sie hören
      wollen.
    • Kommst du in die Höhle eines anderen,
      zeige ihm Respekt, oder gehe nicht hin.
    • Wenn ein Gast dich in deinem Bau belästigt,
      behandle ihn grausam und gnadenlos.
    • Mache keine sexuellen Annäherungen,
      es sei denn, dir wird das Paarungssignal gegeben.
    • Nehme nicht das, was dir nicht gehört,
      außer es ist eine Last für die andere Person
      und sie schreit um Befreiung.
    • Anerkenne die Macht der Magie.
    • Beklage dich nicht über Dinge,
      die dich nicht berühren.
    • Niemals verletze kleine Kinder.
    • Töte keine Menschen oder Tiere,
      es sei denn, du wirst angegriffen oder du brauchst Nahrung.
    • Wenn du in offenen Gelände wanderst,
      belästige niemanden. Wirst du von jemandem belästigt,
      sage ihm, er solle damit aufhören. Wenn er nicht damit
      aufhört, mache ihn unschädlich.
    Einige Regeln gehören zum täglichen Miteinander und sind daher klar, wenn man eine anständige Erziehung genossen hat, aber gerade Punkte wie "Wenn ein Gast dich in deinem Bau belästigt, behandle ihn grausam und gnadenlos." sind sehr streitbar. Natürlich ist die Umsetzung wieder eine andere Frage, aber schön klingt sie in mancherlei Ohren wohl nicht.

    So, ich hoffe, dass wirre Geschreibsel meinerseits hat den ein oder anderen Punkt doch etwas besser beleuchtet. :) Ich kenne mich im Grunde ebenfalls nicht sonderlich gut mit diesem Thema aus, recherchiere aber sehr gern wenn es um Subkulturen jeglicher Art geht.
    si vis pacem, para bellum.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SuperPinkyLP ()

  • Ich persönliche merke jetzt nicht was daran moderner Satanismus seien soll, denn wenn für dich
    Moderne Satanismus ist für mich eine atheistische, rationale Philosophie
    ist was ist die Kernaussage die es zum Satanismus macht?
    Die Ansicht
    Es geht um die Freiheit des Menschen und darum, dass in jedem Menschen eine Art "Gott" bzw. etwas übernatürliches ist.
    ist nun nichts wirklich neues und schon in einigen philosophischen Ansätzen zu finden. Mit der Aussage
    Es ist vieles eine Sache der eigenen Interpretation!
    verwässert doch dann schon wieder die Richtung, allgemeine Binsenwahrheiten streuen und hoffen, dass es in der Summe beim Leser gut ankommt und er diese Strömung für sich findet. Hat was von Wahrsagern auf einem Jahrmarkt.
    Aber was ich eigentlich interessant finde, ist, dass sich jeder seinen Lebensweg legen kann und diesen in Form von Regeln, Sünden etc. festlegt und an diesem hält und glaubt, und vor allem an sich selbst glaubt
    ist für mich auch nichts wirklich atemberaubendes, welcher Atheist denkt denn nicht so bzw. etwas Altruistischer?

    Natürlich kann man das ganze auch ohne diese "Religion"
    ist für mich eigentlich die Kernaussage deines Textes - Wofür braucht man sie wenn sich alles was (zumindest durch deinen opening Post rüberkommt) sie ausmacht einfach nur als Schlussfolgerung von freiem Denken ergibt? Ist für mich nachdem was ich hier gelesen habe (SuperPinky's Text habe ich bis jetzt noch nicht gelesen) nur ein Mischmasch von Satre, Kant und sich von der Kirche abgrenzender Philosophie. Ich muss bei Satanismus leider immer noch an Götzenanbetung in dunklen Kutten bei fahlem Kerzenlicht denken...

    Gruß,
    Sarod

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sarod ()

  • bin immer noch nicht ganz dahinter gekommen,

    Glauben moderne Satanisten jetzt an eine höhere Macht oder nur an sich selbst (wie eigentlich die meissten Atheisten)?

    Im Grunde ist es mir ja egal, wer was glaubt, solange man mich in Ruhe lässt und es hat bis jetzt noch kein Satanist an meine Tür geklopft oder Broschüren in der Stadt verteilt. Verstehen würde ich es aber jetzt trotzdem gerne.
  • KamikazeMietze schrieb:

    Okay. Also gibt es letzten Endes zu Luzifer keinen Gegenpol, sprich eine Umverteilung des gängigen Gut-Böse-Bildes, da der Threadersteller ja meinte jeder Trage einen Gott in sich? Oder existiert Gott doch als Gegenspieler?
    So wie ich das verstanden habe wirkt Gott quasi als Gegenspieler zu Satan. Dazu zitiere ich einfach mal eine Seite, die eigentlich sehr inforamtiv bezüglich des ganzen "alten" Satanismus ist:

    "Die
    Satanisten stelten die Gegensätze der Gottheiten zusammen, die zu ihrer
    geistigen Grundlage wurden. Im folgenden ein paar Beispiele:

    Der Christengott schuf die Engel und seine Welt des Unsichtbaren.

    Luzifer schuf das sichtbare, das körperliche, das vergängliche, er schuf die Leidenschaften, die Erde und die Natur.

    Der Christengott stellt sein Gesetz, die Demut und Ergebenheit, über
    alles und verlangt von seinen Anhängern: Seid arm an Geist, denn nur so
    erreicht ihr das Himmelreich.
    Forscht nicht nach den ursprüngen und den Zielen, denn ich allein bin
    alle Vergangenheit und alle Zukunft!

    Der Gott Luzifer ist ein Gott der Regellosigkeit, des Forscherdranges,
    der Gott des Trotzes der alle Regeln und Gesetze über den Haufen wirft.
    Er ist die höchste Weisheit und der
    wildeste Stolz, er hat den Wagemut geheiligt und nennt ihn Heldentum. Er
    heiligt die Neugierde, und nennt sie Wissenschaft. Er bringt den
    Menschen die Kräuter, und lehrt sie, sie
    als Heilmittel zu nutzen, offenbart den Menschen die Schätze der Erde
    und lehrt sie, die machtvolle Magie zu ihrem eigenen Vorteil
    einzusetzen.

    Gott Luzifer ist der Gott der Instinkte, der fleischlichen Lust, der
    unerschöpfliche Quell der Lebensfreude, der Begeisterung und des
    Rausches. Er lehrte die Frauen die
    Verführungskünste, erfand die Musik und den Tanz.

    Der Christengott hasst die irdische Schönheit, er lehrt lediglich die
    Nichtigkeit und Vergänglichkeit der Welt. Jedwedes fleischliche
    Verlangen ist eine Sünde und wird mit den
    härtesten Bußen bestraft. Er verflucht Dichter und Philosphen und warnt
    vor den Farben. Und er verdammt die Heilkräfte der Natur, denn ER
    schickt die Krankheiten, um die Menschen
    einen Teil ihrer Sünden auf Erden abbüßen zu lassen.

    Gott Luzifer ist der alleinige Beherrscher der Erde, ein Gott von
    Uranfang an, dessen Machtsphäre weit in das Reich des Christengottes
    hineinragt, es gar überragt.
    Er allein ist der Vater des Lebens, der Fortpflanzung, der Entwicklung
    und der ewigen Widerkehr.
    Nicht Luzifer, nein, der Christengott ist die Verneinung des Lebens in
    all seinen Facetten und aller Leidenschaften.

    Gott Luzifer ist das positive, das Ewige an sich. Er ist der Gott des
    Gehirns, unterstützt die revolutionären Gedanken, welche Gesetze
    umstossen und Tafeln zertrümmern. Er regt
    die Neugierde an, das Verborgene zu enträtseln und die Geheimnisse zu
    deuten. Er schürt den Wagemut, der auf der Suche nach besseren
    Lebensbedingungen die Erde aufwühlt.

    Alles Große in der Welt entstand, weil es den Gesetzen des
    Christengottes widersprach. Gegen diese Gesetze war der Trotz des
    Galilei, als er sagte: "...und die Welt bewegt sich
    doch!" Von Luzifer kam die Neugierde, die Columbus nach unbekannten
    Ländern trieb.

    In Luzifers Namen lehrte Nietzsche die Umwertung aller Werte, in seinem
    Namen träumt der Revolutionär von der Umgestaltung der Welt; schafft der
    Künstler, dessen Werke man im
    Verborgenen sieht oder liest.

    Nach der christlichen Lesart sind Gut und Böse zwei absolute Gegensätze.
    Es erhebt sich daher die Frage:
    Sind die christlichen Kirchen gut oder böse? Ist der Christengott selbst
    gut, oder böse, wenn er die menschenfeindlichen Dogmen und Praktiken
    seiner "Pförtner zum Himmelreich"
    zuläßt? Zu allen Zeiten brachte die christliche Intoleranz empöhrte
    Menschen zum Nachdenken.

    Da ist es kein Wunder, wenn immer wieder Ketzer aufstanden und gegen die
    christlichen Kirchen oppenierten; da wird es verständlich, dass viele
    Menschen zu der Überzeugung gelangten,
    das der gute Gott der Christenlegende nur Luzifer (der Lichtbringer)
    sein kann, und dass sie Luzifer verehren und den Christengott
    verspotten.

    Der dynamische Satanismus ist demzufolge das Kontra gegen den erstarrten
    Christenkult. "
    si vis pacem, para bellum.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SuperPinkyLP ()

  • Falls dieser "moderne Stanismus" sich als andere bezeichnung für nicht Gläubige herrausstellt, würde ich mir die Frage stellen wer denn dieses unwort erfunden hat. Denn mit Satan wird generell etwas schlechtes bzw nichts Gutes in Verbindung gebracht. Werden also nun alle Atheisten bzw. frei denkenden Menschen nun als Diabolische unholde dargestellt wie die Heiden als Barbaren hingestellt werden?

    Nicht an Gott zu glauben bedeutet für mich, rational zu denken. In jedem Menschen etwas übernatürliches zu sehen ist aber dennoch Irrational. Mal ganz davon abgesehen das die Evangelische Kirche hierzulande ähnliche Weisheiten raushaut ala "in jedem menschen steckt ein teil von gott".

    Ich glaube weder an Gott, noch Satan, noch Thor (obwohl nordische mythologien doch sehr interessant sind) noch an irgendwas andres. Ich sehe den Menschen rational als Atomhaufen im Kontext des Universums der denkt er währe was besondres, dies aber paradoxerweise nicht ist. Genauso wie ein Stern verschiedene Lebensphasen und Verhaltensweisen pro Phase an den Tag legt, genauso legen wir sie dar. Von groß bis klein gibt es meiner Meinung nach keine Unterscheidung in der Form der existenz. Trostlos, aber dennoch ein interessanter Gedanke in abetracht der Unendlichkeit. ^^
    Dabei möchte ich beispielsweise aber keineswegs von irgendwem mit einem "Satan" oder "Dämon" oder sonstwas gleichgestellt werden. Wie soll also mein durchaus rationaler Gedankenzug in verbindung mit etwas Göttlichem stehen das in genau so einer Denkweise ausgeschlossen wird.
  • Muss sich den ein Satanist am Ende seines Lebens auch von jemandem beurteilen lassen?

    Ich frage desshalb, weil auch wenn man Christ ist kann man seine eigenen Entscheidungen auf Erden treffen, da sehe ich noch kein Unterschied. Es gibt auch viele Möglichkeiten zur Interpretation. Regeln oder Richtlinien gibt es beim Satanismus ja in demfall auch.

    Meiner Meinung nach ist es ziemlich egal wie man eine höhere Macht nennt oder ob es eine oder mehrere ''Götter'' gibt. Das sind doch alles nur Namen.
  • Es gibt keinen Gegenspieler. Zumindest nicht im modernen Satanismus, der Begriff "Satanismus" dient eigentlich nur zur Auflehnung gegen das Christentum bzw. alle 'theistischen' Religionen.
    Es gibt "Gut" und "Böse", bzw. Schwarz UND Weiß... nicht Schwarz ODER Weiß.
    Btw. diese Regeln @SuperPinky, sind von LaVey und diese hat er auch in seiner Church of Satan befestigt (wenn man ads so nennen kann ^^) aber mMn passen Kirche und moderner Satanismus und der damit verbundenen Freiheit nicht wirklich zusammen.

    @Yubacca, warum hoffst du, dass du solchen Menschen nicht begegnest? Was ist so schlimm daran, nur, weil sie sich vielleicht anders kleiden oder eine andere - nicht christliche - Denkweise haben? Du bist aber nicht politisch eher rechts gesinnt, oder ^^? Denn dort möchte man ja auch gerne, dass alle Menschen gleich sind ;). Welch ein langweiliges Leben das wär... ^^ aber das ist nur meine Meinung.

    Ich wollte nicht mehr informationen heraus geben, weil ich das ganze in einem anderen Forum gemacht habe und dort die ganzen Trolle zum Vorschein kamen. Alles wurde ins lächerliche gezogen und ich war im Endeffekt der megamäßige Satanist, der irgendwelchen Zirkeln beigetreten ist und irgendwelche Menschen foltert und dergleichen xD.

    Tut mir einen Gefallen und denkt nicht an Feuerbällen oder sowas, sondern eher an sowas wie eine innere Kraft (Potenzial vielleicht ^^).

    "Grundlegend ist moderner Satanismus ein Lebensweg - eine praktische Philosophie des Lebens. Die Essenz dieses Weges ist der Glaube daran, dass wir als Individuum wesentlich mehr erreichen können, als wir es bisher realisieren. Viele Menschen verschenken die Chancen ihres Lebens durch Magie, die ineffektiv ist und sie im Leben nicht weiter bringt. "

    "Satanismus hingegen ist ein natürlicher Ausdruck des evolutionären Wegs in uns und seine Magie ist darauf ausgerichtet uns zu Göttern über die Erde zu machen und das Potential umzusetzen, das in uns liegt. "

    Zum Begriff Satan... der Name kommt aus dem arabischen (dort: "Shaitan") und dieser Shaitan kommt aus dem ägyptischen (dort: "Seth") - Seth hat seinen Bruder Osiris getötet, welches ihm das Adjektiv "Böse" gab - obwohl sein bruder Osiris der Herrscher der Unterwelt wurde und denen Trost spendete, die in die Unterwelt sollen. Daraus interpretiere ich, dass es zu jeder guten Tat auch eine böse Tat gibt (soweit ich weiß spielt das auch in Faust 2 eine Rolle.. aber ich habe nur den 1. Teil gelesen ;)).
    Satan ist also der Widersacher... in der Bibel war er der "Ankläger" und hat die Leute zu Gott geführt, die eben was 'böses' getan haben. Unter anderem eben auch den Hiob, GOTT befahl ihm, dass Satan Hiob sämtliche Plagen 'geben' (?) soll. Zum besseren Verständnis: Gott steht über allem...
    Satan hat somit in der Bibel ganze 10 Menschen/Lebewesen getötet. Satan wird als sehr böse und als Menschenhasser dargestellt, obwohl Satan unter Gott steht und Gott Satan somit befohlen hat, diese Menschen zu töten (so habe ich es verstanden). Gott hingegen soll btw. über 2 MILLIONEN Menschen getötet haben ...
    "Satan bedeutet Widerstand gegen alle Religionen, die den Menschen frustrieren und wegen seiner natürlichen Instinkte verurteilen. Ihm wurde nur deshalb die Rolle des Bösen zugeteilt, weil er die fleischlichen, weltlichen und profanen Aspekte des Lebens verkörpert."

    "Satan, der Oberteufel der westlichen Welt, war anfangs ein Engel, dessen Aufgabe es war, menschliche Straftaten Gott vorzutragen. Erst im 14. Jahrhundert wurde er als eine böse Gottheit dargestellt, die halb Mensch und halb Tier war, mit bocksartigen Hörnern und Hufen. "

    Soviel zur Herkunft des Wortes ;). Zurück zum Thema Gut und Böse bzw. Schwarz und Weiß:

    "Der Satanist weiß, dass beten überhaupt nichts bewirkt - im Gegenteil es verringert die Erfolgschancen, da sich die frommen Eiferer oft einfach nur andächtig zurücklehnen und eine Situation herbeibeten, die sie selbst viel schneller erreichen können, wenn sie sich nur selbst darum kümmern würden ! Der Satanist meidet Ausdrücke wie ´hoffen´ und ´beten´, da sie ein Anzeichen für eine bestimmte Geisteshaltung sind. Wenn wir hoffen und beten, damit etwas eintritt, handeln wir nicht im positiven Sinne, damit es wirklich eintritt. Der Satanist weiß, dass er alles was er erreicht, sich selbst zu verdanken hat und er übernimmt das Kommando anstatt Gott darum zu bitten. Positives Denken und positives Handeln führen zusammen zu Ergebnissen. Ebenso wenig wie der Satanist Gott um Hilfe bittet, bittet er ihn auch um Vergebung für seine Vergehen. [...] Wenn ein Satanist etwas Verkehrtes tut, weiß er, dass es ganz natürlich ist, Fehler zu machen - und wenn ihm sein Vergehen wirklich Leid tut, wird er daraus lernen und dafür sorgen, dass es nicht noch einmal vorkommt."(vgl. LaVey 1999. S.41f)

    "Der Satanismus wurde immer als Synonym gesehen für Grausamkeit und Brutalität, das ist nur deshalb so, weil die Menschen Angst vor der Wahrheit haben - und die Wahrheit ist, dass nicht alle Menschen gutartig und liebevoll sind. Nur weil der Satanist zugibt, dass er fähig ist, zu lieben und zu hassen, wird er als Menschenhasser angesehen. Im Gegenteil, gerade weil er fähig ist, seinen Hass durch ritualisierte Ausdrucksformen freizusetzen, ist er weitaus fähiger, zu Liebe - der tiefsten Art der Liebe, indem er den Hass und die Liebe, die er empfindet, erkennt und akzeptiert, besteht keine Gefahr der Verwechslung. Wer eines dieser beiden Gefühle noch nie erlebt hat, kann auch das andere nicht vollkommen erleben." (vgl. LaVey 1999. S. 66)

    "Satanisten sind ganz normale Menschen, die nur ein anderes Bild von sich und der Welt haben."

    Sorry, ich weiß, ist ein wenig viel zum lesen. Ich denke aber, dass diese Denkweise vom LaVey gar nicht mal so verkehrt ist und man wirklich so Gefühle wie "Hass" akzeptieren sollte und das Leben eben nicht NUR Gut ODER Schlecht ist, sondern beides.
    Was ich aber sagen muss, in einem Film, dessen Namen ich nicht mehr weiß, sagte ein Christ etwas ähnliches ... es ging darum, dass Gott ja ach so viele Menschen getötet hat usw. und einer dann meinte "Gott ist ja gar nicht so gut und er lässt das Schlechte auf der Welt eh zu, ohne was dagegen zu unternehmen!" und der Christ daraufhin "Woher sollen wir denn wissen, was schlecht ist, wenn man es noch nicht gesehen hat?".

    Nunja, hier nochmal die Grundlagen, Sünden und Regeln - original aus LaVeys satanistischen Bibel ^^. Ich stimme nicht mit allem überein!

    Die neun satanischen Grundsätze
    1. Satan bedeutet Sinnesfreude anstatt Abstinenz!
    2. Satan bedeutet Lebenskraft anstatt Hirngespinste!
    3. Satan bedeutet unverfälschte Weisheit anstatt heuchlerischen
    Selbstbetrug!
    4. Satan bedeutet Güte gegenüber denjenigen, die sie verdienen,
    anstatt Verschwendung von Liebe an Undankbare! (find ich gut ^^)
    5. Satan bedeutet Rache anstatt Hinhalten der anderen Wange! (naja... ich bekämpfe zwar recht gerne "Feuer mit Feuer" aber das auch nur verbal)
    6. Satan bedeutet Verantwortung für die Verantwortungsbewussten
    anstatt Fürsorge für psychische Vampire! (psychische Vampire kann ich grad auch nicht erklären, aber ich denke mal, dass sind Personen, die einem die "Lebenslust" (o.ä.) 'aussaugen')
    7. Satan bedeutet, dass der Mensch lediglich ein Tier unter anderen
    Tieren ist, manchmal besser, häufig jedoch schlechter als die
    Vierbeiner, da er aufgrund seiner "göttlichen geistigen und
    intellektuellen Entwicklung" zum bösartigsten aller Tiere geworden
    ist! (Gar nicht mal so verkehrt, ich denke trotzdem, dass der Mensch eine Sonderstellung eingenommen hat und sich vom Tierreich in gewissen Punkten (Instinkte usw) abgehoben hat)
    8. Satan bedeutet alle sogenannten Sünden, denn sie alle führen zu
    physischer, geistiger oder emotionaler Erfüllung! (mMn das wichtigste, man soll sich bei dem was man tut wohl fühlen)
    9. Satan ist der beste Freund, den die Kirche jemals gehabt hat, denn
    er hat sie die ganzen Jahre über am Leben erhalten!

    Die neun satanischen Sünden
    Dummheit (^^)
    Anmaßung
    Solipsismus
    Selbsttäuschung
    Zugehörigkeit zur Herde
    Mangel an Perspektiven
    Vergesslichkeit gegenüber früheren Grundsätzen
    Kontraproduktiver Stolz
    Mangel an Ästhetik

    Die elf satanischen Regeln der Erde
    Gib deine Meinung oder Ratschläge nicht preis, außer du wurdest gefragt.
    Berichte anderen nicht von deinen Sorgen, es sei denn, du bist dir sicher, dass sie sie hören wollen. (hehe.. Facebook ist da ein schönes Stichwort glaube ich ^^)
    Wenn du dich in den Räumlichkeiten eines anderen aufhältst, erweise ihm Respekt oder geh nicht dort hin. (Find ich gut)
    Wenn dich ein Gast in deinen Räumlichkeiten belästigt, behandle ihn grausam und ohne Gnade. (Eine Sache der Interpretation - finde ich aber trotzdem recht gut, in meinem Zimmer hat sich der Gast an gewisse Normen zu halten (nichts kaputt machen oder so) und wenn er dies nicht tut (mit absicht), dann fliegt er gnadenlos (^^) raus.)
    Starte keine sexuellen Annäherungsversuche, außer du bekommst ein Signal dazu. (LOL... find ich nicht gut, oder ich interpretiere das falsch)
    Nimm nichts an dich, was dir nicht gehört, es sei denn, es ist eine Bürde für die andere Person und sie schreit danach, davon erlöst zu werden. (Find ich gut)
    Respektiere die Kraft der Magie, wenn du sie erfolgreich eingesetzt hast, um deine Wünsche zu erfüllen. Wenn du die Kraft der Magie abstreitest, nachdem du sie erfolgreich angerufen hast, wirst du alles verlieren, was du hast. (Damit kann ich nicht viel anfangen, zugegeben, ich verstehs auch nicht wirklich)
    Beschwere dich über nichts, dem du dich nicht aussetzen musst.
    Verletze keine kleinen Kinder. (Agree)
    Töte keine nicht-menschlichen Tiere, solange du nicht angegriffen wirst oder Essen brauchst. (Find ich gut)
    Wenn du in offenem Gelände unterwegs bist, belästige niemanden. Wenn dich jemand belästigt, fordere ihn dazu auf, dies zu unterlassen. Wenn er nicht damit aufhört, vernichte ihn.

    Vernichten != Töten! Ich würde das vernichten eher auf die "Belästigung" beziehen und daraus interpretieren, dass man demjenigen, der mich belästigt lieber aus dem Weg geht.

    Oh man, is nen ganz schöner Wall of Text, aber ich hoffe ich bringe etwas "Licht" ins "Dunkel" ^^.
  • Ich kann mich nicht mit dem Gedankengut des modernen Satanismus anfreunden, zumindest nicht so einfach.

    Einerseits ist es ein schwieriges Thema, dass diese "neue" Religion auf den bestehenden Satanismus aufgebaut wurde, die zwar im Endeffekt wohl die gleichen Ziele verfolgt, aber dennoch scheinbar für viele durchaus unklar erscheint.

    Zum anderen muss man es mal so sehen:

    All diese "Sünden", die der moderne Satanismus ablehnt, sind grundlegende menschliche Instinkte, die zwar mitunter natürlich letztlich eher kontraproduktiv sind, aber in einem gewissen Maße nicht zu verurteilen sind. All diese "Regeln" sind, wie erwähnt, im Grunde genommen typische Verhaltensregeln der Gesellschaft, je nachdem wie man sie interpretiert. Im Grunde ist dieser moderne Satanismus daher letztlich nur ein neues Wortkleid eines Maßstabs, der einen intelligenten, gesitteten Menschen beschreibt, der sehr realitätsnahm lebt und dementsprechend handelt. Kann sein, dass ich etwas übersehen habe, aber diese Grundeinstellung deutet sehr darauf hin.
    si vis pacem, para bellum.
  • Ja, aber irgendwie war es zumindest bei mir so, dass ich eher unbewusst SO gehandelt habe. Bis ich dann diese Grundlagen usw gelesen habe und das ganze nun irgendwie (Selbst-)bewusst(er) zu tun ^^.
    Ich weiß nicht... ich bin mir mit dem ganzen noch nicht so ganz klar, ob man das braucht oder nicht, ob man das ganze nun "modernen Satanismus" nennen sollte oder ob es nun wirklich eine Religion ist. Deswegen frage ich euch eigentlich, um selbst mehr Wissen bzw. neue Erkenntnisse zu erlangen.

    Wäre cool, wenn jemand wirklich mal ein (moderner) Satanist ist, hier im Forum und dazu mal Stellung nehmen könnte und vielleicht auch seine eigenen Regeln, Sünden usw. aufgestellt hat.

    LaVey wollte denke ich nur ein wenig Geld machen und hat deswegen diese Regeln usw festgelegt, weil es eben viele Menschen anspricht und so. KP, war grad nur ein Gedankengang von mir xD.
  • Nun, wenn es dich glücklich macht, ist auf jeden Fall nichts dagegen einzuwenden. :)
    Gerade, wenn man etwas vor Augen hat, wie eben diese Regeln, lernt man bewusster sich selbst und seine Umgebung wahrzunehmen und dementsprechend zu handeln.
    Ganz wichtig ist es allerdings nur, sich darüber und über den Ursprung des Ganzen zu informieren und zu hinterfragen, wenn man wirklich komplett nach dieser Einstellung leben und sie nach außen hin tragen will, aber ich denke das versuchst du ja mit diesem Thread schon ganz gut. c:
    si vis pacem, para bellum.
  • Es ist einfach nur schwachsinn von jemendem der es verstanden hat Leute die leicht manipulierbar sind zum Geldverdienen auszunutzen.

    Ja, aber irgendwie war es zumindest bei mir so, dass ich eher unbewusst SO gehandelt habe. Bis ich dann diese Grundlagen usw gelesen habe und das ganze nun irgendwie (Selbst-)bewusst(er) zu tun ^^.
    - Wie ich bereits sagte Jahrmarktsmethode gebe 10 allgemeine Aussagen oder Anweisungen und du wirst min. 6 finden die irgendwie mit drehen und wenden auf dich passen.

    Ich weiß nicht... ich bin mir mit dem ganzen noch nicht so ganz klar, ob man das braucht oder nicht, ob man das ganze nun "modernen Satanismus" nennen sollte oder ob es nun wirklich eine Religion ist.
    Dies ist keine Religion und kein Satanismus, wenn überhaupt ein philosophischer Mischmasch.



    LaVey wollte denke ich nur ein wenig Geld machen und hat deswegen diese Regeln usw festgelegt, weil es eben viele Menschen anspricht und so. KP, war grad nur ein Gedankengang von mir xD.

    Wieso revidierst du damit all deine Aussagen? Hat er sie nun festgelegt weil sie stimmen oder weil er Geldverdienen möchte? Glaubst du nun daran oder nicht?

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  • TheParallaxLP schrieb:

    @Yubacca, warum hoffst du, dass du solchen Menschen nicht begegnest? Was ist so schlimm daran, nur, weil sie sich vielleicht anders kleiden oder eine andere - nicht christliche - Denkweise haben? Du bist aber nicht politisch eher rechts gesinnt, oder ^^? Denn dort möchte man ja auch gerne, dass alle Menschen gleich sind . Welch ein langweiliges Leben das wär... ^^ aber das ist nur meine Meinung.
    Du hasst mich missverstanden. Ich lerne gerne Menschen kennen, welche eine andere Meinung haben wie ich. Ich diskutiere sehr gerne, dass kann man nicht mit Leuten, die der gleichen Meinung sind.

    Was ich nicht mag, ist wenn man mich zu Hause oder auf dem Weg zur Arbeit anquatscht und versucht mich ohne gute Argumente sondern mit blöden Standardsätzen dazu zu bringen ihren Glauben oder ihre Philosophie anzunehmen. Und wie schon gesagt ein Satanist macht das nicht. Also habe ich auch nichts gegen Satanisten, auch wenn ich ihre Meinung nicht unbedingt Teile.