FreeSpace: The Great War

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    • FreeSpace: The Great War

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      Name: FreeSpace: The Great War
      Autor: Deepstar
      System: PC
      Angefangen am: 27.03.2012
      Fertiggestellt am: 24.07.2012
      Genre: Weltraumsimulation
      Beschreibung: Ursprünglich als Weltraumableger der Descent Reihe entwickelt, wurde FreeSpace im Jahr 1998 doch als vollständig eigenständige Weltraumsimulation veröffentlicht. Mit damals atemberaubener Grafik, moderaten Systemvorraussetzungen und sehr abwechslungsreichen Missionen schaffte es FreeSpace sich aus dem Schatten von Wing Commander: Prophecy zu bewegen und tatsächlich zu einem Überraschungserfolg zu werden. Während das Spiel in den USA unter dem Namen "Descent FreeSpace" veröffentlicht wurde um zusätzliche Aufmerksamkeit zu erhalten, verkaufte sich auch die europäische Version mit dem Namen "Conflict FreeSpace", ohne jeglichen Descent Bezug hervorragend und gilt seitdem zu den Besten was dieses Genre hervorgebracht hat. Ich spiele in diesem Let's Play allerdings nicht das '98 Original, sondern den FreeSpace Port in der Version 3.3 mit den FSPort MediaVPs 3.6.13 auf Grundlage von FreeSpace 2 SCP 3.6.14 RC6 und den MediaVPs 3.6.12.
      Als Besonderheit in diesem Let's Play, spiele ich nicht nur einen Namenlosen Piloten, sondern gehe dieses Spiel mit einem selbstausgedachten Charakter namens Anthony Gideon an, dessen Geschichte in den Videobeschreibungen erzählt wird, diese Beschreibungen sind darauf ausgelegt immer vor dem jeweiligen Video gelesen zu werden, da sie über Ereignisse berichtet, die vor der jeweiligen Folge stattfanden. Aufgrund, dass FreeSpace2 einer meiner Lieblingsspiele ist, weiß ich natürlich was passiert. Verzichte allerdings auf Storyspoiler und erzähle eher (un-)bekannte Fakten rund um die Geschichte und Entwicklung des Spiels. Also auch mal ein Let's Play um euch zu zeigen, was ich eigentlich auch prival mal so spiele.
      Altersfreigabe: USK 12
      Audio-Kommentar: Ja
      Blind: Nein
      Spielsprache: Englisch
      Spielauflösung: 1920x1080
      Maximal verfügbare Videoauflösung: 2048x1152
      Weitere Let's Plays der Reihe: Silent Threat: Reborn (Silent Threat) & Operation Templar
      Let's Plays zu Mods von diesem Spiel: Shivans - Phantoms, Shivans - Echo Gate, Shrouding the Light: Origins, Shrouding the Light, Cardinal Spear, Cardinal Spear: Vega, Awakenings, The Destiny of Peace, Between the Ashes: Mefistofele & Between the Ashes: Slaves of Chaos


      Logo vom Spiel:


      Screenshot:


      Videos:
      Playlist
      #001 - Dienstantritt
      #002 - Effekte des Lernens
      #003 - Probe für den Ernstfall
      #004 - Schutz in Schichten
      #005 - Im Kampf gegen die Flügel
      #006 - Tänzelndes Häschen
      #007 - Angriff auf das Frachtdepot
      #008 - Keine Gnade den Verrätern
      #009 - Dunkelheit in der Abenddämmerung
      #010 - Zeit für extreme Maßnahmen
      #011 - Gastspiel auf der Bastion
      #012 - Anthonys wichtigste Eskorte
      #013 - Die Abschlussprüfung
      #014 - Spuren der Rebellion
      #015 - Auf Beutezug
      #016 - Unterstützung für die Überlebenden
      #017 - Retter in der Not
      #018 - Feindliche Unterstützung
      #019 - Schlacht zwischen den Asteroiden
      #020 - Rundreise durch Antares
      #021 - Überfall in der Werkstatt
      #022 - Allein unter Feinden
      #023 - Herzensbrecher
      #024 - Im Schatten von Vasuda Prime
      #025 - Erhaltung der Hoffnung
      #026 - Stimme des Krieges
      #027 - Kampf im toten Winkel
      #028 - Zertrümmerter Amboss
      #029 - Dämon der Qualen
      #030 - Die Summe all unserer Herzen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 42 mal editiert, zuletzt von Deepstar ()

    • Folge eins von vorgestern wurde hierher verschoben :)

      #001 - Dienstantritt
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Temporary Ensign Anthony Gideon
      # GTA Academy

      Es ist so weit, ich habe heute die letzte Theorie hinter mich gebracht und habe damit die provisorischen Vorraussetzungen den Rang eines Ensigns zu haben. Laut GTA Verordnung gibt es mit diesem Rang auch ab sofort die Pflicht ein persönliches Logbuch zu führen, um alle Ereignisse und Einsätze fest zu halten. Für irgendwelche speziellen Fälle, wie es offiziell begründet wird. Wie diese Fälle wohl aussehen? Im Falle meines Todes würde mir da jetzt am ehesten einfallen. Ich weiß nicht, wer diese unsinnige Verordnung zu verantworten hat. Es herrscht Krieg, seit mittlerweile vierzehn Jahren, aber ich bin nur ein kleiner Pilot, im Moment nicht einmal offiziell, solche Leute wie mich, gibt es zu genügend bei der GTA, ich fliege genau die selben Einsätze wie jeder andere. Was soll also in meinen Logbüchern groß bedeutendes drinstehen, was irgendwie für die Nachwelt nützlich sein sollte? Die Aufzeichnungen von Geschwaderführern oder gar Admirälen wären sicherlich bedeutsamer als die privaten Geschichten eines total unbedeutenden Piloten unter vielen. Aber so sind eben diese Vorschriften, also muss man sich denen fügen. Schließlich will ich am Ende doch meinen Beitrag dazu leisten, unsere Heimatwelt, die Erde gegen die bösen Vasudanern zu verteidigen.
      Bevor ich allerdings am Krieg teilnehmen kann, stehen noch die praktischen Prüfungen bevor, wo sich zeigt, ob sich die Jahrelange Ausbildung und einprägen theoretischer Themen ernsthaft gelohnt hat. Ich weiß nicht, wer mein persönlicher Praxis-Ausbilder sein wird, teilweise sollen die Ausbilder, die die Theorie ruhig und geduldsam beibringen ja im Cockpit eine Persönlichkeitsveränderung durchmachen. Ich mag daran eher nicht glauben, ich denke eher die Leute waren selbst zu nervös und zu unruhig, weswegen Ihnen die Ausbilder einfach anders vorkamen. Ich weiß auch noch nicht wann es losgehen soll. Auf jedenfall soll die erste Praxisausbildung innerhalb der nächsten 24 Stunden starten und dafür werde ich sicherlich noch ein paar Vorbereitungen treffen müssen.
      ### Personal Log Saved ###


      Es geht also weiter mit Folge 2 :)

      #002 - Effekte des Lernens
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Temporary Ensign Anthony Gideon
      # GTA Academy

      Die erste Trainingsmission liegt hinter mir. Was soll ich hier schreiben? So schwer fand ich sie ehrlich gesagt nicht. Ein bisschen Testen der Steuerung, des Antriebs und des Nachbrenners und abschließend Zielübungen gegen mit Sprungantrieb ausgerüsteten Frachtcontainer. Reine Routineaufgaben und eigentlich nichts was einen in Angst und Schrecken versetzen müsste. Lieutenant Commander Patterson, mein Ausbilder für die Praxismissionen, erklärte mir nach der Mission, dass diese Einfachheit einen einfachen Grund hat, so soll es tatsächlich Pilotenanwärter geben, die beim ersten Mal in einem richtigen Cockpit total nervös und hibbelig werden. Einen von Pattersons Kollegen beförderte ein Pilotenanwärter bei dieser Art der Mission sogar in die Flugunfähigkeit. War dermaßen nervös, dass er den Steuerknüppel so krampfhaft festgehalten hat, dass sich tatsächlich die Feuertaste für die Lasergeschütze festgeklemmt hat und er das Feuer auf den Ausbilder eröffnete.
      Auch Lieutenant Commander Patterson landete bereits öfter mit Verletzungen in der Krankenstation. Scheint ja teilweise ein gefährlicherer Job zu sein als draußen an der Front zu kämpfen. Denn dort kennt man ja immerhin seinen Feind und kann sich auf die Leute, die mit den selben Schiffen fliegen, verlassen. Aber hier, da ballert dich ein unachtsamer Auszubildener vielleicht einfach mal total übern Haufen.
      Aber um mal auf das Thema Front zu kommen, vor ein paar Stunden gab es beunruhigende Berichte aus Ross 128. So wurde Riveria nach ersten Berichten vollkommen zerstört, offenbar war der Angriff so schnell und tödlich, dass sie nicht einmal die Zeit zum senden eines Notrufs oder dem Starten von Rettungskapseln hatten. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, aber es machen sich die ersten Gerüchte über eine neue Spezies breit, die alles auf Ihrem Weg vernichtet. Haltloses Gewäsch in meinen Augen, Langfristig gesehen verlieren die Vasudaner diesen Krieg, daher sollte es mich nicht wundern, wenn diese irgendwelche neuen Waffen oder Schiffe erprobt haben. Passt auch gut zu den Berichten, wonach die Vasudaner laut abgefangenen Transmissionen ebenfalls Kontakt zu Verbänden in Ross 128 verloren haben. Dies ist entweder eine bewusst gestreute Falschinformation, wie es das Oberkommando erklärt, oder die Waffe ist den Fischköpfen einfach selbst um die Ohren geflogen.
      Bleibe da natürlich auf dem Laufenden, für mich selbst geht es erstmal auf der Akademie weiter. Um 1800 soll meine zweite Trainingsmission starten, Lieutenant Commander Patterson hat mir da eine Niveausteigerung versprochen, ich hoffe es doch inständig.
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    • Eine neue Folge bei Freespace, hier beenden wir endlich die Trainingsmissionen :)

      #003 - Probe für den Ernstfall
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Temporary Ensign Anthony Gideon
      # GTA Academy

      Gestern hatte ich meine zweite Trainingsmission. Auch diese war nicht sonderlich anspruchsvoll. Teile der ersten Mission wurden einfach wiederholt und am Ende wurde mir das Zielsystem für Subsysteme näher gebracht. Auch durfte und musste ich hier erstmals Raketen einsetzen, wohl der Grund warum dies eine eigene Lektion ist, anstatt Teil der ersten Mission zu sein, nach allem was mir beim letzten Mal ja auch erzählt wurde. Ich hatte auch mit dieser Mission kein Problem. Interessant finde ich die Tatsache, dass Schiffe wie die GTFr Mascheri tatsächlich dafür eingesetzt werden um Frachtcontainer zu einer Trainingsmission zu bringen, gibt es für Frachter nicht wichtigere Aufgaben in diesem Krieg? Beim letzten Mal haben sie immerhin auch Sprungantriebe für die Frachtcontainer verschwendet. Nach Rückfragen ist allerdings auch die GTFr Mascheri ein Ausbildungsschiff um Frachtpiloten auszubilden und dieser Frachtcontainer ist Teil derer Trainingsmissionen. So ist das ja dann doch ganz nützlich. Lieutenant Commander Patterson sagte mir, dass die dritte Trainingsmission auf den Ernstfall vorbereiten wird, da diese ein elementarer Bestandteil des Jobs eines Kampfpiloten ist. Ich kenne keine Einzelheiten, vermute allerdings, dass es sich einfach um eine richtige Kampfmission handelt. Wäre ja nach diesen Aufgaben ja wirklich mal Zeit, klingt immerhin etwas anspruchsvoll oder zumindest spaßig. Von der Front gibt es allerdings gar nicht soviel neues zu berichten, die abschließende Untersuchung vom Riviera Vorfall läuft noch und sonst gibt es nur die Berichte über die üblichen Scharmützel. Ob man in näherer Vergangenheit wirklich erfahren wird, was in Ross 128 geschehen ist? Oder wird das alles unter Verschluss gehalten um die Bevölkerung nicht zu beunruhigen. Ich stehe mit dem Fuß ja bereits in der Tür, ich denke wenn ich erstmal im Militär drin bin und eine feste Stationierung habe, werde ich wohl mehr erfahren können als hier auf der Akademie, wo von uns Schülern natürlich alles fern gehalten wird.
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    • 3 Folgen lang gab es nur Storyunrelevante Trainingsmissionen. Es wird also Zeit das es richtig los geht :)


      #004 - Schutz in Schichten
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Ich hab es geschafft! Ich habe tatsächlich meine Pilotenausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurde offiziell in die Ränge des Militärs aufgenommen. Ich bekame kurz nach dem Abschluss auch sofort einen Versetzungsbefehl und befinde mich jetzt auf der GTD Galatea. Einem Zerstörer der Orion Klasse. Kann man es glauben? Ich bin tatsächlich im Fronteinsatz, Bisher kannte ich die Orion Klasse nur aus den Berichten und jetzt darf ich so ein Schiff echt mal von innen sehen. Es ist in der Tat einfach überwältigend. Wie eine schwebene Kleinstadt im All, das Vergnügungsdeck erinnert mich an die Nachtmeile zu Hause, Bar an Bar und Klub an Klub, da fühlt man sich tatsächlich heimisch. Ich bin eben erst angekommen und haben nur eine kleine Führung bekommen, dieses Schiff schläft niemals, immer sind mindestens die Hälfte der Crewmitglieder, immerhin über 15.000!, auf den Beinen. Auch mein Quartier finde ich ziemlich geräumig, wenn man bedenkt wie viele Leute hier Platz finden müssen. Ich denke das hier wird ziemlich spaßig, der Abschied von der Akademie fand ich ja schon etwas abrupt, ich hatte irgendwie gedacht, dass es eine Art Verabschiedungsfeier gibt, die fällt aber aus, oder die Feier war einfach das Feuerwerk, was man in der letzten Trainingsmission abgefackelt hat, denn dort ging es für mich alleine gegen Wellen an bewaffnete Drohnen und durfte die Geschütze so richtig heiß laufen lassen. Vielleicht war das die Feier, auf jedenfall werden wohl im Laufe der nächsten Tage alle Neuzugänge im Rahmen der Crew willkommen geheißen, da bin ich neugierig wie man neue Crewmitglieder begrüßt. Aber das findet erst statt, wenn es die Lage erlaubt und keine Krisensituation ist. Wie die Lage hier im Betelgeuse System aussieht, weiß ich nicht, auch nicht was hier im System unsere Aufgabe ist. Admiral Wolf, der Kommandeur der Galatea, hat für heute Abend aber eine Ansprache an die Mannschaft angekündigt. Ich bin gespannt darauf ihn kennen zu lernen und darauf was er zu erzählen hat.
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      Und weiter geht es mit der nächsten Folge :)

      #005 - Im Kampf gegen die Flügel
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Der Krieg hat mich erreicht. Heute hatte ich meinen ersten Einsatz und musste gemeinsam mit Lieutenant Mike Harbison eine Schicht für die Bewachung der GTC Orff übernehmen. Der Kreuzer lag wegen eines defekten Triebwerks tot im All, kurz nachdem wir die Gamma Staffel abgelöst hatten, wurden wir sofort von Vasudanern attackiert, diese wollten die Gelegenheit einen Kreuzer zu vernichten natürlich nicht entgehen lassen. Die Vasudaner griffen mit mehreren Staffeln Anubis' an und am Ende zeichnete mein Bordcomputer fünf bestätigte Abschüsse auf, meine ersten fünf Abschüsse überhaupt! Allerdings war die Mission recht schnell wieder vorbei, wir wurden bald von der Delta Staffel abgelöst. Nachdem was ich gehört habe, habe ich wohl die richtige Action verpasst. Denn bei deren Schicht griffen die Vasudaner wohl noch zahlreicher und mit anderen Schiffstypen an. Aber die Orff konnte trotzdem verteidigt werden und befindet sich mittlerweile wieder auf Patroullie. Die Vasudaner die uns angegriffen haben sind laut dem Admiral wohl Überreste von einem zerstörten Konvoi gewesen, wie dem auch sei, Lieutenant Harbison hat mich ausdrücklich für meine Ruhe und Leistung in der Mission gelobt, als wäre ich schon lange dabei. Aber genau für solche Missionen wurden wir ja ausgebildet, eigentlich sogar für Missionen die eigentlich noch gefährlicher sein sollten. Aber nach den ganzen Geschichten, die ich auf der Akademie gehört habe, kann es durchaus sein, dass sich viele im ersten Einsatz durchaus auch ziemlich merkwürdig verhalten. Oder ich bin einfach beruhigt, weil die Lage nicht so schlimm ist wie im Nachbarsystem, denn dort lief wohl alles schief, die Operation Thresher sorgte nur für hohe Verlustzahlen ohne irgendeinen territorialen Gewinn zu erzielen. In Antares hat sich die Front also mal wieder verhärtet. Aber niemand hat gesagt, dass man mittendrin im Krieg irgendwelche Überlebenschancen hätte, ich kenne die Einzelheiten der Operation nicht genau, aber ich denke doch mal, dass es sich um keine Selbstmordmissionen handelte um irgendwie was erzwingen zu wollen. Denn das würde mich doch ziemlich erschüttern, immerhin stehen wir vor deren Haustür und die nicht vor unserer, weswegen man nun nicht wirklich alles auf eine Karte setzen muss. Die Untersuchung in Ross 128 wurde übrigens offiziell als beendet erklärt. Das Ergebnis ist genau das, was man im vorläufigen Bericht bereits erklärt hatte, der Angriff auf Riviera hat keine Spuren hinterlassen der irgendwie auf eine Fremde Beteiligung hindeutet sondern ausschließlich den Vasudanern geschuldet sein muss. Vielleicht ist an der Superwaffe von denen, die Ihnen selbst um die Ohren geflogen ist tatsächlich was dran, das werde ich aber wohl nie erfahren.
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    • Und mal wieder eine Trainingsmission :)

      #006 - Tänzelndes Häschen
      Beschreibung:
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      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Vermutlich habe ich heute meine erste Fußnote in den Geschichtsbüchern hinterlassen. Wir hatten die Aufgabe ein Asteroidenfeld von mehreren Vasudanischen Jägern zu klären, die in den vergangenen Tagen durchaus viel Stress verursacht haben. Auch war das Asteroidenfeld das Versteck von A'ra'n Nabo, einem als Ass bezeichneten Piloten der vasudanischen Raumflotte, der schon so einige Piloten das Leben gekostet hat. Jetzt wird er keinen Piloten mehr das Leben kosten, denn ich, Anthony Gideon war für ein eine Nummer zu groß, er ging gemeinsam mit seinem PVF Seth durch meine Waffen in Flammen auf. Der Bordcomputer bestätigte mir den Abschuss. Im Anschluss an der Mission bekam ich sogar meinen ersten richtigen Orden. Das Distinguished Flying Cross. Ich fühle mich aktuell sehr glücklich, ich denke zu Hause werden sie absolut Stolz auf mich sein, wenn sie es erfahren. Aber vielleicht haben sie schon von mir gehört, mein Abschuss kam sogar bereits in einen kleinen Artikel in den Nachrichten. Dieser Abschuss dient auch als Unterstützung für die Moral. Aber zu lange darf ich diesen Sieg natürlich nicht auskosten, denn der Krieg ist natürlich nicht vorbei und es wartet wieder der Ernst des Lebens. Ich wurde mit ein paar anderen neuen Piloten für einen Kurzurlaub auf die Akademie geschickt, wo wir eine weitere Lektion lernen sollen, angeblich geht es darum wie man sich am besten gegen Raketen zur Wehr setzt und wie man gemeinsam mit seinen Flügelpiloten noch mehr Schaden anrichten kann. Ehrlich gesagt kann ich mir nichts darunter vorstellen und finde es ehrlich gesagt etwas merkwürdig, die Leute an die Front zu schicken um sie nach den ersten Kriegsmissionen für eine weitere Lektion zurück auf die Akademie zu holen, vielleicht auch einfach damit sich die Spreu vom Weizen trennt, ich will gar nicht wissen, wie viele Piloten wie ich ins Gras beißen müssen in den ersten Einsätzen, nur weil die Ausbildung in Sachen Praxis nur Abschnittsweise gemacht wird. Aber ich denke schon, dass sie sich irgendwas dabei denken die Rekruten erst Kampferprobt zurück zu holen. Dabei hätte ich das mit den Raketen in der letzten Mission durchaus wissen können, denn Nabo hatte keine Hemmungen genug von denen gegen mich einzusetzen. Aber ich denke in Zukunft werde ich besser vorbereitet in solche Kämpfe gehen können.
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    • Wieder zurück aus der Akademie geht es endlich wieder weiter :)

      #007 - Angriff auf das Frachtdepot
      Beschreibung:
      ### Personal Log ###
      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Ich bin wieder zurück auf der Galatea. Der Ausflug auf die Akademie war recht unspektakulär. Die Trainingsmission empfand ich aber doch hilfreich, zumindest den Teil mit den Raketen. Der ganze Rest hätte man auch hier vor Ort üben können. Wie dem auch sei, ich habe in der letzten Mission den Gegenmaßnahmenwerfer ordentlich glühen lassen, ich war das Übungsziel für einen Kanonier von einem Leviathan Kreuzer. Eigentlich sollte dieser nur Übungsraketen verschießen, aber diese Mission wäre fast in einem Desaster geendet, denn eine Rakete hatte statt mich das Versorgungsschiff als Ziel erfasst und durchaus ernstzunehmend beschädigt. Das sind offenbar auch diese Unfälle die im Akademiealltag passieren können. Aber nun bin ich zurück an der Front und dort geht es ernst zu wie immer. Gerüchten auf diesem Schiff zur Folge hat die Galatea den Befehl erhalten Nachschubrouten der Vasudaner zu unterbrechen. Die ersten Befehle für die Geschwader werden noch heute erwartet. Anderen Gerüchten zur Folge soll es allerdings auch gegen Vasudanische Stellungen gehen, momentan gibt es für meinen Geschmack viel zu viel Gerüchte auf diesem Schiff und auch innerhalb der GTA, daher sollte man am besten einfach abwarten wann man in die Einsatzbesprechungsräume gerufen wird und sollte sich meiner Meinung nach erst dann Gedanken darüber machen, was für einen Einsatz man da eigentlich fliegt.
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    • Und weiter geht es, quasi die Folgemission zur letzten :)

      #008 - Keine Gnade den Verrätern
      Beschreibung:
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      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Diesmal absolut kein Gerücht, es gibt tatsächlich Offiziere innerhalb der GTA die mit den Vasudanern sympatisieren und mit denen gemeinsame Sache machen, was fällt diesen Leuten eigentlich ein gegen Ihre eigene Rasse zu arbeiten? Sicherlich kann man über diesen Krieg und dessen Gründe zwispältig sein, aber wenn dann gehe ich weder ins Militär, noch helfe ich aktiv dabei mit, diesen Krieg zu verlieren. Denn wie soll denn bitte schön eine Herrschaft unter dem vasudanischem Imperator ausfallen, ich denke von sowas hätten auch diese Sympatisanten nichts. Oder sie sind wirklich dermaßen selbstsüchtig, dass denen vollkommen egal ist, was mit der Menschheit passiert, solange Ihr eigenes bequemes Leben feststeht. Ich persönlich finde das einfach abscheulich, wenn ich daran denke für diese Fischköpfe zu arbeiten um die eigene Rasse zu hintergehen, einzig und allein für meinen eigenen Vorteil. Solche Leute sind doch nicht mehr ernsthaft als Menschen zu bezeichnen.
      Gestern mussten wir die Nachschublinien der Vasudaner einem schweren Schlag verpassen, wir haben im Antares System ein recht schwach gesichertes Frachtdepot entdeckt, was wir uns sofort einverleiben wollten. Der Angriff war auch erfolgreich und die Vasudaner haben mehreren Jägern und die Kontrolle über das Frachtdepot auch gleich noch zusätzlich Frachter verloren. Das sollte unsere Position in Antares stärken. Im Frachtdepot befanden sich auch noch terranische Waffenprototypen, die die Vasudaner vor wenigen Tagen erbeuten konnten. Die genauen Hintergründe, wie es den Vasudanern gelang, ist mir unbekannt, aber auf jedenfall haben es die Vasudaner noch nicht geschafft diese nach Vasuda Prime zu verschiffen, so konnten wir sie eigentlich wieder unter Kontrolle bringen. Leider wurden sie uns erneut direkt vor unserer Nase weggeklaut. Ein Transporter gab sich als befreundet aus und machte den Anschein als sei er geschickt worden, leider entpuppte er sich hinterher als Fahrzeug von diesen elendigen Verrätern. Ich hoffe die Waffenprototypen sind noch nicht auf dem Weg nach Vasuda Prime, ansonsten wird der Konflikt natürlich schwieriger, weil es nicht lange dauern wird, bis die Waffe serienreife erreicht hat und wir bald gegen besser bewaffnete Schiffe antreten müssen. Sicherlich wird dem Oberkommando aber noch was einfallen diesen Fall zu verhindern. Wir Piloten sind auf jedenfall bereits in Alarmbereitschaft versetzt worden und jeder wartet eigentlich nur darauf, dass es irgendwann los geht, was auch immer dann folgen wird.
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    • Bisher gab es nur Vorgeplänkel mit den Vasudanern, jetzt geht das Spiel erst so richtig los :)

      #009 - Dunkelheit in der Abenddämmerung
      Beschreibung:
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      # Ensign Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Im letzten Einsatz haben wir die gestohlenen Waffenprototypen zurück erobert. Die GTA bekamen den Tipp, dass die Übergabe im Antares System stattfinden sollte. Es gelang uns neben den Verrätern, einem Lieutenant namens Alex McCarthy von der GTD Intrepid auch die vasudanischen Käufer gefangen zu nehmen. McCarthy wird sicherlich ein großer Prozess gemacht, seine Mittäter, die auf unsere Jäger das Feuer eröffnet haben, wurden von uns kurzerhand eliminiert ohne groß nachzufragen. Diese Leute hatten sogar echt die Frechheit Ihr Handeln mit den Ereignissen in Ross 128 zu erklären. Die Leute die dort grausam von den Vasudanern ermordert wurden, würden sich bei solchen Behauptungen doch echt im Grabe umdrehen. Allerdings scheint Verrat in diesem Krieg noch zum guten Ton zu gehören, die Informationen über den Übergabeort und -zeitpunkt bekamen wir tatsächlich von Vasudanern die für unsere Sache arbeiten. Ich verstehe das alles ehrlich gesagt nicht, wieso sollten Vasudaner an einem Kriegsgewinn von uns interessiert sein? Die wissen doch genauso was im Falle einer Eroberung unsererseits mit Ihnen passiert. Ich kann mich echt nur wiederholen, ich finde diese Art des Verrats der eigenen Rasse einfach abscheulich, allerdings hat ja auch nie jemand behauptet, dass Krieg irgendwie fair und klar abgesteckte Feinde und Seiten hätte. Wenn Menschen für Vasudaner arbeiten und Vasudaner für Menschen, scheint hinter diesem Krieg auf jedenfall doch viel mehr zu stecken als um Erhaltung der Würde und der Ehre. Aber ich bin ja schließlich nur ein kleiner unbedeutender Raumpilot, mir sagt man ja auch nur dass, was ich wissen muss. Wenn man zu viele Fragen stellt, gibt es höchstens einen Befehl, das man sich auf das wesentliche konzentrieren soll. Auf jedenfall haben wir dennoch die Waffenprototypen zurück, der Admiral hat bereits angedeutet, dass diese so schnell wie möglich aus der Front geschafft werden sollen, damit sie bald in Serienproduktion gehen können um uns bei unserer Sache zu unterstützen. Die gefangenen Vasudanern werden sicherlich ausgequetscht, um uns mit wichtigen Informationen wie Orte von militärischen Zielen, Truppenstärke und ähnlichem zu versorgen. Ich will zumindest nicht in deren Haut stecken, habe gehört, dass die Verhörmethoden doch recht unangenehm sein sollen. Folter soll es zwar nach offiziellen Aussagen nicht geben, aber da ja offenbar deutlich mehr hinter allem steckt, darf man sich gar nicht sicher sein, ob das eine oder andere Mal doch gewisse Regeln übertreten werden. Schließlich geht es hier ja auch um etwas: Unsere Heimat.
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    • Und weiter geht es hier :)

      #010 - Zeit für extreme Maßnahmen
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      # Lieutenant Junior Grade Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      Es ist alles wahr und ich habe sie gesehen! In unserer letzten Mission mussten wir die GTSC Plato mit den Waffenprototypen ins Ribos System bringen. Da tauchten sie auf, die Schiffe schwarz wie der Tod. All diese Gerüchte über die unbekannten Angreifer, die für Riviera verantwortlich sind und von den Verrätern angesprochen wurden, ich dachte wirklich es seien irgendwelche Ausreden für vasudanische Superwaffen. Aber es stimmt tatsächlich und sie gehören definitiv nicht zu den Vasudanern. Denn die Vasudaner die uns ebenfalls abfangen wollten, wurden kurzerhand von den Unbekannten abgeschlachtet. Sie blieben absolut chancenlos und konnten überhaupt nichts gegen die Angreifer ausrichten. Wie wir im übrigen ebenfalls, wir hatten keine Chance die Plato zu retten, dass wir die Waffenprototypen dennoch sicher nach Ribos bringen konnten, war eigentlich nur der weiser Vorraussicht vom Oberkommando zu danken, die auf der Plato eine Hermes Rettungskapsel installiert hatten um die Pläne mit der Crew auf jedenfall nach Ribos bringen zu können. Unsere Waffen blieben absolut wirkungslos gegen diese schwarzen Schiffe, unser Laserfeuer prallte einfach an einer Art Energiebarriere ab. Neben uns, wurden auch in vielen anderen Systeme Sichtungen bestätigt, überall griffen sie an und man blieb absolut chancenlos, ohne das ein einziger Angreifer vernichtet werden konnte. Mir gelang es tatsächlich als einziger, daher bin ich jetzt eine Berühmtheit, benötigte für diesen Abschuss aber auch ein ganzes Arsenal an Fury Raketen. Und eigentlich würde ich auf diese Ehre auch lieber verzichten, schließlich ging es nur ums Überleben und zwei meiner Kollegen in der Staffel hatten schließlich nicht dieses Glück wie ich und sind mit dem Leben davon gekommen. Von den all den anderen Verlusten in den Geschwadern und bei den anderen Schiffen darf man da gar nicht denken. Dieser Tag war sicherlich nicht nur für uns eine der schwärzesten Stunden, auch die Vasudaner sehen sich nach ersten Berichte mit einem Debakel konfrontiert. Ich wurde zum Lieutenant Junior Grade befördert, wieso kann ich im Moment echt nicht sagen, vielleicht weil es mir gelungen ist einen von diesen Jägern zu vernichten oder einfach als Belohnung, weil ich einer Konfrontation mit Ihnen lebendig entkommen bin. Leider kann ich mich über diese Beförderung echt nicht freuen und hätte sie lieber unter anderen Umständen verdient und erhalten. Denn wir stehen einer uns offenbar vollkommen neuen und unbekannten Art der Bedrohung gegenüber.
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    • Und weiter geht es mit der nächsten Folge :)

      #011 - Gastspiel auf der Bastion
      Beschreibung:
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      # Lieutenant Junior Grade Anthony Gideon
      # GTD Bastion

      Die Lage bleibt ernst. Jede Stunde gibt es Berichte über neue schwere Kämpfe und über steigende Verlustzahlen, leider nur auf Seiten der Menschen und Vasudaner. Die aktuelle Lage hat die Vasudaner sogar soweit gebracht, diesen Krieg mit uns jetzt ruhen zu lassen und haben uns sogar einen Waffenstillstand angeboten. Ist das wirklich zu glauben? Wir stehen offenbar tatsächlich kurz vor dem Ende der Kampfhandlungen! Und das diesmal sogar vollkommen unabhängig von wichtigen Feiertagen. Mit den unbekannten Angreifern konnte bisher noch keine Kommunikation etabliert wurden und erhielten deswegen aus Ermangelung eines offiziellen Namens den Namen Shivaner von unserem Oberkommando. Leider hat sich die Lage nicht wirklich gebessert, denn die Shivaner sind uns noch immer haushoch überlegen, nicht nur sind unsere Waffen weiterhin nahezu wirkungslos, aktuell schaffen wir es ja nicht einmal ein shivanisches Schiff anvisieren zu können. Das ist auch der Grund warum ich diesen Eintrag von der GTD Bastion aus schreibe, denn in der letzten Mission haben ich und Lieutenant Commander Carolina Diomedes, einer ausgezeichneten Pilotin, die Galatea durch ein Asteroidenfeld zum Sprungknoten nach Beta Cygni eskortiert. Das war unsere Aufgabe, weil wir im System zurückbleiben mussten, weil wir für eine Sondermission auf der GTD Bastion eingeteilt worden sind. Wir sind auf dem Weg ins Ikeya System, also direkt in Shivan-kontrolliertes Gebiet. Ich denke wir versuchen dort irgendwie an Informationen zu kommen, die uns im Kampf gegen die Shivaner helfen können. Ich habe auch schon die anderen Piloten kennengelernt, die bei dieser Operation mitmachen. Es ist wirklich ein total zusammengewürfelter Haufen aller möglichen Schiffe. Selbst zwei Piloten von der GTD Washington sind für diese Mission eingeteilt worden. Dem Zerstörer, dessen Aufgabe, es einzig und allein ist, um die Erde herum zu gammeln. Falls jemand von den beiden diese Operation hier überlebt, werden sie sicherlich viele Nachrichten für Zu Hause mitbringen müssen, auch ich werde ein paar Zeilen für Freunde und Familie zu Hause auf der Erde schreiben, vorrausgesetzt natürlich, dass ich diese Operation auch selbst überlebe. Und ehrlich gesagt ist das doch ziemlich schwierig, denn die Überlebenschancen sind aktuell so gering wie schon lange nicht mehr.
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    • Und weiter geht es, der technischen Rückstand ist jetzt nicht mehr ganz so groß :)

      #012 - Anthonys wichtigste Eskorte
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      # GTD Galatea

      Unser Auftrag im Ikeya System ist vorbei und man kann unsere Operation denke ich sehr wohl als Erfolg verbuchen. Auch wenn wir durchaus ein paar böse Überraschungen während des Einsatzes erlebt haben, gelang es uns shivanische Frachtdepots zu überfallen und sowohl Sensor- als auch Schildtechnologie zu erbeuten. Allerdings hat diese Operation trotz des Erfolges durchaus mehrere Verluste gebracht, ich selbst geriet mit drei anderen in einen totalen Hinterhalt, nicht nur sprengten die Shivaner den Großteil Ihres Frachtdepots, wodurch nur noch einzelne Container mit Sensordaten übrig blieben, sondern wir wurden übel von einem Kreuzer und seinen Jägern aufgerieben. Mir gelang es zwar, die Sensordaten zu sichern, was es uns absofort ermöglichen sollte, die shivanischen Schiffe anzuvisieren, aber ich war zugleich von unserem Flügel der letzte Überlebende. Auch anderen Angriffsflügeln erging es nicht wirklich besser, aber manche hatten auch Glück und konnten auch die Schildtechnologien sichern. Es ist durchaus gut zu wissen, dass selbst die Shivaner nicht überall sein können. Auch wenn es in den letzten Tagen durchaus überraschend viele Erfolgsmeldungen gibt. Wer diese Meldungen aber genau betrachtet, weiß aber sofort, dass diese nur dazu dienen die Moral innerhalb der Truppe hochzuhalten wie es auch die Bevölkerung beruhigen soll. Im Moment werden bereits Erfolgsmeldungen ausgegeben, wenn es irgendwie gelingt eine shivanische Staffel zu zerstören. Es sind eben schwere Zeiten. Im Moment befinde ich mich auf dem Rückflug zur GTD Galatea, wir werden unterwegs noch Ressourcen und auch neue Crewmitglieder und Piloten aufnehmen. Dann geht der Kampf gegen die Shivaner weiter an altbekannter Stelle weiter. Nachrichten für zu Hause sind übrigens auch unterwegs, die beiden von der GTD Washington haben es irgendwie geschafft die Operation zu überstehen, während ich hier leider alleine zurückfliegen muss. Aber mit solchen Verlusten ist im Krieg immer zu rechnen, wir wissen schließlich alle, jeder Flug könnte dein letzter sein, oder der deines Kollegen oder in dem Fall deiner Kollegin. Sie war Teil einer anderen Staffel, aber ich bin mir sicher, dass sie kämpfend unter gegangen ist und die Crew der Galatea ehrenhaft vertreten hat. Nun liegt es an mir und an uns, dass Ihr Verlust nicht umsonst war. Schreibe ich das hier gerade wirklich? Jetzt schreibe ich schon selbst diese militärischen Floskeln. Zum Glück muss ich solche schlechten Nachrichten nie selbst überbringen, die Crew wird es bereits wissen und die Familie wurde bestimmt auch schon unterrichtet. Ich frage mich wie es Kommandeuren bei sowas ergeht? Unterschreiben die einfach ein vorgefertigten Text oder schreiben Sie sowas tatsächlich persönlich? Wenn man allerdings kein eiskalter Mensch ist, dann geht sicherlich jeder Verlust irgendwie ziemlich nah, das ist wohl selbst mit einer Unterschrift nicht getan und vorbei. Ob solche Leute wegen sowas ruhig schlafen können? Ich meine, schließlich schicken sie ja jeden mit jeder Mission in den eventuellen Tod. Wenn man mir irgendwann mal ein Kommando anbietet, ich weiß echt nicht, ob ich das Angebot wegen sowas annehmen sollte. Aber vielleicht wird es ja sowieso nie dazu kommen, denn das setzt immer voraus, dass man irgendwie hier draußen überlebt.
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    • Und es gibt die letzte Trainingsmission. Vorher aber noch nen Monstertext, der hat tatsächlich die Länge für Videobeschreibungen für YouTube gesprengt und musste gekürzt bzw. umformuliert werden.

      #013 - Die Abschlussprüfung
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      # GTA Academy

      Der Krieg gegen die Vasudaner ist offiziell beendet! Beide Parteien einigten sich auf einen unbestimmten Waffenstillstand, zumindest solange, bis die Bedrohung durch die Shivaner geklärt ist. Diese Einigung ist durchaus ein großer Moment, aber natürlich ist das nicht mehr als eine Zweckgemeinschaft. Der Feind meines Feindes ist mein Freund, so heißt es auf der Erde schließlich schon seit Jahrhunderten. Jetzt kämpfe ich also tatsächlich an der Seite dieser Fischköpfe, das hätte ich vor ein paar Tagen für vollkommen unmöglich gehalten. Aber ein paar von Ihnen sind mit dem Waffenstillstand unzufrieden und haben sich von der Regierung abgespalten und eine Gruppe namens Hammer of Light gegründet, die sich zum Ziel gesetzt haben die Shivaner zu unterstützen. Kann man sich das vorstellen? Diese Spinner denken tatsächlich, dass die Ankunft der Shivaner in irgendwelchen Legenden vorhergesagt wurde. Eine übermächtige Rasse, die irgendwann zurückkehrt und reinigendes Feuer über die Galaxie bringen wird. Oder irgendwie so ähnlich. Was denken diese Typen, was sie davon haben die Shivaner zu unterstützen? Einzug ins vasudanische Paradies, falls es denn sowas gibt? Oder denken die tatsächlich, die würden dadurch von den Shivanern verschont werden und könnten sich Ihr eigenen Teil der Galaxis nach Ihren Vorstellung formen? Weiß die Erde an was solche religiösen Fanatiker denken, vor allem wenn sie auch noch Vasudanisch sind. Vor allem gehen die nicht nur gegen uns, sondern gegen die "Ungläubigen" in Ihren eigenen Reihen vor. Als hätten wir nicht schon genug zu tun,denn den Shivanern wurde gemeinsam der Krieg erklärt. Wenn man mich fragt, machten sie bisher aber nicht den Eindruck, als wären sie davon irgendwie beeindruckt. Unsere Chancen in diesem Krieg sind aber deutlich besser geworden, unseren Wissenschaftlern gelang es endlich den Sensorcode der Shivaner zu knacken und können sie nun anvisieren, sowie auch die Avenger in der Lage ist, die Schilde zu knacken. Der letzte große Nachteil wird gerade ebenfalls aus dem Weg geräumt. Seit Stunden werden auf alle Jäger und Bomber der GTA und PVN Schilde installiert! Damit haben sich die Opfer in Ikeya sicherlich doch bezahlt gemacht. In der letzten Mission war es mit meine Aufgabe eine Fuhre von Schildprototypen aus dem Ikeya System von Beta Cygni nach Ribos zu verschiffen. Wir wurden von den Shivanern angegriffen, konnten sie mit etwas Glück aber zurückschlagen. Schlimmer waren eigentlich die Hammer of Light, die sich als Freunde ausgegeben haben und uns als Eskorte ablösen wollten, aber wir wurden noch rechtzeitig gewarnt, bevor die mit den Schilden verschwinden konnten. Abr er wenn man nicht wirklich weiß, wer wer ist, dann wird das Misstrauen gegenüber den Vasudanern sicherlich nur sehr sehr schwierig abzubauen sein. Ist vielleicht aber auch besser so, denn diesen Fischköpfen traue ich nur zu einfach zu, dass sie sofort einen Überraschungsangriff starten sobald die Gefahr der Shivaner beseitigt wurde. Übrigens gab es für den letzten Einsatz auch einen Orden, Vasudanische Allianz, extra kurzerhand eingerichtet. Ich frage mich nur, wofür wir den erhalten haben? Angeblich wegen guter Zusammenarbeit mit den Vasudanern, die Vasudanern mit denen wir zu tun hatten, haben uns nur angegriffen!
      Vielleicht ändert sich das heute, denn ich befinde mich wieder einmal auf der Akademie und habe hier tatsächlich erstmals auch Vasudanische Piloten gesehen. Momentan wird die gesamte Flotte mit den Schildsystemen vertraut gemacht, ich glaube, dass die Ausbilder noch nie soviel zu tun hatten als heute. Haben sie es einem Piloten beigebracht, wie das neue Schild funktioniert, muss er nach der Landung sofort mit einem anderen Piloten raus, damit wir hier so wenig Zeit wie möglich verlieren. Wegen der Eile wurden kurzerhand alle zum nächsten Ausbildungsstützpunkt befohlen. Wie es wohl den Menschen ergeht die auf einer vasudanischen Station sind? Die müssen sich sicherlich auch sehr merkwürdig vorkommen, wie die Vasudaner hier, denn die werden auch nur unentwegt angestarrt. Wem kann man es verdenken? Frei rumlaufende Vasudaner ohne eine Waffe im Rücken oder am Kopf hat man schließlich noch nie gesehen. Allerdings bin ich bei dem Betrieb hier auch froh, wenn ich bald meine Einweisung bekomme und dann so schnell wie möglich zur Galatea zurückkehren kann.
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    • Die Trainingsmissionen liegen alle hinter uns, jetzt gibt es nur noch den Ernst des virtuellen Lebens :)

      #014 - Spuren der Rebellion
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      # GTD Galatea

      Die Akademie liegt hinter mir und ich bin zurück auf der Galatea. Die Lektion die ich dort erhielt, war durchaus aufschlussreich, das Schildsystem was wir absofort benutzen, ist in vier Segmenten aufgeteilt, die man alle einzeln kontrollieren kann. Dazu erhielt ich auch eine Einführung in eine Rakete mit Zielerfassung. Diese Interceptor genannten Raketen sind aktuell noch Prototypen in verhältnismäßig geringer Stückzahl. Erst in mehreren Tagen soll sie wohl Serienreife erreicht haben und wird dann an alle Kriegsschiffe ausgeliefert. Ich bin gespannt, wie sie sich im wahren Kampf gegen die Shivaner behaupten können, gegenüber Drohnen sieht schließlich selbst die MX-50 gut aus. Ich denke aber trotzdem, dass sie unser Arsenal durchaus um eine wichtige Komponente ergänzen wird. Aber aktuell müssen wir mit den bekannten Waffen diesen Krieg führen, in den letzten Stunden geht es aber tatsächlich eher um die Hammer of Light anstatt um die Shivaner. Offenbar wollen diese vasudanischen Rebellen in der Tat einen erwähnenswerter Teil von diesem Konflikt werden. Sie attackieren ziemlich zahlreich und überall. Einen wirklichen Sinn hinter den Angriffen kann ich eher nicht entdecken, ich glaube denen geht es im Moment wirklich nur darum, unsere Stellungen zu schwächen, damit die Shivaner den Rest erledigen können. Auf Dauer kann sowas durchaus gefährlich werden, die Hammer of Light hat sich zum Glück erst gegründet bevor die Schilde entwickelt worden sind. So sollten wir diesen technologischen Vorteil schnell zu unserem Vorteil nutzen und diese Rebellion beenden, bevor sie eine ernsthafte weitere Gefahr für uns werden kann. Aber die Shivaner sollten wir auch nicht aus den Augen verlieren, denn die nutzen schließlich auch jeden Fehler den wir machen.
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    • #015 - Auf Beutezug
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      Das war es wohl mit unserem großen Vorteil gegenüber der Hammer of Light. In unserer letzten Mission sollten wir ein Frachtdepot der Hammer of Light vernichten und den Kreuzer Ramses kapern, während wir die Eskortjäger einfach ungefährdet auseinander nehmen. Am Anfang lief die Mission auch absolut nach Plan, diese Faschisten hatten überhaupt keine Chance, aber dann lief alles außer Kontrolle, die Verstärkung der Vasudaner war mit Schildsystemen bestückt! Verdammt Fischköpfe, die Rebellion reicht auf jedenfall bis in die PVN, die die Schildtechnologie weitergeleitet haben. Wie soll man da wirklich wissen, wer da zu wem gehört? Jetzt haben sie also Schildtechnologie, das ist durchaus schlimm, war aber nicht der Grund warum diese Mission ein absolutes Debakel wurde. Denn die Shivaner suchten sich das Frachtdepot als Ihren Spielplatz aus! Ich habe erstmals ein shivanisches Großkampfschiff gesehen. Die SD Taranis, ein Kreuzer der Cain Klasse. Ehrlich gesagt fand ich das Design vom Schiff durchaus furchteinflößend und die Bewaffnung scheint auch nicht gerade schwach zu sein, zum Glück hatten wir den Befehl uns vom Schiff fern zu halten. Keine Frage, dass wir tatenlos zusehen mussten, wie die Ramses kurzerhand vernichtet wurde und unsere Vasudaner zum Verhör in Staub aufgingen.
      Allerdings scheint sich die Taranis allmählich zu einem riesigen Problem zu entwickeln, denn Ihr Kampfverband mischte sich in jedes größere Scharmützel im System ein und das bedeutet damit durchaus eine Gefahr für unsere Ziele, auch oder eben gerade im Hinblick auf die Hammer of Light. Sicherlich helfen Sie uns dabei, die HOL Präsenz zu verringern, aber weitere Informationen über Stützpunkte und Flottenverbände der Rebellen erhalten wir dadurch einfach nicht. Allerdings machen auch mittlerweile die Gerüchte die Runde, dass die Vasudaner an Bord von Hammer of Light Schiffen bei Kaperung durch PVN oder GTA lieber ritualen Selbstmord begehen, anstatt sich gefangen nehmen zu lassen. Bei all den Gerüchten die in den letzten Tagen und Wochen wahr geworden sind, bin ich da mittlerweile echt geneigt zuzustimmen. Nach allem, was ich über die Hammer of Light und Ihren Beweggründen weiß, halte ich das definitiv für möglich. Nur bei einer Kaperung durch Shivaner glaube ich, würden sie auf so einen Schritt verzichten. Denn so wie die Shivaner angehimmelt werden, ich glaube für die ist es eine Belohnung, von Ihnen persönlich exekutiert oder getötet zu werden. Falls Shivaner das überhaupt machen. Bisher hat unser Feind ja nicht einmal ein Gesicht, niemand hat je einen Shivaner gesehen oder könnte zumindest davon berichten.
      Es gibt ja sogar die Theorie, dass wir hier nur gegen Drohnen kämpfen und die Rasse die dahinter steckt, amüsiert vor einem Fernseher sitzt und mit der Fernbedienung herum spielt. Ich hoffe das stimmt nicht, ich will nicht Teil eines Überlebenskampfes sein, was für die Angreifer nicht mehr ist, als eine Art Videospiel. Allerdings halte ich es nicht für ungewöhnlich, dass die Shivaner ziemlich unbeeindruckt bei eigenen Verlusten sind, genauso wie wir und die Vasudaner für Ihre Heimatwelt kämpfen, kämpfen die Shivaner eben für Ihre Ziele, welche das auch immer sein sollen. Zumindest dort, kann man eine Gemeinsamkeit mit den unbekannten Angreifern entdecken, der unbändige Wille auf den Sieg. Aufgrund der zahlreichen Erfolgsmeldungen, die trotz der Niederlagen zunehmen, bin ich auch der Meinung, dass ein Sieg von unserer Seite aus nicht mehr unerreichbar scheint. Da die Shivaner allerdings nun aktiv Großkampfschiffe gegen uns einsetzen wird der Konflikt in seiner Härte ab sofort zunehmen.
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    • #016 - Unterstützung für die Überlebenden
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      Uns ist in der letzten Mission ein bedeutender Sieg gelungen, ich konnte als Teil von Angriffsstaffeln dafür sorgen, dass die GTA ab sofort in Besitz von einem gekaperten Cain Kreuzer ist, uns gelang es die Taranis zu kapern und damit Ihrer Schreckensherrschaft im System ein abruptes Ende zu bereiten. Obwohl die bestmöglichsten Vorbereitungen getroffen wurden, war diese Kaperung leider alles andere als einfach, die Tararis konnte nämlich Verstärkungen rufen, die uns arg unter Druck setzten und leider auch dafür sorgten, dass ich am Ende der einzige Pilot war, der mit dem Leben davon kommen konnte. Ich habe in dieser Mission wieder viele Freunde und Bekannte verloren, körperlich geht es in einem Krieg schnell, entweder man ist tot oder lebendig, aber seelisch ist das eine Belastung, wenn man mit ansehen muss, wie jemand, mit dem du vor der Einsatzbesprechung noch deine Späßchens hattest in einen Feuerball aufgeht oder der schmerzerfüllte Schrei in der Kommunikation das letzte ist, was du von dieser Person hörst. Selbst wenn man zu den Glücklichen gehört, die irgendwie lebendig nach Hause kommen, ist ein Teil von einem doch da draußen gestorben, jedesmal. Man hat mir für die erfolgreiche Kaperung der Taranis einen Orden an die Brust gesteckt und mich für ein paar Tage in den Urlaub geschickt. Für das Oberkommando ist damit die Sache erledigt.
      Jetzt nach dem Urlaub weiß ich nicht wirklich, wofür der jetzt war. Als Dank für meine tollen Dienste oder um nach der letzten Mission einfach mal abschalten zu können und einen freien Kopf zu bekommen. Was es auch war, ich glaube er kam irgendwie doch zur rechten Zeit, zwar waren es jetzt nur knapp zwei Wochen ohne weiteren Einsatz, aber allein die fünf Tage Landurlaub auf einem tropischen Planeten haben mich daran erinnert wie es vor dem Militäreintritt war. Alles friedlich, fernab jeglichen Krieges und auch ein bisschen Sorglosigkeit.Einfach das Leben zu genießen ohne wirklich bewusst um sein Leben fürchten zu müssen. Der Krieg wirkt einfach sehr sehr weit weg, obwohl auf der anderen Seite im selben System Kämpfe wüten. Und vor allem war es ein erhabenes Gefühl endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und dann erst der Regen, ich glaube ich habe mich im Regen noch nie so wohlgefühlt als in den letzten Tagen. Das Plätschern des Wassers, die Tropfen auf der Haut, das alles als Sinnbild für die Sorglosigkeit und der Ordnung des Lebens. Das ein paar Wochen im All dafür sorgen können, dass man sich wie ein kleines Kind freut, dass man im Regenschauer rumtanzen kann, hätte ich nie für möglich gehalten.
      In solchen Momenten werden tatsächlich all die Sorgen und all die Last von einem weggespült und man fühlt sich im Anschluss einfach nur befreit. Befreit fühle ich mich auch, weil es mir endlich möglich war, wieder persönlich mit meiner Familie zu sprechen. Zwar nur über Comm-Link, aber selbst das ist ja hier auf der Galatea nicht möglich, weil man nicht unnötig das Schiff gefährden möchte, da solche Verbindungen nun einmal zurückverfolgt werden können. Ich habe in diesen Tagen auch tatsächlich wen näher kennengelernt, eine gewisse Ironie, dass sie ebenfalls hier an Bord dieses Schiffes Ihren Dienst tut und Urlaub hatte. Man sich überhaupt erst während eines Landurlaubs begegnet. Sie arbeitet in der Kommunikationszentrale der Galatea, hat also deutlich höhere Überlebenschancen als ich im All. Ich weiß nicht wohin unser Kontakt führt, was ernstes wäre mir ehrlich gesagt viel zu riskant. Schließlich kann ich nunmal nicht versprechen, dass ich immer zurückkomme. Aber ich lasse es mal auf mich zukommen, es kommt wie es kommt. Genauso wie auf mich nun wieder neue Mission zukommen, die sicherlich nicht ungefährlicher werden. Gerade die Kaperung eines Ihrer Kreuzer wird die Shivaner aufgeschreckt und alarmiert haben, Ich habe mich die letzten Wochen eher von Nachrichten fern gehalten, ganz davon abgesehen, dass ich ohnehin als Zivilist unterwegs war und daher eh nur die schönen Seiten des Krieges mitgeteilt bekomme.
      Ich denke schon, dass ich in den nächsten Stunden erfahren werde, ob man die Taranis analysieren konnte und was hilfreiches herausfinden konnte. Sofern es keiner Geheimhaltung unterliegt, schließlich kann sich auf dem Kreuzer ja alles mögliche verborgen haben.
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    • Na sowas, gestern tatsächlich mein zweitägliches Update hier vergessen :(

      #017 - Retter in der Not
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      Ist dieser ganze Krieg für die Shivaner vielleicht doch nur ein Spiel? Kaum haben wir mit der Taranis einen bedeutenden Sieg errungen, spielen die Shivaner kurzerhand die nächste Karte aus. Das wirkt alles wie ein Test, am Anfang setzten die Shivaner nur auf Jäger und Bomber, schafften wir es diesen Rückstand aufzuholen, setzten die Shivaner auf Kreuzer, schafften wir es nun uns auch gegen sie zu behaupten, setzen die Shivaner Ihre Zerstörer ein. Immer die nächst größere Karte, die unsere eigene ausspielt, mit der wir die vorherige Karte geschlagen haben.
      Tombaugh wurde gemeinsam mit der Taranis bei nur einem einzigen Angriff vernichtet, klingt eigentlich ziemlich unglaubwürdig, schließlich gehörte zur Station ein kompletter Kreuzerverband, mit die größte Leviathan Abwehrflotte innerhalb der GTA. Da überhaupt in die Lage zu kommen, überhaupt die Station ernsthaft zu beschädigen ist wirklich eine große Leistung. Ich habe mir Berichte durchgelesen, Tombaugh gehörte als Frontinstallation auch zu den bestausgerüsteten Installationen innerhalb der GTA. Modernste Abwehrgeschütze und diverse Jägergeschwader gehörten zum Arsenal der Station, neben dem erwähnten Kreuzerverbund. Und alles was wir in der letzten Mission eskortieren mussten, war eine Handvoll an Überlebenen. Kaum zu glauben, dass nur ein Bruchteil der einst großen Installation übrig geblieben ist. Allerdings war Tombaugh offenbar für die Shivaner Chefsache, denn es war wohl kein normaler Zerstörer, der den Angriff auf Tombaugh durchgeführt und befehligt hat. Denn das Schiff besaß eine vollkommen neue Art von Schildsystem. Den Shivanern ist es wirklich gelungen, ein Großkampfschiff mit einem Schildsystem zu bestücken, leider eins, was unsere Waffen nicht durchdringen können. Die Überlebenden hatten Videoaufzeichnungen des Angriffes, ganze Massen an Bomben und Lasergeschützen sind auf den Zerstörer niedergeregnet, der einzige Effekt war ein aufblitzendes Schild. Kann man sich das vorstellen? Die ganzen Angriffe haben nicht einmal einen Kratzer verursacht. Ich frage mich, wie man so ein Schiff aufhalten soll? Nach allem, was bisher bekannt ist, wurde bisher nur die Existenz von diesem einen Schiff bestätigt, man stelle sich vor, es gäbe eine ganze Flotte von diesen Schiffen und es wären für die Shivaner ganz selbstverständliche Zerstörer wie für uns die Orion und die Typhon bei den Vasudanern selbstverständlich ist. In diesem Fall würde ich der GTA raten irgendwelche Zeitkapseln für irgendwelche Spezies zu entwickeln, die irgendwann über unsere Ruinen stolpern. Die Hoffnungen auf einen Sieg wurden mit dem Auftauchen der Lucifer, so wurde diese Schiffsklasse benannt, stark gedämpft, aber es gibt zumindest die Hoffnung, dass ein einzelner Gegner immer besiegbar ist. Auch wenn ich absolut keine Ahnung habe, wie das nach aktuellem Wissensstand möglich sein soll. Aber wenn es möglich ist, das Schildsystem der Jäger zu durchbrechen, dann muss es auch irgendwie eine Möglichkeit geben das Schildsystem eines Großkampfschiffes durchdringen zu können. Leider bin ich kein Wissenschaftler um irgendwie was geistreiches dazu sagen zu können, wie so ein Schildsystem überhaupt funktioniert. Für mich war bisher Schild gleich Schild, durch die Lucifer weiß ich, dass Schild eben nicht gleich Schild ist. Hoffentlich kümmern sich lieber andere Teams um die Lucifer, um irgendeine Schwachstelle zu finden, denn mein Leben ist mir in so fern doch wichtig, dass ich es nicht sinnlos gegen ein Schiff verschwenden möchte, welches nach aktueller Kenntnis unbesiegbar ist. Es gibt genug andere verrückte und wagemutige Piloten innerhalb der Allianz, da braucht es mich nicht. In der letzten Mission hatten wir glücklicherweise keinen Feindkontakt mit einem größeren Schiff, die Shivaner haben nur mit Bombern und Jägern versucht die Überlebenden zu erwischen, es ist Ihnen nicht gelungen. Sowas sind eher Missionen nach meinem Geschmack, wo man immerhin die Chance auf einen Teilerfolg hat und der Kampf keinesfalls vergebens ist.
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    • Und weiter geht es, diesmal wieder pünktlich :)

      #018 - Feindliche Unterstützung
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      Die Shivaner kennen unsere Schwächen wie es scheint ziemlich genau. Sie führten einen Blitzangriff auf ein Forschungsschiff aus, welches mit ziemlich instabilen Stoffen arbeitete. Ich wurde gemeinsam mit der Staffel in einer Alarmsituation rausgeschickt, das heißt, kurzes Briefing und vorher festgelegte Ausrüstung. Wir haben es zwar geschafft die GTSC Asimov zu beschützen, aber ich frage mich wirklich, wieso die GTA uns diese Rettungsaktion dermaßen schwer machte? Die haben uns tatsächlich Apollos zur Verfügung gestellt, die mit ML-16 Lasern und MX-50 bestückt waren. Was sollten wir da draußen mit diesem Schrott? Die Waffen sind seit den Energieschilden absolut obsolet geworden. Immerhin hatte die Apollo als zweite Primärwaffe noch Avengers montiert, sonst wäre das ein ziemlich peinlicher Verlust geworden. Man stelle sich allein die Schlagzeile vor: Forschungsschiff zerstört, weil der Schutz mit unwirksamen Waffen angeflogen kam. Da wäre nicht nur die GTA für die Bevölkerung eine Witzfigur, sondern speziell wir innerhalb der GTA. Zwar ist noch alles gut gegangen, aber nicht auszudenken, was los geworden wäre, wenn wir aufgrund dieser Bestückung die Vernichtung nicht hätte verhindern können. Der einzige Raketenslot der gefüllt war, war auch nicht einmal vollständig gefüllt, wäre vielleicht verschmerzbar gewesen, wenn es denn immerhin richtige Raketen geworden wären. Interessant finde ich daran nur die Tatsache, dass die Galatea diese Waffen noch nicht verschrottet hat, leider ein Fakt, den ich nach der letzten Mission nicht mehr lustig finde. Gerade weil die Asimov auch an ein ziemlich wichtigem Forschungsprojekt arbeitete, welches für unsere Kampfbemühungen gegen die Shivaner nicht unerheblich ist. Zum einen bekamen wir für uns für die Rettungsaktion einen neuen Orden verliehen, wie es auch die zugänglichen Informationen über dieses sog. "Projekt Tsunami" sagen, wofür sich dieses Schiff verantwortlich zeichnet.
      Die Informationen sind eher spärlich und der ganze Rest unterliegt einer höheren Sicherheitsstufe. Scheint vielleicht eine Waffe zu sein, die Asimov hätte im Falle der Zerstörung nämlich eine tödliche Explosion von fünf Kilometern Radius erzeugt. Und daran ist tatsächlich nichts übertrieben.
      Neben dem neuen Orden, bekam ich auch noch das Ass verpasst, das ist eine Art Auszeichnung für eine bestimmte Anzahl an Abschüssen, so gelte ich absofort auch als Ass-Pilot, wären wir noch im Krieg mit den Vasudanern, könnte ich also wahrscheinlich meinen Namen in Ihren Nachrichten hören und ich wäre auch bei meinem Ableben erwähnt worden, wie ich damals auch bei A'ra'n Nabo erwähnt wurde. Es gibt auch tatsächlich Vasudaner, wie ich in den letzten Missionen gelernt habe, die wegen diesem Abschuss noch immer genau wissen wer ich bin, sofern mein Name genannt wird. Dadurch erhalte ich ungewöhnlich viel Respekt von denen, für mich löst das etwas unbehagen aus muss ich sagen, ich weiß nicht ob ich diesen Respekt wirklich verdient habe und ob die Vasudaner mich dafür nicht lieber umbringen würden anstatt mit mir zu kämpfen weiß ich auch nicht so recht.

      Ansonsten war nicht ganz so viel los, als der Alarm ausgelöst wurde, war ich gerade mit meiner Urlaubsbekanntschaft Christine in einer der Bars. In letzter Zeit treffen wir uns relativ häufig, vielleicht entwickelt sich ja doch was daraus, man kann es ja nicht wissen, auf jedenfall fühlen wir uns dann doch jeweils wohl mal in der nähe vom jeweils anderen zu sein. Noch ist aber zu früh um eine eindeutige Tendenz zu erkennen. Genauso wenig kann ich vorausahnen ob ich morgen noch eine Gelegenheit habe, hier einen neuen Eintrag zu schreiben. Daher nichts überstürzen und damit lieber unnötige Tränen verhindern. Einfach mal abwarten, abwarten scheint im Moment sowieso hier das Motto der Shivaner zu sein, wirklich aktiv waren sie seit dem Angriff auf die Asimov nicht mehr und kämpfen gerade wohl besonders an einer anderen Front in einem anderen System, habe ehrlich gesagt im Moment nicht viel dagegen, bleibt hier mehr Zeit noch das Leben zu genießen.
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    • #019 - Schlacht zwischen den Asteroiden
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      Ich kann kaum glauben, dass ich dies mal erleben würde. Die Shivaner haben uns tatsächlich Arbeit erspart! Eigentlich sollten wir ein stark geschütztes Frachtdepot der Hammer of Light vernichten, als wir allerdings im Zielgebiet ankamen fanden wir nur Shivaner vor. Sie hatten tatsächlich kurz vor uns das Depot angegriffen und vollkommen ausgelöscht. Natürlich entwickelte sich ein Scharmützel mit Ihnen, in dessen weiteren Verlauf auch die Galatea und zwei shivanische Kreuzer reingerieten. Sieht allerdings wirklich so aus, als würden die Shivaner es jetzt doch für nötig erachten weitere Schiffe einzusetzen. Denn wir hatten es mit einem Kreuzer der Cain und nun auch der Lilith-Klasse zu tun. Auch setzten die Shivaner mit dem SB Nephilim auch einen neuen Typ an Bomber ein. Interessant an dem Lilith finde ich, dass er dem Cain wie zum Verwechseln ähnlich sieht. Das ist ähnlich wie bei uns die Sache mit Fenris und Leviathan, ich finde es einfach erstaunlich, da ist man sich als Rasse nie begegnet, hatte aber die selbe Idee einen vorhandenen Kreuzer einfach entsprechend genauso umzubauen. Denn der Lilith ist deutlich widerstandsfähiger, besser bewaffnet, dafür aber auch langsamer als der Cain. Alles Attribute die auch auf den Leviathan im Vergleich zum Fenris zutreffen. Aber auch die besseren Bomber und Kreuzer haben Ihnen nichts gebracht, die Galatea hat zwar etwas Schaden erlitten, allerdings nichts kritisches, die Shivaner haben dagegen einen Totalverlust zu beklagen. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass es für die Shivaner bei Ihrer aggressiven Kriegsführung überhaupt keine Rolle spielt. Zerstört man heute zwei Kreuzer, kommen morgen vier neue. Zumindest vermittelt es irgendwie schon diesen Eindruck. Im Anschluss der Mission wurde ich auch tatsächlich befördert, ich bin nun absofort vollwertiger Lieutenant. Damit gehöre ich bereits auch schon zu den Veteranen, für mich alles nur schwer nachvollziehbar. Vor Monaten hatte ich erst meine erste richtige Mission und war da gemeinsam mit Lieutenant Harbison unterwegs, meine Güte war ich damals über sein Lob stolz. Mittlerweile weilt er nicht mehr unter uns und ich bin jetzt für neue Rekruten genau das, was er vor Monaten für mich war. Jemand zu dem man irgendwie doch aufschaut und jedes Wort entsprechendes Gewicht hat. Bisher hat sich bestätigt, dass im Kampf ein Rank bedeutungslos ist, daher habe ich auch vor der neuen Verantwortung keine Angst. Im Leiten von Staffeln bin ich schließlich ja auch schon etwas erfahren, auch wenn man in Zukunft sicherlich öfter auf mich zukommen wird.
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    • #020 - Rundreise durch Antares
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      # Lieutenant Anthony Gideon
      # GTD Galatea

      In der letzten Mission war erneut ein Hammer of Light Außenposten unser Ziel, fast schon überraschend trafen wir auch tatsächlich auf Hammer of Light, diesmal waren uns die Shivaner nicht zuvor gekommen. Das war auch diesmal durchaus gut, denn sonst hätten wir die wichtigen Nachschubgüter wohl nicht erbeuten können, so hatten wir vollständige Kontrolle über diese Operation. Allerdings verstehe ich nicht, wieso die Hammer of Light als Verteidigung einzige Zielscheiben vor Ort hatte. Ihre Jäger hatten zwar ein Schildsystem, waren aber tatsächlich mit Waffen bestückt, die keinerlei Schildschaden verursachten. Das war so als würden sie mit Platzpatronen schießen. Bei solchen Verteidigungen frage ich mich wirklich, ob es sich wirklich um ein wichtiges Depot für die Hammer of Light handelt. Sicherlich, sie hatten Verteidigungstürme vor Ort, die etwas mehr Schaden verursachten und auch Ihre Verstärkungen waren durchaus besser bestückt, aber wenn die reguläre Verteidigung so schwach ist, scheint es sich durchaus schon um eine gewisse "Egal" Haltung zu handeln. Immerhin haben die von der Sekte immerhin versucht das Frachtdepot zu räumen bevor wir es tun. Aber so wirklich eine Herausforderung war es nicht. Das klingt jetzt vielleicht übermütig, aber ich hatte die ganze Mission über keinerlei Sorge, dass hier irgendwas schief gehen könnte oder man ernsthaft in sowas wie Todesangst gerät. Sicherlich kann das bei der nächsten Mission ganz anders sein, daher soll man sich auch mal über eine vermeintlich leichtere Mission freuen können. Ob das Depot nun wichtig war oder nicht, die Verluste sollten für die Hammer of Light durchaus spürbar sein, daher werden sie denke ich nicht mehr lange die direkte Konfrontation scheuen. Viel zu verlieren hat die Hammer of Light in diesem System zumindest nicht mehr und das macht sie durchaus sehr gefährlich. Sonst gibt es eigentlich nichts zu berichten. Christine ist aktuell beispielsweise deutlich im Stress, da scheint es in der Kommunikationszentrale entsprechend viel Arbeit zu geben. Was da oben wohl vor sich geht? Sie darf aktuell nicht einmal darüber sprechen, alles Angelegenheiten die nur für den Admiral bestimmt sind. Sagt sie zumindest. Wenn es wirklich was relevantes ist, dann werde ich es denke ich früh genug erfahren, im Militär gibt es ja ständig irgendwelche Geheimnisse.
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