Religion versus Wissenschaft

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    Ui, ob man hier wirklich diskutieren kann bezweifle ich ja.
    Wer glauben will, der glaubt. Aber eigentlich weiß jeder, dass die Religion und alle Götter vom Menschen geschaffen sind und nicht umgekehrt.
  • Die Religion hat damals einfach dafür gesorgt, dass die Leute glaubten zu wissen, warum Dinge so geschehen wie sie geschehen. Finde das daran nichts verwerfliches ist.

    Bin aber eher jemand der auf der wissenschaftlichen Seite steht, gerade wenn es um Dinge wie Evolution etc. geht, da die Kirche(n) dafür überhaupt keine religiöse Erklärung haben.
  • Ich bin auch einer von denjenigen die eher an die Wissenschaft glauben.

    Patzian schrieb:


    Wissenschaft bringt meist tatsachen und beweise sozusagen greifbare Dinge
    die Religion leider nciht, sagt es war damals so, es is so passiert, aber bewiesen is nix
    So sehe ich das auch ;)
    (Heißt aber nicht das ich nicht an Gott bzw. eine höhere Macht glaube... :P)
    Ich will über die Gamer regieren!
    Und meine eigenen Videos kreiren!
    Shooter und Rage-Games verurteile ich,
    Mehr und mehr Spiele, das will ich!
    Von LP's auf YouTube zu Streams auf twitch,
    OverCrave's Livestreams leuchten hell wie ein Blitz,
    drum schaut einfach zu, denn das ist kein Witz!
  • Ich persönlich seh es so: DIe Sonne geht jeden Tag auf und wieder unter.
    Frühere Erklärung: GOTT!
    Neuere Erklärung: Erde dreht sich um die Sonne und um die eigene Achse.
    Was man nicht erklären kann wird seit jeher schon auf Gott oder eine andere höhere Macht geschoben.
    Das Einzige, was ich an Religion wirklich gutfinde ist, dass sie vielen Menschen Hoffnung und Trost spendet und sie zusammenbringt.
    Ich möchte allerdings jedem sein Recht auf Religionsfreiheit gönnen, da viele wie schon gesagt davon profetieren können.
  • Ich glaube man sollte nicht gezwungen werden sich zu Entscheiden an was man letztendlich Glaubt.
    Das ist genau das gleiche wie: Apple oder Android

    Beides kann nebeneinander Leben. Ich habe ein Android Handy und einen iPod und benutze beides sehr gern.
    Genauso wie ich mich für die Wissenschaft interessiere aber Gleichzeitig daran glaube das es etwas größeres als den Menschen, da oben, geben kann.

    Schlimm sind die Leute die einem ihre Gedanken aufdrücken wollen und sagen: "Nur so ist es richtig."
    Das gilt in beide Richtungen. Es kann sein das es keinen Gott oder ähnliches gibt, aber warum sollten wir den Leuten den Glauben daran zerstören nur weil wir es mit einem Computer berechnet haben. Es kann auch sein das die Wissenschaftler ihn nur noch nicht gefunden haben ;)
    Andererseits sollte man auch nicht alles als "Teufelszeug" Brandmarken und den Fortschritt offen Entgegen sehen.

    Nur meine Meinung
  • Religion und alles was damit zusammenhängt wird unterschätzt. Früher standen sogut wie alle auf der religiösen Seite und heute steht der Großteil auf der wissenschaftlichen Seite.

    Früher war es nicht wichtig, ob Gott nun greifbar war oder nicht. Die Menschen haben an ihn geglaubt und ihr Leben danach ausgerichtet, entsprechend haben sie nicht versucht mit Gott Fußball zu spielen, sondern sie haben nach den Werten ihrer Zeit gelebt.
    Die Werte unserer Zeit sind Kausalität und Effizienz und dafür ist die Wissenschaft da. Durch die Wissenschaft werden die Zusammenhänge erklärt und viele Gebiete werden durch die Wissenschaft und ihre Untergruppen abgedeckt.

    Ich persönlich glaube zwar auch eher der Wissenschaft und den daraus resultierenden Erfahrungen über die Zusammenhänge des Kosmos, aber zugleich glaube ich auch an eine Form von Energiestrom, der durch uns alle hindurchfließt. Das bezeichne ich auch gerne als Seele (denn für mich ist sie weder an den Raum, noch an der Zeit gebunden). Ich glaube an Auren, an den Energieströmen der Chakren und an so manche andere Dinge.

    Die Leute die Religion ablehnen, sollten sich mit Psychologie und Philosophie auseinandersetzen. Denn dort wird erklärt wie die Religion funktioniert. Für die meisten ist Religion einfach eine Glaubenssache und diese Glaubenssache kann man mit der Wissenschaft der Psychologie auch beweisen bzw. feststellen. Stichwort: Placebo- bzw. Nocebo-Effekt. Und bei diesen Effekten ist es egal ob jemand gläubig ist oder nicht. JEDER wird von dem Placebo-/Nocebo-Effekt beeinflusst, nur die Art und Weise kann durchaus sehr verschieden sein.

    Irgendwie lustig, dass gesagt wird: "Religion gibt den Menschen Hoffnung und Trost". Naja und was gibt die Wissenschaft? Wissen? Wissen muss objektiv sein. Die Ergebnisse die wir von Maschinen erhalten sind es auch weitesgehend, aber der störende Faktor bei dem Wissen ist und bleibt der Mensch der alles subjektiv macht. Und das was subjektiv ist, ist nicht allgemeingültig. Im Endeffekt bringt die Wissenschaft auch Hoffnung und Trost, nämlich genau das gleiche wie die Religion: Es geht darum den Menschen zu beruhigen, damit dieser sich nicht mit Fragen auseinandersetzen muss, auf die er keine wahre Antwort finden kann, denn sowas wie Wahrheit existiert nicht. Aber das Dilemma des Menschen ist es, eben danach krampfhaft zu suchen.

    "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt" - Denkt mal drüber nach :thumbup:
  • Religon: Es gibt ein paar grosse Religionen mit ihren eigenen Göttern, eigenem Glauben, eigenen Traditionen, eigenen Ritualen und pipapo. Doch was bringt uns die Religion oder wer kann uns sagen, dass Gott tatsächlich existiert? Gibt es auch nur einen einzigen Beweis abgesehen von den Legenden und Geschichten? Wo soviele Geschichten erzählt werden, müsste man doch wenigstens EINEN Beweis für die Existenz der Götter vorlegen können. Maria sagte damals sie sei Jungfrau aber schwanger. Es sei Gottes Sohn. Die Menschen glaubten ihr. Ihr Mann glaubte ihr. Damals. Was wäre, wenn eine Frau in unserer gegenwärtigen Zeit dasselbe behaupten würde? Würden wir es ihr glauben? Nein würden wir nicht. Würde es ihr Mann glauben? Vielleicht. Liebe macht manchmal blind und man will selbst das offensichtlichste nicht wahrhaben. Beispiel: Eine Amerikanerin wurde schwanger während ihr Mann im Krieg war. Ihr Kind war schwarz und konnte definitiv nicht von ihrem Mann sein. Sie behauptete, dass sie durch einen PORNO schwanger geworden sei, in dem ein Schwarzer mitgespielt habe. Was macht der Mann? Er glaubt es ihr. Obwohl uns allen doch klar ist, was da lief. ;) Oder will jetzt jemand behaupten, dass man tatsächlich durch Porno schauen schwanger werden könne? Und ein weiteres Beispiel: Jesus behauptet er sei Sohn Gottes. Die Leute glauben ihm. Geht mal heutzutage irgendwo hin und behauptet das Gleiche. Ihr landet im Irrenhaus. Damals waren die Menschen eben einfacher zu beeindrucken und kauften einem jeden Scheiss ab, wenn man es richtig präsentierte. Bis heute ist nicht bewiesen, dass Jesus tatsächlich all seine "Wunder" vollbracht hat oder dass auch nur ein einziger Gott von all den Religionen auf dieser Welt wirklich existiert. Sei es nun Islam, Christentum, Hinduismus oer was anderes. Religion ist meist eine Ausrede für die, die zu schwach sind um ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. Stattdessen schiebt man all seine Probleme auf "Gott" und hofft, dass diese sich von selber auflösen. Gott ist eine Ausrede, um die Augen vor seinen Problemen zu verschliessen, um Kriege gegen andere Menschen zu führen, um andere Menschen auszuschliessen oder sie gar zu töten. Religion wird heutzutage nur noch missbraucht und ist längst nicht mehr da, um Trost zu spenden.

    Wissenschaft: Die Wissenschaft behauptet nicht einfach irgendwelche Dinge wie es die Religion tut. Die Wissenschaft belegt ihre Aussagen mit Beweisen und betreibt Nachforschungen. Ein Wissenschaftler kann das was er uns erzählt auch belegen. Wissenschaft macht uns das Leben einfacher, liefert Erklärungen für unsere Fragen, lässt uns fortschrittlicher werden und weist uns neue Wege auf. Für mich steht es also ausser Frage, ob ich mich für Religion oder Wissenschaft entscheide.
  • Ich sehe das alles anders:
    Zuerst einmal, was ist Gott oder vielmehr ein Gott?
    Ein Gott ist eine allmächtige Macht, ohne deren "Zustimmung" nichts im gesamtem Universum passieren kann.
    Einige stellen sich einen bärtigen Mann vor, andere Menschen mit Tierköpfen und wieder andere ein fliegendes Spaghetti-Monster.

    Ich glaube daran, dass es solch eine Macht gibt und dass sie alles kontrolliert.
    Und zwar: die Physik.
    Ohne die Physik oder soetwas (man kanns ja nennen, wie man will) kann nichts funktionieren.
    Keine Schwerkraft, kein Strom, ein PC oder auch das menschliche Gehirn oder der Körper.
    Auch das reagieren von Atomen (also chemische Reaktionen) oder soetwas wie ZellBildung oder -teilung (Die Entstehung eines Menschen).
    All das wird von dieser einen Macht kontrolliert.

    Wenn ich das mal auf Spiele übertragen darf (immerhin ist dies ein Lets Play Forum) wäre diese Macht die Engine des Real-Life.
  • Bis heute ist nicht bewiesen, dass Jesus tatsächlich all seine "Wunder" vollbracht hat oder dass auch nur ein einziger Gott von all den Religionen auf dieser Welt wirklich existiert.


    Du denkst daher zu sehr an die materielle Welt in der wir leben. Vorab: Diese "Wunder" wurde nicht 1 zu 1, also als objektive Kopie, erhalten sodass wir diese "Wunder" nachprüfen können. Es sind Erzählungen aus einem Buch, welches durch viele Hände, Handschriften und Zeitalter gegangen ist. Der Mensch interpretiert immer. Und angenommen diese "Wunder" wären keine Wunder, so würde sich durch unser Wissen dennoch ein Szenario erdenken lassen wodurch man meinen könnte, dass die Menschen von früher dies als "Wunder" verstanden hätten, auch wenn sie im Endeffekt einfach verarscht worden wären um es salopp zu sagen.

    Übertragen wir das Beispiel "Gott" oder "wirklich existiert" auf ein anderes Bild:
    Wir Menschen haben Computer, Rechenmaschinen mit denen wir sogar soweit gehen können um virtuelle Welten zu generieren. Angenommen wir könnten eine Welt schaffen, auch wenn sie virtuell ist, so würden wir den Einheiten innerhalb dieser virtuellen Welt auch eine Künstliche Intelligenz verleihen. Angenommen dadurch könnten diese Einheiten selbstständig denken und Dinge hinterfragen. Dann würde unter ihnen ebenfalls eine Diskussion darüber entstehen, ob es sowas wie "Götter" oder "User" oder ob nur so weit gedacht werden dürfte, wie es die Welt erlaubt. Fakt wäre in diesem Beispiel, dass diese Einheiten von uns "Usern" aka "Göttern" erschaffen wurden, und dass wir sie ebenfalls lenken können oder eben dies nicht tun, weil wir ihnen den Bauplan, aka Künstliche Intelligenz, selbst gegeben haben. Diese Einheiten könnten allerdings auch dahinterkommen, dass sie nur Einheiten sind und von uns Usern erschaffen wurden, dafür müssen ihnen gewisse Dinge in ihrer virtuellen Welt auffallen, z.b. müssen sie eine "Schnittstelle" finden, die diese anderen und spezifischen Informationen enthält.

    Es ist das Denken in eine andere Dimension und der komplette Ast Cyberpunk hat darin unter anderem mit Filmen wie "Welt am Draht" (dem, nicht nur geistigen Vater, von Matrix) ihren Ursprung. Solange wir keinen Beweis dafür gefunden haben, dass Götter zwangläufig auszuschließen sind, müssen wir zumindest die Option in betracht ziehen, dass es Götter geben könnte. Und angenommen es würde Götter geben, so würde sich nichts in unserer Welt verändern, da es vorher bereits auch so wahr, es wären einfach neue/andere Informationen und auch diese hätten ihre Zusammenhänge. Falls es Götter geben sollte, so muss man sie aber auch nicht zwangsläufig annehmen. Jedes Wesen kann sich ja selbst entscheiden ob es die rote oder blaue Pille nehmen will und wenn es der Wunsch ist in der "begrenzten virtuellen" Welt zu leben, dann wird das Wesen so handeln und so leben.
  • Will da noch was in den Raum werfen :P

    Kann Gott gleichzeitig gutwillig, allmächtig und gut sein?

    Falls Gott willens aber nicht fähig ist, Böses zu verhindern, ist er nicht allmächtig.
    Falls Gott fähig aber nicht willens ist, Böses zu verhindern, ist er nicht gut.
    Falls Gott willens und fähig ist, Böses zu verhindern, warum gibt es dann das Böse?


    Ich glaube an die Wissenschaft, finde aber die Religion wichtig, da man dem Pöbel ganz einfach sagen kann: Das ist von Gott bestimmt, also haltet euch daran. So sind die 10 Gebote eine gute Grundlage für ein friedliches Zusammenleben. Ob sie jetzt von Gott selbst oder einem Menschen erschafft wurden.

    Es gibt ja auch den Deismus, der besagt, dass Gott die Welt+Co erschaffen hat, sich aber abgewandt hat (und jetzt vielleicht ein neues Universum erschafft) und nicht mehr auf die Welt achtet.


    Alles Möglich, aber mir ist das wichtig was da ist, egal wie es entstanden ist.