Terranigma

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    Mein erstes Review, die Tage werden noch einige Folgen, hab nämlich nichts zu tun, und dann hab ich gedacht, da man ja will, dass gute Spiele verbreitet werden, mach ich mal ein paar Reviews von meinen TopGames. Exi ich hab mir mal deine Vorlage ein wenig ausgeliehen :P.

    Name des Spiels
    Terranigma

    Plattform
    SNES

    Erschienen
    1995 in Japan
    1996 in Europa
    Unveröffentlicht in den USA

    Genre
    RPG

    Zum Spiel selbst
    Terranigma ist der letzte Teil der (inoffiziellen) Soul Blazer Reihe. In ihm sind die besten Ideen aus allen Vorgängern vereint und somit wurde es eins der bestverkauften Spiele in der SNES Ära

    Prolog
    Unser Planet besitzt zwei Seelen
    Ein äußeres und ein inneres Antlitz
    Eine Licht und eine Schattenseite
    Millionen Jahre nach der Geburt des Planeten wurden Wachstum und Verfall zu zwei Seelen
    Auf der Lichtseite entstand neues Leben
    Die Schattenseite erstarrte im ewigen Eis
    Die Lichtseite erschuf neues Leben
    Alles entwickelte sich prächtig
    Angst und Haß beherrschten die Schattenseite
    So entstanden Gut und Böse

    Story
    In Terranigma geht es eigentlich nur um den Kampf zwischen Gut und Böse. Eigentlich hat eine Zeit des Frieden geherrscht, was wohl damit zusammenhing, dass die Oberwelt komplett ausgelöscht war und es in der Unterwelt nur noch ein Dorf gab, aber das nur am Rande, bis eines Tages eine bzw die Truhe geöffnet wird. Dadurch verlieren alle Dorfbewohner ihre Seelen und müssen zurück gebracht werden. Durch das Zurückerlangen der Seelen kommen allerdings die Kontinente an der Oberwelt wieder zurück, welche aber dummerweise total kahl und leer sind. In Terranigma geht es nun dadrum, der Oberwelt wieder neues Leben einzuhauchen und zum Schluss muss man halt die Schlacht zwischen Gut & Böse entscheiden.

    Handlung & Verlauf
    Terranigma ist glücklicherweise in 4 Kapitel unterteilt, umso dass man den Verlauf genauer zeigen kann und auch der Spieler besser versteht, worum es jetzt gerade genau geht.
    Kapitel 1: Versunkene Kontinente
    Kaum aufgewacht, wird der Held des Spieles, genannt Ark, schon von seiner Freundin, gennant Melina, zugemüllt. Nicht dass das schon reicht, nein, natürlich haben wir irgendwas verbockt, um genau zu sein haben wir mit den Hühnern unserer Freundin Fußball gespielt und die Weberei verwüstet, was natürlich nicht zur Freude der Mutter war und müssen uns dafür entschuldigen. Nach dem all dies geschehen ist, kann man entweder schöne Small-Talks halten, oder an der Story weiterspielen. Jetzt kommt der wichtigste Teil in der Geschichte, und zwar das Öffnen der Truhe. Ab jetzt wird von uns verlangt, in jeden der 5 Türme zu gehen und die Seelen der Dorfbewohner zu befreien. Wie schon erwähnt kommt für jeden Turm ein Kontient zurück an die Erdoberfläche (Eurasien, Nordamerika, Südamerika, Afrika & Asien) und ruft nach Leben, und diesem Ruf gehen wir natürlich nach.
    Kapitel 2: Fauna und Flora
    Anfangs wachen wir in Südamerika auf und müssen erst mal die Pflanzen zurückbringen. Gesagt, getan. Als Nächstes dürfen wir dann nach Nordamerika reisen, und die Vögel wiederbeleben. Aber natürlich ist damit nicht alles getan, nein, unsere Vögel brauchen ja Wind, ergo gehen wir den auch wiederbeleben, bzw ihn wecken. Allerdings fehlen uns noch die Säugetiere und die Menschen. Also ab nach Afrika und die Tiere befreien. Nun noch einem kleinem Löwenprinzen bei seiner Mutprobe helfen und dann können wir schon nach Asien um die Menschen zu erwecken.
    Kapitel 3: Licht und Schatten
    Jetzt kommen wir eigentlich zum Wendepunkt des Spieles. Ab jetzt sind wir nicht mehr Schöpfer, sondern eher ein Ausenstehender. Zwar sind wir noch die, die Dungeons etc. machen, aber wir erfahren erstmal sehr viel von der Geschichte. Bis wir irgendwann auf Beruga treffen, ein Wissenschaftler, der ein Mittel zur Unsterblichkeit gefunden hat. Das Problem an ihm ist, er will die ganze Welt auslöschen, bis auf Leute, die es verdient haben zu Leben, und dann für immer. Leider haben wir bei der ersten Begegnung alles andere als eine Chance gegen ihn und sterben fast. Gerettet werden wir durch den tollen Lord Kumari der uns sagt, dass wir mit 5 Mondsteinen an den Südpol reisen müssen. Nach dem dies geschehen ist, stirbt Ark und wird wiedergeboren.
    Kapitel 4: Wege des Schicksals
    Mit neuer Kraft, neuen Waffen und neuen Rüstungen machen wir uns auf, Beruga zu finden. Mittlerweile haben wir auch alles erfahren, und wissen dass wir eigentlich nur benutzt worden sind von der bösen Seite. Nach dem wir Beruga "besiegt" haben, öffnet sich der Spalt zur Unterwelt wieder, und wir haben das Vergnügen gegen unseren Schöpfer zu kämpfen und damit den Kampf zwischen Gut und Böse zu entscheiden.

    Gameplay
    Terranigma ist ansich sehr einfach zu bedienen. Für Neueinsteiger mag es wohl an Zelda erinnern, was wohl daran liegt, dass Terranigma eine Mischung aus RPG und Action Adventure ist. Es gibt eine Sprinttaste, eine Schlagtaste, eine Blocktaste und eine Sprungtaste. Nun können natürlich noch verschieden Attacken ausgeführt werden (Angriffstaste -> Normaler Schlag ; Angriffstaste schnell und oft hintereinander -> Amoklauf ; Sprint und Angriffstaste -> Blitzstich ; Sprinten, springen und angreifen -> Funkenpflug ; Springen & Angriff -> Wirbelwind ). Zudem haben wir noch die Chance zwischen verschiedenen Waffen und Rüstungen, die wir im Verlaufe des Spiel finden, uns zu entscheiden. Und auf das Ganze kommt noch ein recht simples Zaubersystem (Zauber werden gekauft und dann benutzt und verschwinden dann).

    Grafik
    Zur Grafik kann man nicht viel sagen. Es war für SNES Verhältnisse hoch, allerdings war Terranigma eins der letzten Spiele für die SNES, weil die PsX auf dem Anmarsch war.

    Musik
    Selten so geile Musik in einem Spiel gehabt. Passt immer perfekt und hält einen richtig bei Laune. Das beste Overworld Theme meines Erachtens und nur 2 Lieder, die nerven können bei dauerhören ;D.

    Gimmicks
    Abgesehen von der Story, hat Terranigma sogar sehr viele kleine Dinge die das Spiel ausmachen. Zudem ist es erstmal die Liebe, die reingesteckt wurde. Die Welt wurde versucht zu gut wie möglich nachzubauen und man kann sogar den Städten zur Weiterentwicklung verhelfen. Zu Bemerken ist hier, dass dies sehr gut dargestellt wird. Zwar werden die Städte größer, aber auch kahler, und sogar ziehen teils Leute weg, weil ihnen die Umwelt nichtmehr gefällt oder weil die Städte so vermüllt sind. Auch Kritik über Tierquälarei wird geäußert, ob es durch Zoo's, Schwarzmärkte oder sonstiges kommt. Außerdem gibt es viele kleine Sachen zu entdecken, Minigames zu spielen und mehr.

    Bewertung
    Story 10/10 zwar eine RPG Story, aber keine 08/15 und hat ein etwas anderes Ende
    Handlung & Verlauf 10/10 es ist sehr gut gegliedert, und alles nachvollziehbar, wenn man aufpasst.
    Gameplay 8/10 ist zwar ein schönes und einfaches Gameplay, allerdings gibt es zwei Punkte Abzug für das Zaubersystem, da es wirklich besser geht und für die Attacken. Gibt zwar verschiedene, allerdings ist der Blitzstich bis beim letztem Boss eigentlich immer die beste Attacke.
    Grafik 10/10 ist wohl Geschmackssache, aber das ist für mich Terranigma, ein Terranigma 2 mit modernen Grafiken wär glaube ich kein Terranigma mehr
    Musik 11/10 ist auch Geschmackssache, aber alles einfach nur Meisterwerke
    Gimmicks 10/10 schön verpackte Kritik, die man nicht unbedingt sofort bemerkt, aber wer sich mit dem Spiel auseinander setzt, was bei einem guten Spiel so gewollt ist, sieht sie.

    Fazit
    Für jeden der gute Spiele liebt, und nicht nur auf Grafikwunder hinaus ist, ein MUSS! In dem Spiel ist alles drin, was man sich wünscht. Spannung, Action, Humor, Trauer und Wut. Wer nicht ganz emotionslos ist beim Zocken, wird mir wohl hier nicht widersprechen können.