Mystic Quest Legend

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    Mystic Quest Legend
    Name des Spiels: Mystic Quest Legend (Final Fantasy USA)
    Entwickler: Square
    Publisher: Square
    Release: 1992
    Genre: RPG
    Plattform: SNES

    Das erste Rollenspiel für's gute alte SNES war Mystic Quest Legend, oder Final Fantasy USA, wie's in Amerika hieß. Dieses Spiel begründete die Rollenspiel-Ära in den westlichen Ländern, wirkt aber wegen seiner "Einfachheit" eher als Tutorial als ein ernsthaftes Spiel...aber dazu gleich mehr.

    Die Story:
    Wir starten nach seltsamen Dialogen, die einem einen hastigen Einblick in die Welt von Mystic Quest Legend geben, mit einem kurzen Bosskampf. In dieser Sequenz wird einem von einem auf einer Wolke schwebenden alten Mann kurz und knapp erklärt, das die vier Elemtarkristalle, die im Focusturm ruhten von Monstern gestohlen und in die ganze Welt verteilt wurden... und der Spieler ist natürlich der Auserwählte, der dies wieder gerade biegen muss. Fortan macht er sich auf dem Weg, die vier Kristalle wieder zurück zu erobern und lernt wärhrend des Spielverlaufes neue Partymitglieder kennen.

    Gameplay:
    Wie eben erwähnt beginnt das Spiel nach kurzen Dialogen und einem kleinen Kampf, also starten wir auch mit diesem...
    Diese sind rundenbasiert, man legt seine Aktionen fest, ob man das Partymitgleid selbst steuert, oder automatisch gesteuert werden soll, Flüchten und schließlich Angreifen, wo man die Wahl auf verschiedene Waffen und Zauber hat und wartet nach auswahl der Aktion ab, was passiert. Der erste Kampf ist recht einfach, jedoch kann man auch hier schon sterben, das liegt am Script des Spiels, welches teilweise arg unausgewogen ist...
    Beispiele?
    Man kämpft später gegen diverse Monster, die einen verwirren, bsw. versteinern können. Obwohl man diese Gegner-Zusammenstellung schon mehrfach erfolgreich besiegt hatte, so stellen diese Gegner diesmal eine arge Gefahr da und töten letztlich eure Helden... startet man einen Neuversuch, so kann es sein, das selbige Gegner, die einen vorher töteten, jetzt Hand zahm sind und keine große Bedrohung mehr darstellen, obwohl man eventuell die selben Aktionen startet.

    2. Beispiel... KI-Cheats
    Man selbst setzt seine Aktion fest, der Kampf startet, der Gegner Verwundet dich schwer/tötet dich... dein Partymitglied jeodoch benutzt den Energie/Lebenszauber... vorausgesetzt man hat sein Partymitgleid auf automatisch gestellt, was heißt, das sie von der KI gesteuert wird, steuert man sie selbst, so sind deren Aktion nach dem festlegen in der Pipeline und man hat Pech und muss schwere, bzw. tötliche Treffer einstecken.
    Kurz und Knapp, man hat durch eine automatische KI Einstellung der Partymitgleider einen kleinen Vorteil, den man bei eigener Kontrolle nicht hat.

    Außerhalb der Kämpfe kann man in Dörfern mit NPC's reden, Schätze sammeln, alles erkunden und Zelda like die Waffen benutzen, um zum Beispiel mit einer Axt Bäume zu fällen, mit dem Schwert Schalter umzulegen, usw. Also eigentlich Standard... bis auf eins, der Held kann springen und so geheime Stellen in Dörfern und Dungeons finden, ansonsten gibts nicht viel zu tun... ach ja, die Weltkarte der Welt von Mystic Quest beinhaltet keine offene Weltkarte, man kann sich nur mithilfe von Pfeilen fortbewegen, drückt man die Richtungstaste in die gewünschte Richtung, so läuft unser Held in diese, bis er den nächsten wichtigen Punkt erreicht hat.

    Grafik:
    Die Grafik ist zwar brauchbar und hat einen niedlichen knuddeltouch, jedoch wäre Hardwaretechnisch ganz klar mehr drin gewesen. Die Städte und Dungeons sehen ansprechend aus und die Positionen der Gegner kann man man schon vorher erkennen, Zufallskämpfe gibts somit nicht. Im Kampf sieht man überdimensional große Monster gegen unsere kleinen Helden kämpfen, die Hintergründe und Schlachtfelder sehen nach genauem hinsehen so aus, als ob man eine Textur reihe von oben links nach unten links mit Copy und Paste der Reihe nach eingefügt hat, wirken somit arg billig und langweilen nach einer Zeit. Die Monster selbst sind teilweise schön gezeichnet und verändern sich in eine angeschlagene Version ihrer selbst, wenn diese großen Schaden genommen haben, somit weiß man in etwa, wann man einen Gegner Bezwungen hat. Negativ fällt auf, das alle Gegner recht früh in mehreren Farblich und Attribut veränderten Art existieren, einzigartige Gegner (bis auf den finalen Boss) gibt's nicht.

    Sound/ Die Musik:
    Der Sound klingt nicht gerade toll und beschränkt sich auf Schlagsounds im Kampf und dem tollen Sprungsound des Helden.... Einzig die Musik weiß hierbei wirklich zu gefallen, von ruhigen Stücken in Städten, bis hin zu mystischen Stücken in den Dungeons und epischen Stücken, die leider recht spät erst zu hören sind.

    PRO:
    Schönes Einstiegsspiel in die Welt der Rollenspiele
    Tolle Musik
    Der Nostalgie Effekt ist enorm


    CONTRA:
    Klischee Story
    Grafik
    Sound


    Fazit und Endwertung:
    Dieses Spiel ist keine RPG Bombe wie die richtigen Final Fantasy's, doch es war das erste RPG, welche ich je gespielt habe und die Erinnerungen daran sind einfach nur schön. Allerdings darf ich mich nicht von Nostalgie blenden lassen... also der Sound und die Grafik waren damals schon recht veraltet und Hardwaremäßig wäre da mehr drin gewesen. Die Story ist voller Klischees und man wird das Gefühl nicht los alles schon mal irgendwo gesehen, oder gehört zu haben. Nichts desto Trotz kann man an Mystic Ouest Legend sehen, wie sich die RPG's innerhalb von knappen 20 Jahren entwickelt haben und dieses Spiel hat zweifelsohne den Weg der japanischen Rollenspiele der 90er in die westliche Region geebnet... auch wenn's wie eine Art Test-Spiel wirkt
    WERTUNG
    3/5
  • RE: Mystic Quest Legend

    Bin ich der einzige der das Spiel als monoton empfunden hat?
    Ich zumindest kann das Spiel nicht länger als max. 2 Stunden spielen, weil es eben immer das Gleiche ist. Durch die gleichen Gegner etc. kommt die Monotonität dann noch stärker raus. Ist für mich der Punkt, der mich abhält vom Spielen, also dicker Negativpunkt. Aber vielleicht steh ich da auch allein mit da :3. Aber ansonsten stimm ich dir zu, wenn man sich mal dran setzt, und es auch mal durchspielt, klasse Game. Allerdings habe ich das mit den Klischees nicht verstanden , welche Klischees meinst du da genau? Wirklich Story ist bei dem Spiel ja nicht vorhanden^^.
  • RE: Mystic Quest Legend

    Mit den Klischees meine ich die Elemente im Spiel, die man zu dem Zeitpunkt schon in jedem anderen Rollenspiel gesehen hat... 4 Elemtarkristalle, ein dunkler Turm der das Böse beherbergt, obligatorische Szenarien, wie Wüste, Eis, Feuer und Luft und ein Kampf gegen den "Dämonenkönig" himself. Von Entwicklern die das berühmte Final Fantasy entwickelt haben ganz schön fantasielos... Natürlich darf auch der alte Weise nicht fehlen, der unser Mentor im Spiel ist... ;)
    Aber auch Elemente, die (dank deutscher Übersetzung) gar nicht hineinpassen... und viele Charaktere zu Stereotypen verkommen lassen... Dialoge wie "Mir ist schlecht von Fastfood"(!) und typischer 90er Proll Slang (Digga (Tristram im Wüstentempel), Boa ey...(Der Held gegen Ende des Spiels und Groovy (Vom Professor, wenn man ihm den Stein in die Hand drückt)

    Zu den monotonen Elementen... okay, das Spiel ist oftmals sehr monoton, die Hintergründe ähneln und wiederholen sich so oft, wie die Gegnersprites und die Motivation lies bei mir schon in den Eis und in den Feuer Gegenden arg nach. Trotzdem machte ich mir die Mühe und spielte das Spiel weiter und wurde spätestens auf der Brücke wieder Aufmerksamer, die Musik in diesem Szenario ist episch und kommt auch auf dem Sturmberg (ja wieder ein Berg...), Berg Nr. 3 im Spiel mit fast dem selben Hintergrund im Bewegungs- und Kampfscreen)... jedoch bleib die Musik, die mir dort wirklich gefiel und ich Spielte weiter und wurde dann mit weiteren neuen Szenarien belohnt... zwei Dinge nagten zwischenzeitlich jedoch wieder etwas an meiner Motivation, die Kämpfe, die wirklich nur noch belanglos wurden, und das Gefühl an einer Schnur durch das Spiel gezogen zu werden... keine überraschenden Wendungen gegen Ende, die das Spiel noch mal umgekrempelt hätten, sondern eins der eintönigsten Endszenarios und Bosskämpfe im Spiel, sowie den machtlosesten Endgegner der Rollenspielgeschichte, dessen Bedrohlichkeit weit unter dem Erwarteten lag...

    Aber ich denke, dieses Spiel war wirklich eine Art Testspiel, wie japanische Rollenspiele im Westen ankommen und was dieses Spiel dank des doch recht hohen Erfolges für uns letztlich möglich gemacht hat (zumindest auf dem SNES), wissen wir ja heute... Perlen wie Secret of Mana, Illusion of Time, Secret of Evermore und schließlich Terranigma, die komplett Übersetzt wurden (wenn auch mehr oder weniger gut).
  • RE: Mystic Quest Legend

    Du weißt schon, dass das Spiel so "unkreativ" und Klischeehaft sein soll? Das war so zusagen ein nicht ernst gemeintes Spiel. Auf Wikipedia steht das ganz gut beschrieben:
    "Das Spiel wurde für den damals noch RPG-schwachen US-Markt produziert. RPGs waren zum Zeitpunkt des Releases nicht sehr populär in Amerika und Europa, weswegen das Spiel als eine Art Tutorial konzipiert war um diese Märkte für das Genre des RPGs zu gewinnen."
    Und noch meine Meinung zum Spiel.
    Ich finde das Spiel echt cool und perfekt für kleine Kinder :P
    Ich hätte dem Spiel 4/5 gegeben, aber das ist nur meine eigene Meinung die ich kunt geben wollte ;D
  • RE: Mystic Quest Legend

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    Bin ja froh, das endlich mal jemand eine Meinung zu dem Spiel niederschreibt :)

    Nur eins, die recht niedrige Wertung kam auch deswegen zustande, weil ich mir im Bezug SNES-RPG's noch Luft nach oben lassen wollte, denn bald folgt mein nächstes Review ;)